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Kein Vergessen, kein Vergeben ohne Reue!

Sven Hübers Biografie soll verwischt werden - doch wir werden nicht aufhören, die Wahrheit zu schreiben. Meiner Meinung nach ist Sven Hüber als ideologischer Träger des Grenzregimes der DDR so schuldig wie ein Mauerschütze.

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Auf die Empörung über Sven Hüber reagiert seine Gewerkschaft der Polizei mit einem bemerkenswerten Statement. Man gesteht den Versuch ein, Passagen zur DDR-Vergangenheit von Sven Hüber auf Wikipedia zu löschen. Gleichzeitig kündigt man strafrechtliches Vorgehen gegen Journalisten an. Das passt ins Bild: Seit Jahrzehnten versucht Hüber mit aggressiven Klagen – finanziert aus den vollen Töpfen der Gewerkschaft – Berichterstattung über seine Vita verschwinden zu lassen. Wer mit dem Thema zu tun hat, ist eingeschüchtert – Hüber genießt einen gewissen Ruf. Gleichzeitig gibt es aktuell eine Basisrevolte in der Gewerkschaft und mehrere Landesverbände der GdP, die auf Distanz zu Hüber gehen. Das zeigt: Auf die Polizisten in diesem Land ist, was ihre demokratische und rechtsstaatliche Haltung angeht, Verlass – sie lassen sich von Sven Hüber nicht ideologisieren.

Das System Hüber ist ein Paradebeispiel für einen kaputten Umgang mit der SED-Diktatur. Täter wie Hüber haben es in der Regel weiter gebracht als die Opfer des SED-Regimes, sich besser in der Bundesrepublik zurechtgefunden. Die Namen der Erschossenen, der Bürgerrechtler, der politischen Gefangenen sind längst vergessen. Die Menschen, die über Jahre im Gefängnis gebrochen wurden, bekommen dafür weniger Rente als ihre Wärter – viele konnten nach diesen Schrecken keine Karriere mehr machen. Hüber schon; Opportunismus und das Handwerk politischer Kontakte trugen ihn voran, und bald schon konnte er sich, völlig schambefreit, als Opfer darstellen, weil andere seine Biografie kritisieren. Die Scham, wie man heutzutage so gerne sagt, hat in Bezug auf die DDR nie die Seiten gewechselt.

65 Jahre Mauerbau waren in dieser Woche bestenfalls eine Randnotiz. Statt über Aufarbeitung, über Konsequenzen und die Ehrung der Helden des Widerstands zu sprechen, sprechen wir über die Bedürfnisse der Täter. Millionen Ostdeutsche, die das Regime ablehnten und unter ihm litten, werden mit ihren Peinigern zu „den Ossis“ zusammengerührt, deren vermeintliche Identität dann dazu instrumentalisiert wird, die Karrieren von Tätern wie Sven Hüber zu fördern.

Ich ertrage das nicht mehr. Es gibt kaum ein weniger opportunes Thema als Sven Hüber – die extreme Klagefreudigkeit des Gewerkschafters trifft auf ein geringes öffentliches Interesse an der Aufarbeitung der DDR. Apollo News wird dennoch die Wahrheit schreiben: Sven Hüber schulte als Politoffizier Grenztruppen an der Berliner Mauer und stützte damit faktisch das System hinter dem Schießbefehl – er tat Dienst im Regiment 33, das den 20-jährigen Chris Gueffroy gemäß dieser Ideologie ermordete, weil er ein freies Leben suchte. Wir haben dazu umfangreich exklusiv recherchiert.

Der in seiner Jugend von der Gestapo verfolgte Schriftsteller Ralph Giordano schrieb über ihn: „In meinen Augen ist ein ausgewiesener Indoktrineur wie Sven Hüber schuldiger als der Mauerschütze, der abgedrückt hat.“ Dieses Zitat ist rechtlich nicht angreifbar, aber ich möchte mich dahinter nicht verstecken: Ich sehe es ganz genau so und mache mir diese Analyse ausdrücklich zu eigen. Hüber ist als ideologische Stütze des Grenzregimes der DDR meiner Meinung nach so schuldig wie ein Mauerschütze. Wer sich freiwillig zu den Grenztruppen gemeldet und als Politoffizier das Grenzregime der DDR mitgetragen hat, wird sich solche Vorwürfe gefallen lassen müssen, auch wenn Hüber behauptet, er selbst habe den Schießbefehl abgelehnt.

Lesen Sie auch:

Ich grüße alle Opfer des SED-Regimes, alle deutschen Helden, die in Bautzen und Hohenschönhausen saßen, und verneige mich vor den Toten an der Mauer und ihren Familien. Auch ihnen sind wir es schuldig, nicht wegzusehen. Hüber geht bald in Rente und hätte damit ein weiches Leben zwischen Diktatur und Demokratie geführt, geschmeidig, skrupellos und mit einem gar nicht mal so stark gewandelten Weltbild. Das kann es nicht gewesen sein. Auch wenn es viel zu spät ist, so verlangt es ein gesundes Geschichtsbild, dass in aller Klarheit benannt wird, wer Sven Hüber ist. Es darf auch 40 Jahre später kein Vergessen geben – und kein Vergeben ohne Reue. Nie wieder Sozialismus!

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304 Kommentare

  • Mannhart hat recht: Der Skandal endet nicht bei Hübers DDR-Biografie – er beginnt mit seiner Karriere in der Bundesrepublik. Wie kann ein ehemaliger Politoffizier der Grenztruppen hier derart aufsteigen, Einfluss gewinnen und Kritiker seiner Vergangenheit juristisch unter Druck setzen?

    Und wenn sogar versucht wurde, kritische Wikipedia-Passagen zu entfernen:
    Wer schützt hier eigentlich wen?
    Ist nicht längst eine Prüfung durch die zuständigen Strafverfolgungsbehörden (§§ 81 ff., 111 StGB) angezeigt?

    Eine Demokratie schuldet den Stützen einer Diktatur kein Vergessen und keine weichgezeichnete Biografie.
    Sie schuldet deren Opfern die Wahrheit.

    442
    • Im Gegensatz zu einer zugegebenermaßen unvollständig vollzogenen Entnazifizierung gab es für die zweite Diktatur im zwanzigsten Jahrhundert in Deutschland keine angemessene „Entsozialisierung“. Schaut man auf die Auswüchse der heutigen linken Ideologie und die dort weitverbreitete Verharmlosung dessen, was die SED Diktatur verbrochen hat, ist es höchste Zeit eine angemessene Aufarbeitung anzustreben und genau diese Tater einer Bestrafung zuzuführen. Unerträglich ist der Gedanke, dass dieser Herr in allem Frieden seinen nicht verdienten Ruhestand genießen kann!

      240
      • Es war nicht so viel anders, wie am Ende der Nazi-Zeit. Sieht man einmal von den Nürnberger Prozessen ab: Die „Kleinen“ hängte man, die Großen ließ man laufen. Auch, aber nicht nur, weil es sich als all zu mühsam erwies. Honecker, Mielke, Wolff etc. durften letztlich aus „humanitären“ Gründen dann doch in ihrem Bett sterben.

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      • Wenn 95% eines sozialistisch indoktrinierten Volkes brüllt „Ja, wir wollen den totalen Krieg“, kann eine Entnazifizierung bis in die letzte Faser gar nicht gelingen. Deshalb konnte man sich wohl oder übel auch nur auf die Köpfe dieser Ausgeburt konzentrieren. Und so war es eben auch in der DDR.
        Sowas muss sich rauswachsen, anders geht es nicht. Umerziehung geschieht nie von heute auf morgen, sie braucht immer den Ablauf von Generationen.

        Hüber allerdings hat sich nicht gebessert und auch nichts gelernt. Sein Wesen ist ganz offensichtlich in der DDR verankert. Als unmaßgeblicher Bürger könnte er damit in Ruhe alt werden, aber in seiner Position kann er nicht länger geduldet werden. Das halte ich für ganz und gar ausgeschlossen.

        105
        • @HGruessing
          Das war der große Denkfehler. Die Westalliierten waren wohl der Meinung, dass die BRD genug demokratisch gefestigt sei, um die „Entkommunisierung“ der DDR zuwege zu bringen.
          Wie man heute sieht, war das eine große Fehleinschätzung.
          Es wurden Leute ins System integriert, die 100%ig hinter dem DDR-Regime standen, und eine ganz allgemeine, zivile Entkommunisierung/Entsozialisierung, wie sie die Westdeutschen nach dem II WK erfahren haben, blieb aus. Nicht einmal die Symbole dieses Unrechtsstaates wurden verboten. Man wollte die Dinge liberal angehen.
          Dieser Wunsch nach Ruhe und Frieden unter den beiden deutschen Völkern war verständlich, aber er sorgte auch dafür, dass sich Margots Saatkörner ungestört fortentwickeln konnten und auch die alte Saat in der BRD bekam wieder Oberwasser.
          Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob wir das ohne fremde Hilfe wieder hinkriegen.

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        • Erstmal waren es nicht 95% des Volkes sondern eine Ansammlung von Funktionären im Sportpalast. Also ungefähr so ähnlich wie heute Funktionärsriegen die AfD verbieten wollen.
          Zweitens: ja die Entnazifizierung konnte nicht komplett gelingen, das war unmöglich. Oder wie es Adenauer so treffend ausgedrückt hat: „Man kann kein schmutziges Wasser wegkippen wenn man kein sauberes hat.“
          Allerdings, und hier ist der Unterschied: damals wurde die Entnazifizierung von den Allierten betrieben, 1989 von Deutschland selber. Die CxU hoffte damals das sie gewaltige Stimmenzuwächse bei Wahlen erreichen würde: wer wählt denn die SPD wenn er gerade aus dem Sozialismus entkam? (was auch passierte). Da störte es nur wenn negative Schlagzeilen auftauchten. Einige wie Wolfgang Schur (oder Schnur?) oder de Maziere wurden zwar geschasst wenn zu viel herauskam aber der Großteil blieb unerkannt und konnte Karriere machen.

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        • @Harald C.C.C.: Mit dem Auftauchen von Merkel (natürlich nicht am 1. Tag, aber schleichend mit zunehmender Zeit), nach einer notwendigen Phase der Beruhigung nach dem Scheitern der unpopulären, nicht mehr „zeitgemäßen“ DDR-Diktatur, neige ich der „Verschwörungstheorie“ zu, dass hier ein Plan des globalistischen, linken Tiefen Staates abläuft. Die Wiedergeburt des Faschismus, in rotgrün umlackiert, beschränkt sich ja nicht auf Deutschland. Nichts anderes läuft in der EU unter der Intimfreundin Merkels ab. Faschismus ist die ideale Regierungsform für unbegrenzte Machtausübung einer globalistischen Elite über ein manipuliertes Volk. Er muss nur zeitangepasst sein und der überwiegenden Masse das Gefühl vermitteln, trotz Totalüberwachung, Bespitzelung und Ausbeutung, frei zu sein. Das ist die Lehre aus den gescheiterten Diktaturen. Tanzen Einzelne oder gar eine neue Partei aus der Reihe, greifen die altbewährten Mittel zu deren Ausschaltung, modifiziert entsprechend heutiger „technischer“ Möglichkeiten.

          13
        • @ Harald
          Es sind die Westdeutschen, die, mehrheitlich, bis heute, Demokratie nicht verstehen. Hier sticht insbesondere die erste Nachkriegsgeneration, die sogenannten 68er, hervor, die einerseits komplett autoritär, andererseits aber auch zutiefst infantil auftreten. Man hätte (und hat) schon lange vor der Wende erkennen können, dass diese Leute ein inhärentes Problem mit abweichendener Meinung und eine geradezu beängstigende Verehrung des Sozialismus in sich tragen, welches sie zuerst als Aufstand gegen das System verstanden haben wollten. Die Machtübernahme dieser Kaste erfolgte über die Grünen und sickerte dann in SPD und danach CDU

          15
      • Der gehört unehrenhaft entlassen mit einer Pension in Höhe eines Minijobs, wenn überhaupt.

        20
        • Der hat doch aus seinem exorbitanten Gehalt längst ein fettes Vermögen abgehäuft.

          10
      • Es gab ja nicht einmal eine Entstasifizierung. Die Stasi-Metastasen sind überall in Deutschlands Verwaltung.

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    • Ein sehr guter Kommentar.

      Da die Diskussion hier schon ausgiebiger läuft, möchte ich diese Stelle nutzen, um mal meine Bewunderung für Hrn. Mannhart auszudrücken.

      Diese mutige, offene und geradlinige Haltung. Großartig!

      Hr. Mannhart Sie sind ein Held!

      Und zu vielen Mitlesern und Kommentatoren hier möchte ich noch sagen, nachdem ich wirklich alle Beiträge gelesen habe:

      Eine sehr gute, niveauvolle Diskussion, die mir neue Einblicke verschafft hat und mich bei manch persönlichem Schicksal tief berührt.

      Es ist ja nicht so einfach inhaltsschweres in wenige Zeilen zu packen.

      Wir dürfen nie vergessen!

      55
      • „Und zu vielen Mitlesern und Kommentatoren hier möchte ich noch sagen, nachdem ich wirklich alle Beiträge gelesen habe:
        Eine sehr gute, niveauvolle Diskussion“

        VIELLEICHT, aber auch nur vielleicht schaffen wir es auch, dieses großenteils unsägliche Kommentarniveau endlich mal so zu gestalten, wie es HIER läuft.

        Es ist erfrischend, endlich mal KOMMENTARE zu lesen statt dumpfe Tiraden und ständig wiedergekäute Worthülsen, abgesehen von den scheinbar unvermeidbaren Fäkalisten.

        @Apollo, SO geht Kommentarfunktion.

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        • Naja, ich hatte „Pritlist“ und Co bis hierher noch nicht gesehen.
          War aber wohl zu erwarten.
          Die sind wahrscheinlich „systemimmanent“

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      • ja, der Meinhart, ein Held, upps, pupps,nini, nana, was für ein Heldbild

        -42
        • Im Bällebad zu oft einen davon an den Kopf bekommen ??

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        • Sie sind ein Agitator der verbrecherischen Stasi-SED.

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      • >> Diese mutige, offene und geradlinige Haltung. Großartig!
        Hr. Mannhart Sie sind ein Held! <<

        OMG, dafür sollten sie sich in Grund und Boden schämen.
        Mal unabhängig davon, daß dieser S. Hüber bei der GdP Karriere gemacht hat, wird ganz geflissentlich übergangen, daß nach der Wende jede Menge Vopos in den Polizeidienst übernommen wurden. Mit Sicherheit ist/war da der ein oder andere Mauerschütze dabei.
        Und wer so offen dem Zionismus das Wort redet wie ein M. Mannhart, der sollte sich mit "Kein Vergessen, kein Vergeben ohne Reue" usw. deutlich zurückhalten.
        Meine Meinung.

        -54
        • Für was sollte ich mich in „Grund und Boden schämen“?
          Wenn ich auch Ihre Vorwürfe gegen Hrn. Mannhart nicht nachvollziehen kann.
          Ich bin Sympathisant des Zionismus.

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        • Neostalistiscjer Antisemitismus ist keine Meinung.

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        • Zum einen waren Volksarmee und Volkspolizei zwei vollkommen verschiedene Dinge. Die Letzteren war u.a. für „innere Unruhen“ zuständig. Zum anderen haben Sie offenbar rein gar nichts begriffen. Gerade, dass solch ein Mann wie Hüber überhaupt hier – bei der GdP – Karriere machen konnte – und jetzt bereits wieder den Mund aufreißt – ist der Skandal.

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        • „denn diesem S. Hüber ist nichts anzulasten.“

          Na früher au h IM oder gar OibE gewesen?

          Ihr Stalinisten kennt die vielen Schwächen des sogenannten Rechtsstaates genau, deshalb habt Ihr auch so Angst davor das eine neue Kraft eine wirklich wehrhafte rechtsstaatliche Demokratie aufbaut.

          Denn dan geht es Euch u d Eurer Pension an den Kragen, macht Wuch drauf gefasst.

          Ab nach Nordkorea!
          Wir helfen gerne packen.

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        • Sie verehren also die Mauerschützen, die SED-Mordbefehlshaber und deren willige Schergen, die die armen Schweine, die schießen MUSSTEN (um nicht im Militärstraflager Schwedt zu landen) göbbelsmäßig indoktrinierten.

          Anders ist mir ihr Verharmlosungsversuch nicht erklärlich.

          „Frau Müller, der Kevin hat aber zuerst mit Sand geschmissen!“

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        • @Lindblom: Am Besten, solchen linken Antisemiten nicht antworten. Die und solche Gestalten wie Hüber kommen aus dem gleichen Kommunisten-Stall.

          7
        • Mannhart und schämen ?, unsere Jungs im betreuten Wohnen haben mehr Anstand

          -13
        • >> Für was sollte ich mich in „Grund und Boden schämen“? <<
          Ich formuliere das jetzt mal vorsichtig : als durchschnittlich begabter Erwachsener merkt man, wenn man sich entblödet. Als durchschnittlich begabter Mensch sollte man auch erkennen können, daß die Meinung des Autors nicht nur reine Polemik ist, sondern der hier verbreiteten ISR-Propaganda diametral entgegen stehen, denn diesem S. Hüber ist nichts anzulasten.
          Ihre offene geäußerte Symphatie mit Kriegsverbreche(r)n spricht für sich.

          -13
        • So jemand wie Mannhart liefert die jüdische Bevölkerung offenem Faschisten wie Smotrich aus

          -20
    • Also ich bin zutiefest erschüttert, dass auch noch eine Gewerkschaft versucht in Wikipedia ihn zu schönen. Wenn das sich so zugetragen hat.

      29
      • Anhand der Versionsgeschichte des Wikipedia-Artikels läßt sich das schön nachvollziehen. Da ging es eine Weile heiß her (Edit-War im Wiki-Slang). Der Artikel wurde mehrfach durch die GdP verändert und wieder zurückgesetzt. Die Möglichkeit den Artikel zu verändern wurde inzwischen durch einen Admin eingeschränkt. Nur noch sogenannte Sichter (Wikipedianer mit höheren Rechten) dürfen den Artikel verändern. Der GdP.Bund User darfs nicht mehr. Der Gdp.Bund User hatte als Grund für die Änderung angegeben: „Jemand hat Sven Hüber diskreditiert und ich habe es im Auftrag der Gewerkschaft der Polizei rückgängig gemacht“
        Nun ja…, kein Kommentar…

        Die Versionsgeschichte:

        https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sven_Hüber&action=history

        Die Diskussion zum Artikel:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Sven_Hüber

        Der GdP.Bund User:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:GdP.Bund

        12
        • Sehr gut! Vielen Dank Helmut Geyer!

          4
        • „Der Gdp.Bund User hatte als Grund für die Änderung angegeben: „Jemand hat Sven Hüber diskreditiert und ich habe es im Auftrag der Gewerkschaft der Polizei rückgängig gemacht“.

          Das geht ja dort zu wie bei
          der Abteilung Agitation und Propaganda (oft „Agitprop“ genannt). Das war eine zentrale Steuerungseinheit im Zentralkomitee (ZK) der SED.

          Sie kontrollierte die Medien, das Bildungswesen und die Kultur in der DDR, um die Ideologie der Stasi-SED durchzusetzen und die Bevölkerung gleichzuschalten.

          Aufgaben und Struktur Medienlenkung: Sie gab Redaktionen von Zeitungen, Radio und Fernsehen täglich vor, worüber berichtet werden durfte und welche Sichtweise galt.

          Zensur: Inhalte wurden streng vorgegeben, Abweichungen von der Parteilinie waren nicht erlaubt.

          Parteischulung: Sie organisierte die ideologische Ausbildung von Funktionären.

          UND WAS IST JETZT BEI DER „GdP“ so anders??

          6
      • Die GdP hat auf sozialistischen (SPDSED)-Befehl 1990 einen DEFINITIVEN SED-Täter im BGS installiert. Im Wissen, dass der Genosse Politruk (russisch: политический руководитель) auch ab Bataillonsebene IMMER auch Verbindungsoffizier zur Stasi (Abteilung 2000) war, ist dieses Vorgehen besonders perfide.

        Es ist die FREIWILLIGE Installation eines „DDR“-Guilaume in die höchste Ebene der Bundespolizei.

        6
        • Die Frage wer hier wen übernommen hat sollte mal ganz neu gedacht werden. Sie Entwicklungen der letzten Jahre jedenfalls lassen böses ahnen

          8
    • Moin,@Wanninger wie ich schon oft erwähnt habe ,wurde 1989 ein System gestürzt aber nicht das Personal. Alle Genossen der SED die in Führungspositionen waren wurden von den Westimporten ausgenutzt die mit Ihren Eigenen Netzwerken kamen um ihre Karrieren voranzutreiben. Da stand man natürlich in der Pflicht. Eine Hand wäscht die andere. Andererseits hatte der Westen kein Interesse an einer Aufarbeitung warum wohl. Viele hochrangige Politiker hatten sehr gute Verbindungen zu den Organen der DDR.
      Auch waren diese Hardliner top ausgebildet. Fazit dazu., sowas kommt von sowas.
      Nicht der Osten ist Schuld an der Misere sondern die das so unwidersprochen zugelassen haben. Glaubt jemand das die Bürger im Westen nichts mitbekommen haben. Jetzt wo Sie selbst betroffen sind kommt die Einsicht. Zu spät……

      10
    • Es gibt Menschen die machen in jedem Regime Karriere.
      Zuerst in Buchenwald, dann in Hohenschönhausen und später in Berlin.

      Aber es gehören immer zwei dazu.
      Den Verbrecher und seine Förderer die genau wissen wen sie unterstützen.

      Deswegen sind diese Typen für Unrechtsregime auch so interessant.
      Skrupellos, ideologisch flexibel und zuverlässig.

      Und das ist der eigentliche Skandal.
      Daß solche Typen im Gegensatz zu deren Opfer immer ganz oben schwimmen

      91
      • Meine Zustimmung – da stimmt schon mit dem ganzen System BRD etwas nicht, wenn solche Leute wieder in Führungspositionen kommen.
        Man könnte meinen, die DDR hat 1989 die BRD übernommen und jetzt fallen die Masken.

        Viele der ehemaligen Stasi-Kader, habe ich bis heute den Eindruck, landeten nach der Wende bei den Arbeitsämtern, gerade im Osten. Wie mit den Arbeistlosen, die ja unverschuldet arbeitslos wurden durch die Deindustrialisierung im Osten nach der Wende, umgegangen wurde spricht Bände – wie kleine Diktatoren, die ihre negativsten Charakterzüge an den Arbeitslosen ausüben konnten, sie drangsalieren konnten.
        Und das in einem angeblichen „Rechtsstaat“?

        20
        • @Susan1: Bei Arbeitsämtern und dergleichen „lächerlichen“ Behörden landeten bestenfalls die kleinen Mitläufer. Die tatsächlichen Verbrecher trafen sich ohne Zeitverzögerung in Parlamenten und Regierungen wieder. Ob das eine „Landung“ oder eine Entsendung war, wird vielleicht mal in 100 Jahren die Geschichtsschreibung zeigen. Dieser Zeitraum ist üblich, Geschichtsfälschungen als solche öffentlich zu machen.

          9
        • @Susan1:
          Das mit den neuen Arbeitsämtern, wo plötzlich Stasi-Leute drin saßen, kann ich 100% bestätigen, als ich einer Verwandten half, sich mit den neuen Begebenheiten zurechtzufinden.

          17
      • Weil er genau das anspricht, also voll gegen die AfD, was die anderen hören möchten und sich vielleicht nicht in dieser Deutlichkeit trauen. Deshalb übersieht man gnädig seine verwerfliche Vergangenheit. Aber dass man noch versucht, seine Vita zu fälschen, ist genauso verwerflich und setzt die Relativierer auf die gleiche Stufe.

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    • Wie kann eine Ex FDJ/SED Agitprop Sekretärin Bundeskanzlerin werden?

      13
    • Es hört sich zynisch an. Aber in der heutigen Zeit hätte er meiner Meinung nach auch Verteidigungsminister werden können.

      11
      • Es kommt halt immer darauf an, was man verteidigt.
        Seine Ausbildung, seine Vita und sein aktueller Vorstoß, die bestehende Ordnung der BRD zu unterlaufen, zeugt jedenfalls eindeutig davon, dass er auf dem falschen Marine-Dampfer ist.
        Aber ja, seine Unterstützung aus dem übermächtigen linken Lager und vor allem das Nichtreagieren der Justiz, verleiht Ihrem „Zynismus“ einen großen Wahrheitsgehalt.

        14
    • In einem Rechtsstaat wäre diese widerliche Person nicht länger ein Beamter.

      8
  • Danke Apollo News, daß ihr diese Leute nicht ungeschoren davon kommen laßt. Wir sind es es den Opfern der Stasi schuldig, daß solche Leute benannt werden, die mitverantwortlich waren für soviel Unheil an den Verfolgten des DDR Regimes.

    173
    • Schließe mich an, Theodor. Ich stelle immer wieder fest: Eine kleine Redaktion junger Journalistinnen und Journalisten, als „Jugendmagazin“ gestartet, hat mehr Kompetenz, mehr Moral, mehr Verantwortungsbewusstsein und vor allem tausendmal soviel Biss wie diese ganze Riege von sog. Hauptstadtjournalisten zusammen. Und eine von ihnen macht noch so ganz en passent ihr medizinisches Examen. Chapeau, Chapeau, Chapeau 🎩

      84
      • Kompetenz ist, wenn man Kompetenz hat

        -20
        • @ Prit-……. (23+ Nicks) Sie verwechseln Ihre IMPOTENZ immer mit KOMPETENZ.

          6
    • Herr Mannhart, eine nicht besserwisserische, sondern gerade vor diesem Hintergrund extrem wichtige Korrektur: Herr Hüber „geht NICHT in Rente“, sondern wechselt in den Ruhestand, genießt also Ruhestandsbezüge samt Beihilfe und Versorgung abhängiger Angehöriger.
      Übrigens ist man AUCH im Ruhestand nach wie vor zur politischen Mäßigung verpflichtet, da man ja -lebenslang – Beamter ist.

      13
      • Leider falsch Pauker_Olli: Im Vergleich zum aktiven Dienst entfallen die strengsten Vorgaben des Mäßigungsgebots aus § 60 Abs. 2 des Bundesbeamtengesetzes (BBG):

        Parteiarbeit: Pensionäre dürfen uneingeschränkt in politischen Parteien mitwirken.

        Kandidaturen: Das Aufstellen als Kandidat für politische Ämter ist vollkommen legal.

        Meinungsäußerung: Kritik an der aktuellen Regierung oder politischen Entscheidungen ist erlaubt, solange sie sachlich bleibt.

        5
        • Dann wird er wohl für eine der linksextremistischen Parteien Stasi-SED oder SPD demnächst im Europaparlament sitzen.

          4
    • Es ist schlimm, wie sehe die AP und andere Medien diese widerliche Person reinwaschen

      6
      • Genau deshalb MUSS Hüber aus dem Beamtenverhältnis entlassen werden! Mit Verlust ALLER Pensionsansprüche.

        Der Genosse Politiffizier gehört mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt!

        6
  • Jedes Wort sitzt. Vielen Dank für diesen Artikel, Herr Mannhart.
    Solche deutlichen Worten sind dringend nötig in einem Land, daß sich in Bezug auf die ehemalige sowjetische Besatzungszone in einem sehr nebulösem Relativismus eingerichtet hat.

    110
    • Mannhart for President, die Hühner warten

      -28
      • Außer Stänkern nix drauf. Wie so viele Salonsozialisten.

        13
      • Ihre Hetze wird genau NICHTS bewirken – außer dramatische Verstärkung Ihrer Lächerlichkeit.

        9
  • Dr. Hubertus Knabe (Historiker und Experte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur) bezeichnete in einem Kommentar (Bild) Gedankenspiele über einen möglichen Einsatz der Bundespolizei in einem Bundesland als „besorgniserregend“ und zog historische Parallelen zur Reichsexekution von 1923 (1*). „Solche Äußerungen aus dem Mund eines Spitzenfunktionärs erschütterten das Vertrauen der Bürger in die Neutralität der Polizei.“

    (1*) Das Jahr 1923 war das Krisenjahr der Weimarer Republik (Hyperinflation, Ruhrbesetzung). In dieser instabilen Lage plante die Kommunistische Partei (KPD) im Verbund mit Moskau einen bewaffneten kommunistischen Umsturz („Deutscher Oktober“).

    95
    • Eigentlich müsste man die Zusammenarbeit mit jedem Bullen, der in diese linke Gewerkschaft ist, sofort einstellen und verweigern. Wer weiß, wie viele Beamte dieser Profi indoktriniert hat?

      14
  • „Wer mit dem Thema zu tun hat, ist eingeschüchtert – Hüber genießt einen gewissen Ruf.“ Letzteres war zu erwarten. Er genoß sicher schon bei den DDR-Grenztruppen einen „gewissen Ruf“. Dass die Gewerkschaft die Mitgliedsbeiträge missbraucht hat, um seine DDR-Vergangenheit gegen mediale Kritik oder juristische Aufarbeitung zu schützen, ist ein starkes Stück.

    131
  • Sehr geehrter Herr Mannhart, Ihr Kommentar ist eine Wucht. Und Sie haben Recht: im Gegensatz zu 1945 hat nach dem Fall der Mauer nicht „die Scham die Seiten gewechselt“. Während die ganzen Regimegegner, Bürgerrechtler, aber auch die vielen alltäglichen Opfer der Diktatur (Kinder in Krippen, junge Frauen, die in Besserungsanstalten gesteckt wurden, jeder Mensch, der frei sein wollte) ein Leben lang unter ihren Traumata, verpassten Chancen und oft genug unter monetären Engpässen leiden, waren die Täter gut ausgebildet, gut versorgt und vor allem: Sie schämten und schämen sich kein bisschen! Die dreiste Aktion von Herrn Hüber zeigt das, aber auch andere haben sich sehr selbstbewusst weiter gespreizt und wie selbstverständlich hohe Ämter angenommen, Gelder sowieso… Das sollte wirklich mal gründlich aufgedeckt werden, damit wir unsere Helden und Opfer der DDR-Diktatur endlich würdigen und Ihnen die Anerkennung und Versorgung geben, die sie verdient haben! Hochachtungsvoll Karl Krumhardt

    57
    • Vielen Dank, Herr Dr. Krumhardt, Ihre Worte tun gut. Ich glaube nicht mehr an eine Bestrafung der Täter oder gar eine Entschädigung der Opfer dieser kommunistischen Sadisten.

      Viel gewonnnen wäre schon, wenn das Glorifizieren der verbrecherischen Stasi-SED, das Leugnen der Verbrechen und das permanente Verhöhnen der Opfer endlich unter Strafe stünde.

      10
    • Moin #Krumhardt Ihr Artikel ist nicht die Realität der DDR gewesen. Das was Sie beschreiben trifft auf viele DDR Bürger nicht zu. Was gibt es an Kita und Krippen auszusetzen. Oder eine funktionierende Betreuung und Infrastruktur. Wir hatten die Pflicht zur Arbeit im Gegensatz zu heute wo viele auf Kosten der Menschen leben.Die Leute die unter Repressalien leiden mussten haben das System in Frage gestellt. Meinen Sie das es heute besser ist. Das was Herr Mannhardt anspricht wurde von Bürgerrechtler seit der Wende moniert. Alles ist in westlichen Amststuben verhallt. Und wenn ich heute die politische und wirtschaftliche Lage einschätze sind wir vom Regen in die Traufe gekommen.

      -8
      • Mit der Realität der DDR wurden wir in der Klasse eines städtischen Kollegs im Westen konfrontiert, als eine Studierende von ihrer Ausreise und den brutalen Schikanen der Stasi erzählte, nachdem der Ausreiseantrag gestellt war. Junge Frauen vor der Haustür zusammenschlagen gehörte auch dazu. Ist noch nicht lange her, da warnte mich ein Ossi: glauben Sie bloß nicht das Gerede von wegen in der DDR sei alles besser gewesen. Es war schrecklich. Sie haben sich schon bei uns Kindern in den Köpfen festgekrallt, denken und reden konnten wir nur mit der Schere im Kopf.

        11
      • Dann fangen wir doch mal mit der „Infrastruktur“ an …. Jeder Feldweg in der Bundesrepublik war besser, als die Straßen der DDR; von maroden Altbauten und der Platte gar nichts erst anzufangen. Was den Schienenverkehr betraf, so erzählte mir damals ein Reichsbahner: „Dass die Schienen überaltert, daher gefährlich, wissen die Menschen. Aber wenn sie wüssten wie gefährlich, würde niemand mehr mit der Bahn fahren“. Was die KITA betrifft, so waren sie zwar flächendeckend, mussten es aber auch sein, weil die Frauen gezwungen waren zu arbeiten, um den Lebensstandard der Familie halbwegs zu halten. Und die „Pflicht zur Arbeit“ führte dazu, dass auch die Bummler – oder die, die für den Eigenbedarf klauten – mitgeschleift wurden. War ja egal, ob sie sich ins Zeug legte, oder nicht, besser ging es ihnen dadurch nicht. Kündigungen durfte es offiziell nicht geben. Und Repressalien, wenn man das System infrage stellte, finden sie offenbar ganz in Ordnung. Na, denn …

        6
      • Privilegierter Systemling oder feige geduckter Mitläufer?

        5
    • Walla, wall, balla. Meinhart, meine GÜTE

      -15
      • Würden Sie ihn jetzt wieder gern bei der Stasi denunzieren? So wie damals?

        6
      • Lall hier nicht so rum.

        4
  • Nach der Wende wurden doch alle Polit-Offiziere und ehemalige Volkspolizisten überprüft. Die Gauck-Behörde wurde einbezogen. Warum hat die Höppner-Regierung im Amt belassen?

    44
    • Das sollte man am Besten Den Ehemaligen Bundespräsidenten Gauck (SED Günstling) fragen….

      58
      • IM Larve – da kann man gleich einen Mörder seinen eigenen begangenen Mord aufklären lassen.

        25
    • Genosse Höppner war der SED/SPD- Beauftragte, der bereits 1994 die Zusammenarbeit/Kollaboration der SPD mit der Stasi-SED zu managen hatte. Genannt wurde dieser Verrat der SPD „Magdeburger Modell“

      Damit wurden der Osten und alle Opfer der Stasi-SED durch die SPD verraten und ERNEUT der Stasi-SED ausgeliefert.

      9
    • Beim Herrn Pastor Gauck waren die Stasi-Unterlagen offenbar in den „“allerbesten““ Händen … Das merkt man erst richtig, wenn man den Mann heute noch quatschen hört.

      5
      • Mir war der Mann von Anfang an suspekt. Nicht nur, dass er von echten Bürgerrechtlern als Gardinen-Bürgerrechtler bezeichnet wurde (wem das kein Begriff ist: Jemand der so lange hinter der Gardine steht, bis die Gefahr vorbei ist). Auch, weil der Herr Pastor 1990 schnellstens seine Schäflein im Stich ließ, und in die Politik wechselte. Das kam seiner Eitelkeit entgegen – und auch seinen Finanzen.

        7
        • Jedes Wort ein Treffer!

          Es begann schon im Oktober 1989, als undurchsichtige Stasi-Verdächtige wie der DA-Vorsitzende Wolfgang Schnur und seine Pressesprecherin Angela Merkel plötzlich am Runden Tisch in Berlin auftauchten.

          Der „SED-Pfaffe“ war bis dahin nur zusammen mit Stolpe (IM „Sekretär“) und dem abgeblich nie identifizierten IM „Notar“ mit dem SED-Projekt „Kirche im Sozialismus“ in Erscheinung getreten.

          5
  • Nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft machten ehemalige Mitläufer und Mittäter auch nach dem Krieg Karriere. Die an vorderster Front mussten büßen oder wurden sogar hingerichtet (Eichmann), die in den zweiten Reihe weniger und die dritten Reihen erwischte es fast gar nicht. Warum sollte es nach dem Ende des DDR-Gewaltregimes anders sein?
    Es ist Apollo News zu danken, dass diese Geschichte bekannt wurde. Andere Medien schreiben voneinander ab, wissen, was verschwiegen werden muss und werfen Nebelgranaten. Apollo ist anders. Chapeau!

    42
    • @Corvus:
      ——————————————————————————————
      Genau so isset !!! 😉

      15
  • Noch einer: Bei einem späteren Besuch in der ehemaligen DDR stand ich an einer Ampel und schaute so um mich. Da stand neben mir die Frau, die mich und meine Familie bei jedem „Besuch“ beim „Rat des Kreises“ bekehren wollte, daß es doch in der BRD alles so schlimm war. Wir kamen in ein nettes Gespräch. Dann sagte sie zu mir: Sie haben alles goldrichtig gemacht. Ich glaubte, ich hörte nicht richtig.

    35
    • Der Troll mit den 23 Namen sabotiert ALLE Diskussionen, die die Verbrechen der Stasi-SED zum Inhalt haben.

      7
    • „stand ich an einer Ampel und schaute so um mich. Da stand neben mir die Frau,…“

      Selbstverständlich steht IMMER an einer Ampel neben JEDEM in der ehemaligen DDR einer, der SIE ganz speziell bekehren wollte…

      SO eine „Schwester“ hab ich leider auch.

      -4
    • Da dürften Sie bei diesen Besuchen in der DDR noch ein Kleinkind gewesen sein, und führten bereits solche Gespräche mit Mitarbeitern des Rates des Kreises? Und die Dame beim „späteren Besuch“ steinalt…….. Spätestens seit dem Mauerbau 1961 war für Beantragung der Aufenthaltsgenehmigung und Anmeldung des Besuchs innerhalb von 24 Stunden, die Volkspolizei zuständig. Ich glaube, ich lese nicht richtig ….

      -3
      • @Dwarsloeper :
        Na, da will ich Sie mal aufklären:
        Ich bin 1943 geboren. 1985 haben meine Familie und ich den Ausreiseantrag gestellt. Und wo mußten wir Diesen abgeben? Beim damaligen Rat des Kreises, Abt. „Inneres“ Soweit kapiert? Am 30. Juli 1986 wurden wir wiederholt dorthin bestellt, und wer saß wieder dort? Wieder richtg: Die Frau, die ich später an der Ampel getroffen habe! Dort wurde uns an diesen Tag mitgeteilt, daß wir am nächsten Tag die DDR zu verlassen müssen. Dort bekamen wir auch den „Laufzettel“, wo wir u.a. auch nach Zwickau fahren mußten, um dort ein Telefon abzumelden, das wir gar nicht hatten. Hinzu kamen noch mehr solcher Schikanen, nur, um uns mitzuteilen, daß wir uns am nächsten Tag wieder um 10.20 Uhr wieder dort einzufinden haben. Das allergrößte Problem waren die Paßfotos für die „Intenditätskarte“ Zum Glück kam mir Einer ins Gedächtnis, der Fotograf war. Als wir am nächste Tag pünktlich dor erschienen, gab es bei Denen dumme, lange Gesichter. Ich war 43 Jahre.

        5
  • Einer der besten Artikel zur Causa Hüber, danke dafür! Jedoch, ein Aspekt fehlt, der Unwillen der Politik, respektive SPD, CDU & CSU, solche „Wendefehler“ zu korrigieren.

    31
  • Das Maß der Verantwortung nimmt eher zu, je höher man in der Befehlshierarchie steigt und je weiter man sich von demjenigen entfernt, der tatsächlich abgedrückt hat. Diese Lehre aus dem Nationalsozialismus lässt sich ebenso bei den Trägern der Befehlsgewalt in der DDR anwenden, auch wenn diese keine Massenmörder sind.

    25
    • Naziverbrecher?? Kennt ihr den Namen Fritz Bauer, General staatsanwalt in Hessen und Nazijäger. 1968, wurde er vom damaligen System aus dem Verkehr gezogen.

      14
      • Falsch. Bauer ist auch heute noch – zu Recht – hoch angesehen und wurde zig mal gewürdigt. Bauer – schon lange nicht mehr gesund – wurde 1968 tot in seiner Badewanne aufgefunden. Der Gerichtsmediziner „vermutete“ einen Suizid; bewiesen wurde das nicht.

        4
        • Naja, aus dem Verkehr gezogen.

          3
  • 24
    • Gehört eigentlich nicht zu hiesigen Thema.
      Wer es trotzdem ganz lesen will:
      https://archive.is/LwomO

      12
    • Gestern gab es auf Phönix wieder eine unsägliche „Dokumentation“, die die Abtreibungsgegner zu rechten Teufeln, die sich das Christentum zunutze machten, erklärte.
      Der Wahnsinn hat Methode.

      23
      • Wissens nichts kritisches über den Islam da haben sie die Hosen gestrichen voll. Feig sind sie also auch noch.

        4
  • „Vom DDR-Politoffizier zum Bundespolizisten Eine deutsche Karriere und ein Justiz-Albtraum“ SZ vom 19. Mai 2010, 19:29 Uhr
    https://www.sueddeutsche.de/politik/vom-ddr-politoffizier-zum-bundespolizisten-eine-deutsche-karriere-und-ein-justiz-albtraum-1.890725

    Da lernt man diese Person und ihre Einstellung zur Meinungs- und Pressefreiheit kennen, auch die GdP, die ihn massiv unterstützt hat und die Kosten eines privaten Rechtsstreits übernimmt sowie auch Gerichte, die die Nennung von Tatsachen unterbinden.
    Ach ja, auch was zum ÖRR „Das Schulfernsehen der ARD widmete Hübers Leben in der DDR 2002 eine ganze Sendung: Sven als Baby, usw. Sein „erstes Leben“ nennt es der Zeitzeuge Hüber. Der Beitrag unterschlägt die Tätigkeit Sven Hübers als Politoffizier“. Das Thema seiner Diplomarbeit (1987) war sein späterer Arbeitgeber: „Der Bundesgrenzschutz als Instrument imperialistischer Macht- und Herrschaftssicherung“.

    Bevor man meckert, dass es ein Artikel aus der SZ ist, erst lesen.

    92
    • Vielen Dank für diesen Querverweis.
      „Wer in einem solchen Staat, wo auch immer, dem Unrecht dient, macht sich mitschuldig‘ (Richter Föhrig 1996 in der Urteilsbegründung gegen die Grenztruppen-Führung der DDR).“
      Das sollte uneingeschränkt gelten!

      83
    • Vielen Dank! Ein sehr spannendes Artikel!

      37
    • Danke für diesen Link. Damals war die SZ noch neutral.

      8
    • Herzlichen Dank für den Hinweis!
      Der Artikel aus der Süddeutschen zeigt alles auf, was man wissen muss.
      Das gilt sowohl für die Person Sven Hüber, als auch für seinen Anwalt Eisenberg und die zuständige Berliner Gerichtsbarkeit.

      16
    • Whow da haben sie aber was ausgegraben. Mir scheint über ihn war mehr als eine schützende Hand. Warum weshalb warum? Warum muss ich da an Dobrindt und seine Ambitionen in Richtung Geheimdienst denken.

      13
    • Schon richtig, allerdings ist der Artikel der SZ aus 2010. Da war sie nach meinen Dafürhalten noch nicht 100 %-ig auf links gedreht. Sogar heute findet man dort in weiten Abständen noch ein blindes Huhn, das ein Korn gefunden hat…..

      3
    • „Der Bundesgrenzschutz als Instrument imperialistischer Macht- und Herrschaftssicherung“

      In diesem Satz steckt die ganze verqueere Ideologie der Internationalen.
      Selbst an nichts anderem interessiert als an imperialistischer Macht- und Herrschaftssicherung, wofür sie sogar Zivilisten einkerkerte und tötete, zeigt sie mit ihren Schmutzfingern auf ein System, das dem Einzelnen mehr Freiheit und Selbstbestimmung lässt als jedes andere.

      12
    • Danke. Dass der Rotfunk Zwangsgebühren dazu missbraucht hat, um diesen strammen SED Kader reinzuwaschen, ist widerwärtig und ein Grund mehr, die AFD zu wählen.

      10
  • Vielen Dank Herr Mannhart für dieses Editorial. Schreibe ich als „Wessi“.

    16
  • Ohne Reue kein Vergeben, genau richtig.

    16
  • Klar und kompetent: Ein exzellenter Kommentar! Herr Mannhart, Sie sprechen mir aus dem Herzen!

    15
    • Können Sie nicht endlich bei der Stasi weiterspielen?

      Hier stehen Sie mit Ihrer geistlosen Pöbelei ständig anständigen Menschen im Wege.

      1
  • Max, ich danke Ihnen ausdrücklich für Ihren Kommentar.

    Als einer, der eine Zelle in Hohenschönhausen erleben musste, grüße ich Sie herzlich zurück.

    14
  • Vielen herzlichen Dank für dieses – in diesen Zeiten schon wieder mutiges! – Statement. Weder das DDR-Regime noch die Art & Weisen der Wiedervereinigung werden ausreichend kritisch reflektiert, geschweige den aufgearbeitet. Insbesondere die Arbeit der „Treuhand“ verdient intensive Aufmerksamkeit – habe seinerzeit im Rahmen meiner Marketingtätigkeiten live erlebt, wie brutal und wirtschaftlich sinnlos Unternehmen abgewickelt wurden. Empfehlenswert dazu übrigens die Memoiren von Hans-Werner Sinn, der damals im Beraterkreis von Kohl u. intelligente Alternativen vorschlug.

    14
  • In den eigenen Reihen (außerhalb der GDP) hat er Rückhalt?

    8
  • Danke Herr Mannhart, das musste gesagt werden. Und bleiben Sie bitte dran.
    Sie wissen vermutlich auch, dass nicht nur Ralph Giordano, sondern z.B. auch Wolf Biermann, Wolfgang Thierse und etliche andere vor Jahren gegen die Einstellung Hübers protestierten, seine Vita und wofür er verantwortlich war, aufzeigten; alles wurde ignoriert. Dafür prozessierte der Mann gegen alles und jeden, und kam damit durch. Wenn man jetzt wieder ein strafrechtliches Vorgehen gegen Journalisten androht, zeigt das nur, dass die Herrschaften genau so viel zu verbergen haben, wie Hüber selbst.

    7
  • „Millionen Ostdeutsche, die das Regime ablehnten und unter ihm litten, werden mit ihren Peinigern zu „den Ossis“ zusammengerührt, …“

    Eine sehr kluge Analyse!

    3
  • Eine Gewerkschaft, die solche Menschen auf wichtige Posten hielt, sollte sich ernsthaft hinterfragen!

    73
    • Auch die Frage, wurde der von den Polizisten gewählt?
      Wenn ja, weshalb?
      Wenn nein wie konnte der so aufsteigen?

      23
  • Eigentlich hat es m.E. eine echte DDR-Aufarbeitung nie gegeben.

    2
  • Wer blind über Jahre all die fremdfinanzierten Klagen NICHT hinterfragte, versuchte nicht erst jetzt eine Vertuschung, würden manche hinweisen.

    Eine (von vielen) Karriere, die eben ein Einigungsvertrag und das opportune Agieren der CDU schon 1990, erst ermöglichte.

    46
  • Nehmen wir einmal an, Sven Hübner wäre Asylbittsteller aus Syrien und wäre mit irgendeiner Welle aus dem Mittleren Osten mit falscher Identität in ein deutsches Asylauffanglager gespült worden.

    Dort hätten ihn andere Syrer zufällig identifiziert, dass er zur Propagandakolonne des Assad-Regimes gehört hat, der es gedeckt und verantwortet hat, dass auf fliehende oppositionelle Syrer geschossen werden muss.

    Obwohl das deutsche Asylrecht bis zur Oberkante geduldig ist, nahezu jeden mit fast jeder Geschichte aufzunehmen, hätte er mit dieser Geschichte nicht einmal in Deutschland Asyl bekommen können.

    42

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