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Psychotherapeutenkammer

Tricks für „non-binäre Patienten“: Spitzenfunktionärin tritt nach Eklat um erschlichene Kassenleistungen zurück

Eine führende Vertreterin der Psychotherapeuten erklärte in einer Fortbildung, die nicht-binäre Identität eines Patienten solle im Indikationsschreiben nicht auftauchen, weil sonst die Krankenkasse ablehne. Nun tritt sie zurück.

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Sabine Maur empfahl in einer Fortbildung, den Hinweis auf eine nicht-binäre Identität im Indikationsschreiben wegzulassen (Foto: Website der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz)

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Eine führende Vertreterin der deutschen Psychotherapeuten ist nach einer Videoaffäre zurückgetreten. Sabine Maur legte am Montag ihre Ämter als Präsidentin der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz und als Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer nieder.

Auslöser ist die Veröffentlichung eines Mitschnitts aus einer Fortbildungsveranstaltung im September 2025. Darin spricht Maur über Indikationsschreiben für geschlechtsangleichende Maßnahmen, für die Patienten eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse beantragen.

In dem Video erklärt sie, dass die nicht-binäre Identität eines Patienten in diesen Schreiben nicht auftauchen dürfe, weil sonst die Kostenübernahme scheitere. Wörtlich sagt sie: „Und dann dürfen sie es aber nicht in ihr Indikationsschreiben reinschreiben, weil sonst automatisch die Ablehnung durch die Krankenkasse erfolgt.“

Im Anschluss erklärt sie, wie sie in solchen Fällen vorgeht. „Jetzt dürfen wir aber als Psychotherapeutin natürlich auch nicht lügen. Und ich sage Ihnen meine Lösung für dieses Problem.“ Dann sagt sie: „Dann muss ich ja auch nicht bei non-binär reinschreiben, dass sie non-binär sind.“ Ihr Fazit: „Und dann habe ich nicht gelogen.“ Weiter sagt sie: „Ja, also das ist mein Wink mit dem Zaunpfahl für alle, die sich diese Frage auch stellen. Aber es bringt uns wirklich in beknackte ethische Konflikte.“

Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts aus dem Jahr 2023 besteht für solche körpermodifizierenden Maßnahmen bei nicht-binären Personen derzeit grundsätzlich kein gesicherter Anspruch auf Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung. Genau deshalb ist die Angabe, ob ein Patient als nicht-binär eingeordnet wird, für die Entscheidung der Krankenkasse maßgeblich.

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Die Aussagen wurden öffentlich verbreitet und führten zu einem Gerichtsverfahren vor dem Landgericht Berlin II. Maur ging gegen Darstellungen vor, die ihr vorwarfen, Diagnosen falsch auszustellen. Nach ihrer eigenen Darstellung untersagte das Gericht entsprechende Behauptungen. Gleichzeitig stellte es fest, dass sie Zuhörern nahegelegt habe, „einen Hinweis auf die Non-Binarität […] zu unterlassen“, um so den Ausschluss von der Kostenerstattung zu umgehen und „eine Kostenerstattung zu erwirken“.

In ihrer Rücktrittserklärung erklärte Maur: „Für mich ist klar: Wenn ich mich missverständlich äußere, übernehme ich dafür die Verantwortung.“ Sie habe sich entschieden, ihr Amt niederzulegen, „auch, um Schaden von der BPtK abzuwenden“. BPtK-Präsidentin Andrea Benecke erklärte, sie nehme die Entscheidung „mit großem Respekt und Bedauern“ zur Kenntnis. Maur habe die Arbeit der Kammer „wesentlich vorangebracht“.

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60 Kommentare

  • Wenn es nicht um Krankheiten geht, besteht weder Zahlungspflicht noch Zahlungsrecht der GKV. Oder ist es krank, non-binär zu sein?

    • wir kennen beide die Antwort

    • Selbstverständlich sind non-binäre krank – im Oberstübchen!

      • Na wie läuft Euer Krieg Bibi-Epstein-Fans?
        Oder geniesst ihr grad euer Beef-Jerkey?

        -73
        • Dich hat man aber auch mal so richtig ordentlich „durchgeimpft“. 🤣

          31
        • Scheisse! Was aber gut ist! Vielleicht wacht Vance und Hegtheth jetzt endlich auf und mischt den Deep State wirklich auf.

          2
        • schon komisch. Am TACO Tag (Trump allways chicken out) ist es auf einmal ganz leise geworden in der Epstein-Presse.

          -8
        • Trottel

          0
    • Witzig, irgendwie.
      Denn wäre „non-binär“ als krank definiert, müssten die Kassen zahlen. Oder?
      Dann mal ran, ihr „Non-Binär*innen“.

      • ja total witzig. Bringt doch mal was über Jette, Greta oder Israels aushungern des Gaza-Ghettos.

        -46
        • Aushungern? Muslime fasten gerne!

          19
        • Oder ueber die fetten Hamas Bosse die in suas und braus leben! Oder die Palaestinenser die lieber nur jammern als ihr Land aufbauen ohne den Nachbarn angreifen. Vielleicht auch ueber die noch besser geschuetzte Grenze zwischen Gaza und Aegypten. Oder warum die arabischen Staaten keine Palaestinenser aufnehmen. Ueber die brenneden Kirchen, Christen Verfolgung!
          Js es gibt unendliche viele Themen uber die berichtet werden kann und der OeRR der die Mittel dazu hat nicht berichtet.

          5
    • Natürlich, schwere Geisteskrankheit

  • Auf den Rücktritt müssten ein Strafverfahren wegen Anstiftung zum Betrug und eine Verurteilung folgen. Ich gebe zu, ich bin ein Träumer.

    • Und wen sollte es interessieren, was du für nebensächlich hältst?
      Geh doch hin, du Erbsenengel Gabriel, und stoppe Netanjahu.
      Kleinkind-Großmaul dämliches!

  • Selbstzahlung in diesen Fällen sollte Pflicht sein, da diese Kandidaten ja auch nicht als psychisch gestört eingestuft werden! 😉

  • Ich versteh nur Bahnhof. Mir ist die Transwelt viel zu kompliziert.

    • dabei ist das doch ganz einfach. Stell Dir Würstchen mit Spiegeleiern vor.
      Die möglichen weiteren Konstellationen sind: Würstchen ohne Eier oder Eier ohne Würstchen.
      Klar……da wären noch die Bohnen, aber mir fehlen grad die Buntstift ums Dir zu erklären.

  • Die Kassen lehnen bestimmt aus gutem Grund ab. Kein Wunder, wenn die Kosten explodieren und die gesetzlich Versicherten immer mehr zur Kasse gebeten werden. Man muss sich die Frage stellen, ob alles noch normal ist im Staate und man die Menschen animieren muss etwas zu finden was eventuell gar nicht vorhanden ist. Oft ist es für die Betroffenen auch nicht leicht, erst recht, wenn Druck ausgeübt wird.

  • Diese üble Trans Industrie will einfach nur Geld verdienen. Das ist absolut übel und ein Missbrauch von verwirrten Menschen.

    • in den usa wird ca 1 million durchschnittlicher umsatz für die medizinische/psychologische begleitung einer trans person über die dauer ihres lebens veranschlagt. dass die meisten davon nicht sehr alt werden, steht auf einem anderen blatt.

  • Nicht die volle Wahrheit zu sagen ist schon eine halbe Lüge.

  • Verschweigen ist eine Unterform der Lüge bzw. des Betrugs.

  • Gier ist eine Todsünde.

    Nun muss der Nerz noch warten.

  • Ist ja eigentlich logisch. Wenn jemand sich als nonbinär einstuft und das keine Krankheit ist, ist doch die Krankenkasse auch nicht zuständig. Wenn Jemand sich als Frau fühlt, obwohl er eigentlich ein Mann ist, ist das ja angeblich auch keine Krankheit, nicht mal eine psychische, also warum sollen die KK da irgendwas zahlen?

    • Non-binär bedeutet weder männlich noch weiblich, und das darf nicht im Antrag stehen, sonst zahlt die Kasse nicht. Im Umkehrschluß zahlt die Kasse also bei binären Personen eine Geschlechtsumwandlung, obwohl die nicht non-binär sind. Die Vorraussetzung für eine Kostenübernahme ist also, dass sich eine eindeutig zu ihrem Geschlecht bekennende Person geschlechtlich umwandeln will. Aber warum sollte sie das dann überhaupt tun wollen? „Ethisch beknackt“ ist hierbei noch milde ausgedrückt. Eine männl. o. weibl. Person die sich in das andere Geschlecht verwandeln will, ist zwangsläufig non-binär, denn weder ist sie das was sie ist, noch ist sie das was sie werden will.

  • … „missverständlich“ …

  • Zu den Psychotherapeuten muss ich anmerken: Die Ausbildung, das Studium unterliegt der Zensur. Die erfolgversprechende Behandlung mit Psychedelika, kommt da gar nicht vor. Hier geht es um die Behandlung mentaler Probleme wie Depressionen oder Alkoholismus. Versuche aus den 50er und 60er Jahren belegen dies. Die Erfolgsquote bei Alkoholismus liegt 5 bis 6 mal so hoch wie bei konventionellem Entzug. Und das bei meist einer Verabreichung. Aber das wissen Psychotherapeuten nicht. Sie können nichts dafür. Das Wissen wurde halt zensiert.

    • Alkoholismus ist kein mentales Problem, sondern eine knallharte körperliche Sucht. Die Ursachen können mentale Probleme sein, müssen es aber nicht, manche Leute trinken auch einfach nur aus Spaß an der Freude besoffen zu sein, und entwickeln über diese „lustige Gewohnheit“ einen Alkoholismus.
      Die Versuche mit LSD aus den 50er und 60er Jahren hat man verworfen, da die „Erfolgsquote“ die „Misserfolgsquote“ verschwieg. Etlichen Leuten sind dabei die letzten Sicherungen durchgeflogen und sie landeten für immer in der Psychiatrie.
      Nur mal so als Hinweis für die, die nach der „Expertise“ von @Ichbinesnur meinen, sie könnten das in Eigenregie mal ausprobieren.

    • Sie wissen aber schon, dass eine Behandlung mit Psychedelika auch bei kleinsten Dosierungen so richtig nach hinten losgehen kann? Angstzustände, Psychosen, Paranoia etc. können ausgelöst werden. Sehr vorsichtig muss man damit sein. „Primum non nocere, secundum cavere, tertium sanare” (deutsch: „erstens nicht schaden, zweitens vorsichtig sein, drittens heilen“) ist nun mal der oberste Grundsatz. Sie machen es sich zu einfach. Psychedelika sind nun mal in erster Linie Drogen, die Schaden anrichten können, mehr schaden als nutzen. Sonst wären sie ja offiziell zur Behandlung zugelassen.

  • Eine Ertappte tritt zurück, zehn Neue, noch Ausgebufftere, gut Geschmierte sind zur Stelle. 🤮🤮🤮

  • Was macht einen nonbinaeren aus? Was gleicht man da wie an?

  • die fällt bestimmt auf der Karriereleiter nach oben

  • Dieser Dame die Arzt Zulassung entziehen !

  • Achjo.. es gefällt mir zwar nicht, dass sie solchen Leuten Tipps dieser Art gibt, da ich selbst keib Verständnis für den Kram aufbringen kann, aber imho kann einem so etwas schonmal rausrutschen, wenn man am Helfersyndrom leidet. Deswegen gleich zurück zu treten, halte ich für übertrieben.

    Hoffentlich ging der Wille dazu hauptsächlich von ihr aus.

  • Da dieser Menschenschlag von sich behauptet, nicht als krank zu gelten, sehe ich die Krankenkassen erst gar nicht zur Kostenübernahme verpflichtet.

    Und was die Dame gemacht hat, nennt sich landläufig Abrechnungsbetrug.

    • Ich würde es im weitesten Sinn eine „Erbkrankheit“ nennen. Aber die muss natürlich eindeutig feststehen. Allerdings gibt es dafür kaum körperliche Merkmale, sondern meist nur psychische. Eine heikle Angelegenheit für die Betroffenen. Will ich das wirklich selbst, oder bin ich einer woken Community verfallen?
      Ein Bekannter (Vater eines Kindes u. christl.-religiös) machte nie den Anschein in einer Identitätskrise zu stecken. Dann hängte er ein, zwei Jahre lang mit einer bestimmten Frauengruppe ab u. begann sich einzureden, er sei im falschen Körper. Damals galt noch ein ewig langes Prüfverfahren – er zog es durch u. unterzog sich tatsächlich einer Op. Er verließ auch sein soziales Umfeld u. zog vom Land in eine Großstadt. Das Letzte was wir von ihm über drei Ecken hörten war, dass er in einer schweren Identitätskrise steckt u. sein ursprüngliches Geschlecht wiederhaben will.
      Ergo: es gibt hierbei kein Prüfverfahren, das den Mensch vor den Menschen und vor sich selber schützen kann.

      • … ein anderer Bekannter aus meiner Jugendzeit, damals war das Thema noch Neuland für die Gesellschaft und die Medizin, nahm sich das Leben, weil es eben absolut tabu war transsexuell zu sein. Längst schwer Alkoholabhängig fand man ihn in Frauenkleidern, er hatte sich in seinem Auto eine Kohlenmonoxidvergiftung beigebracht.
        Dbzgl. reiht sich Drama an Drama, man kann nicht alle Menschen retten.

  • Und immer wieder: Die toxische Frau. Uneinsichtig, selbstgerecht und sicher mit ner guten Pension ausgestattet.

  • Tja, immer diese Gerichtsverfahren um Dinge, die NIEMAND vorher wußte.
    Collien Fernandez und „ihre“ inexistenten Deppfakes (es waren echte Aufnahmen echter (anderer) Frauen) wäre ein weiteres Beispiel.

    Der höhergestellte Deutsche (m/w/nonbinär) lügt offensichtlich,
    bei Pinocchio als Kanzler andererseits nachvollziehbar.

  • Mit der Ethik scheinen manche sehr in´s schwimmen zu kommen…dem Anschein nach eher Frauen…

  • „Für mich ist klar: Wenn ich mich missverständlich äußere, übernehme ich dafür die Verantwortung.“

    Wie ich diese Opferhaltung satt habe.

    Nein, sie haben sich klar und deutlich geäußert Frau Maur, geben Sie es doch einfach zu, dass Sie eine ganz klare Anleitung gegeben haben!

  • Psychopathen allenthalben.

    Kranke Individuen, die den Restgesunden einreden wollen, dass die Normalität verrückt ist.

    Ich nenne das pathologisch toxisch.

    Vollkommen kaputt.

  • Mir stellt sich in solchen Fällen die Frage, ob Leute, die sich mit solchen Äußerungen meinen profilieren zu müssen, zum Opfer eines übersteigerten Selbstbewußteins werden, oder einfach nur einfältig sind.

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