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EU-Kommission

Um Energie zu sparen: Brüssel drängt auf niedrigere Temperaturen in öffentlichen Gebäuden

Die EU-Kommission drängt die Mitgliedstaaten angesichts hoher Gaspreise erneut zum Energiesparen. Energiekommissar Dan Jørgensen empfiehlt unter anderem, die Raumtemperaturen in öffentlichen Gebäuden zu senken.

EU-Energiekommissar Dan Jørgensen drängt die Mitgliedstaaten angesichts hoher Gaspreise erneut zum Energiesparen. (IMAGO/Content Curation)

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Die EU-Kommission drängt die Mitgliedstaaten angesichts hoher Gaspreise erneut zum Energiesparen. Energiekommissar Dan Jørgensen empfiehlt unter anderem, die Raumtemperaturen in öffentlichen Gebäuden zu senken. Das geht aus einem Schreiben an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und ihre europäischen Amtskollegen hervor, über das Table.Briefings berichtet. Auch Euronews liegt der Brief vor.

Jørgensen fordert die Mitgliedstaaten darin auf, Maßnahmen zur Senkung des Strom- und Gasverbrauchs zu prüfen oder fortzuführen. Neben niedrigeren Temperaturen in öffentlichen Gebäuden nennt die Kommission Einschränkungen für Außenheizungen und das Abschalten unnötiger öffentlicher Beleuchtung in der Nacht. Auch der Stromverbrauch zu Spitzenzeiten soll gesenkt werden.

Verbindliche Vorgaben macht die Kommission zunächst nicht. „Freiwillige und gut geplante Maßnahmen zur Senkung der Nachfrage haben sich in der Energiekrise 2022 bewährt“, heißt es in dem Schreiben. Aus den Erfahrungen von damals könne auch in der aktuellen Lage gelernt werden.

In Deutschland waren solche Maßnahmen während der Energiekrise jedoch bereits vorgeschrieben. Zwischen September 2022 und Ende Februar 2023 galt für Büros in öffentlichen Nichtwohngebäuden eine Höchsttemperatur von 19 Grad. Ausgenommen waren unter anderem medizinische Einrichtungen, Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kindertagesstätten.

Der Grund für den neuen Vorstoß sind steigende Gaspreise und niedrige Speicherstände. Die europäischen Gasspeicher sind derzeit zu rund 70 Prozent gefüllt und damit etwa zwölf Prozentpunkte weniger als zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres. Der europäische Referenzpreis TTF notierte zuletzt bei rund 72 Euro je Megawattstunde.

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Jørgensen spricht in seinem Schreiben von einer „Preiskrise, die mit einer Versorgungskrise verknüpft ist“. Zugleich stellt die Kommission klar, dass derzeit kein unmittelbares Risiko für die Versorgungssicherheit bestehe. Die Mitgliedstaaten sollen dennoch bereits jetzt den Verbrauch drücken. Die Staaten sollen die Spielräume der europäischen Speicherregeln nutzen und könnten demnach zunächst einen Füllstand von 80 statt 90 Prozent anstreben. Große zusätzliche Käufe könnten bei angespannten Weltmärkten die Preise weiter nach oben treiben.

Der Brief des dänischen Sozialdemokraten erschien vor dem informellen Treffen der europäischen Energieminister am Montag und Dienstag in Dublin. Am Dienstag beraten die Energieminister unter anderem über Energiepreise und die europäische Versorgungssicherheit.

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37 Kommentare

  • Was kommt als nächstes?
    Stoppuhr an der Klospülung?
    Abgezähltes Klopapier?
    Wie im Kommunismus…

    • 2030 Floskel im Kopp samt depperder Denke.Kann weg.

  • Ja, wir in der Firma haben da mitgemacht und gehen mit guten Beispiel voran. Wir haben die Temperatur der Klimaanlage von 22 auf 20 Grad gesenkt.

  • Finde ich gut: In allen Gebäuden der öffentlichen Hand national und EU-weit alle Heizungen ausbauen..

  • Wie kalt hat es eigentlich die EU-Kommission selber?

    • ganz warm. heiztechnisch und sozialistisch. ihnen fehlt es an nichts

  • Gute Idee.
    Ich kann Herrn Jørgensen allerdings aus eigener Erfahrung sagen, auf wen unsere Energiesparmaßnahmen keinerlei Eindruck macht.
    Unsere Neubürger heizen die Wohnungen dermaßen auf, um auch im Winter in Trägershirt und kurzer Hose in der Wohnung rum zu laufen (das Amt zahlt), während unsereins sich von oben bis unten in dicken Fleecesachen und Decke, inklusive Wärmflasche, in seiner Wohnung aufhält.
    Und nein, das ist kein „Hass und Hetze“, das ist selbst erlebte Realität!

    • Das müssen sie doch verstehen… die kommen aus warmen Ländern… wenn die armen Teufel sich hier an unsere Temperaturen anpassen sollen, wäre das „kulturelle Aneignung“ und das geht gar nicht. Und Mütze tragen zum IPhone 18 ist sowas von uncool…

  • Kurz vor dem Sturz des rumänischen Diktators waren es in Behörden 14 Grad,
    in Wohnungen mit Fernheizung 12 Grad. Dann wurde er erschossen.

  • trifft D. natürlich wieder besonders hart, da wir den größten verwaltungsapparat der welt haben.

    • Ach keine Angst – die machen dann wie üblich reihenweise krank

  • Empfiehlt die EU auch, welche Pullover man in öffentlichen Gebäuden tragen sollte? Z.B. nur Pullover aus Baum- oder Schafswolle, niemals synthetische? Und als Handwärmer immer gerade (niemals krumme) vorgewärmte Gurken mitzuführen?
    Ist die EU in der jetzigen Form noch nötig oder kann sie weg?

    • Nee, ne Wärmflasche mit fest verbundenen Verschluß selbstverständlich.

      • Frische Hundekacke im Beutel ist schön warm.

    • Das Material ist unwichtig. Wichtig wäre nur die Farbe und das Logo, AfD, um den Wählerwillen zu dokumentieren.

  • Wenn die Bürokraten in Brüssel mit gutem Beispiel vorangehen und über die Wintermonate 15° ihren Büros haben, werde ich drüber nachdenken

  • Das wurde aber auch Zeit, bei der Klimaerwärmung endlich die Temperatur in Gebäuden zu senken!

  • In großen Schritten zurück ins Mittelalter .
    Brüssel machts möglich, Deutschland setzt noch einen drauf.

  • Da wir so oder so kaum genug Energie für den Winter haben und in der EU die Wärme des Kollektivismus existiert, sind Heizungen des Guten zu viel in öffentlichen Gebäuden.

  • Dunkle Städte, hatten wir alles schon mal. Kenne ich in 40 Jahren DDR. Und jetzt wo die Roten wieder die Macht haben, kehrt das alles wieder. Wenn ich das vor 35 Jahren auf der Straße gewusst hätte….

  • Hilfe, Kältetote. Ist das RKI schon bereit?

  • Im Sommer haben sie die niederen Chargen schwitzen lassen, Klimaanlagen gedrosselt; jetzt sollen die halt mal frieren.
    Gleicht sich doch aus, oder?

  • Gute Idee, wenn die dann alle krank machen, kann die Heizung ganz abgestellt und richtig „gespart“ werden.

    In Brüssel sollte man mit diesem wunderbaren Projekt beginnen, in den Büros der Kommission und im EU-Parlament. Es braucht schließlich Vorbilder 😉

  • Klasse! Sollen doch mal die EU- Kommissionsmitglieder mit gutem Beispiel vorangehen und sparen! Frieren für das Klima… oder so… Die erzeugen genug heisse Luft, daran können die sich gut wärmen.

  • Weniger als 26° darf es nicht in den Büros sein!

  • Nun, in Deutschland ist die Raumtemperatur an Arbeitsplätzen durch die Berufsgenossenschaften vorgeschrieben. „Absenken“ ist da leider nicht möglich.

    • Bitte genau lesen vor dem Kommentieren. Es handelt sich um eine Empfehlung.
      So wie du sie hier dutzendweise abgibst – interessiert auch Keinen.

      • Guter Kommentar!!!

  • Sein Büro wird sicherlich kuschelig warm bleiben. Zahlen ja die, die ihn nicht gewählt haben.

  • „Energiekommissar Dan Jørgensen empfiehlt unter anderem, die Raumtemperaturen in öffentlichen Gebäuden zu senken.“

    Gute Idee. Dann schlafen die Beamten wenigstens an ihren Schreibtischen während der Arbeitszeit nicht ein.

    • Alles klar Herr Kommissar..

      • Fühlen Sie sich denn angesprochen?
        Sie sind wohl Beamter?

        • Aus datenschutzrechtlichen Gründen kann hierzu keine Auskunft erteilt werden.

          3
  • Und wenn diese unsägliche EU einfach den Krieg gegen Russland einstellen würde und zudem wieder Marktwirtschaft einführen würde, dann wären alle diese Probleme mit einem Handstreich beseitigt!

  • Die Eu Amtsschmarotzer sollten auf jegliche Heizung oder sonstige energetische versorgung verzichten! Planet gerettet, Energie gespart!

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