Der Staat will ÖRR-Inhalte in jeden Feed zwingen – ihm geht es nicht um „Vielfalt“, sondern um Kontrolle
Pläne der Länder zeigen: Bald könnten ÖRR-Inhalte jeden fünften Platz im Social-Media-Feed einnehmen. Das Vorgehen soll angeblich „vielfaltsfördernd“ wirken und der Allgemeinheit dienen – tatsächlich geht es jedoch um politische Kontrolle.
Wenn der Staat einen journalistischen Beitrag als „wertvoll“ und förderwürdig erachtet, könnte der Journalist etwas falsch gemacht haben. Wenn sich Mächtige an der Arbeit eines Journalisten nicht stören, hat er offenbar nicht gewissenhaft genug gearbeitet. Denn das ist Journalismus: Aufklärungsarbeit im Gegensatz zu den Mächtigen, nicht für sie oder in ihrem Sinne.
Was die Bundesländer im Rahmen der Rundfunkkommission aktuell an Veränderungen für die Presselandschaft vorbereiten, widerspricht diesem Grundsatz diametral. Gezielt will man die genehme Berichterstattung fördern. Die Berichterstattung, über die man als Politiker auch Kontrolle hat.
Die Bundesländer diskutieren eine Regelung, nach der mindestens jede fünfte algorithmische Empfehlung in sozialen Medien aus einem als „vielfaltsfördernd“ anerkannten Medienangebot stammen soll. Bemerkenswert: Inhalten von ARD, ZDF und Deutschlandfunk wird dieser Status ganz automatisch attestiert, während private Medien einen längeren Bewerbungsprozess durchlaufen müssen, um ähnlich privilegiert zu werden. Die Länder begründen die Quote mit dem Schutz der Meinungsvielfalt – und da muss man schon sehr lachen.
Denn die Öffentlich-Rechtlichen stehen für vieles – Entkoppelung vom Beitragszahlervolk, linksjournalistische Arroganz, politische Schlagseite – aber sicher nicht für Meinungsvielfalt. Das ist den Öffentlich-Rechtlichen selbst sogar so bewusst, dass sie sich jüngst Feigenblatt-Formate anschafften – ein Jan Fleischhauer im ZDF soll dann beispielsweise Hunderte linke, linksbizarre und linksradikale Formate ausgleichen, die in Funk, Fernsehen und im Netz mit Gebührengeldern finanziert werden. Der neue ARD-Vorsitzende räumte jüngst sogar selbst ein, dass seine Redaktionen den Kontakt zu weiten Teilen der Realität verloren hätten und manche Themen nicht ehrlich ansprechen würden.
Die Öffentlich-Rechtlichen, die der AfD mit „missionarischem Eifer“ (Ex-Intendant Kai Gniffke: „Ihr sollt die bitte doof finden“) gegenübertreten. Die Geschichten über einen „Fernseher, der Energie erzeugt“, verbreiten, dessen Marktdurchbruch aber durch Rassismus verhindert werde. Die Öffentlich-Rechtlichen, die glauben, die Nord-Stream-Pipeline sei durch Sprengstoff „in Pflanzenform“ gesprengt worden, weil sie kein richtiges Englisch können. Die Öffentlich-Rechtlichen, bei denen politische Morde wie der an Charlie Kirk mindestens mit Verständnis behandelt werden. Man könnte noch und nöcher so weitermachen.
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Florian Hager
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„Vielfaltsförderung“: Bald könnte jeder fünfte Social-Media-Post verpflichtend vom ÖRR kommen
Die Landesregierungen planen, soziale Medien gesetzlich dazu zu verpflichten, dass jeder fünfte angezeigte Post „vielfaltsfördernd“ ist: Faktisch fallen darunter primär jene Posts der Öffentlich-Rechtlichen – explizites Beispiel sind „Tagesschau-Beiträge“.Das ist „public value“ – und so viel besser, faktenbasierter und „vielfältiger“ als private Medien? Der öffentlich-rechtliche Rundfunk liefert vor allem eine Vielfalt von Parallelrealitäten, was sich aktuell bei den gewalttätigen Ausschreitungen in Frankreich zeigt, die in öffentlich-rechtlichen Medien bis zuletzt verklärt wurden. Vielfalt? Die öffentlich-rechtlichen Medien haben in den vergangenen Jahren vor allem Einfalt gepredigt. Die Einfältigkeit der Standpunkte und Sichtweisen, die Einfältigkeit der Meinungen. Man warb für „Vielfalt“ bei Abstammungen, Religionen, Sexualitäten und Hautfarben, aber nicht bei Meinungen und Gedanken.
Dass solchen öffentlich-rechtlichen Medien der „vielfaltsfördernde Status“ automatisch und immer attestiert wird, ist natürlich ein schlechter Witz. Hier versuchen Politiker von gestern, die Medienwelt von heute abzuwickeln und die von morgen zu verhindern. Auf neue Medien können Politiker schließlich so schlecht Einfluss nehmen. Bei öffentlich-rechtlichen Medien sitzen sie im Kontrollgremium.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat seine Existenzberechtigung so gut wie vollständig verloren – nie konnten sich die Menschen freier und ungehinderter informieren als in der Gegenwart. Und trotz aller Probleme, die das mit sich bringt – Informationsfragmente ohne Kontext, gekürzte Clips, Fake News und KI-Fakes –, ist das ein Gewinn. Besser jedenfalls als eine paternalistische, staatlich verordnete Info-Aufsicht, die geistig in den 70ern festhängt.
Wer Interesse an „Informationsvielfalt“ hat, der fördert Medienkompetenz und einen wirklich freien Medienmarkt – ohne Monopole oder oligarchische Zustände, aber eben auch ohne öffentlich-rechtliche Marktverzerrung und ÖRR-Oligopole per „Medienstaatsvertrag“. Denn niemand hat im letzten Jahrzehnt so viel gegen die Repräsentation der Vielfalt von Meinungen, Ansichten und Standpunkten getan wie die Öffentlich-Rechtlichen. Wer ausgerechnet diese jetzt staatlich bevorzugt, macht den Bock zum Gärtner.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Staatlich verordnete Agitation und Propaganda, kurz: AgitProp, nun statt aus dem bösen Osten aus dem guten Westen, dem „besten Deutschland, was wir jemals hatten“. Ich fasse es nicht, das ich das noch erlebe darf …^^
Die nächste Szene in dem Stück ist, dass sie VPN verbieten oder kontrollieren.
Und wie wollen die das machen?
Das funktioniert dann wie das Russia Today Verbot.
Warum wurde der noch nicht angezeigt?
Der wurde bereits mehrfach angezeigt, aber die Justiz sieht ihn als Opfer und Täter sind die, die es wagen so einen anzuzeigen.
Damit linksradikale Aufrufe zu „Schüler-Demos“ inklusive Ausschnitten von Polizisten verprügeln und Läden demolieren auch die nötige publizistische Reichweite bekommen.
Die Linken merken überhaupt nicht mehr, wie autoritär und totalitär sie geworden sind, sie sind eine Gefahr für dieses Land.
Die wissen und wollen es genauso.
Aktuelle Kamera auf allen ÖRR Sender und rund un die Uhr.
Hoch lebe der große Bruder.
Die Linken wissen ganz genau, was sie tun. Das wissen sie schon seit dem Beginn des letzten Jahrhunderts!
Das sind Werkzeuge totalitärer Regime. Wenn wir ein solches erstmal haben, kann es auf ein vorhandenes Arsenal zugreifen.
um solche werkzeuge begruendet einsetzen zu koennen, laesst man gewisse ereignisse einfach mal eskalieren.
dann kommt der buerger auf knien angekrochen, und verlangt haenderingend, dass der grosse staat endlich fuer recht und ordnung sorgen moege.
und dieser zaubert dann, ganz zufaellig, gleich die richtigen instrumente aus seinem fundus hervor.
vorbereitung ist alles, nicht wahr?
https://tkp.at/2026/10/22/eu-kommission-und-frankreich-verhaengen-zensur-im-namen-der-oeffentlichen-sicherheit/
**Die Unruhen in Frankreich zeigen erneut, wofür der DSA tatsächlich gebaut wurde: nicht nur gegen angebliche russische Bots, sondern als flexibles Werkzeug staatlicher Kontrolle über den digitalen öffentlichen Raum, sobald die Straßen unruhig werden.**
Was ist ein Social-Media-Feed?
„ Der Staat will ÖRR-Inhalte in jeden Feed zwingen – ihm geht es nicht um „Vielfalt“, sondern um Kontrolle.“
Eben genau wie in jeder anderen sozialistischen Diktatur auch!
Feuermelder.
Wie genau ist der ÖRR definiert? …
Staatlich generierte Lügen!
….und Propaganda
Ich möchte nicht ungefragt von Papi Staat und seinen Diktaten belästigt werden, wenn ich Social Media nutze. Ich kann selber denken.
Vielfalt entsteht durch Privatinitiative und nicht durch den Betreuungsstaat.
Der ÖRR fällt oftmals durch Falschdarstellungen, Verleumdungen und üblen Nachreden auf. In Deutschland kann man dagegen vorgehen und von Medien eine Richtigstellung verlangen. Die Medien sind gesetzlich zur öffentlichen Richtigstellung gezwungen, notfalls durch Gerichte per Urteil oder einstweiliger Verfügung. Das Medium muss dann öffentlich und gut erkenntlich erklären, dass die aufgestellte Behauptung falsch war. Es ist Betroffenen anzuraten, davon reichlich Gebrauch zu machen.
Mann kann auf den Plattformen ARD und ZDF auch einfach blocken 🙂
eine zensur findet nicht statt.
angeblich.
Ich muss kot…. Sorry.
Solange die Inhalte klar als Regierungspropaganda erkennbar sind …
Ich hoffe, dass die Social Media Kanäle in ihren Einstellungen einen AgitProp Blocker gegen die GEZ Anstalten anbieten. Dann wäre das Problem elegant erledigt. 🤔😏
Jane Böhmermann außerhalb von Bremen Nord schon als Teenie ein gejagter. Jahrelang hat er die Innenstadt nicht besucht munkelt man 🤣🤣
Von mir kriegen die nicht einmal einen Click!
Aber deine GEZ Kohle. Leider.
Verzögern geht.
Um Jahre.
Der Zahlung widersprechen.
Siegmund, Holm und sogar Rhein in Hessen wollen den Staatsvertrag kündigen. Erste beide kann man als seriös beschreiben.
Damit ginge das Geschäftsmodell dahin.
Wenn zahlen, dann eh immer nur unter Vorbehalt.
Das ist bei mir auch so. ÖRR, BILD, Focus, Die Zeit, Der Spiegel und Andere…kein Click mehr, was zumindest ihre Attraktivität für Werbende reduziert. Verpassen tu ich nix…außer ein paar Lügen und Hetze.
Es ist bis heute nicht gelungen, Leuten Werbung auf ihren Computer zu drücken, die das nicht wollen. Oder anders herum sie davon abzuhalten, sich „Inhalte“ zu beschaffen. Die Dilettanten eines IT-technischen Entwicklungslandes werden kaum nennenswerte Aufregung verursachen.
@Advocatus: Stimmt. Davor sollten wir keine Angst haben. So blamieren sich Staat und staatsnahe Journalisten doch wieder einmal selbst. Stellen wir es uns einmal vor: 4 Videos mit Gewaltexzessen und Plünderungen aus Frankreich und dann als Nummer 5 Frau Hayali, die uns erklärt, da sei in Wirklichkeit nix passiert und es seien nur frustrierte bildungsbeflissene Schüler, die mehr Mathe und Sozialkunde haben wollen …
Vielfalt, Vielfalt, Vielfalt – bis man umfallt. Die Einführung einer medialen Gesinnungsquote in Gestalt von Einfachheit und unentwegter Wiederholung. Durch Reduktion komplexer Sachverhalte auf verständliche Formeln. Emotionalität ersetzt Vernunft, um einen monopolisierten gesellschaftlichen Konsens zu erzeugen. Inhalte und Sachverhalte treten dahinter zurück, das Schlagwort ersetzt das Argument.
Hypermoral, Macht und Mammon sind die Motive. Kontrolle und Einschüchterungen die Instrumente. Gegen alle, die sich diesem gesellschaftsideologischen Heilsplan entgegenstellen oder zu passiv verhalten.
Ein purer Machtkampf um mediale Wahrnehmung auf der einen Seite und Auslöschung der anderen Seite, die man als Feindbild markiert – natürlich „faktenbasiert“.
Die Heuchelei des medienpolitischen Komplexes feiert lächerliche Orgien geistiger Kollektivabstumpfung.
Wer ÖRR schaut hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Ich will den dreckige Ratten ÖRR nicht sehen und nicht hören! Dafür sollen diese Schweine Schmerzensgeld an jeden Bürger zahlen!