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Ökologischer Realismus: Wie wir die falschen Narrative der Wohlstandsvernichter überwinden

Klimakatastrophen und Ressourcenknappheit: Falsche Erzählungen prägen die deutsche Energiepolitik. Wenn wir unseren Wohlstand retten wollen, müssen wir sie durch attraktivere Zukunftsbilder ersetzen.

Ressourcenschonende Stromerzeugung: Das inzwischen stillgelegte Kernkraftwerk Isar 2 in Essenbach bei Landshut. (IMAGO/Wolfgang Maria Weber)

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Menschen denken nicht in Zahlenkolonnen, sondern in Bildern und Geschichten. Unser Gehirn ist im Kern eine Maschine zur Simulation von Realität: Es arbeitet mit vereinfachten Modellen, die Komplexität reduzieren und Handlungsfähigkeit herstellen. Diese Modelle sind Narrative – verdichtete Deutungsmuster, in denen wenige Bilder und Kausalbeziehungen bestimmen, was wir für möglich, notwendig oder gefährlich halten. Wer (nicht nur) Energiepolitik verstehen oder verändern will, muss deshalb zuerst die zugrunde liegenden Geschichten identifizieren und bearbeiten, statt nur weitere Fakten auf bereits gefestigte Weltbilder zu stapeln.

In der Energiepolitik dominieren seit Jahrzehnten einige große, aber falsche oder zumindest stark verzerrende Narrative. Ein erster Strang reicht ideengeschichtlich von Rousseau über Malthus, die Romantik und den Club of Rome bis zu heutigen Umwelt-NGOs: Die Natur erscheint als ursprünglich harmonisches Gleichgewicht, das der Mensch nur stören kann; Wachstum wird vor allem als Bedrohung gefasst; technische Innovation wird fast systematisch ausgeblendet.

Dieses Knappheits- und Kollapsnarrativ erzeugt ein permanentes Gefühl ökologischer Sünde: Jede Nutzung von Ressourcen erscheint als Schritt in den Abgrund, selbst wenn die empirischen Daten – etwa zur steigenden Flächeneffizienz der Landwirtschaft oder zur Entschwefelung und Entstaubung von Kraftwerken – in eine völlig andere Richtung weisen.

Daran knüpft das zweite zentrale Narrativ an: die Vorstellung, die Welt sei ein statisches Nullsummenspiel, in dem Ressourcen „verbraucht“ werden und unweigerlich ausgehen. Der Club of Rome hat diese Sicht mit Tabellen über angeblich bald erschöpfte Rohstoffe populär gemacht, die aber auf einem Missverständnis der Bergbauexploration beruhten: Unternehmen planen bewusst nur 15 bis 20 Jahre voraus, weil weitere Exploration kapitalvernichtend wäre, nicht weil dahinter eine harte physikalische Grenze stünde. Historische Beispiele – vom Übergang von Bronze zu Eisen über Walöl zu Erdöl bis zu modernen Kunststoffen – zeigen, dass Nachhaltigkeitsforscher technische Substitution, Effizienzsteigerung und bessere Erschließung systematisch unterschätzen.

Ein drittes Narrativ arbeitet mit dem Bild eines grünen Füllhorns: „Erneuerbare Energien“ gelten als nahezu grenzenlos, dezentral, sanft und naturverträglich. Der Begriff selbst ist bereits ein Framing-Erfolg, weil er physikalische Tatsachen – etwa die Endlichkeit von Flächen, Rohstoffen und geeigneten Standorten – sprachlich ausblendet. In der Realität sind Wind- und Solarenergie jedoch hochgradig wetterabhängige Umgebungsenergien mit enormem Material- und Flächenbedarf: Ein einzelnes Kernkraftwerk mit etwa einem Quadratkilometer Standortfläche lässt sich nur durch Tausende Windräder ersetzen, die das Hundertfache an Fläche und ein Vielfaches an Stahl, Beton und Kupfer beanspruchen. Rechnet man globale Skalierung, Netzausbau, Speicher und Backup-Kapazitäten mit ein, kollabiert das Bild vom „sanften“ Ersatz fossiler und nuklearer Großkraftwerke.

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Ein viertes Narrativ lautet: „Teure Energie ist gut für die Umwelt, weil sie den Verbrauch dämpft und Effizienz erzwingt.“ Politisch wurde dieses Bild in Deutschland seit den 2000er-Jahren bewusst bedient, um Abgaben, Umlagen und Verteuerungsinstrumente zu legitimieren. Tatsächlich kehrt es die physikalische Logik um: Um Entropie zu reduzieren – also Müll zu trennen, Stoffströme zu reinigen, hochwertige Recyclingprozesse zu betreiben –, braucht man reichlich günstige Energie. Teure Energie entzieht Haushalten und Unternehmen genau die Mittel, die für Transformation, Kreislaufwirtschaft und den Umstieg auf saubere Technologien nötig wären, und verstärkt Deindustrialisierung sowie soziale Spannungen.

Das fünfte dominante Narrativ der deutschen Energiepolitik richtet sich spezifisch gegen Kernenergie: Sie sei zu gefährlich, zu teuer, zu langsam, ressourcenknapp und durch „Atommüll“ unbeherrschbar. In diesen Bildern kommen Lernkurven, serielle Fertigung, modernisierte Sicherheitskultur oder neue Brennstoffzyklen kaum vor. Empirische Daten zu sehr niedrigen Unfall- und Todesraten, zu realen Grenzkosten im Bereich weniger Cent pro Kilowattstunde oder zu langfristig reichlich verfügbaren Uranressourcen – bis hin zur Meerwasserextraktion – dringen im öffentlichen Diskurs kaum durch, weil sie das etablierte Bedrohungsszenario stören. Wo Studien zu dem gewünschten Ergebnis „Atomkraft ist zu teuer“ kommen, geschieht dies häufig über methodische Setzungen: zu kurze Laufzeiten, historisch zu niedrige Erlöse bei gleichzeitig atypischen Extremwerten bei Baukosten sowie das Ignorieren von Lernkurven.

Aus diesen falschen Narrativen resultieren falsche politische Entscheidungen. Drei Fehler stechen in der deutschen Energiepolitik besonders hervor:

  • Die Zerstörung funktionierender, hochverfügbarer Infrastruktur – Kohle- und Kernkraftwerke – ohne funktionsgleichen Ersatz ist historisch nahezu beispiellos und mindert die Resilienz des Gesamtsystems.
  • Die systematische Verteuerung von Energie schwächt die Wettbewerbsfähigkeit, verhindert Investitionen in neue Technologien und erschwert gerade jene umweltfreundlichen Lösungen, die hohe Anfangsinvestitionen erfordern.
  • Die Überhöhung von „Netto-Null bis 2045“ zu einem quasi naturgesetzlichen Imperativ ignoriert, dass das Pariser Abkommen nur ein Gleichgewicht von Emissionen und Senken bis Ende des Jahrhunderts fordert und große Emittenten gar nicht vollständig eingebunden sind. Die Netto-Null wird hierzulande sogar zur „Absolut-Null“ umgedeutet, was jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.

Als Gegenerzählung bietet sich der Ökologische Realismus an. Er dreht das Knappheits- und Verzichtsnarrativ um und fragt: Welche Technologien minimieren Konflikte mit der Natur, weil sie drei Eigenschaften zugleich erfüllen – kompakt, kreisläufig und kostengünstig sind? Kompakt bedeutet geringer Flächen- und Rohstoffverbrauch pro erzeugter Energiemenge; kreisläufig heißt, Stoffströme so zu organisieren, dass Schadstoffe konzentriert und kontrolliert außerhalb der Biosphäre gehandhabt werden; kostengünstig schließlich ist die Voraussetzung, damit sich solche Technologien in Märkten von selbst durchsetzen, ohne dauerhafte Subventionen und planwirtschaftliche Eingriffe.

Unter diesem Blickwinkel schneiden viele der heute politisch gehypten „wetterabhängigen Energien“ schlecht ab, während Kernenergie, moderne Agrartechniken, Vertical Farming und fortgeschrittene Recyclingtechnologien zu natürlichen Favoriten werden.´

Narrativarbeit bedeutet in diesem Kontext nicht kosmetische Kommunikation, sondern strategische Umrahmung von Realität. Es reicht nicht, bestehende Klimakatastrophen- oder Knappheitsgeschichten zu widerlegen; sie müssen durch attraktivere Zukunftsbilder ersetzt werden: Städte mit sauberer, günstiger Prozesswärme und CO₂-armen synthetischen Kraftstoffen; Länder, die aus billiger, dichter Kernenergie Wohlstand und Naturschutz zugleich ermöglichen; und eine Welt, in der technischer Fortschritt nicht als moralischer Makel, sondern als Instrument verantwortlicher Schöpfungspflege begriffen wird.

Wirkungsvoll sind dabei Narrative, die an Alltagsbeobachtungen anknüpfen (bessere Luftqualität, höhere Lebenserwartung, gestiegene Ernteerträge), persönliche Lernwege („Vor zehn Jahren habe ich genauso gedacht wie Sie…“) betonen und unterschiedliche Zielgruppen – Journalisten, Politiker, Bürger – jeweils in ihrem Bezugsrahmen abholen.

Der Kern ist: Fakten sind notwendig, aber nicht hinreichend. Zahlen gewinnen politische Wirksamkeit erst, wenn sie in stimmige Geschichten eingebettet sind. Solange Knappheit, Kollaps und „grüne Füllhörner“ die dominierenden Bilder bleiben, wird Energiepolitik weiter an Symptomen herumkurieren und funktionierende Technologien zerstören. Eine rationale Energiepolitik braucht darum eine bewusste Ablösung dieser Narrative durch eine Fortschrittserzählung, in der günstige, dichte und verlässliche Energie nicht als Problem, sondern als Voraussetzung für Wohlstand, Umweltschutz und menschliche Freiheit erscheint. Dies zu lernen, ist Gegenstand der Debattierschule Energiepolitik.

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36 Kommentare

  • Als erstes müssen wir die Grundrechte wieder zur Geltung bringen. Dann entsteht vielleicht wieder eine offene Diskussion.

  • Ich habe hier eine stimmige Geschichte um die Politik zu verändern:
    Wir wählen, wie die Amerikaner auch, einen Aussenseiter (hier AfD, in GB Restore Brit. usw.), jagen die anderen Politiker zum Teufel oder besser ins Arbeitsamt, steigen aus allen Quatsch-Vereinbarungen und Organisationen aus und geniessen das Leben mit Einfamillienhaus, 3 Autos, niedrigen Steuern, mehr homogener Bevölkerungstruktur und viel weniger Kriminalität, erklären den Wokeismus für beendet und schlagen eine konservative Richtung ein. Und schreiben FREIHEIT gross. Es muss nicht ein Märchen bleiben.

    • Super Plan! Bin ich dabei…
      Nur müssen wir dafür nicht eine „konservative“ Richtung einschlagen, konservativ hatte noch nie eine eigene Richtung(!), sondern eine rechte Richtung!
      „konservativ“ ist nur noch ein entkernter Platzhalter für den C- CSDAP-Block von UnsereDemokratie()c und steht da für „..nicht die hellsten, nicht die schnellsten und ohne eigenen Kompass…“ als korrupter Klüngel.
      Und jetzt das ganze nach den komischen Vorstellungen unseres Doktors oben für unsere Links-Denker nur als Geschichten und Bilder, bitte vorstellen: ..Wadephul, Merz, Reiche… und dieser unappetitliche Mr. Corona erst…

    • Einparteienstaat also.Schon zwei mal gescheitert .Nicht Erfolgsmodell sondern Katastrophe

  • Aktuell wird viel CO2 produziert….hmmmm

    • Gut für alle Pflanzen!

      • Und gut für die Menschen

  • Übrigens, denke ich, das C02-Narrativ diente nur als Sündenbock, um deren Klimapolitik durchsetzen zu können. Der Anteil des menschengemachten CO2 am gesamten CO2 Ausstoß global beträgt nur 4-5 %. Und diese 4% sollen für alles verantwortlich sein? Das ist meiner Meinung nach nicht plausibel.

    • Ein einziger Vulkanausbruch produziert soviel Co2 am Tag, wie die gesamte Menschheit in einem Jahr. Aber wir haben 18 Billion in die Klimawandel Industrie gesteckt. Das ist total irre. Weiß man seit 8 Jahren, aber wehe man sagt das.

  • Sehr schön, sehr richtig. Es fehlt noch das „Historische Schuld“ Narrativ, welches sinngemäss besagt, die westliche Welt hätte durch ihre Industrietätigkeit eine gigantische CO2 Schuld auf sich geladen und müsste jetzt die „unschuldigen“ Länder des globalen Südens dafür entschädigen. Dem ist entgegenzuhalten das 1. wir im kalten Teil der Welt leben und im Winter nur durch Heizen überleben können und 2. praktisch alle technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften, die heute die ganze Welt selbstverständlich nutzt (vom Kunstdünger, Kraftfahrzeugen, Arzneimitteln, Kommunikationselektronik etc etc bis zum Vibrator) aus dieser Industrie- Tätigkeit stammen. Jeder, der sie heute nutzt, ist auch ein Profiteur der vergangenen CO2 Freisetzung.

  • Frau Meloni scheint ihren Artikel gelesen zu haben!

  • Gute Zusammenfassung in der Geschichte bis zum elenden Club of Rome und ja man sollte positive Bilder im Klimawahn entwickeln.

    Fangen wir damit an: das Co2 hat absolut nichts, nada, niente mit der Klima-Erwärmung zu tun und sämtliche Massnahmen gegen das Co2 ist nur teurer Bullshit.

    Je mehr Co2 um so mehr Pflanzenwachstum das beweisen auch NASA Bilder. Grönland wird wieder zu dem was es einmal war GRÜNLAND!!!

    • Wolken haben einen Einfluss. Mal wärmen sie, mal kühlen sie. Es gibt 10.000 mal mehr Wasserstoff als Co2 in der Luft, dazu kommt dass es das Co2 nur in der unteren Atmosphäre gibt. Aber, man kann damit wunderbar Europa fertig machen.

    • wird wieder zu dem was es einmal war GRÜNLAND!!!

      „Zeitfenster Menschen 1000 Jahre“
      „Zeitfenster ????? ???? Jahre“

      Hauptsache Menschen spielen folgendes Spiel.
      Wer interpretiert oder wissenschaftelt mehr vom gegenseitigen Schrott

  • Wir werden doch nur noch belogen und betrogen von dieser Regierung.
    Denen ist die Ukraine und andere Länder wichtiger als unser Land. Weiß nicht wie man sich so für dumm verkaufen lassen kann.
    Was ist los mit den Deutschen?
    wacht endlich auf bevor man euch alles weg genommen hat.

    • das geflecht der maechtigen, die milliarden mit der klimaagenda verdienen, ist so umfassend und greift weltweit in alle bereiche ein, dass es nur einer absolut unabhaengigen regierung gelingen koennte, sich davon frei zu machen.

      **Machen wir uns nichts vor: Wenn die einflussreichsten multinationalen Konzerne, die größten institutionellen Investoren wie BlackRock und Goldman Sachs, die UNO, die Weltbank, die Bank of England und andere Zentralbanken der BIZ sich hinter die Finanzierung einer sogenannten grünen Agenda stellen, ist es an der Zeit, hinter die Oberfläche öffentlicher Klimakampagnen zu blicken.**

      **Bereits 2010 sagte Dr. Otmar Edenhofer, Leiter der Arbeitsgruppe 3 des IPCC: „Man muss klar sagen, dass wir mit der Klimapolitik de facto den Weltreichtum umverteilen. Man muss sich von der Illusion verabschieden, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat fast nichts mehr mit Umweltpolitik zu tun.“**

      https://uncutnews.ch/klima-und-die-spur-des-geldes-2/

    • Die Ukraine ist nur Ablenkung.. sie kostet uns nicht mal 1% von dem was die Klimamafia sich jedes Jahr abgreift.

  • Deutschland ist nicht fit für die Zukunft.
    Es grillt sich selbst und wird zum Würstchen.

    „Wir sind wieder wer“ war 1954 und 1990.
    Heute gilt „Wir schaffen das“ uns selbst völlig und dauerhaft zu vernichten.

    Der Kult der Schuld und der Selbstvernichtung
    hat in einer Weise um sich gegriffen
    gerade auch in der Union, die unerträglich ist.

    Die Hohepriester der Selbstvernichtung sind
    von der Leyen und Weber in Brüssel
    Merkel Ampel Merz in Berlin
    Diverse in den Ländern.

    Günther im Norden
    Gundremmingen und Grafenrheinfeld
    werden nicht von nominellen Grünen weggesprengt
    sondern von Söder und Aiwanger.

  • Endlich erkennt und erklärt es jemand wie die linkswoke Politik funktioniert. Die beherrschen diese Metier perfekt, während die Opposition darin stecken bleibt, zu kritisieren, attackieren und demaskieren. Alle Artikel und Videos nützen nichts oder wenig, weil es als Nörgler daher kommt. Die Opposition muss lernen eigene starke Narrative aufzubauen, die auf dem Common Sense beruhen und Wohlstand und Naturschutz für alle garantieren zu bezahlbaren Preisen. Die Opposion muss kommunikativ massiv aufrüsten, um die grünen Lügen unwirksam zu machen.

  • Dauerpropaganda aus der ÖRR Glotze, Entfremdung von Natur und handwerklicher Arbeit sowie ein Bildungssystem, das Dummheit und Hybris zugleich fördert zeigen Wirkung.
    Es eird schwer bis unmöglich, dagegen anzukämpfen.

  • Auch an dieser Stelle wieder ein Hinweis auf Frauke Rostalski und die Irreführung durch die Moralisierung des Themas:

    Frau Rostalski, Wer soll was tun?, München 2025.

    • Kurz gesagt: Keiner muß um des nicht bestrittenen, menschengemachten Klimwandels willen auf irgend etwas verzichten, nicht auf Fleisch, nicht auf Flugreisen, nicht auf sonst etwas. Und zwar exakt deshalb, weil es keinen nennenswerten Einfluß auf das Klima haben wird, weil andere große Emittenten bei der ganzen Sache nicht mitmachen.

      (Es darf jeder verzichten, er darf sich dabei auch gutfühlen. Aber er hat keinen Grund, gegenüber anderen den Zeigefinger zu heben, auch nicht nur ansatzweise.)

      Das ist das, was neben mir auch andere schon vor und seit Jahren in den Kommentarspalten auf Zeit-Online anmerken, ausführen und näher begründen. Die Antworten zeugen bestenfalls von einer völligen Uneinsichtigkeit, schlimmstenfalls von einer völligen, nun ja…

  • Die Frage ist doch ganz einfach, wollen wir für unsere Kinder und Enkel noch eine lebenswerte Zukunft oder stecken wir sie in Sack und Asche und zurück ins vorindustrielle Zeitalter. Mit bigotter Haltung Klima-Ökoterror und Refugees are Welcome werden andere Länder eine Brandmauer um uns herum errichten,
    damit die Idioten unter sich bleiben. Oder es gibt Eintrittskarten, damit nachfolgende
    Generationen diese seltene Ausprägung des Homo Sapiens bestaunen können.
    Merke: Keiner ist unnütz, er kann immer noch als abschreckendes Beispiel dienen.

  • Ich brauch nur einen Tag die Nachrichten über Deutschland lesen um einen Woche frustriert mit Zukunftsängsten betrübt zu sein. Da fordern die Wahnsinnigen in Berlin Zensur und Überwachung. Merz will höhere Steuern. Erleichterungen werden gestrichen. Unserer Fleiß wird als Faulheit bezeichnet und eigentlich bleibt das selbe vom Lohn wenn man in Kurzzeit wechselt. Dann kann man das Erbe vergessen, weil Lars an Schenkung und Erbschaftssteuer rann will und die Krankenkasse erhöht um 15%. Wenn man das geschluckt hat, kommt die Stromrechnung oder man stellt fest, dass Nutella bei 8 Euro ein Luxusgut geworden ist.
    Mal ehrlich, dieses Land ist kurz davor zu kollabieren, während die Politiker sich nur um Dienstwägen sorgen und ihrer Verwandtschaft Traumjobs in NGOs verschaffen, die in erster Linie uns erklären, was für faule Rassisten wir sind. Und all das gilt dann als FakeNews weil das Wahrheitsministerium es nicht hören will.

  • Nein. Denn eine Illusion wird nicht bewusst, weil sie jemand benennt. Deshalb wird eine Sucht auch nicht abgebaut, weil ihr jemand einen Namen gegeben hat.

    Der Artikel ist selbst ein Beispiel. Denn er folgt der Illusion, dass eine bessere Erzählung eine bisherige Illusion abbauen könnte.
    Verhalten wird jedoch überwiegend von Gefühlen gesteuert und nicht vom Verstand.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann Illusionen (z.B. diese) nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    • Eine ehrliche, realistische, rechte Politik sollte keine falschen Hoffnungen verbreiten, auch wenn der Mensch offenbar nach Hoffnung dürstet.

  • Auch das hier von Herrn Peters entworfene „Narrativ“ entspringt dem Fortschrittsglauben der Neuzeit, der mit den Gesetzen der Physik kollidiert. Tatsächlich wird durch technischen Fortschritt und Industrialisierung die Entropie zweifellos beschleunigt; bei jeder energieintensiven Erzeugung entstehen Abwärme, Abfälle usw., und durch Verschleiß wird alles irgendwann zu Müll, der nur mit abermaligem, zusätzlichem Energieaufwand wieder aufwendig sortiert und nur teilweise genutzt werden kann.
    Man kann leider heute nicht mehr als bekannt voraussetzen, dass und warum die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Was auf dem Dorfe früher jedes Kind sehen konnte, muss heute durch die Hauptsätze der Thermodynamik mühsam erklärt werden. Alles ist vergänglich, weil der Energieaufwand zur Erhaltung des Systems schneller wächst als der zusätzliche (Energie-) Ertrag durch weiteres Wachstum. Das gilt nicht nur für Pflanzen und Lebewesen, sondern ebenso für Unternehmen, Imperien und Zivilisationen.

  • Solange das Wahlvolk sich melken läßt wird sich nichts ändern. Wohlstand und Sicherheit erreicht man nicht mit linksgrüner Ideologie. Wie viele Fakten, Beweisen und Tatsachen bedarf es noch, bis die Schlafschafe das kapieren?!

  • Ein Werbeartikel für die Framing-Schule, garniert mit jeder Menge fossiler Panik und Desinformation rund um die saubere Zukunft.

    Herrlich, wie verzweifelt versucht wird, der Atomkraft eine fallende Lernkurve anzudichten – um die zu erkennen, muss man das Bild umdrehen.

    Insgesamt ein typischer Peters: Atomiker-Propaganda, die nichts bewirken wird. Warum? It’s the economy, stupid.

  • ‚Wir‘ wollen unseren Wohlstand nicht retten! Ist dem Buntenbürger völlig egal……. solange es ihm persönlich noch gut geht. Erst wenn es unter’m eigenen Arxxxx brennt, denkt er an ein ‚wir‘!

  • Von Verbrennung wegzukommen – daran ist nichts falsch! Die ist uneffektiv und giftig. Alte Technologie, die jetzt ausläuft. Und das Öl wird auch für andere Verarbeitung benötigt.

    -36
  • Schade, ich habe mir von dem Artikel mehr erhofft. Dass die Realität – auch in Form attraktiver Narrative – zu den meisten Deutschen nicht vordringt, hat zwei Gründe. Zwei Gründe, gegen die wir dringend Strategien brauchen.

    #1 Bei großen Teilen der deutschen Bevölkerung gehört das traditionelle Umwelt-Narrativ ganz selbstverständlich zur Außendarstellung und ist eng mit der eigenen Identität verknüpft. Das auch nur anzupassen wird ungefähr so wahrgenommen, als sollte man seine Einstellung zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung ändern.
    #2 In Deutschland leben sehr viele Menschen sehr gut von den Klima-Lügen. Diese Leute und ihre Klima-Koranschüler hat jeder, der ausschert, SOFORT an der Backe, wie Religionswächter in einem Gottesstaat. Da zahlt Otto Normaldeutscher lieber Steuern auf die Luft, als sich mit den wild gewordenen Klima-Taliban anzulegen.

    Zu guterletzt hat ja auch Merz den Klimawahnsinn ins Grundgesetz schreiben lassen, um sein Merkel-Trauma überwinden zu können.

  • Selten soviel „Verzeihung“ „irrelevanten Schrott“ gelesen.
    Weder Doktor
    (Wer weiß was „Doktor“ in Realität bedeutet?)
    noch Wissenschaftler
    (Wer weiß was „Schaftler“ in Realität bedeutet?)
    helfen gegen reale echte Fakten in Realität.

    Wer nicht versteht darf seine Meinung behalten.

    -14
    • Also Doktortitel sind diese Dinger, über die das Spitzenpersonal der Guten regelmäßig stolpert. Wie sich herausstellt sollte man seine Dissertation selbst schreiben und muss das auch schriftlich versichern. Dann kam die Spracherkennungs-Revolution.

      • Die linguistische Theorie und die mathematischen Grundlagen dazu gibt es seit den 70ern, ja. Die flächendeckende Anwendung solcher Programme, die eine Doktorarbeit mit einem Multimillionen-Wörter-Korpus innerhalb von Sekunden abgleichen können, gab es noch nicht als Guttenberg, Giffey, Mett-Mario, Brosius-Gersdorf etc. ihre Beiträge zum wissenschaftlichen Diskurs zusammengestellt haben. Dafür braucht man u.A. die entsprechende Rechenleistung und alle Quellen müssen digital verfügbar sein.

      • Dann kam die Spracherkennungs-Revolution.

        Die existierte bereits vorher.
        Deswegen existieren “ Wissenschaftler “ und „Doktor “ und sonstige “ Experten “ Begriffe von ihren eigentlichen realen echten Begriffen.

        Unabhängig davon ist sowieso nicht relevant was ich hier schreibe denn 95 Prozent von Apollo Lesern sind nicht besser wie ihr Pendant von anderer Seite.

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