Grüner Stahl droht zum Jobkiller zu werden – Salzgitter AG plant massiven Stellenabbau
Der klimaneutrale Umbau der Stahlindustrie kostet nicht nur Milliarden, sondern auch Arbeitsplätze. Im Zuge ihrer Übernahme der Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) plant die Salzgitter AG unter anderem, zwei Drittel der Belegschaft zu entlassen.
Die deutsche Stahlindustrie steht vor tiefgreifenden Umbrüchen. Hohe Energiepreise und der politisch forcierte Umbau hin zu einer CO2-neutralen Produktion setzen die Unternehmen finanziell massiv unter Druck. Die Folgen sind Insolvenzen, Werksschließungen und Stellenkürzungen.
Erst vor wenigen Tagen sorgte die Salzgitter AG mit einer überraschenden Ankündigung für Aufsehen: Das Unternehmen übernimmt die Duisburger Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) vollständig, streicht im Zuge dessen jedoch rund 2.000 Arbeitsplätze. Von den bislang etwa 3.000 Stellen sollen künftig nur noch rund 1.000 erhalten bleiben.
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Bislang gehörte das Unternehmen, das lediglich ein Werk in Duisburg betreibt, drei Eigentümern: Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) hielt 50 Prozent, Salzgitter 30 Prozent und der französische Röhrenhersteller Vallourec 20 Prozent.
Mit der Übernahme sämtlicher Anteile trägt Salzgitter künftig die alleinige Verantwortung für den Standort. Doch nicht nur die Zahl der Arbeitsplätze wird reduziert. Gleichzeitig sinkt die Rohstahlkapazität in Duisburg von bislang rund fünf Millionen auf 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr.
Salzgitter begründet den Schritt unter anderem mit der grünen Transformation des Standorts. In Duisburg sollen die beiden Hochöfen der HKM durch einen Elektrolichtbogenofen ersetzt werden. Während ein Hochofen Eisenerz mithilfe von Koks einschmilzt und dabei große Mengen CO₂ freisetzt, verarbeitet ein Elektrolichtbogenofen überwiegend Stahlschrott mithilfe von Strom. Auf diese Weise will Salzgitter die Emissionen am Standort langfristig um rund 90 Prozent senken.
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Hinzu kommen die enormen Kosten des klimaneutralen Umbaus, die Einsparungen erforderlich machen. Salzgitter nennt dies zwar offiziell nicht als Begründung für den Stellenabbau, der Zusammenhang liegt jedoch auf der Hand. Bereits der Bau eines einzelnen Elektrolichtbogenofens verschlingt gewaltige Summen.
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Ein anschauliches Beispiel liefert der österreichische Stahlkonzern Voestalpine, der allein für zwei neue Elektrolichtbogenöfen Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro veranschlagt. Mit noch höheren Beträgen kalkuliert ArcelorMittal. Der weltweit zweitgrößte Stahlhersteller bezifferte den Bau eines einzigen Elektrolichtbogenofens im französischen Dünkirchen auf rund 1,3 Milliarden Euro.
Doch mit den Investitionskosten ist es nicht getan. Auch der laufende Betrieb ist kostspielig, denn die Wirtschaftlichkeit eines Elektrolichtbogenofens hängt unmittelbar vom Strompreis ab – und dieser liegt in Deutschland im internationalen Vergleich nun einmal auf einem hohen Niveau. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der deutsche Strommix in hohem Maße von erneuerbaren Energiequellen wie Wind- und Solarenergie abhängig ist.
In Phasen ungünstiger Wetterbedingungen, wenn Wind und Sonneneinstrahlung ausbleiben – vor allem während sogenannter Dunkelflauten, die insbesondere in den kalten Jahreszeiten häufiger auftreten –, steigen die Strompreise deutlich an, weil es zu Erzeugungsengpässen kommt.
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Der auf diese Weise produzierte Stahl kann dadurch letztlich sogar teurer sein als konventionell im Hochofen hergestellter Stahl (mehr dazu hier).
Ebenfalls kostenintensiv ist der Weg zu grünem Stahl über eine Direktreduktionsanlage (DRI). Die Technologie gilt ebenfalls als klimafreundliche Alternative zur klassischen Stahlproduktion und wird von zahlreichen Stahlherstellern in Deutschland – darunter auch Salzgitter, in Kombination mit dem Elektrolichtbogenofen – eingesetzt.
An seinem Stammsitz in Salzgitter treibt der Konzern mit dem Programm Salcos genau diesen Transformationspfad voran. Dabei wird Eisenerz künftig nicht mehr mit Koks im Hochofen verarbeitet, sondern in einer Direktreduktionsanlage mithilfe von Wasserstoff zu Eisenschwamm reduziert.
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Allein die Errichtung der neuen Anlagen am Standort Salzgitter – bestehend aus Direktreduktionsanlage, Elektrolichtbogenofen und Elektrolyseanlage zur Herstellung von Wasserstoff – kostet die Salzgitter AG rund zwei Milliarden Euro. Davon wird etwa eine Milliarde Euro durch Fördermittel des Bundes und des Landes Niedersachsen finanziert. Neben diesen milliardenschweren Investitionen sind jedoch vor allem die laufenden Betriebskosten besonders hoch.
Der Hauptgrund dafür ist der teure grüne Wasserstoff. Dieser wird durch Elektrolyse aus Wasser gewonnen, wobei ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien verwendet werden darf. Andernfalls handelt es sich um sogenannten grauen Wasserstoff, der nicht als klimafreundlich gilt. Laut einer aktuellen Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) kostet grüner Wasserstoff derzeit zwischen sieben und 19 Euro je Kilogramm. Grauer Wasserstoff, der aus Erdgas hergestellt wird, ist hingegen bereits für ein bis zwei Euro je Kilogramm verfügbar und damit um ein Vielfaches günstiger.
Hinzu kommt ein weiteres Problem: Grüner Wasserstoff ist in Deutschland bislang kaum verfügbar. Es mangelt nicht nur an ausreichend Elektrolyseuren zur Produktion, sondern auch an einem flächendeckenden Verteilnetz sowie an geeigneten Importpartnern, die ihn in großem Umfang liefern könnten (mehr dazu hier).
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Wie sehr die hohen Kosten der grünen Transformation die gesamte Branche belasten, zeigt auch der Fall ArcelorMittal. Der weltweit zweitgrößte Stahlkonzern kündigte bereits im Juni 2025 an, die geplante Dekarbonisierung seiner deutschen Flachstahlwerke in Bremen und Eisenhüttenstadt nicht weiterzuverfolgen. Selbst mit einer zugesagten staatlichen Förderung in Höhe von 1,3 Milliarden Euro sei die Umstellung wirtschaftlich nicht tragfähig, erklärte das Unternehmen und verzichtete auf die Fördergelder. Als Gründe nannte der Konzern die hohen Strompreise, den fehlenden und zu teuren grünen Wasserstoff sowie die unklaren politischen Rahmenbedingungen.
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Das interessiert 70-80% der deutschen Bürger überhaupt nicht. Sie planen ihren Sommerurlaub mit sowas banales befassen sie sich nicht. Sie werden nach dem Urlaub staunen.
Ich denke 70-80% ist noch viel zu tief gegriffen.
Bis dann im Herbst die Kündigungen rechtzeitig vor Weihnachten in der Post liegen !
Hitze,Hitze,Hitze
ich amüsiere mich darüber.Die Gehirne müssen nur töglich bearbeitet werden
Und nach der WM-Pleite beginnt ja auch bald wieder die Bundesliga.
Das deutsche Ideal: Reihenhaus, Bier und Bratwurst, Bundesliga, VW Passat.
Wobei, ähhh, naja, der Passat verschwindet schon mal, das Reihenhaus wird folgen….
Und das Bier wird unerschwinglich ! 🙂
Das gibt es dann nur noch mit einer Bratwurst und Busfahrkarten bei einer Gewerkschaftsdemo gegen rechts !
Wobei als Mitarbeiter in einer Brauerei würde ich auch schon mal anfangen wollen Stellenanzeigen zu lesen .
Und natürlich wird es auch bei Impfungen eine Brawurst geben.
Dazu die Lokalpresse:
IGM und IHK sind trotzdem positiv gestimmt:
Der Standort bleibt erhalten und es wird ein „merklicher Beitrag zur CO2-Reduktion geleistet“
https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/salzgitter-uebernimmt-hkm-2000-jobs-fallen-weg_aid-151238327
Lemminge
Stellenabbau ist jetzt laut IHK ein „merklicher Beitrag zur CO2 Reduktion“
Der „große Sprung nach vorne“ von Merz. Alle Mao-Fans zeigen sich begeistert.
Es scheint aber auch auch alles bei der IGM nach Plan zu laufen !
Die Gewerkschaften haben es geschafft Millionen von Arbeitnehmern in der z.b Metallindustrie bei der Überführung ins Co 2 neutrale Transferleistungssystem ruhig zu stellen !
Das ist die echte Genialität der Linksextremen in Verbindung mit Gewerkschaften und Altparteien .
Die Vermeintlichen Arbeitnehmervertreter sind die eigentlichen Totengräber ihrer Mitglieder und deren Jobs !
Und ganz nebenbei Missbraucht man die Dumpfe Masse noch im Kampf gegen die die ihnen eigentlich als einzige helfen könnten und wollen !!
Die Lokalpresse klingt wie: „Das Eisenhüttenkombinat xxx wird auch weiterhin seinen Beitrag zur Rettung der Welt leisten, Genossen!“
Die Idee vom „Grünem Stahl“ ist wie „ein bisschen schwanger“.
CO2 FREIE Fotosynthese, JETZT 😁😁
Es werden einige Milliarden Steuergeld verbrannt und dann wird der ganze Laden dicht gemacht. Genauso wird es kommen.
Bei Thyssen wird die DRI Anlage, wenn sie Betriebsbereit ist, mit Erdgas betrieben. Weil der grüne Wasserstoff fehlt. Bei TKS werden z.Z 11000 Arbeitsplätze abgebaut. Dieser Irrweg wird dazu führen das es in 10 Jahren gar keine Stahlindustrie mehr gibt.
Ist das nicht die Absicht? Grünes Schrumpfen macht es möglich.
Ist das dann wenigstes „klimaneutral“?
wieviele grüne Millionen Euro werden diesmal in den Sand gesetzt?
Dazu noch das
„ Cadmium in Solarmodulen: Schadstoffe werden zum Problem des Solarbooms“
https://blackout-news.de/technik/cadmium-in-solarmodulen-schadstoffe-werden-zum-problem-des-solarbooms/
Eine Illusion wird nicht bewusst, weil sich negative Folgen anhäufen. Denn Verhalten wird überwiegend von Gefühlen gesteuert und nicht vom Verstand.
Wie bei einer Sucht reichen die Hiobsbotschaften der Folgen nicht aus, um eine Sucht zu beenden. Zum Beenden ist Übung notwendig, um implizites Wissen zu entwickeln. Die Eskalation der Hiobsbotschaften kann dabei nur helfen.
Die aktuelle Epoche Aufklärung kann Illusionen nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.
Bürgergeld hilft immer, Arbeiten nimmer…
Personalabbau hin oder her – es wird ein Desaster werden: für Salzgitter AG UND HKM. Am Ende droht Konkurs oder Vergesellschaftung. Der Personalabbau wird rund 200 Mio, der E-Ofen plus Infrastruktur 800 Mio Euro kosten, Woher soll das Geld kommen? HKM hat noch nie Gewinne gemacht und erheblichen Investitionsstau.
Mittlerweile habe ich den Eindruck dass die Unternehmen sich gerne mit der umweltfreundlichen pleite aus Deutschland zurückziehen.
Nein! Doch! Ohh!
ALLES, was auf die GRÜNEN in der Ampel zurückgeht, ist Louis de Funes-artig.
China freut sich: Wieder 7h CO2-Zuwachs kompensiert.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche will den teuren und planlosen Ausbau der Erneuerbaren etwas zügeln. (Es gibt überhaupt keine Erneuerbaren Energien in der Physik).Sofort schießen die Grünen dagegen und vertreten damit die knallharten Profitinteressen der Windkraft u. Solar Industrie – mit der sie eng verflochten sind. Bereits im Jahr 2022 kritisierte der Bundesrechnungshof, dass das BMWK erhebliche weitere Kosten für die Energiewende unberücksichtigt lässt. Dadurch entsteht außerhalb der Fachöffentlichkeit ein falsches Bild der tatsächlichen Kosten der Transformation.
M.G.
Alles was der grüne Bodensatz in die Hand nimmt muss zum scheitern verurteilt sein.
Mit Ideologie kann keine Wirtschaft betrieben werden.
Wieviel Synapsen müssen falsch verdrahtet sein um sein Kreuz beim grünen Abschaum zu hinterlassen?
Mit Ideologie kann keine Wirtschaft betrieben werden… Nicht „Ideologie“ sondern „IDIOTIE“.
Wer Kartell-Parteien, mit ihrer Links-Grünen Idiotie wählt, wählt den Untergang der Industrie und die Vernichtung Deutschlands ! Es wird aller höchte Zeit für eine AfD geführte Regierung. Anders ist Deutschland nicht zu retten !
Herr Märtin, vermeiden Sie doch bitte unkritisch übernommene Propagandaworte wie „klimaneutral“ oder „grüne Transformation“.
Grüne Logik: “Fach”kräfte rein, Industrie raus.
Der hochsubventionierte „Grüne“ Stahl wird jetzt zum Jobkiller. Somit Subventionierter Stellenabbau. Das „Grüne Wirtschaftswunder“ wird so beispielhaft dargestellt.
Dieser Stahl wird weltweit keine Rolle spielen. Exportiert wird er von Deutschland nicht. Der Inlandsabsatz wird sehr gering sein und macht “ unsere“ Autos nur noch teurer
Es gibt keinen grünen Stahl! Kohlenstoff ist Legierungsbestandteil von Stahl, ohne Kohlenstoff ist es kein Stahl sondern Eisen. Bei der Stahlschmelze reagiert ein Teil des Kohlenstoffs mit Sauerstoff und wird zu CO2.
Ca. 15% der Deutschen wählen die Gruene Sekte die aus Deutschhass nur so Trift. Das sind Millionen Menschen die total Weltfremd sind.
trieft
Die sind nicht weltfremd sondern das sind die einzigsten (noch) Nutznießer dieser Idiotie. Am Ende werden Sie sich und Ihr Geld auf die andere Seite retten.
So geht Ablenkung ,,,,,,,,,
HEUTE 13.7.2026
ACHTUNG Gewitterrisiko,,,,
Sie ist ein Killer“ – Klinikchef schlägt Hitzealarm
Salzgitter bilden Syrer mit 4.864 Personen (Stand Ende 2025) die größte Gruppe unter den ausländischen Einwohnern. Sie machen damit etwa 5 Prozent der Gesamtbevölkerung der Stadt aus.
Wir müssen noch unsere Fachkräfte in Arbeit bringen
Es gibt kein aus vom Verbrenner aus. Es gibt auch kein Aus vom Bürgergeld. Es gibt auch keinen Grüner Stahl, das ist alles wie Lichtnahrung, nur krasser. Erst wenn die Umfrage Ergebnisse wie in im Osten vorliegen, oder uns die Amerikaner wieder Retten darf man sich ein bisschen Hoffnung in Deutschland machen dass sich etwas ändert. Ob aus den hinterlassenen Ruinen noch was zu retten ist bleibt aber die spannende Frage.
M.G.
Woher kommt der Strom?
Der Grüne Bürgermeister kann jubeln ,vielleicht wird er wieder gewählt .
Die Neubürger werden zu dem Erfolg beitragen.
Die freiwerdenden Fachkräfte können übergangslos ins Lastenfahradkombinat wechseln.