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Nörten-Hardenberg

„Mager, wirklich mager“, empört sich die Antifa: AfD-Kandidatin zur Bürgermeisterwahl zugelassen

Reinhild Goes darf bei den anstehenden Kommunalwahlen in Niedersachsen als Bürgermeisterin für Nörten-Hardenberg kandidieren. Der Wahlausschuss der Stadt hat sie am Mittwoch einstimmig zugelassen. Etwa 20 bis 30 angereiste Antifa-Aktivisten zeigten sich hierüber empört.

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Reinhild Goes darf für das Bürgermeisteramt in Nörten-Hardenberg kandidieren (Foto: Apollo News)

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Die AfD-Politikerin Reinhild Goes darf in Nörten-Hardenberg an der Bürgermeisterwahl teilnehmen. Zunächst war sie nicht zur Wahl zugelassen worden. Der Wahlausschuss der südniedersächsischen Stadt entschied, dass zuvor ihre Verfassungstreue geprüft werden solle. Die Prüfung übernahm der Landkreis Northeim, der den Wahlausschuss anschließend darüber informierte, dass es keine hinreichenden Erkenntnisse gebe, die auf eine mangelnde Verfassungstreue der AfD-Kandidatin schließen ließen.

Bei der finalen Entscheidung des Wahlausschusses am Mittwochnachmittag war Apollo News vor Ort. Zuvor hatten Antifa-Gruppierungen in internen Chatgruppen angekündigt, den Sitzungssaal zu „besetzen“ und nicht zulassen zu wollen, dass „die AfD Druck auf den Wahlausschuss“ ausüben könne (Apollo News berichtete).

Letztlich ging die Sitzung aber ausgesprochen rasch und reibungslos über die Bühne. Nachdem eine Vertreterin der Kommunalaufsicht kurz den Sachstand zur AfD-Kandidatin referierte, stimmten alle fünf stimmberechtigten Mitglieder des Wahlausschusses für die Zulassung von Goes. Bei den etwa 20 bis 30 anwesenden und mit FFP2-Masken bekleideten Aktivisten aus der linken Szene, die eigens aus Göttingen angereist waren, machte sich daraufhin lautstarker Unmut breit. „Mager, wirklich mager“, rief eine Frau aus dem Publikum. Ein anderer meinte zur AfD-Kandidatin: „Die hat Verbindungen zur Identitären Bewegung, die versauen unsere Zukunft.“ In Richtung des Wahlausschusses erklärte er: „Danke ey, fünf alte weiße Männer!“

Ein aufgebrachter älterer Herr rief den Ausschussmitgliedern beim Verlassen des Rathauses außerdem zu, sich einmal mit dem 12. März 1933 auseinandersetzen zu sollen. Damals gelangen der NSDAP vor dem Hintergrund der wenige Wochen zurückliegenden Machtübernahme und unter dem Druck der SA in mehreren deutschen Ländern massive Stimmengewinne bei den an diesem Tag stattfindenden Kommunalwahlen. Es waren zugleich die letzten formal-demokratischen Wahlen vor der endgültigen Etablierung der NS-Diktatur.

Die Sitzung war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits beendet, und Goes sowie die Mitglieder des Wahlausschusses verließen rasch den Saal. Auch die Antifa musste folglich wieder die Heimreise antreten.

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Zugelassen wurde am späten Abend auch Adrian Maxhuni in der Samtgemeinde Bersenbrück. Zwar würden der Samtgemeinde gesammelte Erkenntnisse und Zweifel an der Verfassungstreue des Kandidaten vorliegen. Diese seien jedoch nicht so schwerwiegend, dass sie einer Wahlzulassung von Maxhuni entgegenstünden. Der Wahlausschuss entschied daher mit vier Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung für die Zulassung seiner Kandidatur.

Mehrere Kandidaten der AfD wurden jedoch von den zuständigen Wahlausschüssen nicht zugelassen. Darunter befindet sich unter anderem der Bundestagsabgeordnete Martin Sichert, der für das Landratsamt in Friesland kandidieren wollte. Auch dem Landtagsabgeordneten Stephan Bothe, der für das Landratsamt in Lüneburg kandidieren wollte, wurde am Mittwoch die Zulassung durch den entsprechenden Wahlausschuss verwehrt. Bothe sprach in einer Pressemitteilung von einer „schrittweisen Ausschaltung der Opposition“ und zeigte sich empört. Gegenüber dem NDR erklärte er, „die Wahl anfechten und bis vor das Bundesverfassungsgericht gehen“ zu wollen, „um dort zu erwirken, dass die Wahl dann für ungültig erklärt wird.“

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108 Kommentare

  • Die Antifa ist undemokratisch, gewalttätig und hat mit einem freiheitlichen Staat nichts zu tun.

    155
    • Die Antifa ist die Sturmtruppe des Regimes. Die werden dafür von unseren Steuergeldern gepampert.

    • sobald es mal einen freiheitlichen staat geben wird, ist die antifa auch weg vom fenster.

      aber wird das jemals eintreten?

      schauen wir mal, wie hoch die sympathie der waehler fuer AFD-kandidaten bei all den kommeneden kommunalwahlen ist.

      bisher ist jedenfalls noch kein ort auf die barrikaden gegangen, weil es den menschen missfiel, dass AFD-kandidaten ausgeschlossen wurden.

      das sagt schon einiges.

      • Doch! Ludwigshafen! Wahlbeteiligung regelrecht im Keller! Auch eine Form des Protestes!

    • Stimmt, aber von den Medien, vor allem ZDF, wir wissen wer, wird sie umarmt.

  • Reinhild Goes to Bürgermeister!

    110
    • Hey, die ist von der AfD! Sie wird die Hühner vor den Füchsen schützen, eventuell ein Windrad weniger aufstellen und letztendlich Vernunft walten lassen?

    • Reinhold goes to Schildbügermeister

      -16
    • …für die Demokratie.

  • Komisch, die „Antifa“ ist nicht bekannt, aber überall treten die auf? Was jetzt?

    102
    • die antifa ist in den kreisen der kartellparteianhaenger durchaus bekannt,

      naemlich als mutige *retter unsererdemokratie von den raechten*.

      • man könnte auch sagen, feige hinterhältige Schwächlinge, in Haufen und aus dem dunklen Hinterhalt agierend.

    • >…mit FFP2-Masken bekleideten Aktivisten aus der linken Szene, die eigens aus Göttingen angereist…< Aus Göttingen, diesem links versifftem Nest, dort wird diese Brut gezüchtet, seit Jahren. Gibt es nicht ein Vermumungsverbot, warum wurde diese SAntifa dann zu der Sitzung überhaupt eingelassen?

      • Mit FFP2 Masken „bekleidet“ …..
        Haben die „Aktivisten“ nicht den Mumm, sich öffentlich und unlackiert zu ihrer Meinung zu bekennen???
        Ich habe noch nicht ein einziges Foto von Anhängern der AfD mit Vermummten gesehen.
        Da sieht man doch schon im Ansatz, wo die Gefahr lauert.

        • Unmaskiert

          0
  • So wird ‚demokratisch‘ über das Verbot der politischen Konkurrenz entschieden-
    Genau mein Geschmack.
    Die Parallelen wie vor rund hundert Jahren sind unübersehbar.

    • Krass, wie die SPD ihre antidemokratische Unterwanderung an diese Hausfrauengremien outsoucert, als hätte die Partei gar nix damit zu tun.

  • Früher hätte ich gesagt, dass kommt vor Gericht niemals durch. Aber heutzutage?!

  • Wann wird diese Antifa endlich verboten?

    121
    • Wenn die AfD gewinnt, kommt es dort zum aufräumen.

  • Wer hier Wahlen beeinflusst und Menschen unter Druck setzt zeigt sich jeden Tag! Und diese Leute kommen bestimmt nicht von der AFD!

  • Die FFP2 Maske ist wohl die heutige Armbinde.

    • Das sind die Regenbogenfahne und das Kopftuch. Aber der Deppenlatz hat eine sinnvolle Funktion: Man erkennt Vollidioten schon von Weitem.

  • Da stehste extra früher auf (also so gegen 14 Uhr), ziehst dein am wenigsten verschlissenstes Outfit an, duschst sogar, nur um diesmal pünktlich und nicht nach der AfD vor Ort zu sein… und dann… alles umsonst, weil der alte weiße Mann noch ein letztes Mal als alter weißer Patriarch auftritt. Da wird man doch wahnsinnig mit diesem Patriarchat.

    132
  • Mein erster Gedanke! Hier scheint die Demokratie noch zu funktionieren.

  • Es ist schon verrückt, die sozialistische Einheitspartei verweigert der Opposition die Wahl, um die sozialistische Demokratie zu schützen, sprich ihre Pfründe am Steuergeld, dass reichlich in ihre Taschen sprudelt. Wäre halb so schlimm, würden nicht viele Bürger glauben, das wäre gerecht. Aber anscheinend haben die Vernünftigen das Land schon verlassen.

  • Streicht der Antifa das Steuergeld, dann ist Ruhe.

  • Die undemokratische Nichtzulassung von AFD Kandidaten ist Verfassungswidrig!

  • Nicht vergessen: nach Paragraph 1 StGB heißt es: “ keine Strafe ohne Gesetz “
    Und natürlich gilt in einem Rechtsstaat ( sind wir noch einer ?) die Unschuldsvermutung.

  • Wir brauchen ab sofort ein Gesetz, dass sämtliche Wahlausschüsse mehrheitlich mit verdienten alten Kämpfern der Antifa zu besetzen sind.

    • mit jungen bunten Frauen!

      • Die müssen sich mit schrillem Parolengekreisch qualifizieren…

        • Und mit der Fähigkeit, vor 11 Uhr morgens aufzustehen. Zumindest hin und wieder.

          22
    • Lars und Bärbel auch? Der haben eh keine Zeit! Malle!

  • Wird höchste Zeit die Linken auch mal auf Verfassungstreue zu prüfen,denke da wird man ganz schnell fündig werden,genau wie bei der SPD.

  • Die Opposition von Wahlen ausschließen, gab es in Deutschland bereits zwei Mal in jüngerer Geschichte. Beide Staaten waren Diktaturen. Die SPD macht in NS genau dasselbe.

  • Ja liebe Antifa, täte mir auch stinken wenn ich so total nutzlos wäre. 😀

  • Wie ist das mit Demokratie zu vereinbaren, wenn die Mitglieder einer zugelassenen – und offensichtlich nicht verbietbaren – Partei, nicht gewählt werden können. Das sehe ich als Parteiverbot durch die Hintertüre. Und damit das nicht so streng gesehen wird – quasi als Beweis für die korrekte Überprüfung – werden ab und an Kandidaten zugelassen (vermutlich die mit den geringsten Chancen). Als Demokrat sollte man m.E. anders handeln und den Wähler entscheiden lassen (liebe Mitglieder der Wahlausschüsse – schaut in Eure Spiegel, ob Ihr dort Demokraten erkennen könnt). Und Ihr Demokraten, die m.E. antidemokratisch dafür sorgen wollen, dass AfD-Bewerber ausgeschlossen werden, schaut auch jeden Morgen in den Spiegel um zu prüfen, ob ihr tatsächlich einen Demokraten seht.

    • Vielleicht haben die kein Spiegelbild?

  • Die Öffentlichkeit ist das einzige, was diese sauberen Demokraten von einem Ausschluss abgeschreckt hat. Mehr davon, noch genauer hinschauen.

  • Was bilden sich diese sogenannten Demokraten eigentlich ein.
    Sie wollen bestimmen wer zur Wahl antreten darf und wer nicht?
    Dieses vefassungsfeindliche Verhalten müsste von der Justiz eigentlich schon vor den Wahlen
    verboten werden.
    Oder ist die Justiz gar nicht so unabhängig?
    Ich frage ja nur “ im Namen des Volkes“.

  • Der Druck der SA hat diesmal offenbar nicht geholfen

  • „Etwa 20 bis 30 angereiste Antifa-Aktivisten zeigten sich hierüber empört.“

    Ist es soweit, dass die Schlägertrupps der Antifa schon Wahlbeobachter spielen?
    Das ist ja tatsächlich schon wie in den 30er Jahren bei den Nazis.

  • Woher kommt bloß diese panische Angst vor den Rechten ? Die NSDAP war doch erklärtermaßen links, Der Name sagt es auch NationalSOZIALISTEN. In Deutsch liegt die Bedeutung im 2. Wortteil und eine Zusatzbeschreibung im 1. Wortteil. Eine GrünANLAGE ist eine Anlage und ein SchäferHUND ein Hund, kein Schäfer.

  • Trotz der Zulassungen von Kandidaten der AfD wurden schon sehr viele eben nicht zu den Wahlen zugelassen. Das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun. Ich hoffe daß die Dame von der SPD, welche dafür verantwortlich ist, ihren Altersruhestand in naher Zukunft im Gefängnis verbringt.

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