Festrede
Steinmeier beklagt „unerträgliche politische Demagogie“ – und gibt dem Internet die Schuld
In seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor der angeblich zerstörerischen Wirkung des Internets auf die politische Kultur gewarnt. Dabei beklagte er „eine unerträgliche politische Demagogie extremistischer Kräfte“.
Am Samstag hielt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Rede zum Tag der Deutschen Einheit. Es ist eine seiner letzten öffentlichen Reden, weil seine Amtszeit im März 2027 endet. „Heute vor 36 Jahren war eine tiefe Wunde geheilt“, begann er seine Rede. Die deutsche Teilung sei ein „unnatürlicher Zustand der inneren Spaltung“ gewesen.
Die Sehnsucht nach Einheit habe es im Osten und Westen gegeben und sei erfüllt worden. Man dürfe diesen Moment nie vergessen und müsse dankbar sein. Die Wiedervereinigung mute an „wie ein Himmelsgeschenk, aber das war es nicht“. Denn bereits ein Jahr zuvor sei Wichtiges errungen worden, weil die Menschen sich von der Furcht vor der Diktatur befreit hätten. Die Macht des Unrechts sei in Leipzig am 9. Oktober 1989 gebrochen worden, als die Menschen trotz Gewaltandrohung der SED auf die Straße gingen.
„Niemals dürfen die Herausforderungen der Gegenwart, und die sind nicht klein, niemals dürfen die Herausforderungen der Gegenwart diesen Glücksmoment verdrängen“, so Steinmeier. Denn Vergessenheit wäre Verrat. „Wirkliche Politik“ könne der Demokratie einen Weg durch „Mauern, Stacheldraht, Drohung, Lüge, Manipulation, Angst, Unfreiheit“ bahnen. Das habe er 1989 erlebt. Wirkliche Politik könne praktisch gestalten und Hoffnung geben.
Momente der Hoffnung dürfe man nicht aus den Augen verlieren. Den folgenden Satz sage er mit Bedauern: „Wir leben zur Zeit nicht in jener Welt der Zuversicht und der Hoffnung, aus der wir über Jahrzehnte kamen.“ Viele Menschen, nicht nur in Ostdeutschland, seien von der Politik enttäuscht. Große Teile der Bürgerschaft erklärten „ihr Misstrauen gegen die politische Ordnung der Bundesrepublik“. Weiter sagte er: „Ich will nicht sagen, dass sich alle gegen die Demokratie an sich wenden. Aber um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht.“
Jeden, der ein Wahlrecht genieße, das es in der Diktatur nicht gab, halte er für mündig. Dann sprach er indirekt die AfD und ihre Wähler an: „Gerade deshalb können wir uns nicht um die Tatsache herumdrücken, dass ein Viertel und mehr mit ihrer Wahlentscheidung bekunden, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Republik abwenden.“ Dafür gebe es viele Motive. „Wähler, die zu den Extremen gehen, pochen laut auf die eigenen Rechte, während sie bereit sind, die Rechte anderer zur Disposition zu stellen.“
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Dieses Jahr finden die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit turnusgemäß in Bremen statt. Bereits am Freitag eskalierte die linke Gegendemonstration „Kein Frieden mit der Nation!“. Polizisten wurden dabei mit Steinen, Flaschen und Pyrotechnik beworfen.Das werde begleitet durch „eine unerträgliche politische Demagogie extremistischer Kräfte, die eine Lust an der Zerstörung ausleben“. Das gefährde nicht nur die Demokratie, sondern auch die innere Einheit. „Das dürfen wir nicht wollen.“ Langer Applaus aus dem Publikum.
Der Bundespräsident führte aus, dass man sich fragen müsse, was in den letzten Jahren falsch gelaufen sei, wenn sich so viele Menschen den politischen Extremisten zuwenden würden. Er sagte, dass in absoluten Zahlen sogar mehr Menschen in Westdeutschland „Extremisten“ wählen würden als in Ostdeutschland. Wirtschaftliche Schwierigkeiten könnten dazu beitragen, dass Menschen Parteien der Ränder wählen würden.
Auch wenn noch viel zu tun sei, habe man bereits viel erreicht. Deutschland habe nun viel mehr Mittel dafür mobilisiert, das Leben der Menschen zu verbessern. „Erinnern wir uns richtig: Die Geschichte wäre aus meiner Sicht falsch erzählt, wenn in den 36 Jahren nur Gegensätze gewesen wären.“ Er sage denen, die die Menschen auseinandertreiben wollen: „Wir sind gegen neue Mauern in unsern Köpfen. Wir sind einander nicht fremd. Wir gehören zusammen. Wir bleiben zusammen.“
Auch Selbstkritik müsse es geben. Aber damit habe man nach Steinmeiers Erinnerung nicht gespart. „Aber eine besinnungslose Diffamierung der Bundesrepublik, des wiedervereinigten Staates, ist eine Propagandalüge des Extremismus.“ Das dürfe man sich weder von äußeren Mächten noch von Extremisten im Innern gefallen lassen. Die Bonner Republik sei stets eine Republik des politischen Streits gewesen. Alle Regierungen hätten eine harte Opposition und kritische Zeitungen gehabt. Aber zu keinem Zeitpunkt sei die Bundesrepublik ein stummes Gemeinwesen gewesen.
Doch vor dem Internet hätten Zeitungen zu unterscheiden gewusst, ob jemand „aus Millionen von Wählerstimmen ein Mandat ableiten kann oder ob er individuellen Frust zum Ausdruck bringt“. Die Zeitungen hätten gewusst, ob jemand als Experte auftrete oder Verschwörungsmythen verbreite. „Die schrille Emotionalisierung, die Verwirrung, ob ein Mensch oder eine Maschine schreibt“, das sei „verdammt nochmal kein Gütezeichen des demokratischen Streits mehr. Mit Streitkultur hat das nichts mehr zu tun.“ Um der Demokratie willen müsse man sich die Streitkultur zurückholen.
Bonn sei nicht Weimar gewesen, ebenso wie Berlin nicht Weimar sei. „Aber wir Deutschen müssen im Augenblick erleben, wie modernste Medien uns zurückzuversetzen drohen in eine andere Republik, deren innere Zerrissenheit die Demokratie auszehrte“, so Steinmeier. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit, all das müsse eine Warnung sein. Ob die Berliner Republik der Weimarer Republik ähnlicher werde, sei noch offen. Man solle sich nicht in die „hemmungslose Lust an der Zerstörung“ hineintreiben lassen.
Man dürfe nicht zulassen, dass Juden sich in Deutschland unwohl fühlten und wieder auswanderten. Linksextremen Antisemitismus erwähnte er dabei nicht. Aus dem Kontext der Rede geht hervor, dass es um rechtsextremen Antisemitismus geht.
Abschließend sagte Frank-Walter Steinmeier, dass er nicht damit gerechnet habe, dass er in seinem politischen Leben „sogar noch die rechtsstaatliche Demokratie selbst, unseren Pluralismus und die Grundrechte unserer Verfassung verteidigen zu müssen.“ Darauf sei er nicht gefasst gewesen. „Ich habe unsere Demokratie für gesichert gehalten und muss erfahren, dass sie jedenfalls neu angefochten wird.“ Es gehe in Zukunft um die Selbstbehauptung der Demokratie. Man könne sich dabei an niemanden anlehnen, sondern müsse selbst dafür eintreten.
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Lachgeschichten aus dem Reich des Uhus.
Massenimmigration, Klimarettung und Energiewende, Deindustrialisierung, Rekordverschuldung und Teilnahme am Ukrainekrieg.
Und da muss sich Steinmeier erst fragen, was in den letzten Jahren falsch gelaufen ist…
Tja, wir schauen ihnen auf die Finger und hau…. ihnen bei Bedarf druff.
Ein gefährlicher Linksextremen, dieser Möchtegern.
Steinmeier sollte sich mal irgendwo wen überhaupt möglich eine politische Legitimation für sein krudes Geschwafel besorgen!
Internet ist für das Regime immer noch Neuland.
Der Mann schwurbelt um die Gefahren neuer Medien herum, was er im Kern möchte, ist wieder eine staatliche Zensur, die entscheidet, was wahr und falsch ist.
Ja, das waren noch Zeiten für diese verdeckten, kreidefressenden Diktatoren, als sie ihre Meinung als die alleinige, absolute Wahrheit unwidersprochen verbreiten konnten und durften. Frei nach dem Motto: Es gibt immer zwei Meinungen, meine und die falsche. Dass ihnen das Ulbricht-Credo von 1945 nicht mehr ganz so leicht gelingt, macht sie rasend.
Es ist der Albtraum der Regime auf der ganzen Welt.
Deshalb hat der fette Kim in Nordkorea das Internet fast vollständig abgeschaltet.
Unerträglich!
„Wir sind gegen neue Mauern in unsern Köpfen. Wir sind einander nicht fremd. Wir gehören zusammen. Wir bleiben zusammen.“ – Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 03.10.2026
Auf der einen Seite der Brandmauer…
WIDERLICH- die ganze Rede, diese selbswichtigen eingeübten Gesten, die Bedeutung simulieren sollten.
Der SPALTER live – würde ich das nennen.
Und der verzückte, linke Phönix Kommentator hält das für eine bedeutende Rede, nachdem er den intellektuellen Fehlschuss dieses ON- Off Beziehungs Spießers Wullf, noch einmal -unfreiwillig komisch- als bedeutend herausstellte:
Ein prägnanter Satz wie :Der Islam gehört zu Deutschland, sei zwar in der Rede S. nicht dabei gewesen, aber vielleicht werde man sich trotzdem erinnern. GAAANZ bestimmt😁😁😆😆
Steinmeier wird als das erinnert werden was er IST: Der Spalter ! Das Textbaustein falsche Mann am falschen Platz! Ein Gernegroß, mit der Attitüde eines Sonnenkönigs.
Das heute war der schärfste Beleg;
die widerlichste Beschimpfung der AfD-Wähler BISHER- und die BEWUSSTE KONSEQUENTE Schonung DER SED – ALT wie NEU, der Antisemiten, der Islamisten, der Hamas supporter, in Berlin und in der Rest- Republik.
Und draußen feierte die Antifa!
Der Dieb ruft, haltet den Dieb.
Von seinen Händen fließt das Blut Deutscher in Strömen.
Erst waren die Raucher die Bösen, jetzt sind schon Autofahrer, Fleischesser, Ölheizer und Heterosexuelle dazugekommen und bei Internetnutzern und Selbstdenkern wird noch lange nicht Schluss sein ✨
We are the media now.
Das gefällt dem Herrn wohl nicht, mir schon.
Können wir die Position des Präsidenten nicht einfach vakant lassen?
Keine Hoffnung?
Im Gegenteil.
30,0% AfD
14,0% CDU
14,0% GRÜNE
14,0% SPD
10,0% LINKE
04,0% CSU
(INSA Oktober 2026)
Noch war die CDU bei 18%. Aber sie haben vorweg genommen, was bald passieren wird…
Nein, er hat die CSU separat ausgewiesen.
Na er muss es ja wissen.
Er sollte lieber Holz für den Winter spalten…
Bei seinen spalterischen Fähigkeiten wäre er nach 20 Minuten
„Wir sind gegen neue Mauern in unsern Köpfen. Wir sind einander nicht fremd. Wir gehören zusammen. Wir bleiben zusammen.“
Die Brandmauer war also eine Idee der AfD? Das habe ich nicht gewusst…
Was er eigentlich sagen will: „Es ist blöd, dass wir Autokraten den Laden im Netz nicht so richtig unter unsere Kontrolle bringen.“
Und dieser Bundespräsident wird auch noch von meinem Steuergeld finanziert. Weiß der Mann überhaupt, was er dort geredet hatte? Alice Weidel hätte heute eine Rede für alle Demokraten gehalten.
Bei Steinmeiers Festreden kann man sich getrost umdrehen und gehen!
Sie tun Vulgär-Demokraten nur in den Ohren weh!
Nein, sie tun Demokraten weh! Vulgärdemokraten (aka Demokraten unserer Demokratie) sind es die sie halten!
Er passte von Anfang an nicht den Anzug eines BP.
Auch geistig nicht.
Er hat in seinem Leben nichts dazu gelernt.
„Große Teile der Bürgerschaft erklärten „ihr Misstrauen gegen die politische Ordnung der Bundesrepublik“.“
Nein, es ist kein Misstrauen gegen die politische Ordnung, es ist ein Anlehnen der Politik und deren Massnahmen. Die politische Ordnung wollen eigentlich nur linksextremistische Kräfte überwinden. Und AfD-Wähler fragen sich oft, wer sich in diesem Land extremisiert hat. Wer rechts und konservativ ist, hält doch lieber an alten Werten fest, sonst wäre ja alles vorher extrem gewesen. Diesen Bundespräsidenten kann ich nicht ernst nehmen, er hat auch lange nicht das Format früherer Amtskollegen.
Format? Steinmeier? Wo?
«Frieden muss verteidigt werden, und dafür braucht es auch militärische Stärke.»
Der NATO wurde gestern in Münster der Westfälische Friedenspreis überreicht,
wie die Medien berichten. Es sind nicht viele, die auf dem Domplatz der Stadt dagegen protestierten, aber immerhin.
Laut n-tv berichten die Westfälischen Nachrichten unter Berufung auf die Polizei von 120 Personen. Dennoch sei eine Rednerin der Ansicht, die Stimme der Mehrheit darzustellen.
Diese wolle nicht für die baltischen Staaten in den Krieg ziehen. Hinter ihnen stünden «Hunderttausende», so die Frau.
aus https://transition-news.org/nato-erhalt-friedenspreis
– Satire: Milliarden für Waffen, Verteidigungsbudgets erhöht, mehr Truppen,
dafür gibt es den Friedenspreis… (siehe Obama)
Durch das Internet können die Menschen sich heute einfacher eine eigene Meinung bilden, Sachen hinterfragen und Begebenheiten selbst recherchieren. Früher war das nicht möglich, man war den Medien und den „Fakten“ hilflos ausgesetzt. Jüngstes Beispiel, die „Schülerproteste“ in Frankreich.
Nun, vielleicht ein paar Anmerkungen:
#1: „Wähler, die zu den Extremen gehen, pochen laut auf die eigenen Rechte, während sie bereit sind, die Rechte anderer zur Disposition zu stellen.“ – Das ist mE. nur die negativ formulierte Forderung der nationalen Sozialisten: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz!“
#2: „Die Zeitungen hätten gewusst …“ –
1) Von der Antike bis ins 15. Jahrhundert mußte man von Hand kopieren (lassen), was man verbreiten wollte; allein diese Mühe setzte dem Veröffentlichen enge Grenzen.
2) Dann erfand Gutenberg den Druck mit beweglichen Lettern und sprunghaft stieg die Zahl der Pamphlete und Schmähschriften – besonders im Zusammenhang mit der Reformation.
3) Und damit begann die landesherrliche Zensur, um die Kontrolle über die Veröffentlichungen zu behalten, und bestimmen zu können, welche veröffentlichte Meinung genehm sei.
4) Spätestens mit Hektographie und Photokopie wurde eine weitere Phase der Dezentralisierung eingeleitet, die sich zunehmend weiter dem obrigkeitlichen Zugriff entzog.
5) Mit dem Internet kam die bislang letzte Phase der Dezentralisierung, weil nun beinahe jeder über seinen eigenen Wirkungskreis hinaus gleichzeitig Produzent und Rezipient von Nachrichten sein kann.
6) Und wieder arbeiten sie sich daran ab, etwas kontrollieren zu wollen, was sich wesensmäßig nicht kontrollieren läßt: Den Austausch zwischen Menschen über das, was sie für wichtig halten.
#3: Ich wünsche frohes Scheitern, verehrter Herr Bundespräsident!
Hurts, ich hätte gerne eine Flasche Pommes frites.🤪
Wir brauchen eine Internetverbotszone…
Hab den Artikel nicht gelesen, bevor ich das tue : wenn Steinmeier etwas beklagt, frage ich mich ob das per se was positives ist?
…man muss Hilfe nur annehmen Herr….
Erstens: Vor der eigenen Tür kehren und bei sich selbst beginnen!
Zweitens: Sozialisten lieben Zensur und hassen abweichende Auffassungen. Daher auch die Verurteilung des Internets. Du sollst keine „Feindsender“ empfangen. Das stand währen der NS-Zeit unter Strafe. Und so etwas sehnt man wieder dringend herbei.
Drittens: Was wir wollen dürfen, entscheiden wir selbst.
Viertens: Wer ideologische „Brandmauern“ errichtet, ist nicht ein Deut besser, als es Ulbricht 1961 war.
Gut, dass es das Internet gibt, damit an die Öffentlichkeit kommt, wieviel sie noch für die Bürger übrig haben. Dagegen wird jetzt die 24h Überwachung und Zensur (Digitalisierung Rechenzentren Türme) aufgebaut. Jedes falsches Wort in Wort und Schrift in ihrer Dämonkratie kann zu Strafe führen. Wie in 1984. Wir werden sehen, ob das die AFD noch abwehren kann. Das stimmt zwar, ist aber nicht richtig. Auch die bösen Zungen sagen das.