Erstes Quartal 2026
Drei Viertel der antisemitischen Taten als „rechts“ eingestuft – häufig anlasslos
Im ersten Quartal wurden 151 von 199 antisemitischen Straftaten dem rechten Phänomenbereich zugeordnet. In mehr als 70 Prozent dieser Fälle gab es keinen Tatverdächtigen. Bei einzelnen Taten legt der bekannte Kontext sogar eine andere Motivation nahe.
Bereits in der Vergangenheit sorgte die fragwürdige und anlasslose Zuordnung antisemitischer Handlungen als „rechte Straftaten“ für Kritik. Auch eine aktuelle Recherche des Portals Glut für das erste Quartal 2026 zeigt, dass die Problematik nach wie vor besteht und zu einer verzerrten Kriminalitätsstatistik beiträgt, die von der tatsächlichen empirischen Datenbasis nicht gedeckt ist.
Nach Informationen von Glut wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres 151 von 199 antisemitischen Delikten – also etwa drei Viertel – dem rechten Spektrum zugeordnet. In 141 der 199 Fälle gab es jedoch gar keine Tatverdächtigen. Unter den 151 als rechts eingestuften Taten wurden derweil in 105 Fällen – also in ebenfalls etwa 70 Prozent – keine Verdächtigen ermittelt. 21 Fälle sind unter „sonstiger Zuordnung“ erfasst, 16 unter „ausländischer Ideologie“. Als religiös motivierte Taten wurden acht, als links motiviert sogar lediglich drei Fälle eingeordnet.
Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz gab gegenüber Glut an, dass die vermeintliche enge Verknüpfung rechter Ideologie mit Antisemitismus zur anlasslosen Einordnung in die Kategorie „Politisch motivierte Kriminalität, Phänomenbereich rechts“ führe. Skurril hieran ist jedoch, dass selbst Fälle, in denen ein Täter ermittelt wurde oder ein Tatverdächtiger bekannt war, dem rechten Spektrum zugeordnet wurden, ohne dass dies anhand der vorhandenen Informationen plausibel wäre.
Wie Glut berichtet, soll in einem Fall ein Algerier auf der Facebook-Seite des Polizeipräsidiums Stuttgart mehrere antisemitische Kommentare, in denen er Juden als „Rassisten und Terroristen“ bezeichnete, verfasst haben. Demnach sei auch dieser Fall dem rechten Spektrum zugeordnet worden, obwohl der Äußerung vermutlich eher eine ausländische oder islamistische Motivation zugrunde lag. Auch soll ein Fall, in dem ein Mann aus der Türkei Fußgänger homophob beleidigt haben soll, ohne nachvollziehbaren Grund in diese Kategorie eingeordnet worden sein.
Apollo News hatte sich bereits vor einigen Jahren intensiv mit dem Thema beschäftigt und eklatante Defizite in der statistischen Erfassung antisemitischer Taten festgestellt (mehr dazu hier). Auch im vergangenen Jahr wurde etwa publik, dass Hakenkreuze auf AfD-Plakaten, die eindeutig links motiviert sind und sich gegen die Partei richten, als rechte Straftaten erfasst wurden (mehr dazu hier).
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Die Statistik muß ja letztendlich stimmen.
Alles gut, weitergehen.
So wird wahrscheinlich schon immer von den Altparteien gearbeitet, mit Zahlen haben die es nicht so. Stuttgart 21, Corona Tote und jetzt die Straftaten. Zum Glück gibt es heute das Internet, so dass im Gegensatz zu früher solche Machenschaften aufgedeckt werden können.
Links regressive Identitätspolitik ist die antisemitische Hölle.
Passend zum Thema, https://infidelawareness.com/ eine neue Initiative .
Drei Viertel der antisemitischen Taten als „rechts“ eingestuft – häufig anlasslos.
Gibt es überhaupt noch irgendjemanden diese Statistiken ernstnimmt ?
Alles was von den Kartellparteien kommt ist politisch Linksextremistisch und Haltungstechnisch redigiert !
„Gibt es überhaupt noch irgendjemanden diese Statistiken ernstnimmt?“ – Natürlich. Mit dieser massiv verfälschten Statistik wird Propaganda und letztlich Politik gemacht. Fragen sie in Ihrem persönlichen Umfeld doch mal herum, wer überhaupt von dieser Praxis weiß.
Antisemiten haben grundsätzlich Räächts zu sein. Von Links gibts ja sowieso keine. Auch bei Raketenwissenschaftler ist das undenkbar. Es kann nicht sein was nicht sein darf. Deswegen hübschen wir die Statistiken auf.
In Wirklichkeit sind die Schuldigen Linksextremisten, siehe Reichenzeck und Konsorten, oder unsere „Gäste“