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Polizeigewerkschafter

Ex-DDR-Politoffizier Sven Hüber will Stasi-Forscher Hubertus Knabe mundtot machen

Der stellvertretende Vorsitzende der Polizeigewerkschaft GdP, Sven Hüber, geht juristisch gegen den Historiker Hubertus Knabe vor. Der Stasi-Forscher hatte Hübers Ideen zum Widerstand gegen eine AfD-Regierung kritisiert – und auf dessen Vergangenheit als Politoffizier der DDR-Grenztruppen hingewiesen.

Vize-Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und ehemaliger DDR-Politoffizier: Sven Hüber (IMAGO/Metodi Popow)

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Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Sven Hüber, geht juristisch gegen den Historiker Hubertus Knabe vor. Wie dieser in einer am Freitag auf X veröffentlichten Stellungnahme mitteilte, hat Hüber einen Anwalt eingeschaltet, um gegen die Kritik des Historikers an seinen in einem Beitrag für die GdP skizzierten Anti-AfD-Plänen vorzugehen. Knabe hatte Hüber wegen des Beitrags scharf kritisiert und auch auf die Vergangenheit Hübers als Politoffizier in der DDR hingewiesen. Nun legt der Historiker nach und fordert Hübers Rücktritt.

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Ausgangspunkt der Kontroverse ist ein Beitrag Hübers mit dem Titel „Richtig Nein sagen“. Darin beschäftigt sich der GdP-Vize und ehemalige Politoffizier der DDR-Grenztruppen mit der Möglichkeit, dass die AfD künftig ein Landesinnenministerium übernehmen könnte. Hüber fordert in dem Beitrag Polizeibeamte auf, einer möglichen AfD-Landesregierung von vornherein die Unterstützung zu versagen. „Wer seinen geleisteten Eid ernst nimmt, kann gar nicht anders: No-Go mit der AfD!“, schreibt er. Zur Begründung verweist er auf Einstufungen der Partei beziehungsweise ihrer Landesverbände durch die Verfassungsschutzbehörden (Apollo News berichtete).

Hüber beschränkt sich in seinen Überlegungen jedoch nicht auf die Frage des politischen Verhaltens von Polizisten. Er entwickelt verschiedene Szenarien für den Fall, dass ein AfD-Politiker tatsächlich ein Innenressort übernimmt. Dabei verweist er unter anderem auf die sogenannte Remonstrationspflicht von Beamten. Polizisten müssten sich demnach gegen dienstliche Anweisungen zur Wehr setzen, wenn diese rechtswidrig oder verfassungswidrig seien. Hüber erörtert zudem die Möglichkeit, dass ein AfD-Innenminister die Umsetzung eines gerichtlichen Verbots der Partei verweigern könnte.

Die Bezugnahme auf die Verfolgung von Polizeigewerkschaftern während der nationalsozialistischen Herrschaft verbindet Hüber mit einem grundsätzlichen Warnszenario für den Fall einer Regierungsbeteiligung der AfD. Das deutsche „Nie wieder!“ bedeutet für ihn auch, nicht zuzulassen, dass „mit den demokratischen Instrumenten einer Wahl an die Macht gekommene undemokratische, verfassungsfeindliche Machthaber die Verfassung brechen und die Demokratie letztlich abschaffen können“.

Dabei bringt der GdP-Vize sogar den bislang nicht eingetretenen Fall eines „inneren Notstands“ nach dem Grundgesetz ins Spiel. In einem solchen Szenario könnten unter bestimmten Voraussetzungen Bundesbehörden unmittelbar Einfluss auf Landesbehörden nehmen, wenn eine Landesregierung rechtswidrig handelt. Hüber sieht deshalb die Polizeiführung in der Pflicht, sich frühzeitig mit einer möglichen Regierungsübernahme durch eine „extremistische Partei“ auseinanderzusetzen.

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Seine Überlegungen bezeichnet Hüber ausdrücklich nicht als „Panikmache“. Vielmehr sei es „höchste Zeit“, dass sich die zuständigen Polizeiführungsgremien auf ein solches Szenario vorbereiteten. Die „volle Handlungsfähigkeit der Polizei in allen ihren Gliedern“ müsse „auch im Fall der Notwendigkeit der Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung garantiert“ sein.

Auf diese Ausführungen hatte Knabe auf X mit scharfer Kritik reagiert. Der Historiker und langjährige Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen warf Hüber in einem Beitrag vor, mit seinen Äußerungen nicht nur politische Grenzen überschritten, sondern das demokratische Wahlrecht selbst infrage gestellt zu haben. Wörtlich schrieb Knabe, dass Hüber mit seinen Ausführungen für den Fall eines AfD-Wahlsiegs in Sachsen-Anhalt „de facto zur Befehlsverweigerung, zum Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung und zum Einmarsch der Bundespolizei“ aufgerufen habe.

Zugleich erinnerte Knabe auch an die problematische DDR-Vergangenheit Hübers: „Als Politoffizier des Regiments 33 (das 1989 Chris Gueffroy erschoss) war Hüber dafür verantwortlich, die Wehrpflichtigen im Hass auf den Klassenfeind zu erziehen.“

Diese beiden Aussagen will der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Knabe nun verbieten lassen. Wie Knabe in seinem Statement berichtet, hat Hüber ihn per anwaltlichem Schreiben dazu aufgefordert, den X-Beitrag sofort zu löschen und sich andernfalls zu verpflichten, Hüber 10.000 Euro zu zahlen sowie sämtliche Anwaltskosten zu tragen.

Knabe, der seit 2020 an der Universität Würzburg forscht, will sich davon allerdings nicht einschüchtern lassen und weist die Forderungen Hübers zurück. „Wenn mir ein ehemaliger DDR-Politoffizier einen Maulkorb verpassen will, ist er bei mir an der falschen Adresse“, so der Historiker. Stattdessen forderte Knabe den GdP-Vize und früheren DDR-Funktionär seinerseits zum Rücktritt auf.

„Zuerst stellt Herr Hüber das Grundrecht infrage, sich seine Regierung selbst auszuwählen. Jetzt geht er auch noch gegen Leute vor, die das kritisieren“, so der Historiker in seiner öffentlichen Stellungnahme. „Weil er dem Ansehen der Bundespolizei damit schweren Schaden zugefügt hat, ist er als oberster Vertreter aller Bundespolizisten nicht länger tragbar“, erklärte Knabe. Hüber müsse deshalb seinen Posten unverzüglich räumen.

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199 Kommentare

  • In der DDR stand die Justiz verlässlich auf der Seite des Regimes – und im Zweifel gegen den Bürger. Was für ein Glück, dass wir dagegen in einem Rechtsstaat mit einer echt unabhängigen Justiz leben!.. Oder?

    286
    • Ja, seine Karriere lief offenbar in beiden Systemen ziemlich reibungslos. Diese wird aber jetzt ein Ende finden.

      Hr. Hüber ist zu selbstsicher und denkt, er könne nach seinem Gusto bestimmen, wie er in der Öffentlichkeit dargestellt wird.

      Das geht schief.

      Hr. Knabe wird Hrn. Hüber in seiner Position überleben.

      159
      • Die Karriere dieses Menschen wird kein Ende finden, sie beginnt erst richtig

        -78
        • Andere (ich meine die Bild) haben geschrieben, daß er praktisch unmittelbar vor der Pensionierung steht. Eine weitergehende Karriere wird der Mann nicht mehr haben. Seine Pensionsansprüche, die er meiner Meinung nach nicht verdient hat, wird er aber auch nicht verlieren. Da haben zuviele an dieser Karriere mitgeholfen.

          63
        • Wetten nicht? Sie glauben gar nicht, wie viele aus seiner alten Zeit sich bereits geäußert haben. Warten Sie ein wenig die Entwicklung ab. Sein Zenit ist mehr als überschritten.

          2
        • Das glaubst aber nur du!
          Rauswurf und eine komplette Enteignung ist abgesagt!

          30
        • Als besorgter Bürger und im Bundes- oder Landtag als Experte.

          0
        • Was denken Sie? Wird Hüber Bundespräsident oder UN-Generalsekretär?

          10
    • Wo haben wir einen Rechtsstaat?
      Keine freie, unabhängige Wahl der Richter, keine freien und unabhängigen Staatsanwälte?

      44
    • Bei uns steht die Justiz verlässlich und brüderlich auf Seiten der SPD. So sieht es aus!

      2
    • Genau das Problem gab es auch 1933-45 mit der deutschen Justiz! Sie haben auch dem Regime den Rücken frei gehalten! Und anscheinend wissen die heutigen Richter nicht, was mit ihren damaligen Kollegen nach 1945 passiert ist und genau das blüht ihnen auch!

      29
    • Sie sind ja ein richtiger Spaßvogel heute

      -21
    • … klar doch und das ganze wird uns seit 2005 von Merkel garantiert … inklusive Innerer Sicherheit und sicherer Grenzen …

      12
    • Der Typ ist kackfrech.

      8
      • Er hat die entsprechende Rückendeckung. Vermutlich haben seine Gönner eine Leiche im Keller und da will man ihn gewähren lassen.

        9
  • Bärbel hatte in allem recht.

    193
    • Wirklich das stimmt, unfassbar wie recht sie hatte.

      101
      • Ja, das wußte sie 1991 schon. Man kann nicht oft genug darauf hinweien und es wiederhohlen. Hier noch mal für Alle, die es bis jetzt immer noch nicht begriffen haben:
        Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen. Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der

        125
      • weiter:
        ….die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.

        106
    • Und auch alle, die bereits 1990 vor der Unterwanderung Deutschlands durch die verbrecherische SED und ihrer Terrororganisation Stasi warnten.

      Ein Politoffizier der Grenztruppen an der Berliner Mauer hätte NIEMALS in den Staatsdienst übernommen werden dürfen – schon gar nicht als Beamter an exponierter Position.

      Politoffiziere waren IMMER auch Stasi-Verbindungsoffiziere. Das bestätigt jeder, der in der NVA oder den Grenztruppen dienen musste.

      158
      • Und sie waren nicht die hellsten, wie neulich Nius festgestellt hat…

        56
      • Das verstehe ich allerdings auch nicht wie so ein Mensch in der Bundesrepublik an so einen Posten kommt und bei der Polizei Karriere macht. Als Politoffizier hat er der Stasi doch bestimmt alle möglichen Soldaten zum ausspionieren von Soldaten und ihren Kameraden angestiftet und fleissig Berichte verfasst oder verfassen lassen. Bin sprachlos.

        11
    • Man kann sie mit den großen Propheten des Alten Testaments gleichsetzen…

      -15
    • Alice noch viel mehr, Ätsch.

      1
  • Mir stellt sich eher die Frage, warum dieser Polit-Offizier beim BGS übernommen werden konnte. Er war Führungsfigur im Regiment 33. Und dieses Regiment hat Flüchtlinge hinterrücks erschossen. Der Mann hätte ins Gefängnis gehört und nicht in den BGS.

    276
    • Viele dieser „Üblen Spezialisten“ wurden übernommen und die unter Kontrolle zu halten und das Wissen über diese Zeit zu nutzen.

      Genauso wie 1946 in Deutschland.
      Wo die meisten NS-Richter und andere Personen der Justitz/Rechtspflege in den Dienst der Bundesrepublick Deutschland übernommen wurden

      Darunter waren viele Chefärzte, sowie Mediziner speziellen Positionen mit übelster Vergangenheit.
      Daher haben die Leute in Deutschland so ein gestörtes Vertrauen in die Schulmedizin.

      86
      • Um das Wissen über die Methoden der DDR-Staatsführung kann es beim Wiederbesetzen dieser Leute nicht gegangen sein. Die Methoden waren im Westen hinlänglich bekannt.
        Aber es gab einen Staatsvertrag mit Russland, dass diese Leute in entsprechende Positionen zu bringen sind.
        Ich werde die Info und Quelle suchen.

        22
        • Ich finde sie nicht mehr.
          Habe die KI befragt, aber sie widerspricht.
          Hüber sei kein DDR-Funktionär gewesen und die Militäreinheiten wurden übernommen, um die dazugekommene Grenze zu schützen – was ich für ziemlichen Humbug halte, denn die innerdeutsche Grenze war ja in etwa genauso lang wie die Außengrenze der DDR.
          Weiterhin sei Hüber auch nicht militärisch eingesetzt worden, sondern hat sich in der Gewerkschaft engagiert, weshalb hier aktuell auch kein Dienstvergehen vorliege.
          Ich: Dennoch benutzt er seine Stellung den Polizeibeamtensektor gegen eine gewählte Regierung aufzuhetzen. Wie mit ihm zu verfahren ist, muss ein Gericht entscheiden.

          25
        • So eine KI ist programmiert (von Menschen), um Informationen nach einem Algorithmus zu filtern. Du bekommst niemals eine neutrale Auskunft.
          Aus diesem Grund wird die natürliche Intelligenz immer überlegen sein.

          Allerdings sagt zumindest die Google AI zur Personalie Hüber etwas anderes:

          https://www.google.com/search?aep=11&udm=50&q=person+sven+hber+wrde+er+aus+heutiger+sicht+immer+noch+in+den+Staatsdienst+beim+BGSBundespolizei+bernommen+werden&mstk=AUtExfDCNow_z_KuaZGKfJ1n-z4g7EwDTi-1SVZFtCH9RSKOUrVcVBP4Eq6gQK3IcMAK63sa4CF8PJ7PXR47nP4qCKFBPY6vjtZLZeSb9RbAh6FIpewm8HvDPJNDMspfvk_lsBD9Ru3jLs7AZ5NbjHBxc6cF-ng1dR3AVGWEKCsaPhQD9deHSVRMaZ_o9VzR7giPVDmCIPHDKb6D6Iie73XbPe60LYHR9hTfD-8luUBnV2KQKsKFTv81JXJZ6w&csuir=1

          22
        • @Jane Doe’s großer Bruder
          Danke für die Info!
          Also würde er heute nicht mehr integriert.
          Und da hört es für mich aber auf. Wieso ist der noch auf seinem Platz?
          36 Jahre nach der Wende ist der ja wie man sieht nicht geläutert, sondern eher verfestigt. Ein Grund mehr, ihn schon vor 20 Jahren in die Privatwirtschaft zu entlassen. Ich kann mir das nur mit der „schützenden Hand“ der SPD erklären. Aber wenn ich lese, dass Diepgen von der CDU einen Baumgarten begnadigte, komme ich nicht umhin festzustellen, dass wir wiedermal von der „richtigen“ Koalition heimgesucht werden.
          Mein Gott, was haben wir uns da bloß herangezüchtet!?

          15
        • Würde mich interessieren.

          6
      • @SeelischeGesundheit:
        So ist es leider, Viele haben sich „hinüber“ gerettet. Ich hatte meine Erlebnisse damals hier auf „Apollo“ geschildert, wurde aber als Lügner und Spinner hier betitelt.Hier nachzulesen:

        Kein Vergessen, kein Vergeben ohne Reue!
        https://apollo-news.net/kein-vergessen-kein-vergeben-ohne-reue/

        Ist aber egal, denn ich weiß, was ich erlebt und dagegen getan habe.

        48
      • Das war der Deal. Keine Verfolgung der Täter, damit die Volksarmee in der Kaserne bleibt und es nicht noch zu einer echten Revolution kommt.

        11
        • Das muss man sich mal vorstellen, welch ein Wagnis das war.
          Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht.
          Wie wurde das gehändelt?

          5
    • Aber Regiment 33 hat doch einen gewissen Charme. Der Rechtsnachfolger des Deutschen Reichs war zwar die BRD, aber die Nachfolger die NationalSOZIALISTEN war die DDR. Sozialismus keine Frage und National. Was sonst bei diesem Grenzregime, das ja auch zu den Bruderstaaten rigoros war.

      26
    • Wir wissen nicht, was hinter verschlossenen Türen passierte, als die Hälse sich wendeten. Wir wissen nicht, wer alles aus dem DDR-System gebraucht wurde. Die spezifischen Kenntnisse schienen aber unverzichtbar zu sein, um diese DDR-Strukturen nachvollziehen zu können, z.B. bei der „Stasi-Unterlagen-Behörde“. Wie hilflos der Westen gegenüber bestimmten DDR-Kreisen auftrat, die ihre Schäfchen ins Trockene bringen konnten, sieht man z.B. bei manchen undurchsichtigen Treuhand-Deals und Grundstückssachen. Und dann dieses sagenhafte Parteivermögen, wie der Schatz der Nibelungen verschwunden und doch nicht weg, nur woanders.

      8
    • Er , sowie Merkel hatten die Aufgabe die alten SED/STASI Seilschaften wieder in Position zu bringen! Damit die völlige Überwachung statt finden kann!

      9
      • @hörbie:
        …und Das vom ersten Tag ihrer Regentschaft an. Wer das immer noch nicht kapiert, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen, das betrifft vor Allem die Menschen im Westen unserer Heimat. Die Menschen in der ehemaligen DDR wissen, woher der Wind weht. Das belegen doch auch ganz eindeutig dei Voraussagen der kommenden Landtagswahlen.

        5
  • Eine funktionierende Gewaltenteilung ist in der BRD nicht vorhanden.

    112
    • Zum Vorgehen von Hüber in der Vergangenheit:
      Vom DDR-Politoffizier zum Bundespolizisten Eine deutsche Karriere und ein Justiz-Albtraum“ SZ vom 19. Mai 2010, 19:29 Uhr
      https://www.sueddeutsche.de/politik/vom-ddr-politoffizier-zum-bundespolizisten-eine-deutsche-karriere-und-ein-justiz-albtraum-1.890725
      Da lernt man diese Person und ihre Einstellung zur Meinungs- und Pressefreiheit kennen, auch die GdP, die ihn massiv unterstützt hat und die Kosten eines privaten Rechtsstreits übernimmt sowie auch Gerichte, die die Nennung von Tatsachen unterbinden.
      Ach ja, auch was zum ÖRR „Das Schulfernsehen der ARD widmete Hübers Leben in der DDR 2002 eine ganze Sendung: Sven als Baby, usw. Sein „erstes Leben“ nennt es der Zeitzeuge Hüber. Der Beitrag unterschlägt die Tätigkeit Sven Hübers als Politoffizier. Das Thema seiner Diplomarbeit (1987) war sein späterer Arbeitgeber: „Der Bundesgrenzschutz als Instrument imperialistischer Macht- und Herrschaftssicherung“.

      2
  • Da gab es bereits 2024 ein Buch von Katja Adler mit dem Namen „Rolle Rückwärts DDR?“ Da steht alles drin.

    43
  • Als Historiker dürfte Dr. Knabe einiges mehr vom Lebenslauf von Herrn Hüber wissen, als Wiki jemals hergegeben hat. Das könnte auch zum Eigentor Hüber’s werden.

    83
    • Das muss es werden. Jeder, der etwas über seine Tätigkeit im Regiment 33 oder etwas zu den Aufgaben des Regiments weiß, Sollte nun nicht schweigen.

      38
      • @Siggi-Bln-N1:
        Dazu rufe ich auch mit auf: Meldet euch, die iIhr in diesen Reiment gedient habt!
        Berichtet darüber, schreibt Eure Erfahring hier nieder!

        30
        • Soll natürlich „Regiment“ heißen.

          6
      • Ehemalige Chefs der Grenztruppen bzw. der Grenzpolizei
        Klaus-Dieter Baumgarten: 1979–1990 (Generaloberst)
        Erich Peter: 1961–1979 (Generalleutnant / Generaloberst)
        Paul Ludwig: 1957–1960 (Generalmajor)
        Hermann Gartmann: 1952–1955 und 1957 (Generalmajor)

        Ich will nicht von Hüber ablenken. Bin nur Interessehalber am KI-befragen und stoße gerade auf die vier genannten.
        Weiß Jemand, was aus denen geworden ist?
        Peter dürfte die Wende ja noch miterlebt haben, und Baumgarten sowieso.

        18
    • Es wird dann zum Eigentor, wenn Hubertus Knabe aus personenrechtlich geschützten Akten sein Wissen weitergegeben haben sollte, denn in diesen Fällen muss man unterschreiben, dass man sie nicht öffentlich verwendet, oder wenn, dann nur anonymisiert. Wenn das der Fall sein sollte, wird Hüber sogar zivilrechtlich Schadensersatzansprüche geltend machen können.

      -20
  • „…Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir…“

    29
  • Mich irritiert das Schweigen von Dobrindt.
    Der sollte hier aktiv werden und den Herrn entlassen.

    66
    • Einer seiner Vorgänger hat diesen sehr schmutzigen und blutbefleckten Vorgang gestartet.

      30
    • Der braucht doch solche Vögel.

      23
    • Der wußte Bescheid!

      11
  • Herr Knabe hat meinen vollen Respekt.
    Er sollte sich von diesem skrupellosen Mann nicht einschüchtern lassen.
    Ich wäre bereit, auf ein Spendenkonto für Prozesskosten zugunsten von Herrn Knabe einzuzahlen.

    81
  • „Ich liebe – ich liebe doch alle – alle Menschen – Na, ich liebe doch – ich setze mich doch dafür ein“ 🤥

    35
    • Ein Höhepunkt der „Wende“. Nur noch getoppt von Schabowski und der Zettel. Das war Oscarreif. Mielke stand wegen seiner „Leistungen“ nicht vor Gericht, nur für die Polizistenmorde in seiner „Weimarer Zeit“.

      26
  • NVA-Grenzer, die von ihrer nicht vorhandenenden Remonstrationspflicht Gebrauch gemacht hätten und bei Republikflüchigen nicht geschossen hätten, hätte Hubert sofort dem Militärstaatsanwalt zugeführt.

    Wie viele Hübers konnten sich noch in den Beamtenstatus retten?

    Schonungslose Aufklärung!

    74
    • Wer die Todesschüsse auf Flüchtende verweigert hätte, wäre in die unmenschliche Mühle der Strafeinheit Schwedt gekommen.

      Soviel zu Remonstration in der Ostzone.

      30
      • Das ist ja genau der Irrwitz.
        Hüber kommt aus einem System ohne Remonstrationsrecht und benutzt jetzt das der BRD, um seine rote antikapitalistische antidemokratische Gesinnung fortzusetzen.
        Ein unfassbarer Vorgang, aber unsere Justiz schweigt.

        25
  • Wer hat diesen Mann eigentlich auf diesen Posten gesetzt? Wurde er gewählt???

    28
  • Wenn einen die eigene Vergangenheit überholt… Muss die Gewerkschaft jetzt wieder seine juristischen Scharmützel bezahlen?

    27
    • Das würde ich auch tun.

      Ich finde es skandalös, dass Hüber für seinen privaten Feldzug gegen seine Kritiker auf die unerschöpflichen Finanzmittel der GdP zurückgreifen kann.

      Was sagen denn die Mitglieder zu dieser Zweckentfremdung ihrer Gewerkschaftsbeiträge?

      18
      • Nichts werden sie dazu sagen. Guckt Euch doch die Demos auf YT an, und die versteinerten Gesichter dieser „Beschützer“, wenn einer von den YTbern mit ihnen reden will, das sagt doch Bände.

        13
  • Tja der Mann hat sein Handwerk gelernt.

    69
    • So schaut’s aus!
      „Haltet den Dieb“ war in der DDR ja auch oberste Staatsräson.
      Alle kriminell, außer wir!

      24
    • Schlauer ist er aber nicht geworden…

      22
    • Bei manchen muss man sich Fragen, ob die ihre damalige Einstellung in dieser Zeit jemals abgelegt haben und nach außen nur so tun, als hätten sie sich geändert?!
      Man vermutet so einiges heute 😉

      4
  • Hüber hätte niemals solch eine Stellung bekommen dürfen!

    23
  • Soweit mir bekannt ist, wird dieser ehemalige Politoffizier von seinen Vorgesetzten voll gedeckt, Das ist ja der eigentliche Skandal. Wenn jemand in seiner Jugend mal irgentwelche Fahrten- oder Heimatlieder gesungen hat, wird ein Faß aufgemacht. Aber wenn die SPD mit einen „Deich“ und einen Lied dazu Wahlwerbung macht, ist das ok? Dieses „Lied“ wurde auch von den Nazis damals gesungen.

    67
    • Es wurde nicht irgendwie nur gesungen.
      Es war das PFLICHTLIED beim Reichsarbeitsdienst zum Fahnenapell !!!
      Wer nur Lippen bewegte , nicht „Textfest“ war, wurde „vorgetreten“ und hatte 40 Liegestütze oder Kniebeugen mit Gepäck zu machen:
      Meine Bruder hat es auch erwischt, deshalb weiß ich das.

      3
  • Gesellschaftlich wurden die Stasi Verbrechen nach der Wende nie aufgearbeitet. Dazu haben auch extrem linke Mainstreammedien und vor allem die ÖR Medien beigetragen. In der Wendezeit wollte man um jeden Preis eine Einheit und vergaß, dass da SED Seilschaften munter in der BRD linksextreme Wurzeln schlagen könnten. So sehen wir heute allenthalben eine unfassliche Verharmlosung sozialistischer Ideologie, so als habe es die Verbrechen in Schönhausen und an der Mauer, die Stasi Zersetzungen und die Bespitzelungen nie gegeben. Bis heute reden wir immer nur von den Naziverbrechen aber nie von den Verbrechen des Stalinismus und Maoismus. Das ist in Konsequenz nichts weiter als eine Verharmlosung des Totalitarismus; kommt er von links daher, ist er gut, weil für die „gute Idee“ der Terror ausgeübt wurde. Letztlich scheinen mir diese Defekte im Geschichtsbewusstsein auch auf ein massives Bildungsproblem hinzuweisen.

    15
  • Welche Parteifunktionäre haben Leute wie Herrn Hüber nach dem Ende des Schießbefehls und dem Fall der Mauer wieder groß gemacht? Die der AfD? Oder eher die der Union und SPD?

    11
    • Die Frage erübrigt sich.
      Als die Rosenholzdateien von der Staatssicherheit der DDR angelegt wurden gab es die AfD noch nicht.
      Die anderen sehr wohl 😉
      Deshalb sind die ja auch eine „verschworene Gemeinschaft“ im eisernen Schweigen 😀

      3
  • Er ist „Opfer“?

    7
  • Zustimmung. Wo sind die Juristen? Früher gab es den Begriff der „Zersetzung“ oder so ähnlich. Gibt es ein Analogon , das hier greift?

    1
  • Guter Mann, der Herr Knabe. Die AFD sollte im einen Posten geben.

    0
  • Was mich am Allermeisten verwundert ist, dass ich noch von keinem Innenminister etwas dazu gehört habe. Ist das mangelndes Interesse am Thema eines potentiellen Polizeiputsches? Oder halten sie selbst auch jedes Mittel, auch einen Polizeiputsch oder Waffeneinsatz, für legitim wenn es gegen die AFD geht?

    45
  • Mauermörder gehören ins Gefängnis und nicht auf wohldotierte Posten, von denen sie auch noch ihre menschenverachtende Ideologie in die Gesellschaft tragen können.

    173
    • Dafür kennt er aber die Frenzy zu gut

      49
    • Da rechnet er sich wohl gute Chancen aus.
      Bei der Justiz, wo Schild und Schert der SED an der Wand hängen.

      Wir haben die Wahl, wegducken oder endlich den Allerwertesten mal hochkriegen. Bitte, man kann auch ausreisen. Jeder nach seiner Fasson. Aber wenn wir bleiben wollen, dann müssen wir die Wende von 1989 endlich vollenden. Stasi raus! Freunde, das geht nicht mit dem Kreuzchen auf Papier. Millionen Deutsche müssen aktiv werden, draußen auf der Straße, nur so geht´s.

      49
    • Das deutsche „Nie wieder!“ darf sich eben nicht nur auf den NS-Terror beziehen, sondern muss zwingend auch den SED-Stasi-Mauerschützen-Unrechtsstaat beinhalten. Ich vermag nicht zu erkennen, dass der ehemalige DDR-Politoffzier im Zuge der Wende mehr als seine Uniform gewechselt hat… Seine Äußerungen offenbaren eine atavistische „Klassenfeind-Denke“, basieren auf dem eine Opposition ausschließenden Demokratieverständnis der DDR und bedienen deren typische „Antifa-Manipulation“ gegen bürgerliche und liberale Kräfte. Die DDR war ein ideologischer Knast. Und Politoffiziere dessen geistige Wärter. Im einem ersten Schritt eines „Nie-wieders“ sollten die Stasiakten von Personen in exponierten Positionen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, ob und welcher Verfassungsfeind es sich unter der Decke der FDGO bequem gemacht hat!

      23
      • @H. Eiseltschick:
        Dem stimme ich voll und ganz zu. Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch keine Angst vor Offenlegung zu haben. Das gilt für Alle, die ihre Dissertation, Stasiakten, u.s.w. geheimhalten wollen.

        13
    • Ach Mönsch … Krähen unter sich……..
      DAS galt u. gilt doch immer nur für die Kleinen !
      Sitzt der vergeßliche Olaf im Knast???
      Wenn du nur 5000 Euronen Steuern hinterziehst, würdest du dann auch wie der Bayernboß behandelt?
      Siehste 🙂

      1
  • Wenn man solche Geschichten liest, wundert man sich nicht mehr über den Zustand von Deutschland, ob Nationalsozialismus oder Kommunismus, egal Hauptsache keine Demokratie !

    0
  • Hubertus Knabe kann seines Lebens nicht mehr sicher sein!

    0

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