Rot-Rot-Grüner Rückzug von X: Wie trotzige Verlierer schleichen sie vom Platz
SPD, Grüne und Linke inszenieren ihren Rückzug von X als heroischen Akt. Tatsächlich fliehen sie vor Widerspruch und einem deregulierten Meinungswettstreit, in dem sie ohnehin nichts mehr anzubieten haben. Rot-Rot-Grün schleicht als trotziger Verlierer vom Spielfeld des eigenen Kulturkampfes.
Es sollte eigentlich ein großer Paukenschlag werden, ist aber jetzt schon eine einzige Peinlichkeit: SPD, Grüne und Linke ziehen sich in einer konzertierten Aktion von der Plattform X zurück. In gleichzeitig veröffentlichten Statements heißt es von Jan van Aken bis Britta Haßelmann und von Felix Banaszak bis zum SPD-Parteivorstand, dass X „in den letzten Jahren im Chaos versunken“ sei und „zunehmend Desinformation“ fördere.
Deshalb wolle man die eigenen Accounts fortan nicht weiter mit Inhalten „bespielen“, dafür aber auf „anderen Plattformen präsent bleiben“, so der Tenor in den wortgleichen Copy-and-paste-Statements – noch in ihrem letzten, zum heroischen Rückzug stilisierten Akt produzieren die Spitzenpolitiker von SPD, Grünen und Linken nur homogenen Einheitsbrei.
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Abgerundet werden die gleichgeschalteten Postings mit dem Hashtag „WirVerlassenX“. Und bereits darin zeigt sich die ganze Absurdität der rot-rot-grünen Kampagne: Offenbar ist bisher weder zu den Grünen noch zur SPD oder den Linken durchgedrungen, dass Hashtags auf X, insbesondere mit Blick auf die Reichweite und Aufmerksamkeit von Tweets, seit Ewigkeiten völlig bedeutungslos sind. Zudem ist die Aussage des Hashtags selbst pure Desinformation. Die rot-rot-grüne Einheitsfront will ihre Accounts ja nicht löschen und X tatsächlich verlassen. Man will sich schlicht nicht mehr an den ungemütlich gewordenen Debatten beteiligen.
Gleichzeitig zu diesem merkwürdig inkonsequenten Rückzug empfehlen SPD, Grüne und Linke auch ihren Mitgliedern und Anhängern, X zu verlassen und stattdessen auf die Alternativplattform Bluesky umzusteigen. Bei der offiziellen Begründung für diesen Schritt wird es dann vollends skurril. Gegenüber Table Briefings erklärte die Grünen-Geschäftsführerin Pegah Edalatian, Kopf hinter der von langer Hand geplanten Aktion, X habe nachweislich an Bedeutung für die politische Auseinandersetzung verloren und sei zu einem „Einfallstor für Desinformation und eine aggressive Debattenkultur“ geworden. Man wolle zwar weiter aktiv „im digitalen Raum diskutieren und dabei andere Perspektiven sehen und berücksichtigen“. Das sei auf X aber „kaum noch möglich“, so Edalatian.
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Tatsächlich hat X an mehreren Tagen in diesem Jahr neue Rekorde bei Zugriffen und Nutzerzahlen verzeichnet und ist mit rund 500 Millionen monatlichen Nutzern nach wie vor mehr als zehnmal so groß wie sein Konkurrent Bluesky. Dass X an Bedeutung eingebüßt habe, ist also die nächste Falschbehauptung. Was Edalatian wohl eigentlich zum Ausdruck bringen will: Grüne Narrative haben auf X an Relevanz verloren und sind zunehmend nicht mehr wettbewerbsfähig.
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Nein, es geht nicht um eine zivilisierte Debattenkultur und schon gar nicht um die Wahrheit. Es geht um Deutungsmacht und kulturelle Hegemonie. Es geht darum, ungestört von Kritik und Widerspruch weiter an den längst an der Realität zerschellten Illusionen festhalten zu können: Energiewende, Atomausstieg, Klimatransformation, Multikulturalität, Diversität etc. All diese links-grünen Projekte und Zukunftsvisionen werden Tag für Tag in den sozialen Medien, allen voran auf X, als realitätsferne Wunschträume entlarvt – und die politische Linke spürt, dass sie dem immer weniger entgegenzusetzen hat. Die sich auf Forderungen nach stärkerer Regulierung, Beschränkung und Zensur digitaler Plattformen beschränkende Reaktion auf diese Dynamik spricht Bände.
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An dem weinerlichen kollektiven Rückzug von Rot-Rot-Grün in die eigene Wohlfühl-Filterblase ist daher nichts Mutiges oder Heroisches. Er ist das schlecht verhüllte Eingeständnis der sich immer deutlicher abzeichnenden Niederlage in einem Kulturkampf, den man selbst siegesgewiss losgetreten und jahrzehntelang mit dem Gestus moralischer Überlegenheit geführt hat. Jetzt schlägt das Pendel knallhart zurück und sorgt für panische Angst und heillose Überforderung eines Milieus, das bis zuletzt wie selbstverständlich und ungestört an den Schalthebeln der Meinungsmacht und diskursiven Deutungshoheit saß.
Mit der Übernahme von X durch Elon Musk und dem damit ausgelösten „Vibe Shift“ sozialer Medien in Richtung Meinungsfreiheit kommt das Shitbürgertum nicht zurecht. Im deregulierten freien Spiel der Kräfte, in dem inzwischen von linken und öffentlich-rechtlichen Gatekeepern und Zensoren befreiten Wettstreit von Meinungen und politischen Konzepten sieht man auf der politischen Linken (zu Recht) eine existenzielle Bedrohung.
In dem instinktiven Vorgefühl, diesem offenen und rauen Kampf nach dem Wegfall der eigenen Wettbewerbsvorteile in keiner Hinsicht mehr gewachsen zu sein, haben sich SPD, Grüne und Linke nun zur Kapitulation entschlossen. Vom Spielfeld des eigenen Kulturkampfes schleichen sie jetzt wie schlechte Verlierer, die sich beim Schiedsrichter nach Spielende über die unfaire Spielweise der Gegner beschweren. Es ist ein einziger Offenbarungseid – und ein passendes Eingeständnis des eigenen Scheiterns: weinerlich, verlogen, trotzig und zutiefst verbittert.
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Wenn das der Anfang ist und der Rückzug aus der Politik und D überhaupt folgt, dann halte ich es für einen guten Anfang.
Niemand wird diese infantilen Selbstdarsteller vermissen
Reisende soll man nicht aufhalten deren Kommunisten Bullshit ist mir eh zuwider !
X war noch eine soziale Kontrolle für diese Parteien und jetzt fällt das weg. In der Folge werden noch idiotischere Entscheidungen und Forderungen kommen. Das könnte im best case tatsächlich ein weiterer Abstieg werden.
Herr Marx,
ein ausgezeichneter Artikel über die Verlogenheit.
Ich bin irritiert weil ich dachte, die haetten sich schon vor ca. zwei Jahren auf Mastodon und BlueSky verkruemelt… Die Parteien dann wohl bis jetzt doch noch nicht…
Ja, die SPD hat das tatsächlich schon mit Pauken und Trompeten angekündigt, den Account nicht mehr bespielt und sind heimlich, still und leise vor der BTW zurückgekommen.
Chapeau Hr. Marx.
Neiiin! Katrin Göring-Eckhart – ich werde sie vermissen!
Bezieht sich der Rückzug auch auf Accounts einzelner Personen?
Sind Ortsvereine verpflichtet, den Rückzug mitzumachen?
Kriegt, wer nicht mitmacht, Parteiausschluß und frühmorgendlichen Besuch?
So viele Fragen …..
Mann, nicht das X noch pleite geht. An diesen Austritten hängen doch bestimmt Mio. User dran, oder Tausende, oder wenigstens Dutzende?
Schade, ich werde diesen Ruprecht Polenz sehr vermissen.
Er war immer ausgesprochen drollig
Ach, Grüne und Linke wollen X verlassen.
Haben sie doch schon einmal, aber auch diesmal kommen sie bald wieder zurück.
Sie sind viel zu eitel, um auf Portalen zu schreiben, die niemand liest.
Die bleiben auch so auf X und lesen täglich mit. Musk sollte auf X eine nicht abstellbare, sichtbare Funktion „Zuletzt online“ einführen. Dann wird man das sehen.
Hier fliehen Parteien die die Meinungsfreiheit hassen, von einer Plattform auf der Meinungsfreiheit herrscht.
Kein Verlust für die Meinungsfreiheit.
Man wird sie schmerzlichst vermissen!
Ideologie ist halt kein Opponent von Argumenten …….. sollte ein Anfang gemacht sein?
Wer wird sie auf X vermissen, wer ?😎
Würden sie es nicht ankündigen, hätte es niemand bemerkt😉
Man kann davon ausgehen, dass der Algorithmus duch Milliarden Likes linken Psychopathen die Reichweite drosselt.
Ich mute jedenfalls regelmäßig und jedes mal sagt X „danke wir verbessern die Timelime“. Das machen Milliarden Menschen. Da linken Kommentare löschen und sperren, werden die am Ende eh nur noch wenigen tausend leuten angezeigt.
Ich bekam jedenfalls nur über dritte den Bullshit von linksgrün in die Timeline und auch da wurden die massiv kritisiert.
Sehr gut. Solche Leute braucht es auf X schlicht nicht. Sollen sich auf Bluesky verziehen.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article69e1ca147711c440ff1d9f7f/umfrage-gruenen-anhaenger-regen-sich-am-haeufigsten-ueber-andere-meinungen-auf.html
ja, wo laufen sie denn jetzt hin? Zu Trump Social?
Austeilen ja und zwar derb. Aber einstecken? Selbst Sachargumente lassen die 3 Parteien nicht gelten. Sie sind klassische Ideologen.
Herrlich, die Hüter der Meinungskorridore, „kastrierten“ Wahrheiten und fiktionalen Narrative stehen abermals als die Verlierer der Digitalisierung da. Danke Elon Musk, für die Rettung des Art. 5 GG.
Die gehen nicht, sonst können sie ja keine Strafanzeigen mehr stellen.
Und die löschen auch ihre Accounts nicht. Die mit den blauen oder grauen Häkchen zahlen sogar weiter an eine Plattform, die sie so hassen. Blödheit im Endstadium.
Nicht sie zahlen, wir zahlen…
Wie gehts eigentlich Buckelwal Timmy?
Wenn X Desinformation fördert, müssten sich Rotgrün doch wohlfühlen, da sie ungestört ihr ökosozialistisches Narrativ als „Realität“ verbreiten können.
Ich mutmaße, sie wollten eher nicht die Nachweise ihrer Lügen unter ihren Posts lesen müssen. X ist Meinungsfreiheit, X ist Debatte, man wird auch angefeindet, aber es zeigt sich immer wieder, dass sich linke und pro-islamistische Trolle schnell zurückziehen, wenn man ruhig bei seinen Argumenten bleibt.
Haben die nicht schon öfter verkündet, dass sie X verlassen wollen? Dann macht doch endlich mal!
Von X zu Bluesky 😊
Das geht in Ordnung.
Jetzt können sie sich gegenseitig das Blaue vom Himmel herunterlügen.
Wer heute immer noch grün wählt, wählt „Klima“ Steuern, Verteuerung von Energie,
damit die massive Verteuerung aller Waren und Dienstleistungen.
Grün ist eben nur etwas für die Superreichen.
Wenn die Kugel Eis halt mal Hunderttausende kostet.
Grün ist damit deutlich schlimmer, als es die Porsche Partei jemals war.
Wir brauchen endlich ein grünen Verbot. Am besten Global.
Damit wäre der Menschheit am meisten geholfen.
„Es muß demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“ — Walter Ulbricht
Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»
So sehen sie aus, die neuen Nazis. Als ob die SA wiederauferstanden wäre. Ekelhaft.
Links ist vorbei. Es gibt keine linke Mehrheit und keine linke Politik mehr in Deutschland“, hatte Merz in München beim Wahlkampfabschluss seiner Partei gesagt.
…und macht weiterhin linke Politik, weil die
SPD ihn an der kurzen Leine hält, auch wenn
er noch so laut bellt.
„Gesagt“ hat der schon Vieles …
Mimimimimimimimiiiiii
https://www.youtube.com/watch?v=_goMQolXcbs