Volksaufstand gegen die Mullahs: Wie deutsche Linke die mutigen Iraner verraten
Linke mobilisierten Tausende für Demos gegen Israel. Zum Iran haben all diese Leute nichts zu sagen. Die moderne Linke ist eben nicht für Menschenrechte, Feminismus oder sonst etwas. Sie ist nur gegen den Westen – deswegen sind die Mullahs ihre ideologischen Freunde.
Haben Sie es bemerkt – die Massendemonstrationen und Netz-Kampagnen gegen die Gewalt und die Unterdrückung im Iran? Nein? Das könnte daran liegen, dass es sie faktisch nicht gibt. Seit rund zwei Wochen gehen die Menschen im Iran auf die Straße, um gegen ihr diktatorisches, islamisches Mullah-Regime zu demonstrieren. Dieses Regime antwortet mit Kugeln.
Nur scheint das in Deutschland kaum jemanden so wirklich zu interessieren. Insbesondere die deutsche Linke zeichnet sich durch ihr Schweigen dazu aus. Diejenigen also, die sonst zu allen internationalen Themen eine ganz starke Meinung haben – insbesondere, wenn es um Israel oder die USA geht – sind mucksmäuschenstill, wenn liberale Iraner sich gegen ihre autoritäre Mullah-Herrschaft erheben.
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Dabei müsste ein ehrlicher Linker in den Aufständen gegen dieses Regime doch alles finden, was linke Politik angeblich ausmacht. Junge Menschen, vor allem junge Frauen, wehren sich gegen die reaktionäre Herrschaft alter Männer, fordern Freiheit, eine offene Gesellschaft und Demokratie, gehen gegen ein Regime auf die Straße, das Schwule hinrichten und Frauen schänden lässt.
Doch man hört nichts von ihnen. Während der Proteste 2022 gab es immerhin Solidaritätsdemos von links. Doch jetzt? Schweigen im Walde. Diejenigen, die Berliner Plätze mit ihren anti-israelischen Demonstrationen füllten, haben Wichtigeres zu tun, als sich gegen das Regime in Teheran zu positionieren. Woran liegt das?
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Linken-Chefin Ines Schwerdtner bekundet immerhin, die Demonstranten im Iran verdienten „unsere ganze Solidarität und volle Unterstützung“. Ihre Vorgängerin Janine Wissler machte im vergangenen Jahr hingegen von sich reden, als sie auf einer anti-israelischen und -amerikanischen Demo auftrat – im Hintergrund wehten Flaggen der Islamischen Republik Iran.
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Die Proteste im Iran haben einen neuen Höhepunkt erreicht – gleichzeitig ätzt der geistliche Führer des Mullah-Regimes gegen US-Präsident Donald Trump. Bröckelt die Macht des iranischen Regimes endgültig?Diese Querfront-Logik hat die politische Linke insgesamt längst übernommen. Man solidarisiert sich mit dem Iran, weil man in ihm einen Kämpfer gegen den Westen sieht – und im islamischen Regime einen Widerständler gegen „Kolonialismus“. Deswegen können sie auch mit den pro-westlichen, liberalen Demonstranten im Iran so gar nichts anfangen. Denn wenn man Unterdrückung nicht irgendwie dem Westen ankreiden kann, ist sie nicht interessant. Und wer sich mit der Hamas solidarisiert, muss sich auch mit den Mullahs im Iran solidarisieren – das ist nur folgerichtig.
Das passt in antiwestliche Ideologien wie den Postkolonialismus, die ja das Denken der neuen, modernen Linken prägen. In Frankreich spricht man von „Islamo-Gauchisme“, einer Islam-Linken, die seltsamerweise den konservativ-regressiven Islam mit den progressiven Idealen der Linken verbindet. Dieses Phänomen sehen wir auch in Deutschland.
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Das hat unheilvolle Tradition – dass die Mullahs im Iran überhaupt an die Macht kamen, verdankten sie zu relevanten Teilen den aufständischen Linken, die 1979 naiv genug waren, den Pakt mit dem Teufel namens Ruhollah Khomeini einzugehen. Man meinte ja, gemeinsame Feinde zu haben. Auch deutsche und europäische Linke feierten Khomeini damals in diesem Sinne. Khomeinis erster großer Erfolg war nicht ein Sieg im Iran, sondern in Europa – wo er die linke Presse und Studentenschaft auf seine Seite zog.
Er ließ seine einstigen Verbündeten im Iran schließlich exekutieren und machte aus dem Iran die theokratische Diktatur, die wir heute kennen. Die politische Linke hat daraus aber keine Lehren gezogen – im Gegenteil. Sie folgt heute den gleichen antiwestlichen Reflexen, mit denen sie sich damals so folgenschwer verrannt hat.
Diejenigen, die jetzt nicht demonstrieren, zeigen also, dass sie für nichts stehen – nicht für Menschenrechte, Feminismus, die Rechte von Schwulen und Lesben. Das alles schreiben sie sich gerne auf die Fahnen, doch in Wahrheit sind sie nicht dafür. Oder überhaupt für irgendetwas. Sie sind nur gegen etwas: vor allem gegen den Westen, seine Ideen und seine Werte. Sie hassen den Westen – also können sie denjenigen, die seine Feinde sind, nicht auch mit Ablehnung gegenübertreten.
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Deswegen ist Israel ein genozidaler Apartheid- und Terrorstaat, während man die Hamas differenziert betrachten muss. Deswegen demonstriert man gegen israelisch-amerikanische Luftschläge auf das Mullah-Militär, nicht aber gegen die aktuelle, tödliche Mullah-Gewalt. Diese Linken stehen für gar nichts – nur gegen alles, was den Westen gut und lebenswert und eben besser als viele andere Regionen der Welt macht. Deswegen sind ihre ideologischen Verbündeten im Iran nicht diejenigen, die mutig in die Gewehrläufe starren, sondern jene, die diese Gewehre halten.
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Danke für diese klipp und klaren Worte. Ich stimme vollkommen zu.
Zustimmung! Das ist der Eindruck, den diese Linke mit ihrem hasserfüllten, anti-israel. Geschrei hinterlässt.
Und die sog. Intellektuellen? Die Uni-Leute, die Künstler – WO sind sie z.B. in Berlin??
st.
Uni Professoren Künstler und speziell in Berlin sind auch alle Links und Pro Pali’s und damit Anti Israel… Genau so wie die Richter Polizei Armee Generäle Politiker Beamte Verfassungsschutz Lehrer sind alle Links… Es ist zwecklos die sitzen überall an den Schalthebel’n seit dem Marsch durch Institutionen…
Unsere Intellektuellen? Sind wahrscheinlich zutiefst betroffen über die unverhohlene Islamophobie der ungebildeten Bevölkerung.
Und bewundern heimlich die Mullahs, mit welcher Verve und Aufopferung sie „ihre Demokratie“ verteidigen
Viele von denen sind doch die geistigen Brandstifter, schon seit Jahrzehnten.
Ja, das ist ein guter Artikel.
Leidet handeln wir als Westen wieder nicht besonnen.
Iran und Saudi-Arabien haben eine lange Blutfehde. Und gäbe es Israel nicht, die Saudis wären die Todfeinde des Irans.
Ihre Rivalität hat immer für zwei Pole in der Region gesorgt. Jetzt droht der eine zu zerfallen und der andere zu mächtig zu werden.
Statt die beiden aufeinander zu hetzen ermöglichen wir jetzt wieder einem grässlichen Regime ganz groß zu werden. Ein Fehler, den man bereits nach dem 2. Weltkrieg mit China und spätestens nach dem Fall der Sowjetunion mit Russland machte.
Nur wenn diese Barbaren mit sich selbst beschäftigt sind, sind sie schwach und beschäftigt genug damit sie uns nicht gefährlich werden können. Aber wir meinen es wieder zu gut mit Ländern, die uns als Feinde und Schwächlinge verachten.
Perfekt. Auf den Punkt gebracht. Danke dafür.👍
RICHTIG! Wieder ein super Artikel von Herrn Roland mit einer Überschrift die wirklich alles auf den Punkt bringt!!!
Wer auf Linkswoke vertraut – egal zu welchem Thema – verliert immer !
Der Einzige Unterstützer dieser geschundenen, mutigen Menschen der es auch ernst meint ist Donald Trump!
👍👍 Applaus, Applaus , Herr Roland 👏👏
Booooomer ist aus dem Häuschen, dass endlich mal wieder Kugeln fliegen
Ich hoffe das sie es diesmal schaffen.
Sicher?
So wie man es hört wünschen sie sich die Rückkehr der Palahvis auf den Pfauenthron. Es würde also womöglich nur ein Potentat gegen einen anderen getauscht.
Wichtiger wäre Iran und Saudi-Arabien aufeinander zu hetzen, damit beide gebunden sind und geschwächt werden.
Das mag herzlos klingen, aber diese Völker sind zu einem zivilisierten Umgang nicht fähig. Das haben wir jetzt Jahrzehnte lang versucht.
Nein wichtig wäre Netanjahu, Ben Givir und Co endlich nach Israelischen Recht einen Verratsprozess anzuhängen.
Es ist belegt dass der Ägyptische Geheimdienst sie vor dem 7.Oktober gewarnt hat.
Moderne Linke haben Marx, Engels und sogar Lenin verraten.
Den klass. Kommunisten ging es im Kern um eine Gesellschaftsordnung, die (scheinbar)gerechter sein sollte als die marktwirtschaftlich-kapitalistische.
Die Absicht war wenigstens ansatzweise eine soziale Verbesserung der Lage der unteren Schichten – durch Umverteilung von oben nach unten.
Wir wissen heute, dass dies in der Praxis nicht funktioniert. Der ganze Ostblock ist aus dieser Kenntnis heraus zusammengebrochen und hat sich der freien Wirtschaft geöffnet.
Die Mehrheit der Bevölkerung will keinen Sozialismus 2.0.
Also konzentriert man sich bei den linken Parteien, wenn man nicht untergehen will, auf neue Felder: Feminismus, Gendergerechtigkeit, Klimaschutz, Wokismus als Ersatzideologien für den gescheiterten Marxismus.
Und die übt man dort aus, wo man sicher zu Hause ist und seine Wähler zu haben glaubt. Punkten kann man beim überspannten Nachwuchs im Land, nicht aber in sozialen und politischen Spannungsgebieten.
Marx war ein geldgeiler, arbeitsscheuer, selbstgerechter Unsympath mit schlechter Körperhygiene, dessen „Theorie“ niemals funktioniert und Millionen Tote verursacht hat. Es spricht Bände, wenn sich jemand an diesem Typen orientiert.
Stimmt. Ohne die finanziellen Zuschüsse des Fabrikbesitzers und „Kapitalisten“ Friedrich Engels hätte er seine Familie nicht ernähren können.
Und auch nicht das Kind, das er mit seinem Dienstmädchen hatte.
Anmerkung: Dass sich politische Bewegungen und später Parteien an seiner Lehre orientierten, entstand aus der Tatsache heraus, dass es im Kapitalismus des 19. Jh. zu schweren sozialen Verwerfungen kam. Im viktorianischen England bestand ein Elend der Arbeiter, dass man sich heute kaum vorstellen kann. Der dt. Reichskanzler Bismarck erkannte das Problem und begegnete ihm im Kaiserreich mit der Schaffung der ersten Sozialversicherung – und dem Sozialistengesetz.
Wer um die Ecke denkt, könnte auf die Idee kommen, die heutigen linken Parteien wollten bewusst wieder solche Verhältnisse herbei führen, um aus ihnen zu profitieren.
@ Es kann nur eine Effi Ost geben:
Zitat: „Bismarck erkannte das Problem und begegnete ihm im Kaiserreich mit der Schaffung der ersten Sozialversicherung – und dem Sozialistengesetz.“ (Zitatende)
Ja, „und dem Sozialistengesetz“. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die SPD während (mindestens) des gesamten 19 Jh. eine othodox marxistische Partei war, die auch nach unseren heutigen Gesetzen verboten werden müsste. Leider hat Bismarck das Verbot der SPD nicht konsequent durchgezogen (die SPD war trotz Sozialistengesetz im Reichstag vertreten).
Die SPD wollte den Umsturz der Regierung und die Errichtung einer kommunistischen Gesellschaftsordnung. Das war auch der Grund, warum sie die Sozialversicherungsgesetze von Bismarck nicht unterstützt haben (und überwiegend sogar dagegen gestimmt haben).
Die Beweise, dass Marx Antisemit und Rassist war (wie bezeichnete er Ferdinand Lassalle???), werden hier stasimäßig zensiert.
@David Mattas, da leider keine direkte Antwortfunktion möglich ist:
Marx war selbst Jude (Familienname Mardochai). Seine Eltern konvertieren zum Christentum, aber er war später erklärter Atheist.
Und er war Antisemit und Rassist.
Ich hatte hier geschrieben, wie er Ferdinand Lassalle bezeichnete. Obwohl ich beide Triggerworte nicht ausschrieb, schlug die sozialistische Zensur zu, um das linke Idol zu schützen.
Sie beschreiben den typischen AfD-Wähler. Das nennt man Projektion.
Was für eine widerwärtige Projektion.
Obendrein war der alte weiße Mann auch ein überzeugter Antisemit wie viele Kommunisten und Linke Nationalsozialisten
Die Linksideologie (Marxismus) hat nie irgendwas für irgendwen verbessert, außer das Leben der Funktionärselite. Da die Linken die Ökonomie jedes Landes herunterwirtschafteten, gab es schon nach kürzester Zeit nichts mehr, was man von oben nach unten umverteilen konnte. Die Menschen litten immer mehr am Mangel, der immer repressiver staatlich verwaltet werden musste. Der Mangel und die linkstypische Korruption wurden (nach heutigen politikwissenschaftlichen Erkenntnissen und Kriterien) faschistisch ‚verwaltet‘, denn der Marxismus/ Kommunismus/ Sozialismus ist die Blaupause für alle faschistischen Systeme.
Der unausbleibliche ökonomische Niedergang aller linken Staaten war auch letztlich deren Untergang (Sowjetunion, DDR, Venezuela, Kuba etc. etc.)
Der Einzige, der im 19. Jahrhundert wirklich was für die Industriearbeiter getan hat, war Bismarck, dessen Sozialsysteme es heute noch gibt. Im 20. Jh. war es Ludwig Erhard, der hier selbst den ärmsten Schichten einen Wohlstand verschaffte, der meilenweit vor den kaputten Linksstaaten lag.
Korrekt!
Sie haben absolut Recht, dass die Aufhebung der freien Marktwirtschaft immer ins Elend der Massen geführt hat. Die erwähnten Ersatzideologien sind so dumm, dass sie nur für überspannte Großstädtler mit Tendenz zur Noia (Langeweile) taugen. Siehe den wunderbaren Roman La Noia.
Der Sozialismus klappt nie, denn der Mensch ist faul und das zerstört alles, ein paar fleißige tragen kein Land.
Dass der Mensch faul ist, würde ich nicht so sehen. Der Mensch ist ein Individuum und als solches darauf gerichtet, sich Eigentum zu schaffen. Andererseits ist ihm aber auch die soziale Empathie aft in die Wiege gelegt worden. Das beweisen Studien mit Kleinkindern.
Der Kapitalismus fördert beide menschlichen Eigenschaften, denn er verlangt von niemandem, egoistisch zu handeln. Das Individuum ist frei in seiner Entscheidung.
Der Sozialismus will das Streben nach Privatbesitz unterdrücken, indem er alles
kollektiviert. Er steht daher der menschlichen Natur entgegen und ist nur mit totalitären Mitteln aufrecht zu erhalten.
Man betrachtet nicht die Realität und versucht, individuell seinen Weg darin zu finden, sondern denkt sich eine Wunschrealität aus, stellt sie gleichberechtigt neben die echte, und erklärt, daß jeglicher Unterschied zwischen dieser und der echten, ein soziales Problem darstelle, daß irgendein ausgedachtes Kollektiv dadurch benachteiligt sei. Verantwortlich ist dafür stets ein anderes ausgedachtes Kollektiv, das folglich bekämpft werden muß. Dabei handelt es sich stets um Leute, die mit ihrem eigenen Leben gut zurechtkommen. Der Antrieb ist immer Neid auf deren Lebensglück.
geplatzt, aber nicht wahrhaben wollen
„Nach sechsundsechzig Jahren Revolution sinkt Kuba immer tiefer ins Elend. Das Einzige, was funktioniert, ist die staatliche Repression Für Millionen von Menschen stand Kubas Revolution 1959 für den Traum von einer gerechteren Welt. Er platzte bald. Fidel Castro verwandelte sein Land in eine totalitäre Diktatur, die bis heute besteht.“
nzz 07.09.2025, von Oscar Alba, freier Journalist. Er lebt und arbeitet in Havanna.
10 Prinzipien der Kriegspropaganda:
1. Wir wollen den Krieg nicht
2. Das gegnerische Lager trägt die Verantwortung
3. Der Führer des Gegners ist ein Teufel
4. Wir kämpfen für eine gute Sache
5. Der Gegner kämpft mit unerlaubten Waffen
6. Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, wir nur versehentlich
7. Unsere Verluste sind gering, die des Gegners enorm
8. Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache
9. Unsere Mission ist heilig
10. Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, ist ein Verräter.
Wie wahr, wie wahr .
Da fallen mir aber ganz viele Länder und Konfliktparteien ein. Alle und jeder eigentlich.
Folgerichtig zu Ende gedacht: bricht das Mullahregime zusammen, was zu hoffen ist, dann kann es die Hamas nicht mehr finanzieren. So gesehen, folgt es einer perfiden inneren Logik.
Aufstände hat es im Iran bereits mehrere gegeben und prinzipiell würde ich mich über eine erfolgreiche Revolution dort freuen (v. a. für die vielen liebenswürdigen jungen Menschen, die ich vor ein paar Jahren während einer Busreise kennenlernen durfte). Was mir jedoch Sorgen bereitet sind Nachrichten darüber, daß hier der Sohn des Shah mitmischen soll. Sofern es nicht der Wille des Volkes ist, ein neues Shah-Regime einzurichten, sollte man ihn höchstens für eine Übergangslösung in Betracht ziehen, bis auf Grundlage einer neuen Verfassung Wahlen stattfinden. Ich persönlich würde es begrüßen, wenn Iran sich auf das Erbe eines Mohammad Mossadeghs berufen würde. Das Volk Persiens hat lange genug gelitten!
Pahlavi ist aber der einzige neben den Kurden der überhaupt noch Einfluss im Iran hat.
Mann hätte die Volksmuschaheddin schon vor 2022 zum Bündnis mit Pahlevi bewegen sollen. Eine gemeinsame Opposition.
Dann wäre das Regime erledigt gewesen bevor es jemals einen 7. Oktober gegeben hätte
eine exzellente Darstellung, der man nichts hinzufügen kann außer vielleicht einen Gruß an die Demonstranten verbunden mit Glückwünschen.
Steini packt bereits seine Sachen.
Steinmeier schweigt auch hier, ebenso wie zu linken Terroranschlägen.
Nach Gesängen auf Sylt war er gesprächiger.
Und nach dem Chemnitz-Märchen lud er seine liebste linksextremistische Schmutzband in sein Schloss ein.
Schachmatt für das Kopftuch!
Eine sehr mutige Frau. Für solche Menschen wäre das Asylrecht eigentlich gemacht.
https://www.stern.de/sport/sportwelt/schiedsrichterin-aus-iran-bei-schach-wm-verzichtet-auf-kopftuch-und-muss-um-sicherheit-fuerchten-9084950.html
Eine wichtige Einordnung der Linken.
Die 99% der Linken nicht sehen wollen.
Deswegen diese ewige Doppelmoral.
Schön erklärt und stimmig.
„Die Lage in Iran ist besorgniserregend. Das islamistische Regime tötet Oppositionelle und schlägt die Proteste brutal nieder. Als Linke stehen wir solidarisch an der Seite der Menschen, die eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation und Freiheit von der Diktatur fordern“, sagt Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag.
Danke für die „Meinungsfreiheit“ hier, Appolo-News.
Linke werden nie Probleme lösen die sie verursacht haben.
Das „Problem“ Iran haben die USA verursacht indem sie eine fortschrittliche Demokratie in diesem Land weggeputscht haben. Für was? Venezuela lässt grüßen. Die jetzt an der Macht befindlichen Mullahs sind die Folge dessen. Ebenso Irak, Afghanistan, der Nahe Osten. Echt jetzt, all das haben Linke bewerkstelligt?
Überall wo Linke und der Islam auftaucht, endet es im Chaos und Elend. Ende der Story.
Was war das für eine Demokratie, die die Amis im Iran weggeputscht haben??
1953 Mossadegh durch MI6, CIA, Kissinger, es ging um die British Oil Company
Ach, der blutbefleckte Ajatollah Chomeini ist US-Bürger? Wieder was gelernt (über die Lügen der Linken)
Ach…so war das? Die Amerikaner selbst haben 1979 Die 52 US Diplomaten Als Geiseln dem Iran ausgeliefert, und Die durften Da 444 Tage Sonderurlaub verbringen?
Der wieder….
Interessanter als die ständigen Berichte über irgendwelche Demonstrationen in fremden Ländern, wäre die Meldung, daß trotz massiver Bauernproteste die EU-Länder heute mehrheitlich dem Mercosur-Abkommen zugestimmt haben. Mit massiven Auswirkungen auf die europäische Landwirtschaft und Ernährungssouveränität. Nach der Deindustrialisierung erfolgt jetzt die Deagrarisierung und in Berlin jubelt man über den weiteren Ausverkauf unseres Kontinents.
Vergessen Sie es……habe an dieser Stelle in den letzten Tagen schon mehrmals darauf aufmerksam gemacht…..interessiert AN nicht…..!
Ja, habe ich auch festgestellt.
Alles gut und richtig!
Für mich sind es derzeit einfach zu viele Baustellen und wenn es mir zu aggressiv wird, dann gehe ich lieber einen Schritt zurück, bewahre die Ruhe, beobachte und informiere mich. Das ist keine Zustimmung oder Missbilligung, von solchen sozialistischen Denkweisen muss auch der Autor sich mal lösen. Und auch Linke müssen sich wohl ab und an mal sortieren und neu ordnen. Geht mir hier zu sehr ins kämpferisch-Agitative und Anheizende!
Aber, wo ist heute die Nachricht über die linken Förderer in Europa, die die Antifa in den USA finanziell unterstützen? Wäre doch auch interessant gewesen, oder?
Unterstützt Apollo News jetzt die Open Society Foundation oder nicht?
Und wer genau steckt jetzt hinter den Demos im Iran? Ich las eben noch, es brennt sogar eine Moschee! Schlimm sowas!!!
Ich finde das Applaudieren zu gewaltsamen Umstürzen immer sehr grenzwertig und es hat auch ein Geschmäckle, ob man sich solche Methoden selbst auch zu eigen machen will…
Durch die Säuberungsaktion der Mullas sind deutlich mehr Menschen umgekommen , wie durch das Regime des Schahs. Peter Scholl-Lathour hat auf die Tatsache hingewiesen, dass die politische Linke im Iran nach der Revolution systematisch ausgeschaltet wurde. Nützliche Idioten.
Sehr gut, mit Video von Constantin Schreiber darin:
warum bei Gaza geschrien wird und beim Iran geschwiegen
https://x.com/zeevrosenberg/status/2009962219493015785
„Es lebe der Schah!“ …rufen die wenigen Demonstranten in Deutschland, die so ihre solidarität nit ihren Landsleute im Iran zeigen möchten.
Das wiederum dürfte ein Slogan sein, der hierzulande die Linken und woken doch noch auf die Strasse treiben dürfte…. 😀
feministische Politik, bestes Beispiel ALB
Linken ging es noch nie um Menschen, sondern stets um Ideologie. Weder im Iran noch in Berlin kümmert es sie, wenn Menschen unterdrückt werden oder im Winter keine Heizung haben.
Farbenrevolution in 🇩🇪 ‼️
Etwa 15000 Demonstranten, überwiegend kurdischer Herkunft, sollen nach unabhängigen Beobachtern gegen die Regierung protestieren.
Internationale Agenturen berichten, dass der Iran Luftkorridore über dem Land für zuvile Flüge gesperrt hat. Da steht wohl ein massiver Raketenschlag gegen Israel bevor.
Ich hab neulich in einem Artikel eines etablierten Mediums gelesen, Wärmepumpen seien 4x so effizient wie eine Direktstromheizung. Nicht gelesen habe ich, dass der Strom hier 4x so teuer ist wie anderwo.
Zu Demonstrationen würde ich freilich nie direkt aufrufen. Die Proteste dort sind nur Symptom. Also …