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Antisemitismus-Skandal

Nächster Harvard-Spender springt ab – Verluste in mehrstelliger Millionenhöhe 

Nachdem die Harvard Universität - insbesondere die Direktorin Claudine Gay - in einen Antisemitismus-Skandal verwickelt ist, folgen nun harte Konsequenzen für die Universität. Immer mehr Milliardenschwere Spender stellen ihre Zuwendungen ein.

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Es ist nicht lange her, dass Harvard als eine der besten Universitäten der Welt bekannt war. In zahlreichen Hollywood-Filmen erwähnt, hat die Uni internationale Bekanntheit und Bewunderung erlangt. Doch die Elite-Universität hat einen enormen Imageverlust erlitten, von dem sie sich lange nicht erholen wird. Obendrauf kommt nun auch noch: Nach und nach springen die Spender ab. 

Das Bröckeln der Fassade mag schön länger zurückliegen, denn es ist bekannt, dass Harvard an vielen Stelle politische Korrektheit und Zeitgeist vor Exzellenz und Errungenschaften stellt. Doch damit tat sich die Universität nicht schändlicher hervor als andere Universitäten. Nun aber, hat sie es zu weit getrieben – und ist in ihrem Streben nach woker Perfektion zum Symbol von linkem Antisemitismus geworden. 

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Nach dem Massaker von 7. Oktober, dem Terroranschlag der Hamas auf israelische Zivilisten, tat sich ein großer Doppelstandard in der linken Ideologie auf, die an der Ivy-League-Universität vorherrscht. Eine Ideologie, die sich im Grunde nur um Diskriminierung, Minderheiten und Opfer dreht, macht aus Juden die weißen Kolonial-Herren, während die Palästinenser und dabei auch die Hamas zum migrantischen Widerstand werden. 

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Dabei geht es nicht nur um Antizionismus oder Israelkritik. Denn die Juden-Verschwörung passt zufällig perfekt in ihr antikapitalistisches Weltbild. Und so stört es die Ideologen wenig, wenn die Opfer ihrer Proteste und Aktionen – in westlichen Ländern weit weg vom Nahen Osten – unbeteiligte und unschuldige Juden trifft, nur weil sie Juden sind. Sie stehen stellvertretend für einen weißen jüdischen Staat, der für sie alles verkörpert, das sie hassen. Und wenn woke Ideologen etwas hassen, dann muss es zerstört werden. Hemmungen oder zivilisierte Auseinandersetzungen kennen sie nicht. 

Jüdische Studenten trauen sich im ganzen Land kaum noch an die Universitäten. Nach dem Auftritt dreier Präsidentinnen von Elite-Universitäten vor dem US-Kongress hat sich nun endgültig ein Skandal entwickelt. Die Abgeordnete Elise Stefanik fragte die Präsidentinnen, darunter auch Claudine Gay, ob der Aufruf zum Genozid an Juden gegen die Regeln ihrer Hochschulen verstoße – worauf keine der drei Frauen mit einem einfachen Ja antwortete. 

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Die Präsidentin der Pennsylvania Universität trat kurz nach diesem Skandal zurück, die Präsidentin der Harvard Universität dagegen wurde in ihrem Amt vom zuständigen Gremium bestätigt. Nach wochenlangem antisemitischem Terror an der Universität ist diese Entscheidung möglicherweise nicht die richtige gewesen. Das kommt allerdings darauf an, was die Universität erreichen möchte. Dulden sie die pro-Hamas Proteste weil sie ihnen zustimmen und sind sie dafür bereit jeden Preis zu zahlen? Dann war die Entscheidung eine gute, genauso wie die Entscheidung, die Ausschreitungen nicht zu unterbinden und den jüdischen Studenten keinerlei Unterstützung zukommen zu lassen. 

Jüdischer Milliardär stellt Zahlungen an Harvard ein

Der Preis, den die Universität für ihre Überzeugung zahlt, ist sehr hoch. Bereits Ende Oktober, kurz nach dem Ausbruch des Krieges zwischen Israel und Hamas und den Protesten an der Uni, begannen die ersten Großspender den Geldhahn zuzudrehen. Die Financial Times schrieb ebenfalls bereit im Oktober, dass dies einen Domino-Effekt auslösen würde. Und dieser hört auch jetzt, ziemlich genau zwei Monate später, noch nicht auf. 

Zuletzt gab nun der Milliardär und Geschäftsmann Len Blavatnik bekannt, seine Spenden einzustellen. Er und seine Familien-Stiftung werden die Zahlungen an die Universität einstellen, bis diese einen neuen Umgang mit Antisemitismus auf dem Campus findet, so Bloomberg. Blavatnik und seine Frau haben bisher mindestens 270 Millionen US-Dollar an die Universität gespendet, wovon etwa 200 Dollar davon direkt an die medizinische Fakultät gingen. Blavatnik ist in der Ukraine geboren, Jude und selbst Harvard-Absolvent.

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Die Harvard Universität ist die reichste Universität, mit einem Stiftungskapital in Höhe von 51 Milliarden Dollar. Doch ein Einbruch im achtstelligen Bereich dürfte auch Harvard nicht kalt lassen. Dazu kommen die zahlreichen weiteren Milliardäre, deren hunderte Millionen ebenfalls der Harvard-Universität fern bleiben werden. Obendrauf prüft auch die US-Regierung, ob sie ihre Milliarden an Subventionen an die Universität einstellen wird.

Hamas-Führung als neue Harvard-Spender?

Dieses immer weiter wachsende Loch wird man irgendwie stopfen müssen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Man findet palästinensische Milliardäre oder man räumt den Campus auf – und das mal nicht, indem man Poster von israelischen Geiseln zerreißt. 

Ersteres dürfte gar nicht so schwer sein. Palästinensische Milliardäre sind besonders in Katar viele zu finden. So wird das Vermögen von Hamas-Chef Ismail Haniyeh auf 4 Milliarden US-Dollar geschätzt, ebenso wie das von Khaled Mashal, ebenfalls politischer Führer der Hamas, das Vermögen von Mousa Abu Marzook, der als eine Art Außenminister der Hamas fungiert, auf 3 Milliarden. 

Allerdings werden die drei schwerreichen Terroristen wohl eher nicht als neue Sponsoren in Betracht kommen, trotz der zahlreichen Fans, die sie auf dem Campus vorfinden würden. Denn wie auch Harvard haben die drei Hamas-Führer sich dieses Vermögen aus Spenden aufgebaut – den Spenden, die eigentlich an die hungernden Kinder im Gaza-Streifen gehen sollten. Dass sie einer woken Universität, die für sie nur nützliche Idioten darstellt, etwas von ihrem Kuchen abgeben würden, kann man also kaum erwarten.

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