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Festrede

Steinmeier beklagt „unerträgliche politische Demagogie“ – und gibt dem Internet die Schuld

In seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor der angeblich zerstörerischen Wirkung des Internets auf die politische Kultur gewarnt. Dabei beklagte er „eine unerträgliche politische Demagogie extremistischer Kräfte“.

Frank-Walter Steinmeier bei den Feierlichkeiten in Bremen. (IMAGO/Political-Moments)

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Am Samstag hielt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Rede zum Tag der Deutschen Einheit. Es ist eine seiner letzten öffentlichen Reden, weil seine Amtszeit im März 2027 endet. „Heute vor 36 Jahren war eine tiefe Wunde geheilt“, begann er seine Rede. Die deutsche Teilung sei ein „unnatürlicher Zustand der inneren Spaltung“ gewesen.

Die Sehnsucht nach Einheit habe es im Osten und Westen gegeben und sei erfüllt worden. Man dürfe diesen Moment nie vergessen und müsse dankbar sein. Die Wiedervereinigung mute an „wie ein Himmelsgeschenk, aber das war es nicht“. Denn bereits ein Jahr zuvor sei Wichtiges errungen worden, weil die Menschen sich von der Furcht vor der Diktatur befreit hätten. Die Macht des Unrechts sei in Leipzig am 9. Oktober 1989 gebrochen worden, als die Menschen trotz Gewaltandrohung der SED auf die Straße gingen.

„Niemals dürfen die Herausforderungen der Gegenwart, und die sind nicht klein, niemals dürfen die Herausforderungen der Gegenwart diesen Glücksmoment verdrängen“, so Steinmeier. Denn Vergessenheit wäre Verrat. „Wirkliche Politik“ könne der Demokratie einen Weg durch „Mauern, Stacheldraht, Drohung, Lüge, Manipulation, Angst, Unfreiheit“ bahnen. Das habe er 1989 erlebt. Wirkliche Politik könne praktisch gestalten und Hoffnung geben.

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Momente der Hoffnung dürfe man nicht aus den Augen verlieren. Den folgenden Satz sage er mit Bedauern: „Wir leben zur Zeit nicht in jener Welt der Zuversicht und der Hoffnung, aus der wir über Jahrzehnte kamen.“ Viele Menschen, nicht nur in Ostdeutschland, seien von der Politik enttäuscht. Große Teile der Bürgerschaft erklärten „ihr Misstrauen gegen die politische Ordnung der Bundesrepublik“. Weiter sagte er: „Ich will nicht sagen, dass sich alle gegen die Demokratie an sich wenden. Aber um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht.“

Jeden, der ein Wahlrecht genieße, das es in der Diktatur nicht gab, halte er für mündig. Dann sprach er indirekt die AfD und ihre Wähler an: „Gerade deshalb können wir uns nicht um die Tatsache herumdrücken, dass ein Viertel und mehr mit ihrer Wahlentscheidung bekunden, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Republik abwenden.“ Dafür gebe es viele Motive. „Wähler, die zu den Extremen gehen, pochen laut auf die eigenen Rechte, während sie bereit sind, die Rechte anderer zur Disposition zu stellen.“

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Das werde begleitet durch „eine unerträgliche politische Demagogie extremistischer Kräfte, die eine Lust an der Zerstörung ausleben“. Das gefährde nicht nur die Demokratie, sondern auch die innere Einheit. „Das dürfen wir nicht wollen.“ Langer Applaus aus dem Publikum.

Der Bundespräsident führte aus, dass man sich fragen müsse, was in den letzten Jahren falsch gelaufen sei, wenn sich so viele Menschen den politischen Extremisten zuwenden würden. Er sagte, dass in absoluten Zahlen sogar mehr Menschen in Westdeutschland „Extremisten“ wählen würden als in Ostdeutschland. Wirtschaftliche Schwierigkeiten könnten dazu beitragen, dass Menschen Parteien der Ränder wählen würden.

Auch wenn noch viel zu tun sei, habe man bereits viel erreicht. Deutschland habe nun viel mehr Mittel dafür mobilisiert, das Leben der Menschen zu verbessern. „Erinnern wir uns richtig: Die Geschichte wäre aus meiner Sicht falsch erzählt, wenn in den 36 Jahren nur Gegensätze gewesen wären.“ Er sage denen, die die Menschen auseinandertreiben wollen: „Wir sind gegen neue Mauern in unsern Köpfen. Wir sind einander nicht fremd. Wir gehören zusammen. Wir bleiben zusammen.“

Auch Selbstkritik müsse es geben. Aber damit habe man nach Steinmeiers Erinnerung nicht gespart. „Aber eine besinnungslose Diffamierung der Bundesrepublik, des wiedervereinigten Staates, ist eine Propagandalüge des Extremismus.“ Das dürfe man sich weder von äußeren Mächten noch von Extremisten im Innern gefallen lassen. Die Bonner Republik sei stets eine Republik des politischen Streits gewesen. Alle Regierungen hätten eine harte Opposition und kritische Zeitungen gehabt. Aber zu keinem Zeitpunkt sei die Bundesrepublik ein stummes Gemeinwesen gewesen.

Doch vor dem Internet hätten Zeitungen zu unterscheiden gewusst, ob jemand „aus Millionen von Wählerstimmen ein Mandat ableiten kann oder ob er individuellen Frust zum Ausdruck bringt“. Die Zeitungen hätten gewusst, ob jemand als Experte auftrete oder Verschwörungsmythen verbreite. „Die schrille Emotionalisierung, die Verwirrung, ob ein Mensch oder eine Maschine schreibt“, das sei „verdammt nochmal kein Gütezeichen des demokratischen Streits mehr. Mit Streitkultur hat das nichts mehr zu tun.“ Um der Demokratie willen müsse man sich die Streitkultur zurückholen.

Bonn sei nicht Weimar gewesen, ebenso wie Berlin nicht Weimar sei. „Aber wir Deutschen müssen im Augenblick erleben, wie modernste Medien uns zurückzuversetzen drohen in eine andere Republik, deren innere Zerrissenheit die Demokratie auszehrte“, so Steinmeier. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit, all das müsse eine Warnung sein. Ob die Berliner Republik der Weimarer Republik ähnlicher werde, sei noch offen. Man solle sich nicht in die „hemmungslose Lust an der Zerstörung“ hineintreiben lassen.

Man dürfe nicht zulassen, dass Juden sich in Deutschland unwohl fühlten und wieder auswanderten. Linksextremen Antisemitismus erwähnte er dabei nicht. Aus dem Kontext der Rede geht hervor, dass es um rechtsextremen Antisemitismus geht.

Abschließend sagte Frank-Walter Steinmeier, dass er nicht damit gerechnet habe, dass er in seinem politischen Leben „sogar noch die rechtsstaatliche Demokratie selbst, unseren Pluralismus und die Grundrechte unserer Verfassung verteidigen zu müssen.“ Darauf sei er nicht gefasst gewesen. „Ich habe unsere Demokratie für gesichert gehalten und muss erfahren, dass sie jedenfalls neu angefochten wird.“ Es gehe in Zukunft um die Selbstbehauptung der Demokratie. Man könne sich dabei an niemanden anlehnen, sondern müsse selbst dafür eintreten.

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300 Kommentare

  • Lachgeschichten aus dem Reich des Uhus.

    253
    • Massenimmigration, Klimarettung und Energiewende, Deindustrialisierung, Rekordverschuldung und Teilnahme am Ukrainekrieg.

      Und da muss sich Steinmeier erst fragen, was in den letzten Jahren falsch gelaufen ist…

      272
      • Tja, wir schauen ihnen auf die Finger und hau…. ihnen bei Bedarf druff.

        • Wahnsinn dieser linksextreme Spaltpilz. Aber ich vermute in seinem innersten weiß er, was in Bälde auf ihn und seine Komplizen zukommen wird. Man denke nur an die Situation, als Erich mit Margot in einem DDR-Plastik-Bomber durch`s Land flüchtete und sie krampfhaft versuchten, sich ihrer Verantwortung zu entziehen. In dieser Situation werden sich der Uhu und auch Pinocchio samt ihren Komplizen in absehbarer Zeit wiederfinden. Sie haben allerdings den Vorteil, dass jedenfalls in weiser Voraussicht bereits jetzt an beinahe jeder Ecke in der BRD ein vollgetankter Flucht-Hubschrauber bereitsteht. Sie wissen dass es bald vorbei ist mit ihrer Politik gegen die Bürger!

          37
      • Ein gefährlicher Linksextremen, dieser Möchtegern.

        120
        • Und schaut mal Leute, er benutzt sogar den doppelten Tauhid-Finger! Lernten ihm das die Mullahs im Iran, welchen er unlängst ja so herzerfrischend gratulierte zur Revolution? Der Uhu ist ein ganz unheilvoller und gefährlicher Genosse!

          18
      • „Massenimmigration, Klimarettung und Energiewende, Deindustrialisierung, Rekordverschuldung und Teilnahme am Ukrainekrieg.“ Ja die haben schon viel erreicht aber es muss noch mehr werden meint er, denn für die Einführung des Kalifats reicht es noch nicht ganz, meint er.🤬🤬🤬

      • @ropw5
        Mitternachts bei Vollmond reibt er sich seine knochigen Hände und freut sich, dass die Saat des Kommunismus, als Green Deal und Freiheit durch
        Überwachung vor Desinformation verkauft, bei 70 % der deutschen Schlafschafe aufgeht.
        Krieg ist Frieden, Wahrheit ist Rechtsextremismus, Antifa-Gewalt ist Schutz der Schwachen, SPD und sonstige Kommunisten schützen vor Antisemitismus und die Benzinpreise schützen das Klima.

    • Uhu 👍👍🏆

    • Steinmeier ist der Metternich unserer Zeit. Gegen Demokratie, gegen Redefreiheit, gegen Pressefreiheit, ein durch und durch reaktionärer Politiker der alten Zeit. Die Geschichte wird ihn hinwegfegen.

    • Der Uhu hat keinen Funken Selbstreflexion.

    • Der Mann ist geistig inkontinent.
      Seit Jahren arbeitet er sich an den angeblichen Feinden der Demokratie ab und will nicht erkennen, welche Politik die Misere dieses Landes verursacht hat.
      Und er selbst war Teil davon.

      • „Der Mann ist geistig inkontinent.“

        Das gehört als Gesetz verkündet! Hervorragend!!!

      • Geistig Inkontinent….das muss ich merken!!!!!

      • Er will es nicht erkennen, geht es ihm doch als Wasserträger des Cabal so gut.

        Und er darf es auch nicht erkennen und schon gar nicht an die Öffentlichkeit tragen, sonst wäre er ein toter Mann.

        Einst hat er die falsche Entscheidung getroffen. Millionen mussten darunter leider, viele hat es die Gesundheit oder sogar das Leben gekostet. Dieser Hintergrund reduziert mein Mitgefühl mit ihm und allen, die es ihm gleich taten, erheblich.

    • Steinmeier sollte sich mal irgendwo wen überhaupt möglich eine politische Legitimation für sein krudes Geschwafel besorgen!

      • Es würde reichen, wenn man diesem Typen den Schlüssel zum Weinkeller abnimmt…

        • Nein, der ist schon genetisch so angelegt.

          Vergleiche mit Jean-Baptiste Grenouille sind angebracht.

          4
    • Privatperson aka Günni: Und es sprach der Oberdemagoge …..

  • Internet ist für das Regime immer noch Neuland.

    183
    • Der Mann schwurbelt um die Gefahren neuer Medien herum, was er im Kern möchte, ist wieder eine staatliche Zensur, die entscheidet, was wahr und falsch ist.

      178
      • Die gibt es doch schon, der öffentliche Rundfunk 🤬 macht das mit unseren Zwangsgebüh
        ren !!!

    • Es ist die größte Gefahr überhaupt für diese Leute!

    • Ja, das waren noch Zeiten für diese verdeckten, kreidefressenden Diktatoren, als sie ihre Meinung als die alleinige, absolute Wahrheit unwidersprochen verbreiten konnten und durften. Frei nach dem Motto: Es gibt immer zwei Meinungen, meine und die falsche. Dass ihnen das Ulbricht-Credo von 1945 nicht mehr ganz so leicht gelingt, macht sie rasend.

    • Es ist der Albtraum der Regime auf der ganzen Welt.
      Deshalb hat der fette Kim in Nordkorea das Internet fast vollständig abgeschaltet.

      • Das kommt hier auch noch! Uschi arbeitet bereits daran und Pinocchio sowieso.

  • Unerträglich!

    180
    • „Wir sind gegen neue Mauern in unsern Köpfen. Wir sind einander nicht fremd. Wir gehören zusammen. Wir bleiben zusammen.“ – Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 03.10.2026

      Auf der einen Seite der Brandmauer…

    • WIDERLICH- die ganze Rede, diese selbswichtigen eingeübten Gesten, die Bedeutung simulieren sollten.

      Der SPALTER live – würde ich das nennen.

      Und der verzückte, linke Phönix Kommentator hält das für eine bedeutende Rede, nachdem er den intellektuellen Fehlschuss dieses ON- Off Beziehungs Spießers Wullf, noch einmal -unfreiwillig komisch- als bedeutend herausstellte:
      Ein prägnanter Satz wie :Der Islam gehört zu Deutschland, sei zwar in der Rede S. nicht dabei gewesen, aber vielleicht werde man sich trotzdem erinnern. GAAANZ bestimmt😁😁😆😆

      Steinmeier wird als das erinnert werden was er IST: Der Spalter ! Das Textbaustein falsche Mann am falschen Platz! Ein Gernegroß, mit der Attitüde eines Sonnenkönigs.

      Das heute war der schärfste Beleg;
      die widerlichste Beschimpfung der AfD-Wähler BISHER- und die BEWUSSTE KONSEQUENTE Schonung DER SED – ALT wie NEU, der Antisemiten, der Islamisten, der Hamas supporter, in Berlin und in der Rest- Republik.

      Und draußen feierte die Antifa!

      151
      • 👍😁👍

      • Der Bremer Bürgermeister Bovenschulte rief als Gastgeber dazu auf,
        denjenigen entgegenzutreten, die gleiche Rechte, freie Medien und unabhängige Gerichte infrage stellten.
        Demokratie brauche Menschen, die handeln, wenn Freiheit in Gefahr ist. Bovenschulte würdigte die Leistung der Ostdeutschen, die ihre Geschichte selbst geschrieben hätten. Die Einheit sei auch ein Auftrag für die Zukunft.
        Die SPD in Bremen hat Bürgermeister Bovenschulte als Spitzenkandidat für die Bürgerschaftswahl im kommenden Jahr nominiert.

        • Bremen ist gemessen an der Pro-Kopf-Verschuldung der öffentlichen Haushalte (Land und Kommunen zusammen) das am stärksten verschuldete Bundesland in Deutschland.
          ​Kennzahlen: Die Pro-Kopf-Verschuldung im integrierten Schuldenbereich liegt in Bremen bei über 33.000 € pro Einwohner (zum Vergleich: der Bundesdurchschnitt liegt bei rund 18.000 € bis 19.000 €).

          Eine Erfolgsgeschichte der Linken Dauer- Schwurbler ,
          gewissermaßen 😁😁

          36
        • Würde Bovi seine Worte ernst meinen, müsste er nicht nur zurück treten, sondern an Ort und Stelle verhaftet werden! Aber er hat ohnehin massive Angst vor den anstehenden Wahlen im Mai 2027. Das Gespenst eines drohenden Senats aus Bündnis Deutschland und AfD geht um……zu Recht!

          16
      • Indem sie die deutsche Fahne verbrannten.

      • Dieser Kommentar ist die weitaus bessere Rede zum Tag der DEUTSCHEN EINHEIT.

        Danke!

  • Erst waren die Raucher die Bösen, jetzt sind schon Autofahrer, Fleischesser, Ölheizer und Heterosexuelle dazugekommen und bei Internetnutzern und Selbstdenkern wird noch lange nicht Schluss sein ✨

    171
    • Was schreiben die eigentlich alles in das GG, die Verfassung? EU-Treue, Klimaneutralität, Maximalmedizin für Haustiere, .. und flugs ist jeder vernunftbegabte Mensch verfassungswidrig.

      • Gemäß der Selbstdefinition des Grundgesetzes, ist dieses keine Verfassung, sondern nur ein Provisorium mit Verfassungsrang. Es verliert an dem Tag seine Gültigkeit, an dem sich das deutsche Volk aus freien Stücken eine eigene Verfassung gibt!

  • Keine Hoffnung?

    Im Gegenteil.

    30,0% AfD
    14,0% CDU
    14,0% GRÜNE
    14,0% SPD
    10,0% LINKE
    04,0% CSU

    (INSA Oktober 2026)

    • Noch war die CDU bei 18%. Aber sie haben vorweg genommen, was bald passieren wird…

      • Nein, er hat die CSU separat ausgewiesen.

        • Der Macher Merz ist eben für die CDU zuständig.

          12
        • Das ist aber eine Milchmädchenrechnung weil die „cdu“ nicht in Bayern und die „csu“ außerhalb Bayerns antritt.

          5
    • =56% für linke Politik

      • Noch! Tendenz stark fallend.

  • „Wir sind gegen neue Mauern in unsern Köpfen. Wir sind einander nicht fremd. Wir gehören zusammen. Wir bleiben zusammen.“
    Die Brandmauer war also eine Idee der AfD? Das habe ich nicht gewusst…

    • Das nennt man Täter-Opfer-Umkehr.

    • Es ist …. Ohne Worte .

  • Können wir die Position des Präsidenten nicht einfach vakant lassen?

    • Super Vorschlag!
      Ich erinnere an AfD-MdB Brandner, der meinte, einen Bundespräsidenten braucht kein Mensch.

      • Kost‘ nur Geld.

        Und dieser Typ treibt das noch auf die Spitze. Habt Ihr mal von ein paar seinen Ausgaben gelesen? Der muss monatelang gesucht haben, welche Anbieter Preise verlangen, die ein Vielfaches über dem Marktdurchschnitt liegen.

        Erhöht sowas die gefühlte Wichtigkeit des Kunden?

  • Der Dieb ruft, haltet den Dieb.

    105
    • Von seinen Händen fließt das Blut Deutscher in Strömen.

  • We are the media now.
    Das gefällt dem Herrn wohl nicht, mir schon.

  • „Demagogen erkennt man daran, dass sie andere ständig als Demagogen bezeichnen.“
    Dieses Zitat bringt eine psychologische und rhetorische Dynamik auf den Punkt, die in der politischen Kommunikation und im ÖRR allgegenwärtig ist. Der inhaltliche Kern beschreibt präzise das Prinzip der Projektion und der Täter-Opfer-Umkehr im politischen Diskurs.

    • Es bildet auch eines der Kernprinzipien aus „Rules for Radicals“ ab.
      Was nachdenklich macht angesichts der vielen „Nazi“-Rufe.

  • Er sollte lieber Holz für den Winter spalten…

    • Bei seinen spalterischen Fähigkeiten wäre er nach 20 Minuten

    • Und zwar für jeden einzelnen von uns.

    • Spalten lassen…..von seinem Chauffeur .

  • Was er eigentlich sagen will: „Es ist blöd, dass wir Autokraten den Laden im Netz nicht so richtig unter unsere Kontrolle bringen.“

  • Ich werde die Reden von diesem Herrn nicht vermissen. Er hat nichts zur Einigung des Volkes beigetragen.

    • Er kann nur SPALTEN….

  • Die Amtszeit von Bundespräsident Steinmeier endet regulär am 18. März 2027. Das ist mir ein Trost!

    • Ich bin gespannt, was man und für eine*n Nachfolger*in präsentiert.
      Vielleicht die staatstragende Frau Göring-Eckardt. Oder … 😂

  • Und dieser Bundespräsident wird auch noch von meinem Steuergeld finanziert. Weiß der Mann überhaupt, was er dort geredet hatte? Alice Weidel hätte heute eine Rede für alle Demokraten gehalten.

  • Was von dieser Rede wohl bleiben wird, ist das Bild eines Bundespräsidenten, der von seinem eigenen Volk enttäuscht ist. Die zum Tag der Deutschen Einheit übliche Rhetorik von Einheit und Gemeinsamkeit bekam einen Subtext – die eigenen Reihen weiter zu schließen und jene weiter auszugrenzen, die das traditionelle Machtgefüge der alten Bundesrepublik herausfordern.
    Diese Herausforderung erscheint in der Rede als Angriff auf die demokratischen Institutionen statt als Ausdruck einer funktionierenden liberalen Demokratie. Dabei gehört doch der friedliche, durch freie Wahlen herbeigeführte Machtwechsel zu deren höchsten Gütern.

  • In seiner Rede kamen 3 Arten von Demokratie vor:
    Demokratie, rechtsstaatliche Demokratie, unsere Demokratie.

  • Steinmeier geht bald, Amthor will Friedrich Merz beerben. Uns stehen stürmische Zeiten bevor.
    Philipp Amthor hat nun auch eine neue eigene gepanzerte Benz-Limousine mit Chauffeur und zwei Leibwächtern auf Steuerzahler-Kosten zur dienstlichen und privaten Nutzung erhalten. Von Lars Klingbeil hat er sich dazu ausführlich beraten lassen.
    Morgen um 11 Uhr spricht Amthor auf dem Marktplatz in Templin. Er will die Politik der Bundesregierung verständlich erklären. Viele Templiner freuen sich schon. Es wird um rege Teilnahme gebeten.

  • „Große Teile der Bürgerschaft erklärten „ihr Misstrauen gegen die politische Ordnung der Bundesrepublik“.“
    Nein, es ist kein Misstrauen gegen die politische Ordnung, es ist ein Anlehnen der Politik und deren Massnahmen. Die politische Ordnung wollen eigentlich nur linksextremistische Kräfte überwinden. Und AfD-Wähler fragen sich oft, wer sich in diesem Land extremisiert hat. Wer rechts und konservativ ist, hält doch lieber an alten Werten fest, sonst wäre ja alles vorher extrem gewesen. Diesen Bundespräsidenten kann ich nicht ernst nehmen, er hat auch lange nicht das Format früherer Amtskollegen.

    • Format? Steinmeier? Wo?

  • Früher gab es wirklich viel Ärger, wenn jemand den Souverän beleidigt hatte. Aber heutzutage bleibt es selbst für Angestellte folgenlos!

  • „Denn bereits ein Jahr zuvor sei Wichtiges errungen worden, ***weil die Menschen sich von der Furcht vor der Diktatur befreit hätten***“.

    Die letzte Wortgruppe nach dem Komma kann man zweideutig verstehen.
    1) Die Leute haben keine Angst mehr vor der Diktatur und setzen sich zur Wehr gegen diese.
    2) Die Leute haben keine Angst mehr vor der Diktatur und schlittern freiwillig in die nächste hinein.

  • Von wem geht die wohl aus? Rhetorische Frage.

  • Nun, vielleicht ein paar Anmerkungen:

    #1: „Wähler, die zu den Extremen gehen, pochen laut auf die eigenen Rechte, während sie bereit sind, die Rechte anderer zur Disposition zu stellen.“ – Das ist mE. nur die negativ formulierte Forderung der nationalen Sozialisten: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz!“

    #2: „Die Zeitungen hätten gewusst …“ –
    1) Von der Antike bis ins 15. Jahrhundert mußte man von Hand kopieren (lassen), was man verbreiten wollte; allein diese Mühe setzte dem Veröffentlichen enge Grenzen.
    2) Dann erfand Gutenberg den Druck mit beweglichen Lettern und sprunghaft stieg die Zahl der Pamphlete und Schmähschriften – besonders im Zusammenhang mit der Reformation.
    3) Und damit begann die landesherrliche Zensur, um die Kontrolle über die Veröffentlichungen zu behalten, und bestimmen zu können, welche veröffentlichte Meinung genehm sei.
    4) Spätestens mit Hektographie und Photokopie wurde eine weitere Phase der Dezentralisierung eingeleitet, die sich zunehmend weiter dem obrigkeitlichen Zugriff entzog.
    5) Mit dem Internet kam die bislang letzte Phase der Dezentralisierung, weil nun beinahe jeder über seinen eigenen Wirkungskreis hinaus gleichzeitig Produzent und Rezipient von Nachrichten sein kann.
    6) Und wieder arbeiten sie sich daran ab, etwas kontrollieren zu wollen, was sich wesensmäßig nicht kontrollieren läßt: Den Austausch zwischen Menschen über das, was sie für wichtig halten.

    #3: Ich wünsche frohes Scheitern, verehrter Herr Bundespräsident!

    • @Calpurnius Piso: Exakt beschrieben, Chapeau!

      • Nun, Danke – tragen die „Freien Sachsen“ noch oder wieder den Sax zur Freiheitsverteidigung?

        • Es kommt auch aus Bayern viel Beifall!

          4
        • @Calpurnius Piso: Die Freien Sachsen haben sich auch der Zeit angepasst und nutzen heute die vom Spalter-Walter (mit Recht aus dessen Sicht) die moderne und wirksamere W. Internet. Gern zu verfolgen auf unserem Telegram-Kanal. (W. durfte ich nicht ausschreiben, wegen der Meinungsfreiheit)

          6
  • Seit 2015 hat sich mein Leben als Bürgerin einfach mehr und mehr verschlechtert.

  • Das ist nicht mein Präsident!

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