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Geldpolitik

Inflation, Arbeitslosigkeit und Staatsschulden steigen – EZB diskutiert dennoch über Zinserhöhungen

Über der EZB ziehen düstere Wolken auf: Sie soll in einer Phase wirtschaftlicher Schwäche und anziehender Inflation den Geldwert stabil halten. Das kann sie jedoch nur durch Zinserhöhungen und eine damit verbundene Nachfragezerstörung. Die geldpolitische Falle schnappt bald zu.

Schon seit Jahren liegt die Inflationsrate im Euro-Raum über der anvisierten Zielmarke (IMAGO/Eibner)

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Der ehemalige Finanzminister Karl Schiller brachte einst die Geldpolitik auf den Punkt: Man könne Pferde zur Tränke führen, saufen müssen sie allerdings selbst, paraphrasierte der SPD-Politiker zum Ende der sechziger Jahre die realpolitischen Möglichkeiten der Geldpolitik. Was so viel bedeutet wie: Echtes Wachstum entsteht nur durch privatwirtschaftliche Investitionen und nicht durch den Gelddrucker.

Geldpolitik ist auch heute wieder der letzte Pfeil im Köcher einer Politik, die sich fiskalisch zu weit vorgewagt hat, bis der Zinsdruck an den Anleihemärkten spürbar stieg. Geldpolitik kann Haushaltsdefizite monetarisieren, Anleihen aufkaufen und mit dem Gelddrucker die Lücken schließen. Allerdings erzeugt sie auf diese Weise anhaltende Inflation – systematische Kaufkraftverluste sind der Kollateralschaden der Staatenrettung.

Als dominanter Kapitalmarktakteur verdrängt der Staat zudem die Privatwirtschaft. Die Zerstörung ist messbar und sie findet sich wieder in der Staatsquote, die inzwischen bei über 52 Prozent angelangt ist. Wenn mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung durch die Finger der Staatsinstitutionen strömt, kann von Kapitalismus keine Rede mehr sein.

Was Geldpolitik tatsächlich zu leisten vermag, zeigt sich in umgekehrter Richtung. In den Reihen der Europäischen Zentralbank ist in diesen Wochen oft die Rede von einer anstehenden Zinserhöhung. Den Zinssatz für Bankeinlagen bei der EZB, die sogenannte Einlagenfazilität, die in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Leitzins avancierte, will die Zentralbank von derzeit 2,25 auf möglicherweise 2,5 Prozent erhöhen – eine vermeintliche Lappalie, die jedoch Auswirkungen auf die gesamten Kreditkosten in der Eurozone hätte.

Hypothekenzinsen, Kreditkosten für Unternehmen und andere langfristige Marktzinsen orientieren sich vorrangig an den Zinsen der zehnjährigen Staatsanleihen der jeweiligen Nation. Diese werden bei einer Leitzinsänderung neu bewertet, weil sich die Refinanzierungskosten der Banken und die Zinserwartungen ändern. Auf diese Weise dämpft eine Leitzinserhöhung die Kreditnachfrage indirekt; Investitions- und Konsumnachfrage können durch spürbare Zinserhöhungen gleichermaßen gedämpft werden.

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Das bedeutet: Die Geldpolitik versucht, einen Teil der Kaufkraft der Bürger zu zerstören. Die Nachfrage sinkt, das Preisniveau steigt nicht mehr so schnell an wie zuvor – es kommt zur sogenannten Disinflation. So lautet, auf den Punkt gebracht, zumindest die geldpolitische Theorie. Auf sie muss die Politik vertrauen, will sie die immer schneller davoneilenden Preise, eine direkte Folge der staatlichen Schuldenmacherei, in den Griff bekommen.

Spanien meldete für August eine Inflationsrate von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, Deutschland steht mit 2,8 Prozent im Rennen und in Frankreich steigen die Preise um 2,4 Prozent. Das von der EZB anvisierte 2-Prozent-Ziel wird nicht eingehalten.

Die EZB steckt in der Zwickmühle. Jahrzehntelange Klimapolitik, der schuldenfinanzierte Aufbau einer grünen Staatswirtschaft und die Überregulierung haben die Eurozone ökonomisch geschwächt – Deutschland wird regelrecht deindustrialisiert, hat bereits über 15 Prozent seines Produktionsvolumens eingebüßt.

Daraus folgt: Die Eurozone kann eine strukturelle Schrumpfung in diesem politischen Modus nicht mehr verlassen. Zinserhöhungen wären Gift für die flügellahme Konjunktur, für die sowieso zu einem Großteil bereits zombifizierte Eurozonenwirtschaft.

Und dennoch muss der Kampf gegen die Inflation aufgenommen werden, will die EZB keine Vertrauenskrise heraufbeschwören. Sie wird den Markt spalten: hohe Kreditkosten für den privaten Sektor auf der einen Seite, nach unten manipulierter Schuldenzins für die Staatengruppe der EU auf der anderen Seite. Diesen Spagat wird die EZB versuchen, indem sie die Leitzinsen möglicherweise anhebt und gleichzeitig, sollten die Staatsanleihenzinsen weiter steigen, am Markt durch massive Anleihekäufe interveniert.

Eine Zwei-Klassen-Gesellschaft auf dem Kreditmarkt, wenn man so will. Doch genau dies ist das Rezept des Untergangs: Die Kraftzelle der Gesellschaft, privatwirtschaftliche Investitionen an einem freien Markt, wird von der Geldpolitik regelrecht zersägt.

Und es hilft auch nicht, dass die amerikanische Geldpolitik ihrerseits Druck ausübt, indem sie sich weigert, die Zinsen weiter zu senken und dem europäischen Niveau anzupassen. Der Kapitalstrom von der EU in die Vereinigten Staaten, der so ausgelöst wird, kann nur unter Kontrolle gehalten werden, wenn die EZB diese Zinsdifferenz nicht zu weit öffnet und ihrerseits die Kreditkosten tendenziell erhöht.

Das ist die Falle, in die sich EU und EZB immer weiter vorarbeiten, solange sie sich weigern, ihre zerstörerischen sozialen und klimapolitischen Experimente und ihre seltsame Energiepolitik vollständig aufzugeben. Es ist nicht die Aufgabe der Geldpolitik, den Scherbenhaufen der Realpolitik aufzukehren. Das könnte sie auch gar nicht, da ihr einziger wirksamer Hebel in der Zerstörung von Nachfrage durch die Zinspolitik verbleibt.

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83 Kommentare

  • „Deutschland wird regelrecht deindustrialisiert, hat bereits über 15 Prozent seines Produktionsvolumens eingebüßt.“

    Deutschland LÄSST sich freiwillig deindustrialisieren und macht noch begeistert mit; legt sogar freiwillig noch „eine Schippe drauf“ um Ziele noch schneller zu erreichen – und beschimpft und verfolgt jeden, der nicht ins links-grüne Klimahorn tröten und dem Klimagott den Hintern küssen will.

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    • Ostmark kann man nicht abschaffen – die wird niemals digital werden.

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      • Welche Ostmark?
        Der Troll fantasiert schon wieder.

        1
  • Danke! Die allermeisten Wähler wissen gar nicht, was da gerade läuft und was auf sie zukommt. Diese Art von Geldpolitik muss mehr in die Medien. Deutschland wird 2030 mit seinen dann 3,5 Billionen Euro aufgelaufenen Schulden der Haushalts-Tsunami ereilen. Wie will Deutschland noch ordentliche Haushalte aufstellen?

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    • Gar nicht. Einmal hart allen Gläubigern einen Staatsbankrott ansagen, dann zurück zur DM. Das sollte – für alle Zeiten – die Lust vergällen, Deutschlands „Sondervermögen“ zu finanzieren. Im übrigen DEXIT!

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  • Inflation, aber dennoch Zinserhöhungen, wo kommen wir hin?

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  • Ich glaube, wir befinden uns in einer verspäteten Durchführung des Morgenthau-Plan – warum auch immer?

    Morgenthau-Plan einfach mal nachschlagen.

    18
  • „Wahlfreiheit mit pädagogischer Begleitung“
    Die Bargeldabschaffung geht in die heiße Phase.
    Die Gefahr bleibt, dass Bargeld so weit benachteiligt wird, dass es „von allein“ verschwindet.
    Sehen Sie hier die Hintergründe und geben Sie dieses Video bitte weiter, gern auch an Journalisten, damit sich die Informationen verbreiten.
    Prof. Dr. Christian Rieck
    https://www.youtube.com/watch?v=FqRISJrjnz8 13 Min.
    – unsereEU – unsereDEMOKRATIE
    Es wird nur so lange unpraktisch gemacht,
    bis es freiwillig keiner mehr verwendet…
    dazu https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/neues-design-fuer-euro-banknoten-ezb-startet-oeffentliche-online-umfrage-856304

    7
    • Wie soll man denn bei dem Chaos eine Auswahl treffen (vorausgesetzt man wollte es)? Die sind sogar zu blöd dazu, die Wertstufen sortiert abzubilden. Naja, wahrscheinlich Absicht, für welche Schweinerei auch immer.

      -3
  • Sehr guter Artikel. Echte Überraschung, mehr davon!
    Ich sehe da eine interessante Entwicklung. Frankreich, Italien und Polen haben es geschafft ihre Wirtschaft stabil zu halten, in Osteuropa sieht man deutlichen Wachstum.
    Bis jetzt hat man Deutschland zwar viel Geld abverlangt, aber der Deutschen Industrie tat das gut. Sie wurde praktisch über die Ersparnisse der Rentner finanziert.
    Was aber wenn Deutschland abgewertet wird?
    Die EU ist unwillig den Deutschen zu helfen, dass würde die Nahrungskette vollkommen umdrehen. Schon jetzt ärgern sich unsere Nachbarn über den deutschen Strombedarf, Skandinavien setzt hier deutliche Grenzen.
    Deutschland aus der EU zu werfen wird nicht geschehen, die Co2 Steuer ist eine gute Einkunft, aber es wird wohl noch mehr aus Brüssel gefordert werden.

    5
    • aber es wird wohl noch mehr aus Brüssel gefordert werden.

      Gegen die 2Billionen mehr im EU Haushalt (die Uschi gern hätte) gibt es von den Geberländern ja wenigstens schon mal Widerstand. Aber da muss noch mehr kommen. Vor allem aus Deutschland muss mehr Widerspruch kommen. aber Merz ist zu schwach und Lars zu blöd oder zu unwillig.
      Die EU ist von uns abhängig aber diese Trumpfkarte wird leider nicht gespielt.
      Die jüngsten Äußerungen von Merz zum Klima lassen sehr Ungutes befürchten.
      Diese Regierung ist eine Katastrophe.

      3
    • DEXIT!
      F ist de facto am Ende. Und egal, ob Mélenchon oder (wahrscheinlicher) Le Pen: Da kann man, was das Verhältnis zu D angeht, auch gleich Clemenceau reanimieren.

      0
  • Vor allem müssen wir uns auch alle schlicht weigern digital zu zahlen.
    Niemand kann verpflichtet werden digital zu zahlen – weder bei der Zulassungsstelle, noch auf Ämtern. Das sind verpflichtende Anlaufstellen, der Staat zwingt mich mit Gesetzen und Verordnungen dahinzugehen, also muss er auch sein gesetzliches Zahlungsmittel annehmen.

    Münzeinzahlungen bei der Bank kosten mittlerweile 7,50 € – die sind verrückt!
    Wir nehmen jetzt immer zwei Hände voll zum Einkaufen mit. Der neue Selbstzahler-Automat schluckt es umsonst.

    3
    • dieses ist ein anderes Thema und hier eher offtopic.

      0
  • Die Inflation steigt auf Grund der eskalierenden Staatsausgaben, genau diese würden höhere Zinsen aber begrenzen, weil die Kosten der Staatsverschuldung steigen.
    Die Arbeitslosigkeit rührt primär aus Bürokratie, zu hohen Steuern und Sozialabgaben, da wären steigende Zinsen kaum zusätzlich schädlich.
    Die EZB sollte unabhängig nur um den Geldwert bemüht sein und nicht Handlanger einer falschen Politik.
    Höhere Zinsen sind richtig.

    3
    • Sie sollten auch mal die Verteidigungsausgaben berücksichtigen: 220 Millarden Euro wurden schon mal ausgegeben um die Ukraine zu erwerben. Deutschland zockt mit: 120 Milliarden schon mal dabei. Damit wird es nicht bleiben. Das Sondervermögen wurde zu diesem Zweck eingerichtet. Jetzt möchte die EU-Kommission das Budget auf 2 BILLIONEN erhöhen! Wer geht mit? Das ist der Skandal!

      6
      • Die AfD geht da nicht mehr mit und die Bürger auch nicht.
        Die können sich ihre EU-Erweiterung in die Haare schmieren.
        Irgendwann ist auch für den Gutmütigsten mal Ende der Fahnenstange.

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    • Den Politiker halten Zinsen nicht von weiteren Schulden ab, weil es nicht sein Geld ist und sowohl die Zinsen als auch die schulden nur durch neue Schulden bezahlt werden.

      0
  • lagarde wird wohl, wie inzwischen durchgesickert ist, tatsaechlich die nachfolge von schwab im WEF antreten.
    (bisher war es nur ein geruecht.)

    sie wird der organisation ihren stempel unverkennbar aufdruecken, und auch mittels dieser die agenda weltweit beschleunigen und durchdruecken.

    11
    • Die werden dann aber ausserhalb der EU tagen.

      6
      • Meine Ostmark ist stabil und das ist gut so!

        6
    • Christine Lagarde soll dem WEF-Stiftungsrat ihre Bereitschaft zur Übernahme signalisiert haben.
      Singapurs Präsident Shanmugaratnam brachte Lagarde als Kandidatin ins Gespräch, obwohl das Thema nicht traktandiert war.
      Einzelne Stiftungsratsmitglieder kritisieren das Vorgehen und fordern einen geregelten Nachfolgeprozess.
      Eine Dreiergruppe soll nun die tatsächliche Unterstützung für Lagarde im Stiftungsrat ausloten.
      Bei einer Sitzung des 28-köpfigen Stiftungsrats in Cologny bei Genf soll Lagarde demnach signalisiert haben, dass sie für die Aufgabe zur Verfügung stehe. Gemäss Anwesenden sagte die 70-Jährige, sie sei «ready to serve». Zuvor habe sie sich bei den Mitgliedern für das ihr entgegengebrachte Vertrauen bedankt.
      Das berichtet die «NZZ am Sonntag» unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des WEF-Stiftungsrats.

      -3
      • Normale Menschen gehen spätestens mit 70 in den Ruhestand und genießen den Lebensabend – erst recht, wenn das Bankkonto prall gefüllt ist.

        Sozialisten, die in ihrem kümmerlichen Leben keinen Sinn und keine Freunde haben, streben höchste Ämter an, um aufgrund ihres Selbsthasses die Zukunft der nachfolgenden Generationen zu sabotieren.

        9
    • Weltweit interessiert niemand dieser Scheiß. China, Russland & Co haben sowieso nur zum Schein mitgemacht. Amerika ist aufgewacht, überall gewinnen konservative und libertäre die Wahlen. Nur die EU ist die Hochburg des globalistischen Wahnsinns, und auch da glaubt nur ein größerer Teil der Deutschen den ganzen Schwachsinn. Die anderen nehmen das deutsche Geld. Solange es fließt.

      1
  • Die Altparteien haben das Land abgewirtschaftet. Wer die Wende will muß AFD wählen.

    11
    • die AFD kann nicht alles richten.

      sie ist auch an gesetze und abmachungen gebunden, die sich nicht so mir nichts dir nichts in luft aufloesen.

      sie kann D auch nicht als isolierte insel erhalten, sondern muss weiterhin international verbunden bleiben.

      zu bedenken ist, wenn man sich die gebaren der EU-fuehrung in anderen laendern anschaut, dass ein AFD regiertes D ganz schnell eingenordet wird.

      so wie ungarn, das jetzt zum erbitterten gegner putins geworden ist.

      fuegt sich das land nicht. werden alle internationalen wirtschaftsbeziehungen, besonders aber die innereuropaeischen, gecancelt, und D ausgehungert und sanktioniert.

      denen wird immer etwas einfallen, und es wird nicht einfach, dagegenzuhalten.

      -2
      • Du schaust zuviel Tagesschau. Die AfD kann ALLES!!!

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        • Angelo, halt Goschn!

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      • Die Macht der EU entspringt aus dem geraubten Geld der Deutschen. Alles was die EU anrichtet, hat der deutsche Wähler zu verantworten.

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      • Das stimmt. Wir sitzen quasi in Geiselhaft. Die EU-Nationen haben uns gekidnappt. Die Forderung lautet: Geld oder Leben. Am Ende kommt es auf’s Selbe raus.

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        • Wie kommt man auf so einen Schwachsinn?

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        • Troll, halt’s …. !

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        • Die Schweiz ist nicht in der EU!

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  • Ich nenne es digitalen Neofeudalismus…

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  • ‚..Zum Juli 2026 betrug die Geldmenge M3 im Euroraum 17.613,98 Milliarden Euro (ca. 17,6 Billionen Euro) und wuchs im Jahresvergleich um 3,4 %. Der deutsche Beitrag zur gesamten M3-Geldmenge lag Ende 2024 bei rund 3,98 Billionen Euro. Die EZB orientiert sich bei der Beurteilung der monetären Entwicklung an einem Referenzwert für das mittelfristige M3-Wachstum von 4,5 % p.a.‘
    https://search.brave.com/search?q=geldmenge+ezb+m3&source=web&conversation=09817d594ee6c9d46b87223ec53144dbc108&shared=1
    Bei einer angestrebten Inflation von 2% wären das 2,5% Wachstum in den Euro Ländern. Wenn das weniger ist bekommen wir mehr Inflation.
    Korrekt?

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  • Um die Schulden los zu werden müsste die EZB (welche zentral für alle Euro Länder das Geld zur Verfügung stellt – druckt) die Geldmenge erhöhen.
    Um die Geldmenge stabil zu halten sollte sich diese in etwa so entwickeln wie verfügbare Güter und Dienstleistungen im Umlauf sind (der Zuwachs, die jährliche Produktion nur bedingt; bitte ggf korrigieren).
    Früher war es M2. Nehmen wir mal M3:
    ‚Die Geldmenge M3 ist das wichtigste aggregierte Maß für die Liquidität im Euroraum und dient der Europäischen Zentralbank (EZB) als zentrale Steuergröße für die Geldpolitik. Sie umfasst das Bargeld im Umlauf, Sichteinlagen, Termineinlagen bis zu zwei Jahren, Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist sowie Geldmarktfonds und kurze Schuldverschreibungen. ..
    >

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  • Dann wird das kartenhaus ja bald zusammenfallen😀

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  • Die Zinserhöhungen sind von bestimmten Kreisen in Auftrag gegeben worden. In meinem Enthüllungsbuch werde ich das lückenlos nachweisen. Dabei kann ich mich auf mein Archiv stützen, in dem ich zehntausend Artikel zu jedem Thema gespeichert habe. Für mich als der berühmteste Karikaturist der Schweiz ist das ein leichtes.

    0
    • Ich enthülle mich auch manchmal, lückenlos ist mein Gebiss nicht. Berühmt bin ich auch nicht, aber kommentieren ist für mich ein leichtes!

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  • Juhuu, Wohneigentum wird endlich billiger

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    • Irrtum Assetpreise steigen. Juhu. Wenn nicht, steigen die Mieten, Juhu.

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  • Sehr guter Artikel. Besonders unter Beachtung des Umstandes, dass in Deutschland kaum jemand solche Materie beherrscht, ist hier gut gelungen, einen Teil der Problematik zumindest für den intelligenteren Teil der Leserschaft verständlich darzustellen.

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  • Dann müßten sie eine andere Politik machen. Mit dem jetzigen Wahnsinn investiert hier NIEMAND. Es gibt nur noch die nötigsten Erhaltungsinvestitionen bis man weg ist und ab und zu gründet ein ahnungsloser Neuling versehentlich hier.
    Der Rest sind Subventionen.

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  • Die EZB ist der Büttel des WEF und bitte immer folgende Namen mitdenken !

    Christine Lagarde, Präsidentin der EZB, sitzt gleichzeitig im Board of Trustees des WEF

    Philipp M. Hildebrand – Vice-Chairman, BlackRock und zugleich im Board of Trustees des WEF

    Larry Fink – Chairman & CEO von BlackRock. Er ist zugleich im Board of Trustees des World Economic Forum und dort eine der prominentesten Personen aus der Asset-Management-Branche.

    André Hoffmann – Vice-Chairman, Roche u n d CO Chairman im WEF zusammen mit Fink

    Michael Rüdiger: übernahm ab 1. Juli 2020 den Aufsichtsratsvorsitz. BlackRock erklärte damals ausdrücklich, dass Rüdiger auch den Kontakt zu strategisch wichtigen Kunden, Branchengremien und Entscheidungsträgern stärken wird.

    Dirk Schmitz: war/ist die zentrale Führungspersönlichkeit von BlackRock Deutschland im operativen Geschäft.

    Amra Balic – Global Co-Head von BlackRock Investment Stewardship. Sie ist besonders interessant, wenn es um Corporate Governance, Aktionärsrechte und den Einfluss großer institutioneller Investoren auf Unternehmen geht.

    Stefan Gries – Head of European Equity bei BlackRock; relevant für europäische Aktien und damit für die Perspektive institutioneller Investoren auf europäische Unternehmen und Banken.

    Joanna Cound – war bei BlackRock als Head of EMEA Public Policy tätig und damit im Bereich Regulierung und politische Beziehungen aktiv.

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    • Wie denkt man Namen mit? Ich kann diese neu modischen Ausdruck nicht leiden, diese Verhunzung der schönen Deutschen Sprache ist grausam.

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    • und lagarde wird bald chefin des WEF, heisst es.

      dort kann sie dann mit ihren faehigkeiten weiter international anerkanntes unheil anrichten.

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      • Woher stammt diese Information? Diese Information muss von unabhängiger Seite geprüft werden.

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  • Gut! Das wird Sensibeil schon rein technisch davon abhalten, neue Schulden, wollte natürlich sagen „Sondervermögen“, aufzunehmen.

    Dann AfD-Kanzlerin, raus aus dem Euro, Rückkehr zur stabilen DM und mittelfristig EWG statt EU. DEXIT voraus!

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    • WARUM war denn die DM wohl stabil? WAS hat sich seither alles geändert?
      WER profitiert in der EU eigentlich am meisten?
      Bitte mal recherchieren wohin wir am meisten exportieren und wieviel wir an Zinseinnahmen durch die Target-Salden haben.
      Wir müssen etwas ändern.
      Aber Sie machen sich das zu einfach.

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  • Mit der D-Mark war Deutschland 50 Jahre lang das wohlhabenste Land in Europa (Infrastruktur, Sozial und Gesundheitssystem, Rente, Schule usw eingerechnet). ALLE haben uns beneidet! Nach der mit Lügen begleiteten Euro-Einführung begann sofort der Abstieg. Heute liegt Deutschland im europäischen Ranking auf Platz 13! Alle Nicht-EU-Länder haben Deutschland weit überholt. Und Deutschland (Staat, Länder Kommunen…) ist PLEITE!!! Noch Fragen?

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    • DM, EU und Schengenaustritt würden die EU und somit unseren Binnenmarkt zerstören, dem Export den Rest geben und den Konsum abwürgen. Die Folge wäre eine schwere Rezession/Depression und Perspektivlosigkeit.
      Die Staatsquote Steuern und Sozialabgaben müssen runter und da kann man die teils von der AFD richtig vorgeschlagenen Einsparungen nicht anders verplanen wie sie das tut. Dadurch sinkt die Staatsquote nicht
      Wir müssen Mileis Ansatz auf unsere Probleme modifizieren und die EU dabei ignorieren und nicht aus ihr austreten,
      Frau Weidels Vorschlag führt zum gleichen Ergebnis wie der aktuelle Kurs. Leider schadet sie damit der AFD und enttäuscht mich mit ihrer Inkompetenz.
      Ich bleibe allerdings AFD Wähler weil sie das sowieso nicht umsetzen können und die geplanten Einsparungen der richtige erste Schritt sind den sie dem Kartell wenigstens schon mal voraus haben.
      Meine Frage:
      WOHER SOLL DAS WIRTSCHAFTSWACHSTUM DENN DANN KOMMEN?

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  • Bist Kein Schlechter..:-)

    Die geldpolitische Falle schnappt bald zu.

    Sage dazu Nur.. Lieber ein Ende mit Schrecken.. Als Ein Schrecken ohne Ende..

    Und Irgendwo an Rom Halten..:-)

    Die Provinzen Zahlen..

    Schau Mich Gerade irgendwo so in der Ecke Mittel-Italien.. Pergua um..

    Rom ist bleibt was Rom..:-)

    Lass die Provinzen Zahlen..:-)

    Siehe Mario Draghie..

    What ever it takes..

    Die Provinzen Zahlen..

    -1
    • Oppa, nimm Deine Pillen.

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      • Nimm du deine!

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        • Halt Goschn!

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    • Sie schreiben wirres Zeug.

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  • das interessiert einfach zu wenige.
    und damit hat man sich seine eigene grube gegraben
    das merken die meisten erst wenn es zu spaet ist.
    derzeit geniessen sie noch das hier und jetzt.

    menschen neigen zur bequemlichkeit, und zahlen ueberproportional mit karte, smartphone, smartwatch.

    damit begruenden zb. die oeffentlichen verkehrsbetrienbe in der schweiz ihre annahmeverweigerung von bargeld.
    die strategie ist auf totale digitaliserung abgestellt, weil es sich nicht lohnt, fuer 1% kunden bargeldgeschaefte zu ermoeglichen.

    es gibt generell keine bargeldannahmepflicht.
    und das wird langfristig ueberall so kommen, vor allem wenn europa zusammenwaechst.

    -3
    • Digital bezahlen gib es schon lange und ist nur ein zusätzlicher Vorteil, solange das Bargeld da ist.

      Die große Gefahr die sich eigentlich selbst verbieten müßte, ist die CBDC. Digitale Zentralbankwährungen sind nicht kompatibel zu Freiheit und Demokratie.

      0
  • Privat wäre der Fall klar: Überflüssige Ausgaben kürzen, Extras streichen, z. B. bei der Brüsseler Bürokratie und dem Gesetzeswucher. Effizienz erhöhen und jeden Cent umdrehen. Sofort Schuldenbremse, z. b. nach Schweizer Vorbild. Aber in der EU gibt es nur ein: Weiter so, bis zur Bereicherung der Politiker und Bürokraten bis zum definitiven Untergang…

    1
  • Wer erklärt mir, warum der Leitzins bei Kreditzinsen, aber nicht bei Einlagezinsen greift? Die bekloppten Banken geben den Leitzins einfach nicht weiter und das schon seit Jahren. Wer Geld anlegt, kann nichtmal die Inflation ausgleichen.

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    • Wir brauchen die DMark wieder und raus aus der EU.

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      • Nein. Das einzig wahre Geld war und ist die Reichsmark. Die D-Mark wurde uns von den angloamerikanischen Besatzern aufgezwungen und war daher nie eine legale Währung genau wie die BRD ein illegitimes Konstrukt ist, da das Deutsche Reich nie aufgelöst wurde und juristisch bis heute existiert.

        2
      • Das ist nicht so einfach. Ich bin froh, daß die Jugendorganisation der AfD das begriffen hat und sich dagegen stellt. Da wird innerhalb der AfD noch viel argumentiert werden müssen um eine vernünftige Linie zu finden.
        Raus aus EU, Schengen und Euro ist zumindest im „Hauruckverfahren“ jedenfalls wirtschaftlicher und fiskalischer Suizid und würde vor allem komplette Inkompetenz zeigen. Aber dafür bekommt die AfD auch keine Mehrheit. Nie und nimmer.

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    • Das wird mit Verzögerung teilweise schon weitergegeben. Meist für 6Monate um Neukunden anzulocken. Da sind dann schon über 3% aufs Tagesgeld drin.
      Oder auch bei Festgeld um Kunden zu binden. Auch da gibt es über 3%.
      Um die Inflation längerfristig zu toppen muss man aber wohl schon etwas mehr ins Risiko.
      Dazu kommt übrigens, daß auch in USA steigende Zinsen drohen was zuletzt den Goldpreis wieder stark unter Druck setzte. Aber das ist ein anderes Thema und hier eher offtopic.

      -4
    • Die Banken und die bestimmten Kreise im Hintergrund wollen uns abzocken. Bist wohl zu dumm, selbst das zu merken….

      2
      • Na dich ganz bestimmt nicht.

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        • das ist ein anderes Thema und hier eher offtopic.

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        • Halt Goschn!

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