Geldpolitik
Inflation, Arbeitslosigkeit und Staatsschulden steigen – EZB diskutiert dennoch über Zinserhöhungen
Über der EZB ziehen düstere Wolken auf: Sie soll in einer Phase wirtschaftlicher Schwäche und anziehender Inflation den Geldwert stabil halten. Das kann sie jedoch nur durch Zinserhöhungen und eine damit verbundene Nachfragezerstörung. Die geldpolitische Falle schnappt bald zu.
Der ehemalige Finanzminister Karl Schiller brachte einst die Geldpolitik auf den Punkt: Man könne Pferde zur Tränke führen, saufen müssen sie allerdings selbst, paraphrasierte der SPD-Politiker zum Ende der sechziger Jahre die realpolitischen Möglichkeiten der Geldpolitik. Was so viel bedeutet wie: Echtes Wachstum entsteht nur durch privatwirtschaftliche Investitionen und nicht durch den Gelddrucker.
Geldpolitik ist auch heute wieder der letzte Pfeil im Köcher einer Politik, die sich fiskalisch zu weit vorgewagt hat, bis der Zinsdruck an den Anleihemärkten spürbar stieg. Geldpolitik kann Haushaltsdefizite monetarisieren, Anleihen aufkaufen und mit dem Gelddrucker die Lücken schließen. Allerdings erzeugt sie auf diese Weise anhaltende Inflation – systematische Kaufkraftverluste sind der Kollateralschaden der Staatenrettung.
Als dominanter Kapitalmarktakteur verdrängt der Staat zudem die Privatwirtschaft. Die Zerstörung ist messbar und sie findet sich wieder in der Staatsquote, die inzwischen bei über 52 Prozent angelangt ist. Wenn mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung durch die Finger der Staatsinstitutionen strömt, kann von Kapitalismus keine Rede mehr sein.
Was Geldpolitik tatsächlich zu leisten vermag, zeigt sich in umgekehrter Richtung. In den Reihen der Europäischen Zentralbank ist in diesen Wochen oft die Rede von einer anstehenden Zinserhöhung. Den Zinssatz für Bankeinlagen bei der EZB, die sogenannte Einlagenfazilität, die in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Leitzins avancierte, will die Zentralbank von derzeit 2,25 auf möglicherweise 2,5 Prozent erhöhen – eine vermeintliche Lappalie, die jedoch Auswirkungen auf die gesamten Kreditkosten in der Eurozone hätte.
Hypothekenzinsen, Kreditkosten für Unternehmen und andere langfristige Marktzinsen orientieren sich vorrangig an den Zinsen der zehnjährigen Staatsanleihen der jeweiligen Nation. Diese werden bei einer Leitzinsänderung neu bewertet, weil sich die Refinanzierungskosten der Banken und die Zinserwartungen ändern. Auf diese Weise dämpft eine Leitzinserhöhung die Kreditnachfrage indirekt; Investitions- und Konsumnachfrage können durch spürbare Zinserhöhungen gleichermaßen gedämpft werden.
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Hybride Angriffe
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Die Service GmbH des Bundesverbands Windenergie ist zahlungsunfähig und hat eine Sanierung in Eigenverwaltung beantragt. Während der Verband von „anhaltenden Herausforderungen“ der ganzen Windenergiebranche spricht, werfen Insider den Verantwortlichen jahrelange Misswirtschaft vor.Das bedeutet: Die Geldpolitik versucht, einen Teil der Kaufkraft der Bürger zu zerstören. Die Nachfrage sinkt, das Preisniveau steigt nicht mehr so schnell an wie zuvor – es kommt zur sogenannten Disinflation. So lautet, auf den Punkt gebracht, zumindest die geldpolitische Theorie. Auf sie muss die Politik vertrauen, will sie die immer schneller davoneilenden Preise, eine direkte Folge der staatlichen Schuldenmacherei, in den Griff bekommen.
Spanien meldete für August eine Inflationsrate von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, Deutschland steht mit 2,8 Prozent im Rennen und in Frankreich steigen die Preise um 2,4 Prozent. Das von der EZB anvisierte 2-Prozent-Ziel wird nicht eingehalten.
Die EZB steckt in der Zwickmühle. Jahrzehntelange Klimapolitik, der schuldenfinanzierte Aufbau einer grünen Staatswirtschaft und die Überregulierung haben die Eurozone ökonomisch geschwächt – Deutschland wird regelrecht deindustrialisiert, hat bereits über 15 Prozent seines Produktionsvolumens eingebüßt.
Daraus folgt: Die Eurozone kann eine strukturelle Schrumpfung in diesem politischen Modus nicht mehr verlassen. Zinserhöhungen wären Gift für die flügellahme Konjunktur, für die sowieso zu einem Großteil bereits zombifizierte Eurozonenwirtschaft.
Und dennoch muss der Kampf gegen die Inflation aufgenommen werden, will die EZB keine Vertrauenskrise heraufbeschwören. Sie wird den Markt spalten: hohe Kreditkosten für den privaten Sektor auf der einen Seite, nach unten manipulierter Schuldenzins für die Staatengruppe der EU auf der anderen Seite. Diesen Spagat wird die EZB versuchen, indem sie die Leitzinsen möglicherweise anhebt und gleichzeitig, sollten die Staatsanleihenzinsen weiter steigen, am Markt durch massive Anleihekäufe interveniert.
Eine Zwei-Klassen-Gesellschaft auf dem Kreditmarkt, wenn man so will. Doch genau dies ist das Rezept des Untergangs: Die Kraftzelle der Gesellschaft, privatwirtschaftliche Investitionen an einem freien Markt, wird von der Geldpolitik regelrecht zersägt.
Und es hilft auch nicht, dass die amerikanische Geldpolitik ihrerseits Druck ausübt, indem sie sich weigert, die Zinsen weiter zu senken und dem europäischen Niveau anzupassen. Der Kapitalstrom von der EU in die Vereinigten Staaten, der so ausgelöst wird, kann nur unter Kontrolle gehalten werden, wenn die EZB diese Zinsdifferenz nicht zu weit öffnet und ihrerseits die Kreditkosten tendenziell erhöht.
Das ist die Falle, in die sich EU und EZB immer weiter vorarbeiten, solange sie sich weigern, ihre zerstörerischen sozialen und klimapolitischen Experimente und ihre seltsame Energiepolitik vollständig aufzugeben. Es ist nicht die Aufgabe der Geldpolitik, den Scherbenhaufen der Realpolitik aufzukehren. Das könnte sie auch gar nicht, da ihr einziger wirksamer Hebel in der Zerstörung von Nachfrage durch die Zinspolitik verbleibt.
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Wer es immer noch nicht verstanden hat; es ist eine gewollte politische Agenda. Am Ende steht der digitale Euro – oder besser gesagt, digitales, programmierbares Geld der EZB. Das wäre dann die Vollendung des Ökosozialismus
lagarde wird wohl, wie inzwischen durchgesickert ist, tatsaechlich die nachfolge von schwab im WEF antreten.
(bisher war es nur ein geruecht.)
sie wird der organisation ihren stempel unverkennbar aufdruecken, und auch mittels dieser die agenda weltweit beschleunigen und durchdruecken.
Die werden dann aber ausserhalb der EU tagen.
„Deutschland wird regelrecht deindustrialisiert, hat bereits über 15 Prozent seines Produktionsvolumens eingebüßt.“
Deutschland LÄSST sich freiwillig deindustrialisieren und macht noch begeistert mit; legt sogar freiwillig noch „eine Schippe drauf“ um Ziele noch schneller zu erreichen – und beschimpft und verfolgt jeden, der nicht ins links-grüne Klimahorn tröten und dem Klimagott den Hintern küssen will.
Da ich ganz unten gelandet bin, hier nochmal mit ausserordentlicher Dringlichkeit an dieser Stelle:
Bitte unbedingt anschauen und ohne Unterlass teilen!
Es geht um die zunehmende „Bargeldabschaffung“ !!!
https://www.youtube.com/watch?v=FqRISJrjnz8
„Wahlfreiheit mit pädagogischer Begleitung“
Die Bargeldabschaffung geht in die heiße Phase.
Die Gefahr bleibt, dass Bargeld so weit benachteiligt wird, dass es „von allein“ verschwindet.
Sehen Sie hier die Hintergründe und geben Sie dieses Video bitte weiter, gern auch an Journalisten, damit sich die Informationen verbreiten.
Prof. Dr. Christian Rieck
https://www.youtube.com/watch?v=FqRISJrjnz8 13 Min.
– unsereEU – unsereDEMOKRATIE
Es wird nur so lange unpraktisch gemacht,
bis es freiwillig keiner mehr verwendet…
dazu https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/neues-design-fuer-euro-banknoten-ezb-startet-oeffentliche-online-umfrage-856304
hier die sammlung aller artikel ueber bargeldeinschraenkungen und regelungen im zeitverlauf von norbert haering.
https://norberthaering.de/tag/bargeld/
Wie soll man denn bei dem Chaos eine Auswahl treffen (vorausgesetzt man wollte es)? Die sind sogar zu blöd dazu, die Wertstufen sortiert abzubilden. Naja, wahrscheinlich Absicht, für welche Schweinerei auch immer.
Die Inflation steigt auf Grund der eskalierenden Staatsausgaben, genau diese würden höhere Zinsen aber begrenzen, weil die Kosten der Staatsverschuldung steigen.
Die Arbeitslosigkeit rührt primär aus Bürokratie, zu hohen Steuern und Sozialabgaben, da wären steigende Zinsen kaum zusätzlich schädlich.
Die EZB sollte unabhängig nur um den Geldwert bemüht sein und nicht Handlanger einer falschen Politik.
Höhere Zinsen sind richtig.
Sie sollten auch mal die Verteidigungsausgaben berücksichtigen: 220 Millarden Euro wurden schon mal ausgegeben um die Ukraine zu erwerben. Deutschland zockt mit: 120 Milliarden schon mal dabei. Damit wird es nicht bleiben. Das Sondervermögen wurde zu diesem Zweck eingerichtet. Jetzt möchte die EU-Kommission das Budget auf 2 BILLIONEN erhöhen! Wer geht mit? Das ist der Skandal!
Die AfD geht da nicht mehr mit und die Bürger auch nicht.
Die können sich ihre EU-Erweiterung in die Haare schmieren.
Irgendwann ist auch für den Gutmütigsten mal Ende der Fahnenstange.
Ich glaube, wir befinden uns in einer verspäteten Durchführung des Morgenthau-Plan – warum auch immer?
Morgenthau-Plan einfach mal nachschlagen.
Sehr guter Artikel. Echte Überraschung, mehr davon!
Ich sehe da eine interessante Entwicklung. Frankreich, Italien und Polen haben es geschafft ihre Wirtschaft stabil zu halten, in Osteuropa sieht man deutlichen Wachstum.
Bis jetzt hat man Deutschland zwar viel Geld abverlangt, aber der Deutschen Industrie tat das gut. Sie wurde praktisch über die Ersparnisse der Rentner finanziert.
Was aber wenn Deutschland abgewertet wird?
Die EU ist unwillig den Deutschen zu helfen, dass würde die Nahrungskette vollkommen umdrehen. Schon jetzt ärgern sich unsere Nachbarn über den deutschen Strombedarf, Skandinavien setzt hier deutliche Grenzen.
Deutschland aus der EU zu werfen wird nicht geschehen, die Co2 Steuer ist eine gute Einkunft, aber es wird wohl noch mehr aus Brüssel gefordert werden.
Die Altparteien haben das Land abgewirtschaftet. Wer die Wende will muß AFD wählen.
die AFD kann nicht alles richten.
sie ist auch an gesetze und abmachungen gebunden, die sich nicht so mir nichts dir nichts in luft aufloesen.
sie kann D auch nicht als isolierte insel erhalten, sondern muss weiterhin international verbunden bleiben.
zu bedenken ist, wenn man sich die gebaren der EU-fuehrung in anderen laendern anschaut, dass ein AFD regiertes D ganz schnell eingenordet wird.
so wie ungarn, das jetzt zum erbitterten gegner putins geworden ist.
fuegt sich das land nicht. werden alle internationalen wirtschaftsbeziehungen, besonders aber die innereuropaeischen, gecancelt, und D ausgehungert und sanktioniert.
denen wird immer etwas einfallen, und es wird nicht einfach, dagegenzuhalten.
Die EZB ist der Büttel des WEF und bitte immer folgende Namen mitdenken !
Christine Lagarde, Präsidentin der EZB, sitzt gleichzeitig im Board of Trustees des WEF
Philipp M. Hildebrand – Vice-Chairman, BlackRock und zugleich im Board of Trustees des WEF
Larry Fink – Chairman & CEO von BlackRock. Er ist zugleich im Board of Trustees des World Economic Forum und dort eine der prominentesten Personen aus der Asset-Management-Branche.
André Hoffmann – Vice-Chairman, Roche u n d CO Chairman im WEF zusammen mit Fink
Michael Rüdiger: übernahm ab 1. Juli 2020 den Aufsichtsratsvorsitz. BlackRock erklärte damals ausdrücklich, dass Rüdiger auch den Kontakt zu strategisch wichtigen Kunden, Branchengremien und Entscheidungsträgern stärken wird.
Dirk Schmitz: war/ist die zentrale Führungspersönlichkeit von BlackRock Deutschland im operativen Geschäft.
Amra Balic – Global Co-Head von BlackRock Investment Stewardship. Sie ist besonders interessant, wenn es um Corporate Governance, Aktionärsrechte und den Einfluss großer institutioneller Investoren auf Unternehmen geht.
Stefan Gries – Head of European Equity bei BlackRock; relevant für europäische Aktien und damit für die Perspektive institutioneller Investoren auf europäische Unternehmen und Banken.
Joanna Cound – war bei BlackRock als Head of EMEA Public Policy tätig und damit im Bereich Regulierung und politische Beziehungen aktiv.
und lagarde wird bald chefin des WEF, heisst es.
dort kann sie dann mit ihren faehigkeiten weiter international anerkanntes unheil anrichten.
Bist Kein Schlechter..:-)
Die geldpolitische Falle schnappt bald zu.
Sage dazu Nur.. Lieber ein Ende mit Schrecken.. Als Ein Schrecken ohne Ende..
Und Irgendwo an Rom Halten..:-)
Die Provinzen Zahlen..
Schau Mich Gerade irgendwo so in der Ecke Mittel-Italien.. Pergua um..
Rom ist bleibt was Rom..:-)
Lass die Provinzen Zahlen..:-)
Siehe Mario Draghie..
What ever it takes..
Die Provinzen Zahlen..
Wer erklärt mir, warum der Leitzins bei Kreditzinsen, aber nicht bei Einlagezinsen greift? Die bekloppten Banken geben den Leitzins einfach nicht weiter und das schon seit Jahren. Wer Geld anlegt, kann nichtmal die Inflation ausgleichen.
Wir brauchen die DMark wieder und raus aus der EU.
Das wird mit Verzögerung teilweise schon weitergegeben. Meist für 6Monate um Neukunden anzulocken. Da sind dann schon über 3% aufs Tagesgeld drin.
Oder auch bei Festgeld um Kunden zu binden. Auch da gibt es über 3%.
Um die Inflation längerfristig zu toppen muss man aber wohl schon etwas mehr ins Risiko.
Dazu kommt übrigens, daß auch in USA steigende Zinsen drohen was zuletzt den Goldpreis wieder stark unter Druck setzte. Aber das ist ein anderes Thema und hier eher offtopic.
Schnell raus aus der EU. Die EU melkt Deutschland um Milliarden und bringt Uns nur Probleme und Schwierigkeiten.
leider unmoeglich.
Bitte anschauen und so oft teilen, wie es geht:
Thema „Bargeldabschaffung“
https://www.youtube.com/watch?v=FqRISJrjnz8
Vor allem müssen wir uns auch alle schlicht weigern digital zu zahlen.
Niemand kann verpflichtet werden digital zu zahlen – weder bei der Zulassungsstelle, noch auf Ämtern. Das sind verpflichtende Anlaufstellen, der Staat zwingt mich mit Gesetzen und Verordnungen dahinzugehen, also muss er auch sein gesetzliches Zahlungsmittel annehmen.
Münzeinzahlungen bei der Bank kosten mittlerweile 7,50 € – die sind verrückt!
Wir nehmen jetzt immer zwei Hände voll zum Einkaufen mit. Der neue Selbstzahler-Automat schluckt es umsonst.
das interessiert einfach zu wenige.
und damit hat man sich seine eigene grube gegraben
das merken die meisten erst wenn es zu spaet ist.
derzeit geniessen sie noch das hier und jetzt.
menschen neigen zur bequemlichkeit, und zahlen ueberproportional mit karte, smartphone, smartwatch.
damit begruenden zb. die oeffentlichen verkehrsbetrienbe in der schweiz ihre annahmeverweigerung von bargeld.
die strategie ist auf totale digitaliserung abgestellt, weil es sich nicht lohnt, fuer 1% kunden bargeldgeschaefte zu ermoeglichen.
es gibt generell keine bargeldannahmepflicht.
und das wird langfristig ueberall so kommen, vor allem wenn europa zusammenwaechst.
Das will unser aller Kanzler nicht, denn ohne EU wùrd alles zusammen brechen.Aber dieser Typ begreift einfach nicht, dass Deutschland nur der Zahlmeister ist. Ergo, wenn D kaputt geht ist die EU Geschichte.
Juppie, die Zinsen aufs Sparkonto steigen! Wer hätte das gedacht? Moment mal, könnte das einen Widerhall auf die Staatsschulden bedeuten? Lars, mein Orakel, was meinst du?
… seinen Groupies auf AN und TE die Welt.
Da bleibt kein Auge trocken.