Werbung:

Wirtschaftsstandort

Wie zu „Corona-Zeiten“ – Krise im Handwerk verschärft sich gravierend

Deutschlands Handwerk gerät immer tiefer in den Abwärtsstrudel. Der Stimmungseinbruch, der im zweiten Quartal verzeichnet wurde, war so heftig wie zuletzt während der Corona-Krise. Investitionen sind rückläufig und die Auftragslage verschlechtert sich massiv.

Chef des ZDH: Jörg Dittrich (IMAGO/Sven Simon)

Werbung

Die anhaltende Konjunkturflaute in Deutschland hat weitreichende Folgen, die längst über Industrie, Einzelhandel und Gastgewerbe hinausreichen – inzwischen trifft die schwache Verbraucherstimmung mit voller Wucht auch Branchen wie das Handwerk. Die Stimmung in dem Wirtschaftszweig, der derzeit – Stand 2025 – aus rund einer Million Betrieben mit über fünf Millionen Beschäftigten besteht, hat sich im zweiten Quartal deutlich verschlechtert.

Wie aus dem jüngsten Konjunkturbericht des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) hervorgeht, ist der Geschäftsklimaindex in den Monaten April bis Juni im Vergleich zum Vorjahr um 13 Zähler auf 102 Punkte abgerutscht – einen so starken Absturz in einem zweiten Quartal gab es zuletzt im Corona-Jahr 2020. Bei dem Geschäftsklimaindex handelt es sich um einen geometrischen Mittelwert aus „guter“ und „schlechter“ Geschäftslage sowie „guten“ und „schlechten“ Geschäftserwartungen. Der Wert von 100 Punkten bildet die Grenze zwischen positiver und negativer Konjunkturlage im Handwerk.

ZDH-Präsident Jörg Dittrich fasst den Befund mit großer Sorge zusammen: „Das steht sinnbildlich für eine insgesamt besorgniserregende Lage im Handwerk.“ Auch die übrigen Kennziffern, die aus dem Konjunkturbericht für das zweite Quartal hervorgehen, zeichnen ein trübes Bild: Der Umsatzindikator für das Gesamthandwerk sank im Vorjahresvergleich um 13 Zähler auf minus zwölf Punkte. In allen Gewerbegruppen gingen die Umsatzindikatoren zurück und liegen nun durchweg im negativen Bereich. Am stärksten sanken die Indikatorwerte für den Umsatz in den Lebensmittel- und Gesundheitshandwerken (minus 26 beziehungsweise minus 25 Zähler).

Außerdem geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht hervor, dass auch die Auftragsbestände nun wieder merklich sinken. Lag der Auftragsbestandsindikator im Frühjahr 2025 noch bei minus drei Punkten, ging er nun auf minus 15 Punkte zurück. Dabei verschlechterte sich die Bewertung der Auftragslage in allen Gewerbegruppen. Die Kapazitätsauslastung nahm leicht um einen Prozentpunkt auf 76 Prozent ab. Auch auf dem Arbeitsmarkt sieht es schlecht aus: Die Beschäftigungsentwicklung im Handwerk war im zweiten Quartal 2026 ebenso wie im Frühjahr 2025 negativ. Dabei verstärkte sich der Beschäftigungsrückgang per saldo von minus vier auf minus sieben Punkte (Beschäftigungsindikator Gesamthandwerk).

Besonders schwer wiegt, dass die aktuelle Krisenlage im Handwerk im zweiten Quartal kein Ausreißer ist, sondern den vorläufigen Tiefpunkt einer bereits lang anhaltenden Talfahrt darstellt. Der ZDH-Geschäftsklimaindex lag im zweiten Quartal 2017 noch auf einem Höchststand von 150 Punkten. Seitdem ist ein nahezu konstanter Rückgang zu beobachten. Bis zum zweiten Quartal 2020, als sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie allmählich, aber sicher entfalteten, wurde ein Tiefstand von 100 Punkten erreicht. Anschließend zeichnete sich eine Konsolidierungsphase ab. Nachdem im zweiten Quartal 2021 wieder 118 Punkte erreicht worden waren, ging es erneut abwärts, bevor schließlich im zweiten Quartal dieses Jahres 102 Punkte erreicht wurden.

Lesen Sie auch:

Wie ernst die Lage im Handwerk jenseits der Stimmungsumfragen ist, zeigen auch die Insolvenzzahlen des vergangenen Jahres: Nach Daten der Wirtschaftsauskunftei Creditreform mussten 2025 insgesamt 4.950 Handwerksbetriebe Insolvenz anmelden – so viele wie zuletzt im Jahr 2014 (mehr dazu hier). Die Hintergründe für die anhaltende Krise im Handwerk sind vielfältig. Eine der Ursachen sind jedoch ganz klar die rückläufigen Investitionen. Nach eigenen Worten bereitet ZDH-Präsident Jörg Dittrich die nachlassende Investitionstätigkeit der Betriebe die größten Sorgen.

Laut dem aktuellen ZDH-Konjunkturbericht weiteten im zweiten Quartal lediglich 16 Prozent der Betriebe ihre Investitionen aus, während mit 33 Prozent mehr als doppelt so viele ihre Investitionsausgaben zurückfuhren. Insbesondere das Bauhauptgewerbe, aber auch das Ausbaugewerbe, das Lebensmittelhandwerk sowie die Handwerke für den gewerblichen Bedarf verzeichneten erneut einen deutlichen Rückgang der Investitionstätigkeit. Insgesamt verschlechterte sich der Investitionsindikator um fünf Zähler auf minus 17 Punkte.

Abgesehen von den rückläufigen Investitionen liegt die Ursache für die Misere im Handwerk vor allem auf der Kostenseite – und dort gleich an mehreren Fronten. Die Energiepreise, die bereits seit Jahren – nicht zuletzt bedingt durch die Klimapolitik der letzten Bundesregierungen – auf hohem Niveau liegen, sind seit Beginn des Iran-Krieges erneut in die Höhe geschossen. Der Gaspreis im Großhandel notierte zuletzt auf einem Dreijahreshoch (mehr dazu hier).

Parallel dazu explodieren Materialpreise und Personalkosten, was die Unternehmen zusätzlich finanziell belastet und die Stimmung in der Branche drückt. Der gesetzliche Mindestlohn steigt seit Jahren stark an. Zum Jahreswechsel kletterte er auf 13,90 Euro, 2027 folgt die nächste Anhebung auf 14,60 Euro. Zum Vergleich: Bei seiner Einführung lag er noch bei 8,50 Euro.

Im Unterschied zu hochautomatisierten Industriezweigen entfällt im Handwerk ein sehr großer Teil der Gesamtkosten direkt auf die Personalkosten. Selbst Betriebe, die kaum Ungelernte oder Aushilfen zum Mindestlohn beschäftigen, spüren die Erhöhung durch den sogenannten Lohnabstand: Hebt der Gesetzgeber die untere Lohngrenze an, verringert sich der Abstand zum Gehalt von Gesellen, Vorarbeitern und Meistern.

Während die Branche auf der einen Seite durch rückläufige Investitionen und steigende Kostenbelastungen unter Druck gerät, bricht auf der anderen Seite die Nachfrage weg: Die Verbraucher halten sich beim Konsum zurück und geben weniger Geld für Reparaturen beziehungsweise Bauprojekte aus. Noch immer ist die Konsumstimmung in der Bundesrepublik schlecht. Die Sparquote der privaten Haushalte stieg laut Statistischem Bundesamt im zweiten Quartal 2026 leicht auf 9,6 Prozent nach 9,5 Prozent im Vorjahresquartal.

Wie aus einer Erhebung der Marktforschungsunternehmen GfK und des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen (NIM) hervorgeht, weist die Sparneigung der Haushalte im August einen Wert von 15,5 Punkten auf. Das liegt nur geringfügig unter dem Rekordhoch, das Anfang des Jahres erreicht wurde. Konkret: Im Februar erreichte die Sparneigung den höchsten Stand seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 (Apollo News berichtete).

Auch der Blick in die Zukunft fällt enttäuschend aus. Für das zweite Halbjahr 2026 erwarten die Handwerksbetriebe laut dem aktuellen ZDH-Konjunkturbericht unter den derzeitigen Rahmenbedingungen eine weitere Konjunktureintrübung. Insbesondere ein anhaltender und ungelöster Konflikt zwischen den USA und dem Iran dürfte die globale wie auch die nationale Wirtschaftsentwicklung weiter belasten, heißt es in dem Bericht.

Vor diesem Hintergrund erwarten die Betriebe weitere Umsatzrückgänge sowie eine erneute Verschlechterung ihrer Auftragslage. Gleichzeitig planen sie, weniger neue Beschäftigte einzustellen und auch ihre Investitionen weiter zurückzufahren.

Der Verband sieht nun eindeutig die Politik in der Verantwortung: Es sei jetzt entscheidend, dass die Bundesregierung die zahlreichen noch ausstehenden Reformvorhaben zügig umsetzt – auch damit die durchaus vorhandenen Impulse aus den Sondervermögen in ein selbsttragendes Wirtschaftswachstum münden können.

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

126 Kommentare

  • Ist doch seit Jahren genau so geplant. Jetzt tun sie so als käme das aus dem Nichts. In Davos wurde schon vor einigen Jahren beschlossen, Deutschlands Industrie und Handwerk komplett zunichte zu machen. Mit am Tisch saßen unsere Vertreter der Regierung. Einige davon waren „Young Global Leaders“ und sind heute ganz groß im Spiel mit dabei. Deutschlands Kartellparteien-Politikern bleiben nur noch 2 Optionen: Kommunismus oder Krieg. So wie ich diese Leute einschätze bekommen wir beides.

    111
    • Sehr treffend dargestellt.
      Man muss sich darauf einstellen, dass es so kommt, die Zeichen stehen auf Sturm.

      56
    • BK Merz will sich durch seine niedrigen Zustimmungswerte in der Bevölkerung nicht von seinem Reformkurs abbringen lassen.
      Im Sommerinterview der ARD sprach er vielmehr von einer zusätzlichen Motivation. Hinsichtlich der geplanten Sozialreformen sagte Merz wörtlich: „Jemand, der dem Land Veränderungen zumutet, ist natürlich zu Beginn nicht populär“.
      Dies sei aber auch nicht der Maßstab seiner Politik, so Merz weiter. Stattdessen gehe es allein um die Frage, ob die Bundesregierung das Land in eine stabile, friedliche und freiheitliche Zukunft führe.
      Im Hinblick auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in einer Woche warnte der Kanzler vor den Folgen einer möglichen Alleinregierung der AfD.
      Das Land werde in diesem Fall erheblichen Schaden nehmen, so Merz, beispielsweise durch das Ausbleiben internationaler Investoren.

      14
    • Deine Kommentare sind 1000x besser als die vom Original Yossi!!!
      Der ist ein Linker und macht einen auf Rechts…

      2
    • Noch ein Namensfälscher.

      Aber viel zu dooooof

      2
    • Ja, Zuteilungswirtschaft digitaler Neofeudaliamus und vielleicht Krieg wobei beim letzteren bleibt hier nur noch Asche da verschätzen sie sich haushoch.

      1
    • Alle Kommentare sind besser als Deine!

      4
    • du sagst es !

      es ist geplant.

      unfassbar, dieses herumgeweine und gejammer dieser politclaqueure.

      jeder der es wusste, und das haette bei entsprechendem willen auch jeder sein koennen, wurde von kollaborateuren 🙈🙉🙊 der regierung diskreditiert.

      dabei haette es ja durchaus moeglichkeiten gegeben, dem irrsinn ein ende zu setzen.

      als naechstes wird man auf die auesserer dieser ehrlichen worte losgehen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

      leider wollen auch diese dem co2 scam nicht abschwoeren, wohl wissend, dass er ein hauptelement zur zerstoerung europas industrie ist

      „Das jetzt vorliegende White Paper der TUM zeigt eine substanzielle Fehlsteuerung der Europäischen Politik in ihrer Klimastrategie.“

      **Forscher: E-Autos nicht CO2-frei und damit auch nicht klimaneutral**

      https://www.focus.de/auto/forscher-zerlegen-klimaschutz-politik-der-eu-im-auto-sektor_0d4cad14-3805-491d-9a48-a22ef7dc1a20.html?utm_source=twitter&utm_medium=social&utm_campaign=cleverpush-1788081327

      3
    • So ist es. Maas, Gabriel, Habeck, die Graichens, Baerbock,..

      1
    • Der linke Troll Juerge.pr nervt Mal wieder !!!!!

      -12
  • Und an allem ist die AFD, Putin, Trump und die ganzen rechtsradikalen Wähler Schuld, oder?

    48
    • und der Horst und der Manni und die Trude sind auch schuld

      9
      • Schwätzer!

        -18
        • Ja, so bist du nunmal!

          10
  • Regierung und deren Staatsmedien feiern doch ein Wachstum von 0,3%, es geht also voran. Der 5 Jahres plan wird erfüllt. Man kann nur noch lachen. Wie sagt Peter Hahne: Wenn man über eine Regierung lacht, ist sie am Ende.

    58
    • In Deutschland arbeiten 2% in der Landwirtschaft. Deutschland hat bei Sterbefällen und Geburten ein Minus von 350000 Personen pro Jahr. Dazu gab es 2025 ein Wanderungsverlust von 150000 Deutschen und EU-Bürgern. Wachstum ist vorbei. Die Frage, die sich die Deutschen stellen müssen ist was eigentlich das Ziel ist? Wirtschaftswachstum? Auswanderung von Deutschen steigern? Plastikkonsum? Sinnbefreite akademische Bullshitjobs? Zeit totschlagen? KI-Matrix-der-Film2.0?

      27
    • Der Klausi mit seiner Terrorbande – jetzt Larry Fink der Superstar.
      1979 gegründet 1988 auch Black Rock – weltweite Hausbank der Bewegung ..
      Gefährlich viele Verlierer andere viele machen sich dabei die Tasche voll. Nix gut.

      5
  • Grün wirkt.

    18
  • Gut so.
    „WIR“ habt es zugelassen.
    „WIR“ habt es so gewollt.
    „WIR“ habt es so gewählt.
    …… hat schon jeder seinen Booster abgeholt ?

    Die Erkenntnis, dass SPD, CDU, CSU, FDP, Grüne, DieLinke REGIERT haben und immer noch REGIEREN, scheint nur etwa 30% aufzufallen.

    69
  • Die „Corona-Zeiten“ sind weder vorbei, noch aufgearbeitet.
    Was wir zurzeit durchleben, sind die Ausläufer.

    10
    • Corona war nur die Übung.

      22
  • Haben nicht auch die handwerksfunktionäre immer „unseredemkratie“ unterstützt? Warum jammern sie jetzt?

    41
  • Die Umsatzrückgänge der Betriebe bzw. die schlechtere Auftragslage gehen einher mit deutlich gestiegenen Dienstleistungen erbracht durch bürgergeldempfangende Handwerker in Schwarzarbeit.

    17
    • Wer wäre das? Syrische Analphabeten? AFG, deren einziges Werkzeug die Machete ist? Ukrainerinnen, die sich (nur) in der hochpreisigen Mode gut auskennen?

      6
    • Wo gibt es die? Bei uns jedenfalls nicht!

      -6
      • Ich verstehe allerdings auch nichts von Arbeit – nur vom Bürgergeld

        5
  • „Das steht sinnbildlich für eine insgesamt besorgniserregende Lage im Handwerk.“ Nun wird es aber allerhöchste Zeit, dass der Herr Präsident Dittrich vor einer besorgniserregenden Regierungsübernahme durch die AfD warnt, falls er sich noch nicht bereits in die Warnerliste eingetragen hat.

    14
  • Ohne die Steuergeldverschwendung und die Schuldenexzesse könnten die Steuern runter und der Konsum wäre neben dem Binnenmarkt eine stabilisierende Stütze. Auf die Inflation, den Arbeitsmarkt und die Konjunkturzyklen würde sich weniger Regulierung, preiswertere Energie und geringere Lohnnebenkosten stabilisierend auswirken und somit den Aufwärtsdruck für die Zinsen verringern.
    Außerdem machen die ganzen Nachweispflichten und bürokratischen Anforderungen handwerkliche Kleinbetriebe immer weniger lukrativ. Früher gab es an jeder Ecke einen Bäcker oder Metzger und auch sonst hatte Handwerk eine goldene Zukunft…dachten damals die „Lehrlinge“ weil man nicht so leicht wegautomatisiert wird. Heute kann man sich die Stundenlöhne nicht mehr leisten wenn man auf eine Rechnung besteht.

    13
  • Woran das wohl liegen mag ? Also ich kann mir da nicht helfen. Ich komme nicht drauf.

    13
  • Und Tagesschau Zuschauer bekommen das alles nicht mit, weil der ÖRR nur auf sich selbst und die Zwangsgebühren achtet.

    12
    • Ich weiß dass, ich schaue immer Tagesschau!

      -7
  • Der Vergleich ist unzulässig. Corona war eine inszenierte Pseudobedrohung und die daraus resultierenden negativen Folgen hätten zu 100% vermieden werden können.

    Jetzt ist die Katastrophe unabwendbar, die Epsteinklasse hat den Untergang Deutschlands eingeleitet. Deindustrialisierung und Umvolkung lassen sich nicht so einfach rückgängig machen.

    37
    • Das deutsche Handwerk mit Epstein in Verbindung zu bringen ist auch etwas, wo nicht jeder drauf kommt. Außer verstrahlten rechts esoterischen AfD-Fanboys natürlich, für die ist das logisch.

      -27
      • Der Dieter N. ist wieder aktiv.

        Die Kommunisten müssen TOTAL VERZWEIFELT sein.

        1
      • Bobby, halten Sie endlich Ihre SED-Klappe!

        -4
  • Fakt ist doch der normalen Bevölkerung bleibt doch durch die ganzen Reformen
    unserer glorreichen Regierenden (Steuererhöhungen ,Einsparungen usw.) immer weniger Geld im Sack. Da muss man Prioritäten setzen.
    1 .Der Kühlschrank muss voll sein.
    2. Die Miete oder Kredite müssen bedient werden.
    3. Die Bude muss warm sein.
    4. Falls man noch was hat kommt der Urlaub.
    Warum sollte dann noch Einer ein altes Bad renovieren oder die Wohnung neu gestalten.?

    18
  • Wenn die Unmengen an Instituten und Verbänden etwas Nützliches organisieren und entwickeln würden, bräuchte man nicht ständig neue immer schlechtere Berichte und Prognosen erstellen 💡

    0
  • Wenn es dem Handwerk so dreckig geht: Warum bekomme ich seid Monaten keinen Elektriker? Vom Fensterbauer will ich gar nicht erst reden, sonst rege ich mich auf !!!!!

    14
    • Weil vielleicht etablierte und schlaue Handwerksbetriebe i.d.R. nur noch für Stammkunden mit einer ordentlichen Zahlungsmoral arbeiten?

      10
    • Wieviele hast du angefragt? Geht’s um Kleinscheiß oder gar Sachen die du gekauft hast und dann der Elektriker den Kopf für hinhalten soll? Hab vor einigen Jahren eine Drehstrom-Steckdose in meiner Garage gewollt. Relativ lange Leitung, UV in der Garage, also sicher kein Kleinscheiß. Der Elektriker musste nichts buddeln, das Rohr war schon da. Hab ewig gesucht und dann nur ein sehr teures Angebot für mehrere kEUR bekommen. Hab es von ihm machen lassen. Evtl. war da ein Problem, dass hier in der Stadt viele Elektriker zwar eine E-Mail-Adresse haben, aber auf Angebotsanfragen nicht reagieren, sondern angerufen werden wollen. Das geht aber nicht sinnvoll, wenn ich lange im Büro hocke und dann noch weit pendeln muss.

      4
      • Der hat nur meinen Namen gefälscht.

        0
      • Geht mir genau so. Ich habe eine Ölheizung. Bei der Wartung macht man sich die Finger dreckig, das wollen Handwerker heute nicht mehr. Zum Glück bin ich handwerklich begabt, so dass ich es mittlerweile alleine schaffe. Einen Ersatzteillieferanten, der auch an Privat verkauft, gibt es zum Glück in der übernächsten Stadt.

        -6
        • Gondolfo hält sich für handwerklich begabt…

          8
    • wenns keine Handwerker mehr gibt, kommt auch keiner, ist doch logisch.
      Für kleinere Betriebe sind die Kosten und geforderten Vorgaben der Politik und EU einfach nicht mehr zu stemmen und so stellen sie nach und nach den Betrieb ein.

      16
    • Nur Ihrem Kommentar kann ich entnehmen, was hierzulande schon immer Sache ist.

      Wer einen Heizungsbauer, Dachdecker, Fliesenleger, Steinmetz zum Grabauflösen, Schlosser, Schreiner usw. usf. benötigt, kriegt entweder eine Absage wegen Überlastetheit oder einen Termin nicht unter einem halben Jahr, kriegt Termine, die ohne Entschuldigung nicht eingehalten werden, einen Pfuscher, der nur herummurkst oder/und eine astronomisch hohe Phantasierechnung.

      0
    • Handwerker die Pleite sind können keine Aufträge mehr ausführen und die drei Fenster die du anfragst reichen einem der übriggebliebenen Fensterbaufachbetriebe nicht als ernstzunehmenden Auftrag. 3 Fenster kriegst du von dem geliefert wo du seit 10 Jahren Stammkunde bist und dessen Preise du nicht durch Vergleichsangebote in Frage gestellt hast. . Der macht dir deine Fenster.

      5
      • ein gutes Beispiel. Am besten wenns 3 verschiedene sind. Es muß einer kommen zum Aufmaß. Dann Planung durch einen Techniker. Materialbestellung, je nach Profilsystem Mindestabnahme beim Hersteller. Pulverbeschichtung. Folierung. Profilbearbeitung auf der CNC. Zusammenbau im Werk. Transport auf die Baustelle und Einbau. Dat kostet allet Geld. Bei solchen Stückzahlen gerne mehr als der Markt hergibt. Für viele Betriebe lohnt sich das nicht. Im Gegenteil.

        4
    • Weil es nichtmehr viele Betriebe gibt die es sich leisten können Mitarbeiter einzustellen und weil jeder Betrieb heute unter finanziellem Druck steht. Sieht man sich die Tarifabschlüsse in den letzten 15 Jahren an und vergleicht sie mit den handwerkliche n Tarifen braucht es niemanden zu wundern wenn im Handwerk kein Nachwuchs kommt !!!

      5
      • Ohne Mitarbeiter kein Umsatz, ohne Umsatz kein Gewinn.
        Mir scheint, die Handwerksmeister von heute sind dämlicher als Soziologen.

        -7
        • Gondolfo scheint etwas…

          9
    • Geht mir genauso….warte seit über zwei Jahren auf den Dachdecker!

      4
    • Namensfälscher! Aber ohne Stil.

      Die AgitProp-Brigade wird immer peinlicher.

      Rotermund, geben Sie endlich auf, Sie Versager!

      3
    • Namensfälscher!

      Sind die Stasi-SEDler wirklich so sehr verzweifelt, dass sie sich keinen eigenen Nick mehr leisten können?

      Würstchen!

      1
      • Reicht wenn du mich erkennst!

        0
  • Die Deutschen sowie auch viele andere Europäer lieben den fürsorglichen Staat der Sie auspresst und gängelt. In Amerika würde das so nicht funktionieren, zumindest nur max. 4-Jahre.

    0
  • Warum Fragen sie dazu nicht Herrn Merz der erklärt ihnen dann das die AfD daran Schuld ist und man sie deshalb nicht wählen darf Naja vielleicht auch Putin

    12
  • Um Himmels Willen, wir brauchen keine Industrie in Deutschland.

    Was soll dann das mit dem Handwerk um Gottes Willen? In Zeiten der KI !
    Wer braucht denn das wirklich und wofür ?

    Was verursachen die überhaupt an CO2-Ausstoss ?

    Obwohl sie nie kommen, wenn man sie braucht.

    -8
    • @ Lao
      Ist doch das, was die linken Altmetall-parteien anstreben.
      Industrie runter, Handwerk runter und, welch ein Gewinn, ZEH-OH-ZWAI runter. Der Strom kommt vom Wind und kostet eine Kugel Eis,
      das Geld verdient der Staat und wird an die Regierungsorganisationen und Sozailschmarotzenden der Zuviiiihgeselllschaft verteilt.
      60 % und mehr , die mit der e i n e n, e i n s a m e n Gehirnzelle, haben ihren Untergang beschlossen und bezeichnen die Widerstängigen als Coronaleugner,
      Kliiiehmaahleugner, gesichert rechtsextrem, kurz Naaahsiies.
      Wer von diesen Analphaben weiß, dass die Nazis gewaltaffine LINKSFASCHISTEN
      waren ?
      Danach gefragt, brennt jedesmal die Hauptsicherung durch.

      14
    • Schreiben Sie für die blöden Linken ganz laut „Sarkasmus“ dran!

      3
  • Da schreibe ich gerade wieder einen Text, der keine Beleidigungen und absolut gar nichts Böses enthält und schon kommt wieder „Wartet auf Freigabe“.

    Sorry, Apollo… So gerne ich euch für eure Arbeit mit 100€/Monat sponsern würde, aber SO wird das leider nichts.

    14
    • Einfach mal eine Hälfte weglassen, dann die andere – dann sieht man idR, wo die KI hakt. Wenn man natürlich den Text bis auf „Wer aber“ abspeckt und immer noch in der Warteschleife hängt (mir passiert), den hat die KI pers. auf dem Kieker: Da hilft nur 48h Enthaltsamkeit …

      2
      • Text aufteilen hilft manchmal.
        Heute gesehen:
        Begriffe in Klammern setzen.

        Oder epent ahles falsch schreipen.
        DAS alertings ist ser schwehr.
        Hap ich krat gemerkt.

        Sorry, aber irgendwie müssen wir doch mit dieser Sch..ß Zensur zurecht kommen.

        2
    • ApolloNews hätte nicht die Zensur-Software bei der Stasi-SED kaufen sollen.

      Und die auch nicht noch von Rotermund, Atlas und Bobby sowie deren 438 Klonen trainieren lassen sollen.

      4
    • Tja, ich habe eben in der Schule gut aufgepasst, weshalb mir die 100€ nicht weh täten. Und lieber freiwillig 100€ an das investigative Apollo als rund 20€/Monat als Pflicht für GEZ-TV, das ich im Gegensatz zu Apollo nichtmal konsumiere.

      3
    • Ist heute auch noch Übung der Stasi-Spinner?

      2
    • Wenn Du nicht zahlen willst, wirst halt gesperrt…

      -12
    • Ganz AN ist doch eine KI, die Amok läuft. Und die AfD-Fanboys merken das nicht und werfen diesem Mist noch munter Geld hinterher. So blöd kann eigentlich keiner sein

      -12
      • Doof nur, dass sich die Stasis durch ihren Stil immer selbst verraten. Stasi bleibt eben immer doof.

        0
  • Der nimmersatte Staat frisst alles auf.

    12
  • Es ist VORBEI!
    Man hätte 2015 gegen die Migration aufstehen müssen – die Industrie hoffte aber auf billigste Arbeitskräfte.
    Man hätte gegen das AKW-Aus und Habecks Gas-Aus aufstehen müssen, der BDI blieb aber in „schönster“ RDI-Tradition an der Seite der Regierung – gegen die AfD.
    Die EU mit Reach, Lieferketten und GreenDeal ist sakrosankt.

    Jetzt im Nachhinein meckern, mag eine psychologische Befreiung bedeuten, aber es ist gelaufen. Auto auf Null. Chemie auf Null. Werkzeugmaschinen auf Null (genauer: Alle drei nach China und USA). Die US-Maulwürfe haben ganze Arbeit geleistet.

    10
  • Nur der privilegierte Politadel kann sich noch Handwerker LEISTEN.

    10
  • Da sieht man mal das weniger Industriebetriebe aufgrund der dümmsten Energie- und Wirtschaftspolitik auch weniger Aufträge für das Handwerk bedeuten. Wie heißt noch einmal unsere kluge Wirtschaftspolitikerin? Außer Rüstungsindustrie und Stellen im ÖD gibt es keinen Stellenzuwachs mehr. Sehr bedenklich.

    10
    • Vielleicht sollten die Handwerker mal für die AfD Werbung machen anstatt immer nur stramm links zu sein.

      4
      • Warum – wenn man die AfD nicht will???

        0
    • Die Reiche muss immer noch die Trümmer des idiotischen Kinderbuch-Hilfsautors im Ministerium aufräumen.

      3
      • Die kommt aber leider nicht damit voran. Hätte Sie Eier in der Hose dann müsste Sie dem Fritze ihre Abdankung auf den Tisch werfen denn so wird das nichts mit der Ankurbelung der Wirtschaft.

        0
  • Nach Merz sollen doch „Nörgler“ und „Nöhler“ doch zurücktreten. Merz und die Mett-Marionetten versprechen Wachstum mit einem „großen Sprung nach vorne“. Man muss nur feste dran glauben wie bei Mao. Der größte Reform- Herbst aller Zeiten steht auch noch bevor. (Vorsicht Ironie)

    24
    • Die linke Trollfabrik arbeitet wieder auf Hochtouren.

      15
    • Gerade ins Auge gesprungen: Mao ist die Kurzform von Mario 😉

      2
      • Mett-Mao

        1

Werbung