Milliardenkosten
Beamten-Boom: So stark sollen die Besoldungen in Bund und Ländern jetzt angehoben werden
Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts müssen die Beamten in Deutschland besser bezahlt werden. Auf Bundesebene profitieren vor allem die oberen Einkommensgruppen. Der Haushalt wird dadurch jährlich mit zusätzlichen Milliardenbeträgen belastet.
Im vergangenen Herbst entschied das Bundesverfassungsgericht: Das Land Berlin hat seine Beamten über Jahre hinweg zu niedrig bezahlt. Die Bezüge wurden – mit wenigen Ausnahmen – als verfassungswidrig eingestuft. Nun hebt nicht nur die Hauptstadt die Besoldung an. Auch der Bund und die anderen Länder werden diesem Schritt jeweils auf ihre Weise folgen.
Nach dem Urteil ist der Staat verpflichtet, Beamte künftig so zu vergüten, dass ihre Bezüge mindestens 80 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung erreichen. Ein entsprechender Gesetzentwurf im Bund wurde bereits von Innenminister Alexander Dobrindt vorgelegt. Insgesamt dürften die Anhebungen der Beamtenbesoldung den Bundeshaushalt jährlich mit zusätzlichen 3,5 Milliarden Euro belasten. Darüber hinaus würden Nachzahlungen in Höhe von etwa 707 Millionen Euro erforderlich.
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Die Erhöhungen werden jedoch keineswegs einheitlich ausfallen – ausgerechnet die Bestverdiener sollen überproportional profitieren. Es zeichnet sich ein deutliches Gefälle ab. So ist vorgesehen, dass Beamte der Besoldungsgruppe B11 – darunter unter anderem Staatssekretäre – künftig jährlich 5.556 Euro mehr erhalten.
Allerdings liegt dieser Betrag deutlich unter den ursprünglich geplanten Anpassungen. In einem früheren Gesetzentwurf war vorgesehen, Staatssekretären eine jährliche Grundvergütung von 237.973 Euro zu gewähren – ein Plus von mehr als 39.000 Euro. Erst nach starker öffentlicher Kritik wurde dieser Vorschlag auf Bundesebene zurückgenommen.
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Auch die zunächst geplanten Gehaltserhöhungen für Minister – um mehr als 50.000 Euro jährlich – sowie für den Bundeskanzler – um mehr als 60.000 Euro – wurden revidiert. Dobrindt erklärte, eine Erhöhung für Minister und Kanzler sei „zu keinem Zeitpunkt vorgesehen“ gewesen; die ursprüngliche Tabelle sei gewissermaßen ein Versehen gewesen. Schon jetzt verdient Bundeskanzler Friedrich Merz laut dem Bund der Steuerzahler inklusive Zulagen und Aufwandsentschädigungen rund 38.000 bis 40.000 Euro im Monat.
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Mechanismus für Direktauszahlungen eigentlich einsatzbereit – zur Umsetzung braucht man aber 600 Beamte zusätzlich
Die Bundesregierung hatte Ende 2024 den Direktauszahlungsmechanismus (DAM) für funktionsfähig erklärt – genutzt werden sollte er kürzlich etwa für ein „Pendlergeld“. Doch der Mechanismus ist aktuell nicht umsetzbar – die zuständige Behörde bräuchte 600 zusätzliche Beamte.Mehrere Länder schließen sich dem Bund an. Schleswig-Holstein reagierte im März als erstes Land mit der Umsetzung. Insgesamt sollen dort rund 460 Millionen Euro in die Anhebung der Beamtenbesoldung fließen. Baden-Württemberg folgte ebenfalls und kalkuliert mit besonders hohen Summen: Wie Haufe Online berichtet, belaufen sich die Gesamtkosten für die Haushaltsjahre 2026 bis 2028 auf etwa 3,6 Milliarden Euro.
Eine Sonderbehandlung für Beamte soll es auch in Sachsen und Hessen geben. In Sachsen liegt ein Gesetzentwurf vor, der für die Jahre 2026, 2027 und 2028 jeweils eine lineare Erhöhung um 2,82 Prozent vorsieht. Hessen geht grundsätzlich einen eigenen Weg: Zum 1. Juli wird eine Erhöhung um 3 Prozent umgesetzt, mindestens jedoch um 110 Euro. Zum 1. Oktober 2027 folgt dann eine weitere Anpassung um 2,8 Prozent.
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Die restlichen Bundesländer orientieren sich weitgehend am Tarifvertrag und übernehmen das TV-L-Modell, teilweise jedoch mit zeitlich versetzten Anpassungen bei der Besoldung. Der Tarifvertrag TV-L gilt für die Tarifbeschäftigten der Länder – also jene Staatsdiener, die nicht verbeamtet sind. Nachdem sich Arbeitgeber und Gewerkschaften am 14. Februar 2026 unter anderem auf eine Erhöhung der Entgelte im öffentlichen Dienst um insgesamt 5,8 Prozent in drei Stufen geeinigt hatten, erfolgt nun die Umsetzung.
Zum 1. April 2026 trat die erste Erhöhung um 2,8 Prozent in Kraft, mindestens jedoch um 100 Euro monatlich bei Vollbeschäftigung. Zum 1. März 2027 sollen die Entgelte um weitere 2,0 Prozent steigen, zum 1. Januar 2028 um zusätzliche 1,0 Prozent. Die meisten Bundesländer planen oder haben bereits angekündigt, dieses Erhöhungspaket weitgehend zu übernehmen.
Dass die Besoldung für Beamte sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene erneut angehoben wird, stößt auf Kritik. Bereits heute verschlingt der öffentliche Dienst Milliardensummen. Der Bund wendete 2024 rund 43 Milliarden Euro für Beamte auf. Hinzu kommen die Ausgaben für Pensionäre. Die Beamtenpensionen beliefen sich Anfang 2025 über alle staatlichen Ebenen hinweg sogar auf etwa 65,9 Milliarden Euro.
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Zum Vergleich: Der Bundeshaushalt 2025 umfasste insgesamt 502,55 Milliarden Euro – rund ein Fünftel der Mittel, die eigentlich für den Ausbau der Infrastruktur oder die Sicherung des Lebensstandards der Bürger vorgesehen sind, wird bereits jetzt für den umfangreichen Personalapparat aufgewendet.
Auf Länder- beziehungsweise kommunaler Ebene sind die Personalausgaben sogar noch höher. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts vom September 2025 geben Länder und Kommunen in Deutschland täglich rund 835 Millionen Euro für ihr Personal aus. Auffällig ist dabei, dass diese Ausgaben kontinuierlich steigen, während die Bevölkerungszahl in Deutschland seit sechs Jahren weitgehend stagniert und sich im Bereich zwischen 83 und 84 Millionen Menschen bewegt.
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Das ist nichts anderes als WÄHLERKAUF auf Steuerzahlerkosten.
Sie lassen JEDE SCHAM FALLEN ! Wie lange wird das gut gehen ?
Schon heute steht die Finanzierung bspw. der Beamtenpensionen IN DEN STERNEN, weil es ein gigantischer Betrag ist.
Weltweit haben wir den höchsten Stand von Beamten und Öffentlichen Mitarbeiter in allem „Demokratien“.
Ja nee, is klar.
natuerlich ist es waehlerkauf.
das versuche ich doch hier schon seit ewigkeiten denjenigen zu erklaeren, die sich unter jedem wahlprognosenartikel wieder und wieder darueber wundern, wer noch kartellparteien waehlt.
je mehr staatsalimentierte, um so mehr regierungswaehler.
logisch.
aber wie macht man das der schlafenden masse klar, die es anscheinend immer noch nicht verstanden hat?
Wenn man keine Ahnung hat, 1fach mal die Klappe halten.
Eine Gehaltserhöhung in B11 um 5.536 EUR p.a. sind gerade einmal schlappe 461,33 EUR pro Monat…………das ist ja vernachlässigungswert.
Beamte haben darüber hinaus kein Streikrecht, haben mitunter Residenzpflicht und müssen aus ihrer Pension die enormen Kosten der KV selbst tragen.
Es steht zudem jedem Neidhammel frei, sich auf einen Beamtenjob zu bewerben.
@bullshark
Deine Rechnung stimmt zwar, aber dein Mitleidsversuch ist bei einem B11-Gehalt von über 16.000 € im Monat einfach nur peinlich. Wer 461 € Erhöhung als „schlapp“ bezeichnet, hat den Kontakt zur Realität komplett verloren.
Hör auch auf, über die Krankenkasse zu lügen: Als Pensionär bekommst du
70 % Beihilfe vom Staat geschenkt. Wer eine Pension von 11.500 € sicher hat, ohne je eingezahlt zu haben, sollte gegenüber Steuerzahlern, die diesen Luxus finanzieren, ganz kleine Brötchen backen!
@bullshark
nach meiner Kenntnis haben Beamte eine Grundversorgung ähnlich „AOK“. Über die Landesämter für Besoldung und Versorgung.
Eine zusätzliche private KV ist für Beamte sehr günstig. Zu 70% subventioniert?
Bitte mehr differenzieren; Bei einer mäßigen A5 Pension zahlen meine Frau und ich als Pensionär zusammen monatlich für die restliche private 30%-Absicherung mehr als 800 €. Die Pension ist zusätzlich voll zu versteuern, reicht dennoch zum Leben. Ich habe keinen Grund zur Klage.
Und Du bist ein Vollpfosten.
Ein Zimmer, eins bewegt, eins bewegt sich nicht. Was ist das?
Ein Beamter und ein Lüfter.
Na, das entspricht ja mal ungefähr so die Steuererhöhung, die wir hier mittragen müssen. Was Kosten der KV/Pension angeht, so musste ich beim Schwiegervater schmunzeln, da er von seiner Rente seinen Pflegeplatz mit finanzieren muss.
Was haben die Kosten für eine Heimunterbrinung mit der Beamtenbesoldung bzw. deren Beitrag zur KV zu tun ?
Meinen Sie etwa, ein Beamter käme in einem Pflegeheim umsonst unter ?!
Job?
Oder Beruf?
Sie haben vergessen, dass die Beamten die Krankheitskosten wie Arztrechnung und Medikamente wieder erstattet bekommen. Immer schön bei der Wahrheit bleiben.
Schlappe 461,33 EUR pro Monat?? Sie sollten sich wirklich schämen!! Wie soll sich ein Durchschnittsrentner fühlen, wenn er hier von „schlappen“ 461 € liest.
Sie wollen einen Durchschnittsrenter mit einem Beamten in B11 vergleichen ?
Denken Sie mal drüber nach, was Sie da so von sich gegeben haben.
Es geht mir hier um „schlappe“ 461€ . Ich will keinen „super“ B11 Beamten mit einem Rentner vergleichen! Es mir rein um den Betrag. Und das Sie, genau wie diese verlogene Regierung in einer eigenen Welt leben und den Bezug zur Realität verloren haben!!
Wenn das Kriterium „Je blöder desto besser“ für einen Beamten-Posten ist, schießt hier aber einer den Vogel ab!
Bullshark : Rentner beuten den Staat aus? Aber sonst geht’s Ihnen gut? Wir Rentner mussten immer Beiträge in die Rentenversicherung einzahlen, und dazu noch über unsere Steuern das ganze Beamtentum mitfinanzieren. Großkotziger als solche Typen wie Sie gibt es wohl nicht. Leben in einer Blase, die Ihnen der Bürger zahlt.
Beamte leisten etwas für uns, Rentner sind nutzlos und beuten den Staat aus!
Oh Gott, so viel Nicht-Wissen ist peinlich
Und du bit ein Vollpfosten
Wann hat der letzte Arbeitnehmer eine Gehaltserhöhung von 461€ erhalten????? Und nein, nicht jeder kann Beamter werden, genauso wie nicht jeder Gerüstbauer werden kann
… wer klugscheißert aber statt „statt“ staat schreibt, hat nicht einen EuroCent mehr verdient und sollte daher nur kleine Haufen scheißen …
@bullshark
naja, wenn krank geworden, bekommt ein nicht-beamter ein paar Monate etwas Geld… ist auch ok so… ein Beamter 100% lebenslang…
So ein Schwachsinn kann nur vom Pillen-Troll kommen ! Die Hälfte der Beamten-Krankenversicherung trägt der Steuerzahler über die sog. Beihilfe und den Rest deckt für praktisch jeden Beamten eine private Krankenversicherung, die im Regelfall auch spezielle – vergünstigte – Beamtentarife anbietet.
Fazit: Beamte sind PRIVAT krankenversichert FÜR LAU.
Dafür muss man keine KI befragen.
Übrigens: in dieser Beamtenfamilie bekommen die Familienmitglieder auch Beihilfe, dafür müssen Partner/in sowie Kinder auch separat versichert werden. Kostenfreie Familienmitgliedschaft gab’s da noch nie.
Das gilt übrigens nicht nur für B11, sondern auch für A6, 7, 8 oder 9 (nennt sich mittlerer Dienst).
Google KI:
Pensionierte Beamte zahlen ihre Krankenversicherung überwiegend selbst, erhalten aber Beihilfe vom Dienstherrn (meist 70 % der Krankheitskosten)
Sie müssen sich privat (PKV) oder gesetzlich (GKV) versichern. In der PKV versichern sie nur die Restkosten (30 %)
#Wissen ist Macht. KI ist nix
Nix wissen macht auch nix #Troll
Deshalb erhalten Beamte ab 2 Kindern den erhöhten Beihilfesatz von 70 %, der jeweilige Ehegatte übrigens ebenso.
Google KI befragen nur Deppen.
… bullshark: „Beamte leisten etwas für uns, Rentner sind nutzlos und beuten den Staat aus!“
Rentner haben gewöhnlich 45 Jahre zum BIP beigetragen, Beiträge in die eigene und Ihre Altersvorsorge gezahlt und für Ihr beschissenes Salaire hingehalten … mit Zins und Zinseszins finanziert der „Rentner“ seinen Ruhestand selbst … und dazu auch noch Ihren Ruhestand … obwohl Sie ganz offensichtlich ein Ignorant und verstandsloser Lappen sind, würde ich Ihnen dennoch gern Ihre Kauleiste „sanieren“ …
Ich habe den Typ gemeldet. Was sich manche einbilden geht auf keine Kuhhaut mehr.
„ Wenn man keine Ahnung hat, 1fach mal die Klappe halten.“
Das wünsch ich mir bei dir schon lange!
Starkes Argument!
Oh, würdest du dir deine Worte nur selbst zu Herzen nehmen.
Aber dafür bist du wohl auch zu dämlich.
… das Verfassungsgericht, bestehend aus Beamten, welches die Erhöhung der Beamtengehälter für rechtmäßig erklärte, ist ganz bestimmt in jeder Hinsicht unbefangen …
Wahnsinn.
Es ist alles nur noch Wahnsinn.
Ja. Wahnsinn, was hier für ein Schwachsinn verbreitet wird.
Und wo ist die Gegenleistung? Da werden einfach immer mehr Leute hingesetzt, ohne dass jemand weiß was die leisten, damit man Wähler hat.
Wetten, daß die SPD gegen diese „Spitzenverdiener“ nicht öffentlich schießt und Kürzungen und Belastungen fordert?
„mindestens 80 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung erreichen“
In die natürlich auch die Beamtenbezüge mit einfließen.
Damit sind die Beamtenbezüge Teil des Maßstabs, an dem sich dann die Beamten-Mindestbezüge ausrichten. Mann könnte auch sagen, um so mehr Beamte Höchstbezüge beziehen, umso besser ist es dann auch für die anderen Beamten.
Ich bin für einen Mindestlohn für Beamte!
Sagen wir 12 €?
Als pensionierter Beamter kann ich sehr wohl bewerten wie sich mit der Neuberechnung der Beamtenbezüge verhält.
Beamtenbezüge werden von staatlicher Seite festgelegt denn der Staat ist Arbeitgeber.
Und es steht im GG worauf der Staat zu achten hat:
Grundlage und gleichzeitig Grenze aller Besoldungsgesetze ist Artikel 33 GG.
Dieser enthält als hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums den Grundsatz der amtsangemessenen Alimentation. Danach ist der Dienstherr verpflichtet, den Beamten und seine Familie lebenslang angemessen zu alimentieren und ihm einen nach seinem Dienst, nach der mit seinem Amt verbundenen Verantwortung und nach Maßgabe der Bedeutung des Berufsbeamtentums für die Allgemeinheit entsprechend der Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse und des allgemeinen Lebensstandards, einen angemessenen Lebensunterhalt zu gewähren.
Bei der Konkretisierung der amtsangemessenen Alimentation hat der Gesetzgeber einen weiten Gestaltungsspielraum.
Super, und wer gewährt dem Rentner einen „angemessenen Lebensunterhalt“? Denen, die ihre Beiträge jahrelang erarbeiten mussten? Seltsamerweise hört man in diesem Zusammenhang auch nicht, dass die Pensionen der Beamten “ in Gefahr“ sind und dass demnächst nur eine Basisversorgung bezahlt werden kann.
Die unteren Besoldungsgruppen werden nicht gerade üppig bezahlt. Das Problem ist bei den hohen Besoldungsgruppen zu suchen. Dort werden gerne auch Freunde und Verwandte der Politiker rein gebracht.
Generell Beamtenstatus nur noch für Waffenträger und Feuerwehr wäre ein Schritt.
…die unteren Besoldungsgruppen werden auch in der Industrie nicht gut bezahlt. Allerdings steht da die Besoldungspyramide nicht auf dem Kopf.
So langsam kommt auf jeden Arbeiter ein Beamter der ihn verwaltet.
Seh ich bei uns im Ort. In meiner Jugend hatten wir einen Bürgermeister, einen Ratsschreiber und einen Dorfboten..
Heute stehen an unserm Rathaus mindestens 30 Autos von Leuten die da in ihr Büro gehen!!!
Vom Bauhof der Gemeinde wo auch noch 20 Mitarbeiter zur Arbeit gehen ganz abgesehen.
PS: unsere Gemeinde ist aber nicht um das 10- fache gewachsen.
Sehr viele junge Menschen haben erkannt, dass es sich lohnt, in den Staatsdienst zu gehen. Die Tochter meiner Kollegin ist zum Finanzamt gegangen. Interesse hatte und hat sie zwar nicht groß aber sie weiss, dass sie in wenigen Jahren Beamtin auf Lebenszeit ist. 😉 Sie wurde, nach ihrer Ausbildung, bereits 2x versetzt aber nie weiter als 25 Km entfernt.
…na dafür gehe ich doch gerne länger auf Arbeit!
Den Staat aufblähen, bis wie eine Kettensäge brauchen. Kennt man aus Argentinien. Muss es erst soweit kommen?
Wird nicht kommen da man den „gerechten Sozialismus“ ins Auge gefasst hat.
dann aber auch Anwesenheitspflicht und Verbot von Nebeneinkünfte für Bundestagsabgeordnete, Bürgerkrankenversicherung (jeder zahlt Beiträge) und Bürgerrentenversicherung (jeder zahlt Rentenbeiträge)
Noch mal schnell und ausgiebig Familie und Freunde installieren? So AfD; oder doch nicht?
Ich finde das, obwohl Beamter, auch unanständig. Man staunt immer wieder, auf was für Ideen Gerichte kommen. Also im Grundgesetz steht nichts von den 80 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung. Das ist eine freie Erfindung unserer Elite-Juristen. So sind sie halt.
Wenn wir es uns nicht leisten können, das Urteil des Gerichts umsetzen müssen dann ist die Lösung doch einfach. Besoldung rauf, die Zahl der Beamten soweit runter bis es passt.
Demnächst gehen die Boomergenerationen in Pension einfach nicht ersetzten. Damit steigt die Produktivität der Beanten die im Dienst bleiben und oh Wunder, die Erhöhung der Besoldung ist gerechtfertigt.
Besser für uns Beamte als für Radwege in Peru!
So legt man eleganz den Finger ins Auge.
Schöne Grüße.
Genau so ist es.
2 Kinder von mir sind im Öffentlichen Dienst und die haben sich diese Gehaltserhöhungen verdient………..auch wenn sie nicht in B11 sind.
Wer hätte das gedacht 🙂 🙂 🙂
Irgendwie war es schon klar, dass der Stichling ein schreibtischfahrender Beamter ist.
„ Wenn man keine Ahnung hat, 1fach mal die Klappe halten.“
Das wünsch ich mir bei dir schon lange!
Ah daher weht der Wind. Sie sind also vom System abhängig – ein systemling also. War ja klar. Es gibt immer nur diese 2 Möglichkeiten. Entweder ein durchgeknallter Sozialist oder ein Systemgünstling!
Wer nichts wird wird Wirt. Klappt immer. Prost
…meinetwegen könnt ihr Neidhammel hier grün vor Neid werden.
Geht mir am verlängerten Rückgrat vorbei.
Und gut, dass ihr nicht viel wisst, ihr würdet platzen vor Neid.
Angenehmen Abend noch 😉
… wer die Psyche und das Ego solch von sich eingenommener Versager kennt, hat schon gewisse Vorstellungen von dem, was sein Umfeld und auch die Gesellschaft betrifft … wohl gemerkt auch von der trägen und von sich grundlos eingenommenen Beamtenschaft … die, die Du hier pikierst und düpierst, wissen, was sie zu tun vermögen … und Du hattest nur unverdientes Glück …
Genieß deinen kurzen Höhenflug. Kleiner Tipp; was glaubst du, wer deine Pension und die Steuergelder deiner Kinder bezahlt, nachdem dieser Sozialstaat zusammen gebrochen ist?
Aber leg dich ruhig wieder hin junge
Danke, Minderleister.
Der Preis des Sozialismus. Da braucht’s noch richtig viele Staatsdiener für totale Überwachung, Denunziation, Spionage, Steuerkontrolle, internen Terror, Strafvollzug und Verwaltung, um die Restbevölkerung weiter auszubeuten und zu kontrollieren sowie die letzten Kritiker endgültig mundtot zu machen. Zumindest in Deutschland.
Schon jetzt verdient Bundeskanzler Friedrich Merz laut dem Bund der Steuerzahler inklusive Zulagen und Aufwandsentschädigungen rund 38.000 bis 40.000 Euro im Monat. Kann man bei schlechten Leistungen unserer Regierenden wirklich das Wort
verdienen gebrauchen? „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf“ stammt aus Psalm 127,2b und bedeutet, dass Gottes Segen und Versorgung den Menschen oft ohne eigene Anstrengung zuteilwird. Sie nehmen es sich skrupellos so ist es richtig.
Nicht nur das Gehalt auf Steuerkosten wird erhöht. Vergesst nicht, das Beamte Beihilfe berechtigt sind. Im Aktiven Dienst zahlt die Kranken-/Pflegeversicherung 50%, die anderen wir doofen Steuerzahler. Ab Pension zahlen wir doofen Steuerzahler 70% für die Pensionäre. Die Dimension geht viel tiefer. Informiert euch, was Beamte uns wirklich kosten.
Pensionen für Beamte sind nach Fairnessgesichtspunkten im Vergleich zu Renten der Angestellten zu hoch, da geh ich mit. Ansonsten weiß ich von einer mittleren Großstadt, die vor 40 Jahren alles verbeamtet hat, was 2 Beine hatte. Warum? Man spart als Arbeitgeber Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung, Rentenversicherung. Der Beamte ist während seiner aktiven Zeit also deutlich billiger im Vergleich zum Angestellten. Beihilfen für Krankheit halten sich in jungen Jahren der Staatsdiener noch in Grenzen. Nur hat man vergessen fürs Alter Rücklagen für die Pensionen zu bilden, weil das Geld für andere Dinge verpulvert wurde. Und jetzt beginnt der Katzenjammer.
NRW hat eine Versorgungsrücklage für Beamtenpensionen gebildet und in griechischen Staatsanleihen versenkt.
200 Millonen für immer weg.
Zwecklos. Die wollen ihren Hass aus Neid ausleben. Und AN und NIUS gießen mit Halbwahrheiten noch Öl ins Feuer.
Falsch. Die fehlenden 40% zahlen wir über unsere private Kranken- versicherung mit hohen Beiträgen für Frau/Mann und jedes Kind.
Anders als Sie in der gesetzlichen KV mit kostenloser Mitversicherung von Frau und Kindern, die ich mit meinen Steuern subventioniere. Dazu zahlt Ihr Arbeitgeber, falls Sie einen haben sollten, 50% Ihres KV-Beitrags steuerfrei.
Echt doof, wenn man keine Ahnung hat aber trotzdem die Klappe aufreisst.
Der Seher : Wenn Sie nicht begreifen, worum es hier geht, sollten Sie auch nix schreiben. Hier geht es darum, dass sich hier einige Beamte oder ehemalige für den Nabel der Welt halten, dabei aber übersehen, dass sie vom Steuerzahler leben und zusätzlich wesentlich besser gestellt werden als diejenigen, die das finanzieren. Und zu Ihrer Frage : Ich habe 47 Jahre in Vollzeit plus zusätzlich 31 Jahre in einem Nebenjob gearbeitet.
Sie zahlen die Beiträge, die Sie vom Steuerzahler bekommen und nichts anderes. Jetzt blasen Sie sich mal nicht so auf.
Arbeiten Sie ohne Lohn zu bekommen. falls Sie überhaupt arbeiten?
So langsam reicht es! Hier werden ohnehin schon privilegierte Beamte, meist Grüne Gefolgsleute, auch noch zusätzlich gepampert.
es ist wirklich pervers, wie es in D zugeht. jeder, der noch richtig arbeitet sollte sich ueberlegen dieses kafkaeske land so schnell wie moeglich zu verlassen. wenn sie keine steuergelder mehr haben, bricht der ganze laden zusammen und die staatsdiener (auch beamte genannt) muessen dann selber kartoffeln ernten, brot backen und ihre arbeitszimmer in den verwaltungsgebaeuden reinigen.
Arbeitszimmer?
Abzockerkammer oder Erholungsraum wäre der angebrachtere Namen.
„Es steht zudem jedem Neidhammel frei, sich auf einen Beamtenjob zu bewerben.“
Ich empfehle dringend mit der Privatwirtschaft zu vergleichen. Dort sind mit Qualifikation die Verdienstmöglichketen besser.
Nicht zu vernachlässigen die Arbeitsplatzwahl. Die haben Beamte nicht. Passt es mir im Unternehmen kündige ich.
Kündigen, nennt sich Entlassungsgesuch, kann ein Beamter auch jederzeit.
Nicht wirklich. Zumindestens nicht, wenn er in einem vergleichbaren Job arbeiten will. Und der Staat hat das Monopol auf die typischen Jobs.
Ein Arzt kann sich einfach irgendwo anders bewerben. Ein Maurer auch. Ein Polizist kann aber eben nur mit Wohlwollen seines Dienstherren wechseln. Weil es absolut keine vergleichbare Position in der freien Wirtschaft gibt.
Ähnliches gilt für Lehrer, Justizangestellte, Finanzbeamte, usw.
Ein Richter kann zwar Rechtsanwalt werden. Aber fängt eben ohne Klientenstamm komplett neu an.
Da ist nicht mal so eben wechseln. Und ein Entlassungsgesuch führt unweigerlich zur Arbeitslosigkeit. Inklusive einer Nachversicherung in der Rentenversicherung zu sehr schäbigen Konditionen. Ab 40 Jahren tut das richtig weh.
vergleichbare Positionen gibt es sehr wohl, Sicherheitsdienste z.B. ein Finanzbeamter kann genauso auch in die private Finanzbranche wechseln (Anne Brorhilker z.B.) Es gibt schon Alternativen und Möglichkeiten…
Das die Nachversicherung in der RV weh tut, glaube ich gern und dürfte wohl mit der Hauptfaktor sein, warum nur wenige Beamte ihren Beamtenstatus aufgeben.
Finanzbeamte werden von der Privatwirtschaft wegen ihrer herausragenden Fachkenntnisse mit Handkuss abgeworben.
Genauso ist es. Aber davon haben hier die unreflektierten Beamtenhasser keine Ahnung und wollen es auch nicht zur Kenntnis nehmen.
Nicht vergessen, eine große Mehrheit wählte und wählt immer noch genau diese Parteien mit dieser Politik ! Somit muss man eben auch die Konsequenzen dieser selber gewählten Politik auch tragen ! Nach meiner Meinung wurde der Point of no Return schon erreicht und es wird sich nichts mehr ändern oder stoppen lassen ! Solist das eben wenn die große Mehrheit im betreuten denken lebt !
Das kollektive Geheule hilft jetzt auch nichtmehr
Leider AN schildert nur die halbe Wahrheit, was hier leider zu boshaften Kommentaren gegen die Beamten allgemein führt. Ich verstehe das. Aber die ganze Wahrheit rückt die Verhältnisse doch in ein anderes Licht. Gegenstand des Verfahrens war die Mindestbesoldung in den unteren Gehaltsgruppen. Vor dem Urteil war eine Mindestabstandsgrenze zur Sozialhilfe iHv 15 % einzuhalten, d.h. Beamte in diesem Bereich mussten mindestens 15% mehr verdienen als ein Hartz IV – Empfänger für die Grundversorgung plus Miete und Heizung usw. erhielt. Nach dem Urteil muss nun eine zweite Grenze geprüft werden: Das Mindestgehalt darf auch nicht weniger als 80% des durchschnittlichen Einkommens der Gesamtbevölkerung (Median-Einkommen) betragen. Wenn also Hartz IV bzw. Bürgergeld wegen Steigerung der Lebenshaltungskosten erhöht werden und der Abstand zum Beamtengehalt unter die 15% sinkt, dann muss der Mindestabstand 15% durch Gehaltserhöhung wiederhergestellt werden.
Fortsetzung unten
Fortsetzung:
Wenn die 80%-Schwelle durch Gehaltserhöhungen in der Privatwirtschaft unterschritten wird, dann muss das Gehalt der unteren Besoldungsgruppen auf diese 80% erhöht werden. Also erstens Mindestlohnabstand nach unten 15% zum Bürgergeld und zweitens Teilhabe nach oben in Höhe von 80% des Median-Einkommens der arbeitenden Mitte.
Der „Boom“ beruht nun auf einer Folgewirkung für die höheren Besoldungsgruppen zB des höheren Dienstes (in der Regel Juristen) und den leitenden Ministerialbeamten bis hin zu den Staatssekretären.
Wenn die Besoldung der unteren Gehaltsgruppen aus den oben genannten Gründen erhöht werden muss, dann muss der vorherige Abstand zu den höheren Besoldungsgruppen durch entsprechende Anpassung wiederhergestellt werden, weil die Höhergruppierung auf höherer Qualifikation und mehr Verantwortung beruht. Es kommt also zu einem Dominoeffekt. Besonders hervorzuheben ist, dass die Politik hier die mathematischen Vorgaben des BVerfG vollziehen muss.
Ich bin für ein Beamtengrundgehalt von 1 .000.000€ Netto im Monat.
Dann haben die Altparteuen ganz Deutschland im Beamtenstand
und werden sicher für immer gewählt.
Der Rest Putzt und Dient der Nation.
Vermutlich hat Apollo News durch seine verkürzte Darstellung Ihren Frust ausgelöst. Ich verstehe, dass Sie so reagieren. Aber bedenken Sie bitte, dass die Beamten des mittleren und gehobenen Dienstes besonders bei Polizei und Finanzverwaltung einen enorm wichtigen Dienst für die Gemeinschaft leisten.
Laut Bundesstatistik erzielten die Betriebsprüfer der Finanzverwaltung bspw. in 2024 ein steuerliches Mehrergebnis von insgesamt 10,9 Milliarden €.
Bei 12.359 eingesetzten Prüfern waren das pro Prüfer 882.000 €, also mehr als das Zehnfache eines Jahresgehalts inklusive der Lohnnebenkosten. Sie trugen damit nicht nur zu einer Verbesserung der Haushaltslage bei, sondern setzten damit auch die gleichmäßige Besteuerung nach Gesetz und Recht durch.
So wie in dem Zukunftsfilm“ die Zeitmaschine“ die Ewoks und die Morlocks.
Sie sind im falschen Film.
„Ein Mann sieht rot“, mit Charles Bronson passt besser.
Psst … nicht so laut.