Martin Gornig
DIW-Ökonom verkündet: „Technologieoffenheit ist der Niedergang der deutschen Industrie“
Der DIW-Ökonom Martin Gornig warnt vor „Technologieoffenheit“, etwa in der Autoindustrie – stattdessen müsse der Staat bestimmte Technologien fördern. Gornig sieht darin einen Weg, um der vermeintlichen chinesischen Übermacht zu trotzen.
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Der Berliner Ökonom Martin Gornig vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) warnt gegenüber der dpa vor „Technologieoffenheit“ – stattdessen fordert er, dass die Politik bestimmte Technologien gezielt fördert. „Technologieoffenheit ist der Niedergang der deutschen Industrie“, verkündet Gornig – zumindest wenn dadurch in keine Technologie hinreichend investiert würde.
Gornig empfiehlt die Förderung bestimmter Technologien, um Chinas vermeintlicher technologischer Übermacht zu trotzen: „Die Antwort heißt immer Nische“, betont der Ökonom – „Zu sagen, die Massenproduktion machen wir hier besser, ist quatsch.“ Jedoch könne Deutschland bei spezialisierteren Technologien führend werden, etwa in der Robotik im Bausektor.
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Dagegen prangert er den Ansatz der Technologieoffenheit etwa im Automobilsektor an – mit diesem sei nichts zu erreichen. Seit Jahren geht es vor allem dort um das Thema „Technologieoffenheit“ – die Bundesregierung feierte etwa die vermeintliche Aufweichung des EU-Verbrennerverbots ab 2035 als einen Sieg für diesen Leitsatz. Verbrenner werden ab 2035 nicht mehr pauschal nicht mehr zugelassen – die Emissionswerte der Flotten der Hersteller müssen lediglich um 90 Prozent gegenüber 2021 reduziert werden.
Auch die Ampel-Regierung stritt über den Begriff: Als das EU-Verbrennerverbot beschlossen wurde, pochte die FDP auf eine Ausnahme für sogenannte E-Fuels – die Grünen waren dagegen. Schließlich konnte sich die FDP durchsetzen und verkaufte die Zulassung als „Technologieoffenheit“.
Gornig rät auch in der Handelspolitik zu einem Umdenken – so plädiert er für weniger Zölle auf chinesische Produkte: „Zölle auf E-Autos zu legen, ist doch gruselig. Das heißt, dass unsere Konzerne dazu gebracht werden, keine Anpassungen machen zu müssen. Sie können weiterhin schlechte Elektroautos produzieren.“ Für technologische Weiterentwicklungen brauche es Wettbewerbsdruck, weshalb es auch mit Blick auf China eine wettbewerbsorientierte Handelspolitik geben solle.
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„Der DIW-Ökonom Martin Gornig warnt vor „Technologieoffenheit“, etwa in der Autoindustrie – stattdessen müsse der Staat bestimmte Technologien fördern“.
Der Staat sollte sich aus Dingen raushalten, wovon er rein garnichts versteht. Er soll die Umgebung schaffen für offenen und ehrlichen Wettbewerb. Schluss mit Dingen zu finanzieren die der Bürger nicht möchte! Der normale Bürger ist nicht dumm. Viele Politiker sind Dümmer als die Bevölkerung.
Merz plant den „großen Sprung“ wie Mao und steht der Chinesischen Konkurrenz immer offen gegenüber. Er zahl ja auch noch Entwicklungshilfegelder an China.
Keine „Technologieoffenheit“ bedeutet, bis zum Ende Gedacht, „Planwirtschaft“.
Willkommen im neuen sozialistischen System!
Insofern denke ich, dass es da Leute gibt, die schon ganz genau wissen, was sie da machen und die Abgeordneten, ganz wie sie es schreiben, gar nicht verstehen, zu was sie ihre Zustimmen geben.
Unsere Unternehmer und deren Unternehmen, wie auch die Mitarbeiter sind zumeist hochkreativ und haben ihren jeweiligen Markt genau im Blick. Diese Menschen verstehen den Markt, die Technologien, die gewünscht und gewollt sind. Man kann der freien Marktwirtschaft hier vertrauen und sich darauf verlassen, das die bestmöglichlichen Entscheidungen getroffen werden. Staatliche Eingriffe und Technologieförderungen müssen daher genau bedacht werden und nicht pauschal, vor allem nicht der vorgeblichen Weltrettung wegen, durchgeführt werden.
Richtig. Der Staat hat für innere Sicherheit, intakte Infrastruktur, die Einhaltung rechtsstaatlicher Grundsätze und möglichst geringe Belästigung durch Bürokratie zu sorgen. Alles, was darüber hinausgeht, ist Anmaßung.
Der Staat muß uns vor russichen Aggressoren und der AfD schützen.
Alles andere ist dem unterzuordnen.
Genau, also mehr Waffen und mehr Kokain für Selenski☝️🤣
@ Tell ll
Satire, ganz wichtig hier, immer kennzeichnen!
Was machst du beruflich?
Es ist offensichtlich, dass Sie auch blöd-geimpft wurden! Anders ist dieser Schwachsinn nicht zu erklären!
In der Summe ist die Bevölkerung immer schlauer als die Politik.
Darum gibt es ja die Demokratie, damit die fatalen Fehlentscheidungen abgewählt werden. Das wird aber seit Jahren abgeblockt.
Wir sind immer gut damit gefahren, dass der Staat sich aus dem operativen wirtschaftlichen Geschäft der Unternehmen heraushält. Rahmenbedingungen schafft, die die Wirtschaft ankurbeln…
Seit gut 15 Jahren ist aber in der Politik die Vermunft ausgeschaltet. Auf allen Ebenen grassiert ein ideologischer Bevormundungsapparat, der freies Denken und Handeln torpediert, die Demokratie, die Meinungsfreiheit, die Solidargemeinschaft und die Wirtschaft aus die Balance geschossen hat
Kein Wunder, dass überall Spinner auftauchen, die wie Sozialisten faseln…
der normalbuerger, also die 60-70% die immer noch kartellpartei waehlen, werden doch hier im forum staendig als dumm betitelt?
jetzt auf einmal nicht mehr?
** Viele Politiker sind Dümmer als die Bevölkerung.**
nein, die bevoelkerung, auch die akademische, ist duemmer, denn sie erkennt nicht, dass die politiker, die nicht den willen des volkes umsetzen, eine bestimmte agenda verfolgen, und haelt sie deshalb fuer dumm.
das ist aber ein riesen irrtum.
diese leute wissen genau was sie tun, und sie tun es mit voller absicht.
ihr ziel ist einfach nicht das wohl des volkes, sondern ein anderes, zb. agenda 2030.
dumm sind alle, die das nicht durchschauen.
nur einzelne, sehr wenige exemplare von politiker sind wirklich nicht die allerhellsten.
die sind aber immer noch schlau genug, das zu tun, was von ihnen verlangt wird, um ihren platzt am futtertrog nicht zu verlieren.
Ergo, das Wahlrecht ist die Mutter aller Probleme…
Richtig!
Deutschland stieg ab 1871 und besonders während der Hochtechnologiephase bis 1945 zur weltweit führenden Nation auf. Das war nur möglich, weil der deutsche Staat mittels Recht und Gesetz (inkl. Patentamt) und ohne extremistische Moral den Boden bereitet hat. 1945 konnte die Alliierten (USA, Sowjetunion, England und Frankreich) die geklauten Patente nicht mehr zählen, sie wurden in Tonnen bemessen. Alle Regierungen nach Erhard bauten auf Moral, nicht auf Technologie.
Ein Silicon Valley, RTP & Co. wären ohne die deutsche Hochtechnologie nicht im Ansatz denkbar; das Valley wird noch heute von Deutschen (von Bechtolsheim, Thiel, Thrun, Schindler, Beedgen, Lueth, natürlich Karp und mehr) ‚beherrscht‘. Nichts läuft dort ohne deutsche Involvierung.
Ohne die deutschen Atomwissenschaftler wie Kurt Diebner, Gustav Hertz und natürlich Manfred von Ardenne würden weder die USA noch die Sowjetunion Atomwaffen haben.
Gegen Technologieoffenheit an sich ist doch nichts einzuwenden, man sollte immer offen für Neues sein, nur so kommt man vorwärts. Aber alte Technologie darf erst durch neue ersetzt werden, wenn diese ausgereift ist. Und diese Reihenfolge ist bei der Autoindustrie eben nicht eingehalten worden…
Vor allem:
Er möchte angeblich gegen die Chinesen bestehen, fordert aber dann, dass man die Zweige, in denen die eigene Wirtschaft bärenstark ist, sabotiert und kaputt macht, um sich ohne Erfahrung und nichts mit den Chinesen in einer Technologie zu messen, in der diese uns aufgrund endloser Subventionen, Lohndumping usw. nicht nur den Rang ablaufen, sondern Kreise um uns herum laufen.
Aber was soll man von so einem Leistungslosen und Steuergeld-Alimentierten auch erwarten? Würde man ihm seine tolle Brille und seinen tollen steuergeldfinanzierten Anzug wegnehmen, um ihn in der Fußgängerzone für seine Position oder angebliche Expertise werben zu lassen, würde wohl der Gitarrenspieler in der Fußgängerzone mehr Aufmerksamkeit und mehr Geld in seinem Hut haben…
„Der Markt ist keine Erfindung des Kapitalismus.
Er ist eine Erfindung der Zivilisation.“ ☝️
Planwirtschaft. Staatswirtschaft. Staatsmonopolkapitalismus. Sozialismus. Kommunismus. Untergang. Alles schon mal da gewesen. Nur: Aus der Geschichte kann man nur lernen, dass man aus der Geschichte nichts lernt.
Öffentliche Finanzierung von Instituten und NGOs bitte einstellen ☝️
Nein, es ist nicht die Technologieoffenheit, die den Niedergang befördert!
Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.
Wenn solche Ökonomen in Deutschland etwas zu sagen haben, wundert mich der durchschlagende Erfolg der Deutschen Industrie nicht. Das dumme für Deutschland ist nur, daß die Richtung des Durchschlags genau in die falsche Richtung geht.
Bin auch dafür das die deutsche Industrie ab sofort wieder ausschließlich auf Verbrenner setzt – das ist die Zukunft.
Warum? Ich bin für das Beamen 😎
Frage: Wie viel Leute würden heute nach Hawaii beamen?
Wie voll wäre Thailand heute, wenn wir alle beamen könnten?
Bei der Mobilität werden wir von China, von deren Rohstoffe wir zum Großteil auch noch bei den Batterien abhängig sind, abgehängt. Bei der Windkraft sieht es bei den Rohstoffen ähnlich aus. Und darauf sillen wir setzen?
Ja, so wird das was: Die Hochkompetenten Politiker schreiben vor, welche Technologien erfolgreich von der Industrie entwickelt werden müssen und was die Kunden auf dem Markt gefälligst zu kaufen haben.
Damit werden wir wieder Weltspitze bei Innovation.
Auch wenn ich ihm widerspreche, das Politiker/Regierung/Staat sich in Technologien einmischen sollen in dem sie manche fördern wollen, von denen sie schlichtweg keine Ahnung haben. Stimme ich ihm zu das es keine Zölle auf bessere und Kundenorientierte Waren geben sollte. Das macht dick, faul, dumm und am Ende arm.
„Der DIW-Ökonom Martin Gornig warnt vor „Technologieoffenheit“, etwa in der Autoindustrie – stattdessen müsse der Staat bestimmte Technologien fördern“.
Hat der gute Mann irgendwie seinen Beruf verfehlt? Mit Technologieoffenheit ist die deutsche Industrie mal groß geworden und er will sie mit Planwirtschaft fördern???
Siehe zB Kuba, das hat noch nie geklappt.
Da verstehe ich die Argumente nicht: der Staat soll,wie in der DDR, vorgeben was hergestellt wird. Dann der Widerspruch: Es soll der Markt und die Nachfrage des Verbrauchers die Entwicklungen vorantreiben – das ist doch eigentlich ergebnisoffene Weiterentwicklung der Technik ?
Wer Augen und Ohren hat die mit einem normalen Gehirn kommunizieren weiß es doch,dass der Staat vom Wirtschaft nichts versteht.
Auch vorher gab es schon Planwirtschaft mit Vierjahresplänen, in denen u.a. auch das Volkswagenwerk entstanden ist. Die EU hat übrigens Siebenjahrespläne, die sich bürokratisch unauffällig „Mehrjähriger Finanzrahmen (MFR)“ nennen, damit niemand auf „dumme Ideen“ kommt.
Das ist DDR-Sprech…
Haben sue gut erkannt…
„Jedoch könne Deutschland bei spezialisierteren Technologien führend werden, etwa in der Robotik im Bausektor.“
Ach so, man wird also „Technologieführer“ auf Ansage … als Regierungsvorgabe gewissermaßen. Und was die „Robotik“ im Bausektor angeht, da braucht man auch hier nur in Richtung Asien und Fernost zu schauen. Die sind uns Lichtjahre voraus. Aber, Null Probleme, investieren wir erst mal ein paar Milliarden Euro … wir haben es ja schließlich so dicke. ^^
Genial: „Ach so, man wird also „Technologieführer“ auf Ansage“.
„Technologieführung auf Ansage“ das ist der Traum aller, die keinen Nagel gerade einschlagen können. Oder: Genie auf Befehl. Oder: anderes Geschlecht gegen Geld.
Auch unsere Kochrezepte-App-Entwicklerin Hubbertz, die nun für den Wohnungsbau „verantworlich“ ist, kam auf die geniale Idee, den Wohnungsbau durch „mehr Vorfertigung“ voranzutrieben. Woher soll sie wissen, daß man das schon seit über 100 Jahren macht und das offensichtlich nicht das eigentliche Problem ist?
In wessen Tasche(n) steckt dieser Mann?
Der Mann ist mindestens so schlau wie die einstige DDR-Führung. Die konnte mit Technologieoffenheit bekanntlich auch nichts anfangen. Planwirtschaft zum Wohle aller ist (mal wieder) die Zukunft Deutschlands, aller Erfahrungen mit zwei sozialistischen Diktaturen zum Trotz!
Ist der große Bruder von Fratzscher, dem Paradoxen. Das DIW ist reif für Frage 552.
Es gibt halt Markt oder Staat.Beim DIW 100% Staat. Ging zwar bisher immer schief, aber demnächst klappts ganz sicher …
Er plädiert also für Technologieverbissenheit?
Man hat den Eindruck, als ob sich die Regierung eine Reihe von „Forschungseinrichtungen“ hält, die dann bei Bedarf den größten Unsinn rausposaunen, um eine bestimmte Regierungslinie pseudowissenschaftlich zu untermauern. Bei Menschen, die nie in einer echten Wissenschaft gearbeitet haben, funktioniert das dann auch. Beispiele für diese pseudowissenschaftlichen Institute sind das Kieler Institut für Weltwirtschaft, das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (mit Fratzscher und Hermann), usw.
Dieser aktuelle Herr vom DIW hat wohl nicht verstanden, daß in einer freien Marktwirtschaft gerade die Technologieoffenheit immer der Motor für Entwicklungen gewesen ist. Nischen entwickeln sich nur, wenn der Staat sie nicht vorgibt.
Wenn ich sowas lese, weiß ich, daß Ding ist durch. Kalergi hat gewonnen, Deutschland ist zukünftig nicht mal mehr Agrarstaat.
Wie soll das denn funktionieren, die Kernindustrie eines Landes DAUERHAFT zu subventionieren? Die soll doch durch den Export eigentlich Devisen ins Land bringen. Genau dort passiert doch im Normalfall der Großteil der Wertschöpfung. Das sind doch die Steuerzahler, die Subventionen in anderen Bereichen überhaupt erst ermöglichen!
Wir sind am Ende, im Arsch, Game over. Das DIW fordert den Sozialismus.
Freie Marktwirtschaft ist das Ende des Sozialismus. Deshalb sind Markt- oder Technologieoffenheit für die Sozialisten Teufelszeug.
Für die Klimabolschewisten allemal.
Fratzscher duldet scheinbar keine Leute unter sich, die intelligenter sind als er.
Vor allem: in den letzten knapp 10 Jahren hab es ja eine krampfhafte Fixierung in Deutschland auf eine Technologie und verbissene Bemühungen und Förderungen des Staates dazu. Ergebnis: Gewinneinbrüche zwischen 45% und 92%.
Hat sich Fratzscher geklont? Nachdem die Einmischung der Politik in die Automobilindustrie VW an den Abgrund gebracht hat, soll das Zerstörungswerk mit Hurra vollendet werden.
Das DIW kann weg.
Wer zahlt ihm sein Gehalt?
Bei den Ergüssen des DIW fühlt man sich spontan an den Besuch Gullivers in Lagado erinnert – „aus Wiki: „wo er den Lord Munodi besucht. Munodi erzählt ihm, dass vor vierzig Jahren einige Leute nach Laputa gegangen seien und nach ihrer Rückkehr alle Künste, Wissenschaften, Sprachen und Handwerke auf neue Grundlagen stellen wollten; sie hätten beschlossen, in Lagado eine Akademie zu errichten, in der die Professoren sich neue Regeln und Methoden ausdächten. Da aber keine Methode bis zur Vervollkommnung gebracht worden sei, befinde sich das Land heute im Elend“.
Ähnlich erfolgreich mit ihren Ansagen liegen die Prominenten des Institut kontinuierlich daneben; Fratscher, seine liebe Kollegin Kempfert stehen geradezu für weltfremde vermeintliche Wissenschaft.
Gornig macht da keine Ausnahme; geht seine Warnung vor Technologieoffenheit davon aus, alles sei bereits bekannt und nur aus diesem Vorrat sei etwas zu fördern.Im Übrigen produziert die deutsche Autoindustrie keine schlechteren Fahrzeug
Im Übrigen produziert die deutsche Autoindustrie keine schlechteren Fahrzeuge als die Chinesen; ihr Problem ist nur, dass diese Fahrzeuge nicht besonders beliebt sind; was nicht zuletzt an einer unentbehrlichen Batterie liegt; deren Ersatz dank Technologieoffenheit möglichst bald gelingen könnte.