Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
Tausende Unternehmenspleiten: Zahl der Insolvenzen auf 20-Jahres-Hoch
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland hat im April 2026 mit über 2000 Fällen einen 20-Jahres-Höchststand erreicht. Besonders betroffen sind kostenintensive Branchen wie Logistik, Gastgewerbe und Bau.
Von
Im April 2026 hat sich die Lage der deutschen Wirtschaft weiter zugespitzt: Erstmals seit zwei Jahrzehnten überschritt die Zahl der Firmenpleiten in einem Monat die Marke von 2000. Besonders betroffen sind mehrere zentrale Branchen, in denen sich strukturelle Probleme und konjunkturelle Belastungen überlagern.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden im April insgesamt 2276 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Das entspricht einem Plus von 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Insgesamt summierten sich die Insolvenzen von Januar bis April auf 8551 Fälle. Parallel dazu beliefen sich die offenen Forderungen der Gläubiger auf rund 13,9 Milliarden Euro, deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum. Dies kann auf das Ausbleiben größerer Unternehmenszusammenbrüche zurückgeführt werden.
Werbung
Auch das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle meldet hohe Werte: Für das zweite Quartal 2026 wurden 4996 Insolvenzen erfasst – der höchste Stand seit 2005. Besonders auffällig ist der Juni mit 1702 Unternehmen, die in die Insolvenz gingen, was einem Anstieg von 20 Prozent entspricht.
Branchenspezifisch zeigt sich ein klares Muster: Im Bereich Verkehr und Logistik ist die Insolvenzdichte mit 43,9 Fällen je 10.000 Unternehmen am höchsten. Steigende Betriebskosten, Personalmangel und sinkende Gewinne setzen die Unternehmen unter Druck. Dahinter folgen das Gastgewerbe sowie die Bauwirtschaft, die beide unter hohen Kosten, veränderten Marktbedingungen und wegfallenden staatlichen Unterstützungen leiden.
Zunehmend geraten auch weitere Sektoren in Schwierigkeiten. In der Solarbranche führen Preisdruck durch internationale Konkurrenz und volatile Märkte zu wachsenden Insolvenzzahlen, während in der Brauwirtschaft selbst traditionsreiche Betriebe aufgeben müssen.
Lesen Sie auch:
Oliver Blume
Doch keine Werksschließungen bei Volkswagen? Konzernchef spricht auf einmal von Alternativen
Nachdem der Volkswagen-Aufsichtsrat die VW-Sparpläne, die auch Werksschließungen vorsahen, abgelehnt hat, hält Konzernchef Blume den Erhalt der Standorte nun doch für möglich. Es gebe „intelligentere Lösungen als Werke zu schließen“, räumt Blume ein.Martin Gornig
DIW-Ökonom verkündet: „Technologieoffenheit ist der Niedergang der deutschen Industrie“
Der DIW-Ökonom Martin Gornig warnt vor „Technologieoffenheit“, etwa in der Autoindustrie – stattdessen müsse der Staat bestimmte Technologien fördern. Gornig sieht darin einen Weg, um der vermeintlichen chinesischen Übermacht zu trotzen.Zu berücksichtigen ist zudem, dass die amtliche Statistik zeitverzögert ist: Erfasst werden Insolvenzen erst nach gerichtlicher Entscheidung, sodass die aktuellen Daten die wirtschaftliche Situation der vorangegangenen Monate widerspiegeln. Experten erwarten auch für die kommenden Monate keine Entspannung.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Endlich wieder WELTSPITZE 😀
@ Nur ein Gedanke
Genossin Merkel hat doch nur den Plan erfüllt. Vorwärts immer, rückwärts nimmer…
es fühlt sich wirklich an wie wenn man mit voller Geschwindigkeit auf eine Mauer zurast, aber in Zeitlupe die schon Jahre dauert und trotzdem ist man wie paralysiert und kann weder bremsen noch das Lenkrad rumreissen.
Und immer noch schaut eine hohe Anzahl an Wähler zu und begreift nicht was das für langfristige Folgen für die Steuereinnahmen besonders der Kommunen hat.
Das ist erst der Anfang !
“ Die Lichter gehen aus “
im besten Deutschland , das es für “ Unsere Demokratie “ je gegeben hat !
Bin gespannt wie lange “ der gemeine Gutmensch “ noch braucht
um zu verstehen welche “ Pflege Ihm hier zuteil wird „
Wir waren einmal eine relevante Industrienation. Was sind wir jetzt? Verlierer? Und trotzdem wird so weiter gewählt.
Wenn ich könnte, würde ich die EU verlassen.
Nun, könnte gezielter Wirtschaftsumbau mit den Argumenten von unzähligen konstruierten Agenden zu einer Kriegswirtschaft und damit gewollten Landeseliminierung (egal wie) sein.
So ist das eben, wenn sich die Verbände an die Parteien verkaufen, die Unternehmer den Kopf in den Sand stecken und die Geschäftsführer nicht haftbar gemacht werden. Das kommt von dem…. Währet den Anfängen hätte bereits 2010 anfangen müssen, spätestens seit dem Ausstieg aus der stabilen Energieversorgung.
Ich hatte mich in den meisten Kommentaren ja immer wütend über die überwältigende Mehrheit der Bürger dieser Republik geäußert, die diesen Niedergang immer und immer wieder, frei und geheim, GEWÄHLT hat. Aber jetzt kommt ein ehrlich gemeintes tiefes Mitleid dazu, nicht für Alle natürlich. Aber viele dieser „Unsere Demokratie“ scheinen mir so unterwürfig, so wenig überzeugt von sich selbst, dass sie sich immer noch vom ÖRR „informieren“ lassen, auch wenn der permanent Dinge berichtet, die vollkommen konträr zur Lage in Städten und Gemeinden ist. Diese Menschen scheinen jedem „Oberen“ mehr zu trauen, als sich selbst. Und: Wie sehr muss man sich selbst verachten, wenn man sich für schuldig, für rassistisch, für herzlos hält, dass man glaubt, nur durch das Zulassung einer unkontrollierten Massenzuwanderung in die Sozialsysteme, durch die Zustimmung zum eigenen Untergang, ein Existenzrecht zu haben. Daher auch der Hass auf die christliche Lehre: „Liebe Deinen Nächsten wie (!!!) Dich selbst!
Die, die von „unsere Demokratie“ und politische Mitte sprechen sind bei Öffentlichen Dienst, Stadt, Land oder Bund eingestellt. Sie haben keine Existenz Ängste. Dort kann man auch öfters krank sein und Fette Pension wartet.
Meine Frau hat vor 2 Wochen erfahren dass die Firma schließt. Nein, keine. Insolvenz die man in Statistik aufnimmt. Die Gesellschafter lösen die Firma auf, weil es zu viel Bürokratischen aufwand aus Brüssel und Teure Energie die Gewinne minimalisiert. Fast 30 Jahre hat meine Frau dort gerne gearbeitet. Jetzt mit 55 ist ab 01.27 arbeitslos.
Ich bin auch nicht optimistisch was meine Arbeit angeht.
Wir haben einfach Angst.
Wenn ich die Gesichter von Lars und Friedrich sehe werde ich wütend…
Das Ziel der CDU-EU-WEF Vereinigung ist fast erreicht. Deutschland zu gunsten von Kriegstreibern und kranker Ideologien fast zerstört. Der Rest wird in Schulden getrieben und für verlogene Kriege in der Ukraine missbraucht.
„Der große Sprung nach vorne“ von Merz.
Hört vom schwärzesten Kapitel dieser jämmerlichen Herrschaft! Tausende stolze Manufakturen müssen den Offenbarungseid leisten – die Zahl der Bankrotte schnellt auf den höchsten Stand seit zwanzig Wintern! Das wirtschaftliche Fundament des Landes zerfällt zu Staub, doch der hochmütige König tritt vor das darbende Volk und sondert eine Erklärung voll herrschaftlicher Realitätsferne ab.
Anstatt den Ruin seines Reiches einzugestehen, preist der unfähige Herrscher das eigene Scheitern auch noch als glorreiches Werk. Es ist die pure Arroganz der Macht: Während die Existenzgrundlagen der Untertanen weggemäht werden, flüchtet sich die feige Majestät in leere Phrasen, um die eigene Krone vor dem Absturz zu bewahren. Doch, Eure Hoheit seid gewiss, der Tag naht an dem das Volk die Rechnung präsentiert.
Darüber wird sich das „Klima“ aber sehr freuen. Weiter so „WIR MÜSSEN Deutschland abschaffen und wir werden das auch schaffen …😂🤬🤣
Die Politik sieht untätig zu…
Heute wurde erst wieder die tolle Arbeit der CDU/CSU mit 22% bei INSA gewürdigt.
„Zahl der Insolvenzen auf 20-Jahres-Hoch“
Da stimmt doch was nicht.
„Unternehmen sind nicht insolvent, sie hören nur auf, zu verkaufen“ Habeck 07.09.2022. Glaubt man Habeck, dem Wirtschaftsfachmann, etwas nicht? Der versteht doch wie man Geld kassiert. Also muss man ihm doch glauben.
Merz hat doch gerade erst die hohe Anzahl an StartUps gefeiert von denen überleben im besten Fall 30% die ersten 3-Jahre und 10% 5-Jahre. Ich denke so ähnlich ist die Statistik.