Die Stuhlkreis-Selbstaufgabe der Bundesregierung: Wofür bezahlen wir diese Politiker und ihre Berater eigentlich?
Schwarz-Rot gibt pro Jahr einen dreistelligen Millionenbetrag für Berater aus. Offenbar eine große Verschwendung, denn jetzt hat die Regierung peinliche Leitfragen an Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften gestellt, die nach totaler Hilflosigkeit klingen.
Bei einer normalbegabten Regierung sieht ein großer Reformprozess ungefähr so aus: Die Koalition nutzt ihre eigenen Fachpolitiker als Experten, sie greift auf das Wissen der jeweiligen Bundestagsausschüsse zu, holt die Meinung von unabhängigen Wissenschaftlern ein und bezahlt meinetwegen auch noch externe Berater, die auf den geforderten Gebieten absolute Profis sind.
Regierungsintern wird sich zunächst auf eine gemeinsame Analyse, also einen geschlossenen Blick auf die Problemlage, geeinigt, woraufhin ein Katalog von Reformideen und konkreten Gesetzesvorhaben entsteht. Erst dann wird mit den betroffenen Lobbyverbänden über die Praxisnähe dieser Vorhaben diskutiert, Anpassungen werden vorgenommen, und die Reformen werden auf den Weg gebracht.
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Leider ist die Bundesregierung weit von einer Normalbegabung entfernt. Für das groß angekündigte Reformtreffen im Kanzleramt mit den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden hat die Koalition nämlich Leitfragen für diese aufgeschrieben und erwartet Antworten.
Der schwarz-rote Fragenkatalog beinhaltet fünf Kapitel: „1. Reformbedarf allgemein, 2. Arbeitsmarkt, 3. Sozialversicherungen, 4. Bürokratieabbau, 5. Einkommensteuer“.
Beim Reformbedarf stehen Fragen wie: „Was sind die Kernpunkte eines positiven Zukunftsbildes für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands?“ oder: „Was halten Sie für den zentralen Faktor für die anhaltende strukturelle Wachstumsschwäche Deutschlands?“
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Über ein Jahr Zeit, ein dreistelliger Millionenbetrag für Beratung, eigene Fachexperten in der Fraktion, Bundestagsausschüsse und Zugriff auf alle denkbaren Wissenschaftler des Landes – und jetzt werden Verbände gefragt, was denn nötig wäre, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. So sieht kein Reformprozess aus, der in naher Zukunft beendet sein wird, sondern einer, der bei diesem unambitionierten Tempo noch viele Jahre in Anspruch nehmen dürfte.
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Deutlich wird, dass Schwarz-Rot eine gemeinsame Fehleranalyse fehlt. Wer im Jahr 2026 noch danach fragen muss, was die Gründe für die Wachstumsschwäche sind, gibt seine politische Bankrotterklärung ab. Die Fragen zu den anderen, konkreteren Überschriften machen die Sache nicht besser.
„Wie erreichen wir mehr Flexibilität im Sinne der Beschäftigten und der Unternehmen?“, „Wie kann die betriebliche Altersvorsorge gestärkt werden?“, „Welche Bürokratierückbau-Maßnahmen hätten aus Ihrer Sicht eine besonders spürbare Wirkung?“ oder mein Favorit: „Auf welche Aspekte legen Sie bei der Ausgestaltung des Einkommensteuertarifs besonders Wert?“
Ich hätte ja gesagt, dass die Einkommensteuer möglichst niedrig sein sollte, aber das ist natürlich eine zu simplistische Antwort, deshalb werde ich auch nicht gefragt. Ernsthaft, das ist Erkenntnissuche auf Kindergarten-Niveau, das ist ein politikgewordener Stuhlkreis.
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Hunderte Millionen Euro werden für Analysen und Lösungsvorschläge von Beratern ausgegeben, beide Regierungsparteien regieren das Land seit Jahrzehnten, alle Probleme sind bekannt, und dann sollen Lobbyverbände die Politik mit eigenen Vorschlägen retten? Was ist das für eine krude Vorstellung von Regierungsverantwortung?
Wir erleben die Selbstaufgabe der Bundesregierung. Sie kann sich intern weder auf eine gemeinsame Weltsicht einigen noch konkret umsetzbare Ideen entwickeln noch ihre eigenen Versprechungen einhalten. Sie kündigt mit breiter Brust an, nur um sich danach schleunigst hinter allen möglichen Kommissionen, Gesprächskreisen und Verschiebungen zu verstecken.
Wozu finanziert die Wirtschaft die Regierung mit ihren Beratern, wenn die Regierung und ihre Berater letztlich doch auf Ideen aus der Wirtschaft angewiesen sind?
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Die große Einbindung der Verbände bringt ein weiteres Problem mit sich. Durch die enorm breit gefächerte und tief gehende Staatstätigkeit wird der Einfluss auf die Wirtschaft so groß, dass viele ihrer klügsten Köpfe sich lang und breit im Lobbyismus betätigen müssen, anstatt ihre Unternehmen voranbringen zu können.
Häufig sitzen an der Spitze der Verbände die erfolgreichsten Köpfe der entsprechenden Branchen, die stunden- und tagelang durch den Austausch mit der Politik gebunden sind. Bundeskanzler und Bundesminister erweisen sich durch ihre eigene Ideenlosigkeit als ungeeignet, das Land zu regieren, schütten deshalb Berater mit Geld zu und zwingen darüber hinaus den produktivsten Teil des Landes, die Unternehmer, an ihre grünen Tische und in Konferenzräume.
Der Wirtschaftsstandort nimmt durch den von peinlichen Begleiterscheinungen wie diesem Fragekatalog geprägten Reformstau gleich einen dreifachen Schaden. Die persönlich ungeeigneten Regierenden rauben die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, den Steuerzahlern wird ihr Geld sinnlos genommen, und die Leistungsträger werden von ihrer wichtigen Arbeit abgehalten. Am Ende bleibt die Frage: Wofür bezahlen wir diese Politiker und ihre Berater eigentlich?
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Vielleicht sollten sie mal die KI von Mario Voigt befragen. 😉
KI scheint die Antwort auf alles zu sein, habe ich das Gefühl. Selber denken ist schon eine Herausforderung heutzutage; oder auch Glückssache.
Selbst KI könnte es besser als diese Regierung.
Shit KI – es braucht nur Leute mit echter Hirngrütze.
Wenn man Herrn Habeck, dem Meisterphilosophen oft zugehört hat, könnte man meinen, er hätte die KI mit seinen Worthülsen gefüttert.
Ki wurde/wird natürlich mit der omnipräsenten grünen Klima Agenda trainiert.
Das ist ein wahres Problem mit dem „Bias“ der KI. Medien sind links, linke Menschen wählen eher Laber-Berufe und publizieren mehr. Eine KI, die auf dem verfügbaren Material basiert, ist tendenziell links-grün-woke. Ich habe gerade mal die Google KI gefragt, wieviele biologische Geschlechter es gibt…
Da muss ich widersprechen. Da Ki-Modelle mit internationalen Publikationen gefüttert werden, haben die Modelle eine sehr viel realistischere Sicht, als das allgemeine deutsche Narrativ.
Wofür WIR die Altparteien-Politiker bezahlen, interessiert diese Herrschaften einen Dreck. Wir, das neuerdings „Nichtmigranten“ genannte deutsche Bio-Volk ist diesen Politikern völlig egal.
Wofür BackRock und Co. bezahlen, interessiert das Altparteien-Kartell sicher umso mehr.
Schön aufgeschrieben.
Der Michel: Schläft immer noch.
Aber auch nur , da er sich gerne im betreuten Denken aufhält und sich somit von linksgrünen Politiker und Medien vorsagen lassen kann was falsch und richtig und gut und schlecht ist !
Nie wieder Altpartei!
Musikalische Untermauerung
https://www.youtube.com/watch?v=Ym13LrT86wo&list=RDSJnmZmy8IEU&index=13 5 Min.
Geschichtsbewusstsein
https://www.youtube.com/watch?v=SJnmZmy8IEU&list=RDSJnmZmy8IEU&start_radio=1 5 Min.
Der @Dunkelsachse ist also woke, während alle anderen noch schlafen?
Wofür wir DIESE Politiker bezahlen, frage ich mich allerdings schon lange…
Wofür WIR die Altparteien-Politiker bezahlen, interessiert diese einen Dreck.
Wofür BackRock und Co. bezahlt, interessiert das Altparteien-Kartell sicher maximal.
Wer auf diesem Niveau Politik betreibt, darf sich über das wirtschaftliche und gesellschaftliche Desaster dieser Republik nicht Wunder. Dilettantismus, politischer Vandalismus ( AKWs), ideologische Verbrämtheit und Abkopplung von der Realität sind inzwischen so teuer, dass das Volk sich seine Negativelite nicht mehr leisten kann.
Das einzige was die noch können ist die Nazii Keule gegen die Blauen schwingen!
Dass ich das noch erleben darf, dass Einkommensteuer von Journalisten richtig, und zwar ohne Fugen-S, geschrieben wird! Wow! Bei Apollo News arbeiten ausnahmslos junge Leute, und die wissen, wie Rechtschreibung funktioniert; ich bin platt! Für mich ist auch das ein Hinweis, dass hier Wert auf gutes Deutsch gelegt wird. Man mag mich tintenpisserisch nennen, aber auch so eine Kleinigkeit gibt Auskunft auf die prinzipielle Einstellung gegenüber dem eigenen Tun und Wirken, nämlich, wie man mit der Rechtschreibung und Grammatik umgeht. Sprache ist Sein, würde Heidegger wahrscheinlich sagen.
Der Staat und Beute?
Einfach nur mal ernsthaft dem Geld folgen ! Ich wette da gibt es keinen Berater der nicht irgendwie am Ende Verwand oder Verschwägert mit irgendeinem Entscheider ist .
Erinnere mal z.b an Von der Leyen als Verteidigungsministerin und das Gutachten zur Bundeswehrreform zum Spezial Freundschaftspreis unter Verwandten ! Ganz persönlich mit ohne Ausschreibung !
Ich finde es gut, wenn die Regierung reinhört in Wirtschaftsverbände!
Nein. Denn das ist ein Trugschluss der Epoche Aufklärung: Reflexivität würde zur Vernunft führen.
Zitat: „Es gibt keine empirischen Beweise dafür, dass mehr Wissen oder Intelligenz oder Reflexivität … Werte / -Nutzen-Diskrepanzen auflösen könnte.“
Quelle: Keith E. Stanovich, Myside Bias
So, wie die Endlosschleife mit dem Hinweis zum Myside Bias nichts ändert, bleiben Überzeugungen auch in einer Regierung bestehen.
Die Erwartung einer Regierung als wohlwollende Elite ist die Sehnsucht nach einem Weihnachtsmann.
Die aktuelle Epoche Aufklärung kann weder einen Trugschluss (z.B. diesen) noch die Sehnsucht nach einer wohlwollenden Elite abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.
🦜 Lori, kannst du auch noch etwas Anderes nachplappern?
Langweiliges Geschwurbel. Kann weg.
Es fehlen Größen wie, Adenauer,Schmidt,Kohl und Schröder die was anpacken. Macher keine Bla Bla Künstler.
Tja ! Merkel hat alle potentiellen Konkurrenten zumindest in der Union weggebissen oder ins Nirvana befördert !
Und zwar so nachhaltig das selbst eine Frau mit ihren doch sehr überschaubaren Fähigkeiten Plötzlich als Alternativlos in der Union da Stand !
Getreu nach dem Motto . Der Einäugige ist König unter den Blinden .
Wenn überhaupt es wieder mal einen Adenauer oder Ludwig Erhard in der Union geben wird dann erst in Jahrzehnten , Bis dahin müssen sich die Wähler der Union eben mit der Kreisklasse Merz Söder usw zufrieden geben .
Fragt diese, die dürfen ja sogar von Malle aus arbeiten
https://www.bild.de/politik/inland/homeoffice-mit-mallorca-regel-in-diesen-ministerien-muss-kein-mitarbeiter-ins-buero-6a2578ddb20db0d89b658487
Stell dir vor die Verbände antworten nicht.
„…zwingen darüber hinaus den produktivsten Teil des Landes, die Unternehmer, an ihre grünen Tische und in Konferenzräume.“
Der Unternehmer unternimmt nichts ohne seine Belegschaft.
Und am wichtigsten von denen, sind die Problemlöser.
Ohne die Arbeitsbienen geschieht auch nichts.
Das nur mal so am Rande.
Bei allem Chaos, das die anrichten, tun die immer noch sehr fein.
Negativauslese in Entscheiderfunktion hat eben ihren Preis und entsprechende Folgen.
Wofür brauchen wir eine Regierung, wenn wir Berater haben?
Die verdienen mehr als unsere Parlamentarier.
Werft die Regierung raus und lasst die Berater regieren!
Funktioniert nicht. Berater wollen „beraten“ und keine Verantwortung tragen….hm… Moment….stimmt, machen die Politiker ja auch nicht. Dann ist`s egal.
Es werden bestimmt weitere kostenintensive Berater hinzugezogen, weil der einzig funktionierende Gedanke dieser Regierung ist, Steuergelder zu verschwenden.
Nun, das Ganze wirkt wie der Versuch, den Wildschweinen die Erarbeitung von Hegeplänen, die Festsetzung von Schonzeiten und Abschußquoten zu überlassen …
Eine gute Beratung macht sich von selbst bezahlt.
Beim Personalbestand anfangen: 630 sind zuviel Nicht-Leister.
299 Direktmandate reichen.
Einzig Neuwahlen würden eventuell eine Andere vielleicht Bessere Regierung hervorbringen. Aber unsere Staatsmedien und unsere Politiker der Altparteien sind so gerissen den deutschen Michel so zu belabern das er seinen eigenen Untergang immer wieder wählt.
Ich befürchte, solange es merkelt wird sich nichts ändern.
Problem:
Nicht wir, die Bürger, bezahlen diese unfähigen Clowns. Es sind andere, andere mit viel Macht und Geld. Deshalb arbeiten sie auch nicht für uns, sondern für fremde Interessen. Für Blackrock zum Beispiel.
und viele dummmichels, deren kommentare im augenblick noch ueber deinem stehen, sind mal wieder darauf reingefallen ! 😂😂😂
sie haben noch immer nicht durchschaut, dass alles, was geschieht, vorsaetzlich geschieht.
dass es sich nicht um dummheit oder hilflosigkeit handelt, sondern um die bewusste umsetzung eines jahrzehntelaten planes zur umgestaltung europas, schritt fuer schritt.
finde ich gut.
die politik freut sich ueber jeden braven untertan, das erleichter die *arbeit* ungemein.
wer nix kapiert, kann auch nix aendern.
weiterschlafen !
von AN werdet ihr auch ganz sicher nicht im friedlichen schlaf gestoert.
Der grosse Durchblicker hat gesprochen.
Denken Sie, dass Sie den Durchblick haben?
Stichwort: Vereinigte Staaten von Europa…
Von der SPD aus dem Jahr 1925: Heidelberger Dokumente
Stichwort: Souveränität (das Folgende stammt aus einer KI-Antwort)…
– Dezember 1991: Beschluss des Vertrags von Maastricht von den Staats- und Regierungschefs der EG
– Mit diesem Schritt gaben die Mitgliedsstaaten Souveränität auf und übertrugen sie an eine gemeinsame Währungs- und politische Union (die spätere EU)
Auch die Migration spielt beim Plan „Vereinigte Staaten von Europa“ eine Rolle: Je geringer die Identifikation mit dem Wohnland ausfällt, desto geringer der zu erwartende von ihnen ausgehende Widerstand bei der Realisierung des Plans „Vereinigte Staaten von Europa“.
Entschuldigung aber wir „bezahlen“ die nicht, die berauben und enteignen uns.
Und wer sich dagegen wehrt, landet letztendlich im Kittchen.
Wir „bezahlen“ sie nicht.
Sie erzwingen es sich von uns. Oder sie stehlen es.
Die Apollo-News-Redaktion hätte in dem Zusammenhang ruhig den Plan „Vereinigte Staaten von Europa“ erwähnen können.
Stattdessen erneut bloß ein Artikel, der Verärgerung, Empörung u.ä. bei Lesern auslöst (siehe den Kommentarbereich).
Eigentlich sind die Politiker unsere Angestellten. Welcher Chef würde Dauerversager, die dazu ihre Chefs noch beleidigen und verklagen, behalten ?
Regime Change now!