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Vor 92 Jahren setzte er sich von den Nationalsozialisten ab – heute wird das Mises-Institut gecancelt

1934 nahm Ludwig von Mises Abschied von Wien, 1938 raubten die Nazis seine Bibliothek. Heute wird ein Institut, das seinen Namen trägt und seine Lehren verbreiten will, im Namen der „Weltoffenheit“ von einem Hotel ausgeladen und von Münchens grünem Oberbürgermeister zum politischen Verdachtsfall erklärt.

Porträt von Ludwig von Mises

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Am 23. August 1934 stiegen Ludwig von Mises und seine spätere Frau Margit durch die österreichischen Alpen. Oben am Edelweißkopf angekommen, umgeben von Bergen, Wind und einer Ruhe, die in scharfem Gegensatz zu den politischen Verhältnissen im damaligen Österreich stand, erklärte Mises ihr, dass er Wien Anfang Oktober verlassen werde. Ihm war eine Professur am Genfer Hochschulinstitut für internationale Studien angeboten worden. Mises hatte zugesagt.

Margit von Mises setzt diese Szene in ihren Erinnerungen nicht zufällig unmittelbar hinter die Schilderung von Hitlers Aufstieg, der nationalsozialistischen Unruhen in Österreich und der Ermordung des österreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß. Mises habe genau gewusst, was Hitlers Machtzuwachs für Österreich bedeuten werde. Nur den Zeitpunkt der Katastrophe habe er nicht kennen können. Am 3. Oktober 1934 verließ er Wien tatsächlich in Richtung Genf.

Fast genau 92 Jahre später, am 23. August 2026, heizt sich in München eine Debatte darüber auf, ob ein Institut, das Mises’ Namen trägt und seine Lehren verbreiten will, noch als akzeptabler Vertragspartner gelten könne. Nach einem Bericht der Münchner Abendzeitung, der dem Institut eine Nähe zur AfD vorwarf, prüfte das Hotel, in dem 13 Jahre lang die jährliche Konferenz des Instituts stattfand, die Geschäftsbeziehung „erneut und umfassend“. Über das Jahr 2026 hinaus wolle man dem Institut keine Räume mehr überlassen. Der Bayerische Hof betonte, er stehe für „Weltoffenheit, Toleranz“ und die Grundwerte einer freiheitlichen Demokratie. 

Noch viel bedenklicher als die Entscheidung eines privaten Hotels ist aber die politische Intervention. Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause bezeichnete das Gedankengut des Mises-Instituts gegenüber der Abendzeitung als „besorgniserregend“. Seine Folgerung lautete: „Der Staat darf auch nicht untätig bleiben.“ Sicherheitsbehörden und die sogenannte Zivilgesellschaft müssten wachsam sein. Der Vorwurf lautet nicht mehr bloß, einzelne Redner des Instituts verträten radikale oder falsche Auffassungen. Aus einer weltanschaulichen Kontroverse wird ein Gegenstand staatlicher Aufmerksamkeit. 

Dabei hatte das bayerische Innenministerium noch im Oktober 2024 auf eine parlamentarische Anfrage geantwortet, die Konferenzen seien aus Sicht des Münchner Polizeipräsidiums stets störungsfrei verlaufen. Weder beim Polizeipräsidium noch beim Bayerischen Landeskriminalamt lägen Erkenntnisse im Sinne der abgefragten extremistischen Phänomenbereiche vor. Das Institut sei auch kein Beobachtungsobjekt des Landesamtes für Verfassungsschutz. 

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Um die historische Ironie dieses Vorgangs zu verstehen, muss man wissen, wofür Mises’ Österreichische Schule der Nationalökonomie steht. Sie geht von einem einfachen Gedanken aus: Nicht Staaten, Klassen oder abstrakte Kollektive handeln, sondern einzelne Menschen. Die Wirtschaft eines Landes ist kein statisches Gebilde, das vom Reißbrett eines Ministeriums aus geplant werden kann. Sie ist vielmehr ein dynamisches System, das die Entscheidungen und Präferenzen aller seiner Teilnehmer widerspiegelt und durch freie Preisbildung miteinander in Einklang bringt.

Preise helfen dabei, Entscheidungen von Individuen miteinander zu koordinieren. Sie zeigen, was knapp ist, was dringend gebraucht wird und wo sich eine Investition lohnt. In einer Planwirtschaft ohne Privateigentum und echte Marktpreise kann laut Mises nicht vernünftig berechnet werden, wofür Rohstoffe, Arbeit und Kapital am sinnvollsten eingesetzt werden sollen, was den Wohlstand der Menschen schmälert.

Was die Demokratie angeht, hat Mises selbst ihr einen entscheidenden Wert zugeschrieben. Demokratie war für ihn ein Mittel friedlicher Machtbegrenzung innerhalb einer liberalen Ordnung. Mit ihr lassen sich Regierungen ohne Revolutionen und Blutvergießen auswechseln. Sie ist jedoch kein Freibrief für Mehrheiten, Eigentum, Meinungsfreiheit oder Minderheitenrechte nach Belieben anzutasten.

Gerade diese Verbindung aus Individualismus, Privateigentum, freiem Austausch und Misstrauen gegenüber zentralisierter Macht sowie seine jüdische Abstammung machten Mises für die Nationalsozialisten zum Feindbild. Wie früh sie seinen Namen als politischen Makel behandelten, zeigt eine heute fast vergessene Episode.

Am 10. März 1933 veröffentlichte die Deutschösterreichische Tageszeitung, das Blatt der österreichischen Nationalsozialisten, den Artikel „Die Kandidatur Dr. Morgensterns“. Ziel des Angriffs war Oskar Morgenstern, ein Ökonom aus dem Umfeld von Mises. Der Wirtschaftshistoriker Hansjörg Klausinger fasst die nationalsozialistische Polemik so zusammen: Morgenstern sei als Jude, „Manchester-Liberaler“, Schüler von Mises und Protegé eines weiteren Funktionärs beschimpft worden. Der Angriff war so bedrohlich, dass Morgensterns Vater die Familiengeschichte untersuchen ließ, um die angeblich „arische Herkunft“ seines Sohnes nachzuweisen.

Die Wortfolge ist aufschlussreich. „Schüler von Mises“ stand in der nationalsozialistischen Denunziation neben „Jude“ und „Manchester-Liberaler“. Die Verbindung mit Mises galt selbst als Belastungsmaterial. Sein Name verkörperte für die österreichischen Nationalsozialisten gerade jene kosmopolitische, marktwirtschaftliche und individualistische Ordnung, die sie durch die rassisch definierte Volksgemeinschaft und einen totalitären Staat ersetzen wollten.

Nach dem Anschluss Österreichs im März 1938 verwandelte sich diese ideologische Feindschaft in staatliche Verfolgung. Die Universität Wien entzog Mises am 8. April aus rassistischen Gründen die Lehrbefugnis und vertrieb ihn formell aus der Universität. Er selbst befand sich bereits in der Schweiz. Seine Wiener Wohnung sowie seine umfangreiche Büchersammlung waren den Nationalsozialisten jedoch ausgeliefert.

Der Sicherheitsdienst hatte den Raub jüdischer und oppositioneller Bibliotheken systematisch vorbereitet. Beim Einmarsch in Österreich waren Namen, Adressen, Religionszugehörigkeiten und politische Verbindungen bereits auf Karteikarten erfasst. Mehr als 130 Tonnen Buch- und Aktenmaterial wurden aus Wien nach Berlin abtransportiert. Neben der bedeutenden Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde beschlagnahmte der SD ausdrücklich die „Privatbibliotheken von Karl Adler, Ludwig Mises und Herbert Richter“. Das geraubte Material wurde danach als regional bedeutsam, „reichswichtig“ oder „vernichtungsreif“ eingestuft. Teile gingen an andere NS-Organisationen, andere wurden geplündert oder vernichtet.

Auch Hayek, ein Schüler von Mises und späterer Wirtschaftsnobelpreisträger, wurde durch den Nationalsozialismus zum Emigranten. Allerdings nicht in Form einer plötzlichen Flucht im Jahr 1938. Er hatte bereits 1931 einen Ruf an die London School of Economics angenommen. Nach dem Anschluss erhielt er 1938 die britische Staatsbürgerschaft. Seine räumliche Entfernung von Wien wurde nun zum dauerhaften Exil, während das intellektuelle Milieu seiner Jugend zerstört wurde.

Hayek beschränkte sich nicht darauf, aus sicherer Entfernung zuzusehen. Er verfasste Empfehlungsschreiben für gefährdete österreichische Wissenschaftler, darunter auch politisch links stehende Ökonomen, und reiste nach dem Anschluss noch zweimal nach Österreich, um überwiegend jüdischen Mitgliedern seines intellektuellen Kreises bei der Emigration zu helfen. Im April 1939 wagte er eine weitere Reise nach Wien, um im Auftrag von Mises dessen geraubte Unterlagen zurückzuerlangen. Der Versuch scheiterte. Die bedeutenden Mitglieder des Wiener „Geistkreises“ emigrierten, zwei von ihnen wurden nach Theresienstadt deportiert und ermordet. Mit ihrer Vertreibung verlor Wien eines seiner wichtigsten intellektuellen Milieus.

Damals trieb ein totalitärer Staat seine Gegner mit Verboten, Enteignung und Gewalt außer Landes oder machte sie mundtot. Zwar ist unsere heutige politische Ordnung nicht vergleichbar, doch in den letzten Jahren wurde immer häufiger versucht, durch eine andere, subtile und oftmals milde Kombination aus privaten und staatlichen Handlungen die Freiheit der Debatte und der Versammlung einzuschränken.

Bezogen auf diesen Fall: Ein Boulevardmedium erklärt Kontakte und unbequeme Gedanken zum Verdachtsmoment, ein Unternehmen zieht aus Sorge um seine Reputation die Tür zu, Politiker übernehmen die Einstufung und fordern schließlich eine weitere, nicht genauer definierte Untersuchung durch Sicherheitsbehörden. Denn Freiheit stirbt immer zentimeterweise.

Am 23. August 1934 blickte Ludwig von Mises von einem Alpengipfel auf das Land, das er liebte, und erklärte der Frau an seiner Seite, dass er es verlassen werde. Er ging, weil er früher als viele andere verstand, dass eine Ordnung der Freiheit nicht erst dann verloren ist, wenn die Grenzen geschlossen werden. Sie ist bereits bedroht, wenn Individualismus als Verrat, Liberalismus als Gefahr und die Begrenzung staatlicher Macht als Angriff auf die Gemeinschaft behandelt werden.

Am 23. August 2026 wurde in München darüber diskutiert, ob ein Institut in seinem Namen noch Räume erhalten dürfe und ob der Staat gegenüber seinem Gedankengut „untätig“ bleiben könne. Der Bayerische Hof darf seine Türen schließen. Aber er sollte dann nicht so tun, als sei Ausschluss die höchste Form des Einsatzes für Toleranz. 

Die Berufung des Bayerischen Hofs auf seine „Weltoffenheit“ verleiht dem Vorgang eine beinahe groteske Pointe. Ludwig von Mises wurde 1881 im damals österreichisch-ungarischen Lemberg, dem heutigen Lwiw in der Ukraine, in eine jüdische Familie geboren. Er wuchs in Wien auf, ging 1934 als Professor nach Genf und floh 1940 vor dem deutschen Vormarsch über Frankreich, Spanien und Portugal in die Vereinigten Staaten. 1946 wurde er amerikanischer Staatsbürger. Ein galizischer Jude, ein Wiener Gelehrter, ein Professor in der Schweiz, ein Flüchtling und schließlich ein amerikanischer Staatsbürger und gefeierter Intellektueller: Sein Name hat mehr mit Weltoffenheit und Toleranz zu tun als die heuchlerischen Losungen der selbsternannten Sittenwächter in den Medien und der Politik.

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104 Kommentare

  • Ich bin Griechen, meine Eltern sind 1970 als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen, mich im Schlepptau als 2 jährigen. Meine Eltern waren nie arbeitslos oder haben irgendwelche Sozialleistungen erhalten. Ich selber werde dieses Land verlassen sobald ich in Rente bin, die deutsche Rente, ca.3.500€, werde ich entweder in Griechenland oder Italien auf den Kopf hauen.
    Mit 61 Lebensjahren werde ich 45 Jahre in die Rentekasse eingezahlt haben. Viele andere Gastarbeiter dieser Generation denke ähnlich.
    Einige davon wählen auch die AFD.

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    • alles richtig gemacht, bravo!

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    • Ich kenne etliche, ehemalige „Gastarbeiterkinder“, einige sind Nachbarn, gute Bekannte, auch echte Freunde. Durch die Bank sind sie mindestens so entsetzt, wenn nicht mehr, als viele „Biodeutsche“. Sie verstehen nicht, was aus diesem Land geworden ist, mit dem sie sich längst identifiziert haben (ohne selbstverständlich ihre Herkunft zu verleugnen) sich wohl fühlten, in dem sie es durch harte Arbeit zu etwas gebracht haben. Der Tenor ist allgemein „Wir konntet Ihr (können wir) das zu lassen? Durch die Bank schon jetzt oder künftige AfD-Wähler.

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    • „Eine monatliche Rente von 3.500 Euro brutto nach 45 Jahren Beitragszahlung erfordert ein dauerhaft sehr hohes Einkommen. Dies gelingt in der gesetzlichen Rentenversicherung praktisch nur als Top-Verdiener – statistisch erhalten weniger als 0,1 % aller Rentner in Deutschland eine Rente von 3.000 Euro oder mehr.
      Solche Einkommen findet man typischerweise in folgenden Berufen (sofern sie angestellt und sozialversicherungspflichtig sind): Vorstände und Top-Manager von Großkonzernen und mittelständischen Unternehmen. Leitende Angestellte in der Industrie (z. B. in der Automobil-, Chemie- oder Pharmabranche). Chefärzte oder spezialisierte Fachärzte in Kliniken. Erfahrene Kapitäne in der großen Schifffahrt. Top-Consultants oder Leiter größerer Einheiten in Unternehmensberatungen und im Finanzsektor.“

      Da Sie mit 16, 15 oder 14 anfingen zu arbeiten, müssen Sie ein Wunderkind sein.
      Oder Sie lassen Ihre Rente mal von einem Fachmann errechnen.

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      • Genau, das klingt alles schon sehr merkwürdig. Durch „normales Arbeiten“ kann man das niemals erbringen…

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        • Was soll das Gemeckere? Vielleicht hat sie/er sich nur vertippt – oder verrechnet. Im übrigen ist die Höhe der Rente in dem Text das ja nicht das Wichtigste.

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        • @Dwarsloeper
          Ihr solltet nicht immer alles glauben ohne nachzudenken. Was der schriebt, gibt es NICHT. Aber da sieht man es wieder, Deutsche haben keinen Verstand und glauben alles wenn nur in den Kram passt.

          -2
      • @Silke L. , Meine Rentenberechnung liegt knapp unter der von Fearofthedark68 und das obwohl ich meine ersten zehn Beitragsjahre noch als Facharbeiter in der DDR gearbeitet habe. Von 1991 bis jetzt habe ich als normaler Techniker in der Kommunikationsbranche, wo zugegebener Maaßen gute Löhne gezahlt werden, gearbeitet. Man muss also nicht in irgendwelchen Top Positionen angestellt gewesen sein.
        Für mich sind die 45 Beitragsjahre Mitte nächsten Jahres auch genug. Lebenszeit kann man nicht mit Geld aufwiegen.

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      • Das stimmt so nicht ganz. Es gibt bei der Rentenberechnung eine Einkommensobergrenze, die weitaus niedriger ist als das Einkommen von Vorständen und Top-Managern. Ich kenne selbst jemanden, der diese Rentenhöhe bekommt. Wenn man erst später wegen sehr langen Ausbildungszeiten (die nicht alle angerechnet werden) in die Rentenversicherung eingezahlt hat und dann als Gutverdiener über den gesetzlichen Renteneintrittstermin hinweg noch einige Jahre länger arbeitet und weiter Beiträge zahlt, für die die Rentenpunkte dann aber deutlich höher ausfallen, kann man auch auf 45 Jahre und auf diese Rentenhöhe kommen.

        0
      • Wenn ich bis 67 Arbeite würde ich laut Rentenauskunft, stand heute, 4.100€ Rente beziehen. Werde ich mir sicherlich nicht antun. Ja, die letzten 20 Jahre habe ich sehr gut verdient.😉

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        • Ok, aber Mittelstand sieht anders aus.

          0
    • Sogenannte Gastarbeiter sind oft mehr Detsch als Deutsche selbst.
      Danke Fearofthedark68 das Sie mitgeholfen haben Deutschland wieder aufzubauen.

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    • …ehh, FotD68…was erzählste den Leuten hier für einen Blödsinn. Du bist 58, wirst noch 5 Jahre arbeiten müssen bis bei dir die Rente überhaupt mit 63 in Sicht kommt. 45 Jahre hast du frühestens mit 65 drauf. 3.500 Euro Rente bedeuten Stand heute bei 42,52 Rentenwert 82,3 Punkte …völlig utopisch …übrigens minus 14.4%….rechne nochmal nach. Vtl. haste Glück und kriegst dann 1.900€ netto…viel Spass damit in GR

      -2
      • 45 Jahre habe ich tatsächlich mit 61 Jahren erreicht, nur so nebenbei. Mit 15 die Ausbildung begonnen, Weiterbildung auf eigene Kosten in Vollzeit wird leider nicht komplett anerkannt. Also, nichts mit Blödsinn! Ja, es wird Abzüge geben wenn ich mit 63 gehe. Hoffe ich bleibe gesund und kann mit einem Grinsen im Gesicht aus diesem System aussteigen.

        2
  • Zwei Mitglieder der NSDAP waren Mitbegründer der Grünen!

    92
    • Komisch ist, dass der grüne Vollsack dazu schweigt!

      35
      • Nein, absolut verständlich. Beide ideologisch verblendet und meinen, am deutschen Wesen soll die Welt genesen (Stichwort Energiewende).

        17
    • Immer an den schönen Spruch denken: Die Grünen sind wie eine Wassermelone: Außen grün, innen rot und mit braunen Kernen.

      21
  • UnsereDemokratie© ist eben so wenig „weltoffen“ wie die DDR „demokratisch“ war.

    82
    • Klar, denn UnsereDemokratie ist auch nur ein modernes Wort für Volksdemokratie.

      5
  • Deutschland ist leider verrückt geworden

    62
    • „Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode“, W. Shakespeare, Hamlet, 2. Aufzug, 2. Szene)

      11
    • Gegenthese: D hat sich im Kern nie verändert. Nur die Farben der Irrläufer sind andere. Blau gehört aber nicht dazu.

      2
  • Man muss das Positive sehen. Der ganze Vorgang ist eine ausgezeichnete Publicity für die Ideen von Ludwig von Mises.

    38
    • Es wird für Organisationen wie Mises, Hayek oder auch Team Freiheit immer schwieriger Räume für Konferenzen zu finden. Das geht schon seit Jahren so. Das ist ein Riesenproblem!

      6
    • Sehe ich auch so

      9
  • Zur Hitlerzeit war ein Foto von Adolf Hitler im Bayerischen Hof aufgehangen.

    58
    • Das stimmt so nicht.

      -13
      • Wie stimmt es denn, wenn nicht so?

        12
  • ‚Ludwig von Mises wurde
    1881 im damals österreichisch-ungarischen Lemberg, dem heutigen Lwiw in der Ukraine, in eine jüdische Familie geboren.
    Er wuchs in Wien auf,
    ging 1934 als Professor nach Genf und
    floh 1940 vor dem deutschen Vormarsch
    über Frankreich, Spanien und Portugal in die Vereinigten Staaten.
    1946 wurde er amerikanischer Staatsbürger.‘

    22
    • So steht’s auch im Artikel. Warum die Wiederholung?

      12
  • Nach Ludwig von Mises hat das freie kapitalistische System den parallel existierenden Sozialismus sogar unfreiwillig stabilisiert.
    Auf den freien Märkten bildeten sich nämlich durch Angebot und Nachfrage Preise, die realistisch einen Mangel oder Überschuss signalisierten.
    Diese Preise standen dann auch als wertvolle Information den Wirtschaftsplanern der Sowjetunion zur Verfügung.
    Hätte es nirgendwo auf der Welt freie Märkte gegeben, wäre der Sozialismus noch viel früher zusammengebrochen.

    21
  • Bayerischer Hof ist nun auf meiner NoGo-Liste … muss nicht sein … Forever

    42
  • Was bei der ganzen Angelegenheit tatsächlich „besorgniserregend“ ist, das ist die offensichtliche Ignoranz des Münchner Oberbürgermeisters.

    18
    • Hat er sich nicht selbst negativ über das Institut geäußert?

      3
  • Einfach nur traurig …

    33
  • Die Frage ist doch, ob der Manager des Bayerischen Hofes tatsächlich weiss, wer Mises war. Ich habe da so meine Zweifel. Und warum mischt sich ein Hotel überhaupt in solch eine Debatte ein? Ich habe mal gelernt: “ Schuster bleib bei deinen Leisten“

    31
  • Was in München mit dem und im Namen des großen v. Mises geschieht ist absolut besorgniserregend.

    22
    • Ich hoffe, Sie meinen, daß das was GEGEN den Namen von Mises geschieht besorgniserregend ist. Er hätte auf gar keinen Fall eine Veranstaltung aus inhaltlichen Gründen absagen lassen…

      9
  • Passt doch alles absolut in die heutige Zeit rein. Nur die Namen derer, die andere mit fragwürdigen Argumenten ausgrenzen, haben sich geändert.

    12
  • Der Wirtschaftsbeirat der Union, eine CSU-nahe Unternehmer-Vereinigung, tagt regelmäßig im Bayrischen Hof.
    Eigentlich müssten sich die dort engagierten Marktwirtschaftler nun einen anderen Tagungsort suchen. Ich bin mir aber sicher, dass dies nicht der Fall sein wird und das ist beschämend.

    7
  • Die Unterschiede sind – von zwei Singularitäten abgesehen – nur noch marginal.

    5
  • Es ist auch sehr interessant sich die Archive von den Dokumenten des SD anzuschauen.
    Da sieht man mal was Sozialisten sind.

    19
  • Feiner Text! Danke, dass Sie für von Mises geschrieben haben. Aber der Bayerische Hof steht jetzt, zu Recht, besch… da. Vom OB müssen wir nicht reden, da war nichts anderes zu erwarten.

    32
    • Leider haben Sie recht. Ihr lieber Aal

      5
  • Da kann ich nur sagen, die Deutschen lernen es nie !

    2
  • Darf man sagen, dass Faschismus die Farbe auf ‚grün‘ gewechselt hat?

    21
    • @Prozesse, Nr. 2203, wiso gewechselt? Hitler war bekanntlich Vegetarier, sozusagen der Urvater des Kampfes gegen Fleischkonsum oder Massentierhaltung.

      5
  • Die Rechte sollte endlich einsehen, dass der Faschismus von der Linken (inkl. Grünen) gekapert wurde.
    Abschaffung der Meinungsfreiheit
    Gleichschaltung der Medien
    Ausschaltung des politisch Andersdenkenden
    Ausschaltung der Opposition
    Usw.
    Erleben wir seit einigen Jahren in Echtzeit

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    • Die „Linke“ ist genau wie der Faschismus und deutsche Nationalsozialismus eine kollektivistische Ideologie. Der Unterschied besteht in den Besitz- und Eigentumsverhältnissen bzgl. der Produktionsgüter. Genau genommen ist der moderne Korporatokratismus (siehe WEF) näher am Faschismus als wirtschaftsliberale (Neoliberalismus mal ausgenommen) oder libertäre Theorien. Mises war super. Spricht schon Bände über den Bildungsstand der Beteiligten an dieser Geschichte.

      3
  • Guter Artikel. Danke, AN 💐. Der Marsch in Deutschland geht eindeutig Richtung NationalSOZIALISMUS. Um in Genossin Reichinnek zu schwurbeln: „Linke, es sind immer LINKE“.

    5
  • Der Bayerische Hof richtet jährlich ein Treffen der deutschen Patentanwälte aus (mein Beruf). Ich werde in Zukunft überlegen, ob ich da noch hingehe, bzw. der Kammer mal mitteilen, daß alternative Standorte in Betracht gezogen werden sollten. Es ist unfaßbar, daß hier eine weltoffene, (wirtschafts-)liberale Vereinigung vom Oberbürgermeister(!!!) in die rechte Ecke gestellt wird. Sogern ich regelömäßig beruflich in München bin: die ich rief, die Geister, werd‘ ich nun nicht los. Hoffe, daß bald die Münchener Wähler über ihren OB abk***en. Hochachtungsvoll, ihr lieber Aal

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  • Der Bayrische Hof wird zum Bayrischen Friedhof (der Demokratie)!

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