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Demokratieforum

Weil sie ein AfD-Verbot ablehnt: Julia Ruhs wird bei SWR-Talk attackiert und darf nicht ausreden

Weil sie einem AfD-Verbot skeptisch gegenübersteht, wurde die BR-Journalistin Julia Ruhs beim Talkformat SWR-Demokratieforum heftig angegangen. Ihre Einschätzung, dass die Erfolgsaussichten eines Verbotsverfahrens gering seien, wertete Moderator Michel Friedman als Ausdruck einer antidemokratischen Einstellung.

Von

BR-Journalistin und BILD-Kolumnistin: Julia Ruhs (IMAGO/Klaus W. Schmidt)

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Im jüngsten SWR-„Demokratieforum“ auf dem Hambacher Schloss ist die BR-Journalistin und Bild-Kolumnistin Julia Ruhs heftig angegangen worden, weil sie sich ablehnend zu einem möglichen AfD-Verbotsverfahren geäußert hat. Auf ihre Einschätzung hin, dass die Aussichten auf ein erfolgreiches Verbotsverfahren eher gering seien, attestierte ihr Moderator Michel Friedman eine anmaßende Haltung und rückte sie in die Nähe autoritärer Politikvorstellungen.

Bei der Ende Juni ausgestrahlten Podiumsdiskussion haben Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Medien über den Zustand der deutschen Demokratie, die zunehmende gesellschaftliche Verunsicherung sowie den Umgang mit der AfD diskutiert. An der von Publizist Michel Friedman moderierten Runde nahmen Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD), der Bielefelder Gewalt- und Konfliktforscher Andreas Zick sowie die BR-Journalistin Julia Ruhs teil. Im Mittelpunkt der Debatte standen die Themen Sicherheitsgefühl, Migration, Populismus und ein mögliches Verbotsverfahren gegen die AfD.

Bereits zu Beginn zeichnete die Diskussion ein pessimistisches Bild von der Zukunft der Demokratie. Auf Friedmans Frage, ob die Bundesrepublik in fünf bis acht Jahren noch ein freies demokratisches Land sein werde, antwortete Innenminister Maier: „Ich bin mir nicht mehr sicher.“ Auch Andreas Zick widersprach dieser Einschätzung nicht. Der Konfliktforscher warnte vielmehr vor einer Entwicklung hin zu einer „libertären Demokratie mit autoritärer Führung“ und verwies dabei auf Ungarn als warnendes Beispiel.

Kontrovers diskutiert wurde zudem der Zusammenhang zwischen Kriminalität, Migration und dem subjektiven Sicherheitsgefühl der Bevölkerung. Während Zick erklärte, dass die Verunsicherung „navigiert“ werden müsse und dass die Menschen heute deutlich leichter Informationen über Gewalttaten erhielten, widersprach Ruhs dieser relativierenden Sichtweise. Sie stellte die Frage, wie stark die Kriminalität zurückgegangen wäre, „wenn es keine Migration gegeben hätte“, und argumentierte, die Verunsicherung vieler Menschen – etwa an Bahnhöfen – komme „nicht von ungefähr“. Innenminister Maier verwies ergänzend auf den hohen Anteil junger Männer unter den Migranten und sprach sich für eine stärkere Polizeipräsenz als einen Baustein zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls aus.

Der deutlich schärfste Schlagabtausch entwickelte sich jedoch beim Thema AfD-Verbot, gegen das sich Ruhs in der Sendung aussprach. „Ein Verbotsverfahren halte ich per se für falsch, was die AfD angeht“, sagte sie. Friedman unterbrach sie mehrfach und entgegnete: „Für falsch, obwohl es in der Verfassung ist?“ Ruhs erwiderte, man könne ein solches Verfahren zwar versuchen, „aber die Aussicht, dass es gelingt, ist ja sehr, sehr klein“.

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Diese Einschätzung legte Friedman der KLAR-Moderatorin als anmaßende Haltung aus. Er fragte Ruhs: „Woher wissen Sie, was ein Bundesverfassungsgericht erklären wird? Sind Sie das Gericht?“ Ruhs stellte daraufhin klar: „Nein, aber das ist meine persönliche Einschätzung, und so wurde es auch oft besprochen, als die Forderungen aufgekommen sind.“ Friedman ließ auch diesen Einwand nicht gelten und rückte Ruhs stattdessen in die Nähe des politischen Autoritarismus: „Ja, ich höre das ja andauernd, aber was interessiert mich, ehrlich gesagt, Ihre persönliche Einstellung, wie ein Gericht über diese Frage entscheidet? Das Schöne an der Demokratie ist, dass wir alle nicht wissen, was passiert, sonst wären wir in einer Diktatur. Also alle können Recht oder Unrecht haben, aber das ist doch kein Grund, dass ich als Anwalt überhaupt nicht mehr Klagen einreiche.“

In der grundsätzlichen Bewertung der AfD vertraten Ruhs und Maier ebenfalls unterschiedliche Positionen. Während Ruhs die These aufstellte, viele Bürger wünschten sich eine „glaubwürdige Opposition“ zu den Regierungskoalitionen der vergangenen Jahre und sähen diese derzeit allein in der AfD, sprach sich Maier dafür aus, „alle Möglichkeiten des Grundgesetzes“ gegenüber der Partei zu nutzen. Zugleich räumte der SPD-Politiker ein, dass die Thüringer Landesregierung selbst keinen Antrag auf ein Parteiverbot stellen werde, weil die Koalitionspartner diesen Weg nicht mittrügen.

Auch der zunehmende Antisemitismus war Gegenstand der Diskussion. Zick erklärte, Antisemitismus habe es schon immer gegeben, sei inzwischen aber wieder deutlich sichtbarer geworden. Die Reaktion der Gesellschaft bleibe aus. Notwendig seien Bildung, gesellschaftlicher Zusammenhalt und der Mut, „kein Mitläufer zu sein“.

Bemerkenswert war zudem die Verteilung der Redeanteile während der Sendung. Nach einer Auswertung entfielen 40,3 Prozent der gesamten Sprechzeit allein auf Moderator Michel Friedman. Thüringens Innenminister Georg Maier kam auf 24,4 Prozent, Andreas Zick auf 21,6 Prozent und Julia Ruhs auf gerade einmal 12,8 Prozent. Im Durchschnitt konnte Ruhs den erhobenen Zahlen zufolge rund sechs Sekunden sprechen, bevor sie von Moderator Friedman unterbrochen wurde.

mmx

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114 Kommentare

  • Unterbrechen und Niederschreien von Andersdenkenden gehören in diesen Sendungen zum guten Ton. Respekt für Frau Ruhs,dass sie sich das überhaupt angetan hat.

    138
    • Alle gegen Eine/n…..die übliche Show

      • Ist es überhaupt noch von Belang was ein Friedman oder ein 6%Maier fordern?

        • Ja,leider.Warum bekommen diese Nichtsnutze immer und überall Gelegenheiten Ihren Müll abzusondern?

          19
        • Eine Demokratie funktioniert nur, wenn sie auf informierte Bürgerinnen und Bürger bauen kann.
          Immer häufiger vertrauen aber Teile der Gesellschaft der Wissenschaft nicht. Doch wie lässt sich dieses wachsende Misstrauen erklären?
          Gibt es gar eine Angst vor dem Wissen, und warum?
          Wie können Wissenschaft und Gesellschaft besser verzahnt werden, um den großen Problemen gerecht zu werden?
          Und besteht noch Hoffnung auf eine informierte Gesellschaft?
          Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW)
          Angst vor dem Wissen: Harald Lesch u. Michel Friedman im Gespräch
          https://www.youtube.com/watch?v=z6_YypVyks4

          5
        • @““HH..
          Ist Michel Friedman überhaupt vertrauenswürdig?
          2003 Spiegel: Affäre „Paolo Pinkel“. Erst der Kokainfund, dann die Rotlicht-Geschichten: Der moralische Anspruch von Michel Friedman bröckelt.

          4
    • Nun, in schlechten Lokalen dient die Panade auf dem Schnitzel auch vorwiegend dazu, minderwertiges Fleisch zu verbergen …

  • Ohne weiteren Kommentar. Wikipedia über Michel Friedman: “ …Im Juni 2003 geriet Friedman im Zuge von Ermittlungen wegen Menschenhandels im Rotlichtmilieu in das Blickfeld der Staatsanwaltschaft. Mehrere Prostituierte, die illegal aus der Ukraine nach Deutschland gebracht worden waren, sagten aus, Friedman habe mit ihnen mehrmals Sex gehabt, Kokain angeboten und selbst Kokain konsumiert. Prostituierte und Suchtmittel habe er unter dem Pseudonym ‚Paolo Pinkel‘ angefordert. … Daraufhin wurden seine Kanzlei und seine Wohnung rechtmäßig durchsucht und drei szenetypische Päckchen mit Kokain-Anhaftungen gefunden. Die Menge war aber zu gering, um den genauen Wirkstoffgehalt zu ermitteln. Das Ergebnis seiner Haarprobe war hingegen positiv, was rechtlich seinen Kokainkonsum nachwies. Daraufhin erging am 8. Juli 2003 ein Strafbefehl wegen Kokainbesitzes über 150 Tagessätze von zusammen 17.400 Euro, den er widerspruchslos akzeptierte.“

    • 150 Tagessätze = vorbestraft.

      • 2003 = nicht mehr vorbestraft 😉

        • Gemini meint, dass man mit 150 Tagessätzen vorbestraft ist.
          Ab 90 TS gilt man als vorbestraft in Doofland.

          Außerdem schildert die KI präzise den Fall Friedman.

          2
    • Und so ein Typ will Frau Ruhs mit Schreien belehren.
      Wieso darf so ein Straftäter überhaupt Talkshows moderieren?

      • Weil immer noch Leute einzahlen bei den Sauhaufensendern.

      • Weil er freier Publizist ist

    • Da bewahrheitet sich das Zitat von Oscar Wilde: „Jeder Heilige hat eine Vergangenheit und jeder Sünder hat eine Zukunft.“ Glücklicherweise verfügt der Satz über eine Konjunktion.

    • das trojanische pferd julia , wer kennt sie nicht.
      die brandmauer muss stehen von afd-seite aus , keine anbiederung an die cdu !

    • …………….solche Typen sollte man nach ISR abschieben.

      -11
      • Deine neue Heimat…Gaza!

  • Ich lese gerade, Friedmann war dabei.
    Da ist jeder Kommentar überflüssig.

    • Ist schon der Hammer, das man dem Michel-Vorbestraften (Kokain) überhaupt noch eine Plattform gibt…

    • Julia Ruhs und Paolo Pinkel, der Klassiker: La belle et la bête. Grusel vom Feinsten, darauf fahren die Zuschauer ab.

  • „Unsere Demokratie“:
    Du darfst deine Meinung sagen, es MUSS aber die Richtige sein!

    • Dummes „Ossi-Gefasel“.
      Diese J. Ruhs hat Kommunikationswissenschaften studiert (ein Laberfach!), dieser Friedmann ist promovierter Jurist.
      Da liegt es auf der Hand, wer von den beiden in Sachen Verbotsverfahren über hinreichenden Sachverstand verfügt.

      -82
      • Mhh, Ärzte haben auch einen Doktortitel und seit Corona liegt auf der Hand über welchen hinreichenden Sachverstand sie verfügen, wenn sie Mittel verspritzen, die nichtmal ordentlich zugelassen sind, sich noch in der „klinischen Testphase“ befinden!
        Sollen sie doch endlich ein Verbotsverfahren einleiten und nicht nur drüber labern! WIE glaubwürdig ist das denn?

        • Sie haben den falschen nick gewählt, „Sonnenstich“ wäre passender, denn sie vergleichen Äpfel mit Birnen, sprich, das eine hat mit dem andern nicht das Geringste zu tun.

          -50
      • Mag sein, das Friedmann mal Jura studiert hat, aber die einschlägigen Entscheidungen des BVerfG im NPD Verbotsverfahren kennt er entweder nicht oder hat die darin enthaltenen Vorgaben
        aus ideologischen Gründen verdrängt.

        • Viele Politiker haben mal Jura studiert, vorallem DIE, die UNSER Geld veruntreuen!

          13
      • Immobilien- und Medienrecht. Zip it, buddy!

      • Aus welchem Pool kommt denn Ihr Sachverstand?

      • Die Arche Noah wurde von Amateuren gebaut. Die Titanic von Profis.

      • @“Bobbycat1″ – Und deshalb muss er schreien? Dumme Wessi -mehr-Schein-als-Sein Scheinheiligkeit. Und ich finde Holzdreirad wäre passender als Bobbycat. Undjetzt bitte die wohl verdienten dislikes – aber ich konnte es mir dieses Mal nicht verkneifen…:-)

  • Gemini sagt:

    Michel Friedman bezeichnet sich selbst in der Regel nicht explizit mit der ideologischen oder politischen Strömung des „Zionismus“, tritt jedoch als entschiedener und leidenschaftlicher Unterstützer des Existenzrechts und der Sicherheit des Staates Israel auf.

    Im klassischen Sinne – der Bejahung und Unterstützung eines jüdischen Nationalstaates im historischen Heimatland des jüdischen Volkes – teilt er die Kernanliegen des Zionismus vollständig, auch wenn er im politischen Diskurs meist eher als „jüdischer Publizist“ und „Verteidiger Israels“ auftritt statt unter einem spezifischen ideologischen Label.

    • In der Debatte ist das ein ganz ganz heisses Eisen.

      1. Es darf definitiv kein Antisemitismus geben
      2. Teile des Zionismus müssen genauer beleuchtet werden, da sie aus Untergangspropheten bestehen, mit viel zu viel Macht.

      Übrigens, das sehen die meisten jüdischen Menschen so.

      • Quelle?

        • Die Quellenfrage bezieh ich auf den letzten Satz.
          Gabs dazu eine Umfrage?

          5
        • Mit welchen Leuten?
          Ich bin Jüdin und sehe vieles sehr kritisch.
          Aber solche Aussagen wie die meisten Juden oder bin in Kontakt mit Leuten, bringen nichts.
          Ich bin z.B. gegen Beschneidungen und das Schächten.
          Wo ich die Grenze sehe, wenn man Leuten zujubelt, die offen zu Vernichtung Israels aufrufen. Dann die Rekativierer aus der linken Szene und dieser Regierung.
          Bibi und Donald sind die Einzigen, die sich aktuell wehren. Klar haben auch die Beiden Interessen und klar, hat es auch viele verpeilte hardcore Zionisten. Das sind aber sehr wenige!
          Auf der anderen Seite gibts über eine Mia Islamversteher die Isreal vernichten wollen.
          Darum würde ich weniger von den meisten Juden reden.

          2
        • Bin in Kontakt mit den Leuten.
          Meine Frage wäre, interessieren sie sich überhaupt für die „Gegebenheiten“.
          Oder nehmen sie die Dinge ungefragt hin ?

          -2
        • „Bibi und Donald sind die Einzigen, die sich aktuell wehren“

          Zwei Verbrecher – der eine per internationalem Haftbefehl gesucht, der andere rechtskräftig verurteilt (von den Verfahren, die noch auf ihn warten, gar nicht zu reden).

          Eine bescheidene Frage : „was suchen sie hier bei uns“ ?
          In ISR oder USA wären sie als Fan dieser Typen besser aufgehoben.

          -1
    • Na davon habe ich bei ihm nichts bemerkt und sorry, ich habe ihm ein Mal zugehört und das war schon zu viel. Wer auf der Seite Israels ist, sollte nicht gegen die AfD sein. Ich bin für beides. Nur nicht auf Herrn Friedman gut zu sprechen.

    • 1x Zionist, immer Zionist.

      -20
      • Einmal Antisemit immer Antisemit…gell Bobby

        • Ausser Beleidigungen kommt von dir nichts Bobby.
          Und du gibst wieder zu ein Antisemit zu sein.
          Das Üble ist aber, dass deine Kommentare durch kommen.

          17
        • Lol, bei euch 1zellern ist jeder Antisemit, der das Terrorregime im östlichen Mittelmeer kritisiert und jeder ein Linker, der nicht euren kruden Schwachsinn gutheißt.
          Versucht’s doch mal mit Nachdenken.

          -28
  • Das Unwort des Jahres: „Antidemokraten“

  • Friedman unterbrach sie mehrfach und entgegnete darauf: „Für falsch, obwohl es in der Verfassung ist?“ Ruhs erwiderte, man könne ein solches Verfahren zwar versuchen, „aber die Aussicht, dass es gelingt, ist ja sehr, sehr klein“.
    Diese Einschätzung legte Friedman der KLAR-Moderatorin als anmaßende Haltung aus. Er fragte Ruhs: „Woher wissen Sie, was ein Bundesverfassungsgericht erklären wird? Sind Sie das Gericht?“

    Frage: Woher weiß Hr. Friedmann, dass die AFD verboten werden würde, wenn die „hohen Gerichte“ entscheiden würden?

    • „Woher weiß Hr. Friedmann, dass die AFD verboten werden würde, wenn die „hohen Gerichte“ entscheiden würden?“
      weil er dafür sorgen würde!

  • Tja, wenn man beim „Demokratieforum“ die Demokratie verteidigt, dann hat man da in „UnsererDemokratie“ halt nichts zu suchen.

  • Eine Diktatur lässt keine Freiheit zu. Warum sich wundern?. Hätte mir jemand vor 2015 gesagt, was ich erleben würde, hätte ich ihn/sie persönlich zur Geschlossenen begleitet.

  • Verstehe ich das richtig? Die haben mit öffentlichen Geldern den bekanntermaßen voreingenommenen Paolo Pinkel als Moderator eingestellt?
    Das ist doch schon ein Skandal an sich.

    • Er ist ein freier Mitarbeiter, kein Angestellter

      • Ansonsten dürfte er auch kaum seine Gäste anschreien dieser feine P äh Mann, oder ?

  • Es gibt doch die Gruppe „Juden in der AfD“. Wie kann da ein Jude Friedmann auf die Idee kommen, gegen die AfD zu wettern?

    • Er scheint ja auch für Israel zu sein – dann verstehe ich sein Gelaber schon erst recht nicht. Wenn ich ihm zuhöre oder irgendetwas lese von ihm, weil mich anderes interessiert, leide ich nach kurzer Zeit immer unter Verwirrung. Ist das mein Problem?

  • Ach, der Paolo Pinkel mal wieder. Auf dessen Geschwätz habe ich noch nie was gegeben. Immer bei anderen die Moralkeule schwingen, sich selbst als moralische Instanz verstehen, und dabei soviel Dreck am stecken. Für mich das allerletzte. Frau Ruhs hingegen hat einen klaren Verstand, spricht Probleme offen an und steht zu ihren Worten. Ihr wünsche ich von ganzem Herzen viel Kraft und Erfolg.

    • es ist natürlich kein Zufall, daß solchen Existenzen wie „P.P.“ im TV-Zirkus eine breite und gut beleuchtete und bezahlte Bühne gestellt wird und sie faktisch Narrenfreiheit genießen.

    • Vor allem haben wir schon überaus reichlich Ideologie- Predigten im Erziehungs- und Propagandafunk des ÖRR.

  • SWR: „Unsere Demagogie ist in Gefahr!“

  • „…entfielen 40,3 Prozent der gesamten Sprechzeit allein auf Moderator Michel Friedman“
    DAS finde ich anmaßend! Weshalb setzt er sich nicht gleich allein dorthin?

    • Würde er gern, entscheidet aber nicht er

    • Das würde seinem Ego wohl schmeicheln, aber den Einschaltquoten auch? Ein bisschen Alibi muss schon sein, nicht wahr?

  • Wer sehen will, wie man pausenlos Propaganda macht und wie man sie in jedes Sendeformat einbindet, der ist beim ÖRR in der ersten Reihe. Reine Regierungspropaganda und sonst nix!

  • Es gibt Sendungen in die man als Alibi-Gast gar nicht erst gehen sollte. Sollen die AfD-Verbotsfanatiker unter sich diskutieren, dann schalten die Zuschauer bald ab.

  • Demokratieforum, da weißt du schon bescheid. Mit solchen ÖRR-Leuten sollte man nicht seine kostbare Lebenszeit verschwenden. Bringt nichts.

  • So einer wie Friedmann weiß natürlich gar nicht, dass wir keine Verfassung haben, sondern das Grundgesetz.

    • Cooler Benutzername 😉

  • Bei allem Respekt, Frau Ruhs, aber wer zu P. P. geht, darf sich hinterher nicht beschweren. Solche Leute, wie den Friedmann, sollte man, zum Schutz der eigenen psychischen Gesundheit, konsequent meiden.

    • Sie beschwert sich ja gar nicht. Sie ist cool geblieben, während Friedmann belehrerisch mit hanebüchener Argumentation herumgezetert hat. Der Herr Rechtsanwalt. Im Süden Deutschlands würde man sagen: „Aha, a Depp!“
      Alle Achtung, dass sie sich überhaupt darauf eingelassen hat.

  • Nicht mit dreckigen Fingern auf andere Personen zeigen, Herr Friedman!

    • Kurz aber richtig dein Kommentar.

  • Paolo Pinkel redet von Demokratie – man muss nur seine Sendungen anschauen um eine Einordnung vornehmen zu können bezüglich seines Demokratieverständnisses.

  • Ach, der Friedmann, wenn der das Wort Demokratie in den Mund nimmt, ist er im Propaganda Modus.
    Die junge Dame hat alles richtig gemacht.

  • Zum Thema Antisemitismus würde mich mal interessieren, wie hoch Michel Friedman seinen Anteil an der Renaissance dieses Vorurteils veranschlagt.

  • Mit anderen Worten: Es war eine Diskussion mit 12,8% intelligenten Redeanteilen.

  • Im Himmel haben die für Hrn. Friedman gewiss kein Zimmer mehr frei aufgrund seiner Vorgeschichte.

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