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Altersgrenze für soziale Medien: Wie die EU eine verpflichtende Ausweiskontrolle im Internet vorbereitet

Die EU will eine Altersgrenze für soziale Medien einführen. Ein Expertenbericht, der am Montag veröffentlicht wurde, macht deutlich, dass es dazu eine verpflichtende Altersüberprüfung brauche. Gelobt wird eine App der EU-Kommission, die bereits technisch einsetzbar ist.

Ursula von der Leyen lobt ihre App zur Alterskontrolle. (IMAGO/Forum)

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„Es geht hier nicht darum, ob Kinder Zugang zu sozialen Medien haben. Es geht darum, ob und wann soziale Medien Zugang zu unseren Kindern haben“, erklärte Ursula von der Leyen am Montag in Brüssel. An diesem Tag bekam sie den Bericht der Expertenkommission zum Umgang von Kindern mit sozialen Medien überreicht.

Diese schlägt eine Altersgrenze von 13 Jahren für soziale Medien, KI-Assistenten, Videoplattformen und Gaming-Plattformen vor. Bis zu diesem Alter dürfen Kinder keine eigenen Konten haben und Internetinhalte nur unter Aufsicht von Eltern oder Lehrkräften sehen. Zwischen 13 und 18 soll es dann für Jugendliche angepasste Versionen der sozialen Medien geben, die zum Beispiel keine Funktionen wie „endloses Scrollen“ haben.

Während sich vorrangig alles um den Kinderschutz dreht, öffnet der Vorschlag der Expertenkommission einer verpflichtenden Alterskontrolle Tür und Tor. Von der Leyen kündigte an, den Bericht in der Sommerpause zu lesen und anschließend einen Gesetzentwurf vorlegen zu wollen. „Es ist klar, dass wir altersgerechte Beschränkungen für Plattformen brauchen“, führte die EU-Kommissionspräsidentin am Montag aus. Es gehe darum, Kindern einen „sichereren Start ins Internet“ zu ermöglichen. „Und hier ist unsere App zur Altersüberprüfung eines der Instrumente, um dies zu erreichen.“

Von der Leyen pries die App als sicher und einfach zu bedienen an. Auch der Bericht der Expertenkommission macht deutlich, dass es eine verpflichtende technische Überprüfung des Alters brauche, um die geplanten Regeln durchsetzen zu können. So lautet eine Empfehlung der Expertenkommission, dass „wirksame Systeme zur Altersüberprüfung eingeführt“ werden sollen. Diese sollen die Privatsphäre schützen und dürften nicht dazu verwendet werden, biometrische Daten oder Identitätsnachweise für die Altersverifikation zu nutzen.

So schlagen die Experten vor, die „Zero-Knowledge-Proof“-Methode zu verwenden, und empfehlen deshalb auch das Projekt der EU-App zur Altersverifikation. Diese ist seit April technisch einsetzbar, und die EU-Kommission empfahl den 27 Mitgliedstaaten im gleichen Monat, die App bis Ende des Jahres überall einzuführen. Die technische Anwendung setzt auf das „Zero-Knowledge-Proof“-Modell: Dazu muss ein Personalausweis oder Reisepass gescannt werden. Die App berechnet dann anhand des Geburtsdatums, wie alt die Person ist und ob eine Altersgrenze eingehalten wird. Persönliche Daten wie das konkrete Geburtsdatum sollen dabei nicht gespeichert werden.

Co-Vorsitzende des Berichts sind Maria Melchior, Forschungsleiterin am französischen Nationalen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (Inserm), und Jörg M. Fegert, Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Uniklinik Ulm. In dem Bericht der Expertenkommission heißt es weiter: „Die Methoden sollten robust sein, um Umgehungen und Cybersicherheitsbedrohungen zu vermeiden.“ Möglich wäre also, dass Internetplattformen wie X oder Facebook oder auch KI-Assistenten dazu verpflichtet werden, dafür zu sorgen, dass die Altersüberprüfung nicht mit Mitteln wie VPNs umgangen werden kann. Gerade bei KI-Assistenten bestehe eine besondere Gefahr, so der Bericht, weil Kinder bei den Anwendungen auch emotionale Unterstützung in Krisen suchen könnten.

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Die EU-App zur Altersverifikation wird im Expertenbericht als „robust, benutzerfreundlich und datenschutzkonform“ bezeichnet. Die App kann von den Mitgliedstaaten sowohl einzeln verwendet werden als auch in die „digitale Brieftasche“ eingebettet werden, die bis zum Ende des Jahres in allen Mitgliedstaaten verfügbar sein soll. In dem Bericht wird allerdings auch darauf hingewiesen, dass viele Jugendliche nicht über eigene Ausweisdokumente verfügen. Daher müsse an einer Lösung gearbeitet werden.

Am 29. April forderte die EU-Kommission die Mitgliedstaaten nicht nur auf, die von ihr bereitgestellte App zur Altersüberprüfung zu implementieren, sondern sie kündigte auch an, eine „EU-Altersüberprüfungsregelung“ einführen zu wollen. Im Zuge dieser geplanten Regelung sollen auch zwei Listen angelegt werden: die „EU-Liste der vertrauenswürdigen Anbieter von Altersnachweisen“ und die „EU-Liste der vertrauenswürdigen Lösungen“. Die erste Liste soll Auskunft darüber geben, welche Unternehmen und Organisationen Altersnachweise ausstellen dürfen. Die zweite Liste soll darüber informieren, mit welchen technischen Mitteln das Alter überprüft werden darf.

Es ist nicht auszuschließen, dass in Zukunft mehr Daten gesammelt werden dürfen, auch wenn die EU-Kommission selbst noch auf die „Zero-Knowledge-Proof“-Methode setzt. Mit dem Schritt hin zur verpflichtenden Altersverifikation wird also auch das Tor zur Klarnamenpflicht geöffnet. Das Gremium um Ursula von der Leyen steht mit seinem Drängen auf eine Alterskontrolle übrigens nicht allein da. Auch eine Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten befürwortet das, darunter Deutschland. In der „Jutland-Erklärung“ vom Oktober 2025 forderten 25 von 27 EU-Staaten eine „wirksame und datenschutzkonforme Altersüberprüfung“. Auch Digitalminister Karsten Wildberger und Familienministerin Karin Prien unterzeichneten das Dokument.

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114 Kommentare

  • EU = Diktatur
    Die Frage ist, warum wollen die Menschen eine EU in dieser Form?
    Wäre zurück zum EWR nicht die bessere Lösung?

    101
    • Weil die Mehrheit das nicht weiß, bzw. es so nicht in der Tagesschau kommt.

      • … wie der Überwachungsstaat seine neue Grenze gefunden hat: das Armaturenbrett Ihres Autos.
        Was einst ein Symbol für amerikanische Freiheit und Unabhängigkeit war, verwandeln sich Autos rasch in einen Hightech-Käfig, der jede ihrer Bewegungen überwacht und ihre Entscheidungen nach Belieben übersteuern kann.
        mehr https://mises.org/power-market/latest-model-cars-big-brother-watching-you übersetzt

    • Die Menschen wurden und werden NIEMALS gefragt!

    • EWR waere besser !

      die EU in dieser form wird ja nicht direkt von den menschen gemacht, sondern von den regierungen der mitgliedslaender.

      diese haben jeden angriff auf die souverainitaet der staaten gemeinsam und willig abgenickt.

      sie wollen den superstaat europa.

      und sie teilen die EU-ziele, weil sie sich gegen die buerger richten, und somit die macht der politiker ueber die buerger erhoehen.

      die buerger europas sind mehrheitlich politisch nicht interessiert.

      *sollen die da oben mal machen, dafuer sind sie ja gewaehlt. wird schon seine richtigkeit haben….*

      sie sehen auch nicht den zusammenhang zwischen gewaehlten regierungen und EU-ergebnissen.

      die meisten menschen glauben ja noch immer, uschi macht das alles alleine.🤣

      • Versteh die Dislikes nicht, Sie haben vollkommen recht.

    • Waere es mit Sicherheit. Das alles läuft auf eine Diktatur raus und ist in vielen Bereichen so, wo unser parlament unsere gewählten nichts zu sagen haben, wenn die EU befiehlt. Das kann es nicht sein.

  • Musk macht nicht mit

    • Im Gegenzug schaltet Microsoft seinen Lizenzserver für Europa ab.
      Pro-Frage: Wem geht wohl zuerst die Luft aus?

    • Musks Nutzer werden keinen Zugang mehr erhalten. Spätestens wenn es soweit ist, ruft Musk im weißen Haus an.

  • Ja, natüüüüürlich sollen die Daten „nicht gespeichert“ werden. Wer’s glaubt … Zusammengefasst: „Altersüberprüfung“ funktioniert NUR mit einem Ausweisdokument. Das ist dann die Klarnamen-Pflicht im Internet. Oder glaubt irgend jemand wirklich, diese Kontrollen würden sich auf „Social Media“ beschränken? Und glaubt wirklich jemand, die dabei entstehende Datenspur würde NICHT abgegriffen? Es scheint an der Zeit zu sein, Alternativen zu dem zu entwickeln, was wir als Internet kennen …

    • Und natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese App gehackt wird und dann
      alle Ausweisdaten im Netz landen. Dann eröffnen Betrüger Konten auf meinen
      Namen und kaufen im Netz unter meinem Namen ein. Die erste Lücke hatte der
      Chaos Computer Club schon nach wenigen Tagen entdeckt und der dahinter
      stehende Datenpool mit sämtlichen persönlichen Daten wird Hacker anlocken,
      wie Mücken das Licht !

    • „Oder glaubt irgend jemand wirklich…“ beantworten Sie sich diese Frage selbst…… Natürlich GLAUBEN das einige (wenn nicht sogar die Mehrheit), denn die MEISTEN sind dümmer als man glaubt.

      • Meine verbeamtete Nachbarin sagte mir: Unser Staat weiß schon, was gut für uns ist. – ???

    • Nicht ein nennenswerter Informatiker bei den Befürwortern. Am lautesten tänen digitale Anal-phabeten. Wie wollen diejenigen die erfassten Daten gegen Missbrauch schützen?

  • Jetzt sollen also auch schon unsere Jüngsten davon abgehalten werden sich eine neutrale Meinung selbst zu bilden…..

    • NICHT unsere Jüngsten, ein JEDER!

    • Dafür ist die jeweilige Leeranstalt verpflichtend. Wo kommen wir denn sonst da hin?
      Mal ein Buch in die Hand nehmen und lesen lernen. Stecker raus – Glotze aus.

    • Als ob man sich mit unter 13 Jahren eine Meinung bilden kann. In dem Alter ist man sehr leicht zu manipulieren. Abgesehen davon, gibt es nach wie vor zu viele Pädo’s, die gezielt auf junge Menschen zu gehen, vor allem Plattformen wie instragam/Facebook. Das gab’s schon damals. Wurde als Kind selbst Opfer, allerdings war ich so naiv und wusste von sowas nichts. Heutzutage haben diese Personen viel mehr Möglichkeiten..

      -16
  • Ich bin Informatiker seit 40 Jahren, und ich kann nur jeden davor warnen, das zu akzeptieren. Man kann mit IT alles missbrauchen!

    • Klarnamenpflicht und Verbot von VPN sorgen für chinesische Verhältnisse.
      Wer dann noch hier kritisch postet, bekommt morgens um 6 Besuch, oder
      sein Girokonto gesperrt.
      Ach ja, Apollo News , Nius und Co. gibt es dann auch bald nicht mehr.

  • 460 Millionen EU Bürger sollen ausspioniert und kontrolliert werden.

  • Australische Kinder wissen, wie man die Sperre umgeht….
    – und das weiß auch die EU.
    Trotzdem will sie die Altersverifizierung einführen….
    Kontrolliertes Internet mit 18 Jahren – aber mit 16 wählen dürfen?
    Sie halten die Bürger für dumm.
    Der manipulierte, instrumentalisierte, gläserne Bürger ist das Ziel,
    ohne Zweifel.

    • Und auch mit 16 als informeller Mitarbeiter für den Verfassungsschutz arbeiten dürfen. Genau mein Humor

  • Je nach VPN und IP erscheint dann folgende Meldung:

    Sorry, you have been blocked
    You are unable to access kinsta.cloud

  • Die Dead Internet Theory wird wahr werden…

    • ach man kann auch jetzt schon der zensur bei AN zum opfer fallen wenn die aussage nicht so ganz passt..

      wahrheit wird halt nicht gerne gehört

  • Wann gab es das letzte Mal eine sinnvolle und funktionierende Software vom Verwaltungsapparat?

  • Mit 16 Wählen dürfen aber dann nur ausgewählte Inhalte sehen. Indoktrination hoch 3. Nur sehen was politisch genehm ist. Nord Korea lässt grüßen.

    • Mit 16 NUR „die Richtigen“ wählen dürfen, ansonsten wartet der Gulag

    • Du verstehst es nicht oder? Es geht nicht ums Alter sondern einzig und alleine um den Perso, also den Perso von ALLEN, nicht nur den von Kindern. Dann sind Ausweis, sämtliche Daten und deine IP automatisch verknüpft. Und falls das nicht reichen sollte brauchen sie nur noch dein Autokennzeichen, und schon bist Du komplett im Arsch… falls Du zB. mal im Netz was Unanständiges über unsere Könige sagen solltest…

  • Die Forderung nach einem Social-Media-Verbot für unter 13-Jährige steht sicherlich im Zusammenhang geminderter Ansprüche an Jugendliche allgemein; wenn beispielsweise schriftliches Dividieren aus dem Lehrplan gestrichen wird, vermehrt sich die Zeit, sich in den Medien zu tummeln.
    Anstelle eines Verbots böte sich an, an die youngster Anforderungen zu stellen, die zu Zeiten vor dem Auftreten der 68er selbstverständlich waren.
    Als Alternative ließe sich Funktion von Smartphone auch auf den Entwicklungsstand des jugendlichen Benutzers abzustimmen und einzugrenzen. Dazu bedürfte es sicher kein Verbot von Frau Layen, sondern einfach nur die Wahrnehmung elterlicher Pflichten.

  • Es geht um globale Überwachung! Niemals soll mehr Zugang zum Internet erhalten, von dem die EU nicht weiß WER er jst, WO er ist und WAS er im Internet macht! Nicht umsonst heißt das Programm „Big Mama“.

    • Ja, und das ist alles schon problemlos möglich, seit es Server gibt… aber jetzt machen die das offiziell und für jeden sichtbar. Nur schnallen es immernoch die allerwenigsten… eben nach dem Motto; „na und, ich hab doch nix zu verbergen!“

  • Die totale Kontrolle ist für demokratische Rechtsstaaten völlig inakzeptabel. Wenn es darum ginge, Kinder zu schützen, dass müßte man zuerst die Leute in Gewahrsam nehmen, die die Kinder hinsichtlich ihres Geschlechts verunsichern und einschlägige Straftäter weg- oder aussperren. Schließlich wäre ein klarer altmodischer Kurs gegen Drogen und für gute Ernährung (mit viel Fleisch!) sinnvoll.

  • Wie soll man sich da positionieren?

    Natürlich gibt es die Möglichkeit, solche Technologien und Plattformen von vornherein gar nicht erst zu nutzen und das aus vielerlei Gründen. Doch die Mehrheit sieht das offenbar anders. Sie möchte sie konsumieren und nutzen.

    Was ist also besser: sich freiwillig und auf liberale Weise manipulieren zu lassen und sich dadurch zu schaden, oder den Staat eingreifen zu lassen, obwohl dieser in der Vergangenheit bei solchen Angelegenheiten mehrfach gezeigt hat, dass es ihm nicht in erster Linie um das Wohlergehen der Menschen geht und dass er seine Macht missbrauchen kann?

    So gesehen ist es nicht meine Angelegenheit. Diese Technologien werden den Menschen früher oder später um die Ohren fliegen, völlig egal, ob mit oder ohne staatlichen Eingriff. Ich weiß nicht, wie mein persönlicher Einfluss diese Entwicklung aufhalten könnte. Deshalb halte ich mich heraus.

    -24
    • Ganz einfach: man muss sich ganz klar dagegen positionieren. Es ist unvermeidlich, im Laufe des Lebens manipuliert zu werden. Das ist ein Reifeprozess, den jeder durchlaufen muss. Ich war mit 20 z.B. von Prof. Marcuse begeistert. Wenn ich sein Geschwurbel heute lese, fasse ich nicht, wie dumm ich war.

      • „Es ist unvermeidlich, im Laufe des Lebens manipuliert zu werden. Das ist ein Reifeprozess, den jeder durchlaufen muss.“

        Dem kann ich kaum widersprechen, und ich finde, das ist ein guter Punkt. Trotzdem sollte man den Unterschied zwischen klassischen, analogen Formen der Manipulation und jenen berücksichtigen, die auf Algorithmen und vergleichbaren Technologien basieren.

        Wir reden hier letztlich über die Stärke der Droge. Natürlich werden Menschen immer Drogen konsumieren, und Heranwachsende werden diesbezüglich auch stets neugierig und experimentierfreudig sein. Das ist auch völlig in Ordnung. Aber die Dosis macht das Gift.

        Und ich verstehe jedoch nicht, warum so viele Erwachsene nicht erkennen wollen, wie schädlich ein übermäßiger Konsum dieser Social-Media-Droge sein kann, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Darüber sollte man schon sprechen.

        -13
    • Als SAntifafreund kennst dich hier sicher bestens aus.

    • @Atlas
      Da muss sich jeder seinen eigenen Weg suchen. Ich habe schon lange aufgehört diesbezüglich andere zu warnen oder Tipps zu geben.
      Aber Du hast Recht, das wird uns früher oder später „um die Ohren fliegen“ bzw. wesentlich mehr schaden als nutzen!

    • Dummschwätzer. Deine Meinung hat gerade noch gefehlt.

  • Für den Jugendschutz benötigt man keine Passkontrolle. Man kann die Anbieter von Webseiten und Apps verpflichten, in den Metadaten eine Altersgrenze mitzuschicken wie die FSK für Filme. Dann kann man die Browser- und Betriebssystemhersteller bewegen, einen Kinderschutzmodus anzubieten, den Eltern einschalten können. Aber das will natürlich keiner, denn es geht überhaupt nicht um Jungendschutz, sondern um das Ende des freien Internets und die Passkontrolle für Meinungsäusserungen und um zu überwachen, wer welche Inhalte anschaut. Man will in einem Geheimdienst- und Polizeistaat kontrollieren, wer Feindsender hört und wer Unerwünschtes äussert.

  • Altersverifikation zum “ Schutz“ der Kinder, sowie daß keine weiteren Daten beim Ausweisscan abgegriffen werden, ist natürlich Unsinn.

  • Wie kommen wir aus dem Mist wieder heraus? Wo bleiben die Massendemonstrationen? Wo sind die Kinder von Fridays for Future? Wenn ich das lese, schwindet bei mir die Hoffnung. So muß das am Anfang des Dritten Reichs, am Anfang der DDR es sich auch angefühlt haben.

  • Wenn die EU eine App zur Alterskontrolle will, dann wollen wir EU-Bürger eine App zu Wahl der Führenden in Brüssel! Diese Fehlentscheidungen und die milliarden, die im Sumpf der EU verschwinden Rechtfertigen eine solche APP in jedem Fall!

  • „Ich hab‘ nix zu verberg’n“ (Michel D. – nicht aus Lönneberga, 2026)

  • Warum nicht einfach alle Kinder in EU-Heime geben? Die Eltern sind ja offensichtlich nicht in der Lage die Kinder zu erziehen.

    • kommt irgendwann.

      oesterreich, gerne als WEF-musterland und versuchskaninchen bezeichnet, hat jetzt neu 2 jahre kindergartenpflicht.

      2 jahre, in denen die entwicklung des eigenen kindes massgeblich von fremden bestimmt wird, selbst wenn eine familie das nicht moechte.

      fuer gewisse kinder hat das vorteile, sie lernen die deutsche sprache.

      aber als generelle loesung ist es uebergriffig.

  • Führe die Ausweispflicht ein, mach das Volk mundtot, so kannst du es besser beherrschen und unterdrücken.

  • Es ist und bleibt Faschismus, würden manche hinweisen.

    Das stete Bündeln von Macht, Geld und Pseudobefugnissen ist nur mit einem strikten NEIN und Austritt zu entgegen.

    Die Unterdrückung der Menschen, die Korruption der Selbst-Ermächtigten, die endlose Ausbeutung kann NICHT reformiert, sondern muss bekämpft werden, würden manche fordern.

    NICHT mit Wahlen in einem von denen vorgesetztem NICHT demokratischen Wahlsystem, ist dies zu stoppen.

    Nur ein harter Cut hilft und NICHT-Befolgung des §50 EUV des langwierigen unterdrückenden Austrittparagraphen, sondern von heut auf morgen und mit dem „Pfeifen“ auf Konsequenzen
    https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/BRIE/2016/577971/EPRS_BRI(2016)577971_DE.pdf

  • Haben die noch nie von VPN gehört?

    • Leider kann man auch diese IPs sperren oder die entsprechende Seite.
      Komischerweise hat Dobrindt davon noch nie etwas gehört. Siehe Indymedia.

      • Die Amerikaner arbeiten schon an der Plattform „freedom.gov“.

        • schon vor monaten angekuendigt.

          immer noch nix da.

          war wohl eine ente?

          -13
      • Nicht unbedingt. Man kann sich bei Providern wie NordVPN eine dedizierte IP mit Standort USA sichern.

        Außerdem wird die US-Regierung das geplante Vorhaben nicht einfach hinnehmen.

        • Und wie viele User würden sowas machen?
          Im Promillebereich und nicht jeder kann sich NordVPN leisten!

          10
      • Das sind nicht fixe IPs

        • No, aber es sind nicht viele IPs.
          Und auch nicht Fixe kann man schnell sperren.
          Soviele VPNs gibts nicht. Leider täuscht man sich.
          Je nach IP kommt man bereits aktuell nicht auf gewisse Seiten.
          AN ist auch betroffen.
          Und der TOR Browser wird von AN aktiv gesperrt.

          17
    • Das wollen sie ja auch verbieten

      • in utah arbeitet man daran.
        scheint nicht so einfach zu sein.

        »Technisch nicht durchsetzbar«: US-Bundesstaat nimmt VPN-Dienste ins Visier und bekommt gleich von mehreren Stellen Gegenwind
        Der US-Bundesstaat Utah geht mit einem neuen Gesetz massiv gegen die Nutzung von VPNs vor.

        https://www.gamestar.de/artikel/usa-utah-vpn-gesetz,3452430.html

        -10
    • Die werden dann verboten

    • meinst Du den Volker Peter Naumann ?

      -15
    • Proton

      Länder
      148

      Server
      20.617

      • Proton und Threema sind bereits im Visier der EU.
        Threema wurde an Deutsche verkauft, welche die EU unterstützen.

  • „Und hier ist unsere App…“
    Für alle Betriebssysteme? Auch Rechner mit Win 7 und 8 sind noch häufig im Einsatz, was ist mit MacOs, Linux und FreeBsd, ältere Android, iOS?
    Für sämtliche Umgebungen, mit denen ich soziale Netzwerke nutzen kann, müsste es auch diese App geben. Das bekommen die nie gebacken. Der nächste Schritt könnten dann vorgeschriebene Systeme sein, die von der EU gnädigerweise unterstützt werden.

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