DGB-Auftritt
Friedrich Merz auf Gewerkschaftskongress ausgebuht und ausgepfiffen
Friedrich Merz betont das Gemeinsame mit den Gewerkschaften und bekennt sich gegen Rechts – doch immer wieder pfeifen und buhen die DGB-Vertreter den Kanzler aus, wenn er von Reformen spricht.
Bundeskanzler Friedrich Merz hatte keinen leichten Stand auf dem DGB-Bundeskongress. Er bemühte sich um Versöhnlichkeit mit den Gewerkschaften – diese erwiderten das nicht. Immer wieder wurde die Rede des Kanzlers von Buh-Rufen unterbrochen.
In seiner Rede verteidigte Merz die Reformvorhaben seiner Regierung – und schwor auch die Arbeitnehmervertreter darauf ein. Die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung verlange von allen etwas ab, von den Unternehmen wie auch den Versicherten, betonte Merz – dafür wurde der Kanzler von den Delegierten ausgebuht.
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Auch die geplanten Rentenreformen verteidigte Merz: Auch hier sei mit Einschnitten zu rechnen, führte der Kanzler aus. „Das alles ist keine Bösartigkeit von mir oder der Bundesregierung“, sagte er. Die DGB-Delegierten quittierten das mit Gelächter und lauteren Buh-Rufen. „Es übersteigt ganz einfach die Kräfte von zwei Beitragszahlern, wenn sie in Zukunft eine Person in der Rente finanzieren sollen“, sagte Merz. Das sei „Demografie und Mathematik“. Das hämische Gelächter bei diesen Worten, die Pfiffe und Zwischenrufe zeigen, dass diese Realitäten beim DGB offenbar nur ungern gehört werden.
Dabei tat Merz viel, um bei den Gewerkschaftern auf einen grünen Zweig zu kommen. „Ohne Sie geht es nicht“, sagte Merz. „Und dazu möchte ich mich ausdrücklich bekennen.“ Zudem leistete er ein politisches Bekenntnis gegen Rechts: „Ich bin und bleibe ein Befürworter des Prinzips der Einheitsgewerkschaft. Wissend, dass das heute zum Teil konkurrierende Gewerkschaften haben – und wir haben auch Konkurrenz von einer Seite, die Sie und wir nicht wollen“, sagte Merz. Damit meinte er AfD-nahe und rechte Gewerkschaften. „Deswegen gratuliere er den Gewerkschaftsvertretern, die wiedergewählt wurden, besonders“.
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„Wenn wir unseren Wohlstand langfristig erhalten wollen, dann müssen auch wir selbst uns ändern“, sagte Merz. Viele Probleme seien in Deutschland hausgemacht: „Wir haben es schlicht versäumt, unser Land zu modernisieren. Und das rächt sich nun.“ Deutschland müsse sich „aufraffen und die strukturellen Probleme angehen, die wir seit vielen Jahren vor uns herschieben“, fuhr er fort.
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Die Reformen von Kranken- und Rentenkasse seien eine „große Chance“, sagte der Kanzler – und wird wieder aufgepfiffen und ausgebuht. „Reform heißt Gewinn für alle“, sagte Merz – wieder Pfiffe und Buh-Rufe.
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Olaf Scholz habe dem DGB einst die Zusage gegeben, „dass die weltpolitischen Veränderungen keine Auswirkungen auf die Sozialpolitik und keine Auswirkung auf die Situation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland haben werde. Auch wenn es schwierig ist: ich muss Ihnen heute sagen, dass diese Zusage zumindest zu optimistisch war. Die Realität ist, dass sich heute niemand mehr den Veränderungen entziehen kann“, sagte Merz. „Wir werden jetzt Prioritäten setzen müssen – wir werden nicht alles gleichzeitig machen können.“
Gleichzeitig erklärte Merz, er wolle den Sozialstaat nicht abschaffen. „Nun höre ich in diesen Tagen, dieser Sozialstaat solle als ‚Ballast‘ abgeworfen werden. Ich weiß nicht, vor wem da gewarnt werden soll“, sagte Merz. „Ich will es für mich und die gesamte Bundesregierung jedenfalls sagen: Mit mir wird das nicht geschehen.“ Hintergrund dieser Äußerung: Bundesarbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas hatte in ihrer Rede auf der DGB-Veranstaltung zum Ersten Mai erklärt, es gebe Menschen, die den Sozialstaat als „gewaltiges Problem“ sehen würden – als etwas, auf das man „endlich verzichten müsste“. Dies sei „zynisch“ und „menschenverachtend“, sagte die SPD-Chefin. Der Satz, der als an Friedrich Merz adressiert verstanden worden war, hatte für Aufregung in Berlin gesorgt.
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Eigentlich grotesk: Er betreibt linke Politik und das ist denen noch immer nicht genug. Und bei Lars, der, anstatt Arbeitnehmer-Politik zu betreiben, sich für die Transfer-Empfänger stark macht, klatscht man.
Nein! Das ist ganz und gar nicht grotesk. Gibt man solchen Leuten die ganze Hand, wollen sie den ganzen Arm. Zudem hat sich Merz selbst und Deutschland insgesamt in eine totale Abhängigkeit von den Linken gebracht.
Gib einem Arschloch einen Poste und du hast einen treuen Untertan!
Man wird doch wohl noch Kompromisse machen dürfen!!!
Der Gedanke kam mir bei der Rede von Merz heute auch!
Daran kann man sehen, das die Gewerkschaften keine Arbeitnehmervertreter mehr sind!
Das müssten jetzt nur noch die Gewerkschaftsmitglieder schnallen.
Eine Gewerkschaft ohne Mitglieder braucht auch keine Funktionäre mehr.
Aber die Funktionäre brauchen Mitglieder, Untertanen. Obwohl es das laut Marx ja nicht geben dürfte…
Nie waren, ist korrekt!
Sozialisten sind brutal, aber nicht helle!
So ein Quatsch
Bekennt sich gegen Rechts….
Versprochen hat er Schluss mit Links!
Ich sage es ja schon die ganze Zeit, er ist ein absoluter Rechter, denn die Rechte hat er verdoppelt, und die Linke halbiert :-))) so wird nämlich ein Schuh draus.
Bravo!!!
Meiner Meinung nach interessiert ihn „gegen Rechts“ nicht die Bohne. Sein Leitnarrativ um im Amt zu bleiben, er muss mit Ursel die unheilige Agenda vorantreiben. Der wird auch niemals zurücktreten.
Von den Gewerkschaften ausgepfiffen zu werden, das ist ja nun wirklich nicht ehrenrührig.
Für den schwachen Mist, um die Gewerkschafter nicht zu verprellen, brülle ich noch lauter.
Unter normalen Umständen und einem eigentlich zu erwartendem Konservativ Wirtschaftsfreundlichen Kanzler einer Union selbstverständlich !
Aber nun haben wir den den Möchtegern Kanzler . Bei dem ich gar nicht weiß wo man diesen Mann politisch einordnen soll .
Wenn Arschlöcher dich nicht leiden können, dann machst du alles richtig!
Merz sieht genau wer nicht klatscht (Vorsicht Ironie)
Warum mir dabei ein SED-Kongress in den Sinn kommt? Als Honny ausgebuht wurde, wars mit ihm schnell zu Ende. Hoffen wir, dass es in der Geschichte Parallelen gibt. Nur: Heute ist ganz Deutschland davon betroffen und nicht nur 16 Millionen Bürger.
Bitte mit Klarnamen!
Erinnert an den Film ‚Der Feind in meinem Bett‘.
Pluspunkt für Herrn Merz–er hat die Pfiffe mit Würde und höflich ausgehalten–
Einheitsgewerkschaft ohne Konkurrenz
Einheitspartei ohne Konkurrenz
Unsere Demokratie
DDR
Peter Hahne sagte vorgestern in Grimma, und ich war live dabei: „schlimmer als in der DDR“!
Um 14 Uhr soll Frau Bas eine Rede halten.
Mal gespannt, wie sehr sie die Regierung von Herrn Merz lobt und dafür Applaus erhält..
„… auf Gewerkschaftskongress ausgebuht und ausgepfiffen …“
Das würde ich nicht immer als Nachteil sehen.
Solange die Milliardenverschwendung durch illegale Einwanderung, Duldung und unterlassene Abschiebungen nicht gestoppt wird, wird kein anderes Problem des Sozialsystems und der inneren Sicherheit gelöst werden.
Der DGB ist der Zwilling der SPD.
Ach das waren sicher nur jefühlte Pfiffe & Buh-Rufe.
Eigentlich waren es Bekundungen der Freude und der Unterstützung.
Alle wollen Reformen – keiner will Reformen. Erinnert immer stärker an Großbritannien Ende der 70er, als das Ganze land buchstäblich im Würgegriff der übermächtigen linken Gewerkschaften war.
Dann kam die Iron Lady Thatcher und machte Tabula Rasa – war dann aber auch wieder nicht recht.
Immerhin genügte bei den Briten damals eine durchsetzungsfähige Premierministerin. Bei uns hingegen wirds nur eine mit absoluter Mehrheit ausgestattete AfD noch richten können.
Das ZDF kann die Pfiffe sicher mit KI in tosenden Applaus verwandeln.
Da hat das Einschleimen nichts gebracht.
Friedrich Merz auf Gewerkschaftskongress ausgebuht und ausgepfiffen !!
Na das wird den Steuerzahler wieder tausende Euros an kosten für den Therapeuten im Kanzleramt kosten .
Und das nächste Interview mag ich mir gar nicht vorstellen von dem Mann .
Ich glaube da wird es keines mehr geben, denn der ist die längste Zeit Bundeskanzler gewesen
Totgesagte leben am längsten !
Und man sollte auch nicht vergessen was nach Merz kommen könnte . Das Problem ist ja nicht Merz sondern die Union . Man denke an nur an Söder Spahn Günther und Wüst um nur einige zu nennen die einem es eiskalt den Rücken runter laufen lassen .
Naja und dann hat die Union natürlich noch die „Gottgleiche“, und die kann wiederbelebt werden…
@Eleonore Duese
Um Gottes Willen ! Die Untote .
Oje, zu einer Zombiregierung gehört ein Zombikanzler.
War er doch eh nicht, oder? Friedrich Merz war und ist AntifaLars‘ Handpuppe, der Bibabutzemann, oder Pinnoccio, der an den roten Bullshit- oder AntifaLars-Fäden hängt.
Der arme Kerl wurde ausgebuht, mir kommen wirklich die Tränen. Es tut mir ja so leid. Er hat es aber auch schwer
ich war Jahrelang Gewerkschaftsmitglied, da waren sie noch für den Malocher da! Als die anfingen nach links ab zu driften mit Aktionen gegen Frei.Wild oder gemeinsames Auftreten mit der Antifa b in ich da raus.
Für Merz ist wahrscheinlich immer Gegenteil-Tag, wenn er ausgebuht wird sieht er es wahrscheinlich als Zustimmung. Daher kam er vllt mal zur Aussage das die Stimmung im Land so gut sei ^^
Der Verteilungskampf und Wahlkampf des sensiblen Lars hat begonnen und die, die da im Saal waren wurden vorab auf Krawall gebürstet. Was hat der Merz denn erwartet?
Merz sucht aber die Fehler nie bei sich selbst.
Schuld an Allem sind Trump, Putin und die AfD.
Dabei merkt er nicht, wie lächerlich er sich überall macht.
Schuld hat natürlich auch unter anderem Apollo News, das sollten wir nicht vergessen….;-)
Immer die gleiche Leier…
„Wenn wir unseren Wohlstand langfristig erhalten wollen, dann müssen auch wir selbst uns ändern“, sagte Merz…
Er meint seinen Wohlstand, aber der ist nicht in Gefahr, die Selbstbedienung der Regierung lässt das nicht zu.
Das hat er aber „zu keiner Zeit“ gesagt. Ich bitte Sie, „zu keiner Zeit“… (x 6)
Merz wird‘s nicht kapieren. Selbst wenn er alles für seinen Lars tut bleibt er höchstens 2. Wahl. Da hilft nur Kanzler sein nicht scheinen und die SPD entmachten. Dazu ist er aber nicht fähig.
Buuuuh! Die Gewerkschafter durchschauen natürlich gleich diese Spielchen. Schliesslich sitzen von denen selbst die Spitzenfunktionäre in Parlament und Regierung. Merz braucht wohl noch ein Weilchen, bis er sich seinen neuen Sozenfreund angepasst hat. Aber die schleifen ihn noch passend. Nur Geduld.
Da kommen den Linken ihre (abgebrochenen) Studien in Psychologie oder Politikwissenschaften entgegen – sie wissen genau, wie sie einen Narzissten dazu bringen nach ihrer Pfeife zu tanzen.