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Der Bürokratie-Wahnsinn des CO2-Grenzausgleichs: neue Abgaben, Berichte und jährliche Überprüfungen ausländischer Industrieanlagen

Am 1. Januar trat der CO2-Grenzausgleich der EU in Kraft. Er sieht vor, dass auf Warenimporte von Stahl, Aluminium, Eisen oder Dünger eine CO2-Abgabe gezahlt werden muss. Um ihre Regeln zu erklären, hat die EU 2.000 Seiten Text verfasst.

Auf Importe von Waren wie Eisen muss ab 2026 eine CO2-Abgabe gezahlt werden. (Symbolbild) (IMAGO/Sylvio Dittrich)

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Am 1. Januar trat der CBAM-Grenzausgleich in Kraft. Dieser sieht vor, dass Importeure von Stahl, Aluminium, Strom, Wasserstoff und Düngemitteln in der EU eine CO2-Abgabe zahlen müssen (Apollo News berichtete). Denn Industrieunternehmen in der EU müssen auch eine CO2-Abgabe zahlen. Durch die importbezogene Abgabe will die Europäische Union verhindern, dass sich die Güterproduktion in Staaten verlagert, die keine Emissionsvorgaben haben. Am 17. Dezember veröffentlichte die Kommission zahlreiche Texte, welche Vorschriften der Verordnung genauer erklären und beschreiben, wie diese praktisch umzusetzen sind. Das Ergebnis: rund 2.000 Seiten zusätzlicher Text.

Allein der Anhang zum Anwendungsakt für Standardwerte umfasst rund 1.600 Seiten. Für zahlreiche Länder werden Standardwerte bei Produkten vorgegeben. Von der Abgabe sind nicht nur Metalle in Rohform betroffen, die in der EU weiterverarbeitet werden, sondern auch fertige Produkte wie Bahnschienen und Schleusentore aus Eisen, Drähte aus Aluminium oder „Sammelbehälter, Fässer, Bottiche und ähnliche Behälter aus Aluminium für Stoffe aller Art“ mit einem Fassungsvermögen von mehr als 300 Litern, heißt es in der Verordnung.

Die CO2-Emissionen müssen bei den Metallprodukten für die „direkten Emissionen“ bezahlt werden, also die Emissionen, die beim Produktionsprozess entstehen. In Produkte wie Dünger könnten auch die „indirekten Emissionen“ in die Berechnung miteinbezogen werden. Indirekte Emissionen sind Emissionen, die bei der Herstellung von Strom entstehen, wenn Strom zur Herstellung von Produkten benötigt wird. Wie viel gezahlt werden muss, bemisst sich an der Menge von Kohlendioxid für eine Tonne der Produkte, also beispielsweise eine Tonne Aluminiumdraht.

Die Unternehmen müssen die CO2-Emissionen entweder nach vorgegebenen Formeln selbst mit echten Werten berechnen oder sie können auf von der EU vorgegebene Standardwerte zurückgreifen. Die Liste der Standardwerte ist 1.610 Seiten lang und listet minutiös für verschiedene Produkte und Länder die CO2-Emissionen auf. Wenn für bestimmte Länder keine Standardwerte für Produkte angegeben sind, sollen die Importeure die Liste für „sonstige Länder und Territorien“ verwenden.

In der Liste werden beispielsweise grauer und weißer Zement, Stahl aus Hochöfen oder Lichtbögen und niedriglegierter Stahl aus Hochöfen oder Lichtbögen unterschieden oder Düngemittel aus Nitrat oder Ammoniak oder „Doppelsalze und Mischungen von Calciumnitrat und Ammoniumnitrat (ausgenommen solche in Tabletten oder ähnlichen Formen oder in Verpackungen mit einem Bruttogewicht von ≤ 10 kg)“. Während beispielsweise für weißen Zement bei Angola kein Wert angegeben ist, gibt es bei China den Wert 1.240 und bei Ägypten den Wert 1.290.

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Während es für Ägypten sieben Seiten an Auflistungen für zahlreiche Produkte gibt – alle nach den CN-Zollnummern sortiert –, gibt es für Äquatorialguinea nur eine Vorgabe für Wasserstoff. Für jede Tonne ausgestoßenes CO2 müssen die Importeure Geld zahlen. Der Preis soll laut Euronews aktuell zwischen 70 und 100 Euro pro Tonne liegen. Zusätzlich müssen quartalsweise und abschließend für das Kalenderjahr Berichte an die EU-Kommission gesandt werden, in denen steht, wie viele Waren importiert wurden, wie viele CO2-Emissionen anfielen und wie viele Zertifikate entsprechend gekauft wurden.

Der Preis der CO2-Zertifikate für den CO2-Grenzausgleich soll sich dabei am Preis der CO2-Zertifikate für die in der EU produzierenden Firmen orientieren. In einer Anordnung legt die EU fest, dass die Preise für die CBAM-Zertifikate sich am Durchschnittspreis der Auktionen des EU-internen Emissionshandelssystems ETS-2 orientieren sollen. Da die Anzahl der heimischen Zertifikate sich verringert und der Preis steigt, wird auch der Preis für Importwaren ansteigen.

Produktionsanlagen im Ausland müssen in einem zentralen CBAM-Register erfasst werden. Die Verordnung sieht auch vor, dass die CO2-Emissionen durch einen „akkreditierten Prüfer“ überprüft werden müssen, wenn keine Standardwerte verwendet werden. In einem der Erklärtexte zur Anordnung heißt es, dass diese Prüfer mindestens alle zwei Jahre die Produktionsstätten vor Ort besichtigen müssen. Im anderen Jahr kann er eine virtuelle Prüfung vornehmen oder die Prüfung unter bestimmten Umständen aussetzen. Auf acht Seiten ist genau festgelegt, welche Umstände erfüllt sein müssen, damit eine Prüfung ausgesetzt werden kann oder nur virtuell stattfinden muss.

Die EU-Gesetzestexte schreiben nicht vor, dass jede Firma einen eigenen Prüfer haben muss. Allerdings werden Menschen als Prüfer zahlreiche Industrieanlagen im Ausland besuchen müssen – die Kosten tragen die Unternehmen selbst. Damit jemand als Prüfer anerkannt wird, muss er von einer nationalen Behörde bestätigt werden. Eine einzelne Person kann nicht als Prüfer anerkannt werden, sondern nur eine Firma. Die Firma muss gegenüber der nationalen Behörde nachweisen, dass ihre Mitarbeiter über die nötige fachliche Expertise verfügen, um die Prüfungen durchzuführen, und eine Liste der Angestellten vorlegen, die die Prüfungen durchführen sollen. Die nationale Behörde soll vor der Akkreditierung die Firma vor Ort überprüfen und auch einige der Mitarbeiter testen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass durch die CBAM-Verordnung eine Menge neuer Berichtspflichten und Kosten auf Unternehmen zukommen werden, die Waren wie Aluminium, Stahl oder Dünger in die EU importieren. Es muss Geld für das emittierte CO2 bezahlt werden. Da eine Überprüfung der Produktionsstätten in einigen Fällen vorgesehen ist, wird es Mitarbeiter geben, die allein darauf spezialisiert sind. Es entsteht ein sich verschlingender Bürokratiekreislauf: Um als Prüfer anerkannt zu werden, muss man Nachweise einreichen. Dann müssen die Prüfer dafür sorgen, dass importierende Firmen die Bürokratie der EU einhalten. Wenn das nicht geschieht, drohen Sanktionen. Die EU will durch den CO2-Grenzausgleich vorgeblich die heimische Wirtschaft schützen. Doch ist diese Verordnung – ähnlich wie die Regelung zum „Verbrenner-Aus“ – ein weiterer Stein um den Hals der Wirtschaft, der ihr das Genick brechen wird.

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90 Kommentare

  • EU = Bürokratie-Wahnsinn.
    Da fällt wieder der Spruch ein.
    Bürokratie ist das einzige Ungeheuer, das sich selber vermehrt.

    • Meine Vermutung:
      Die ferngesteuerten Politik-Marionetten in EU-Kommission und-Parlament sowie in den Regierungen der Nationalstaaten, insbesondere Deutschland, zerstören vorsätzlich den europäischen Wirtschaftsstandort im Auftrag und zugunsten einer anderen, großen Wirtschaftsmacht.
      Niemand wird mehr in der EU investieren und die Verlagerung der Betriebe raus aus der EU ist in vollem Gange.
      Man könnte auch vermuten, es ist SABOTAGE auf höchster Regierungsebene.

      • Ja, und die Regierungsebene ist „nur“ das ausführende Organ. Darüber die Hochfinanz und deren Power-NGOs. Hinlänglich besprochen und durch diejenigen erkennbar, die das Machtgebirge sehen wollen. Ein uraltes Thema der Eliten ist weiterhin die Bevölkerungsentwicklung bzw. der anhängende Ressourcenverbrauch.
        Meine Vermutung: In Europa wird es beginnen und sie werden Erfahrungen sammeln für den ganz großen Sprung. Auch das wurde durch die berüchtigten WEF-Visionäre angekündigt und ich sage nur das, was seit Jahrzehnten öffentlich zugänglich ist. 10 Mrd. oder mehr schaut sich von denen keiner an!

    • EU = Epochale Umverteilung

    • EU = Europas Untergang

  • „…eine CO2-Abgabe gezahlt werden muss. Um ihre Regeln zu erklären, hat die EU 2.000 Seiten Text verfasst.“ Vollkommen irre! Es wird Zeit, dass ich auswandere…

    • Wo ist das Problem. Die Bürger treffen ihre Wahlentscheidungen und dann purzeln die Folgen auf sie zu. Das Ursache-Wirkungs-Prinzip verstehen wohl die meisten nicht, aber hey, wen interessiert das ?

      Die wenigsten Menschen können mit echter Freiheit und Selbstbestimmung etwas anfangen. Sie wollen einen Führer, der ihnen sagt was sie zu tun und zu lassen haben. So einfach ist das und weil das so ist, kann sich aus dem selbstgewählten Elend auch nichts Positives entwickeln.

      • Das Ursache-Wirkungs-Denken vieler AfD-Wähler finde ich bemerkenswert:

        Wählt man die Altparteien, wird alles schlecht.
        Wählt man die AfD, wird alles gut.

        Einerseits wird Deutschland berechtigterweise zur Demokratiesimulation erklärt, andererseits soll ausgerechnet die Wahl einer Partei plötzlich alles grundlegend verändern. Abgerundet wird das Ganze durch die routinierte Abwertung der Wähler anderer Parteien als „dumm“.

        Ja, so kennt man AfD-Wähler: einfach nur zuckersüß, diese stolze Ignoranz.

        Und wenn Freiheit und Selbstbestimmung auf unmündige Bürger in einem kapitalistischen Konsumsystem treffen, endet das nicht selten in gnadenloser Selbstversklavung. Am Ende bleibt – wie so oft – die Erkenntnis, dass Menschen offenbar vor sich selbst geschützt werden müssen.

        -86
        • Sind sie schon wach? Schlechter als jetzt kann es wohl nicht werden. Mit der AfD kann es nur besser werden. Zuerst nachdenken und dann schreiben.

          50
        • Moin Atlas und ein frohes und gesundes neues Jahr .

          Na was Sie meine was nicht geht oder einfach nur Dysfunktional ist weiß ja nun wohl jeder hier .
          Was würden sie dem Land und den Wählern den empfehlen zu tun ?
          Das Land gespalten haben ja nun die derzeitig Regierenden Altparteien selbst ! Hass Hetzte Rechtsbeugungen Schikanen Einschüchterungen und Ausgrenzung kommen nun mal nicht von der AFD .

          40
        • Guten Morgen,

          dann schlagen Sie doch eine Alternative zur AfD vor.

          10
        • „Süß“ ist allenfalls Ihr Kommentar. Was wählen wir denn dann? Die Parteien, die das ganze angerichtet haben? Oder gar nicht wählen und damit die etablierten Parteien unterstützen?

          Süß, diese Idealisten…

          1
        • Du bist ja ein ganz schlauer

          6
        • Der Troll hat Dienst.

          19
        • Die Altparteien sind das Grundübel, es sind Räuber und Banditen, aber keine Politiker!

          2
        • @Migrationshintergrund
          Gulag oder ähnliches für uns. Hat er im letzten Satz doch deutlich beschrieben 😉

          0
    • Eine CO2-Abgabe gezahlt werden muss.
      Das ist alles um was es geht ! Den Rest von 2000 Seiten kann man vergessen .
      CO2 wird die neuen Millionäre und Milliardäre schaffen inkl den neuen Feudalherren in Europa und die breite Mehrheit zurück ins 19 Jahrhundert befördern .
      Letztens mal einen Bericht gelesen wo ein Händler erklärt hat wie er in 7 Monaten 900000 EUR an CO2 Zertifikaten verdient hat .
      Frage mich wer wohl die 900000 EUR am ende in der realen Wirtschaft erwirtschaftet hat und wie wohl 900000 EUR im Privatvermögen eines Händlers von dort aus die Welt retten werden .

      • Das wird so sein. Die CO2-Abgabe ist so eine Art Casino für geschickte Unternehmensberater, die Unternehmen davon „entlasten“, indem sie diese Bürokratie „erledigen“.

    • Nein nicht auswandern sondern AFD wöhlen. Leider haben das in den letzten Jahren zu wenige getan, deshalb gehts mit Buntschland massiv bergab. Und es wird noch viel Schlimmer werden.

  • Die EU hat sich sprichwörtlich in einen Fluch verwandelt. Jede unternehmerische Tätigkeit wird geradezu grotesk anmutenden Auflagen erstickt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis das System zerbricht und große Teile der Industrie zerstört sind.

    • Das alles ist offensichtlich VORSATZ, kein politisches Versehen.

    • Das wird dann schlimm, schlimm für die EU-Bürokraten. Die sind dann wie Kinder denen man das Spielzeug weggenommen hat, die werden dann sehr viel Lärm machen

  • Einfach ignorieren.

    • Ignorieren dürfte schwierig werden, weil die EU möchte offensichtlich zusätzliches Geld mit der Verhängung von drastischen Strafen verdienen.

      Und wenn es nur diese einzige CBAM-Richtlinie wäre!! Die EU produziert fast täglich neue Vorgaben, kein Unternehmen der Welt kann diese noch verarbeiten.
      Hier nur ein paar „Best-Of“s:
      – Entwaldungsrichtlinie
      – neue Maschinenrichtlinie ab 2027
      – Lieferkettensorgfaltsgesetz
      – usw.

  • Na wenigstens für Überprüfungen jeglicher Art scheint genug Personal da zu sein!

  • Wir bezahlen für ein Gas welches wir nicht sehen,welches wir ausatmen,welches Pflanzen benötigen.
    Wie krank ist diese EU Bande eigentlich?Die korrupte Politikerbande in Brüssel zerstört die Wirtschaft in unserem Land und unsere Politiker machen dabei noch mit.
    Unfassbar.Die EU gehört sofort abgeschafft,ohne wenn und aber.Wir brauchen diese ganzen Gesetzte nicht.Es wurde auch schon vor der EU Handeln unter den Ländern betrieben und es klappte wunderbar.

    • Keine Sorge, an weiteren Einnahmequellen arbeitet die EU-Krake bereits.
      Als Nächstes kommt Wasser, mal schauen was dann – wir lassen es uns ja aber auch gefallen und meckern „nur“.

  • Einfach nur Irrsinn. Und die USA zeigen, wie es gehen kann.

  • Sehr guter Plan um sicherzustellen das sich hier auch wirklich kein ausländisches Unternehmen mehr ansiedeln will oder investiert.

  • Ich habe allerdings die Hoffnung dass in Brüssel irgendwann vernünftige Parteien die Macht übernehmen, und das wird bestimmt eher passieren als in Deutschland

    • Wäre ja tatsächlich wünschenswert, aber ein schöner Traum bleiben. Dort ändert sich genau wie in D gar nichts. Alles ein Klüngel, die halten sich fest an ihrer Macht und ihrem monatlichen Scheck.

  • Ob die potentiellen Lieferanten sich diesen bürokratischen Schmarrn antun, oder lieber einfachere Kunden suchen wird sich zeigen. Der Aufwand und die Abgaben /Zölle werden auf die Ware aufgeschlagen.

  • Ich habe mir die 2000 Seiten mal durchgelesen……halb so wild. Wenn man es erst mal kapiert hat……🤪

  • Planwirtschaft in Vollendung – funktioniert aber dennoch nicht!

  • Gott sei Dank, Wette nicht verloren. Wir erhalten den angekündigten Sonder-Bürokratieabbau, in Anlehnung an das Sonder-Vermögen, den Sonder-Bauturbo und den Beschäftigungs-Sonderturbo. Ich hatte schon befürchtet, die wollen wirklich die Bürokratie abbauen, nachdem es einige Wochen ruhig war. In der Sonder-Demokratie – also Unsererdemokratie ist eben vieles sondermöglich

  • Wer soll das alles bezahlen?

    Beispiel aus der realen Welt:

    Wir haben einen Zaun. 2023 wollten wir den Zaun um 1 Teil erweitern. Wir waren beim Zaunbauer. Er bat um unsere E-Mail Adresse, damit man uns den Kostenvoranschlag schicken könne.(Ohne Einbau-das hätten wir selbst erledigt)
    Wir grinsten uns an: für 1 Zaunteil einen Kostenvoranschlag…?

    Das Grinsen ist uns schnell vergangen:
    Unser Zierzaunelement hätte mit Mwst. ca 160 Euro gekostet. Zuzüglich werksseitige Frachtkosten, Verpackungskosten, Mindermengenpauschale bis zu unserem Zaunbauer–Lieferkosten von unserem Zaunbauer zu uns nach Hause, plus Mwst wären es am Ende 606,19 Euro gewesen. Stand November 2023. Seit 2024 hat sich die CO2-Bepreisung erneut erhöht, zusätzlich kam noch die Mauterhöhung dazu. Unsere Regierungen haben total den Bezug zum realen Leben verloren.

    Wir haben das Zaunteil nicht bestellt.

  • von gasag.de Ein Mensch in Deutschland verursacht jährlich durchschnittlich 11,17 Tonnen CO2-Äquivalente. lass ich mal so stehen,in anderen ländern kanns dann mehr oder weniger sein

  • Dieser Text sollte allen Bürgern und all den Leuten vorgelegt werden, die die jetzige EU so toll finden. Vielleicht würden sie dann den ganzen Wahnsinn erkennen und verstehen, dass die EU ein Friedensprojekt und ein Projekt für den freien Handel sein sollte und nicht mehr.

  • Prognose: Warenimporte werden für die EU gestoppt.
    Alle Warenströme werden um die EU geleitet!

    Eine neue Weltkarte, lässt die EU als weißer Fleck erscheinen und es wird außerhalb der EU gelehrt, dass die EU mal eine Wirtschaftsnation war.
    China und Indien planen eine Expedition, um herauszufinden ob und wie dort noch Menschen leben.

  • 2000 Seiten nur? Da hat aber jemand schlampig gearbeitet.

  • Wenn man mir vor 10 Jahren erzählt hätte, daß die EU derlei Vorschriften erlassen würde, in dem Umfang und mit diesem dann nötigen „Personal-Einsatz“, was hätte ich dann wohl entgegnet?
    Mittlerweile weiß ich, daß das Ende der „Irrsinns-Fahnenstange“ wohl immer noch nicht erreicht ist.

  • Ist bei der EU noch nicht angekommen, dass es bald nichts mehr zu kontrollieren gibt?
    Alle machen zu oder hauen ab – oder ist es das, was man wünscht?

  • So lange Bürokartie, bis es keinen mehr gibt, der dafür zahlt.
    Ein Wähler Umdenken findet ja nicht, bzw. viel zu langsam statt.

  • Das kann man ja nur noch kafkaesk nennen. Produktivität, wer braucht das? Bis der Hunger kommt!

  • Ich bin gerade in Afrika südlich des Äquators.
    Aus dem Bus sehe ich: Müll überall, dann einen rauchenden, brennenden Haufen. Helmpflicht? Verkehrsregeln? Katalysator? Man riecht etwas anderes. Strom? Wird spontan über Dieselgeneratoren erzeugt, es knattert überall, plötzlich stößt so ein Ungetüm eine abartige, riesige schwarze Wolke aus.

    Die Menschen sind freundlich, haben viele Kinder, fast jeder Kapitalist und geschäftstätig, allesamt schwarz und hie und da eine hübsche Frau.
    Sie gehen mit Problemen anders um. Ist es lösbar, wird es gelöst. Ansonsten Hakuna Matata. Es gibt keine Traumatisiertheit, keinen Psychologen und kein Geseire über vergangene Probleme.
    Du musst jetzt sofort freundlich sein, gute Laune verbreiten und was verkaufen, oder es irgendwie reparieren, ansonsten überlebst du nicht.

    Afrika ist ein hartes Leben aber lebensfroh, wir ersticken nicht am Ruß sondern an unserer Moral. Wir werden trotz unserer vergangenen Errungenschaften immer dümmer.

  • Der Wunsch, andere zu bevormunden, gehört zur moralischen Entwicklung.

    Zitat: „3. Stufe … Moralische Erwartungen anderer werden erkannt. … Korrespondierend dazu richtet er ebenfalls moralische Erwartungen an das Verhalten anderer“ Quelle: Moralentwicklung

    Deshalb nimmt die allgemeine Bevormundung kontinuierlich zu, z.B. Steuern, Zensur, Bürokratie, …

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann den Wunsch nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    -13
    • Platte wechseln oder mal eine eigene Meinung.
      Bias kann weg.

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