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Das gruselige Weltbild der Anja Reschke: Das Geld der Bürger gehört dem Staat

Anja Reschke wollte in ihrer jüngsten Folge von „Reschke Fernsehen“ Familienstiftungen entlarven. Sie entlarvte sich allerdings selbst, indem sie ihr gruseliges Weltbild offenbarte: Das Geld der Bürger gehört in diesem zuallererst dem Staat.

Anja Reschke auf dem roten Teppich bei der Verleihung des Deutschen Radiopreis 2025. (IMAGO/APress)

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Intro. Abwechselnd Bilder von bescheidenen Verhältnissen und Reichen. Verschiedene gegenübergestellte Schlagzeilen. „In Deutschland fehlen 1,4 Millionen Wohnungen. Kinderarmut in Deutschland nimmt zu. Deutschland hat 500 Superreiche mehr. Marode Schulen warten auf Milliarden. Deutschland im Club der Superreichen vorn dabei. Wenn das Geld trotz Arbeit nicht reicht. Zahl der Milliardäre in Deutschland deutlich gestiegen. Jeder fünfte Ruheständler lebt knapp an der Armutsgrenze.“

Dann der erste Satz der mit goldenem Blazer ausgestatteten Moderatorin Anja Reschke: „Deutschland steht kurz vor dem Abgrund.“ Oha, wird plötzlich selbst in einer linken ÖRR-Show die miserable Wirtschaftslage thematisiert? Folgen nun Statistiken zur sinkenden Wettbewerbsfähigkeit, zu verlorenen Industriearbeitsplätzen, zur Stagnation? Wird endlich die Behauptung aufgegeben, dass populistische Rechte das Land nur schlechtreden würden?

Nein, natürlich nicht. Sofort relativiert Reschke und offenbart ihr eigentliches Motiv: „Jetzt nicht kurz vor dem Abgrund, aber anscheinend fehlt es in Deutschland ja doch gerade überall an Geld“. Das würden die Menschen „fast in jeder Lebensphase“ merken. Reschke listet eine Reihe von Problemen auf: zu wenige Kitas und Wohnungen, marode Schulen und Straßen.

Fällt denn niemandem in ihrer Redaktion etwas auf? Das sind sämtlich Probleme, für die der Staat direkt, bei den Wohnungen indirekt, verantwortlich ist. Politiker verteilen das Steuergeld lieber in der Welt oder pumpen es in den Wohlfahrtsstaat, als genügend Mittel für simpelste Aufgaben wie vernünftige Schulen und Straßen bereitzustellen. Sie verknappen den Wohnraum mit ihren Regulierungen und Besteuerungen.

Reschke kritisiert jedoch nicht diese versagende Politik, sondern möchte ihr noch mehr Geld zur Verfügung stellen. Die Reschke-Lösung für alle Probleme, der Kern der gesamten Sendung: Die Reichen zahlen dank Familienstiftungen zu wenige Steuern, da müsse man ran, es brauche mehr Umverteilung. Sie versucht, eine Ungerechtigkeitsdebatte zu befeuern, und beklagt, dass Nichtreiche diese Möglichkeiten nicht haben.

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Die einen könnten keine Steueroptimierung betreiben, die anderen schon. Reiche könnten doch viel mehr zahlen. Das widerspricht ihrem Verständnis eines gerechten Steuersystems, das auf dieser Logik aufbauen sollte: „Jeder genau so viel, wie er eben kann.“

Reschke offenbart mit diesem Satz ein zutiefst kollektivistisches Staatsverständnis. Wenn jeder „genau so viel“ zahlt, „wie er eben kann“, ist auch jeder immer an der maximalen monetären Schmerzgrenze. Was der Einzelne wirklich leisten „kann“, ist außerdem höchst subjektiv, ein Einfallstor für stetige Steuererhöhungen, ein Fass ohne Boden.

Ein liberaler Staat nimmt den Menschen nicht so viel ab, wie es gerade noch möglich ist; er nimmt ihnen genau so viel weg, wie er für seine dringendsten Kernaufgaben benötigt. Die Abgabenlast definiert sich nicht über die maximale Belastungsfähigkeit der Steuerzahler, sondern über das Notwendige.

Ellenlang werden in der Sendung die gestalterischen Details von Familienstiftungen erklärt. Eine Passage, die für jeden Menschen ohne Steuerberaterausbildung eine einschläfernde Wirkung entfalten muss. Die skandalös wirken sollende Bilanz der Langeweile: „Für alles, was in der Stiftung Einkommen erzielt“, werden nur 15 Prozent Steuern fällig.

Damit könnten dann Immobilien, teure Autos und Aktien gekauft werden, die wiederum das Vermögen steigern. Dass mit all diesen Tätigkeiten Geld in die Wirtschaft gespült wird, Arbeitsplätze gesichert und für Wachstum gesorgt wird, kommt Anja Reschke nicht in den Sinn. Überhaupt scheint sie keine Sekunde daran zu denken, dass Geld außerhalb des Staates durchaus nicht ganz irrelevant für den Wohlstand eines Landes ist.

Reschke denkt nicht vom Individuum aus, der Staat ist das Zentrum ihres Weltbildes. Erbe, das durch Familienstiftungen nicht oder nur sehr gering besteuert wird, ist Geld, das „uns allen durch die Lappen geht“. Sie lässt in der Sendung Geldscheine von der Decke fallen, begleitet von aufgesagten Milliardenbeträgen, die der Staat doch haben könnte, wenn vererbtes Vermögen konsequenter besteuert würde.

Von Anja Reschke gibt es keine Kritik am 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen der Bundesregierung. Dass 86 Prozent der Mittel laut Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln im Jahr 2025 zweckentfremdet wurden, hören Reschke-Zuschauer nicht. Hunderte Milliarden Euro werden ausgegeben, ohne dass irgendein Normalbürger eine Verbesserung in seinem Leben feststellt. Anstatt das zu kritisieren, fordert die ARD-Journalistin, noch mehr Geld für den Staatsschredder zu organisieren.

Es mag angestrengte Bemühungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geben, dem „Staatsfunk“-Vorwurf kein inhaltliches Futter zu geben. Anja Reschke ist daran nicht beteiligt. Ihre Sendung beendet sie mit dem Appell an Milliardäre, Geld an das Schuldentilgungskonto des Bundes zu überweisen. Ob sie selbst, sicher auch nicht schlecht verdienend, mal so solidarisch war und dorthin Geld geschickt hat? Es darf bezweifelt werden.

Ihre Ansprache an diese Gruppe offenbart ein weiteres Problem. Sie leitet nämlich folgendermaßen ein: „Liebe Milliardäre, die sie vielleicht gerade zufällig vor dem Fernseher sitzen“. Frau Reschke, ich muss Ihnen leider mitteilen, dass es in Deutschland noch nicht einmal zweihundert Milliardäre gibt. Es sind wirklich nur so wenige Menschen. Und die haben sicher Besseres zu tun, als Ihrer linken Agitation beizuwohnen.

Wir reden über eine maximal kleine Gruppe, die aber mit ihrem Kapital und Wissen maximal für Wohlstand sorgt. Bürger, die jederzeit auswandern könnten, das aber glücklicherweise nicht tun. Sie verdienen Dank, keine Umverteilungsfantasien.

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62 Kommentare

  • Der Staat hat überhaupt kein Geld. Alles, was der Staat ausgibt, hat er vorher entweder von seinen Bürgern geliehen oder ihm als Steuern abgenommen.

    • SIE bildet sich ja auch ein, die Bürger erziehen zu müssen!

      • Ja – und hätte selber dringend Erziehung zur Realitätswahrnehmung nötig. Aber auch hier gilt bei den Linksgrünen : Ideologie geht vor Verstand.

    • Dank unserer „Staatsdiener“ hat jeder mit deutscher Staatsangehörigkeit aktuell 32.934 Euro Schulden OHNE SCHULDZINSEN, und es werden täglich mehr.
      Muss man auch wissen: die Prokopfverschuldung wird exklusiv der Zinsen ausgewiesen.

      • Sie spinnen sich was zurecht.
        Hunderte Milliarden gehen als Zuschüsse in die gesetzliche KV und RV. Mindestens 60 Milliarden geben Bund und Länder für illegal im Land Lebende aus. 1 Milliarde für Linke NGOs. Milliarden für Entwicklungshilfe. 60-80 Milliarden für Zinsen. Zig Milliarden für Ukrainer. Zig Milliarden für Deutsche, die arbeitsfähig sind aber gar nicht arbeiten wollen. Und Sie schieben alles auf die „Beamten“, die 4% der Arbeitnehmer im Land ausmachen.

        -15
        • Sie uebersehen den Zusammenhang. Jene “ Staatsdiener “ sind es eben, die diese Gelder, von Ihnen gut aufgefuehrt, in der Welt verschenken.

          3
        • Ich kenne mich da aus!

          11
        • Zu den Beamten kann man nur sagen dass die Dosis das Gift macht ! Viel zu viele gibt es hier davon . Und zu allem Überfluss sind auch noch eine Menge davon eher eine Belastung und eine Gefahr für unseren Staat und unsere Demokratie.

          1
    • Liebe Milliardäre, die sie vielleicht gerade zufällig vor dem Fernseher sitzen“. Frau Reschke – Milliardäre schauen kein ARD & ZDF Zeit ist Geld.

    • @Einwurf: Weiß sie sowas überhaupt? Wenn nicht, muß ihr das mal gesagt werde!

    • Lang ist’s her, da hieß es: Der Staat müsse sich für das was er seinen Bürgern abnimmt und wie er sie einschränkt rechtfertigen. Lang ist’s her …

  • Anders herum wird ein Schuh draus das Geld des Staates gehört den Bürgern

  • Bei solchen Kommentaren hat man als Liberaler noch Hoffnung. Man hat ja schon fast dein Eindruck zu einer ausgestorbenen Art zu gehören. Danke Herr Brechtken

  • Der Staat sind die Bürger, was dem Staat gehört, gehört den Bürgern. Der Staat ohne Bürger hat gar nichts!

    • Die Altparteien probieren gerade die deutschen Bürger abzuschaffen.

  • So und jetzt ersetzen wir mal Staat durch ÖRR in dem Artikel.

    Die ÖRR Angestellten nehmen es ja als selbstverständlich hin, dass Geringverdiener mit ihren Beiträgen die üppigen Pensionsansprüche dieser ÖRR Angestellten finanzieren und aber selbst im Alter Flaschen sammeln gehen. Der ÖRR geht schon, meiner Meinung nach, in die Richtung Pensionsanstalt mit angeschlossenen Medienhaus. Wenn man mit dem Geld nicht auskommt erhöht man a la Staat Steuern dort die Beiträge.

  • Erinnert mich an diese fleischfressende Pflanze aus einem Conanroman (Robert E. Howard). Der Titel ist mir leider entfallen.

  • 13 Million Menschen in Deutschland leben in Armut. Wann wird das mal thematisiert ?. Der „Staat“ sind wir alle, besonders jene die die Kohle für den „Staat“ erwirtschaften. Und diese Menschen werden immer weniger.

  • Im zweiten Schritt ist der Durchschnittsverdiener reich, bei SPD und CDU sind schon die Rentner reich. Und zum Schluß ist bei den Bürgern keiner mehr reich. Halt, doch, eine kleine Schicht wird weiterhin reich sein. Politiker und ihre Sprachrohre können sich ja ihr Einkommen fast frei definieren.

  • Linke präsentieren linke Lösungen. Das allein wäre ja nicht so schlimm. Schlimm ist nur, das die Frau Reschke & Co. im ÖRR den Diskurs bestimmen. Staatssender, die eigentlich zur Neutralität verpflichtet sind, sollten in ihren Formaten auch mal die Ziele und Wünsche der einzigen Oppositionspartei Wertungsfrei abbilden. Aus diesem Grund lehne ich den ÖRR entschieden ab. Ich brauche Abends keine Aktuelle Kamera mehr, Dank Alternativer Medien.

  • Wer ist das?
    Klingt nach TAZ Klientel.


    Wait – ARD-Journalistin? Es ist unerträglich das wir diese Leute finanzieren müssen.

  • Wieviel an Steuer und SV zahlen eigentlich die tollen ÖR-Experten?
    Nichts, das müssen alles die Abgabenzahler übernehmen. Der ÖR hat kein eigenes Geld und erwirtschaftet nichts, daher, Rundfunkgebühren und Steuergelder bitte einstellen, die sollen sich selbst versorgen.

  • Das ist nun mal die sozialistische Traumwelt dieser Genossin. Sie hätte sicher auch eine schicke Datscha in Wandlitz gehabt.

  • ÖRR samt Reschke und Co. nicht zu konsumieren, hilft dabei, die geistige Gesundheit zu bewahren.

    • Warum tust du es dann nicht?

      • Ach Trollinger 😂

        • Bitte vorm Kommentieren erst die Hütte sauber machen!

          9
    • Reschke ist Böhmermann in weiblicher Form.

      • Lustig – gell

  • Hier im Kommentarbereich scheinen, so vehement wie diese Praxis verteidigt wird, mindestens 90% zu denen zu gehören, die mit der Möglichkeit gesegnet sind ihre Millionen in Stiftungen verstecken zu können. Da bin ich hier wohl ein Außenseiter. Denn mein Steuersparmodell beschränkt sich im Großen und Ganzen darauf, evtl. beim LSJA ein wenig zu schummeln. Es scheint für so manchen auch kein Widerspruch zu sein, dass er selbst gezwungener Maßen Steuern abführt, aber sich für die reguläre Steuerhinterziehung anderer einsetzt. Die Idee, dass er letztlich der Dumme sein könnte, weil ihm die fehlenden Steuern abgepresst werden, kommt ihm dabei nicht.

    • Nennen Sie doch mal ein Beispiel, zB die Schwarz-Stiftung bietet 600.000 Arbeitsplätze, wieviele bieten Sie an?

  • Es wäre genug Geld da, wenn gewisse Links-Grün-Rot-Schwarze Kreise es nicht schon seit Jahren für bunte Wolkenkuckucksheime und für eine Klientel ausgeben würden, die wir in Realität in der Wirtschaft nicht brauchen können und die stattdessen die Sozialsystemen plündern, auch wenn Frau Esken und Frau Bas das anders sehen. Wie das enden wird, lässt sich zur Zeit in England, Frankreich und Belgien beobachten, aber natürlich nur, wenn man auch sehen will.

  • Dieses Gruselige Bild sagt mir, das ich mich beim Lieben Gott Bedanken sollte, weil Er mich vor solchen „Personen“ in meinem Leben verschont hat!!

  • Das Geld der Bürger gehört zu allererst dem Bürger. Schließlich sind wir keine sklaven. Und wir leben nicht mehr im mittelalter. Und dann soll sie mal überlegen von wem sie monatlich ihr üppiges Salär erhält. Das scheint sie ein und andere Mal zu verdrängen.

  • Sie leben vom Geld der Bürger und nennen sich Politiker und Amtsmitarbeiter! Im Hintergrund belügen und Betrügen sie die Steuerzahler, die eigentlich ihre Arbeitgeber sind! Raffgier statt Ehrliche Politik.

  • Ich brauche keine Reschke zwecks Erziehung! Bin schon erwachsen und komme durch selbstständiges Denken ganz gut klar! Also einfach abschalten!

  • Weder mit Aktienkäufen noch mit den Kauf von Bestandsimmobilien wird Geld in die Wirtschaft gespült oder werden Arbeitsplätze geschaffen.
    Von Reschke halte ich weniger als Nichts, aber auch ich finde, dass das Steuersparmodell ‚Stiftungen‘ ausgetrocknet gehört.

  • Das ist ja jetzt nicht wirklich überraschend.
    Das Weltbild dieser Dame ist ja zwischenzeitlich hinlänglich bekannt, gääähn…

  • Sie ist doch ehrlich denn sie nimmt das Geld des Bürgers (GEZ) doch gern. Ich habe wenigstens Charakter mein Geld ist während meiner Selbständig ehrlich mit Arbeit für die Gesellschaft erwirtschaftet aber für Charakter kann man sich ja bekanntlich nichts kaufen. Langsam glaube ich wirklich früher war es besser den da wurde der Hofnarr noch auf dem Markt an den Pranger gestellt wenn er es übertrieb.

  • Es gibt Personen die sind extrem Dumm und deren
    geistige Verwahrlosung ist extrem fortgeschritten.

  • Was macht Reschke eigentlich anderes als finanziert von Zwangsgebühren billig-populistische Sprüche zu klopfen, die meilenweit von jeder Realität entfernt sind?

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