Zehn Milliarden Be- statt Entlastung: Der große Steuer-Betrug der Bundesregierung
Die Steuerreform löst sich in Luft auf: Unterm Strich drohen vielen Menschen Mehrbelastungen oder nur kleinste Entlastungen. Die Bevölkerung wurde getäuscht – und die Union täuschte sich selbst. Ein unehrliches Spiel.
Es ist, als würde man Zuckerwatte unter einen Wasserhahn halten: Die luftig-süßen Versprechungen einer großen Steuerreform sind im Nullkommanichts zerflossen. Anfang Juli, nach dem großen Reformgipfel mit großem Reformpaket, feierten sich Merz und Klingbeil noch. Jetzt herrscht plötzlich Katerstimmung.
„Das ist nicht das, was uns zugesagt wurde“, schimpfte CDU-Finanzpolitiker Olav Gutting in der Bild, nachdem er den Referentenentwurf des betreffenden Umsetzungsgesetzes zu sehen bekommen hatte. Und er ist nicht der Einzige. Auch der Bund der Steuerzahler übt scharfe Kritik. Dessen Präsident Reiner Holznagel nennt Klingbeils Paket „Scherz oder Provokation“ und eine „Giftliste“, die statt Entlastungen mehrheitlich Belastungen enthalte.
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Diese Dynamik war schnell absehbar – auch anhand der Worte des Finanzministers selbst. „Wir werden jetzt noch viel rechnen“, sagte Lars Klingbeil bei der Vorstellung der angeblichen Entlastung, wobei er bewusst im Vagen blieb. Jetzt zeigt sich: Rund die Hälfte der beworbenen Entlastung wird durch neue Belastungen und den Abbau von Steuervergünstigungen wieder aufgezehrt. Und unter dem Strich fallen Entlastungen in der Summe ganz aus: Am Ende steht gar eine zusätzliche Belastung des Steuerzahlers mit 10 Milliarden Euro im Raum.
Das Finanzministerium versucht mit allerlei Einzelfallrechnungen, seine sogenannte Steuerentlastung als tatsächliche Entlastung zu verkaufen. Das soll den Blick auf die Gesamtsummen vernebeln: Zwar summieren sich die entlastenden Maßnahmen nach Rechnung der Regierung im Jahr 2028 auf rund zehn Milliarden Euro. Gleichzeitig sieht der Entwurf jedoch Steuererhöhungen und den Abbau von Vergünstigungen im Umfang von etwa fünf Milliarden Euro vor. Unterm Strich bleiben damit netto nur knapp fünf Milliarden Euro übrig.
Zur Wahrheit gehörte von Anfang an auch: Diese fünf Milliarden Euro der nominellen Bruttoentlastung entfallen allein auf die geplante Erhöhung des Grundfreibetrags. Dieser muss verfassungsgemäß regelmäßig angepasst werden, damit das Existenzminimum steuerfrei bleibt. Die Anhebung wäre deshalb zumindest zu einem erheblichen Teil auch ohne die groß angekündigte „Steuerreform“ erforderlich geworden.
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„Lasse mich nicht erpressen“: Lauterbach kündigt Widerstand gegen Merz’ Rentenreform an
Nachdem zuletzt mehrere ostdeutsche Ministerpräsidenten die geplante Rentenreform kritisierten, kündigt nun auch Karl Lauterbach Widerstand an. Er wolle sich „nicht erpressen“, sagte er.Zunächst werden die Bürger als Kollektiv also um genau die Summe entlastet, die gesetzlich schon feststand. Weniger wäre kaum gegangen. Einzelne werden weiterhin im relativ geringen Rahmen von der sogenannten Steuerreform profitieren – hinter solchen Einzelbeispielen versteckt sich das Finanzministerium. Genauso werden viele Einzelne aber auch zusätzlich belastet.
Dazu kommt noch ein Novum: Erstmals seit über einem Jahrzehnt verzichtet der Bund vollständig auf den Ausgleich der sogenannten kalten Progression. Diese beschreibt den Umstand, dass Menschen etwa von inflationsbedingten Gehaltserhöhungen de facto nicht profitieren, weil die damit einhergehende höhere Steuerlast das vermeintliche Gehaltsplus vollkommen auffrisst. Real haben Betroffene der kalten Progression oft weniger in der Tasche als vor der Gehaltserhöhung.
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Seit 2015 war diese kalte Progression eigentlich regelmäßig ausgeglichen worden – „ein Gebot der Fairness“, brüstet sich das Bundesfinanzministerium auf seiner Website. Unfairerweise wird auf diese Entlastung jedoch erstmals vollkommen verzichtet.
Das bedeutet ein reales Minus für viele vermeintlich Entlastete. Das Institut der deutschen Wirtschaft rechnete bereits im Juli mehrere Beispiele vor, die das zeigen. Ein Single mit einem Bruttojahreseinkommen von 50.000 Euro etwa – ein unterdurchschnittlicher Jahresverdienst in Deutschland – wird durch den fehlenden Ausgleich der kalten Progression am Ende mit 114 Euro weniger nach Hause gehen als vor der großen „Steuerentlastung“.
Der Staat greift so nicht nur unmittelbar wieder beim Bürger zu: Mit diesem Manöver macht Klingbeil seine gesamte Reform in Summe zu Makulatur. Unterm Strich steht kein Zehn-Milliarden-Plus, sondern eine Zehn-Milliarden-Lücke: Netto entlastet die Reform um knapp fünf Milliarden Euro, während für einen vollständigen Inflationsausgleich gut 15 Milliarden Euro notwendig wären. Das genaue Gegenteil dessen, was die Bundesregierung als Entlastung verbreitet, ist richtig: Am Ende steht in der Summe eine zusätzliche Belastung des Steuerzahlers mit 10 Milliarden Euro im Raum.
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Die Union verhandelte lausig – jetzt schreit sie laut
Jetzt, nachdem der „Steuerbetrug“ bekannt wurde, schimpft man in der Union. Auch die CDU-Haushaltspolitikerin Melanie Bernstein ist öffentlich auf der Zinne: „Nicht einmal die Inflation auszugleichen, ist eine schwache Leistung!“, schimpft sie gegenüber Bild. „Die Bürger merken doch, wenn sie über den Tisch gezogen werden.“ Die Union allerdings – die scheint zunächst nicht gemerkt zu haben, dass sie über den Tisch gezogen wurde.
Unzufriedenheit über das Volumen der vermeintlichen Entlastung machte sich in den Reihen von CDU und CSU zwar schnell breit, wo man im Wahlkampf ja massive Steuersenkungen versprochen hatte. Mal wieder fühlt man sich von Lars Klingbeil betrogen – aber der Löwenanteil an der Schuld liegt hier wieder bei den miserablen Verhandlern der Union.
Bereitwillig gab man den Widerstand gegen sozialdemokratische Steuererhöhungen auf. Die Möglichkeit höherer Steuern für Gut- und Spitzenverdiener legte man blank auf den Tisch, über den man sich zugleich ziehen ließ.
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Zudem gehören die Steuerbeschlüsse in ein Gesamtpaket eingeordnet: Die große Reformoffensive nach dem Koalitionsausschuss Anfang Juli war eben genau das, ein kuhhändlerisches Gesamtpaket. Hier hatte die Union durchaus ein paar Zugeständnisse bekommen: Der in diesem Sinne dickste Knochen war noch die Bereitschaft der SPD, die sogenannte „Rente mit 63“ zur Disposition zu stellen. In den vielen anderen Bereichen, etwa beim Thema Kündigungsschutz, setzten sich die Sozialdemokraten mit teils völlig absurden Kompromissen durch, die vermeintliche Punktsiege der Union zu Pyrrhussiegen machten. Die Aufhebung des Kündigungsschutzes de facto nur für Führungskräfte – das hilft der Wirtschaft konkret gar nicht.
Die Union erkämpfte im Paket vor allem politisch relativ wertlose Punkte für sich – die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung oder die Attestpflicht ab dem ersten Arbeitstag. Das befriedigt die Merz-Erzählung vom faulen, krankfeiernden deutschen Arbeiter, löst aber keinen wirklich relevanten Missstand.
Und das wirklich mal handfeste Zugeständnis der SPD, die Rente mit 63 zur Disposition zu stellen? Es waren vor allem CDU-Ministerpräsidenten aus den östlichen Bundesländern, die diese gerade geschlossene Front aus rein populistischem Wahlkampfkalkül wieder aufbrachen. Und damit auch der SPD jede Berechtigung lieferten, hinter die geeinte Position wieder zurückzutreten.
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Der Ärger, der angesichts dieses Steuerpakets in der Union herrscht, ist berechtigt – er müsste sich nur mindestens genauso gegen sich selbst richten wie gegen Lars Klingbeil. Eine Mogelpackung, die man selbst verpackt hat, kann man nicht im Anschluss empört von sich weisen. Die SPD hat sich in Steuerfragen erfolgreich durchgesetzt – und die Bürger dabei getäuscht. Die Union täuschte sich nur selbst.
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Und die Wähler haben echt Angst vor der AfD?
So ist es. Ich sag nur:
„Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“
– Augustinus von Hippo
Wann wird Merz dazu Stellung nehmen und den Spuk beenden?
Es wird sicher alles passieren, nur das nicht!
Gesundheit!
Überrascht nicht! Was noch fehlt, ist eine Rollator Steuer, die in bedürftigen Fällen dann abgefedert wird, um die Sozialität der Unseredemokratie zu verdeutlichen. Hust! Würfelhust!
Ich fühle mich nicht betrogen. Ich fühle mich bestätigt.
Muss in Kürze wieder zu Bekannten mitmaschieren, die mir wieder davon berichten, daß der Wasserstoff unsere letzte Möglichkeit ist.
Was man nicht alles für seine Frau tut
Für so etwas hat der liebe Gott den Schnaps erfunden 🙂
Warum steht in der Überschrift hinter dem Begriff „Steuer-Betrug“ ein Fragezeichen? Das ist doch erwiesen dass der Lars uns nach Strich und Faden bescheißt.
In der Schlagzeile steckt doch schon die Zukunftsvision für Deutschland:
Be-statt…ung
Also sollte sich niemand verwundert zeigen…
Die spürbaren Steuerentlastungen der letzten 10 Jahre bescheren der BR Steuereinnahmen in ungeahnter Höhe.
Und wenn die Steuern ganz abgeschafft werden, wird Deutschland SO reich, dass noch mehr ins Ausland verschenkt werden kann. Dann haben Migranten keinen Grund mehr zu kommen…
…zumal die Abgaben und Gebühren hier auf 5.000.000.000.000 jährlich steigen…
Ich kann.es immer nur wiederholen …. Jammert mir nix vor. Ich habe das Richtige gewählt!
Respekt, also bist du nicht davon betroffen???
Siehst’e….. So dumm sind die gar nicht wenn es darum geht uns die Kohle aus der Tasche zu ziehen!
Union und SPD betreiben Steuerpolitik wie ein Hütchenspiel auf dem Jahrmarkt: „Hier ist Ihre Entlastung!“ Becher hoch – Geld weg. Der Bürger wird abkassiert und soll anschließend auch noch applaudieren, weil ihm der Staat einen Teil seiner eigenen Beute als Wohltat zurückreicht.
Die SPD führt das Spiel, die Union gibt den nützlichen Trottel am Tisch. Erst tönt Merz von Steuersenkungen, dann lässt sich seine Truppe von Klingbeil über den Tisch ziehen und entdeckt hinterher unter lautem Gejammer, was sie selbst unterschrieben hat. Politische Selbstentmannung mit anschließendem Empörungsritual.
Besonders dreist: Selbst Selbstverständlichkeiten werden als „Entlastung“ etikettiert, während die kalte Progression weiterkassiert. Das ist keine Reform, sondern fiskalische Bauernfängerei.
SPD und Union unterscheiden sich nur noch in der Rolle: Die einen verschieben die Hütchen, die anderen halten den Tisch fest. Der Dumme ist immer derselbe: der Steuerzahler.
Leute das war doch klar. Ich wäre als cdu vorsichtig so zu tun als hätte man es nicht gemerkt. Aber leider gibt es nur 2 Optionen, entweder sind sie zu unfähig (aktuelle Position) oder betrügerisch (andere Option) sonst gibt es keine Begründung. Die cdu ist meiner Meinung nach mit voller Klarheit diesen Deal eingegangen und macht jetzt aus ahnungslos
Der Bürger wird immer belogen! Danke dafür.
Die cdu stolpert nicht, die hat definitiv kein Rückgrat.
…und in Sachsen-Anhalt hat es die CDU jetzt wohl endgültig verkackt:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a7c5a15ce20c44e1d3aa42e/landtagswahl-in-sachsen-anhalt-ploetzlich-steht-die-rollstuhlfahrerin-wieder-schulzes-wahlplakate-ernten-spott.html
Wie abgrundtief dumm kann man sein…???
Ist das geil, dass ist ja eine Liga mit Mett Mario
Die dummen und uninformierten die es bis heute nicht kapiert haben, wählen immer noch die SED 2.0!
Nur eine Frage:
Konnten Sozialisten schon jemals mit Geld umgehen? Meiner Kenntnis nach gab es kein sozialistisches System in der Geschichte, das wirtschaftlich erfolgreich war.
Klar: Die haben natürlich auch immer viel Aufwand betreiben müssen, um das eigene Volk auszuspähen und zu unterdrücken, weil sozialistische Systeme zudem bei normalen Menschen maximal unbeliebt sind. Das kostet natürlich zusätzlich Geld, das vom „Urnenpöbel“ erst einmal eingetrieben werden muss.
Es sind Raubritter, nichts weiter. Man kann sie nur verachten!
Moin , ja so ist es, die Migration ist uferlos das Grundeinkommen für die gesuchten Fachkräfte sowie die Krankenkassen jetzt die Arbeitlosenversicherung dazu die Rente und als Krönender Abschluss der Bettelprinz aus der Ukraine überall Milliarden Verluste das kann keiner mehr finanzieren..
Unehrliches Spiel????🤣🤣🤣🤣🤣
Wer erwartet denn von diesen Figuren Ehrlichkeit?
Da freut sich unser allseits geliebter Larsimausi.
Was für ein großer Anführer für die gute Sache!
Die SPD hält sich einen Pinocchio als bürgerliches Aushängeschild und betreibt dahinter, was sie immer schon am besten konnte: Steuern und Ausgaben erhöhen, Bürger schröpfen, Zensur verstärken.
Klingbeil ist NICHTS vorzuwerfen, ebenso wenig Habeck in der Ampel:
Sie haben es angekündigt, sie ziehen es durch.
SCHULD hatte die FDP damals, die CDU heute: Beide verlogen bis ins Mark.
Möge die CDU ihrer ital. Schwester DC und der FDP ins Nichts hinterherstürzen.
Mögen die CDU-Wähler es endlich merken …
Ein unehrliches Spiel?
Herr Roland, haben Sie erwartet, dass Lügner ehrlich spielen?
Na ja, die doofen Deutschen haben es ja nicht so mit dem Rechnen. Also Ruhe im Land.
Nun gut, D hat fertig, beschleunigen wir diesen politisch organisierten Untergang doch, bleiben zuhause und warten einfach ab bis sich „unsereDemokratie“ völlig totgelaufen hat, sie braucht nur eines, euer Geld….
Das war überhaupt keine Steuerreform. Hütchenspieler Klingbeil wurde entlarvt. Er hatte seine Rechnung anscheinend ohne die alternativen Medien gemacht. Denn dem arglosen Deutschen wäre das überhaupt nicht aufgefallen, wenn er in diesem Abgaben-Dschungel obendrein 115 Euro mehr pro Jahr abgedrückt hätte. Gewinner sind eindeutig jene, die es sich auf der Couch bequem machen. Die weder Einkommenssteuer zahlen, noch Abgaben zur Rente und GKV oder Gemeindesteuern zahlen. Das sind die Klienten der SPD, die es zu unterhalten gilt. Jene also, die pro Monat mit ihrer Familie 7000 Euro pro Monat absaugen, auf Stütze. Das Spielchen nennt sich Sozialverarsche. Keinesfalls jedoch hat das irgendwas mit „Reform“ zu tun.