Wiederauferstehung der FDP: Auch Kubicki ist kein Messias
Freiheitliche Politik braucht Deutschland mehr denn je. Die FDP aber ist ein Totalausfall. Könnte Wolfgang Kubicki das als Parteichef ändern? Auch er muss Vertrauen erarbeiten. Aber wer sollte es sonst schaffen, die FDP wieder aufzurichten?
Christian Dürr – Christian wer? Der FDP-Chef hat bewiesen, dass er nicht der Richtige ist, um die Freien Demokraten wieder aufzurichten. Der ehemalige Fraktionsvorsitzende hat es nicht geschafft, seiner Partei oder auch nur sich selbst ein neues Profil zu geben.
Stattdessen hat die FDP seit ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag vor allem als Spaßpartei von sich reden gemacht. Mit Stunts wie öffentlichkeitswirksamem Tausalzstreuen oder abrasierten Haaren schaffte sie es in die Schlagzeilen, mit Inhalten eher weniger. Spaßpartei – man könnte auch sagen: ein Witz. Branding-Versuche à la „radikale Mitte“ kamen bisher eher wie die politische Version einer Handvoll Schlaftabletten daher.
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Jetzt will Wolfgang Kubicki doch noch mal ran. Das FDP-Urgestein tritt im Verbund mit dem bayerischen Freidemokraten Martin Hagen an, der sein Generalsekretär werden soll. Das könnte – könnte – ein Duo für einen Aufbruch sein.
Kubicki hat die Chance, aus der FDP eine Partei zu machen, die gebraucht wird. Liberal, aber vor allem klar in der Analyse und in der Sprache über die Probleme, die unsere Gesellschaft prägen. Dass Kubicki entsprechend analysieren und sprechen kann, hat er oft genug unter Beweis gestellt.
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Natürlich muss auch er sich Fragen stellen lassen, etwa zu seinem oft kritisierten Abstimmungsverhalten in der Ampelkoalition und der dadurch entstandenen Schere zwischen Reden und Handeln. Hier hat er selbstverständlich noch Vertrauensaufbau zu leisten.
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Der Satz, dass eine liberale Partei aktuell mehr denn je gebraucht werde, ist eine olle Kamelle. Er stimmt aber. Dieses Land mit seiner aktuellen Politik wäre ein Königreich für eine FDP. Neben einem Megaschulden-Merz, einer tiefsozialistisch daherkommenden SPD und entsprechend klimasozialistischen Grünen ist in dem Spektrum, das allgemein als „Mitte“ bezeichnet wird, mehr als genug Platz. Und eine AfD, die immer wieder eine relevante Wählerschaft im bürgerlichen Lager irritiert, könnte wohl auch ein paar Federn lassen.
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Damit das klappen kann, muss die FDP aber eine Partei der freiheitlichen Klarheit sein – und keine Liberalala-Vereinigung, die sich vor allem im Lifestyle-Liberalismus ergeht und in der Cannabislegalisierung und der Regenbogenflagge den Gipfel der Freiheit zu erkennen glaubt. Klar, auch solche Aspekte gehören zu einem liberalen Profil dazu. Die FDP sollte aber nicht wieder den Fehler machen, Liberalität mit einer hedonistisch geprägten absoluten Beliebigkeit gleichzusetzen.
Sich unter einem falschen Freiheitsbegriff allerlei linkem Irrsinn anzuschließen, der die Gesellschaft und das Individuum gleichermaßen dekonstruieren soll, ist kein Liberalismus, der diesen Namen verdient hätte. Die „Freiheit“, sich das eigene Geschlecht aussuchen zu können, wäre da ein Negativbeispiel. Nein: Die Freiheit, die hier gemeint ist, muss aktuell an ganz anderen Stellen verteidigt werden.
Gegen einen Staat zum Beispiel, der der Meinungs- und Redefreiheit über seine Staatsanwaltschaften und Gesetzesvorlagen den Krieg erklärt hat und immer neue Versuche für mehr Zensur unternimmt. Gegen eine Massenmigration aus Kulturkreisen, die absolut konträr zu unserem liberalen Gesellschaftsverständnis stehen. Gegen eine Europäische Union, die als Leviathan unser Leben vor allem schlechter und unfreier macht. Mit der unkritischen EU-Verehrung, die jedenfalls Teile der FDP bisher prägte, müsste also auch Schluss sein.
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Deutschland braucht keinen Lifestyle-Liberalismus, sondern eine Partei, die offensiv eine klare, freiheitlich-bürgerliche Politik macht. Die dabei auch aneckt, politisch unkorrekt auftritt und im besten Sinne provoziert. Die linke Dogmen herausfordert, anstatt sich ihnen feige unterzuordnen. Es braucht eine kompromisslose, harte und klare Bürgerlichkeit. Den Willen, lieber nicht zu regieren, als falsch zu regieren.
Eine FDP, die Probleme klar benennt – wirtschaftliche, migrations- und gesellschaftspolitische gleichermaßen –, hat alle Chancen, wieder stark zu werden und auch andere vor sich herzutreiben. Statt „radikale Mitte“ (gähn) muss gelten: radikale, kühle Vernunft. Weißgott eine Marktlücke in der deutschen Parteienlandschaft. Christian Lindner positionierte seine Partei 2017 entsprechend: Vor allem mit Kritik an der Migrationspolitik von Angela Merkel schaffte er es mit der FDP auf 11,5 Prozent.
Auch 2021 schaffte es die FDP, mit klarer, vernünftiger Kritik an den überbordenden Corona-Maßnahmen einen Erfolg zu feiern. Natürlich war alles, was danach kam, alles andere als ein Ruhmesblatt – die FDP wandte sich von genau diesem Kurs ab, redete teilweise sogar einer Impfpflicht das Wort und beteiligte sich auch über Corona hinaus an einer linken Ampelkoalition, die das Todesurteil für die Partei war. Diese FDP ist tot, und man muss sagen: Sie ist auch verdient gestorben.
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Gerade am Ostersonntag bietet sich das Bild einer Wiederauferstehung an. Aber eine Partei ist nicht Jesus Christus – keine himmlische Kraft wird die Liberalen aus ihrem Felsengrab holen. Die FDP muss mit irdischen Mitteln kämpfen. Und auch ein Wolfgang Kubicki ist kein Messias. Er wird um die Glaubwürdigkeit seiner Partei und auch seiner selbst kämpfen müssen. Er wird viel Abbitte leisten müssen, die ihm viele auch nicht abkaufen werden.
Aber er ist weit und breit der Einzige, dem man diesen Kampf in der FDP wirklich zutrauen mag. Christian Dürr hat gezeigt, dass ihm das Zeug fehlt, die Partei neu zu prägen und aufzurichten. Er ist zu blass, zu einfallslos und als Ampel-Mann vorbelastet. Marie-Agnes „weiß Ihr Chef, was Sie hier machen?“ Strack-Zimmermann hat derweil keine Lust auf das Amt der Parteichefin – und das ist auch gut so, möchte man hinzufügen. Und der Nordrhein-Westfale Hennig Höne ist allgemein wahrscheinlich zu unbekannt, um die Rolle auszufüllen.
Ein Wolfgang Kubicki wird sich genau auf die Finger schauen lassen müssen. Einen Vertrauensvorschuss wird er nicht genießen können. Dennoch läuft eigentlich alles auf ihn zu – auf wen denn sonst? Wählt die FDP Kubicki und seinen ähnlich gepolten Generalsekretärskandidaten Martin Hagen, dann hätte sie noch eine letzte Chance erworben. Keinen Garant für eine Wiederkehr, aber eben doch die Möglichkeit, noch dafür zu kämpfen.
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Kubicki hat bislang trotz gegenteiliger Rede nahezu immer den Partei- und Regierungskurs mitgetragen.
Yep, wie Pinocchio, nur mit Haaren.
Kubicki ist ein „toter Gaul“ mit seinem verlogenen gelben Verein – niemals vergessen wir die Ampel-Diktatur!
Kubicki war bislang auch immer ein Umfaller und wird nichts retten. Jedoch wenn Flack Rheinmetall das nicht passt ist es auf jeden Fall eine gute Entscheidung
Die Ampel war ohne Zweifel eine katastrophale Regierung, aber sicherlich keine Diktatur. Sonst hätte sie nämlich nicht abgewählt werden können.
Wahlen sind KEIN BEWEIS für eine Demokratie, wie es dieDDR eindeutig gezeigt hat!
Eine sehr bescheidene Vorstellung von Demokratie.
egal, wie man das Baby nennt. Diese Zeit war verschwendet und sinnlos
Schwätzer. Es wurde nichts abgewählt. Der Vernichtungskurs wurde 1:1 beibehalten.
Und zu Corona-Massnahmen hat er sich weder entschuldigt, noch eine Aufarbeitung verlangt, die ernst gemeint wäre.
OT: Voellig unbemerkt von AN, ist die DDR wieder auferstanden! § 213, UNERLAUBTER GRENZÜBERTRITT, wird von der Bundesdiktatur wieder eingeführt! Vom Sozialismuss lernen heisst siegen lernen. Bis 1989 war die DDR der groesste „Knast der Welt“. Jetzt ist es das gesamte Deutsche Bundesreich. Wer unerlaubt die Reichsgrenze übertritt, wird international wegen Fahnenflucht zur Fahndung ausgeschrieben. Da militärische Angelegenheiten, wie Befehlsverweigerung (Coronaimpfung), jetzt auch dem Zivilrecht unterliegen, kann man davon ausgehen, dass Deutschland in eine paradoxe zivile Militärdiktatur umgewandelt wurde…
Das sind ein und dieselben BASTARDE wie die von der UNION auch. Die würden UND WERDEN mit dem Teufel höchstpersönlich paktieren, um an die Fleischtöpfe zu gelangen. Das ist ihr einziges und zentrales Ziel.
Kubicki ist leider nicht geeignet, Vertrauen zu schaffen. In der Ampel hat er, oft gegen seine eigene Überzeugung, für die falschen Dinge mit gestimmt. Auch für Dinge, die ein echter Liberaler niemals unterstützt hätte. Das war der Anfang vom Ende der FDP.
Das mag mit Fraktionsdisziplin gerechtfertigt worden sein, ändert aber nichts daran, dass die Pöstchen wichtiger waren als die eigene politische Überzeugung.
Und da hat er mitgemacht. Das richtige sagen, aber das falsche unterstützen, kostet Glaubwürdigkeit. Und wenn die einmal verloren gegangen ist, siehe Merz, ist nicht mehr viel zu retten.
Ob er gegen seine Überzeugung handelte? Wer kann das wissen.
Man tut gut daran, markige Sprüche nicht automatisch für Überzeugungen zu halten.
Gerade bei Politikern.
Vielleicht hat er sich auch nur dem ! gesetzlich VERBOTENEN Fraktionszwang ! unterworfen? SO WIE ES DER BUNDESTAG SEIT URZEITEN PRAKTIZIERT! Trotz Verbot im eigenen Bundestagsgesetz!
Herr Kubicki kann noch so oft bei NIUS seine Kommentare abgeben.
Ihm ist durch sein negatives Verhalten in der Vergangenheit nicht mehr
glaubhaft.
Mag seine Aussagen, aber sein Abstimmungsverhalten im Bundestag passte nie dazu.
Herr Kubicki, zeigen Sie Größe, erkennen Sie Ihre Fehler an, helfen beim „Einreißen“ der Brandmauer, und der AfD zum Regierungsauftrag.
So sehe ich das auch. Wer unentwegt gegen die FDP polemisiert, bereitet nur links-grün den Boden, ob mit oder ohne CDU. Es braucht dringend eine liberale Stimme, die sich natürlich als erstes glaubhaft von ihrer eigenen Politik in der Ampel-Regierung distanzieren und sich dafür entschuldigen muss. Um dann offen zu sein für eine liberale, marktwirtschaftlich orientierte Politik mit allen, die noch einigermaßen vernünftig denken. Ohne Denkverbote und das Geschwafel von Alternativlosigkeit, Irreversibilität oder Brandmauern.
Die FDP wird doch gar nicht mehr benötigt. WK wäre gut beraten, sich einer anderen Partei anzuschließen und noch besser… dann dort auch seine Abstimmungen an seine vorherigen Worte anzupassen.
Er (und genaugenommen jeder Politiker!) sollte sich nicht von angeblichen Parteizwängen leiten lassen, sondern authentisch zu sein.
Das ist das was zumindest ich von ihm erwarte.
Kubicki ist auch immer wieder beim CDU/CSU-Portal NIUS zu sehen. Ähnlich wie hier, wird die FDP sukzessive als Koalitionspartner aufgebaut. Je größer das
Parteienkartell, desto besser die Täuschungsmöglichkeiten für das Volk.
Oh! Eine neue Staffel von „The Walking Dead“!
Es wäre schon viel, wenn nicht alles gewonnen, falls es wenigstens heute gelänge, den „neuen Typus des Denkens“, den allen voran Albert Einstein als gebürtiger Ulmer bereits vor mehr als einem Dreivierteljahrhundert für unabdingbar erachtete, endlich anzuerkennen. Als Jurist weiß Wolfgang Kubicki vermutlich, dass im benachbarten Blaubeuren zuletzt noch im Jahr 1987 der damalige Richter am Bundesverfassungsgericht, Ernst-Wolfgang Böckenförde, sich angesichts dessen ausdrücklich für eine darauf rekurrierende „Denkweise der praktischen Vernunft“ ausgesprochen hat. Sollte es jedoch bei der „alten Weise“ bleiben, wie Bundeskanzler Friedrich Merz erst vor kurzem am 3. Oktober 2025 kritisierte, stünde zu befürchten, dass die Bundesrepublik Deutschland weiterhin bloß eine längst verlorene Sache verteidigt. Insbesondere das sogenannte Sondervermögen in Höhe von 1 Billion Euro würde dann in der Tat völlig fremden Zwecken dienen.
Übrigens: Dass mit Macht die SPD sich für eine längst überkommene Politik und damit „alte Weise“ einsetzt, um die Kritik anlässlich des Tags der Deutschen Einheit zu wiederholen, wurde spätestens mit der von der Partei vergangenes Jahr zur Richterwahl nominierten Frauke Brosius-Gersdorf offenkundig. Vor allem Willy Brandt, der noch vom Sterbebett aus anmahnte, stets auf der Höhe der Zeit zu sein, spotten auf diese Weise der gegenwärtig amtierende Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, aber auch Bärbel Bas als Bundesministerin für Arbeit und Soziales noch posthum über alle Maße hinweg. Geht insofern die FDP nicht ebenfalls buchstäblich über Leichen, wären der gestern am Samstag, den 4. April 2026 angekündigten Kandidatur von Wolfgang Kubicki allein schon dadurch gute Erfolgsaussichten beschieden.
Nur zur Erinnerung: Die Träger des aktuellsten, die gesellschaftlichen Verhältnisse am tiefsten erfassenden und damit zukunftsreichsten Denkens fortwährend einer Behandlung auszusetzen, die ihre Subjektqualität infrage stellt, wäre nicht mit dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vereinbar. Im Gegenteil. Um fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu stehen, bedarf es daher bloß, den Relativismus mit geradezu diktatorischen Zügen schleunigst an ein Ende kommen zu lassen. Wolfgang Kubicki und mit ihm die FDP würde insofern bereits heute unschlagbar sein, wenn die Liberalen einfach nicht in den Chor derjenigen einstimmen, die lediglich die immerselbe alte Leier zum Vortrage bringen.
Die FDP hat schon mehrfach ihre Prinzipien und die FDP-Wähler verraten. Allzuoft habt ihr euer Fähnchen in politischen rot-grünen Wind gehängt. Warum sollte sich daran etwas ändern? Glaubwürdigkeit und Vertrauen sieht anders aus!
Ich hoffe, dass er der CDU viele Wähler abnimmt und den Merkel weiter unter Druck setzt.
Wieso ER und nicht die AfD?
Verstehe ich nicht.
Linda Teuteberg ist die einzige, die sich gegen Lindners Kurs positioniert hat und nicht umgefallen ist. Sie gehört an die Spitze dieser Partei. Da sich die AfD gerade verläuft, wäre eine wirklich liberale, nicht woke FDP sicher wichtig. Ohne Brandmauer zu den Blauen.
Verläuft? Das Wichtigste für unser Land ist Remigration und die Schließung der Grenzen. Nicht mit der Partei abgestimmte Äußerungen einzelner Mandatsträger sind nicht mehr als das. Wem das reicht, um ein weiteres zu wählen, trägt Mitschuld.
Kubicki ist durch nichts zu ersetzen. Ach nein das war ja Kubik beim Verbrenner. Sorry!
Die FDP ist tot, Mausetot. Sie jetzt zu versuchen wiederzubeleben ausgerechnet mit dem Personal was sie beerdigt hat, ist bezeichnend für diese Partei aber auch für dieses Land.
Kubicki ist ein Schwätzer der nur heiße Luft produziert. Der redet und redet und tut aber nichts. Das steht im Gegensatz zu so gut wie allen Politikern in der AfD. Daher wähle ich niemals FDP sondern nur AfD. Denn ich leiste Widerstand
Exakt. Dieser schmierige Typ ist nur auf Posten aus bei den er abkassieren kann. Für ihn zählt nur er selber, die Nation und das Deutsche Volk sind ihm völlig egal !!!1!!
Das ist doch Blödsinn!
Was tun die Politiker der AfD denn, außer reden?
Die entscheidende Frage: Wie steht Kubicki zur Brandmauer?
Die liberale Auferstehungsgeschichte …
… passend zu Ostern.
Wie bei der sogenannten physikalisch unmöglichen Energiewende:
Ein Windrädchen im windlosen Lüftchen – keine Freiheitsenergieproduktion.
100 Windschredder ohne bewegte Luft – nur heiße Luft in der Statistik.
Ein Liberaler im liberalen Sinne – liberales Feigenblatt im lauen Wind.
100 Liberale im liberalsten aller Sinne – Koalitionspropeller …
Wer braucht so etwas?
Das soll doch dazu dienen, der AfD ein paar Stummen abzujagen…bin ich jedenfalls der Meinung.
Kubicki ist sicher kein Messias, aber er ist der einzige, der das Ruder überhaupt herumreißen könnte.
Wenn er das nicht schafft, schafft es keiner.
Zitat: „ Deutschland braucht keinen Lifestyle-Liberalismus, sondern eine Partei, die offensiv eine klare, freiheitlich-bürgerliche Politik macht. Die dabei auch aneckt, politisch unkorrekt auftritt und im besten Sinne provoziert. Die linke Dogmen herausfordert, anstatt sich ihnen feige unterzuordnen. Es braucht eine kompromisslose, harte und klare Bürgerlichkeit. Den Willen, lieber nicht zu regieren, als falsch zu regieren.“
Mit anderen Worten: Eine AfD. Haben wir schon.
Worte gab es die letzten Jahre genug. Jetzt müssen Taten folgen, damit ich vielleicht eines Tages wieder FDP wählen kann.
Ich schaue mir das an. Wenn Kubicki in der FDP erfolgreich die Brandmauer gegen die AfD einreißen kann, dann gebe ich der Sache eine Chance. Nicht um damit reaktionäre Ideen der Alternative zum Erfolg zu verhelfen, sondern um dringend notwendige Reformen mithilfe der AfD auf den Weg zu bringen. Ohne das Schleifen der Brandmauer ist auch die FDP auf Gedeih und Verderb den linken Parteien ausgeliefert oder wenn sie sich beiden Seiten verweigert einfach überflüssig.
Eine FDP unter Kubicki hätte den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass sie eine nahezu identische AfD-Innenpolitik propagieren könnte ohne Gefahr zu laufen, dass man gegen sie eine Brandmauer errichten würde. Der AfD wird diese Aussicht ganz und gar nicht schmecken. Wenn Max Roland schreibt: „Mindestens für einen Teil der bürgerlichen Wählerschaft, der zwischen CDU und AfD heimatlos umhertreibt. Der sich von der Linkspolitik eines Friedrich Merz, aber auch von den antiwestlichen Volten irritiert fühlt, die die AfD leider allzu gern schlägt.“ hat er das Potenzial möglicher Wechselwähler trefflichst identifiziert. Kubicki dürfte die Halbierung der AfD ganz sicher eher erreichen als ein Friedrich Merz, der den Merkel’schen Kurs der Anbiederung an Links, von aller Kritik daran unbeeindruckt, fortgesetzt hat und keine Anzeichen erkennen lässt, das bald auch zu ändern.
Rhetorisch immer wieder unterhaltsam, mit Ansätzen von Vernunft – in der Praxis sehr oft an die Mächtigen angepasst und – gegen eigene Überzeugungen – ohne Standing. Diese Kandidatur ist eine Art Verzweiflungstat eines Mannes, der am Untergang seines Lebenswerks leidet, „Lila, der letzte Versuch“.
Über eine Partei, die sich von einem 74-Jährigen eine neue (alte) Programmatik schreiben lassen muss, ist eigentlich alles gesagt.