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Schluss mit der Gastarbeiter-Lüge: Nein, die Türken haben Deutschland nicht aufgebaut

Schon wieder verbreitet mit Hendrik Wüst ein deutscher Politiker das Märchen, Türken hätten Deutschland wiederaufgebaut und das Wirtschaftswunder geschaffen. Diesem Unfug muss entschieden widersprochen werden: Wüst verhöhnt die historische Leistung der Aufbau-Generation.

IMAGO/Anadolu Agency

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Es ist eine spezielle Form der Selbstverleugnung, den eigenen Erfolg anderen um den Hals zu hängen. Deutsche Politiker tun das gerne, wenn es um Wirtschaftswunder und Wiederaufbau geht. Deutschland, die Bundesrepublik, entwickelte sich in nur 16 Jahren vom niedergeworfenen Kriegsverlierer zum wirtschaftlichen Zugpferd Westeuropas. Aber diese Leistung haben im Weltbild vieler Politiker nicht die Deutschen erbracht – sondern die Türken.

Dieses Märchen erzählen manche selbstbewusste Nachfahren türkischer Gastarbeiter in Deutschland gerne. Deutsche Politiker plappern es inzwischen gerne nach – ob aus Opportunismus oder aus Dummheit. So tut es auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst bei seinem Besuch in der Türkei.

Wüst trifft den türkischen Staatspräsidenten Erdogan und will dem türkischen Volk offenbar schmeicheln. In Wahrheit spuckt er dem deutschen Volk ins Gesicht, als er über die Gastarbeiter aus der Türkei referiert und dann Folgendes sagt: „Ohne diese Menschen wäre nicht möglich gewesen, wirtschaftlichen Aufschwung hinzukriegen nach dem Krieg.“

Dieser Satz und die Erzählung, die dahintersteht – die Türken hätten Deutschland aufgebaut –, sind geradezu eine Frechheit gegenüber all den Deutschen, die den Westen ihres Landes von einer Trümmerlandschaft zur Wohlstandsgesellschaft machten. Die auf den Trümmern des verbrannten Hamburgs oder des zerstörten Kölns wieder pulsierende Metropolen bauten. 1946 exportierte Deutschland seine Industrie in Form von Reparations-Demontage – 1961, als das Gastarbeiterabkommen mit der Türkei geschlossen wurde, war die Bundesrepublik mit weitem Abstand die Exportnation Europas und lag mit ihrem Außenhandelsvolumen weltweit nur noch hinter den USA. 

Diese Leistung basierte auf amerikanischem Marshallplan-Geld, aber auch auf dem Arbeitsethos und der Tüchtigkeit der Deutschen. Diese historische Leistung sprechen deutsche Politiker ihrem Volk aber seit Jahren kontinuierlich ab – da ist Hendrik Wüst nicht der Erste. 

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Schon ein paar Sekunden logisches Nachdenken bringen die Geschichtslüge von den Deutschland aufbauenden Gastarbeitern aus der Türkei zum Einsturz. Warum sollten Gastarbeiter aus dem hinteren Anatolien in ein völlig kaputtes und am Boden liegendes Deutschland kommen, das sie dann ganz selbstlos wieder aufbauen? Zu gewinnen gab es hier 1945 schließlich nichts außer vielleicht ein paar Steckrüben.

Natürlich sind die Türken nicht als ein Volk von guten Samaritern hier eingewandert, um Berlin und Essen zu enttrümmern. Das waren die Trümmer-Frauen – die „Trümmer-Türken“ sind ein Produkt linker Phantasie. Die Trümmerfrauen hießen eben nicht Aische und Fatima, sondern Waltraut und Hannelore. Nein, mit dem deutschen Wiederaufbau und dem Beginn des wirtschaftlichen Aufschwungs der Bundesrepublik haben die Gastarbeiter – ob Italiener, Griechen oder Türken – nichts zu tun.

Die Türken waren nicht unsere Wohltäter – umgekehrt war es Deutschland, das – auch auf ausländischen Druck hin – der Türkei mit dem Anwerbeabkommen einen Gefallen tat. Dort stand ein Heer von Arbeitslosen, die wirtschaftlich und gesellschaftlich Druck im Kessel erzeugten. Knapp eine Million von ihnen wurden Gastarbeiter in Deutschland. 

Diese Gastarbeiter haben ihren verdienten Anteil am wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands, am Wachstum der 60er-Jahre – aber mehr nicht. Sie haben all das nicht geschaffen, sondern sind als Fremde Profiteure dieses Aufschwungs gewesen. Gastarbeiter brauchte die Bundesrepublik schließlich nur, weil die Wirtschaft schon so stark war, dass es längst mehr Jobs als Arbeitskräfte gab. Eigentlich ganz logisch.

Trotzdem erzählen gerade deutsche Politiker immer und immer wieder das Märchen der Trümmer-Türken, die Deutschland in Wahrheit aufgebaut hätten, während die Deutschen offenbar faul in der Sonne lagen. Schon 2004 behauptete das die Grünen-Politikerin Claudia Roth: Im Bayerischen Rundfunk sprach sie von Türken, „die dieses Land mit aufgebaut haben nach dem Zweiten Weltkrieg.“ Der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz erklärte 20 Jahre später, „Viele sogenannte Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter“ hätten „unser Land mit aufgebaut.“

Clan-Kuschler Ferat Koçak von den Linken behauptete noch vor wenigen Monaten im Bundestag: „Wer hat die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Straßen wieder aufgebaut? Es waren Gastarbeiter wie mein Opa, die unter schwersten Bedingungen die Straßen asphaltiert haben.“ Und Deutschlands Außenminister Johann Wadephul verbreitete diesen Mythos sogar amtlich in der türkischen Zeitung Hürriyet: „Es waren ganz entscheidend auch Frauen und Männer aus der Türkei, die mit harter Arbeit unter teils sehr schwierigen Umständen das sogenannte Wirtschaftswunder möglich gemacht haben – sie haben das moderne Industrieland Deutschland mit aufgebaut“, wurde er dort 2025 zitiert.

Dem muss entschieden widersprochen werden: schon im Dienste des Respekts vor den Deutschen, die Deutschland tatsächlich wieder aufgebaut haben. Das war eben nicht Koçak Senior aus dem kurdischen Dorf, sondern es waren die Deutschen selbst. Sie waren diejenigen, die „unter sehr schwierigen Umständen“, Herr Wadephul, ihr Land wieder aufrichteten. Wer sonst hätte es tun sollen?

Die Türken haben auch das Wirtschaftswunder nicht geschaffen – sondern sind als dessen Profiteure hierhergekommen. So langsam sollten wir es leid sein, dass deutsche Politiker deutsche Leistungen mit so viel Wollust anderen zuschreiben.

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306 Kommentare

  • Er will ihre Stimmen, mehr nicht.

    314
    • Der linke Wüst will nur die Stimmen der Türken.

      236
      • Lenz.: Und nichts anderes. Ich habe gerade mal nachgeschaut: Nach amtlichen Erhebungen besitzen in NRW 66.000 Personen eine doppelte Staatsangehörigkeit mit dem Schwerpunkt deutsch-türkisch. Nach allem, was ich bisher gehört habe, hat sich Wüst allerdings geschnitten, wenn er sich einbildet, dass die ausgerechnet CDU wählen würden.

        121
        • korrekt.
          Die fahren ganz andere Geschütze auf…nämlich Geld, seid Jahrzehnten, Geld was sie nicht selbst haben sondern dem Steuer und Sozialabgabenzahler stehlen.

          52
        • Gibt ja auch total kluge deutsch-türkische Menschen mit Herz und Verstand.

          5
      • @ Lenz

        APOLLINARIS-ZENSUR — KOMMENTARUNTERDRÜCKUNG !

        Mein an Lenz adressierter Kommentar um 19:28, in dem ich die historische Wahrheit bezüglich des türkisch/deutschen Gastarbeiterabkommens aufzeigte, hat der Zensor am Ende dieser Kommentarspalte ‚versteckt‘ … Es soll nicht bekannt werden, im Artikel verschwiegen, wie die damaligen US-Lakaien der deutschen Politiker-Kloake dem deutschen Volk irreparable Schäden zufügten …

        • So ist es, es galt uns zu schwächen. Haben Sie doch Prima geschafft. Jetzt haben wir sie an der Backe.

          7
    • Der kann ja in die Türkei abwandern, wäre eine Wohltat für Deutschland.

      156
    • Ich kenne selbst viele Türken, die seit Generationen in Köln leben.
      Nicht einer von ihnen wird den in Milch und Honig lebenden Kommunisten wählen. Diese Türken sind fleißig und wissen Fleiß zu schätzen.
      Sorry, der Kofferträger von Angela gehört nicht dazu.

      • Fleißige und ehrliche Türken, ich lach mich schlapp.

        • Ja, die gibt es. Meine ex-türkiische Ex-Kollegin hat nach ihren 3 Geburten keinen Baby-Urlaub genommen, sondern nach den 8 Wochen Zwangspause sofort wieder gearbeitet.
          Bei einer anderen türkischen Kollegin lief das nicht anders.

          -5
    • Dem eigenen Volk in den Rücken fallen.

      Etwas Schäbigeres gibt es kaum..

      • So sind sie halt, aber die Mehrheit hat die doch gewählt!

    • Und genau dafür verdient dieser Herz-Jesu-Sozialist namens Hendrik Josef, der hier ein zutiefst verlogenes Narrativ verbreitet, alle nur aufzubringende Verachtung. Dort, wo’s im Nordwesten nicht ganz so weihwässrig zuging, nannte man solche halbseidenen Personen ehemals „Schliekenfänger“…

  • Schlichtweg falsch. Und solche Politiker sind fehl am Platz.

    219
    • Das wird nichts helfen, sie lügen und lügen und lügen…

      „Die Türken haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut.“ – Claudia Roth (GRÜNE) am 05.10.2004

      „Die türkischen Gastarbeiter kamen unmittelbar nach dem Krieg, als Deutschland buchstäblich am Boden zerstört war.“ – Bilkay Öney (SPD) am 05.11.2011

      „Diese Menschen aus der Türkei, ihre Eltern sind für unser Land ungeheuer wichtig. Sie haben das Land aufgebaut.“ – Sigmar Gabriel (SPD) am 20.07.2017

      „Deutschland hat viel davon profitiert, dass Menschen aus anderen Teilen der Welt, insbesondere aus der Türkei, nach dem zweiten Weltkrieg zu uns gekommen sind und das Land aufgebaut haben.“ – Sigmar Gabriel (SPD) am 06.01.2018

      „Sie haben unser Land mit aufgebaut, sie haben es stark gemacht und sie gehören ins Herz unserer Gesellschaft.“ – Frank-Walter Steinmeier (SPD) beim Türkei-Besuch am 22.04.2024

      116
      • Lügen, vor allem derart offensichtliche, muss man nicht abkaufen. Aber Sie haben schon recht, nicht wenige tun das, und das noch äußerst bereitwillig.

        • Junge Menschen glauben das. Aber es gibt noch Menschen, die es live erlebt haben und anderes erzählen können. Aber das sind dann die Rechten, rassistischen. Denn es darf nicht sein, dass die Türken bis in die 90 iger, und darüber hinaus, noch nicht integriert waren, unsere Kultur ablehnten, unsere Sprache kaum sprachen und viele jahrelang vom Sozialamt lebten.

          74
      • Und lügen und lügen…

        „Wer hat die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Straßen wieder aufgebaut? 
        Es waren Gastarbeiter wie mein Opa, die unter schwersten Bedingungen die 
        Straßen asphaltiert haben.“ – Ferat Koçak (LINKE) im Bundestag am 25.06.2026

        „Ohne diese Menschen [türkische Migranten] wäre nicht möglich gewesen, wirtschaftlichen Aufschwung hinzukriegen nach dem Krieg.“ – Hendrik Wüst (CDU) am 28.09.2026

        Etc., etc., …

        • ropow5.: Wie jemand im WELT-Forum (dort war das Thema gestern schon der Aufreger…) leicht überspitzt schrieb: „Ich bin mal gespannt, wann der erste Politiker erzählt, dass die Deutschen zuvor in Höhlen wohnten und der Migrant ihnen Häuser baute und lesen und schreiben beibrachte….“ Und, was die schwierige Integration vieler Türken betrifft , statt dessen sehr zutreffend: „Vor gut 120 Jahren sind massenhaft Polen ins Ruhrgebiet eingewandert. Die und ihre Nachkommen haben sich in ein, zwei Generationen assimiliert. „

          47
        • Die labern alle dummen Unsinn. Warum sollten die Türken direkt nach dem Krieg nach Deutschland kommen?

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      • Die Türken haben sich ins gemachte Nest gesetzt und sich von unserem Staat auch noch Kindergeld und Krankenversicherung ins Heimatland transferieren lassen. Ohne in Deutschland arbeiten zu dürfen, hätten die sich in der Heimat keine Häuser bauen können.

        • Monddiamant.: Wobei man fairerweise sagen muss: Wenn unser Staat so dumm ist, Kinder- und Krankengeld (gerne auch noch für die halbe Sippe) im Ausland zu zahlen, weshalb sollten sie nicht zugreifen? Und dass der ganz überwiegende Teil der Gastarbeiter hart gearbeitet hat für sein Geld, kann man auch nicht bestreiten. Was sie später damit dann machen, geht uns – meine ich – rein gar nichts an.

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        • Diese Türken damals waren alle aus Ost-Anatolien. Stramm islamisch, Lehmhütten ohne Klo und fleisendes Wasser. Lebten von der Hand in den Mund. Die Türkei war froh, als sie diese Leute los war. Türken aus großstädten kamen erst viel später, waren gebildet und auch recht schnell integriert. Das waren die, die dann die ganzen Geschäfte aufmachten (von denen viele wieder zu sind, weil deren Kinder lieber Bürgergeld kassieren).

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      • Nach dem Aufbau durch die Türken ,
        kamen die Soldaten aus der Gefangenschaft zurück.🤠🥳

        • Dummes Geschwalle! Leiden Sie auch an „Long Tagesschau“?

          2
      • Und lügen und lügen…

        „Gast- und Vertragsarbeiter*innen kamen in den 50er bis 70er Jahren nach Deutschland. Sie haben unser Land mit aufgebaut.“ – Reem Alabali Radovan (SPD) am 23.07.2024

        „Viele sogenannte Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter … haben unser Land mit aufgebaut.“ – Olaf Scholz (SPD) am 19.08.2024

        „Es waren ganz entscheidend auch Frauen und Männer aus der Türkei, die … das sogenannte „Wirtschaftswunder“ möglich gemacht haben – sie haben das moderne Industrieland Deutschland mit aufgebaut.“ – Johann Wadephul (CDU) in Hürriyet am 17.10.2025

        „Migrantinnen und Migranten haben das Land aufgebaut.“ – Kassem Taher Saleh (GRÜNE) im Bundestag am 25.06.2026

        • ropow5.: Vor allem diese Reem Alabali Radovan – die gern und oft unser Geld im Ausland verteilt – muss es ja wissen: In Moskau geboren, zog sie erst Mitte 1996 nach Meck-Pom. Und auch dieser Kassem Taher Saleh kennt sich logischerweise da bestens aus: Im Irak geboren, zog er erst 2003 nach Sachsen. Wenn solche Leute mir mein Land erklären wollen, macht mich das immer besonders glücklich ……

          27
      • ropow5.: Vor allem auch diese Bilkay Öney wird sich auskennen: 1970 in der Türkei geboren, war sie vermutlich selbst am Aufbau Deutschlands beteiligt…

        • Die war schon 1945 Trümmerfrau in Berlin…

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      • Da kann man mal sehen, was für Geschichtsklitterer sich da nach oben laviert haben. Da dreht sich jedem Zeitzeugen der Magen um.

      • @rapow5 – Wer regiert uns?
        Sind das nur solche ungebildeten Gestalten?

        • Alle diese Leute haben eine Agenda.

          Auf sie hereinzufallen beginnt damit, sie für dumm zu halten.

          3
      • Es gibt einen älteren Artikel von Necla Kelec in der FAZ zu diesem Thema:
        „Die Kunst des Missverstehens“ aus dem Jahre 2011. Sie erwähnt die geopolitischen Gründe, (u.a. USA Stationierung von Atomwaffen in der Türkei und die darauf folgende Kubakrise ) welche zu dem Anwerbeabkommen führten.
        Die „Türken“ kamen erst nach 1961 – da war Deutschland aus dem Gröbsten heraus.
        https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/gastarbeiter-die-kunst-des-missverstehens-11502703.html
        Die Orientalen sind für ihre „Märchenerzählungen“ bekannt und berühmt …..

      • Sigmar Gabriel war genau so wie Merz Mitglied in der Atlantikbrücke- Club nur für Bonzen. Also wen wunderts?

    • Gudrun.: Eigentlich hat Herr Roland schon alles dazu gesagt, was es zu sagen gibt. Aber wenn man schon den Gastarbeitern unbedingt den Aufbau/das Wirtschaftswunder Deutschlands nach dem Krieg zuschreiben will , sollte es zumindest sachlich richtig sein: : Bei den ersten rd. 10.000 ausländischen Gastarbeitern, die im Laufe des Jahres 1956 eintrafen, handelte es sich um ITALIENER, sie gelten als die Pioniere der Ausländerbeschäftigung. Ab etwa 1960 folgen GRIECHEN und SPANIER, erst im November 1961 kamen die ersten Türken. „Der Laden brummte“ da längst; dass – auch – die Gastarbeiter ihren Anteil daran hatten, ihn am Laufen zu halten, man sie benötigte: Unbestritten. Weshalb ausgerechnet Wüst, in dessen Bundesland die meisten Türken wohnen, das Märchen von der türkischen Aufbauleistung wiederholt, darüber muss wohl kaum noch spekuliert werden.

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      • Danke.
        Weshalb? Ich habe da auch so eine Ahnung …

        • @Dwarsloeper
          Nicht 3, sondern 5, wenn ich mich recht erinnere, rät Erdogan.
          Und weiß Wüst, dass auch Türken die AfD wählen? Ich bezweifle das auch.

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        • Gudrun.: Die Ahnung dürfte Sie nicht trügen….. Aber Wüst täuscht sich. Er mag den Türken Honig um den Bart schmieren, aber wenn er sich einbildet, die seine alle „bildungsfern“, und das reiche für einen Wüst-Bonus aus, liegt er m.E. daneben. Meine nächste Frage wäre dann: Was macht der Typ überhaupt in der Türkei, und schleimt sich auch noch bei Erdogan ein? Weiß er nicht, was der den in der „Diaspora“ leben Türken regelmäßig rät?

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    • Ferda Ataman bekundet auch gern, man solle „Migranten dankbar“ sein, weil sie den Sozialstaat retten. (taz:) „Die Integrationsdebatte in Deutschland ist völlig verlogen. Es interessiert uns nur, wo die Integration gescheitert ist. Migranten … stehen in der ewigen Bringschuld, ebenso ihre Kinder und Enkel. Wir haben – abgesehen von Geflüchteten – noch nie Menschen reingelassen, um ihnen was Gutes zu tun. Wir haben sie immer nur einwandern lassen, weil wir fanden, das tut uns gut. Und obwohl wir es sind, die sie hier brauchen, erwarten wir gleichzeitig, dass sie Dankbarkeit zeigen. Meine Eltern und die vieler anderer haben sich kaputtgeschuftet für kleines Geld. Unser Sozialstaat wäre ohne Migration nicht denkbar. Ich fände es gut, wenn es das politische Signal gäbe: Migration gehört zu uns, und wir sind dankbar für das, was Migranten leisten.“ Wobei ja niemand Fachkräfte geringschätzt, erwerbstätige Ausländer sind nur nicht die einzige Zuwanderergruppe, die Migration ausmacht.

  • Ich kann diesen Selbsthass in Deutschland nicht mehr ertragen.
    Meine migrantischen Freunde und Familienangehörige übrigens auch nicht.
    Was ist aus uns geworden????

    170
    • Übsürdistan vülle Künne.

    • Im Mauerberlin dienten eben jene Linkstürken als Fuellmasse in Kreuzberg und später Neukölln.

      • Und die Hansis unter uns, die Füllmasse für das Assideutschtum

    • Lappen, lieber Lester; Lappen.😖

  • 80% aller Türken die ich kenne wählen heute AFD.

    • EddyEagle.: Ich habe zwar nur 8 Bekannte türkischer Herkunft, die auch wählen dürfen, aber die wählen ebenfalls alle die AfD. Und die legen überzeugend dar, weshalb …..

      • Deine Bekannten wählen alle nur AfD – du bist eben dabei in der Wahlurne…

        -42
        • Laetitia Macchiato. Die kennen diese Bekannten zumindest so gut, dass ich keinen Grund sehe, ihnen nicht zu glauben.

          17
      • Da ist wohl eher der Wunsch der Vater des Postings.

        -43
    • Meine ex-türkische Ex-Kollegin wählt auch AfD. Der stinkt es, dass diese Faulenzer von ihrem hart verdienten Geld sich einen schönen Lenz machen.

  • Und nicht zu vergessen die Heimatvertriebenen, die nach dem Krieg im Westen eine neue Heimat fanden und dort mit angepackt haben.

    • Bruder Kellermeister.: Nicht von mir, aber dennoch zutreffend…..:“Die Vertriebenen waren im Durchschnitt jünger und mobiler als die einheimische Bevölkerung. Sie brachten wertvolles Know-how, handwerkliche Fähigkeiten und akademische Qualifikationen mit. Als Arbeitskräfte und spätere Konsumenten kurbelten sie die Binnennachfrage massiv an. Beim Wiederaufbau der zerstörten Städte und im Wohnungsbau waren sie tragende Säulen“

      • Sie hatten ja auch nichts und mussten schwer ums Überleben kämpfen. Ein Flüchtlingsazubi aus Schlesien musste damals in einer Handwerkslehre für 50 Pfennig und eine Tomate in der Woche arbeiten, weiß ich aus Familienerzählungen. Dafür wäre kein Gastarbeiter nach Deutschland gekommen.

  • Die Türkei hatte vor dem Abkommen ihre Zustimmung zur Stationierung von US-Atomraketen nahe der Millionenstadt Izmir bereits erteilt, knüpfte diese jedoch an Bedingungen oder zumindest Erwartungen – und dies war ihr Druckmittel für das Abkommen. Das Öffnen des Links dauert ein bißchen, da der Artikel nur noch über eine Wayback-Maschine möglich ist: https://web.archive.org/web/20111111043304/https://www.derwesten.de/politik/als-die-gastarbeiter-aus-der-tuerkei-kamen-id5140180.html

  • Haben die auch die DDR aufgebaut?

    • Fred Bloggs.: Berechtige Frage…… Müssen dort wohl die Klassenbrüder vornehmlich aus Vietnam gewesen sein, sollte man denen mal sagen…

  • Ist das nicht schon „Hochverrat“?

  • Warum fällt das nicht unter „Fake News“ und all das, was die Politiker doch zensieren wollen?

  • Woher soll er das wissen? Er ist 1975 geboren.

    • Er weiß es. Er ist halt ein schäbiger Lump.

  • Die türkischen Gastarbeiter, die in den 1960er Jahren hier im Westen der damaligen Republik ankamen, fingen fast ausnahmslos als Bergleute beim EBV an. Das war zu einer Zeit, als das Zechensterben (1958) schon begonnen hatte.

    Zwischen 1958 und 1967 flossen laut WDR rund 16,7 Milliarden DM staatliche Hilfen in den Steinkohlebergbau. Überspitzt kann man also sagen, die türkischen Gastarbeiter wurden damals schon subventioniert. Das ist die Wahrheit!

  • Was so einige „Politiker“ von sich geben, ist ungeheuerlich: Die ersten sogenannten Gastarbeiter kamen Mitte der 1950er Jahre aus Italien in ein wieder aufgebautes und wirtschaftlich blühendes Land. Die Türken folgten 1961 (Anwerbeabkommen mit der Türkei). Bei durchweg allen angeworbenen Ausländern handelte es sich um Personen, die einfachste Hilfstätigkeiten ausführten, für die weder Berufserfahrung noch Deutschkenntnisse erforderlich waren, aber im Vergleich mit ihren Heimatländern sehr gut bezahlt waren und hinzu kam noch der hohe Wechselkursgewinn von DM zu z.B. türkischer Lira. Dadurch konnten die Gastarbeiter viel Geld in ihren Heimatländern investieren, die davon in hohem Maße profitierten.

    • Zur Klärung: die ersten italienischen Gastarbeiter kamen im Dezember 1955 nach Deutschland…

    • Sie kamen Mitte der 60er. Mitte der 50er wären Sie just zum Kriegsende 1945 gekommen. Die 60er sind die Jahre von 1951 – 1960.

      -26
      • „Die 60er sind die Jahre von 1951 – 1960.“

        Wer hat Ihnen denn diesen Unfug beigebracht???

        Die 60er sind die Jahre von 1960 bis 1969!

        Für Doofe: alle Jahre mit Neunzehnhundert-xx-undsechzig.

        • Es gibt die mathematisch-kalendarische Zählung und die umgangssprachliche Zählung. Das neunzehnte Jahrhundert war die Zeit von 1801 bis 1900, das zwanzigste Jahrhundert die Zeit von 1901 bis 2000. Das sechste Jahrzehnt war die Zeit von 1951 – 1960 und und das siebte Jahrzehnt (1961 – 1970), sie wurden deshalb oft als sechziger oder siebziger Jahre bezeichnet. Umgangssprachlich hat man sich nur an den Jahreszahlen mit einer 6 oder 7 drin orientiert. Sie finden die unterschiedlichen Zählweisen übrigens auch hier in den Kommentaren.

          -23
  • Dann darf auch mal erwähnt werden, warum es das Gastarbeiterabkommen gab: die USA wollten die Türkei in der NATO haben, das Gastarbeiterabkommen stärkte die Westbindung der Türkei und durch die Geldsendungen der Gastarbeiter in Deutschland die türkische Wirtschaft.
    Außerdem wirkte es politisch stabilisierend weil die Türkei ihre Arbeitslosen und damit Unzufriedenen exportieren konnte.
    Das Gastarbeiterabkommen half der Türkei und den geopolitischen Ambitionen der USA.
    In Deutschland waren die arbeitsintensiven Kohle- und Stahlindustrien bereits im Niedergang, von einem zusätzlichen Bedarf konnte keine Rede sein.
    Selbstverständlich hat so mancher deutsche Arbeitgeber gerne zugegriffen um mit geringeren Gehaltszahlungen an Türken seine eigene Gewinnmarge zu steigern.

    • Mit der Bildung ist es im Allgemeinen nicht weit her. Vielleicht nennt sich das Ganze aber Diplomatie und D signalisiert immer wieder, es bleibt wie es ist. Status Quo,
      Ich denke jeder Migrant damals in den sechsigern, und nicht vierziger Jahren wurde wie jeder andere am Band eingewiesen und entlohnt und empfängt bis heute eine üppige und angemessene Rente zu Recht. Deal.
      Wie es zu den heute noch gelebten weiteren Familienkreisweiten Kosten und generationenübergreifenenden Fremdleistungen mit der Türkei, nicht Italien?, nicht Griechenland? kommen konnte, erkläre ich mir mit den gescheiterten Beitrittsverhandlungen der Türkei zur EU. Mag falsch liegen, aber man wollte sie nicht. D hat die Türkei damals immer wieder vertröstet und wahrscheinlich, da damals oh Wirtschaftswunder, mit Geld und Zusagen grosszügig vertröstet. Kostenträchtige Verpflichtungen mit Reichweitenstärke, die
      man dem Kinde heutiger Zeit kaum mehr erklären kann.

      • Nö, das waren die Interessen der USA. Die wollten mit Kriegsschiffen ins Schwarze Merr und sie wallten, dass die Russen mit Kriegsschiffen nicht rauskamen. Da musste man der Türkei schon einiges bieten. Am besten natürlich auf Kosten anderer Länder.

    • 👍👍👍👍👍

    • Die bekamen Kohle, wenn sie die Türken einstellten, auch wenn die zu nichts zu gebrauchen waren. Bei vielen war kurz nach Hof kehren Schluss. Ziegen hüten gab es als Beruf eher nicht.

  • Die ersten Gastarbeiter im Rheinland waren Spanier. Die Türken kamen erst viel später.

    • Sollte der „Landesvater“ des Rheinlands das etwa nicht wissen?

  • Sie sind auch nicht unsere Freunde geworden.

  • Danke!

  • Suche Fotos von türkischen Trümmerfrauen. Zahle Höchstpreise!

    • Der war gut, danke.
      😂

    • Lumpazi: Auf Fotos kann man sehen, dass viele von denen – um ihr Haar zu schützen – ein Kopftuch trugen. Vielleicht könnte man ja da etwas drehen …..?

    • 🤣
      👍👍👍

    • Dürfte mit KI kein Problem sein.

    • Auf der Rückseite der 50 Pf Münze sieht man sie doch, mit Kopftuch, die Trümmer-Aische

  • Türkische Stimmen.
    Deutsche sollten die CDU aus demselben Grund MEIDEN!

    • Die Grünen, Roten und Linken sind bereits Islamparteien.
      Der Hauptgrund für den Besuch von Wüst beim Islam-Erdogan war, das dieser alle Türken Deutschlands zu Stimmen für die CDU bewegt und hundert Tausende hier im Land mobilisiert.
      Erdogan weiß, wenn die AFD regiert, verliert er hier Einfluss….

  • Dieser Mythos wird wohl jetzt gerne erzählt. Ich als „Boomer“ weiss es insofern besser, als in den 60ern es recht wenige Trümmergelände gab.

    • Als Kind wohnte ich in der Nähe von Hagen. Hagen wurde im WK2 stark zerstört. 1964 stand in der Nähe vom Bahnhof nur noch eine einzige ausgebombte Ruine.

  • Das westdeutsche Wirtschaftswunder begann nach der Erhardschen Währungsreform im Jahr 1948 und hatte seinen steilsten Aufschwung in den 1950er Jahren.

    Das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei wurde erst am 30. Oktober 1961 unterzeichnet – zu einer Zeit, als die Hauptphase des Wirtschaftswunders im Wesentlichen bereits vorüber war … Anfang 1962 lebten laut amtlichen Statistiken erst etwa 15.000 türkische Staatsbürger als Arbeitskräfte in Westdeutschland.

    1978 waren bereits 1,2 Millionen türkische Staatsangehörige in Deutschland registriert (Arbeitskräfte inklusive ihrer nachgezogenen Familienmitglieder). Bis zum Jahr 1980 wuchs diese Zahl auf 1,5 Millionen Menschen an.

    Mit dem Abgang Adenauers und dann Erhards kam das Krisenjahr 1967 …. und von da an ging es nie wieder aufwärts. Die Zahl der Arbeitslosen war ab 1973 konstant über 1 Millionen. Die Sockelarbeitslosigkeit etablierte sich; Türken waren überproportional arbeitslos.

  • Wer solche Falschaussagen macht, hat sein Gehalt und seine Pensionsansprüche nicht verdient.

  • Sozialismus = Lug und Trug

  • Welt-Artikel: Mit türkischen Gastarbeitern hat das deutsche Wirtschaftswunder nichts zu tun …In dieser Hochphase des „Wirtschaftswunders“ mit jährlichen BIP-Zuwachsraten zwischen fünf und elf Prozent stammten also 99,6 bis 96,9 Prozent der Beschäftigten aus Deutschland. https://www.welt.de/geschichte/article68f4ed7de848f25b0682f0a2/wadephuls-fehlleistung-mit-tuerkischen-gastarbeitern-hat-das-deutsche-wirtschaftswunder-nichts-zu-tun.html

  • Danke für die Klärung.

    Wie schaffen wir uns Deutsche, die nicht einknicken, sondern selbstbewußt Versuche zu ihrer Schwächung parieren?

    Ich finde es dringend nötig.

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