ARD unterstellt Siegmund Nähe zu den „Baseballschlägerjahren“ – und bedient damit einen Mythos
Das ARD-Magazin Monitor behandelt in einem Beitrag die Nostalgie von Ulrich Siegmund für die 1990er und frühen 2000er. Dabei wird nicht nur der Mythos von den „Baseballschlägerjahren“ bedient, sondern Siegmund auch Sympathie für diese unterstellt.
Das ARD-Magazin Monitor analysiert in seiner jüngsten Ausgabe das nostalgische Verhältnis der AfD in Sachsen-Anhalt zur Vergangenheit. Im Fokus stehen neben der Bezugnahme der AfD auf die DDR-Vergangenheit im Wahlkampf insbesondere die positive Haltung, die Spitzenkandidat Ulrich Siegmund gegenüber den 1990er- und frühen 2000er-Jahren einnimmt. Denn der 1990 im sachsen-anhaltischen Havelberg geborene Siegmund wünscht sich laut eigener Aussage die Freiheit, Selbstbestimmung und das Sicherheitsgefühl dieser Zeit zurück, wie er in einem Interview mit der Weltwoche sagte.
Den Aussagen Siegmunds gegenübergestellt werden die Aussagen der ebenfalls aus Sachsen-Anhalt stammenden schwarzen Soziologin Katharina Warda. „Die Jahre, die Siegmund zurückhaben will, sind für sie schmerzhafte Erinnerungen“, schildert sie. Katharina Warda, die 1985 in Wernigerode geboren wurde und ihren südafrikanischen Vater nie kennenlernte, führt weiter aus: „Für mich selbst waren die frühen Neunziger die absolute Hölle und auch noch die frühen Zweitausender. Ich erinnere mich an eine Normalität von Gewalt auf der Straße und auch fast so ein Gefühl von Übermacht und ständiger Angst.“
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Die Assoziation, die geweckt werden soll, ist offensichtlich. Siegmund wünsche sich angeblich die „finsteren“ Neunzigerjahre zurück. Eine „Zeit von Hetzjagden, rechten Schlägerbanden, Pogromen wie in Rostock-Lichtenhagen, rassistischer Gewalt und Morden“, wie es im Monitor-Beitrag weiter heißt. Hierzu wird das vor allem in linken Kreisen beliebte Narrativ der sogenannten „Baseballschlägerjahre“ bedient, das vor allem in den vergangenen Jahren medial stark rezipiert wurde.
Die Grundaussage: In den Neunzigerjahren und den frühen Zweitausendern sei Ostdeutschland von bewaffneten, springerstiefeltragenden Neonazis terrorisiert worden. Ausländer und politisch Andersdenkende hätten während dieser Zeit in ständiger Angst gelebt. Doch was ist an dieser Erzählung dran? Zwar stimmt es, dass es in dieser Zeit zu Gewalttaten mit rechtsextremem Hintergrund und auch zu einzelnen rassistisch motivierten Ausschreitungen kam. Doch das geradezu apokalyptische Ausmaß an Gewalt, das Monitor in seinem Bericht zeichnet, entspricht nicht den historischen Tatsachen.
Die Rede von den „Baseballschlägerjahren“ ist vielmehr ein durch gezieltes Framing hervorgebrachter Mythos, der vor allem linken Journalisten zur politischen Meinungsbildung dient. Allgemein bekannt ist, dass die Neunzigerjahre im Osten Deutschlands von großen gesellschaftlichen Umbrüchen und relativ hoher Arbeitslosigkeit geprägt waren. Dies führte zur Herausbildung verschiedener politischer und unpolitischer Subkulturen. Unter diesen waren auch Neonazis und andere Gruppen, die als rechtsextrem charakterisiert werden können.
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Parallel erstarkten zu jener Zeit auch andere Subkulturen wie Punk, Fußballhooliganismus oder Linksextremismus im Osten Deutschlands. Viele dieser Gruppen führten gewalttätige Auseinandersetzungen mit anderen, die häufig nicht von ideologischen Unterschieden, sondern von pubertärer Langeweile und exzessivem Alkoholkonsum motiviert waren.
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Beginnend in den 2000er-Jahren wurde in der medialen Rezeption dieses Phänomens, vor allem in den öffentlich-rechtlichen Medien, die tatsächliche Bedeutung neonazistischer Schlägertrupps weit überschätzt. Diese mediale Darstellung, die in den Folgejahren in immer zugespitzterer Form aufbereitet wurde, zielte schon damals auf die Schaffung einer allgegenwärtigen rechten Drohkulisse.
Analysiert man den Begriff „Baseballschlägerjahre“ bei Google, stellt sich heraus, dass der Begriff erst seit dem Jahr 2019 verwendet wird. Maßgeblich an der Verbreitung des Begriffs beteiligt war eine Twitter-Kampagne aus genau jenem Jahr.
Dieses Narrativ fällt allerdings schon in sich zusammen, wenn man die Wahlergebnisse der Neunzigerjahre in Ostdeutschland betrachtet. In keinem einzigen ostdeutschen Bundesland gelang es der rechtsextremen NPD (heute: Die Heimat), in den Neunzigerjahren über die 5-Prozent-Hürde zu kommen.
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Erst 2004 bzw. 2006 gelang ihr zeitweise der Einzug in die Landtage von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Auch die rechte DVU hatte in Ostdeutschland erst gegen Ende der Neunzigerjahre Erfolge zu vermelden: 1998 bzw. 1999 konnte sie in Sachsen-Anhalt und Brandenburg in den Landtag einziehen.
Wie Ostdeutschland in den Neunzigerjahren gleichzeitig strukturell von gewalttätigen Rechtsextremen dominiert worden sein sollte, rechte und rechtsextreme Parteien aber politisch fast völlig bedeutungslos waren, ist schwer zu vermitteln. Auch die Kriminalstatistiken ostdeutscher Bundesländer in diesem Zeitraum sowie der deutliche Anstieg der ausländischen Bevölkerung im Osten zwischen 1990 und 2005 sprechen gegen die Erzählung eines von marodierenden Neonazis dominierten ostdeutschen Straßenbildes.
Gerade mit dieser Darstellung der 1990er- und 2000er-Jahre wird Ulrich Siegmunds Geschichtsbild in dem Monitor-Beitrag als revisionistisch dargestellt. Auf subtile Weise suggeriert der Beitrag dabei sogar, dass Siegmund gerade diese Verknüpfung im Sinn gehabt habe und eine heimliche Sympathie für die „Baseballschlägerjahre“ hege.
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Bei den Zuschauern von Monitor, die ohnehin ein negatives Bild der ostdeutschen Bundesländer haben, könnte dieses Narrativ möglicherweise verfangen. Ob die Wähler in Sachsen-Anhalt, von denen die meisten diese Zeit selbst erlebt haben, der Monitor-Redaktion die Erzählung der finsteren „Baseballschlägerjahre“ abkaufen, ist hingegen fraglich. Laut den aktuellen Wahlumfragen scheinen viele Menschen in Sachsen-Anhalt das positive Bild, das Siegmund von dieser Zeit vermittelt, zu teilen.
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Siegmund ist 1990 geboren. Ende der 90er ist er also in der Grundschule gewesen. Meine Erinnerung an die Grundschule ist auch sehr positiv.
Sehr richtig. Aber das fällt auch nur Menschen auf, die rechnen können.
In drei Jahren werden ARD und ZDF Geschichte sein. Darauf ist Verlass. Also zurücklehnen und dem Krampf mit einem Schmunzeln zusehen.
Ihr Wort in …
Ich wünsche, dass Sie recht haben.
Bei welchem Erwachsenen spielt die Erinnerung an die Grundschule überhaupt noch eine ernste Rolle…? Sind wir hier im Kindergarten?
Bei den meisten verhaften glückliche Erinnerungen jener Kindheitstage im Grundschulalter. Groß genug, die Welt zu entdecken und zu klein für Sorgen.
Also ich hab dort das Lesen und Schreiben gelernt, das Schwimmen und Rechnen. Die erste Lehrerin hab ich in guter Erinnerung, ich seh sie noch vor mir.
Die Grundschule ist schon was besonderes, sie stellt die Weichen.
Man ist nicht mehr ganz klein, aber auch noch nicht groß, eine ganz wichtige Entwicklungsphase.
Bei den AFD’lern – weiter sind sie schulisch nicht gekommen.😂
Wann wird der ÖRR endlich zugesperrt?
Keine haltlose Unterstellung, sondern nachweislicher FAKT aka Beweis,,,
seit mehr als 20 Jahren laufen in Dauerschleife im ÖRR (hauptsächlich ZDF) permanent NS Dokus und zeigen verbotene Zeichen unverpixelt. Man hat sogar u.a. eigenen Spartenkanal wie zdf-info dafür geschaffen. Auch in den Mediatheken sind die verfügbar.
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__86a.html
Darf man nun somit auch „unterstellen“ eine gewisse Affinität zum Thema zu haben, da ja es NICHT um kommerzielle Beweggründe gehen kann, da KEIN Marktteilnehmer dank Zwangsabgaben.
Auf so einen Quatsch muss man erstmal kommen. Welche Substanzen nehmen Sie ein?
Nicht einmal Substanz haben und eigenen/anderen Nickname zu finden???
Man will mit aller Macht, die AfD als legitime demokratische Partei kaputt machen!
Was scheitern wird!!!!
Es werden noch viele Schmutzkampagnen des ÖRR folgen. Siegmund wird den Rundfunkstaatsvertrag kündigen. Das Schlesinger-Gnifke-Himmler Zwangsbeitrags-Kartell gehört endlich aufgelöst. Intendanten mit 400.000 Euro Jahresgehalt für Regierungspropaganda braucht niemand.
AFD kann weg!
„Erst ignorieren sie dich. Dann lachen sie über dich. Dann bekämpfen sie dich. Dann gewinnst du. “ – Mahatma Ghandi
Wir sind kurz vor Stufe 4 😀
Herr Siegmund ist von der AfD, weshalb es völlig egal ist worüber er spricht, man wird ihm IMMER irgendwas unterstellen. Er könnte erzählen, dass er immer noch gern den klassischen Eintopf isst, die gute alte deutsche Küche liebt und dass Mama für ihn kocht. ZACK die Schlagzeile: die AfD träumt wieder von den „Frauen am Herd“. Dabei würde es so manchem Kind gut tun, wenn die Mama mal wieder kocht und nicht Dr. Oetker.
Ich frage mich immer was der ÖRR und die etablierten Parteien den Wählern im Osten als Zukunftsvision anbieten wollen? Lohnsteigerung um 50 Euro? 100 Zonen-Klimaanlage im Auto? Flachbildschirme mit 100 Knöpfen?
Zitat: „Für mich selbst waren die frühen Neunziger die absolute Hölle und auch noch die frühen Zweitausender. Ich erinnere mich an eine Normalität von Gewalt auf der Straße und auch fast so ein Gefühl von Übermacht und ständiger Angst.“
Heute fühlt sich Frau Warda besser?
Ich habe als Servicetechniker in diesen Jahren von Rügen bis zum Fichtelberg gearbeitet. Unwohl habe ich mich nur in Berlin Kreuzberg und Neukölln gefühlt. Da wurde einem schon mal von Kindern die Heckklappe des Autos (Zentralverriegelung war noch kein Standart) geöffnet, obwohl man drin saß und wehe man hat sich erlaubt, diesen dann zu sagen, dass es so nicht geht. Das Einzige, was man machen konnte war die Klappe ganz schnell wieder zu schließen und dann einen Formel1 Start hinzulegen. Die Kinder von damals erziehen heute ihre Kinder.
Die Alte ist nicht ganz dicht. Die kapieren gar nicht, das sie hier mit der unkontrollierten Zuwanderung gegen unseren Willen alte Wunden aufreißen und alles noch schlimmer machen.
Wem antworten Sie?
Die Wähler auf die es ankommt sind nicht so dumm auf die ÖRR Propaganda reinzufallen. Da werden wir von A(RD) bis Z(DF) belogen. Ich denke es ist mittlerweile exakt auf DDR Niveau. Wer hätte so etwas jemals für möglich gehalten?
Ich hatte das Gefühl bei Merkels 2. Wiederwahl.
Ich schon unter Kohl.^^ Damals gabs noch die REP, die DVU und man kann es heute kaum glauben, die Deutsche Nationalzeitung an jedem Kiosk, mit Suchanzeigen für Deutsche Arbeiter und Mieter.
Das Problem sind doch aber genau die anderen Wähler, nämlich die Hupfdohlen vor der Glotze, die dann bei Omas gegen Rechts und Co. ihr Leben vor die Wand fahren.
Der organisierte, ECHTE Rechtsextremismus ist eine Schöpfung des Verfassungsschutzes. Wer das bezweifelt, soll jetzt sofort alles stehen und liegen lassen und sich die ARD-Dokumentation „V-Mann-Land“ anschauen. Ohne das viele Geld, das der Verfassungsschutz zahlte und das in den Aufbau der Strukturen floss, hätte es den organisierten Rechtsextremismus in dieser Form nie geben können.
https://youtu.be/kFzjbt5c7jI
Die Anschlußfrage dazu ist, ob das PaulPan Video tatsöchlich von den Uwes gedreht wurde oder nicht doch eher ein LfV-Produkt ist!
Leute, wie Herr Zschepansky werden von Grünen und der Mauermörderpartei als Grund angeführt, die AfD zu verbieten. Dabei handeln sie doch nur im Auftrag des von ihnen kontrollierten Verfassungsschutzes. Widerlich, das Ganze!
Wer bitte schön schaut den Monitor?
Da scheint sich ein Generationenkonflikt zwischen Katharina Warda und Ulrich Siegmund anzubahnen…
Linker Hass verbieten wäre aber schon ok?
Und Hass auf Juden verbieten.
Oder ist das für Sie nicht ok?
Angenommen dem VS gehen die „ Rechten „ aus, würde er dann so etwas wie den NSU ins Leben rufen?
Schmierenkomödie kurz vor den Wahlen. Hat jemand was anderes vom ÖRR erwartet?
Das ganze läuft auf eine Wahlmanipulation hinaus. Die Kartellparteien drehen von Tag zu Tag mehr am Rad.
Ulrich Siegmund ist wach genug, diesen seit Jahren tausendmal wiedergekäuten ÖRR-Brei überlegen vom Tisch zu wischen.
Siegheil?
Was soll das?
Man kann den Schwachsinn nicht mehr hören und er wird auch an den Wählern in Sachsen Anhalt abprallen.
Die sind ja nicht dumm!!!
Ich habe den konsum vor 15 jahren und mittlerweile auch die zahlungen eingestellt. Finde es einerseits bestätigend für meinen entschluss, allerdings auch „nervig“ das trotzdem noch mitbekommen zu müssen.
Und die Grünen haben in der BRD einst mit Steine geworfen. Ach, liebe Wessis im ÖRR, ihr merkt garnicht, wie diese Propaganda oder Agitprop im Osten ankommt.
Der ÖRR pfeift aus dem letzten Loch.
Denen steht das Wasser bis zum Hals.
Was will man da noch mehrwarten.
„Ich sehen es so sehr herbei“
Was Du sehen herbei, Atlas,Pritli ? Sagen Bitte, was meinen Du!
Ich fand die 90er toll. Du konntest in jede Diskothek, ohne von „Fachkräften“ sinnlos abgestochen zu werden. Das Phänomen der täglichen Gruppenvergewaltigungen gab es noch nicht und wir waren wesentlich freier und toleranter. Boy George binär? Bowie bi, George Michael schwul? Na und? Geile Mucke, gute Typen, der Rest: deren Privatsache. Du durftest eine Meinung haben, sogar eine eigene. Die durftest Du sogar ungestraft äussern. Es gab auch richtige Diskussionen statt woken Hass und Hetze. In der Schule war es erlaubt, etwas zu leisten. Schutzgeld, Gangs? Islamismuszwang? Nö.
Haltung? Wir hatten noch Werte! Ja, und tolle Weihnachtsmärkte!
Also wenn Siegmund sich gerne an die Zeiten zurückerinnern lassen möchte – ich bin dabei. War ne schöne Zeit.
Nur die grünen Spässchenverderber hätten wir niemals hochkommen lassen dürfen.
„Monitor“ ist schon ewig der WDR-Erbe des „Schwarzen Kanals“ des SED-Hetzers Karl-Eduard von Schnitzler. Restle hat aus diesem Magazin ein Propaganda- und Hetz-Format gemacht. Das ist es noch immer.
Dass sich diese kommunistische Lügenschmiede jetzt versucht, an Siegmund abzuarbeiten, war absehbar.
Wir sehen hier auf ApolloNews im Kommentarbereich dieselben Versuche der von der Stasi-SED gesteuerten AgitProp-Brigade (die üblichen Verdächtigen sind ja bekannt.).
Was will man von Medien erwarten, die auf dem Schoß der Regierung sitzen. Natürlich wollen sie weiter ihre Schäfchen im trockenen haben. Sie werden weiter auf der AfD herumhacken. Nur ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Dieser ganze Quatsch geht nach hinten los für diese Medien