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Notfall-Fonds für linke NGOs im Osten: Jetzt greift „Unsere Demokratie“ den Föderalismus an

Weil nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt ein Zahlungsstopp an linke NGOs drohen könnte, fordern einzelne Politiker bereits entsprechende Notfallfonds. „Unsere Demokratie“ droht damit, den Föderalismus auszuhebeln und sich endgültig in ihr Gegenteil zu verwandeln.

Katharina Dröge (Grüne) im Bundestag. (IMAGO/Andreas Gora)

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Die Sachsen-Anhalter haben gewählt. Die AfD ist klar stärkste Partei und hat den Auftrag, eine Regierung zu bilden. Entsprechend ihrer Wahlversprechen müsste sie in einer möglichen Regierungszeit versuchen, einen Zahlungsstopp für linke NGOs durchzusetzen. In einer normalen Demokratie müssten die übrigen Parteien diesen Vorstoß trotz aller Kritik mit Fassung tragen. Da die Zahlungen selbst durch den Gesetzgeber initiiert wurden, können sie auf diesem Wege auch wieder eingestellt werden. Wer dies erwartet, hat die Rechnung jedoch ohne „Unsere Demokratie“ gemacht.

Denn bereits kurz nach der Wahl spielen wichtige Repräsentanten der Brandmauerparteien mit dem Gedanken, den demokratischen Wahlausgang zu unterminieren und damit an den Grundfesten des Föderalismus zu sägen. Dass linke NGOs in Sachsen-Anhalt vielleicht bald ohne Steuergeld auskommen müssen, scheint für die Beteiligten um jeden Preis verhindert werden zu müssen. Katharina Dröge, die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, offenbarte dies eindrucksvoll.

Nach der Wahl attackierte sie Bundeskanzler Merz, weil er sich nicht ausreichend für die NGOs eingesetzt habe: „Ich hätte mir gewünscht, Sie hätten sich hier heute hingestellt und den Verbänden und Vereinen, die so tapfer gekämpft haben um die Demokratie, gesagt: Wenn die AfD die Mittel kürzt, dann machen wir auf Bundesebene so etwas wie einen Demokratie-Notfall-Fonds. Dann springen wir ein Stück weit ein“, so die Grünenpolitikerin im Bundestag.

Ähnlich äußert sich die SPD-Politikerin und Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser. Sie fordert wenig überraschend ein AfD-Verbot und kann bis dahin offenbar nicht mehr warten, weshalb sie präventiv gleich den Föderalismus aushebeln will. Die Bundespolitik sei jetzt „in einer besonderen Verantwortung, diejenigen zu unterstützen, die sich für demokratische Werte in Sachsen-Anhalt engagieren.“ Die Ostbeauftragte wolle ihren Einsatz „für eine engagierte Zivilgesellschaft in Ostdeutschland fortführen“.

Den beiden Politikerinnen zur Seite steht wenig überraschend die Amadeu Antonio Stiftung, die in einer Petition einen „Demokratie-Schutzschirm“ fordert. Dieser solle „eine langfristige und verlässliche Förderung der demokratischen Zivilgesellschaft in allen strukturschwachen Regionen in Deutschland ermöglichen“.

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Was als „Demokratie-Notfallplan“ und Schutz der „demokratischen Zivilgesellschaft“ daherkommt, ist in Wahrheit eine groteske Verachtung der demokratischen Entscheidung der Sachsen-Anhalter. Die Wahlergebnisse, in denen sich die Ablehnung der meisten Menschen ausdrückt, linke Geisteswissenschaftler mit Steuergeld durchfüttern zu müssen, werden nicht akzeptiert, sondern strategisch bekämpft. Es wird so getan, als sei es ein Menschenrecht, mit politischem Aktivismus seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Neben der Demokratieverachtung wird nichts weniger als ein wesentlicher Eingriff in die Kompetenzen der Bundesländer gefordert. Wenn den Landesregierungen de facto die Kompetenz abgenommen wird, über die steuerliche Finanzierung lokaler Organisationen selbst zu entscheiden, können Landtagswahlen auch gleich abgeschafft werden. Ganz zu schweigen davon, dass diese NGOs schließlich von den übrigen Parteien mit Steuermitteln gegen die Landesregierung in Stellung gebracht würden.

Wozu alle vier oder fünf Jahre peinliche Wahlkämpfe und eine Verschandelung der Landschaft mit inhaltsbefreiten Wahlplakaten ertragen, wenn der ganze Zirkus am Ende nur dazu dient, Politiker mit Regierungsposten zu versehen, die aber kaum etwas verändern können? Deren Entscheidungen im Zweifelsfall durch bundespolitische Eingriffe nivelliert werden?

Der ohnehin fragile Föderalismus in Deutschland droht damit weiter ausgehöhlt zu werden. Dabei bräuchte Deutschland nicht mehr Zentralismus, sondern endlich einen echten Föderalismus, der Landtagswahlen mehr Gewicht verleiht. Wie schön wäre ein Deutschland, in dem jedes Bundesland eine eigene Wirtschaftspolitik verfolgen könnte und die Bürger frei entscheiden könnten, welches System am besten zu ihnen passt.

Der Gedanke ist natürlich unvereinbar mit dem Machtanspruch der Gesellschaftsklempner, die sich selbst als Demokratieverteidiger missverstehen. Friedrich Merz bringt dabei sogar den Bundeszwang ins Spiel, bevor in Sachsen-Anhalt auch nur eine Zeile eines Koalitionsvertrags geschrieben wurde. Sie kennen nur ihr System, in dem sie es sich gemütlich eingerichtet haben, und erklären jeden Angriff auf ihre Hegemonie zum Angriff auf die Demokratie selbst.

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23 Kommentare

  • Art 79 GG
    (1) […]
    (2) […]
    (3) Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, […] berührt werden, ist unzulässig.

    Aber wahrscheinlich wollen die das Grundgesetz dazu nicht ändern, sondern einfach nur ignorieren.

    7
    • Art. 20 (4)Grundgesetz, jagen wir sie endlich aus den Amtsstuben.

      0
  • Eines muss man den LinksGrün lassen, die verstehen es den Steuerzahler abzumelken. Der heutige Linke will nicht mehr den Kapitalismus abschaffen, sondern parasitär von ihm leben.

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    • Mich erstaunt die schiere Anstandslosigkeit der Linken. Es ist doch so offensichtlich, dass sie den Staat melken, den sie gleichzeitig ständig beschimpfen. Und bei dieser Wahlniederlage keine 3 Tage später fordern sie Garantiegelder, da zeigen sich deren Prioritäten. Es geht denen nur ums Geld. Es sind Parasiten.

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      • Schmarotzer allerhöchsten Grades .

        5
    • In einem Artikel habe ich vor kurzem gelesen, dass die Polizei bekämpft werden muss, man aber bei Gefahr im Verzu die Polizei rufen soll. Das war in zwei verschiedenen Absätzen, so dass dieser Widerspruch den meist strunzdummen Linken nicht auffällt.

      4
  • Vom Föderalismus zum Zentralismus zum Absolutismus zur Diktatur. Der Weg ist vorgegeben. Links und autoritär. DDR eben. Ein gelingen wäre fatal für das Leben aller in diesem Land. Die letzte Diktatur auf deutschem Boden ist mittlerweile 37 Jahre her. Gieren einige Deutsche schon wieder nach der nächsten Diktatur? Diktaturen (DDR, 3.R.) und autoritäre Systeme (Kaiserreich) in Deutschland sind Europa und der Welt nie gut bekommen. Vielleicht sollte man im Ausland mal darüber nachdenken.

    3
  • NGOs und ÖRR austrocknen, darum ging es! Afuera!!
    Die AfD wurde unter anderem genau darum gewählt.

    2
  • Das Bild oben sagt alles, alles über die Person und den Inhalt ihres Geschwätzes.

    10
  • Diese Terroristen schon wieder…

    4
  • Alle linken Organisation und die linke Gesinnung müssen SOFORT verboten werden. Sonst gehen wir unter

    8
    • Nein. Keinerlei Gesinnung sollte verboten werden! Egal aus welchem Lager! Ich sehe es immer noch mit (Pseudo-)Voltaire: Ich mag verabscheuen, was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.
      Wohlgemerkt, wir reden über Meinungen, nicht Taten.
      Oder mit den Worten der linken Rosa Luxemburg: Freiheit ist auch immer die Freiheit des Andersdenkenden.
      Dass keinerlei Gesinnungen irgendwie, sei es direkt oder indirekt, staatlich unterstützt werden sollten – geschenkt. Also, lasst jeden sagen, was er sagen will, aber ohne jegliche staatliche Unterstützung! Fair, oder? „Wir“ müssen anständiger sein als „die“. 🙂

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  • Ob sich nun ein hochängstlicher Mensch für manchen absurd erscheinend fragen könnte,,ob es dazu kommen könnte,dass linke Hammertruppen von Steuergeld finanziert werden könnten, die evtl.den Ostdeutschen das „richtige Wählen“ beibringen sollen ?

    6
  • Für „unsere Demokratie“ ist Demokratie nicht das Votum der freien Bürger, sondern etwas, was sie in den skurrilsten und höchst ideologisierten Fächern, die man sich an einer Universität vorstellen kann, in kleinen Bacherlors zusammengelesen haben. Dann arbeiten sie in irgendwelchen „N“GOs, und die Leute wählen danach zu fast 44% die AfD. Der Bürger will sich nicht von den Drögen dieses Landes ideologisch belehren lassen. Er ist auch ohne sie mündig.

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  • Was sibd das bloß für Männer, die sich mit solchen linken, drögen Frauen im Schlabberlook partnerschaftlich einlassen ? Selbstwertgefühl wie eine Stubenfliege wahrscheinlich.

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  • Die kann auch nichts wie Fritze.

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    • Typisch Linke halt.

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  • Die Parteien der Wahlverlierer werden hysterisch. Das könnte bedeuten, sie haben ihr Pulver verschossen und der aufstrebenden AfD nichts mehr entgegenzusetzen. Die kommenden Wahlen werden noch richtig interessant.

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  • Wie hieß es damals in der DDR: ab in die Produktion!

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  • Deshalb wollen die die AfD verbieten, weil die Angst haben, dass die Linken NGOs keine finanziellen Förderungen nehr bekommen.
    Es geht nicht um Deutschland, sondern um Geldzockerei. …
    So ein Gesindel .

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  • Wenn ich die sehe, versteh ich jeden Schwulen.

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  • Jaja, wieder die träge Dröge. Wenn man nichts kann, sollte man den Mund halten!

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  • „Wenn die AfD die Mittel kürzt, dann machen wir auf Bundesebene so etwas wie einen Demokratie-Notfall-Fonds. Dann springen wir ein Stück weit ein“, so die Grünenpolitikerin im Bundestag.“

    Ein Stück weit – vielleicht mit 50% eures eigenen fetten Gehaltes, genannt „Diäten“? Und „Demokratie-Notfall-Fonds“ gehört zum unerschöpflichen Repertoire ideologisch verblendeter und idiotisch klingender Wortschöpfungen aus der grünen Bubble. Neben dem Wirken anderer Parteien haben insbesondere die Grünen Demokratie zu einem Dauernotfall gemacht, die mit dieser ruinösen, verzinslichen Staatsverschuldung bei gleichzeitger Verschwendung auf der Ausgabenseite – exakt für solche Belange – finanziell nicht mehr gerettet werden kann.

    Dann könnt ihr weder mit Steuergeldern „einspringen“ oder sonst irgendwelche Sprünge machen.

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