Dieser Artikel ist kostenlos für alle – dank  Apollo A Icon Freunden von Apollo News »

Apollo A Icon
Dieser Artikel ist kostenlos für alle – dank Freunden von Apollo News »

Werbung:

Die FPÖ wendet sich Israel zu – und befreit sich von den Fesseln der eigenen Vergangenheit

Die FPÖ will sich Israel zuwenden und erntet einen antizionistischen Shitstorm von rechts. Ihre Kritiker klingen wie die postkoloniale Linke und stehen ihr bei der Verdrehung von Tatsachen in nichts nach.

FPÖ-Chef Herbert Kickl (IMAGO/Eibner Europa)

Werbung

Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) hat vergangene Woche mit einer bemerkenswerten Erklärung für Aufsehen gesorgt. Wie Parteichef Herbert Kickl bekannt gab, strebt die Partei eine engere Zusammenarbeit mit der israelischen Regierungspartei Likud von Benjamin Netanjahu an. Kickl bekannte sich zum Schutz jüdischen Lebens und erkannte die historische Verantwortung Österreichs für die Shoah an. Zudem betonte er gemeinsame Positionen im Kampf gegen Antisemitismus und Islamismus und sprach sich für eine engere Partnerschaft mit Israel aus.

Es ist der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die sich bereits in den vergangenen Jahren angedeutet hat, vor einigen Jahrzehnten jedoch noch undenkbar gewesen wäre. Die FPÖ wurde 1956 gegründet und war in ihrer Anfangszeit stark von ehemaligen Nationalsozialisten geprägt. Anders als man es von einer typischen Rechtspartei intuitiv erwarten würde, verstand sie sich lange Zeit nicht als patriotisch gegenüber der österreichischen Nation, sondern explizit als deutschnational.

Die Vorstellung eines möglichen Wiederanschlusses Österreichs an Deutschland blieb im politischen Umfeld der Partei lange präsent. Erst unter Jörg Haider begann die FPÖ in den 1990er-Jahren, sich zunehmend zu einer eigenständigen österreichischen Nationalidentität zu bekennen. Noch 1988 bezeichnete Haider selbst die österreichische Nation jedoch sogar als „ideologische Missgeburt“.

Antisemitismus hatte in der FPÖ lange Zeit einen festen Platz und wurde von führenden Parteivertretern auch offen zum Ausdruck gebracht. Entsprechend angespannt war auch das Verhältnis zu Israel. Die NS-Vergangenheit der Partei und der Umgang ihrer Funktionäre mit dieser Geschichte belasteten die Beziehungen über Jahrzehnte. Als die FPÖ im Jahr 2000 erstmals an einer österreichischen Bundesregierung mit der ÖVP beteiligt wurde, zog Israel aus Protest seinen Botschafter aus Wien ab. Erst 2010 begann sich das Verhältnis allmählich zu normalisieren, als der damalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gemeinsam mit Vertretern anderer europäischer Rechtsparteien nach Israel reiste.

In den Folgejahren entstanden erste Kontakte zu Politikern des Likud, der Partei des damals bereits regierenden Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Die FPÖ begann, Israel zunehmend als strategischen Partner im Kampf gegen den Islamismus zu betrachten, den sie auch in Österreich verstärkt ins Visier nehmen sollte. Doch noch bis 2017 lehnte die israelische Regierung unmittelbare Kontakte zur FPÖ ab.

Lesen Sie auch:

Erst vor anderthalb Jahren, im Februar 2025 wurde mit der Aufnahme des Likud als Beobachter in die europäische Parteienfamilie „Patrioten für Europa“ ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur politischen Annäherung erreicht. Dass sich FPÖ-Chef Herbert Kickl und Vertreter des Likud am 16. September 2026 in Straßburg zu einer engeren Zusammenarbeit bekannten, war daher nur folgerichtig.

Positiv aufgenommen wurde dieser Schritt anschließend jedoch längst nicht von allen. Nachdem die Annäherung öffentlich bekannt geworden war, brach in Teilen des FPÖ-Umfelds ein regelrechter Shitstorm los. Zahlreiche Vertreter aus dem rechten Spektrum warfen der Partei vor, ihre eigenen Ideale verraten und sich einem vermeintlichen zionistischen Diktat unterworfen zu haben. Eine Partnerschaft mit Israel sei demnach Ausdruck einer angeblichen Fremdherrschaft, die bereits vorher latent existiert habe, sich durch die Einigung jedoch politisch manifestiere.

Auffällig an diesen Einwänden, die unter anderem von Autoren aus dem Umfeld der Identitären Bewegung stammen, ist, dass ihre Argumentation den Satzbausteinen der postkolonialen Linken zum Verwechseln ähnlich sieht. Dadurch weist sie bizarre sowie zutiefst irrationale Züge auf. So wird der asymmetrische Krieg gegen eine Terrororganisation, die jedes zivile Opfer dankend aufnimmt und propagandistisch ausschlachtet, vulgärpazifistisch als Indiz für einen angeblichen Völkermord gewertet.

Eine derartige Priorisierung scheinbar humanistischer Zielsetzungen gegenüber handfesten Sicherheitsinteressen im dicht besiedelten Gaza, die darauf hinausliefe, das eigene Land seinen äußeren Feinden wehrlos zu überlassen, erwartet man in der heutigen politischen Auseinandersetzung eigentlich von Linken. Umso absurder mutet es an, dass eine solche Position hier von Personen vertreten wird, die für sich beanspruchen, möglichst weit rechts zu stehen.

Dass dieser Pseudohumanismus sich zudem anmaßt, die historische Anerkennung der nationalsozialistischen Verbrechen als eine Art Selbstverleugnung und Aufgabe nationaler Interessen zu lesen, macht die Argumentation der Kickl-Kritiker endgültig grotesk. Spätestens mit der ahistorischen Konstruktion, Israel sei durch seine Kriegsführung für die Massenmigration nach Europa verantwortlich, für die es keinerlei Grundlage gibt, wird ganz offensichtlich ein linker Talking Point bedient, der Migranten unabhängig von ihrer konkreten Herkunft unterschiedslos als Schutzbefohlene begreift.

Tatsächlich lässt sich an der Verwendung des Begriffs „Zionismus“ in denunziatorischer Absicht noch immer sehr gut erkennen, ob eine rechte Partei vernunft- und damit mehrheitsfähig ist oder ob sie sich blind in kleingeistigen Ressentiments suhlt und damit bereitwillig das Feld der Linken überlässt, der man darin viel zu sehr ähnelt. Dass die FPÖ bereit war, diesen historischen Ballast abzuwerfen, ist daher eindeutig zu begrüßen.

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

108 Kommentare

  • Die AfD sollte den gleichen Schritt tun. Es wird Zeit diesen postkommunistischen Quatsch hinter sich zu lassen. Es gilt Zivilisation gegen Barbarei und Israel steht an vorderster Front!

    130
    • Genau!
      Israel ist das Bollwerk gegen den Islam, denn der gehört definitiv NICHT zu Deutschland.
      Am Yisrael Chai 🇮🇱

      115
      • der islam gehoert zu deuschland, weil er dort eine aufgabe zu erledigen hat.

        the islam is the broom of israel

        the messias will come only, when edom europe and christianity have totally collapsed.

        so spricht rabbi touitou:

        https://www.instagram.com/p/DLiY9E8IZ5v/?img_index=3

        • Lern du erst einmal Deutsch und sonder deinen Müll woanders ab!

          -10
      • Anetta Kahane sgate am 24. November 2020 auf einer von Phoenix (ZDF) übertragenen Pressekonferenz, dass Corona-Proteste „Nähe zu Verschwörungsideologien“ aufweisen und dass Verschwörungsideologien „immer ein antisemitisches Betriebssystem“ haben

        • Diese Kahane scheint von 1974 bis 1982 als Stasi IM Victoria die kommunistischen Weisheiten mit Löffeln gefressen zu haben.

          20
      • Ganz Gaza zerbombt und hunderttausende Tote. Man muss Palis nicht mögen aber das war weit über der Grenze.

    • Wird sie nicht. Noch nie Chrupalla zugehört? Die Mitteldeutschen sind da in ihrer DDR-Prägung gefallen und die immer stärker werdenden Solidarpatriioten sind genauso antisemitisch wie weite Teile der Linken. Und Alice Weidel? Die kann sich nicht entscheiden, ehe sie nicht weiß, welche Position ihr mehr Stimmen bringt.

    • Die AfD IST die judenfreundlichste Partei in Deutschland. Und sie macht keinen willkürlichen (!) Unterschied zwischen Juden, Israelis und Israel. Die CDU war mal ähnlich drauf, dieser Teil ist aber längst durch die „Brandmauer“ diffundiert. Zurück bleiben Antisemiten wie Bundesblechordenträger Polenz.

      Die Linken, egal ob SED, SPD oder GRÜNE sind und bleiben Antisemiten.
      Ihre Wähler von 1949 haben ja 1932 der EnEsDeAPeh zum Sieg verholfen.

    • Die AfD ist zum großen Teil Israel-freundlich.

    • Apollo-News sehe ich schon immer kritisch als pro Israel eingestellt.
      Zionisten führen immer auch die Gegenbewegung und immer tun sie so als ob sie unser Freund sind.
      Klartext: Wer heute noch für Israhell spricht und die Verbrechen die die da betreiben weich redet, ist nicht unser Freund.

    • „Zivilisation gegen Barbarei und Israel steht an vorderster Front“

      Wie kaputt muss man eigentlich sein sich so einen Schmarrn zurecht zu spinnen, weil man selbst Muffe vor den Arabern an der Bushaltestelle hat.

      -60
      • Troll dich!

      • Die Apollo-Narren waren noch nie im Nahen Osten, würden an der von dir erwähnten Bushaltestelle einen Israeli nicht von einem normalen Kanacken unterscheiden können, plärren im Internet irgendwas von „Germany First“, Pazifismus und davon, dass man sich aus Kriegen heraushalten sollte, wollen aber gleichzeitig mit dem Juden gegen die Barbarei und für die Zivilisation kämpfen, natürlich nur vom Sofa aus.

        Bei so etwas kräuseln sich mir die Zehennägel, und ich bekomme Seitenstechen.

        -18
        • Ich glaube Sie waren noch nie an einer bushaltestelle im nahen Osten. Gaza, Syrien, Jordanien, Israel.

          21
        • Dieses Seitenstechen kannste pralle gönnen

          2
  • Die AfD sollte das auch tun.

    • Schade nur, dass die Identitären mit ihrem versteckten Israelhass und Antiamerikanismus bzw. antiwestlichen Einstellung selbst ein Bein stellen. Für die ist Alexander Dugin ihr Richtungsgeber. Leider. Ich hoffe, sie lenken auch mal ein, schon aus Respekt gegenüber Kickl. Eigentlich ist Martin Sellner ein sehr kluger Kopf. Aber hier ist er auf dem Holzweg.

      • Von Martin Sellner kam nichts dergleichen, der ist kein Israelhasser. Keine Ahnung, von welchen „Autoren aus dem Umfeld der Identitären Bewegung“ hier die Rede ist.

        • Habe ich geschrieben, dass Dugin ein Autor sei? Selbst verraten! Bravo.

          -7
    • Superidee

    • Ganz schlechte Idee.

    • I 💟 die IDF.

      • Dann recherchiere mal deren Gründung…

    • Niemals, weg mit dem Schuldkult. Mit Israel kann man auf Augenhoehe umgehen, das kriechen vor Israel muss aufhoeren.

      • Vielleicht könnte der Schuldkult mal gegen die Zionismus-Keule weggekürzt werden?
        Sind es nicht vor allem Leute aus Deutschland, die mit dem Schuldkult kommen?
        Israel kann scheinbar seit den ersten Annäherungen mit der BRD besser leben als Frau Knobloch und Paolo Pinkel ohne Schuldkult.

    • Die AfD hat dieses Loser Thema mit dem dummen, alten Gauck abgesägt, weil so dumm sind die auch nicht.

      -15
      • Stusser!

  • Ich freue mich über gute Neuigkeiten!
    Eine konservative Partei, die ihrer historischen Verantwortung besser später als nie nachkommt, empfinde ich als positive Nachricht. Nun ist den Verantwortlichen zu wünschen, dass sie standhaft bleiben und dem parteiinternen Gegenwind trotzen. Ein klares Bekenntnis zum Existenzrecht Israels und ein Eingeständnis der Schuldgeschichte würde ich mir in vergleichbaren deutschen Parteien vermehrt wünschen. Denn das Einzige, was echte Nazis, radikale Linke und einen Großteil der islamischen Welt miteinander verbindet, ist ein irrationaler Judenhass.
    Shalom

    • 👍🇮🇱🇦🇹🇺🇸 SHALOM🇮🇱
      Ich hätte sehr gerne auch die deutsche Fahne gepostet.
      Aber nachdem die Islamisten und Klima Greta Fans in Berlin gewonnen haben, warte ich damit noch.

      • Berlin ist nicht Deutschland! 🇩🇪 und das bleibt hoffentlich so, die können in Berlin ihren Islam und Scharia und alles ganz für sich behalten! Am liebsten noch einen Zaun, oder auch gleich eine Mauer drumrum, wie gehabt, dann stört sie keiner.
        Deutschland ist so viel mehr als diese grauenvolle Stadt mit ihren Bürgergeldempfängern und linken Politikern und Clans!

      • HA !! Auf Greta kannst du lange warten. Greta ist ausgebootet.
        Greta hat einen gewaltigen fehler gemacht: Sie hat in NL bei einer Rede über Umwelt, eine kleine Abweichung vom Protokoll und hat ganz massiv Israhell kritisiert. Sofort stürmte ein Verantwortlicher auf die Bühne und hat ihr das Mikrofon entrissen. Seit dem ist es aus mit deiner Greta. Die kommt nie wieder.
        Merke: Wer die Verbrechen und überhaupt und so… wer also Israhell kritisiert, ist weg vom Mikrofon.

  • Der Islam bedroht die westliche Welt, nicht das Judentum.
    Die Israelis führen einen Kampf gegen die Übernahme durch den Islam und für das eigene nackte Überleben nun schon seit Jahrzehnten, wir träumen immer noch seit 2015 einen seligen Altparteientraum von MultiKulti, der sich langsam aber sicher in einen Albtraum verwandelt.
    Kickl ist ein kluger Mann, er weiß, wer Freund und wer Feind ist.

    • Anstatt hier den ganzen Tag Unsinn zu verzapfen, solltest du mal was richtiges arbeiten gehen. Aber die Kohle vom Amt ist ja soooo bequem. Wenn die AfD regiert, wird es keine Staatsknete mehr geben !!!!!

      -67
      • Troll dich!

      • Cry me a river

      • AfD ist was für die einfachen Gemüter.
        AfD sehe ich als zionistische , pro israel , kontrollierte Opposition und gut für alle Egoisten.
        Und dass mir ja keiner ein DownVote gibt von euch AfD-Fans

  • Herr Kickl ist einfach toll.

    • da die meisten oesterreicher keine zionisten sind, wird es sehr spannend, wie sich seine wahlchancen entwickeln.

      aktuell haben sich viele von ihm abgewandt.

      aber der mensch vergisst schnell, und sobald wieder irgendwo eine messertat geschieht, kann es sein, dass man sich vor verzweiflung doch wider kickl zuwendet.

      aber egal, wer auch immer die naechts ewahl gewinnen mag. es wird sich nichts aendern.

      gerade in den FPO regierten oder mitregierten bundeslaendern floriert der bau von windkraftanlagen.
      **weil die FPO-waehler es so wollen**
      die haben aber eine schnelle wende hingelegt, von anti-verspargelung zu pro.
      was es nicht alles gibt….

      -11
  • Die FPÖ kann man zu diesem Schritt nur beglückwünschen. Ich hoffe Kickl sitzt den Shitstorm aus. Ich hoffe, dass die AfD diesen Schritt auch noch geht. Leider gibt es innerhalb der AfD und in ihrem Vorfeld nicht wenige Personen, die arabischer Propaganda glauben und diese weiterverbreiten. Da ergeben sich große Schnittmengen mit dem, was man derzeit aus der Linkspartei hört.

    • es bleibt ihm nichts anderes uebrig, als auszusitzen.

      moeglich aber, dass er sich eine menge chancen damit verdorben hat.

      seis drum, wenn ihm jetzt wohler ist….

      den waehlern stehen genug andere moeglichkeiten offen.

      niemand muss FPO waehlen.

      viele fragen sich allerdings, was da in kickl gefahren ist.
      er galt bislang als absolut interger und unerpressbar.
      womit haben die zios ihn gefangen?
      das ist das grosse raetsel.

      -25
  • Wenn die FPÖ es schafft, Israel nicht mit Ratschlägen zu überschütten, sondern ein loyaler Partner zu sein, dann wäre viel gewonnen. Ein loyaler Partner steht an der Seite Israels und hilft dort, wo er helfen kann, damit das Land Stabilität behält, inneren und äußeren Frieden verwirklicht. Weiß Israel, dass es einen loyalen Partner vor sich hat, so können Ratschläge und gegeneilige Meinungen ernsthaft besprochen werden. Bei Parteien mag dies vielleicht einfacher sein, als mit Regierungen, die auf die jeweils nächste Wahl schielen. Da ist nur noch eins: Israel verfügt in der Regel über hochintelligente Gesprächspartner, die keine Zeit für Nonsens haben.

  • Respect sehr konsequent.

    Aber extreme Rechte und extreme Linke waren nunmal schon immer sehr nah, wie uns die Geschichte lehrt.

    Gut nur das es immerschon sehr wenige waren.
    Wenn die an Einfluss in grossen Parteien verlieren ist viel erreicht.

    • Es gibt überhaupt keine extreme Rechte.
      Was soll das überhaupt sein?
      Hätten wir jemals eine extreme Rechte gehabt, hätten wir heute nicht solche Zustände. Extrem Rechte sind für Law and Order – sehen Sie irgendwas davon?
      FJS war vielleicht ein extrem Rechter, leider ist ihm gegen die extrem Linke auch kein Durchbruch gelungen.

  • Fun fact: vor den 60er 70er Jahren gab es kein Volk der „Palästinenser“.
    Die allermeisten dieser Araber sind in den 20er 30er Jahren eingewandert. Ungefähr so, wie die meisten Juden auch. Arafat stammt aus Ägypten und wer die arabischen Namen entziffern kann, der sieht auch, wo die jeweils herkamen.
    Wer sollte sich auch den Namen einer ehemaligen römischen Provinz geben, den die Briten wieder aufgegriffen haben?

    • Fun Fact: Auch heute gibt es kein solches Volk.

      • So ist es.

  • Ein phantastischer Artikel. Danke, André Hintz. Kickl hat genau das richtige getan. Ich weiß, daß auch in Deutschland, vornehmlich im Westen, viele Gewehr bei Fuß stehen, die AfD zu wählen, ihr aber immer noch nicht so recht trauen. Hauptpunkte: 1. Verhältnis der AfD zu Rußland/USA (wohin sollte man sich orientieren) und 2. Israel. Frau Weidel hat sich – nach anfänglichem Zögrrn – in den letzten Jahren immer klar auf die Seite Israels und seiner (vorwiegend jüdischen) Bevölkerung gestellt. Andere Politiker der AfD hatten damit eher Schwierigkeiten. Ich werde den Eindruck nicht los, daß da noch die Erziehung in der DDR nachwirkt. Da war „der Aggressor Israel“ immer der Feind, der Terrorist Arafat und „das palästinensische Brudervolk“ immer die Verbündeten. Rechte Parteien haben nur eine Chance, zu regieren, wenn sie sich an die Seite der USA und Israels stellen.

  • Wurde Kickl gekidnapt und durch ein Double ausgetauscht?

  • Ja gut, das Abrißkommando nimmt Fahrt auf. 😀

  • Die AfD kann keinesfalls mit der FPÖ gleichgesetzt werden. Die FPÖ hat eine ganz andere Historie als die AfD. Die AfD war noch nie israelfeindlich eingestellt, denn sie trat und tritt für eine andere EU- und Euro-Politik ein. Die Altparteien versuchten sie deswegen als rechtsextrem darzustellen, obwohl sie nur wieder mehr Souveränität für Deutschland verlangte. Das Subsidiaritätsprinzip kennen die Altparteien nicht mehr. Just deswegen wächst bei uns die Bürokratie. Man siehe nur zuletzt die neue EU-Nachhaltigkeitsrichtlinie gegen Greenwashing (die sogenannte EmpCo-Richtlinie / Empowering Consumers), die gerade die Tampon-Hersteller betrifft.

    Nein, die AfD setzt dem Splin ein Ende, dass der Islam Deutschland gehört. Die Religion stammt nun mal aus einem anderen Kulturkreis. Man sehe sich nur die Beweggründe des österreichischen-osmanischen Krieges von 1683 an.

  • Ein Muster für die AFD, der man das Gleiche raten muss, um sich auch als Speerspitze gegen antiisraelischen Linksextremismus und Islamismus zu positionieren. Das wäre mal ein Lagerwahlkampf. Dann kommen noch viel mehr Bürgerliche zur AFD.

  • Es wächst zusammen, was zusammen gehört. Sehr gut. Leider ist die AfD davon noch weit entfernt, die sich nur halbherzig zu Israel bekennt und sich gegen dringend benötigte Waffenlieferungen im Kampf gegen die Mullahs ausgesprochen hat. Außenpolitisch ist die AfD halt ein Irrläufer auf Kremlkurs – leider.

  • Schau gut hin AfD! So trennt man die Spreu vom Weizen!

  • Sorry, aber hinsichtlich dem Themenkomplex Israel – Gaza – Juden – Antisemitismus, verzichtet APOLLO NEWS bzw. der Autor ganz offensichtlich auf eine differenzierte Betrachtung. Schwarz-Weis Denken as it´s best. Warum ist es nicht möglich den von der UN attestierten Völkermord im Gaza-Streifen anzuerkennen? Warum ist es nicht möglich die seit 30 jähren praktizierte Vertreibung von Palästinensern durch jüdische Siedler anzuerkennen? Im „Wertewesten“ und auch bei APOLLO kann man einseitige moralische Überlegenheit feststellen. Nützt dies der jüdischen Bevölkerung in Deutschland? Nützt dies den konservativen Parteien? Insbesondere wenn es immer wieder auch gewalttätige Übergriffe gegen Christen gibt?

    -21
    • Weil es eben nicht nur definotionsgemäß, sondern auch nach Faktenlage kein Völkermord ist. Da kann die UN mit ihren antisemitischen Mehrheiten entgegen dem Kriegsvölkerrecht beschließen, was sie will.
      Israel hat das Recht, sich zu verteidigen. Bei einer Terrortruppe, die keine reguläre Armee ist und sich unter und hinter ihren Kindern und Verwandten versteckt, werden „Kollateralschäden“ nicht nur in Kauf genommen, sondern sogar beabsichtigt, um den Eindruck eines Völkermords zu erzeugen. Kein Zweifel, auch die Israelis handeln oft rücksichtslos, aber ihr Handeln wird bestimmt von miliärischen und nicht exterminatorischen Erwägungen.

    • Man kann ziemlich genau nachlesen, was ein Völkermord ist. Würde ich ihnen mal raten. Nur weil man immer wieder, wiederholt, 1+1=7 ist heißt noch lange nicht das es stimmt. Haben nicht die besagten „Institutionen“ auch gesagt Corona entstamme nicht aus einem Labor, die Impfung hat keine Nebenwirkungen und die schützt vor Ansteckung ? War ja alles komplett wahr.
      Das ist genauso als würde man sagen jeder der in kleinster Weiße vom schwarzrotgrünen Einzig erlaubten Meinung abweicht ist ein Nazi.
      Die Israelis haben sowohl die Macht als auch das Know-how, wenn die wirklich vor hätten einen genocid zu begehen (also alle Menschen dieser Ethnie oder rasse zu töten das ist die Definition) dann hätte es effektivere einfachere (mit weniger eigenen Verlusten) günstigere (Geld ist wichtig in Kriegen) und vor allem medial viel weniger heikle Bilder kreierende Methoden. Wenn die doch 70% des Landes zerbombt haben, warum sind dann nicht 70% der Menschen dort gestorben ?

    • Die UN sind seit vielen Jahren komplett von Islamisten unterwandert. So wie der IGH. Vereinigungen wie diese sind daher nicht mehr ernst zu nehmen und im Prinzip stark renovierungsbedürftig oder obsolet.
      Das gilt auch für deren Aussagen bzw. Urteile.

    • Du linker Störer hast nichts verstanden. Oder du bist ein vom Regime bezahltes Mietmaul. In jedem Fall bist du hier bei AN falsch. Geh zur taz. Sofort !!!!!!!!!!!!!!

    • Ja , es sind unschuldige Zivilisten im Gazastreifen getötet worden , wie in jedem Krieg.Aber daraus einen Völkermord zu konstruieren ist an Dummheit nicht zu überbieten. Und ich habe Verständnis, wenn jene , denen man Vernichtung androht , nämlich dem israelischen Staat und Volk , die Samthandschuhe ausziehen.

    • Nur weil Postkolonialisten und Islamisten in der UN etwas behaupten, ist es nicht wahr. Wenn die „genozidierte“ Bevölkerung sogar angewachsen ist, kann es kann es keinen Genozid gegeben haben.

  • Die FPÖ ist eben eine Loser-Partei die sich jetzt ein Thema ans Bein bindet, völlig unnötig, was nirgendwo populär ist. Und von Apollo gibt es dann positive Fluffer Artikel, weil Apollo ist ein Israel first Medium wie NIUS und der gesamte Laden von Springer.

    -31
    • Ei hau doch ab, wenn’s dir nicht passt. Es wird dich niemand vermissen.

    • Für AN ist nur wichtig, dass die AfD-Fanboys brav auf die reißerischen Überschriften reinfallen und Klicks erzeugen. Dass sie lediglich als tumbes Klickvieh dienen, merken diese Idioten nicht.

      -22
      • Huch, schon wieder ein Klick.
        Die meisten Klicks fabriziert doch Ihr, Ihr blinden Hühner.

      • Zählen -1-Klicks auch? Sind Sie etwa – ganz perfide getarnt – ein Clickbaitler?!

      • das gilt hier fuer den groessten teil der artikel, der es genau auf diese leute angelegt hat.

        immer turnusmaessig *migranten*, *e-auto* , *windkraft*, *gender*, *antifa*, ..
        und wieder von vorne…. 🙂

  • Man kann durchaus hinter Israel in der Gazaangelegenheit stehen und gleichzeitig gewisse Muster, die regelmäßig erkennbar sind, ansprechen ohne Antisemit zu sein. Dazu zählt nun mal auch die Medienproblematik: Es gibt nicht umsonst das populäre Meme „everyberg, singlestein, timeowitz“ in millionenfacher Variation. Jeder auf X, wird es mindestens einmal in einer Form gesehen haben und wenn es nur die Frage nach der Religion des jeweiligen Autors bei bestimmten Themen ist.
    Sowohl links als auch rechts erkennen da ein Muster, dessen Leugnung langfristig nicht klug ist und eben jenen Antisemitismus befördert.

  • Beim Thema Israel tauchen alle U-Boote zum Luftschnappen auf.

  • Ich verstehe den Move der Identitären nicht. Letztlich dürften sich dort mehr Neo-Nazis tummeln als man meinen würde.

    Schwieriges Klientel.

    • Chantal, heul leise!

      -10
      • Und draußen. Mach aber die Tür hinter dir zu.

  • Man sollte schon zwischen dem jüdischen Leben in Europa und der aggressiven Politik Netanjahus unterscheiden. Diese schadet nicht nur Israel, sondern den Juden weltweit.

    • Das nennt man Zionismus.

    • richtig.
      das kann hier im forum leider fast niemand.

      jude = zionist = unfehlbar heisst die devise.

      dass selbst in israel juden wieder und wieder gegen netanjahus zionistische anwandlungen demonstrieren, uebersieht man einfach mal geflissentlich.

      zu peinlich waere es im ergebnis, wenn man sich damit wirklich befassen muesste.

    • Quark!
      Netanjahu ist nicht aggressiver als seine Feinde, eher weniger, sonst würde in Gaza längst wieder gebaut.

      -14
  • Israel gehörte zu den Ländern mit den drakonischsten Corona-Regeln. Netanjahu war außerdem stolz darauf, seine Bevölkerung mit einer der schnellsten (und teuersten) Impfkampagnen überzogen zu haben. Am 27. Januar 2021 sagte er auf dem (damals virtuellen) Weltwirtschaftsgipfel von Davos, Israel könne als „world laboratory for herd immunity“ dienen und als „global test case“, um zu prüfen, wie wirksam Impfungen sind (Quelle: Jerusalem Post vom 27.01.2021) Wenn man das in scharfen Worten kritisiert, z.B. als diktatorische Maßnahmen zur Durchsetzung eines Impfprogramms unter eklatantem Verstoß gegen den Nürnberger Kodex – ist man dann Antisemit?

    • eher Antifaschist

    • Nein, Antizionist!

    • Gugerln Sie mal die rel. Zuordnung des Pfizer-CEO. DEREN Brühe war eine andere …

  • Der Schutz jüdischen Lebens ist vor dem Hintergrund der von der Bundesregierung externer Interessen vorangetriebenen Islamisierung des Landes auch in Deutschland immer mehr notwendig. Das gibt Netanjahu und seinem Netzwerk aber nicht das Recht, zig Tausende Zivilisten, darunter viele Kinder, zu töten! Er hat außerdem nicht das Recht, sein brutales Siedlungsverhalten grenzenlos immer weiterzutreiben.

    • Die Materialien zeigen, dass Epstein ein Vertreter des zionistischen Rassismus war, der sich hochmütig über die „Gojim“ (als „Untermenschen“ betrachtete Nichtjuden) lustig machte, die an seinen Orgien teilnahmen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse in Gaza hat der Zionismus zudem endgültig jedes Recht auf irgendeine moralische Legitimität verloren.
      Jahrzehntelang nach den Schrecken des nationalsozialistischen Holocausts brachte die Welt dem jüdischen Volk Mitgefühl entgegen. Doch nun ist die Menschheit schockiert darüber, wie dieser Kult der Verehrung des Gedenkens an das Leiden des jüdischen Volkes vom Staat Israel und dem weltweiten zionistischen Netzwerk genutzt wurde, um ein System globaler Erpressung und Kontrolle aufzubauen. Auf den Rassismus der Nazis antworteten die Zionisten der gesamten Menschheit mit derselben rassischen Überlegenheitsideologie (in Palästina ist dies am deutlichsten sichtbar). Und das ist eine echte Explosion, ein Schock für die Menschheit.

    • Aber sie wissen schon dass Siedlungen in Gaza teils gewaltsam geräumt wurden damit die dort ihren Staat haben konnten? Dass sie Strom und Wasser kostenlos geliefert bekommen? Und das laut unicef es bessere Ernährung als in vielen nachbarländern gibt? Und dass die Kinder mehr werden in absoluten Zahlen? Völkermord bei steigender Bevölkerung?
      Das ist ja fast wie solarstrom in der Nacht. (Sind Sie U-Boote? Oder die alte PLO-DDR kumpanei?)

  • „Als die FPÖ im Jahr 2000 erstmals an einer österreichischen Bundesregierung beteiligt wurde…“

    Das ist nicht korrekt. Wie immer, kommt es drauf an, wer es ist, der mit der verfemten Partei koaliert. 1970 bildete Bruno Kreisky, ein Jude, eine Minderheitsregierung der SPÖ, die von der FPÖ toleriert wurde. Nach den Neuwahlen 1971, bei denen die SPÖ die absolute Mehrheit gewann, wurde dieses Zwischenspiel beendet. 1975 und 1979 verteidigte die SPÖ unter Kreisky diese Mehrheit. 1983 dann kam es zur ersten SPÖ/FPÖ-Koalition unter Bundeskanzler Sinowatz, die auch unter seinem Nachfolger Vranitzky fortgesetzt wurde. Die Koalition platzte 1986, als sich Jörg Haider an die Spitze der FPÖ setzte. Danach folgten einige Große Koalition SPÖ/ÖVP. Im Jahr 2000 kam es dann unter Wolfgang Schüssel zur ersten Koalition von ÖVP und FPÖ. Das ist es, worauf der zitierte Satz Bezug nimmt.

Werbung