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Über zwei Euro für Benzin: Sobald sich wieder Schiffe in die Straße von Hormus trauen, ist der Öl-Schreck vorbei

Nach den Militärschlägen im Iran ist der Erdölpreis weniger stark gestiegen, als Analysten in einem solchen Szenario erwartet hätten. Wird der Konflikt bald entschieden, könnten Europa und die Weltmärkte glimpflich davonkommen.

Die Welt zu Gast bei Trump: Auch der Iran soll zur Fußball-WM im Sommer nach Amerika reisen – unklar, ob der Konflikt bis dahin abgeklungen ist. (IMAGO/ZUMA Press)

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„Natürlich schadet das unserer Wirtschaft, sowohl die Öl- als auch die Gaspreise“, erklärte Friedrich Merz in Washington und machte auf die möglichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch die in den letzten Tagen nach den Militärschlägen im Nahen Osten stark gestiegenen Rohstoffpreise aufmerksam. Doch er hatte auch eine Lösung parat: „Deswegen hoffen wir alle, dass dieser Krieg so bald wie möglich enden wird.“

Damit hat der Bundeskanzler recht. Wie lange Heizöl und Sprit noch teuer bleiben, hängt maßgeblich davon ab, wann die Durchfahrten an der Straße von Hormus wieder aufgenommen werden. 170 Schiffe sitzen derzeit im Persischen Golf fest und trauen sich nicht, durch die Straße von Hormus zu fahren. Die wichtigste Voraussetzung für eine Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs ist in jedem Falle die Beseitigung der Bedrohung durch den Iran und seine Terror-Proxys.

Eine physische Erdölknappheit besteht in Europa nämlich noch lange nicht. Aber der Iran hat mit seinem Blockadeversuch erfolgreich Unsicherheit geschürt – und die ist bekanntlich Gift für wirtschaftliche Unternehmungen, die einen stabilen und sicheren Ordnungsrahmen benötigen. Die Bedrohungslage in der Nähe des Iran (mehr dazu hier) hat fast alle Reedereien inzwischen dazu gebracht, die Durchfahrt an der Meerenge zu unterlassen.

Zu hoch scheint den Schifffahrtsunternehmen das Risiko, Frachter und Tanker durch Beschuss oder Seeminen zu verlieren (mehr dazu hier). Per Funk soll der Iran sie zum Unterlassen der Durchfahrt auffordern. Mehrere Frachter wurden tatsächlich von Projektilen getroffen und gerieten teilweise in Brand. Dabei ist die Straße von Hormus die Hauptroute für etwa 20 bis 25 Prozent der weltweiten Ölexporte. Bis zu 20 Millionen Barrel werden dort Tag für Tag in alle Welt verschifft. Eine dauerhafte Schließung der Straße hätte wegen dieser gewaltigen Mengen globale Auswirkungen, vor allem in Form höherer Ölpreise und in der Folge verschärfter Inflation.

Stiege der Ölpreis weiter von aktuell 83 Dollar auf 100 Dollar oder mehr und bliebe auf diesem Niveau, so rechnet das Institut der Deutschen Wirtschaft mit realen Einbußen bei der deutschen Wirtschaftsleistung von 0,3 Prozent in diesem und 0,6 Prozent im nächsten Jahr. Gleichzeitig würden die Verbraucherpreise insgesamt demnach um 0,8 Prozent beziehungsweise 1,0 Prozent ansteigen – die Inflation könnte wieder außer Kontrolle geraten.

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Doch ein solches Szenario gilt heute als unwahrscheinlich. „Mit Verwerfungen in einem Ausmaß wie in den Ölkrisen der 1970er-Jahre ist derzeit nicht zu rechnen“, erklärt etwa Galina Kolev-Schaefer vom Institut der Deutschen Wirtschaft. „Verbraucher sollten einen kühlen Kopf bewahren“, rät ihre Kollegin Samina Sultan im Kölner Stadt-Anzeiger. Ihrer Aussage nach steigen die Preise derzeit nicht aufgrund einer „tatsächlichen Knappheit“, sondern aufgrund von Panikkäufen, weil Verbraucher ihre Tanks auffüllten.

Vor den Problemen mit dem Iran habe es demnach sogar ein Überangebot gegeben, so die Handelsökonomin. Außerdem haben die anderen OPEC-Staaten bereits ihre Fördermengen erhöht – wenn auch nur symbolisch. Die EU und die USA erleichtern außerdem den Zugang zu russischem Öl: durch Druck auf die Ukraine bei der Durchleitung und durch die Erlaubnis für indische Raffinerien, zumindest bis April wieder mit russischem Öl zu arbeiten.

Nicht zuletzt verfügt die Bundesrepublik wie viele westliche Staaten über eine strategische Erdölreserve, die – anders als beim Erdgas (mehr dazu hier) – den Verbrauch von drei Monaten decken kann. China hat nach eigenen Angaben sogar Vorräte für über vier Monate angelegt. Eine neue Ölkrise wie in den Siebzigerjahren steht damit nicht ins Haus. Nur wenn der Krieg mehr als zwei Monate andauere, würden Ölproduzenten die Preissprünge überhaupt spüren, so Sultan.

Auf Verbraucherseite kommen die höheren Preise dagegen schneller an. In Deutschland wird das an den Tankstellen für jedermann sichtbar. Die Benzinpreise haben seit Wochenbeginn einen Satz nach oben gemacht und liegen in Deutschland mancherorts über 2 Euro. Dem liegt ein Ölpreis für die Sorte Brent von gut 83 US-Dollar pro Barrel (also 0,52 Dollar oder 0,45 Euro pro Liter) zugrunde.

Der Großteil des Benzinpreises entfällt in Deutschland allerdings auf Steuern (mehr dazu hier). Deshalb häufen sich auch die Berichte über ausverkaufte Tankstellen im nahe gelegenen Ausland, etwa in Polen. Wegen der hohen Preisdifferenz zum Nachbarland ist der Tanktourismus in den letzten Tagen explodiert, berichtet die Märkische Oderzeitung.

So stark, wie teilweise erwartet, ist der Ölpreis bislang auch gar nicht gestiegen. Analysten hatten mit einer viel stärkeren Explosion der Preise gerechnet, erklärte etwa Javier Blas von Bloomberg auf X. Zum Teil könnten die Risiken der kriegerischen Eskalation auch schon vor den Militärschlägen an den Märkten eingepreist worden sein. Insgesamt aber scheint am Weltmarkt der Optimismus zu überwiegen, dass sich die Situation im Iran schnell in Wohlgefallen auflöst – oder zumindest die Handelswege wieder freigegeben werden.

Im Falle einer dauerhaften Blockade würden jedoch auch die Öllieferländer im Nahen Osten massiven wirtschaftlichen Schaden leiden – Saudi-Arabien, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, aber auch der Irak – und eigentlich auch der Iran selbst, der bis zu 70 Prozent seines Öls durch die Straße von Hormus verschifft. Doch mit dem Krieg ist das Eigeninteresse der Islamischen Republik an diesem Exportweg entfallen.

Selbst vor China macht diese Bedrohung nicht halt (mehr dazu hier). Bislang kaufen die Chinesen einen Großteil des iranischen Öls mit einem Abschlag gegenüber dem Weltmarktpreis. Fast ein Drittel aller Exporte, die durch die Straße von Hormus fahren, gehen in die Volksrepublik. Aller Verbundenheit mit dem Iran zum Trotz haben die Chinesen damit ein Eigeninteresse, die Lage am Golf möglichst schnell wieder zu stabilisieren.

Preiseffekte ergäben sich aus einem dauerhaften Wegfall der iranischen Produktion jedoch nicht nur in den Ländern, die Öl direkt von dort beziehen, sondern auch in Deutschland. Denn Öl wird auf einem Weltmarkt gehandelt. Und so wenig Russland vom Handel ausgeschlossen werden kann, solange einzelne Länder mit ihm Handel treiben, so wenig war das bislang beim Iran der Fall. Weniger Angebot insgesamt führt unweigerlich zu höheren Preisen.

Donald Trump fordert daher von den Briten, Bohrungen in der Nordsee wieder aufzunehmen. Das Vereinigte Königreich hatte die Neuerschließung von Ölfeldern nicht zuletzt aus Umweltgründen zurückgefahren und könnte sich angesichts der neuen Unsicherheiten dazu drängen lassen, wieder vermehrt Erdöl zu fördern.

Und auch auf eine weitere Entwicklung will der US-Präsident nun reagieren: Mehrere Versicherungskonzerne und Rückversicherer haben angekündigt, Durchfahrten nicht mehr finanziell absichern zu wollen. Aus ihrer Sicht ist das Risiko unkalkulierbar geworden. Manche Versicherer kündigen auch Altverträge und bieten neue Kontrakte mit Aufschlägen von 50 bis 100 Prozent an.

Dabei müssen die Schiffe, die Ladung und die Haftung für Fremdschäden wie auslaufendes Öl jeweils gesondert versichert werden. Die zusätzlichen Kosten werden schon jetzt an die Speditionen weitergegeben, die die Schiffe für ihre Ladungen und Container nutzen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch diese Kosten bei den Verbraucherpreisen ankommen.

An die Stelle der Versicherer will nun Trump mit militärischer Macht eintreten. Er erwägt, eine Marine-Eskorte für Öltanker einzusetzen, um so den Reedern die nötige Sicherheit für die Durchfahrt zu vermitteln. Auch Versicherungen sollen seitens der US-Administration zu angemessenen Preisen ermöglicht werden. Die Reeder reagierten zunächst positiv: Der Verband Deutscher Reeder meinte, der Geleitschutz sei vor allem „dringend notwendig“, um das Kriegsgebiet verlassen zu können.

Die Einfahrt von leeren Tankern in den Golf ist damit also nicht gemeint. Bislang stauen sich 170 Schiffe westlich der Meerenge. Diese wieder in den Ozean zu entlassen, wäre ein erster Schritt. Doch ein individueller Geleitschutz wäre aufwendig und teuer. Letztlich müsste jedes Schiff bei der Durchfahrt einzeln geschützt werden. Ob Trump auf diese Weise sein Versprechen, der Ölpreis werde bald so niedrig sein wie nie zuvor, einhalten kann, ist fraglich.

Doch der US-Präsident zeigt einmal mehr seine Entschlossenheit, die Weltwirtschaft mit günstiger Energie anzukurbeln. Mit einem schnellen Sieg gegen den überrumpelten Iran darf man daher auch auf eine Stabilisierung der Lage hoffen. Ziehen sich die Kämpfe jedoch tatsächlich bis in den September, wie aus der US-Administration zu hören war, könnten Wirtschaft und Verbrauchern ungemütliche Zeiten bevorstehen.

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65 Kommentare

  • Je höher der Spritpreis an der Tankstelle, desto höher die Steuereinnahmen des Staates. Glaubt jemand ernsthaft, die derzeitige Regierungskoalition verzichtet auf die Mehreinnahmen, wenn sich der Konflikt tatsächlich „beruhigt“ und die Straße von Hormus wieder sicher ist? Haben wir nicht in den vergangenen Jahren immer wieder erlebt, dass höhere Preise so gut wie NIE wieder gesenkt werden?

    • …und desto höher der Anteil derjeniger, die den von UnsererRegierung erwünschten Wechsel zu einem Batterieauto vollziehen…

      • Ohne das Geld für ein E-Auto zu haben?
        Ohne eine Lademöglichkeit zu haben?

        Ein gebrauchtes E-Auto ist eine unkalkulierbare Aktion.

      • ja, das koennte sich ausgehen.
        laut trump soll der krieg noch bis september gehen.
        mindestens.
        kann also auch laenger dauern.
        analysten prophezeien eine spritpreis von etwa 10 E je liter.

        ob die stolzen unimog-und v8 piloten des forums immer noch jubeln?
        oder sich insgeheim freuen, dass der 2.-wagen des haushalts schon ein e-mobil ist?

    • süss, der dritte Weltkrieg hat begonnen, die Gegenseite scheint zu gewinnen und der deutsche Michel macht sich Sorgen um die Spritpreise.
      Ihr Narren!

      -25
      • @bald hat sichs ausgetankt: Wer ist denn, außer diesem Regime, die Gegenseite des deutschen Michel?

        • muss ich Dir erklären dass der Westen gegen die Brics & Co. Krieg angefangen hat? Russland, China, Brasilien, Indien. Iran….
          Iran hat die US Stützpunkte am Golf ABGERÄUMT. Das ging nur mit Hilfe der Satelliten- und Geheimdienstinfos aus Russland.

          5
        • Die Antwort ist ganz einfach… Der Endgegner heißt nicht Robotnik sondern Atlas-Antifa! Zumindest auf diesem Kanal.🙂

          -1
      • seh ich auch so, und China ist inzischen ein Land, dass ohne einen Schuss abgeben zu müssen, die Welt anhalten könnte.
        Glaubt Ihr die lassen sich ewig von einem narzistischen Orang Utan rumschupsen?

        • wo steckt eigentlich der tapfere Bibi?
          Feiert er mit Epstein in einem Bunker?

          7
  • Komisch! Es gibt Länder in Europa, sogar direkt neben Deutschland, da kommen die Tanker aus der Straße von Hormus noch an.

    • Treibstoffpreise Luxemburg

      Super 95 (E10 / Euro 95): 1,483 € pro Liter, unverändert seit Anfang März 2026.
      3
      Super 98 (SuperPlus / E5): 1,617 € pro Liter, stabil seit Ende Februar 2026.
      3
      Diesel: 1,485 € pro Liter, zuletzt leicht gestiegen um 2 Cent Anfang März 2026.

      • Diesel ist gestern um 21 Cent teurer geworden, kostet jetzt 1,696 €. E10 ist nur wenig gestiegen auf jetzt 1,522 €. (Preise sind staatlich reguliert.)

      • Das stimmt einfach nicht: Kontrolle europaweit:
        https://www.acl.lu/de/mobilitat/kraftstoffpreise/

      • @ AAA 06.03.2026 um 12:55 Uhr
        genau lesen – er verbreitet für Luxemburg Märchen – z.B. heute Diesel 1,

        @ Jane Doe’s großer Bruder
        empfehle für Deutschland clever-tanken.de
        Eingabe PLZ und Festlegung Umkreis möglich und auf der Startseite
        Höchst- und Tiefstpreise in Deutschland – sehr häufig aktualisiert und geschlossene Tankstellen werden nicht angezeigt.

        • @Lux aktuell: ob er durchgeht? verbreitet keine Märchen. In diesem Moment in Luxemburg (übrigens an allen Tankstellen gleicher Preis): Diesel 1,49; 98 1,62; 95 1,52.

          0
  • „Über zwei Euro für Benzin: Sobald sich wieder Schiffe in die Straße von Hormus trauen, ist der Öl-Schreck vorbei“
    Ausgenommen „Deutschland“.

  • Wir wollen es so.

    • Nicht allem nur die Tageschau-Schlaf-Schafe die weiter SED 2.0 wählen weil sie Angst vor echter Demokratie haben.

      • „echte Demokratie“ in einem besetzten Land?

  • Wir haben die höchsten Energiepreise der Welt und unsere Regierung will daran nichts ändern, obwohl sie es könnte.
    Und das war auch schon vor dem Iran Krieg so.

    Da hilft nur abwählen. schwarz-rot-grün-gelb abwählen.
    Klar bekommt man nicht alle gleichzeitig weg.
    Aber das muss man ja auch nicht.

    • unsere Regierung sind Vasallen-Marionetten USraels und diese wollen die EU als Konkurrent ausschalten, damit es schneller geht schicken sie uns auch noch Millionen „Kulturbereicherer“ kapierts endlich.

  • EU-Verteidigungskommissar: USA haben zu wenige Luftabwehrraketen

  • „Stiege der Ölpreis weiter von aktuell 83 Dollar auf 100 Dollar oder mehr“ wir sind jetzt bei 101 Dollar. Nur mal so nebenbei bemerkt.

  • Deutschlands Rohölimportanteil, der durch die Straße von Hormuz kommt beträgt derzeit unter 1 %. Wieso explodieren dann hier die Spritpreise und bei unseren Nachbarn nicht? Der Krieg ist nur ein Vorwand zur Abzocke durch Staat und Energiekonzerne.

  • War bei den Inflationswerten nach Beginn des Ukrainekonfliktes doch auch schon so, Schweiz 2,2%, wir ca. 6%…ich bin mir ganz sicher, die wollen uns nicht abziehen und unserer Regierung ist es auch nicht egal…

    • wir sind ein besetztes Land und haben keine „eigene“ Regierung.

  • „Sobald sich wieder Schiffe in die Straße von Hormus trauen, ist der Öl-Schreck vorbei…..“
    Ganz sicher……ich schwör‘……..zwinker, zwinker…..

    • Der Öl-Schreck ist vielleicht vorbei, aber die hohen Preise werden bleiben und weiter steigen. Oder wann ist in Deutschland in den letzten Jahren schon mal irgendetwas billiger geworden?
      Die Krankenkassen haben dieses Jahr übrigens einen Überschuß von 3,5 Milliarden erwirtschaftet, trotzdem fordern sie schon wieder höhere Beiträge.
      „Du sollst nichts mehr besitzen und glücklich sein.“

  • Habe ich nicht erst gestern einen brennenden Tanker mit großem Loch in der Seitenwand in den Nachrichten gelesen? Sind die Mullahs denn heute schon besiegt? Hat Katar seine Erdgasförderung wieder aufgenommen?

    Eine Leitung von Nordstream 2 ist noch ganz. Die Druschba Pipeline auch. Da würde auch wieder Öl fließen, wenn man dem Selenski ansonsten Waffen und Geld streicht. Aber vielleicht haben wir bald den nächsten Krieg: Ungarn-Ukraine.

    • wenn Putin dann noch WILL.

  • Unser Öl hat nur geringfügig mit dieser Tankerroute zu tun …

  • Analyse hin oder her. Eigentlich braucht es dazu keine Analyse.
    Überall in Europa sind die Preise gleich geblieben, oder nur leicht gestiegen. Logisch, denn bei einer Preissteigerung von 12 Dollar pro Barrel (159 Liter), sind das gerade mal 6 Cent pro Liter die das Öl mehr kostet. Alles darüber hinaus ist reine Geldmacherei.

    Die Konzerne haben sich da ein perfektes und perfides system geschaffen wie man die Preise machen kann wie sie wollen.
    Der Preis wird morgens früh nach oben gejubelt, alle ziehen dann automatisiert nach.
    Das sind einfach Computer Algorithmen die dann für jede Region das automatisiert machen.
    Den Tiefpunkt setzt noch irgendeiner in der Zentrale. Alles andere folgt automatisch. Ohne Zutun. Damit ist dann quasi niemand schuld an den Preisen und es gibt keine Preisabsprache, , da ja für jede Tanke festgelegt ist „1 Cent billiger als die andere mit Zeitverzögerung X“. Da muss man nur die Zeitverzögerung verlängern und schon geht der Preis insgesamt nach oben.

    • Stimmt nicht.

  • „Nach den Militärschlägen im Iran ist der Erdölpreis weniger stark gestiegen, als Analysten in einem solchen Szenario erwartet hätten.“

    Der Ölpreis ist noch fleißig am Steigen. Habe vor wenigen Tagen mir nochmal zusätzliche Öl- und Gasproduzenten ins Depot gelegt.

  • Der Chinakaiser hat doch schon mit die Mullahs gekabelt, das China das Öl seiner Tanker, die im Persischen Golf festliegen, dringend benötigt.
    Besser für die Mullahs, wenn sie auf den Chinakaiser hören und die Meerenge freigeben…

    • Gschichten aus dem Paulanergarten.

  • Die Autofahrer werden brutal abgezockt ! Nur 0,5 % des „Benzins“ für Europa fließt durch die Straße von Hormuz !
    Die Ölspeicher sind RANDVOLL mit GÜNSTIG EINGEKAUFTEM Öl !

    Aber die Industrie nutzt natürlich die Gunst der Stunde, um abzuzocken. Der Krieg im Iran ist ein willkommener Preishebel.

  • DieserKrieg ist einfach nur strunzdumm. Es geht nur um den Petrodollar und die Sicherung der Ressourcen für die USA gegen China. Das alles zu Lasten von Europa.

  • Die hohen Spritpreise sind die Verarschung des Jahres!

    Das, was wir im Moment tanken, wurde vor MONATEN zu den damals gültigen Preisen eingekauft. Es besteht somit kein Anlass, die Preise zu erhöhen.

    Wir werden von vorn bis hinten verarscht!

    • willkommen im Kapitalismus, etwas ist soviel wert wie ein anderer bereit ist dafür zu zahlen. Verarsch du doch deine Tankstelle indem du Fahrrad fährst.

  • Nichts Berichtenswertes aus den Epstein Files, über das Epstein-Netzwerk? War ohnehin hier sparsam. Ach so, jetzt wird Krieg geführt, teils wohl auch von denselben Protagonisten, aber Krieg für das Gute!
    Und Ölpreise, Lieferkettenprobleme, Inflation sind Peanuts! Epstein Files?
    Gehen Sie weiter, hier gibt’s nichts zu sehen.
    Oder doch: großartige Luftaufnahmen der Bombardements und zerstörten Lebensregionen.

  • Merkwürdig ist nur, das dieser „Benzinschreck“ z.B. in Luxemburg noch nicht angekommen ist…. Sachen gibts…

  • Das ist ein erstaunlich naiver Artikel. Bereits 1987 schrieb Trump in seinem Buch „Die Kunst des Verhandelns“, dass der Schlüssel zu erfolgreichen Verhandlungen darin liege, seine wahren Ziele vor der Gegenseite zu verbergen.

    Sein eigentliches Hauptziel ist derzeit der Sieg bei den vorgezogenen Kongresswahlen im November. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht er eine schnelle und umfassende Krise des globalen Finanzsystems. Dann kann er die Kontrolle übernehmen und die Wahlen gewinnen. Die Demokraten hingegen wollen um jeden Preis die Stabilität bewahren, denn dann würde Trump die Wahl verlieren.

    Für den Zusammenbruch des Finanzsystems braucht es Chaos und keineswegs einen Machtwechsel im Iran. Und da auch der Iran Chaos braucht, bemühen sich beide Seiten darum.

  • Lässt ein „Beutegreifer“ sein „Beutetier“ wieder laufen?
    Der Beutegreifer hat „Blut“( das Geld der Bürger) gerochen und wird versuchen, sich weiter daran zu “ laben“.

  • Die hohen Benzinpreise aufgrund der Lage in Nahost sorgen für Wut bei vielen Menschen in Deutschland. Im Bundestag rät Umweltminister Schneider, man solle doch E-Auto fahren. Wenn das so einfach wäre. Die Runde ist sich einig: Das ist ein Marie-Antoinette-Moment. Die SPD verachte die Sorgen u. Bedürfnisse ganz normaler Menschen. Klar, u. wenn Lebensmittel hier zu teuer sind, isst man eben Pastetchen u. Baguette aus Frankreich! (Siehe Andreas Stoch, SPD Baden-Württemberg).„Eigentlich ist es doch so: Wenn deine innere Verachtung für normale Menschen so groß ist, müsste es in der SPD Schutzmechanismen geben, dass du niemals in Verantwortung aufsteigst. Diese Schutzmechanismen sind jetzt kaputt, du wirst belohnt, wenn du die indigenen Arbeiter hasst u. die Migranten als Ersatzwähler liebst. SPD sofort verbieten wird nicht gehen. Aber nie mehr Wählen schon.
    M.G.

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