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Steuerpolitik mit der Moralkeule: Neiddebatten genügen nicht mehr, jetzt wird der Bürger erzogen

Keine Woche vergeht ohne Steuerdebatte: Nach der zermürbenden Diskussion um die Evergreens der Neidsteuern von Reichen über Erbschaften bis zu Vermögen richten die Oberkassierer in Berlin nun den Blick auf Erziehungssteuern auf Tabak, Alkohol und Zucker.

Einer der größten Befürworter von Erziehungssteuern: der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther. (IMAGO/Political-Moments)

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Die Deutschen pflegen ein ambivalentes Verhältnis zu ihrem Staat. Auf der einen Seite scheint etwa ein Viertel der Bundesbürger erkannt zu haben, dass etwas aus dem Ruder geraten ist – dass der Staat seinen ursprünglichen Kompetenzbereich, gebannt in die unbestechliche Ziffer einer steigenden Staatsquote und der biblischen Regulierungsflut, weit überschritten hat.

Auf der anderen Seite ist es erstaunlich, immer wieder festzustellen, dass die überwiegende Mehrheit der Deutschen an ihrem Grundvertrauen in die vermeintliche Kompetenz sowie die vorgespielte weitsichtige Lenkungsfähigkeit des politischen Personals festhält.

Zumindest legt eine Erhebung von INSA, über die die Bild am Sonntag berichtete, diesen Schluss nahe. Das Institut hatte Anfang April die Haltung der Bürger zu einer Erhöhung der Steuern auf Tabak und Alkohol abgefragt. Dabei kam heraus, dass 51 Prozent höhere Abgaben befürworteten, während 43 Prozent diese ablehnten.

Umgekehrt jedoch macht Hoffnung, dass über 40 Prozent der Befragten in Steuererhöhungen selbst keine Lösung für die akuten Probleme sehen. Dass allerdings in derselben Umfrage eine Mehrheit von 49 Prozent die Einführung einer sozialistischen Einheitsversicherung im Gesundheitsbereich befürwortet, die von lediglich 37 Prozent abgelehnt wird, zerstreut die kurz aufkeimende Hoffnung auf Besserung.

Natürlich stehen Alkohol und Tabak im Verdacht, selbstzerstörerische Drogen zu sein, die individuellen Eskapismus fördern, der sich letztlich in höheren Gesundheits- und Pflegekosten niederschlägt.

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Allerdings sind Erzeugnisse wie Bier, Wein oder auch Tabak fester Bestandteil unserer Zivilisation, und ihre moderate Nutzung hat über die Zeiten hinweg unsere Lebenserwartung nicht allzu negativ beeinflusst. Ganz im Gegenteil: Vieles deutet darauf hin, dass wir ein gutes Verhältnis zwischen Gesundheitsbewusstsein und temporärer Ausschweifung pflegen. Zumindest im Großen und Ganzen.

Es ist interessant zu sehen, wie viele unserer Mitbürger tatsächlich der Ansicht sind, es obliege dem Staat, in unseren Konsum von Genussmitteln einzugreifen – und genau diese eindimensionale Kausalität herzustellen, ganz so, als sei ein Menschenleben eine Art staatlich determinierte Funktionsgleichung, in der alles letztlich auf die Finanzierung des deutschen Wohlfahrtsstaates hinauslaufen muss.

Was für ein trauriges und dürftiges Menschenbild. Etwas milder fiel das Urteil der Befragten hinsichtlich der Einführung einer Zuckersteuer aus. Eine Erhöhung befürworteten hier lediglich 48 Prozent, während 47 Prozent diese ablehnten. Laut Daniel Günther soll diese insbesondere auf Getränke entfallen (mehr dazu hier). Doch bei der Zuckersteuer denken viele sicher auch an andere Genüsse ihres Alltags.

Im Falle von Cola, Schokolade und Süßzeug gewähren offenbar einige unserer Mitbürger der Sünde etwas mehr Spielraum: Ein wenig Hüftgold hat wohl noch niemandem geschadet, so die herrschende Meinung. Dennoch ist es interessant zu beobachten, dass noch immer so wenige unserer Mitbürger hinter den Vorhang der sich ewig wiederholenden polit-medialen Camouflage in der Steuerpolitik blicken.

Die von der vereinten Linken, die auch die CDU mit einschließt, angestoßene Debatte um die Erhöhung der Genusssteuern zielt in ihrer Simplizität und moralinsauren Tugendsimulation auf unsere instinkthaften Reflexe. Demjenigen, der durch sein Verhalten an der Wahlurne dabei hilft, den vermeintlichen Opportunisten, ob Raucher oder erfolgreicher Unternehmer, fiskalisch dem Fiskus auszuliefern, gebührt gesellschaftlicher Lorbeer.

Er wird so zum Teil der Phalanx der Guten. Wir kennen diese Praxis aus der über viele Jahre eingeübten Propaganda der CO₂‑Besteuerung und der in unzähligen Varianten präsentierten Verknüpfung von Konsum und Klimakatastrophe. Wie im Falle der Genussmittelbesteuerung wurde auch in der Klimapolitik Moral zur fiskalpolitischen Determinante erklärt.

Ist erst einmal gesellschaftlicher Konsens in dieser Frage hergestellt, hat sich die Politik dann auch in der Poleposition der Meinungsführerschaft etabliert, bleibt kein Ausweg mehr: Flugreisende, Autofahrer oder Industriebetriebe werden in den flüchtigen gesellschaftlichen Konsens gezwungen – das Geschäft mit dem fiskalischen Ablasshandel zur Absolution nach begangener Sünde erlebt Hochkonjunktur.

Moralismus und unentwegte Steuerdebatten machen die Bevölkerung regelrecht mürbe. In Berlin will man es nicht wahrhaben: Die Steuerpolitik verschmilzt mit der intendierten repressiven Erziehung des Bürgers – ein Ausdruck des späten Stadiums gesellschaftlicher Evolution. Im Ergebnis entfremdet sich der hypertrophe Staatsapparat von den Resten der freien Bürgergesellschaft.

Das ökonomische Geschehen leidet massiv unter dem Aufbau des Hyperstaates, der Jahr für Jahr einen wachsenden Anteil der produktiven Bereiche der Gesellschaft für sich beansprucht, um sein zersetzendes Wachstum aufrechterhalten zu können.

Die dem Bürokratenstaat innewohnenden massiven Ineffizienzen sind gut dokumentiert und für jedermann im täglichen Umgang mit staatlicher Administration sichtbar. Auch die Bundesrepublik befindet sich längst in einer Schuldenspirale und sieht sich mit immer weiter aufreißenden Defiziten und zunehmend klammen Staatskassen auf allen Ebenen des Gemeinwesens konfrontiert.

Diese Entwicklung mit edukativ-moralistischen Notfallabgaben übermalen zu wollen, ist ein Scherz. Und es ist der traurige Versuch, eine weitestgehend ausgequetschte Zitrone noch einmal auspressen zu wollen. Berlin wagt im Steuerrausch das Experiment, eine klaffende Fleischwunde nach einem schweren Unfall mit einem Pflaster für Kleinkinder schließen zu wollen. Es wird alles dafür getan, die notwendigen Reformen zu vertagen.

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98 Kommentare

  • Politik hat sich aus dem Privatleben der Menschen komplett herauszuhalten. Erziehungs-, Verbots-‚ und Zensurmaßnahmen dürfen Politiker privat bei sich handhaben wie sie wollen. Politik hat kein Recht alles über die Bürger zu wissen, umgekehrt aber der Bürger.

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    • Das erklären Sie bitte mal dem Antiliberalen und Demokratie-Bekämpfer Daniel Günther!

      Lieber gestern als heute möchte dieser in einer neuaufgelegten DDR leben, in der alle ausschließlich nach seinen „Normen“ tanzen.

      • Deshalb hat er ja seinen Landesverbänden im Osten so dringend die Koalitionen mit der Stasi-SED empfohlen.

        Deshalb ist er lieber mit den Grüninnen ins Lotterbett gestiegen.

    • Planmäßige Bewusstseinsbesteuerung

      Im Zuge der allseitig beschlossenen Fortschrittslinie wird der Bürger nicht länger mit primitiven Entlastungsillusionen behelligt. Stattdessen erfolgt die planmäßige Heranbildung eines steuerlich gefestigten Charakters. Wer mehr hat, hat mehr zu geben – wer nichts hat, darf sich moralisch bereichert fühlen.

      Die bisher unzureichenden Neiddebatten werden durch höherwertige Disziplinierungsinstrumente ersetzt: Abgaben als Ausdruck sozialistischer Reife. Kritik gilt als feindlich-negative Bewusstseinsabweichung und wird im Rahmen der zentralen Statistik planmäßig erfasst, umgehend korrigiert und ihrer weiteren Entfaltung konsequent entzogen.

      So verschmilzt im festen Bündnis von Partei, Staat und Steueraufkommen die bewusste Bürgerschaft mit den objektiven Erfordernissen der gesellschaftlichen Entwicklung – planmäßig, solidarisch und unumkehrbar.

    • Das ist die Lehre aus dem Sozialismus zwischen 33 und 45, niedergeschrieben im Grundgesetz, unmittelbar hervorgehend aus den Menschenrechten.

      Nur: das interessiert sozialistische Menschheitsverbrecher nicht. Abschaum wie Hitler, Mao, Ulbricht, Honecker, und in geistiger Abfolge auch Merkel, Scholz, Merz haben immer wieder diese Menschenrechte bekämpft und dafür ihre menschenrechtsverachtenden staatlichen Eingriffe als besonders hehre Beachtung von Menschenrechten gepriesen.

      Sozialisten sind immer Verbrecher. Bei dem einen kommts etwas mehr zur Geltung als bei dem Anderen, abhängig vom geschichtlichen Rückblick. Weil die Geschichte durch den Sieger geschrieben wird.

  • Cannabis freigeben.
    Tabak, Alkohol, Zucker besteuern.
    SchwarzRote Logik.

    137
    • Die Leute mit den C-Spritzen zwangsvergiften wollen, aber hier auf ungesunde Sachen Mehrsteuern verlangen.

    • Dieser Kommentar hat endlich mal viele Likes erhalten. Den habe ich ausgedruckt und über mein Bett gehängt

    • @Der wahre schlaue Det :
      an Cannabis verdient der Staat bereits durch „Seine Social -Clubs!“

    • Das ist die Logik des Geldes, Mit der Freigabe von Cannabis kann es endlich besteuert werden.

    • freigegeben bedeutet nicht unversteuert. i see what you did there. ihre logik.

    • die Doppelbesteuerung dabei nicht vergessen! MwSt kommt obendrauf…

  • Viel fehlt nicht mehr, und ich werde meine Stunden nochmals reduzieren, da zahl ich halt weniger Steuern!

    • 835 Millionen Euro.
      So viel geben Deutschlands Länder und Kommunen jeden Tag für ihr Personal aus. Bei den Kommunen haben sich die Personalkosten in zehn Jahren verdoppelt.
      Der Bund zahlt allein für Pensionen und Beihilfen über 60 Milliarden Euro im Jahr. Und trotzdem verzeichneten Deutschlands Kommunen 2024 ein Rekorddefizit von 24,8 Milliarden Euro – fast viermal so hoch wie im Vorjahr.
      Ich kenne diesen Apparat von innen. Ich war Beamter, dann Tarifbeschäftigter, habe bei einem kommunalen IT-Dienstleister gearbeitet und berate heute als Unternehmer öffentliche Verwaltungen.
      Über 2000 Behörden, auf allen Ebenen. Und ich sage das, was viele denken, aber niemand öffentlich ausspricht: Das Problem des öff. Dienstes ist nicht das Geld.
      Es sind die Strukturen. Solange wir nur über Gehälter reden, wird sich daran nichts ändern.
      aus https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/ein-aussteiger-berichtet-hinter-den-kulissen-des-beamtentums-li.10023738

    • Bin ich auch dabei.

  • Wenn Zucker besteuernd verteuert wird, wechseln die Lebensmittelkonzerne zu Zucker-Ersatzstoffen. Die Folge davon wird eine allgemeine Zunahme der Fettleibigkeit sein, weil durch diese der Glukose-/Insulin-Metabolismus gestört wird. Die Studienlage gibt das für einige Zucker-Ersatzstoffe her, wenngleich manche Studien eher positive Effekte sehen, etwa bei Allulose, das in der EU m. W. noch gar nicht zugelassen ist.

    [Sowohl echter Zucker als auch Salz (Mineralien) sind in moderaten Mengen lebensnotwendig; genauso wie Glutamat/Glutamin übrigens.]

  • Viele Leute kapieren ja nicht einmal, da Diabetes nicht durch den Konsum von Zucker verursacht wird. Die denken Zuckerkrankheit = Zuckerkonsum. Also Zuckersteuer ja bitte aber meine TK-Pizza bitte rauslassen. Deshalb ist diese ganze Debatte schon von vorne herein totaler Quatsch. Ich kann auch jeden Tag 3 Kilo Volkornbrot essen und werde fett.

  • Warum hat man Cannabis nicht als Wirtschaftszweig gesehen?

    Warum hat man von vorneherein die Möglichkeit ausgeschlossen, eine Cannabissteuer zu erheben?

    Würde das für einen „Skandal“ reichen?

  • Ich fordere eine Steuer auf sozialistische Parolen von 1 Million € pro Wort.

  • Nun, es ist ein staatlicher Sport seit dem 16. Jahrhundert, Steuern auf vermeintlich verzichtbare Güter zu erheben, so zB.:
    1554 – Bayern: Silbergeschirr;
    1583 – Frankreich: Spielkarten;
    1597 – Kärnten: Perücken und Edelmetallschmuck;
    1604 – England: Tabak;
    1686 – Brandenburg: Nachtigallen als Käfigvögel;
    1777 – Österreich: Männliches Hauspersonal;
    1781 – Preußen: Kaffee;
    1785 – Preußen: Wand- und Taschenuhren;
    1810 – Preußen: Hunde, Katzen, Enten, Pferde und Stubenvögel;
    1841 – Preußen: Zucker (bis 1993);
    1902 – Deutschland: Schaumwein;
    1909 – Deutschland: Zündwaren (bis 1981) & Glühbirnen (bis 1993);
    1929 – Deutschland: Essig (bis 1993).

    Dafür wurden meist gesundheitliche oder moralische Gründe oder „Lenkungswirkungen“ angeführt, um die fiskalischen zu verschleiern.

    • Fenstersteuer in England von 1696 bis 1851

    • Zar Peter I. von Russland: 1698 belegte er alle Bartträger mit der Bartsteuer

      Österreich: eine nach Quadratmetern berechnete Dachsteuer

      Frankreich: 1893 Fahrradsteuer, wie sie auch in Italien und Deutschland erhoben wurde.

      Deutschland: 18. Jahrhundert unverheiratete Frauen zwischen 20 und 40 Jahren mussten eine Jungfernsteuer zahlen

      Herzog Karl Eugen von Württemberg : 1789 jeder Untertan musste pro Jahr zwölf lebende Spatzen fangen und bei den Behörden abliefern, dafür bekam er sechs Kreuzer. Wer keine Vögel brachte, hatte hingegen zwölf Kreuzer „Spatzensteuer“ zu zahlen.

      Europa: Häufig waren vierrädrige Wagen höher besteuert als zweirädrige Karren. Wäre doch mal lustig für PKW!

    • Höchste Zeit für eine Null-Diät
      Ineffizient und träge:
      Fettgefressen besteht die Daseinsberechtigung des dt. Verwaltungsbeamten offenbar nur noch darin, sich selbst zu bestätigen und zu wuchern.
      In der Berliner Zeitung analysiert Nils Brechbühler, warum das preußische Betriebssystem kollabiert. Kurz gesagt: Es ist hochgradig adipös. Lebensgefährdend, allerdings in erster Linie für uns, die wir es mästen – müssen.
      https://pi-news.net/wp-content/uploads/2026/04/deutsche_behoerde.jpg

  • Mir will scheinen, als versuchte hier ein Staat, der seine Gier nicht zügeln kann, die Bürger zum Maßhalten zu ermahnen.

    • „Sie werden weniger besitzen und glücklich sein.“ (WEF)

      • „Ihr werdet NICHTS besitzen….“ aber die allermeisten Leute kennen diesen Ausspruch gar nicht und ein weiterer Teil hält das nur für eine Floskel.

    • Nee…….
      die wollen NOCH MEHR KOHLE
      von uns.

      Das mit der *Gesundheit*
      ist nur vorg.esch.ob.en.
      (Sagte vorhin ein Bekannter von mir.)

  • Nebenbei bemerkt, eine Steuer auf Zucker würde nicht automatisch nur für Gesundheit ausgegeben werden. In Deutschland gilt nämlich das sogenannte Gesamtdeckungsprinzip:
    – Alle Steuereinnahmen fließen in einen gemeinsamen „Topf“ (den Staatshaushalt).
    – Daraus werden dann alle Ausgaben finanziert – unabhängig davon, woher das Geld kam.

    Das bedeutet, es gibt keine direkte Verbindung zwischen einer Steuer und einem bestimmten Zweck. Was das bei Merz und Klingbeil real bedeutet, hatten wir bei der großen Sonderschuldenorgie 2025 erlebt!

    • Danke für diese Klärung und Aufklärung- die Steuern werden für alles mögliche verballert

    • Das durften die Grüninnen in den 70ern als Atomkraftgegner erfahren. Kein Kürzung der Stromrechnung.

  • Neiddebatte, Erziehungsdebatte ? Ist doch völlig wurscht !

    Die Bürger bekommen das, was sie gewählt haben ! Demnach ist alles IM GRÜNEN BEREICH !

    • Gutes und sehr zutreffendes Statement 👍

  • Und dann fragt sich der Staat immer wieder, wieso immer mehr Menschen schwarz arbeiten oder wieso ein Schwarzmarkt für bestimmte Güter boomt – zuletzt bei der dummen Idee, Shisha-Tabak in 25g Päckchen zu füllen. Naja, man will halt nicht dazulernen.

  • Mit diesen Leuten wird die CDU weiter abwärts wandern.

  • Wer glaubt, ein Volk regieren zu müssen, hat per se die Definition von Demokratie und Grundrechten nicht begriffen.

  • Dieses Staat hat seinen ursprünglichen Bürgern nichts mehr zu bieten.

  • „Wem es an Sex fehlt, der spricht über Sex. Wer hungrig ist, redet über Essen. Wer kein Geld hat, redet über Geld. Deshalb reden Politiker und Banker über Moral.“ – Sigmund Freud

  • Reemtsma schließt sein letztes Werk in Deutschland (Langenhagen bei Hannover) 2027, 600 Arbeitsplätze weg. Grund: weltweit sinkende Nachfrage nach klassischen Tabakprodukten und hohe Produktionskosten(!)

    • Frei nach Frau Neubauer, geborene Reemtsma: „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat Zwei, Hauptsache GRÜN muss sie sein“

  • Oberbürokraten in die Produktivwirtschaft!

    • Es hieß 1989 zutreffend:
      „Stasi in die Produktion!“

  • Das ist ein sehr guter Kommentar, ich habe ihn mit Interesse gelesen und er ist sehr richtig

  • Ich bin da ganz klar:
    Es braucht zu unser aller Wohl jetzt, heute und hier in diesem Land eine spürbare Barfußschuhsteuer !

  • Meine Erziehung war Aufgabe meiner Eltern; weder war noch ist sie Aufgabe des Staates. Je mehr der das versucht, desto renitenter werde ich. Natürlich nicht nach außen…da hat man wenig Ausweichmöglichkeit oder kann sich der Staatsgewalt nicht ohne weiteres entziehen. Nach innen allerdings schon. Ehrenamt? Nee, sorry, da bin ich raus. Steueroptimierung? Bis zum letzten Cent. Wählen? Definitiv die AfD. Nicht, weil ich denke, dass die alles unbedingt besser können, sondern eher aus Notwehr und Alternativlosigkeit(sic!).

    Wenn das die Art von innerer Zersetzung ist, die staatlicherseits befördert werden soll, frage ich mich, was eigentlich das Ziel der ganzen Angelegenheit sein soll. Ich hoffe, dass es sich um „Meine Frau und ich mit unserem Geld im Ausland“ handelt, denn das ist alles, worauf wir noch hinarbeiten. Prost.

  • Alkohol neutralisiert die resistenteten Coronaviren. Daher sollte Alkohol steuerlich gefördert werden, so aus rein medizinischen Gründen… 🙄🤔😉

  • So, wie der Mann auf dem Bild, schaut ist für ihn selbst das Atmen eine kaum zu bewältigende Herausforderung…

    • Ich frag mich schon lange, wer sowas gewählt hat.

    • Und trotzdem besitzt er die Hybris uns vorschreiben zu wollen, was gut für uns ist, dieser Schwiegermutters-Liebling Typ.

  • Warte immer noch auf Tageslichtsteuer, dass noch kein Politiker darauf gekommen ist. Nach Luftsteuer (CO2), Regenwassergebühren, Grundsteuer (für x Mal vorher versteuertes) Mwst. auf Energiesteuer, Vorababzug vom Brutto und den Rest vom Netto über Verbrauchssteuern, dafür aber für „Gäste“, im Rahmen der Teilhabe, alles kostenlos, ist doch eine Tageslichtsteuer nicht mehr undenkbar. Die Welt und die besonders gefährdeten Menschen warten auf den versprochen Deutschen Unterhalt. PV Anlagen, also Nutzung des freien Gutes Sonnenlicht, mußte vor Jahren auch noch versteuert werden, denn Strom nutzen aus PV Anlagen an denen der Staat nicht mitkassiert, darf es nicht geben. Und ich glaube, PV Anlagen müssen (vorrangig) angemeldet werden um später entsprechende Steuerbescheide wegen Eigennutzung zustellen zu können. Wie kann sich der Mensch nur beschweren weil die Politik ihm nichts mehr läßt? Neiddebatte? Eher Realität.

    • Das ginge auch einfacher, wenn man uns nur ein Taschengeld ließe, sozialismuskonform bekäme es natürlich jeder in der derselben Höhe.

  • Schon Zeiten der Bibel wurden gemäß deren Aufzeichnungen die Bürger moralisch aufgefordert, es sich nicht zu gut gehen zu lassen; angeblich sogar direkt von ganz ganz weit oben. Tänze um das Goldene Kalb waren danach verpönt, Ablasshandel und Einkaufen in himmlische Gefilde über die Vertreter auf Erden die Regel; was die Kirchen und deren politischen Gönner und noch reicher machte und sie zu Regenten heranzog, die hemmungslos das Geld der Bürger verpulverten; allerdings mit dem Nachteil, schon mal den Kopf dabei zu verlieren oder in einer hohlen Gasse mittels Pfeil und Bogen erlegt zu werden.
    Die derzeitige Steuerpolitik ist so gesehen nichts anderes wie eine der zwei Seiten derselben Medaille und hat für uns niedrige Kaste immer hin den Nutzen, konkret historische Verhältnisse noch besser nachempfinden zu können.

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