Boris Rhein
„Keine Brandmauern errichten, sondern Brücken bauen“: CDU-Ministerpräsident warnt vor Ausgrenzung von AfD-Wählern
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat sich gegen die Ausgrenzung von AfD-Wählern gewandt und gemahnt, Brücken statt Brandmauern zu bauen. Zugleich schloss er jedoch einen AfD-Regierungschef nach den Landtagswahlen in Ostdeutschland aus.
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat einen AfD-Regierungschef nach den bevorstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland ausgeschlossen und zugleich eindringlich vor einer gesellschaftlichen Ausgrenzung von AfD-Wählern gewarnt. In einem Interview mit dem Tagesspiegel sprach sich Rhein dafür aus, Menschen politisch zurückzugewinnen, statt sie zu stigmatisieren.
Mit Blick auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern und vor dem Hintergrund stark gestiegener Umfragewerte der AfD in Ostdeutschland sagte Rhein: „In Deutschland wird es keinen AfD-Ministerpräsidenten geben. Davon bin ich fest überzeugt.“ In Sachsen-Anhalt liegt die AfD laut jüngsten Umfragen bei 42 Prozent und damit deutlich vor der CDU mit 24 Prozent (Apollo News berichtete). Auch in Mecklenburg-Vorpommern befindet sich die AfD in einem Umfragehoch. Rhein räumte deshalb ein, dass es nach den Wahlen zu „komplizierten Regierungsbildungen“ kommen könne.
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Hypothetische Überlegungen über einen möglichen AfD-Ministerpräsidenten wies der CDU-Politiker jedoch entschieden zurück. „An irgendwelchen Gedankenspielen – was wäre wenn? – werde ich mich nicht beteiligen. Wir müssen die Probleme der ganz normalen Leute lösen und die AfD nicht durch Spekulationen stärker machen“, sagte Rhein.
Besonders deutlich äußerte sich der hessische Regierungschef zum Umgang mit AfD-Wählern. „Wir sollten keine Brandmauern errichten, sondern Brücken bauen – und zwar zurück in die Mitte. Es geht darum, die Menschen zu begeistern, nicht zu stigmatisieren“, sagte Rhein. Eine Politik der Ausgrenzung führe zu „immer mehr Radikalisierung“.
Nach Einschätzung des CDU-Politikers seien viele AfD-Wähler keine Rechtsextremisten. Vielmehr fühlten sich zahlreiche Menschen „ausgegrenzt, nicht gehört, abgestempelt“. Genau dies trage zu einer „gefährlichen Normalisierung“ bei. „Diese Menschen müssen wir zurückgewinnen“, erklärte Rhein.
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AfD liegt bei Protestanten vorn – und bei Katholiken nur knapp hinter der Union
Auf dem Katholikentag ist die AfD unerwünscht. Eine neue Umfrage zeigt jetzt jedoch: Die AfD erreicht hohe Zustimmungswerte unter Christen. Bei Protestanten liegt die Partei vorn und unter Katholiken nur noch knapp hinter der Union.Zugleich zeigte sich Rhein trotz der schwierigen Umfragelage optimistisch mit Blick auf die CDU in Ostdeutschland. „Ich bin und bleibe optimistisch, dass Sven Schulze die Wahl gewinnt. Er ist genau der Richtige für Sachsen-Anhalt“, sagte er über den dortigen CDU-Spitzenkandidaten. Um die AfD zurückzudrängen, brauche es allerdings „einen knackigen Wahlkampf“.
Neben seinen Aussagen zur AfD übte Rhein auch deutliche Kritik an der politischen Kommunikation der Bundesregierung. Die schwarz-rote Koalition habe „schon viel mehr erreicht, als manche denken“. Allerdings würden die Erfolge „durch mäßige Koordination und Kommunikation wieder zunichtegemacht“.
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Als Beispiele nannte Rhein die geplante IP-Adressspeicherung zur Bekämpfung von Kinderpornografie sowie Maßnahmen zum Bürokratieabbau. Die Ministerpräsidentenkonferenz habe „200 Maßnahmen zur Staatsmodernisierung auf den Weg gebracht“.
Zugleich kritisierte der CDU-Politiker die öffentliche Reformdebatte der vergangenen Monate. „Wir haben ohne Not die Themen Teilzeitarbeit, Zahnbehandlungen und die Abschaffung von Feiertagen zur Diskussion gestellt“, sagte Rhein. Viele Menschen hätten inzwischen das Gefühl, „dass Augenmaß und Empathie in der Reformdebatte fehlen und stattdessen jeden Tag irgendetwas Bedrohliches auf den Tisch gelegt wird“.
Statt öffentlicher Dauerstreitigkeiten brauche es nach seiner Auffassung einen anderen politischen Stil. Die Bundesregierung solle „in einem geschützten Raum ein ausgewogenes Reformpaket erarbeiten und es dann öffentlich gemeinsam vertreten“.
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Inhaltlich sprach sich Rhein für umfassende wirtschafts- und sozialpolitische Reformen aus. Er forderte unter anderem steuerfreie Überstunden, härtere Sanktionen für „Arbeitsverweigerer“, Arbeitsmöglichkeiten für Flüchtlinge, geringere Steuerbelastungen für Unternehmen sowie „die Stromsteuersenkung für alle“. Zudem plädierte er dafür, jungen Familien den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern und Betreuungsangebote für Kinder steuerlich stärker abzusetzen.
Der Bundesregierung riet Rhein außerdem zu einem respektvolleren Umgang innerhalb der Koalition. „Das Gebot der Stunde muss lauten, nicht mehr schlecht übereinander zu sprechen“, sagte er.
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„Keine Brandmauern errichten, sondern Brücken bauen: CDU-Ministerpräsident warnt vor Ausgrenzung von AfD-Wählern“… und weiter „Zugleich schloss er jedoch einen AfD-Regierungschef nach den Landtagswahlen in Ostdeutschland aus“. In einer Demokratie entscheidet das das Volk. In einem Regime, entscheiden das die Machthaber.
Diese ganzen Polit-Schwätzer sind ausnahmslos Heuchler vor dem Herrn, wenn es um die AfD geht.
Auf das Verständnis für die Menschen von solchen Heuchlern verzichte ich dankend. Sie haben es seit Jahrzehnten immer mehr vergeigt und den Krug so lange zum Brunnen getragen, bis er jetzt kurz vor dem Zerbrechen ist.
Sie haben Ihren Untergang selbst organisiert und können es nicht zugeben.
Es wird Zeit, dass diese Leute alle von der Bildfläche verschwinden, denn sie sind nichts anderes als die Totalversager, die das Land in den aktuellen Zustand durch sehr viele falsche Entscheidungen versetzt haben.
Nie wieder CDU!!!!!
„Brücken sanieren“ – das ist die heutige Priorität!
https://www.bundesrechnungshof.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2025/brueckenmodernisierung/kurzmeldung.html
Auf Brücken gehen, die die Union baute, wäre nach mehr als 2 Jahrzehnten planmäßiger Abwrackung eines Landes durch die Union ein enormes Risiko und würden manche abraten.
Trotz des wirtschaftlichen Niedergangs und immer höherer steuerlicher Belastungen, finden die verantwortlichen Politiker, dass sie eine sehr gute Politik machen. Angeblich liegt es immer nur an der falschen Kommunikation. Das ist ihr Hauptproblem. Gleichzeitig will man weiter Entscheidungen der Wähler ignorieren und mit allen Mitteln verhindern, dass es zu einem konservativen Politikwechsel kommt.
Nennen wir das Kind beim Namen. Es ist eine einzige Frechheit was die Politikelite sich anmaßt. Auch die Aussagen von Boris Rhein „die AfD Wähler“ nicht ausgrenzen und gleichzeitig eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen ist ein Affront gegen deren Wähler. Respektlos gegenüber dem Wählervotum, versuchen sie sich mit ihren Worthülsen an der Macht zu halten.
Es wäre gut, wenn die CDU zur Mitte zurückkehren würde.
Nee, ich glaube, dass die zu nix mehr zu gebrauchen ist.
Die CDU ist auf Merkels Scheiterhaufen verbrannt.
Der CDU-Umgang mit unserem Staat, Nation, Land, Volk, Grundgesetz und Kultur ist irreparabel. Von der SPD erwartet man nichts anderes, aber von der CDU hätte man anderes erwartet, deshalb wiegt die Enttäuschung doppelt schwer, und sie hat sich eingebrannt, ist unvergesslich und unverzeihlich geworden.
Die CDU ist die größte Verräterpartei der Republik.
Wenn ein Politiker, wie hier Boris Rhein, sagt, daß er fest überzeugt ist, dann meint er damit genau das Gegenteil. Er hat große Sorge, daß etwas passiert, was er unbedingt verhindern will. Insofern interpretiere ich diese Aussage als durchaus ermutigend.
Im Rahmen laufender „Parteien- und Politiker-Audits“ wird von mir ein neuer Phänomenbereich eingeführt, der die „Rechtsstaats-Verliebtheit“ und eine „EU-Rechtskonformitätsprüfung“ per KI-System Ernie 5.1 von Baidu einschätzt.
Nach ersten Einschätzungen haben wir damit einen „digitalen Besen“, der beim Aufräumen und Reformieren hilft!
Wer „disliked“ hat wohl etwas am Stecken!
Die AfD liegt jetzt mit 29 % weit vor der Union mit 22 %. Die Regierung könnte in den nächsten Wochen zerbrechen. Nötig ist eine Regierung aus AfD und DieBasis.
https://jlt343.wordpress.com
Ich würde niemals über eine Brücke gehen, die so ein Politiker gebaut hat.
Boris Rhein geht über seinen eigenen Jordan.
Was will der denn noch?
„Hessen gegen Hetze“ war und ist der größte Denunzianten-Skandal der BRD.
Und so einer will bestimmen, wer im Osten ein Landes-Chef werden darf?
Rhein – Einer der größten Demokratiefeinde zusammen mit seinem „harten Hund “ Poseck das ist Verrat am eigenen Volk in „Rhein Kultur „!!!
Da scheint einer damit anzufangen, sich langsam für die demokratische Zeit danach vorzubereiten.
„Menschen politisch zurückzugewinnen“….und was wählen die Menschen dann, Ihrer Meinung nach, für eine Partei Herr Rhein ? „Brücken statt Brandmauern zu bauen“ klingt ja gut, aber dann bitte auch so handeln, sonst ist der Wählerwille nichts wert !
Wer ist eigentlich Boris Rhein? Hat er in Hessen nicht genug offene Baustellen?
CDU und Brücken bauen – das Tempo sieht man ja Dresden!
Noch so Einer, der die Probleme der „normalen Leute“ lösen will, und dabei gar nicht merkt, das er einer Partei angehört, die die Probleme der „normalen Leute“ seit Jahren verschärft.
Und woher weiß er, daß es keinen AfD MP geben wird? Gibt es Pläne, wie man die Wahlen beeinflussen/fälschen wird?
CDU hofft doch auf die absolute Mehrheit der AfD.
Die Öffnung zur umbenannten SED wäre der endgültige Untergang.
Da bin ich mir gar nicht so sicher: Wer JETZT IMMER NOCH Union wählt, dem sind auch die Mauerschützen und Einsperrer egal.
Auch Boris Rhein hat den Schuss nicht gehört …
Too little, too late.
Und offensichtlich bemerkt er nicht (oder es ist ihm egal), dass seine Worte zutiefst undemokratisch sind. Die Politiker verrücken immer weiter die Grenzen und zeigen offen, dass der Wähler nix zu melden hat. Der Souverän wird abgemeldet……
Wer baucht schon eine Brücke zum Sozialismus/Kommunismus?
Was geht ihn als Hessens Ministerpräsident Sachsen-Anhalt an?
Die CDU hätte doch geschlossen 2015 nach der Grenzöffnung ein Mißtrauensvotum gegen Frau Merkel einlegen können und Migranten konsequent wieder abschieben können, aber das war ja alles nicht gewollt.
Aber jetzt rumjammern und die Leute einlullen wollen, wenn die AFD immer mehr Zulauf bekommt.
Jetzt weiß ich auch endlich mal wie der MP von Hessen heißt und aussieht. Seine Meinung und Argumentation war vorhersehbar, sind sie doch alle zur selben „Schule“ gegangen.
Dass die Brandmauer nur die linke Machterhaltung sichert, ist den Bürgern immer mehr bewusst und längst bekannt.
Boris Rhein sieht anscheinend der CDU die Felle davonschwimmen. Die Umfragen und der Mitgliederschwund in der Union tragen ihr Notwendiges dazu bei.
Hinter den Kulissen wird garantiert schon mit AfD-Vertretern gesprochen, was man natürlich öffentlich nie zugeben würde.
Die CDU schafft sich mit ihrer undemokratischen Kindergartenpolitik selbst ab, dazu braucht es keine AfD.
Das Volk, der Souverän wird wählen und immer weiter wählen. Irgendwann wird es ohne die AfD nicht mehr funktionieren, vielleicht schon 2029 oder früher. Die Regierung ist nur noch ein politischer Trümmerhaufen: ohne Plan, führungsschwach, mit fehlenden fachlichen Kompetenzen und Strategien, um den wirtschaftlichen Aufschwung hinzubekommen.
Der Niedergang, der noch vor uns liegt, wird beispiellos sein. Wenn das der sogenannten „Mitte der Zivilgesellschaft „klar wird, ist Schluß mit Lustig. Für alle, die dafür verantwortlich sind.
Ich bin der Meinung, das wenn man langsam und stetig Wählerstimmen verliert, sich Fragen sollte und auch eingestehen sollte das man fehl am Platz ist. Abtreten statt Sprüche klopfen wäre eine sinnvolle Maßnahme. Koffer packen und gehen, platz machen für neues.
Ach, was?! Und WER wollte in Hessen nicht mit der AfD koalieren?
CDU kann weg.
Der kann einfach nur Rechnen und hat Angst vor seiner eigenen Medizin. Die Angst ist berechtigt…
Was haben sie denn zustande gebracht, außer Märchen zu erzählen😎
Z.B. das Märchen vom Fachkräftemangel, mit dem auch und gerade die millionenfache Massenmigration gebetsmühlenartig gerechtfertigt wurde, ist also endgültig entlarvt. Während die deutsche Wirtschaft zusammenbricht, hat man Millionen völlig unqualifizierter Armutsmigranten in die deutschen Sozialsysteme geholt, die nun, wo immer mehr Deutsche vom Jobabbau betroffen und darauf angewiesen sind, ebenfalls vor dem Kollaps stehen. Auf allen Gebieten rächen sich nun die desaströsen Fehlentscheidungen, die die Politik in den letzten Jahren getroffen hat. Der Klimawahn und die Massenzuwanderung treiben dieses Land in den kulturellen und wirtschaftlichen Niedergang – und eine völlig kopflose Regierung steht tatenlos daneben und zerlegt sich selbst.