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„Leben von der Substanz“: Katherina Reiches düsteres Geständnis und die Konfrontation mit Merz

Wirtschaftsministerin Reiche ist viel Kritik an ihrer Politik ausgesetzt. Doch die aktuelle Konfrontation mit Merz und Klingbeil lässt vermuten: Die falsche Richtung ist vor allem dem Koalitionskorsett geschuldet. Sie selbst weiß um Strukturkrise und Arbeitsplatzabbau – und kennt Gegenmaßnahmen.

Zweite Reihe oder erste Geige? Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sucht nach ihrer Position in der Bundesregierung. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Katherina Reiche geht aufs Ganze. Plötzlich verteidigt die Bundeswirtschaftsministerin wieder Marktprinzipien, attackiert die SPD und diagnostiziert Deutschland im Handelsblatt „eine Strukturkrise“ – nicht nur ein Konjunkturproblem. Damit erkennt ein Mitglied der Bundesregierung an, dass das aktuelle Tief für die deutsche Wirtschaft nicht einfach nur vorübergehend ist – und auch nicht durch immer mehr Staatsausgaben bekämpft werden kann.

In ihrem Gastkommentar führt Reiche aus, dass „viele Menschen“ es „im Alltag“ spürten, „dass wir von der Substanz leben“. Nur Wachstum könne „die soziale Frage“ lösen. Daher müsse sich in „unserem Land“ Leistung lohnen. Familien müssten „auf eine verlässliche Zukunft bauen können“.

Ob Reiche all das ernst meint? In den letzten Wochen war ihre Rhetorik oft ins Leere gelaufen. Teils hatte sie versucht, die wirtschaftsfeindlichen Maßnahmen der Bundesregierung mit Marktrhetorik zu übertünchen. Das gipfelte in der Aussage, dass Tankstellenbetreiber ihre Preise immer senken könnten, sei ja der Kern von Freiheit. Dass gleichzeitig Erhöhungen verboten wurden – ein massiver Eingriff in die freie Preisbildung – sah sie nicht als Problem an.

Reiche behauptete gar, das Kraftstoff-Maßnahmenpaket sorge für „mehr Wettbewerb“, „Transparenz“ und „Fairness“. Bislang seien die Preise „meistens nach oben“ korrigiert worden, meinte die Ministerin im Interview mit Welt TV. Noch Mitte März hatte sie verlautbart: „Wir wollen keine staatlichen Preise festlegen.“

Leiten also nur die Interessen von Großindustrie und Gaskonzernen ihre Politik? Oder ist sie tatsächlich die Verfechterin von Marktwirtschaft und Ordnungspolitik, als die sie in linken Medien oft kritisch porträtiert wurde?

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Der Freitag könnte als Tag der Festlegung auf letzteren Kurs und finale Wende in die Geschichte dieser Regierungsperiode eingehen. Reiche ist plötzlich bereit, die Konfrontation mit Friedrich Merz und Lars Klingbeil aufzunehmen. Die beiden agieren als sozialdemokratische Front und wollen die Einheit der Bundesregierung um jeden Preis verteidigen.

Reiche hat mit ihrem Pressestatement am Freitagmorgen (Apollo News berichtete) – während Klingbeil mit den Sozialpartnern konferierte – eine Bekräftigung ihrer Bereitschaft zur Kursänderung abgegeben. Sie hat klassische Unions-Positionen klargemacht und eine kleine Koalitionskrise ausgelöst. Die Bereitschaft, diese Positionen auch umzusetzen, ist nun mit deutlich mehr politischem Kapital verknüpft.

Die konkreten Forderungen aus dem Gastbeitrag im Handelsblatt lesen sich harsch: „Ein weiterer Anstieg der Steuer- und Abgabenquote verbietet sich“, stellt Reiche fest. Die von ihr genannten Maßnahmen liefen dagegen auf eine Senkung der Einkommens- und Gewinnsteuern hinaus.

SPD-Projekte wie eine Anhebung der Einkommensteuer oder die Wiedereinführung einer Vermögensteuer lehnt Reiche kategorisch ab. Statt weiterer Schulden brauche es „eine strukturelle Neuordnung“ zur Entlastung der Wirtschaft und den Abbau von Fehlanreizen. In diese Richtung zielt etwa die Idee, die Sozialabgabenquote wieder auf 40 Prozent zu begrenzen, wie es lange Absicht der Merkel-Regierungen war. Doch dafür müssten Leistungen gestrichen, nicht aus Steuermitteln finanziert werden.

Wer arbeitet, müsse einen größeren Anteil seines Einkommens behalten dürfen – die „Anrechnungsquoten“ beziehungsweise Transferentzugsraten für Sozialleistungsempfänger seien zu hoch. Eine Abschaffung des Ehegattensplittings lehnt Reiche als „faktische Steuererhöhung“ ab. Die Berechnungsmethode sei als Ausdruck der ehelichen Zuverdienstgemeinschaft „verfassungsrechtlich verankert“.

Die massiven Arbeitsplatzverluste in der Metall- und Elektroindustrie, zu der auch die Automobilbranche zählt, sind der Ministerin bewusst. Auf 100.000 Stellen schätzt sie den zu erwartenden Abbau im Jahr 2026. Künstliche Intelligenz führt sie dafür nicht als Grund an – vielmehr sei diese Technologie eines von mehreren Chancenfeldern für „künftige Wertschöpfung“. Die Arbeitsmarktpolitik müsse „Übergänge in neue Beschäftigung“ unterstützen, statt „den Status quo zu zementieren“.

Als Energieministerin äußerte sich Reiche in ihrem Text auch erneut zur Höhe der Energiepreise in Deutschland. Diese sind im internationalen Vergleich besonders hoch und im vergangenen März um teils über 40 Prozent gestiegen (Apollo News berichtete). Zur Forderung nach der dauerhaften Senkung von Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe kann sich die CDU-Politikerin aber weiterhin nicht durchringen. Immerhin will sie die Pendlerpauschale erhöhen.

Ihre Mahnung bleibt: Erneuerbaren-Ausbau und Elektrifizierung müssten kosteneffizienter werden. Dabei erkennt Reiche auch an, dass es bereits Gebiete gibt, wo die Netze wegen Solar- und Windstrom heillos überlastet sind. Auch die heimische Erdgasförderung müsse ferner wieder in die Debatte um die Energieversorgung aufgenommen werden (mehr dazu hier).

Nichts davon scheint mit den Sozialdemokraten von Vizekanzler Klingbeil und Arbeitsministerin Bärbel Bas zu machen zu sein. Doch in einer Koalition mit genau dieser Partei stecken CDU und CSU weiterhin fest. Schon allein deswegen will der Bundeskanzler um jeden Preis verhindern, dass Unionspolitik sichtbar gemacht wird – das könnte den (sehr) kleinen Partner schließlich verärgern und damit die letztverbliebene Mehrheitsoption weiter erschweren.

Dass Klingbeil auf seinen Kanälen in den sozialen Medien verbreiten lässt, „Druck machen“ zu wollen – und zwar auf die eigene Regierung und den selbstgewählten Bundeskanzler – scheint Merz hingegen weniger zu stören (mehr dazu hier und hier). Der SPD-Vorsitzende hat seine eigene Agenda für eine Übergewinnsteuer auf europäischer Ebene gegen die Linie von Merz vertreten und einen Brief an den Kanzleramtsminister formuliert – und mutmaßlich sofort an die Öffentlichkeit gegeben.

Am Montag soll sich Reiche laut der Bild im CDU-Bundesvorstand rechtfertigen. Grund dafür ist eigentlich die Lage an den Tankstellen; der Termin ist wohl schon seit Donnerstag festgezurrt. Die Situation an der Zapfsäule lastet Merz seiner Ministerin an – und will so die Verantwortung von sich selbst ablenken, der das untaugliche Instrumentarium einschließlich Preisregulierung maßgeblich vorangetrieben hatte.

Inhaltlich stehe Kanzler Merz an Reiches Seite, wiederholt das Handelsblatt am Freitag eine übliche Einschätzung der Verhältnisse im Kabinett. In Regierungskreisen soll laut der Bild jedoch von einer „Entfremdung“ die Rede sein. Wie weit diese Konfrontation noch gehen wird und ob am Ende Köpfe rollen werden, ist noch nicht abzusehen.

Für die wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik ist jedoch festzuhalten, dass fast jede Veränderung der gegenwärtigen Verhältnisse positiv aufgenommen werden würde – vielleicht auch eine Katherina Reiche außerhalb des Bundeskabinetts.

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62 Kommentare

  • Kann es sein, daß Reiche sich für das Amt der Regierungschefin empfiehlt?
    Ist in der Union eine kritische Masse erreicht?

    • Zu Ihrer zweiten Frage:

      Nein – die Union ist immer noch nicht so weit.

      Wobei man sich schon langsam fragt, was Christdemokraten noch so alles mit sich machen lassen.

    • Eine Schwalbe macht noch lange keinen Frühling 😀

      Es wäre für Frau Reiche definitiv zielführender die Partei zu wechseln. Die von Rentner- und Bürgergeldempfänger-Stimmen abhängigen Kartellparteien werden keinesfalls auch nur einen einzigen Euro bei den Sozialleistungen einsparen.

    • Es wird wohl sogar gemunkelt, dass sie bald weg ist und jetzt noch Kontra gibt, weil sie es selbst vermutet.

    • Reiche und Alice, 2 Power Frauen die Deutschland wieder auf Vordermann/Frau bringen würden!!

  • Bas und Klingbeil, die beiden Bundeskanzler, lassen sich das nicht bieten. Im Hintergrund werden schon die Vorstellungsgespräche für ihren Nachfolger laufen, der dann auch funktionieren wird.

    • Es ist als Bundeskanzler menschlich und moralisch völlig verwerflich, einem Mitglied der eigenen Partei so in den Rücken zu fallen.
      Aber hat jemand von Merz etwas anderes erwartet?
      Wenn Reiche geht, findet sie innerhalb von Stunden einen neuen und besser bezahlten Job.
      Wenn Merz mal geht oder gehen muss, dürfte er massive Probleme haben, einen Job zu finden, Aber mit seiner Pension und in seinem Alter ist das dann auch nicht mehr erforderlich.

      • Blackrock wird schon etwas finden.

  • Ich hoffe, dass Frau Reiche so viel Rückgrat hat,
    dass Sie die Vernunft wieder in die Politik zurück bringen kann.
    Alle anderen Akteure in Kabinett und Bundestag sind Flitzpiepen und haben nur die Selbstversorgung im Blick.

    • Leute mit Rückgrat werden in einer solchen Situation entlassen.

      Frau Reiche wird das nicht lange durchhalten und vom stets überschätzten Linnemann kommt kein einziger Satz zur Unterstützung. Damit ist sie allein auf weiter Flur.

  • Die Substanz ist bald weg. Durchhalten, bald ist’s vorbei.

    • Die Veranstaltung der Weimer Media Group geriet zuletzt in den Fokus, weil angeblich mit exklusivem Zugang zu Bundesministern geworben wurde.
      In rund zwei Wochen, vom 28. bis 30. April, startet der Ludwig‑Erhard‑Gipfel am Tegernsee und noch immer halten sich die Organisatoren bedeckt, was das konkrete Programm und die Rednerliste betrifft. Auf Nachfrage von Table.Briefings heißt es: „Ein offizielles Programm inklusive Speakernamen liegt aktuell noch nicht vor.“
      aus https://table.media/ceo/analyse/ludwig-erhard-gipfel-fehlendes-programm-prominente-absagen-wachsende-zweifel

  • Es gibt nunmal 2 Gründe warum Linnemann den Posten nicht haben wollte und die hießen Bas und Klingbeil.

    • Was man dem Linnemönnchen auch als Feigheit auslegen könnte. Auch jetzt wagt er sich nicht aus der Deckung oder ist er gar nicht mehr da?
      Egal! 😃

  • Nach fast 30 Jahren wird unser Land erneut durch eine Mauer geteilt. Die gewollte, und das ist der Unterschied zur DDR, die gewählte Wiederholung einer nationalen Schande!

  • Der CDU Sozialdemokrat Merz ist definitiv jenseits der Realität angekommen. Reiche hat wohl die tatsächliche Gefahr, den Abbau der strukturellen Infrastruktur erkannt und muss nun Gegensteuern. Es ist geradezu sträflich, wie sich die CDU von der SPD an der Nase herumführen lässt, die das Land nicht nur hundert tausende Industrie Arbeitsplätze kostet. Mit dem Wegfall der Brandmauer (der Startschuss dazu fiel ja im Februar durch das Verwaltungsgericht in Köln mit der Entscheidung im Eilverfahren) wäre der richtige Kurs für das Land und gegen die, die es für ihre ideologischen Ziele zerstören wollen, möglich.

    • Entweder ist Kanzler Merz dumm oder er wird gesteuert.

      • Beides.

      • Warum oder?
        Kann nicht beides zutreffen

      • Keines von beiden, und da ist auch kein Ego trip von ihm, ich würde sagen der sorgt dafür das Deutschlands tafelsilber Richtung Blackrock/USA abwandert.
        Vielleicht eine Verschwörungstheorie aber man sollte sich fragen „Cui bono?“

  • Ich begrüße es, dass endlich mal ein Kabinettsmitglied die Dinge beim Namen nennt, befürchte aber, dass sie alsbald entweder aus dem Kabinett entfernt wird oder irgendein „Unglück“ passiert.
    Ganz vage möchte ich daran denken, dass sie noch andere Mitglieder des Kabinetts überzeugen kann und dann endlich die Mitläufer zum Teufel gejagt werden.

  • Wer soll da noch durchblicken?
    Das Rätselraten um der Luschen Motivationen, ist müßig, Lebenszeitraubend und überflüssig.
    Ist mir egal, die machen mit uns sowieso was sie wollen.
    Ich wüsste was ich zu tun hätte, aber ich spiele ja leider keine Rolle, außer jene des zahlendes Mitglieds. Wer das nicht mehr will, wandert aus solange er noch kann.

    • Da mit der Brandmauer keine Änderung auch in Zukunft zu erwarten ist, da die CDU sich stark nach links orientiert ist Auswanderung durchaus das einzige Mittel, sich gegen diese Chaos-Regierung und die abgehobene EU zu wehren.
      Bürger mit Geld machen das schon seit Jahren.
      Rentner folgen, da sie mit ihrer Rente in Ausland deutlich komfortabler leben können.
      Wieder mal gekniffen sind die arbeitenden Bürger, die sich aufwändig im Ausland einen Job suchen müssen, wenn sie auswandern möchten.

    • Das Auswandern wurde für junge Männer bereits vorausschauend eingedämmt … und damit ist sichergestellt, dass die von der femininistischen Politik besonders verabscheuten weißen Männer für kaum Netto dumm und dämlich arbeiten dürfen!

  • Mag sein, dass sie die Katastrophe sieht, aber machen darf sie nichts dagegen. Das werden schon entsprechende Politiker zu verhindern wissen. Also weiter mit Volldampf auf die Wand zu.
    Währenddessen in Frankfurt
    „ Letzter Ausweg Crowdfunding: Immer mehr Frankfurter bitten online um Geld für die Miete“
    https://www.fnp.de/frankfurt/mehr-frankfurter-bitten-online-um-geld-fuer-die-miete-letzter-ausweg-crowdfunding-immer-94241208.html

    • Ja, Danke. Betrifft ja nicht nur Frankfurt. Bis in die Mittelschicht hinein, erleben wir die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten. Ich zähle mich noch(!) zur Mittelschicht, sehe aber wie es teilweise Kollegen von mir geht, die noch kleine Kinder haben und jeden Euro umdrehen müssen, um über die Runden zu kommen. Ein Land, welches Nichtarbeitende mit Bürgergeld belohnt und die Steuerzahler immer weiter belastet, wird nicht mehr lange in seiner jetzigen Form existieren (können).

  • Ich würde eine Wette eingehen, dass Frau Reiche noch im laufenden Jahr zurücktreten muss, sie ist zu viel „zum Wohle des deutschen Volkes “ aktiv.
    Jedenfalls passen ihre Aussagen überhaupt nicht zu den Aussagen von Merz und Klingbeil.

  • Mit ihrer gegenwärtigen Feststellung, „dass wir von der Substanz leben“, kritisiert Katherina Reiche in Wirklichkeit insbesondere neopositivistische Tendenzen unter der Bevölkerung hierzulande, von denen spätestens seit Ausgang der 1940er Jahre bekannt ist, wie sehr es dadurch zu einer Vernichtung dessen kommt, was eine moderne Gesellschaft ausmacht. Es würde insofern der Sache der Bundeswirtschaftsministerin nicht einmal im Ansatz gerecht, wenn weiterhin der soziale und historische Kontext ausgeblendet wäre. Zumindest aber hätte es vor allem die Öffentlichkeit verdient, auf dem aktuell erreichten Stand eine Auseinandersetzung zu führen. Ansonsten stünde zu befürchten, dass die wahren Gründe zuvörderst für die inzwischen jeden Monat in die Zehntausende gehenden Freisetzungen allein in der Industrie auch künftig unbegriffen bleiben.

  • Nach diesem weiteren Desaster und dem
    verhalten von Merz , sollte wirklich jedem noch selber klar denkenden Menschen mit einem höheren IQ als der einer Fliege, das die CDU mit der SPD absolut verschmolzen ist und eine Einheitspartei darstellt! „= CSPDU !

  • Leider wird keine Änderung in der Wirtschaftspolitik noch groß etwas bewirken.
    Die Städte und Kommunen sind Pleite. Die Transferleistungen aus den Rentenkassen und den Krankenkassen erledigen ein weiteres.
    Die Ölmultis pressen unter dem Applaus der Line , Grünen und SPD die Bevölkerung aus. Dass mit den höheren Spritpreise dich das gesamte Leben entsprechend verteuert, ist den Politikern egal, sie werden alimentiert.
    Der Wille zeigt sich auch mit der Meinungsäußerung von Frau Reiche nicht.
    Ohne eine vernünftige Energiepolitik, die alle Aspekte berücksichtigt und keine Träumereien finanziert, wird der wirtschaftliche Abstieg nicht aufzuhalten sein.
    Nicht zu vergessen sind die Beschlüsse der EU-Politik. Hier ist keine Änderung in Sicht.

  • Kann man das Matterhorn-Paket mit ihr im Separé am Tegernsumpf bei Onkel Wolle noch buchen?

  • Reiche ist Teil des Systems. Sie kann und will dort nicht raus. Ansonsten hätte sie Genosse Merz schon aus dem Verkehr gezogen.

  • Auch wenn ich mich wiederhole, Fr. Reiche gehört mit ihrer wirtschaftlichen Vernunft eher in die FDP oder die AfD.

    In der CDU hat die Dame kein zuhause mehr.

    Und daran wiederum zeigt sich, wie impotent sich Wirtschaftswissenschaftlich die CDU mittlerweile verhält.

  • All das ist nur eine abgekartete Schmierenkomödie um Sand in die Augen der Bürger/Öffentlichkeit zu streuen

    In Wirklichkeit sind sich alle ReGierenden längst darüber einig wie sie sich am besten auf Bürgerkosten ihre Taschen füllen können

    Die angebliche Uneinigkeit und der Streit sollen nur von den Methoden ablenken wie das Taschenfüllen am besten funktioniert

    Und der Dumm-Wahlmichel und div Medien fallen auf derart billige Taschenspielertricks immer wieder rein

    Letztendlich wird es keinerlei Bürgerentlastungen geben Was ja ua bereits mit der ehemals so gepriesenen und jetzt gekippten Solarstromförderung für private Photovoltaik-Betreiber zweifelsohne bewiesen wurde/wird

    • Korrekt- genau das war meine Analyse- ein Clownshow für das zahlende Publikum-die Steuerzahler

  • Der BK ist bei den roten oder auch grünen, sogar linken viel besser aufgehoben als in der gekaperten CDU

  • Reiche haut mich auch nicht vom Hocker! Wir brauchen in Deutschland eine liberale Wirtschaftspolitik und müssen Behörden und sonstige Subventionen abschaffen!

    • Schön weiter träumen

  • Will sie ihren Hintern retten?
    Bin der Meinung das alle Mitglieder der aktuellen ReGIERrung Dreck am Stecken haben!

  • Reiche hat es in der Hand, diese Koalition zu sprengen. Sie sollte freiwillig gehen und öffentlich darauf hinweisen, dass mit einem Kanzler, der die eigenen Minister hintergeht, um einen offenkundig inkompetenten SPD-Finanzminister zu stützen, keine konstruktive Zusammenarbeit möglich ist. Diese Regierung ist am Ende, wird sich aber dennoch an ihrem Posten festklammern, koste es (uns Steuerzahler), was es wolle. Reiche sollte hier die Ausnahme sein. Allerdings sind ihre Vorschläge auch nicht viel besser: die einzig sinnvolle Option wäre eine endgültige Abschaffung der CO2-Steuer, allgemeine Steuersenkungen und radikales Sparen bei den Staatsausgaben.

  • Man kann eigentlich nur gewinnen, wenn man sich gegen Merz auflehnt. Auch wenn Frau Reiche den Machtkampf verliert und gehen muss, hat sie im Prinzip gewonnen. Am Hungertuch wird sie nicht nagen, aber sie hätte ein Vermögen an Glaubwürdigkeit erworben.

  • Mich wundert schon lange, dass sich so viele Unionisten feige wegducken. Es kann doch nich nur Günthers, Altmaiers und Priens dort geben. Oder sind die restlichen Konservativen so geil auf Pöstchen und Diäten, dass sie ihre Überzeugungen einfach verraten? Wo bleibt die Austrittswelle enttäuschter CDU/CSU-Mitglieder? Würde mich nicht wundern, wenn der völlig überforderte Kanzler Reiche entlassen würde. Natürlich erst, nachdem er dem sensiblen Lars ein paar Taschentücher gereicht hat. Deutschland hat fertig. Das Land seit Jahren keine Regierungen mehr, sondern Totengräber.

  • Merz muss weg und die SPD in die Versenkung!
    Ein Neuanfang ist zwingend notwendig und das mit ein paar Unionspolitikern und der AfD!

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