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Bundesarbeitsministerin

„Sie müssen sich um nichts kümmern, wenn Sie gesetzlich versichert sind“: Bas lobt Vorschläge der Rentenkommission

Bärbel Bas hat am Tag der offenen Tür in ihrem Ressort die Vorschläge der Rentenkommission gelobt. „Sie müssen sich quasi eigentlich um nichts kümmern, wenn Sie gesetzlich versichert sind“, kommentierte sie die kapitalgedeckte Zusatzrente.

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Arbeitsministerin Bas am Tag der offenen Tür ihres Ressorts. Hier am Tischtennisspielen. (IMAGO/Mike Schmidt)

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Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat am Tag der offenen Tür in ihrem Ministerium am Sonntag die Vorschläge der Rentenkommission überschwänglich gelobt. Die Kommission, die fünfeinhalb Monate an den Vorschlägen arbeitete, wird ihre Ergebnisse offiziell erst am Dienstag der Bundesregierung übergeben. Bereits zuvor waren jedoch die Eckpunkte der Arbeitsergebnisse bekannt geworden (Apollo News berichtete).

Um das Rentenniveau ohne größere Beitragserhöhungen dauerhaft zu sichern, sieht das Papier unter anderem eine kapitalgedeckte Zusatzrente nach schwedischem Vorbild vor. Als Grundlage für die Investitionen soll der Rentenbeitrag über einen Zeitraum von vier Jahren um insgesamt zwei Prozentpunkte angehoben werden. Anschließend soll das Geld durch den staatlichen Fonds Kenfo verwaltet werden. Langfristig sollen damit jährlich bis zu 35 Milliarden Euro investiert werden können.

Bas äußerte sich gerade zu diesem Punkt sehr optimistisch. Bei einem Bürgerdialog zum Tag der offenen Tür sagte sie: „Die Rentenversicherung legt für jeden ein Konto an. Und da soll in den nächsten Jahren angespart werden, sodass das Rentenniveau, gerade der jungen Generation, nämlich für Sie, in Zukunft höher ist als heute“. Das Geld würde anschließend ohne Gebühren und Verwaltungskosten automatisch von Kenfo oder der Bundesbank renditeorientiert angelegt und später ausgezahlt.

„Sie müssen sich quasi eigentlich um nichts kümmern, wenn Sie gesetzlich versichert sind. Das ist glaube ich die gute Botschaft, wenn das funktioniert“, fasste Bas die Pläne zusammen. Wegen der komplizierten Anforderungen an die Kommission nannte sie deren Arbeit zudem „ein Gesamtkunstwerk, weil man halt über alle Generationen denken muss, wenn man ein neues System macht“.

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Neben der kapitalgedeckten Zusatzrente schlägt die Kommission zudem eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die statistische Lebenserwartung vor. Nach den Berechnungen der Kommission würde das Rentenalter zwischen 2031 und 2041 zunächst von 67 auf 67,5 Jahre steigen. Zudem schlägt das Gremium einschneidende Änderungen bei Minijobs vor. Rentenversicherungsfreie Minijobs sollen künftig grundsätzlich nur noch für Schüler möglich sein.

ahz

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107 Kommentare

  • Und wie ich mich kümmern werde, Frau Bas. Morgen Termin beim Hausarzt, Krankenschein bis Anfang Juli. So kann ich in Ruhe noch diesen Monat meinen Antrag auf Rente für besonders langjährig Versicherte ab Oktober 2026 stellen. Dann dürfen Sie reformieren soviel Sie wollen. Nach mir die Sintflut…

    • Nach mir die Sintflut…
      So wird es wohl auch kommen !
      Nur vergessen sie bitte nicht das ihre Rente erst noch von dem immer kleiner werdenden Rest unserer Wirtschaft erarbeitet werden muss ! Und wer das zusätzliche Kapital für die Aktienrente erstmal aufbringt ist ja auch noch fraglich .

      Für mich sind Reformen bei der Politik und ihr Selbstherrlicher Umgang mit Steuergeldern vorrangig ! Danach Reformen beim Staat und ganz am Ende kommen erst Reformen für Leistungsträger Steuerzahler Arbeiter Angestellte Rentner Arbeitslosengeld 1 Empfänger und Menschen die unverschuldet auf Sozialleistungen angewiesenen Bürger !

      • Ich weiß, Stichwort Generationenvertrag. Aber was ich in 47 Versicherungsjahren an Beiträgen bezahlt habe, bekomme ich mit meiner kardiologischen Vorgeschichte nicht mal ansatzweise zurück.

        • Was mich an der Diskussion immer auch stört !
          jemand der z.b 45 Jahre eine Rentenversicherungspflichtige Arbeitshistorie vorweisen kann hat zum einen 45 Jahre dem Staat nicht auf der Tasche gelegen und zum anderen wohl ehr noch das 5-6Fache seiner Rentenbeiträge an Steuern und Abgaben on Top an den Staat bezahlt ! Die Rentenbeiträge sind ein Willkürlicher % Satz vom Bruttogehalt . Wenn es nicht für eine halbwegs vernünftige Rente nach 45 Jahren reicht muss eben z.b die Lohnsteuer gemindert und der Rentenbeitrag Dementsprechend erhöht werden .
          Es gibt für Reale Rentenbeitragszahler keine wirklichen Zuschüsse vom Staat . Eh alles ihre eigenen Steuergelder .
          Die Realen Rentner sind nicht das Problem . Und die Reform wird auch nichts an dem Verantwortungslosen und Selbstherrlichen Umgang der Altparteien mit dem Geld der Bürger ändern !

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        • @ Citica

          Das offenbart aber gerade den Strukturfehler! Versichern kann man nur das unwahrscheinliche Einzelereignis. Älter werden aber alle. Hierfür muss Kapital gebildet werden, und aus den Erträgen, ggf. mit einer Aufzehrungskomponente, müßten alle Renten finanziert werden.
          Der Anspruch, aus seinen geleisteten Beiträgen eine Rente zu erhalten, die in etwa dem entspricht, was bei individueller Anlage zu erwarten gewesen wäre, ist zumindest für die Masse der Einzahler absolut vernünftig und nachvollziehbar. Unvernünftig ist lediglich die Ablehnung des Kapitalmarktes. Das ist der einzige Platz, an dem nachhaltige Passiveinkommen erwirtschaftet werden können.

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        • S. Kracht, dass einige Menschen – trotz 45 Arbeitsjahren und Einzahlung in die Sozialkassen – „ihre“ Rente nicht ausschöpfen können, liegt nun mal in der Natur der Sache. Manche sterben nach zwei Jahren, andere werden 97 Jahre alt. Dafür gibt es den Generationenvertrag.

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    • Kann ich vollständig verstehen: Der Staat kann es nicht.

      • Sensation in Berlin – Bas erklärt Welt-Rentenranking für überholt: „Deutschland hat dafür eine Kommission“
        Der international anerkannte Mercer-Pensionsindex sieht die Niederlande, Island und Dänemark an der Spitze, Deutschland dagegen auf Platz 22 – hinter Chile, Malaysia und Uruguay. Arbeitsministerin Bas bleibt dennoch gelassen: „Sie müssen sich um nichts kümmern. Ihr Geld ist einfach weg“ Tatsächlich gilt Deutschland inzwischen als Vorreiter eines ganz neuartigen Rentenmodells: Das Geld ist weg, bevor sich die Beitragszahler überhaupt Sorgen darum machen können. Für die wissenschaftliche Begleitung wurde vorsorglich eine Kommission eingerichtet.

        • Typisches Schneeballsystem !

          Sie müssen sich um nichts kümmern.

          Klingt wie einer von der Camorra der das Schutzgeld bei einem Eintreibt !

          Das Geld ist nicht weg ! Es haben jetzt nur alle andere außer den Rentner die dafür Jahrzehnte gearbeitet und Eingezahlt haben .
          Aber dafür fahren wir ja im Gegenzug das Krankenversicherungssystem weiter nach unten ! Das verkürzt das Leiden im alter ungemein .

          Wer um Gotteswillen wählt Scharlatane der Altparteien nur immer wieder ?

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    • Mehr als verständlich. Die Babyboomer haben ihr Leben lang einbezahlt und werden um ihre verdiente Rente betrogen. Sie sind die, die man opfert, damit junge Generationen nicht mehr SV Abzüge haben, als wir vor 30 Jahren. Das kann ja nicht funktionieren. Hätten wir vor 30 Jahren lediglich 25 % SV Abzüge wie unsere Eltern gehabt, wäre auch damals alles zusammengebrochen.

    • ..puh da bin ich aber froh, dass ich eine ausländische staatliche und kapitalgedeckte Rente bekommen werden.

    • Wenn Bas gegen Rentenkürzungen und gegen die Verschiebung des Renteneintrittsalters ist, bin ich bei diesem Thema Team Bas. Der Staat soll zuerst bei den Migranten, Bürgergeldempfänger und der Entwicklungshilfe sparen. Weiterhin müssen die Beamtenpensionen reduziert und das Renteneintrittsalter der Beamte auf 70 Jahre hochgeschraubt werden. Weiterhin muss das Krankengeld für Beamte nach 6 Wochen eingestellt werden und nicht, wie derzeit, zu 100% und unbegrenzt weitergezahlt werden.

    • S. Kracht
      Genau, ich wollte in 4 Jahren mit Abzüge in Rente (nach 46 Jahren), sollte sich bis dahin etwas ändern werde ich auch nur noch krank machen!
      Vielleicht habe ich Glück und meine Firma kündigt mir dann kann ich 2 Jahre ALG 1 noch kassieren!

  • Ich glaube nicht, dass es ratsam ist, jemandem, der nicht wirtschaften kann, zur Schuldenmacherei neigt und dafür sogar das Grundgesetz ändert, Gelder für Kapitalanlagen anzuvertrauen.
    So wie die Pflichtbeiträge der Versicherten für versicherungsfremde Leistungen aus dem Rententopf entnommen wurden und werden, könnte das auch mit Kapitalanlagen-Beiträgen geschehen.

    • Auf keinen Fall ! Finger weg von allen Kapitalanlagen, in denen der Staat seine Finger drin hat. Der Staat nimmt Euch das wieder weg. Jede Wette. Wenn der Staat etwas für die Rentner machen will, dann darf er die Renten nicht besteuern. Energiekosten runter etc. M.E. hat der Staat NULL Unteresse, dass es der Bevölkerung finanziell gut geht. Wie kommt ihr darauf, dass das bei der angesparten Zusatzrente anders sein soll?

    • Kurze Frage zur kapitalgedeckten Rente: Ich muss da einzahlen ?
      Wenn ich sterbe, ist das Geld weg? D.h. je weiter das Renteneintrittsalter nach hinten geschoben werden, desto mehr Rentner sterben vorher und der Staat streicht das Geld ein? Wäre es möglich, dass der Staat mich gerade über den Tisch zieht?

  • Die größte und wirksamste Reform wäre erstmal, B. Bas aus ihrem Amt mangels Qualifikation zu entfernen.

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    • Sie sagte aber auch, wenn dieses Gesamtkunstwerk funktioniert…..
      Das ist die Einschränkung, wenn es funktioniert. Was funktioniert schon für die arbeitende Bevölkerung bei den Sozen außer Steuern-und Abgabenerhöhungen ?

      • Dieses „WENN es funktioniert“ – DAS ist mir auch aufgefallen.
        Das Bas lernt langsam wie man als Politiker zu reden hat, so daß man die später nicht zur Verantwortung ziehen kann.
        Was auch bisher unklar ist: Wird es bei Auszahlungen aus diesem Fonds dann auch wieder eine sogenannte „nachgelagerte Besteuerung“ geben? Ich denke dazu:
        MIT SICHEREIT!

    • Danke!
      Sie ersparen mir einen eigenen Kommentar.
      🙂

  • Gnade uns Gott wenn wir uns „um nichts mehr kümmern müssen“. Kann mir jemand aus dem Leserkreis bitte nur EINE Sache nennen welche unsere Regierung in den letzten Jahren für uns (Netto-)Steuerzahler positiv und für „gut“ bewertet als Gesetz auf den Schirm bekommen und auch entsprechend umgesetzt hat? Mir fällt beim besten Willen dazu nichts (!) ein.

    Aber neue Steuern erfinden, bestehende Steuern und Abgaben erhöhen … dazu ist JEDE Menge Phantasie und Erfindungsreichtum vorhanden!

    • … stimmt … die ReGIERung ist eher wie eine Blutbank: wo am Körper des Arbeitnehmers und Steuerzahlers kann noch eine Arterie angezapft werden? … oder wie beim Metzger: wo kann noch etwas Fleisch vom Knochen abgeschabt werden?
      das ist das aber nicht das einzige, worauf sich der Steuerzahler verlassen kann … er kann sich auch darauf verlassen, dass es seinem „ReGIERungspersonal“ besser geht als ihm selbst !!!

    • Ist halt der typische deutsche Nanny-Staat, den die meisten Deutschen so lieben. Das deutsche degenerierte Gehirn liebt es, wenn es einzig die „Essen, Sche****, Fi****, Schlafen“-Routine jeden Tag abspielen braucht und abseits des „Ich muss um 8 Uhr auf der Arbeit sein, um meine Lebenszeit wegzuwerfen, damit der Chef Porsche fährt“ keine weiteren Denkvorgänge leisten muss.

      Und wenn dann mal eine Aufgabe abseits dieser Tagesroutine kommt, egal wie einfach sie ist, sagt der gute Deutsche direkt wieder „Kann ich nicht“ und unterschreibt einfach alles, was ihm jemand vorlegt, Hauptsache er braucht sich keine 20 Sekunden mit dem Thema befassen.

      • Ja bei Selbstverantwortung ist der Deutsche wie betäubt….und schreit nach dem Staat, den er wegen anderen Dinge so verteufelt. Reformen werden deshalb nicht stattfinden, da es immer Gruppen gibt, die es schaffen alles als ungerecht und unsozial und am Schluss rassistisch und kapitalistisch darzustellen und jede Leistungsbereitschaft und Selbstverantwortung mit den Füssen treten, um dann das magische Zauberwort „Umverteilung“ auszusprechen!…..da jubelt dann das (Bürgergeld)Volk.

    • Nur eine? 1. Sie haben 5 Millionen Einzahler in die Rentenkassen nach Deutschland geholt! 2. Sie haben das Grau-Braune Stadtbild, Dorfbild, Gemeindebild farblich erneuert; viel mehr Braune Pigmente! 3. Alle bekommen ein schönes weißes Gebiss. 4. Arztpraxen sind weltliche Treffpunkte geworden 5. Freibäder sind bis auf den letzten Liegeplatz belegt usw… Ist das nichts Wert?

  • So nach dem Motto „Ihr werdet arm sein und glücklich sein?“!

    • Da werden also Zusatzbeiträge dem Staat zugeschustert. Und wie der wirtschaften kann, sieht man mittlerweile allenthalben. Nur eine Meinung.

    • Genau so. Und deshalb werde ich mich sehr wohl um mein Geld und meine Altersvorsorge kümmern. Alles andere wäre, als würde man morgens aus dem Haus gehen und die Tür weit offen stehen lassen.

  • Nicht immer ist es gut und richtig, von sich auf andere zu schließen.

  • Die Grünen-Politikerin Claudia Roth übte am BR-„Sonntags-Stammtisch“ scharfe Kritik an der aktuellen Arbeit der Bundesregierung: „Die Reformen, die bisher angedacht sind, machen dieses Land nicht zukunftsfähig“ – stattdessen würden diese das Land „kälter“ machen. Man dürfe „ein Sammelsurium an Kürzungen“ nicht mit Reformen verwechseln. Die aktuellen Vorhaben der Regierung finde sie „irre“, sie seien ein Angriff auf den Sozialstaat.
    Auf die Wahlen im Osten blickt sie mit Sorge.
    Claudia Roth wies darauf hin, dass im Osten „alle demokratischen Parteien“ Schwierigkeiten hätten: „Wir haben alle ein riesengroßes Problem.“
    Die Journalistin Anja Kohl kritisierte, dass die grünen Kandidaten in den ostdeutschen Bundesländern völlig unbekannt seien.
    aus https://www.br.de/nachrichten/bayern/gruenen-politikerin-roth-nennt-sparplaene-der-regierung-irre,VNBn2lP

    • Die Roth hat selbst ja gar nix fertiggebracht auser Flüchtlinge über den kleinen Teich zu importieren.
      Wenn man schon in der Jugend als Managerin einer Antifa Rockband versagt sollte man besser mal die Klappe halten.

      Oder vielleicht bei feine Sahne Fischdingens das Kommando übernehmen.

      • High five mit den Mullahs nicht vergessen! Antisemiten auf die Berlinale eingeladen.

    • Claudia Roth wies darauf hin, dass im Osten „alle demokratischen Parteien“ Schwierigkeiten hätten: „Wir haben alle ein riesengroßes Problem.“

      Komisch alle demokratischen Parteien ? Es gibt doch nur 2 Parteien im Osten !
      Eine Demokratische und die SED2.0
      Und die eine Macht eben Politik für das Volk und die andere eben gegen das Volk !

      • Super auf den Punkt gebracht!

        🙂

    • Abgesehen davon, dass ich nicht fernsehe.
      Claudia Roth könnte ich keine Sekunde ertragen.
      Wie haben Sie diese Sendung nur ausgehalten.
      Und dann noch Anja Kohl.
      Da fahr`ich ja lieber mit meiner Frau `ne Runde Geisterbahn.

  • „Anschließend soll das Geld durch den staatlichen Fonds Kenfo verwaltet werden.“

    Erscheinen die Renteneinzahlungen auf der Passivaseite in der Bilanz unter Eigenkapital (Rücklagen) oder Fremdkapital (Rückstellungen)?

    Oder verschwindet das Geld so wie im Link sehr anschaulich dargestellt:
    https://www.youtube.com/watch?v=TVGUoFZPqms

  • Der staatliche Fond Kenfo… Auweia, ich bin mal gespannt, wo das Geld hinfließt.

    • Kenfo klingt für mich erst einmal japanisch.

      Vielleicht die Abkürzung für „Kenne den Fonds nicht“ – nachdem das Geld der Bürger dafür verwendet wurde?

    • Das wird umgehend an die Rentner ausgezahlt! Nix mit Fondssparen! Das Rentenloch ist so groß wie das schwarze Loch „unserer Galaxie“ genannt!

      • @Sam1
        Das ist die Folge wenn der Staat alle Rücklagen der GRV plündert , wie z.B. Helmut Kohl und gleichzeitig über 30 Jahre lang die SV Abgaben nicht erhöht werden.

  • Prof. Bernd Raffelhüschen lehrt Finanzpolitik an der Universität Freiburg. Der Rentenexperte hält die geplanten Reformen „im Grunde genommen für eine Nullnummer“. Das bringe entweder „gar nichts“ oder „erst sehr langfristig“ etwas. Die Reform ist so konzipiert, dass die heutigen Rentner und rentennahen Jahrgänge in Ruhe gelassen werden. Die Verursacher des heutigen Rentenproblems werden also nicht an der Lösung beteiligt. Das ist nicht nur unfair. Das ist mutlos, ist im Prinzip eine Adaption der schwedischen Rentenreform aus den Neunzigerjahren. Allerdings pickt sich die Kommission nur die Rosinen raus. In Schweden wurden gleichzeitig schmerzhafte Reformen umgesetzt. Die Regierung in Stockholm hat die Witwenrenten abgeschafft und das Rentenniveau abgesenkt.2)

    • Raffelhüschen redet schon seit vielen Jahren, dass dieses Rentensystem nicht mehr funktioniert. Die Politiker wollten davon nichts hören und lieber ihre eigenen Pfründe sichern. Auch jetzt wird es nicht funktionieren. Und eine Reform aus Beitragserhöhung und Leistungskürzung ist eben keine Reform sondern Betrug.

  • Sie müssen sich eigentlich um nichts kümmern….der Staat kümmert sich, Sie können sich auf uns verlassen!Wenn ich das höre weiss ich, wir sind verlassen!

    • Die Rente ist sicher! Zitat Norbert Blüm
      Seine wars ja auch!

      • Bereits 1976 hat der führende Berater der Bundesregierung im privaten Kreis vor Unternehmern vorgerechnet, dass das Rentenkonzept der Regierung überhaupt nicht funktionieren kann.
        Aber auch wenn es in den nachfolgenden Regierungen bekannt gewesen war, konnte man ja den Bürgern nicht sagen, dass sie ihre Beiträge niemals wieder zurückbekommen, es sei denn, sie werden 102 und mehr Jahre älter.

  • Gedankenexperiment: Der Bankberater versucht ein Finanzprodukt mit den Eckdaten der Rentenversicherung zu verkaufen. Die hohen Beiträge werden nur zu geringstem Teil investiert, sondern sofort ausgegeben, die Investitionsstrategie ist undurchsichtig, von einem Team ohne Erfolgsgeschichte, die Versprechungen sehr sehr weit in der Zukunft, können und werden nach Gutdünken (Kassenlage des Staates) angepasst, die Nutznießer ebenso.
    Wieviel Kunden findet er? Wird der Anbieter wegen Betrug verklagt?
    Bei Geldanlagen sich um nichts kümmern, ist fahrlässig, insbesondere wenn man davon seinen Lebensunterhalt bzw. seinen Lebensstandard halten will.

  • „Sie müssen sich quasi eigentlich um nichts kümmern, wenn Sie gesetzlich versichert sind“
    Sie können sich darauf verlassen, dass Bürokratie und Verwaltungsapparat weiter aufgebläht werden 🎈

  • Staatliche Behörden können mit Geld nicht umgehen. Ein staatlicher Fonds kann es auch nicht.
    Es braucht private Investmentgesellschaften, die das Geld für die zukünftigen Renter anlegen müssen, sicher innerhalb eines definierten Rahmens, um die Sicherheit der zukünftigen Rentenzahlung zu gewährleisten.
    Es braucht einen Markt, es braucht Wettbewerb.

  • Gedankensplitter wachsen wie Unkraut in diesem Kopf, der mit dem inneren Fetthund kämpft, bestimmt, bestimmt, kommt er wieder auf die Stampfer, es ist alles Knall und Rauch -: nicht ganz uninteressant wäre ein 4-Säulenmodell, wobei die vierte Säule aus anteiligen Zuschüssen besteht, die Almandland z.Zt. ins Ausland verballert.

  • Wenn die Hauptschülerin dreimal klingelt…

  • Oh, eine Neuauflage/Remix von die Rente ist sicher!…genial diese Frau! 😉

  • Ich schlage vor, den Renteneintritt für alle Versicherten auf den Todestag zu legen. Das würde die Kassen deutlich entlasten!

  • Die Rente muss an Lebensarbeitszeit berechnet werden und nicht am Alter!
    Einer der mit 16 Jahren eine Ausbildung beginnt muss dann 6 Jahre länger arbeiten als jemand der mit 22 Jahren, der 3 Jahre Abitur und 4 Jahre Studium hinter sich hat? ( und der Student hat 6 Jahre noch nichts gezahlt)

  • „Teufel Rententabelle

    In allen Jahren, in denen eine Berechnung/Hochrechnung/Abschätzung durch den VDR bzw. die DRV gemacht wurde, machte der Anteil der versicherungsfremden Leistungen an den Rentenausgaben insgesamt zwischen 34 und 40 Prozent aus. Der Anteil der dafür zur Verfügung gestellten Bundesmittel bewegt sich dagegen seit Jahren zwischen 26 und 27 Prozent, so dass sich ein mit den Rentenausgaben wachsender Fehlbetrag von inzwischen 1.070 Milliarden Euro zu Lasten der Versicherten und Rentner ergibt.

    Kein Wunder also, dass Politik und Justiz seit Jahrzehnten ablehnen, das Thema endlich transparent zu machen.

    Rentnerinnen und Rentner müssen im neuen Jahr voraussichtlich 4,1 Milliarden Euro mehr Steuern zahlen als 2024. Die Summe dürfte von 58,6 auf 62,7 Milliarden Euro steigen, wie aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Frage der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht hervorgeht. Das Schreiben liegt der Nachrichtenagentur dpa vor.“

  • Und Kenfo legt das Geld vermutlich auch nicht in Rüstungsaktien und erneuerbaren Energie Projekten an, richtig? Richtig??? 🙂 🙂 🙂

  • „Kopplung des Renteneintrittsalters an die statistische Lebenserwartung vor. Nach den Berechnungen der Kommission würde das Rentenalter zwischen 2031 und 2041 zunächst von 67 auf 67,5 Jahre steigen.“
    … obwohl die Lebenserwartung sinkt, das ist ein mathematisches Kunststück 🧮

    • 1888 ist die gesetzliche Rente eingeführt worden. Zu Bismarcks Zeiten.
      Damals haben 2 Prozent der Bevölkerung das Rentenalter von 65 Jahren erreicht.
      Deshalb hat diese Art von Rente funktioniert.

      Heute erreichen etwa 2 Prozent der Bevölkerung den 90. Geburtstag.
      Mein Schwiegervater ist mit 95 Jahren gestorben.
      Meine Schwiegermutter mit 88 Jahren.
      Mein Mutter mit 88 Jahren.
      Mein Vater als „Ausreißer“ bereits mit 78 Jahren.

      Nach den damaligen Rahmenbedingungen wäre eine Rente ab 90 zu gewährleisten.
      In einer älter werdenden Gesellschaft ist aber auf jeden Fall ein höheres Rentenein-trittsalter zwingend erforderlich.

  • 2) Diese Elemente fehlen hier. Das deutsche Modell ist feige. Man schaut auf Schweden, übernimmt das Vorbild, lässt aber alle Maßnahmen weg, die wehtun. Die Rentenbeiträge steigen in Deutschland. In Schweden wurden sie stabil gehalten. Auch die Wirtschaftsweise Prof. Veronika Grimm hat die ersten Vorschläge differenziert eingeordnet. Sie sagt: Eine Lösung der Rentenprobleme in Deutschland wird es nicht sein. Das liegt daran, dass die Koalition sich zu Beginn der Legislaturperiode sehr, sehr weit in die falsche Richtung bewegt hat. Aber das Paket hat gute Elemente, die man eigentlich von Anfang an hätte fokussieren sollen.
    M.G.

  • Erinnert an “ Die Renten sind sicher“. Wenn solche Aussagen kommen weiß jeder, das Gegenteil ist der Fall !

  • Genau falsch. JEDER braucht finanzielles und wirtschaftliches Wissen. Sonst kann er weder für sich und andere sorgen, noch vernünftig wählen.

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