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Großbritannien

Trotz abgelaufenem Visum: Transgender mit indischer Staatsbürgerschaft wird ins schottische Parlament gewählt

Ein Transgender mit indischer Staatsbürgerschaft wurde trotz eines abgelaufenen Visums ins schottische Parlament gewählt. Erst eine Lockerung der Gesetze durch die linke Regierung ermöglichte es ihm, zu kandidieren.

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Die Grünen feiern ihren Wahlerfolg bei den Parlamentswahlen in Schottland (IMAGO/News Licensing)

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Der Transgender Q Manivannan, der aus Indien stammt, wurde bei den schottischen Parlamentswahlen am Donnerstag für die Grüne Partei ins Parlament gewählt – und das, obwohl sein Reisevisum bereits abgelaufen war. Erst eine Lockerung des Einwanderungsgesetzes durch die linke SNP-Regierung ermöglichte es Manivannan, als Kandidat bei den Wahlen anzutreten, wie der Telegraph berichtete.

Manivannan stammt aus der südindischen Region Tamil Nadu. Laut eigener Aussage hat die Gegend eine starke Verbindung zu der „bedeutenden Geschichte des Widerstands, der sozialen Gerechtigkeit und der ökologischen Gerechtigkeit dieser Region“, weshalb er sich selbst auch als „queer Tamil immigrant“ bezeichnet.

Nach einem Bachelor-Abschluss in Delhi reiste Manivannan 2021 nach Schottland, um an der Universität St Andrews in internationalen Beziehungen zu promovieren. Sein befristetes Visum lief jedoch aus, was ihn dazu veranlasste, seine Kollegen in Chat-Gruppen um mehr als 2.000 Euro für ein befristetes Graduiertenvisum anzubetteln, wie die Daily Mail vergangene Woche enthüllte.

Das wird jedoch nicht weiter nötig sein, denn Manivannan wurde als Abgeordnetenkandidat der schottischen Grünen bei den Parlamentswahlen am 7. Mai ins schottische Parlament, den Holyrood, gewählt. Dadurch kann er zumindest vorübergehend weiterhin in Großbritannien bleiben, denn die Amtszeit eines Abgeordneten beträgt fünf Jahre – zudem wird er eine Vergütung in Höhe von 90.000 Euro pro Jahr erhalten.

Damit ist Manivannan einer von insgesamt 16 neuen Grünen-Abgeordneten, die in der zukünftigen Wahlperiode im schottischen Holyrood Nationalpolitik machen werden – ein Rekordergebnis für die Partei. Neben Manivannan bezeichnet sich im Übrigen noch eine weitere Person als trans. Manivannan selbst feierte sich für den Erfolg und verkündete vor seinen feiernden Unterstützern in Dublin: „Mein Name ist Dr. Q Mannivannan, ich bin ein transgeschlechtlicher tamilischer Einwanderer, meine Pronomen sind they/them.“

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„Für manche in diesem Land bin ich alles, was die Hasserfüllten verachten, und ich stehe jetzt als ihr Abgeordneter hier“, erklärte er. Die Grünen sprachen unterdessen von einem „feindseligen“ Visasystem. Die Entscheidung des Parlaments, die Einwanderungsgesetze zu reformieren, bezeichneten sie als richtig. Das reicht der Grünen Partei anscheinend nicht, denn sie will das System noch stärker lockern. „Das britische Visasystem ist unnötig teuer und unkooperativ, und wir sind entschlossen, es durch ein System zu ersetzen, das Menschen mit Fürsorge willkommen heißt, anstatt ihnen Hürden und Barrieren in den Weg zu legen“, erklärte eine Sprecherin der Partei.

Manivannan bezeichnet seine Kritiker gerne als hasserfüllt. Doch gerade diesen Vorwurf muss er sich nun selbst gefallen lassen: Der Telegraph enthüllte etliche öffentliche Beiträge Manivannans, die antisemitisch und israelfeindlich wirken. Unter einem Beitrag des Holocaust-Gedenkmuseums Auschwitz prahlte er etwa damit, dem Konto entfolgt zu sein. Zudem feierte er die Zerstörung von Plakaten mit Bildern israelischer Geiseln, die während des 7. Oktober gefangen genommen wurden. Die Vernichtung der Plakate rechtfertigte er damit, dass es sich bei Israelis um „Besatzer“ handle. Den Akt des Vandalismus bezeichnete er als Beispiel für „Solidarität gegenüber einem besetzten Volk“.

In Großbritannien wählten Bürger am Donnerstag neue Gemeinderäte, zudem fanden in Wales und Schottland Parlamentswahlen statt. Dabei erlebte die regierende Labour-Partei unter der Führung von Premierminister Keir Starmer eine historische Wahlniederlage. Die Partei verlor insgesamt nahezu 1.200 Sitze. Zum großen Wahlsieger konnten sich Nigel Farage und seine Reform UK krönen. Der Partei gelang es landesweit, über 1.300 Sitze für sich zu sichern. Auch die traditionell starken Konservativen verloren bei den Wahlen über 400 Sitze (Apollo News berichtete).

rs

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29 Kommentare

  • Noch ein europäischer Staat der sich scheinbar in Auflösung befindet…

    • Schottland bleibt bunt!
      🤮

  • Es freut mich für die Schotten😎

  • Das ist alles so unfassbar

  • Von William Wallace (der im Grab rotiert…) bis Q Manivannan.
    Welch ein Abstieg einer ehemals stolzen Nation….

  • Nur noch irre.

    • ihr Framing ist ‚irre‘!

      -18
      • Was möchten Sie eigentlich aussagen?
        Reden Sie Klartext!

      • Linke Deppen haben hier im Forum nichts zu suchen. Geh weg!!!

  • Die „Grüne Pest“ macht’s möglich. 90 K für eine Person, die in Schottland nichts zu suchen hat. Das ist alles nur noch Gaga, wenigstens ein Fall ohne deutsche Steuergelder.

    • Immerhin stammt der aus einem Commonwelth-Land. Und brauchte trotzdem ein Visum. Bei uns turnen Millionen rum, die nicht mal ein Visum haben.

    • Die LINKE Pest – besser gesagt – die SNP ist under Nicola Sturgeon so sozialistisch geworden dass sie sehr gut zu den Gruenen passt. Ebenso bei uns. Alles wiederholt sich

  • Transgender Singh?

    • Chicken Tikka Vindaloo…………….. 🙂

      • 🤮🤮🤮
        Ein guter Schweinebraten muss es sein

  • Trans, Gender oder sonstwas hin oder her.
    Es geht darum, dass geltende Gesetze eingehalten werden und nicht je nach belieben „frisiert“ werden.

    Der Mensch ist doch offenbar kein britischer Staatsbürger.
    Da sollte man nicht in entsprechende Ämter gewählt werden können.

    • Vielleicht leben die Grünen ja auch noch derart weit in der Vergangenheit, dass sie glauben, Inder wären noch britische Staatsbürger, wie das mal vor 1947 war. Da brauchte er zur Einreise kein Visum.

    • Deswegen wurden ja auch die Gesetze geändert.

  • Der Irrsinn kennt keine Grenzen.

    • Transen gehören in die Klapse aber nicht ins Parlament.

  • … Und wer wählt so jemand?
    Klingt nach Wahlbetrug.
    Aber so etwas gibt es ja nicht.

  • Die grünen Khmer – eine absolute Hochrisikopartei!
    Egal, in welchem Land dieser Erde

  • Andere Länder, andere Sitten. Während in Deutschland die Grünen eher Analphabeten im Parlament bevorzugen, sind es in Schottland eben Pronomianer*innen.

    Crazy Frenchmen.

  • In der ganzen Welt sind die Grünen der Sargnagel der westlichen, vorwiegend weißen Zivilisation, die mehr Errungenschaften hervorgebracht hat, als diese Leute es auch nur ansatzweise mit ihrer Ideologie überhaupt erfassen können.
    Wir müssen uns endlich gegen diese Dekandenz Auswüchse wehren.

  • Habe den Namen gegoogelt.
    Man sieht auf vielen Fotos
    einen Ma– mit langen Haaren.

    Die Sache, er sei Transgender, hat ein Geschmäckle…..
    Stichwort Visum.

    Einfach mal „kombinieren“ und Fotos
    von ihm anschauen……
    😉

  • Als schwuler Mann wuerde ich gerne dazu etwas kommentieren aber wenn ich schaue finde ich meine Kommentare nie!!!!!!! Da kann ich mir das dann auch sparen. Komisch! Ein Magazin fuer die Freiheit wo man seine eigenen Kommentare – und ich kommentiere immer moderat und mit Anstand – wiederfindet

    • Wenn die Kommentare sehr lang sind oder Links enthalten, kommen die selten oder erst sehr spät durch.

  • Man muss also nicht mal britiescher Staatsbürger sein, um ins schottische Parlament gewählt zu werden?
    Ein feuchter Traum der deutschen Grünen!

    Man muss übrigen in D kein Deutscher sein, um Bundeskanzler oder Minister zu werden. Man muss nicht mal volljährig sein. Siehe Art. 62 ff. GG.

  • Schottland ist ein Hort des Linksradikalismus. Ich war Mal im Urlaub da. Nie nie wieder!!!!

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