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Schweiz

„Kommt nicht sehr oft vor“: Polizei gibt Tipps, wie man sich vor „Zugschubsern“ schützen soll

Die Polizei Zürich hat wegen zunehmender Berichterstattung Tipps veröffentlicht, was man tun muss, um nicht vor den Zug gestoßen zu werden – etwa „seitwärts stehen“. Zugleich wird betont, dass das Problem nur gering sei.

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Um nicht vor den Zug gestoßen zu werden, solle man seine Umgebung im Blick haben. (Symbolbild) (IMAGO/Geisser)

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Die Polizei Zürich hat Tipps veröffentlicht, was man tun soll, damit man nicht vor den Zug geschubst wird. Obwohl es – wie der Beamte selbst sagt – in letzter Zeit mehrere Medienberichte über entsprechende Fälle gab, komme das „nicht sehr oft vor“, so der Polizist in dem vor vier Tagen veröffentlichten Video. „Trotzdem wollen wir Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie eine solche Situation vermeiden können.“ Es wird empfohlen, nicht nah an der Kante zu stehen und die Situation im Blick zu behalten.

„Stehen Sie seitwärts zum Gleis. Das bringt Ihnen den Vorteil, dass Sie weniger leicht umgestoßen werden können.“ Wenn man Musik höre, solle man zwischendurch umherschauen und die Situation beobachten. Wenn man komische Personen sehe, solle man umgehend das Bahnpersonal oder die Polizei informieren. „Ihre Aufmerksamkeit kann in so einem Fall entscheidend sein!“

In den letzten Jahren kam es nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz immer wieder zu Fällen, in denen Menschen vor einen einfahrenden Zug gestoßen wurden. So soll im Februar ein 56-jähriger deutscher Staatsbürger einen Rentner vor eine heranfahrende Bahn gestoßen haben – der Mann erlitt schwere Verletzungen (Apollo News berichtete).

2023 versuchte ein Mann, einen zehnjährigen Jungen vor den Zug zu schubsen, was ein Passant laut Merkur in letzter Sekunde verhindern konnte. 2021 stieß ein Eritreer laut der Limmattaler Zeitung eine Frau auf dem Hauptbahnhof Zürich vor einen Zug; sie überlebte, weil der Lokführer eine Notbremsung einleitete und sie noch rechtzeitig auf das Gleis zurückklettern konnte.

Noch deutlich öfter ereigneten sich entsprechende Vorfälle in Deutschland. Ende Januar sprang ein 25-jähriger Südsudanese in Hamburg vor eine einfahrende U-Bahn und riss ein 18-jähriges Mädchen mit sich in den Tod. Im August vergangenen Jahres kam am Bahnhof Friedland in Niedersachsen eine 16-Jährige ums Leben, nachdem sie mutmaßlich von einem abgelehnten irakischen Asylbewerber vor einen Güterzug gestoßen worden war (Apollo News berichtete).

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Wenige Monate zuvor, im Mai 2025, hatte ein 26-jähriger Afghane im schleswig-holsteinischen Ratzeburg versucht, einen 12-jährigen Jungen auf die Bahngleise zu stoßen. Der Täter wurde zwar von der Polizei festgenommen, kurz danach aber wieder auf freien Fuß gesetzt (mehr dazu hier).

Auf Instagram wurde der Post der Schweizer Polizei von Internetnutzern stark kritisiert. In den Kommentaren ging es unter anderem darum, dass nicht genug gegen die Ursache von Gewalt getan werde und stattdessen den Menschen alberne Tipps gegeben würden, ohne das Problem zu lösen.

Auch deutsche Polizisten fallen mit teils obskuren Tipps auf, wie man in Gewaltsituationen umgehen solle. So empfahl die Berliner Polizei im August 2024, in Gewaltsituationen Übelkeit vorzutäuschen oder laut zu singen. Man solle die Täter überraschen und so aus dem Konzept bringen. Nach Kritik daran ruderte die Polizei zurück und sagte, die Empfehlung sei überarbeitet worden (Apollo News berichtete).

mra

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50 Kommentare

  • Das Problem sei gering, aber einmal geschubst werden, reicht für ewig.

    • Ist doch klar: Alles wird relativiert, heruntergespielt und beschönigt, nach dem Motto: Alles nicht so schlimm !

  • Mein Tipp: Das Land – den Kontinent- verlassen.

    • Ja, aber nicht wir, sondern die.

      • Das würde ich bevorzugen! Aber leider wirft uns die Politik – redensartlich – lieber unter den Bus als eine Kehrtwende zu machen.

        • Unsere Mitmenschen werfen uns mehrheitlich unter den Bus !

          13
  • Merkt eigentlich niemand, welche Unterwerfung der Europäer unter die eingewanderte Gewaltkultur im Gange ist?

    • Die Mehrheit offensichtlich nicht. Das ist ja der ALBTRAUM. Houellebecq hatte recht.

  • Also ich halte eine Armlänge Abstand, dann bin ich safe.
    Hat mir eine Frau Reker empfohlen.

    • Ich würde jedem empfehlen zu versuchen sich so zu positionieren, dass er weiß was hinter seinem Rücken vor sich geht.

      • Meine Mutter hat immer behauptet, sie hätte auch hinten Augen. Davor hatte ich ordentlich Respekt.
        Heutzutage wäre das sehr nützlich!

  • wie wäre es mal mit Einlasskontrollen an den Bahnhöfen, also nur gültiges Ticket. Löst auch das Problem mit den Kontrollen in den Zügen. Wer auf dem Bahnhof nichts zu suchen hat, der verlässt ohne wenn und aber diese Örtlichkeit

    • In manchen europäischen Ländern gibt es Ticketkontrollen am Beginn des Bahnsteigs in Mannschaftsstärke.

    • Ich wäre eher für Einlasskontrollen an den Grenzen.

  • Seit 2015 mache ich das schon so, weil mir da einige am Bahnhof nicht ganz geheuer waren. Besonders heftig war das immer an den Regionalbahnen. Da musste man auch wachsam sein, um nicht beklaut zu werden.

  • „Auf Instagram wurde der Post der Schweizer Polizei von Internetnutzern stark kritisiert. In den Kommentaren ging es unter anderem darum, dass nicht genug gegen die Ursache von Gewalt getan werde und stattdessen den Menschen alberne Tipps gegeben würden, ohne das Problem zu lösen.“

    An den Zuständen ist aber doch nicht die Polizei schuld !

    • Ist sie tatsächlich nicht. An lächerlichen und hilflos wirkenden „Tipps“ hingegen schon.

      • Was die Lächerlichkeit der Tipps betrifft, haben sie natürlich recht. Ich vermute, diese Infantil-Show fand auf politischen Befehl statt.

  • „Zugschubser“, was für ein niedlicher Ausdruck für eine potentiell tödliche Aktion

  • Also ich würde weit weg vom Gleis stehen, aber gut..

  • Wir sehen uns die Erklärung im Video an und betrachten dann das Titelbild.
    Die Polizistin missachtet hier als einzige die Regeln. 😅

  • Am besten zuhause bleiben..
    Dann klappt das schon irgendwie in unseren „offenen Gesellschaft“

  • Grenzkontrollen, Zurückweisungen, Abschiebungen, Illegale in Abschiebehaft, Straftäter kein Asyl – und die Gefahr an der Bahnsteigkante wäre um 99% geringer.

  • Gibt es dazu auch Tipps?
    Gegen 23.15 Uhr verließen sie den Bus am Hauptbahnhof Ingolstadt. Zwischen diesem Zeitpunkt und 00.45 Uhr bestiegen sie einen Zug in Richtung Pfaffenhofen an der Ilm beziehungsweise München. Nach Angaben der Frau bedrängte sie der Mann bereits während der Zugfahrt körperlich.
    Nach dem Aussteigen am Bahnhof Pfaffenhofen kam es im Bereich der Fahrradabstellplätze zu dem sexuellen Übergriff.
    Der Mann soll die Frau vergewaltigt haben. Zudem soll der Täter auf die Frau eingeschlagen haben.
    Als sich die 42-Jährige leblos stellte, ließ der Unbekannte von ihr ab und flüchtete.
    Der Gesuchte wird als männlich und dunkelhäutig beschrieben…
    https://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/frau-am-bahnhof-pfaffenhofen-attackiert-und-sexuell-belaestigt-opfer-stellt-sich-tot-20591089

    • Stellt sich die Frage: War sie mit diesem Scheusal allein im Zug ? Falls nicht, warum hat sie sich nicht an andere Fahrgäste gewandt und um Hilfe gebeten ?
      Das Aussteigen am Bahnhof – offenbar alleine und ohne zuvor die Polizei alarmiert zu haben – war ein großer Fehler.

      Gerade für ein tatsächliches oder potentielles Opfer ist es wichtig, selbst ein wenig mitzudenken.

  • Nochmal: „Geschubst“ wird in der Sandkiste und im Kindergarten!

  • … oder eine Armlänge Abstand ?

  • Das könnte auch als eine Kritik der Polizei an der Politik verstanden werden. Den Politikern wird dieser Rat der Polizei nicht gefallen, da sie ja etwas beschreibt was angeblich nicht ist. Ausserdem könnte sie wirklich Leben retten. Von daher gute Aktion. Die Polizei kann nichts dafür wenn die Grenzen nicht kontrolliert werden und dass die Leute, die sie festnehmen, immer wieder frei kommen.

  • Gut, dass es solche Gebrauchsanweisungen gibt. Früher war das Zugfahren einfacher.
    Was fällt uns dazu ein?

  • Nach 30 Jahren im Sicherheitsgewerbe davon die letzten 5 Jahre in einem Wohnungsamt und Jobcenter in München lasse ich keinen jungen Migranten,
    egal wo ich mich befinde, aus den Augen.
    Als relativ angstfreier und noch sehr rüstiger Rentner würde ich keine Sekunde zögern in einer bedrohlichen Situation einzugreifen .Für die noch unwissenden jungen Leute ein Hinweis. Das nennt man Zivilcourage!
    Bei mir um die Ecke ist übrigens eine Kampfsportschule bei der man sich Tricks beibringen lassen kann, und wie man jemanden schnell außer Gefecht setzt. Da bin ich zweimal im Jahr.

  • Wie immer, die Ursachen werden verschwiegen. Danke für nichts.

    • Alles andere wäre doch „rassistisch“…;-)

  • Nein, es kommt nicht oft vor und deshalb muss man Tips geben.

    • Tipps

  • Oh wie niedlich: „Zugschubser“ , sie wollen nur spielen, bitte die Rekers Armlänge Abstand halten. Der Umgang mit der importierten Kriminalität wird immer absurder

    • „Besser ohne Messer“ steht auf riesigen Plakaten in meiner Stadt. Seitdem fühl ich mich wieder sicher.

      • Wenn man das Plakat nicht mit eigenen Augen sehen könnte, würde man es wohl nicht glauben, dass es so viel Infantilität gibt.

  • Und wenn man dann doch vorm Zug geworfen wird, wird man dann selber schuld sein?
    Wieviel Armlängen genau soll man denn vom Bahngleis entfernt stehen, damit „das Gleis einen nicht zu sich zieht“—-?
    Ob das Ergebnis sein soll, dass das Opfer halt zur falschen Zeit am falschen Ort war— und einer „Person“ unangenehm aufgefallen ist?
    Opfer selber schuld— Täter unschuldig ???

  • „Kommt nicht sehr oft vor“.
    Im Grunde nur einmal im Leben – wenn überhaupt 😮
    Polizei hat weltweit fertig.

  • Ein Tipp von mir: Grenzen zu und alle ohne Ausweis und Arbeit nach Hause schaffen. Stadt- und Bahnhofsbild verbessern sich um 100%.

    • Ich weiß nicht, wie das mit den Ausweisen in CH ist. Aber in der BRD haben bereits hunderttausende Illegale einen Perso AUFGEDRÄNGT bekommen. Die lachen sich ins Fäustchen, weil die Sozialisten (Grüne, Rote und Dunkelrote) sich neue Wähler anschaffen wollen, um künftig die „UNSERE DEMOKRATIE“ dominieren zu können.

  • Schutz vor Schubsern…..einfach alle anderen runterschubsen….hmpf

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