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100.000 Wahlabende in Berlin simuliert: Ist eine rot-rot-grüne Mehrheit noch aufzuhalten?

Wie wahrscheinlich ist es, dass die Linke in Berlin tatsächlich stärkste Kraft wird? Ist ein rot-rot-grüner Senat unausweichlich? Apollo News hat 100.000 mögliche Wahlabende simuliert, ausgewertet und diese und weitere spannende Fragen beantwortet.

Wird ihre Linke stärkste Kraft in Berlin? Eine Apollo News-Datenauswertung zeigt Elif Eralp als Favoriten bei der Abgeordnetenhauswahl (IMAGO/Funke Foto Services)

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In Berlin zeichnet sich vor der Abgeordnetenhauswahl am Sonntag ein enges Rennen um die Spitze ab: CDU, Linke, AfD und sogar die Grünen – mehrere Parteien rechnen sich Chancen auf den Status als stärkste Kraft in der Bundeshauptstadt aus. Gleichzeitig scheint eine rot-rot-grüne Mehrheit im neuen Abgeordnetenhaus unausweichlich – das BSW und die FDP könnten mit einem überraschenden Einzug ins Landesparlament diesen Plan jedoch noch durchkreuzen.

Aufgrund der zahlreichen politischen Ungewissheiten hat Apollo News mittels eines Monte-Carlo-Algorithmus 100.000 mögliche Ausgänge für den Wahlabend am 20. September simuliert – und kann basierend auf den Umfragen der letzten Wochen einige spannende Aspekte abbilden. Auch für Mecklenburg-Vorpommern, wo am gleichen Tag wie in Berlin gewählt wird, hat Apollo News eine solche Datenauswertung angefertigt.

Das Apollo News-Wahlmodell arbeitet mit einem gewichteten Stimmungsbild auf Basis aktueller Umfragen und ergänzt es um typische Prognosefehler früherer Landtagswahlen. Auf dieser Grundlage wurden 100.000 mögliche Wahlausgänge mit zufälligen Abweichungen simuliert. Die ausgewiesenen Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Szenarien geben an, wie häufig ein bestimmter Ausgang unter diesen Annahmen zu erwarten ist.

Das erste Diagramm zeigt in der Standardansicht für jede Partei den Medianwert aller 100.000 simulierten Wahlausgänge. Außerdem wird die Breite einer Standardabweichung dargestellt – die Wahrscheinlichkeit, dass die Ergebnisse in dieser Spanne liegen, beträgt statistisch etwa zwei Drittel. Zudem zeigt eine Wahlkreiskarte die laut dem Modell wahrscheinlichsten Ausgänge bei den Erststimmen. Dazu gibt es auch einen Koalitionsrechner gemäß dem vom Modell prognostizierten Medianwahlausgang.

Dieser spiegelt im Grunde auch die Umfragen wider: Linke, CDU und AfD liefern sich ein enges Rennen um den ersten Platz. Knapp dahinter liegen Grüne und SPD – mit großem Abstand folgen BSW und FDP, die sich beide noch Außenseiterchancen auf einen Einzug ins Abgeordnetenhaus ausrechnen können.

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Zusätzlich sind in den weiteren Reitern mögliche Wahlausgänge als Szenarien visualisiert: Jeder der dargestellten Wahlausgänge könnte sich tatsächlich so abspielen. Laut dem Modell besteht dafür jeweils eine gewisse Wahrscheinlichkeit: So liegt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass FDP und BSW es tatsächlich beide noch ins Abgeordnetenhaus schaffen, bei nur einem Prozent. Auch recht unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen ist ein Szenario, in dem SPD, Grüne und Linke auf keine Mehrheit kommen – insgesamt liegt die Chance dafür bei nur rund fünf Prozent. Dass die AfD stärkste Kraft wird, geschieht immerhin in sechs Prozent der Wahlausgänge.

Das zweite Diagramm zeigt aufgeschlüsselt für jede Partei die Wahrscheinlichkeit, stärkste Kraft zu werden: Favorisiert sind aktuell die Linken mit ihrer Spitzenkandidatin Elif Eralp (mehr zu ihr hier) – sie werden derzeit in fast 65 Prozent aller Wahlausgänge stärkste Kraft. Auch die CDU mit Finanzsenator Stefan Evers hat gute Chancen: Sie kann in fast 29 Prozent der Fälle Platz eins erobern. Außenseiterchancen haben die AfD mit sechs Prozent und die Grünen mit lediglich 0,4 Prozent.

Bei der dritten Visualisierung ist zu sehen, dass in der zersplitterten politischen Landschaft der Bundeshauptstadt aller Voraussicht nach nur noch Dreierkoalitionen möglich sein werden: Rot-Rot-Grün hat dabei in 95 Prozent aller Wahlausgänge eine Mehrheit – die einzige andere realistische Senatsoption, eine Kenia-Koalition aus CDU, Grünen und SPD, kommt immerhin in 86 Prozent der Fälle auf eine Mehrheit.

Berlin: FDP, BSW und Rot-Rot-Grün

Einzug und Mehrheiten

Wie verändert ein Einzug von FDP oder BSW die Chance auf eine rot-rot-grüne Mehrheit?

SPDLinkeGrüne

Chance auf eine Mehrheit für SPD, Linke und Grüne

Balken auswählen, um die Wahrscheinlichkeit des jeweiligen Szenarios zu sehen.

Modellstand: 18. September 2026 · 100.000 simulierte Wahlabende.
Die Balkenhöhe zeigt die Chance auf mehr als die Hälfte der Sitze für SPD, Linke und Grüne im jeweiligen Fall. Die Farben kennzeichnen die drei Parteien; sie zeigen keine einzelnen Sitzanteile.

Damit ist das Einzige, was eine rot-rot-grüne Mehrheit noch verhindern könnte, wohl der Einzug von BSW oder FDP ins Abgeordnetenhaus – das zeigt auch das vierte Diagramm: Schaffen weder FDP noch BSW den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde, liegt die Chance für eine Mehrheit von SPD, Grünen und Linken bei über 99 Prozent.

Kommt eine der beiden kleinen Parteien ins Abgeordnetenhaus, sinkt die Wahrscheinlichkeit für eine rot-rot-grüne Mehrheit immerhin schon auf 84 Prozent. Falls sogar sowohl die Freien Demokraten als auch die Wagenknecht-Partei den Sprung hinein schaffen, stürzt die Wahrscheinlichkeit für eine Mehrheit des Linksaußen-Bündnisses auf knapp unter 40 Prozent ab.

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25 Kommentare

  • Hoffentlich gibt es dunkelrot-rot-grün. Ich will live dabei sein, wenn diese Stadt noch schneller stirbt. Dann wachen vielleicht andere noch auf.

  • Ehrlich gesagt, es spielt keine Rolle mehr.

  • Warum sollte eine Rot-Rot-Grüne Mehrheit aufgehalten werden?
    Weise Berliner gehen jetzt in den Keller und holen die 35 Jahre alten Schilder heruas:
    „Berlin, Hauptstadt der DDR!“
    Kluge Menschen verlassen Berlin und gehen nach Sachsen-Anhalt.

  • …die Ruhe besiegt den Feind …

  • Berlin wählt Kalifats-Regierung. Deutschland schafft sich ab.

  • Die Mauer muss wieder hoch. Nicht durch Berlin, sonder außen herum. Dann mögen die Spiele beginnen.😆

    • Mauer um Berlin und jede Zulieferung von allerlei Mitteln verbieten! Lasst sie das Ausleben , was sie seit x Jahre nur durch fremdes Geld propagieren!

  • Mit den 4 Milliarden vom Länderfinanzausgleich, vom Steuergeld der fleißigen Bürger, lässt es sich in Berlin gut leben, ohne sich einen herauszureißen.

  • Meine ganz ehrliche Meinung über die Linken

    Ist man glitschig wie ein Aal
    kriminell arbeitsscheu und asozial
    somit charakterlich am stinken
    geht man zur Antifa+Linken

    Denn Antifa+Linke stets verlogen
    haben jeden Bürger fies betrogen

    Denn die Linken das ist bewiesen
    befeuern regelrecht noch viele Krisen

    Jeder der nicht ihrer Meinung ist
    ist ein rechter Terrorist

    DAS was sie schaffen mit Bravour
    sind Terror Anarchie und Diktatur

    Wer noch klaren Verstandes ist
    wählt keinen linken Mist

    Mit Antifa+Linken geht´s rasant
    runter mit dem ganzen Land

    Als Beispiel nenn ich nur die DDR
    deren Untergang ist zwar schon länger her

    Doch Sozialismus war immer ein Verderben
    drum lag die DDR als Konsequenz in Scherben

    Sagen wir´s doch kurz und knapp:
    Mit den Linken schaffen wir uns selber ab

  • Ich hoffe noch miterleben zu dürfen wie es in Berlin aussieht wenn die linken und die arabs in „friedlicher Koexistenz “ leben…

  • ich gehe sehr stark davon aus:
    die Hamas wird bei der nächsten CSD Parade ebenfalls auf den Wagen stehen.

    • Letztens hatte ich eine einfache, beigefarbene Badekappe im Berliner Prinzenbad an.

      Ich wurde noch nie von so vielen vor Hass und Ekel triefenden Menschen angeschaut.

  • Mein Vorschlag: Herr Tramp und Herr Putin übernehmen sie, da die Deutschen zu faul zu Denken sind! Ansonsten beginnt hier der dritte WK! Und Berlin ist dafür prädestinert!

    • Welche Drogen nimmst Du? Das Zeug ist phantastisch. Deine Visionen sind echt der Hammer.

  • Länderfinanzausgleich stoppen. Mal sehen wie lange dieser Abszess Deutschlands durchhält!

  • Wenn die Berliner wirklich so wählen, dann haben sie alles, was dann kommt, auch von Herzen verdient. Einschließlich Vielfalt bis die Mauer platzt.

    Und ich pack mir ein paar Steine, einen Beutel Zement und eine Kelle ins Auto. Wenn die Mauer wieder hochgezogen wird, diesmal von der Westseite, bin ich sofort mit dabei und zur Stelle.

  • Hört auf zu glauben, dass Berlin jemals etwas Vernünftiges auf die Reihe bekommt.
    Berlin, die Hauptstadt der Idiotie – leider auch die Hauptstadt Deutschlands.

  • grinst die auf jedem Foto so dümmlich?

  • Na,AN, wieder mal einen Artikel recycelt? Aber egal, der AfD-Fan klickt schon brav drauf. Auf das dumme Klickvieh ist Verlass.

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