2,6 Millionen Euro
Rechnungshof rügt Förderpraxis – Druck auf Berliner Kultursenatorin wegen Antisemitismus-Projekten wächst
Der Berliner Rechnungshof bewertet die Vergabe von Fördermitteln für Antisemitismus-Projekte als „evident rechtswidrig“. Die Prüfung betrifft 13 Projekte mit einem Volumen von rund 2,6 Millionen Euro.
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Der Rechnungshof von Berlin hat die Vergabe von Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus in Berlin als „evident rechtswidrig“ bewertet. In einer offiziellen Mitteilung heißt es, die zuständige Senatsverwaltung habe bei der Bewilligung von Mitteln in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro grundlegende Vorgaben des Haushaltsrechts missachtet.
Konkret geht es um 13 Projekte, die als „von besonderer politischer Bedeutung“ eingestuft und außerhalb eines regulären Förderverfahrens bewilligt wurden. Nach Darstellung des Rechnungshofs seien die Anträge „ohne inhaltliche Prüfung“ genehmigt worden. Zudem seien die Projekte „ohne erkennbare Auswahlkriterien“ festgelegt worden.
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Weiter heißt es, zentrale Voraussetzungen für eine Förderung seien nicht geprüft worden. Dazu zählen laut Rechnungshof unter anderem die finanzielle Leistungsfähigkeit der Antragsteller, deren persönliche Zuverlässigkeit sowie die Frage, ob Eigenmittel eingebracht wurden. Unter diesen Umständen hätten die Mittel „nicht gewährt werden dürfen“.
Der Befund bezieht sich auf einen Teil eines größeren Fördertopfs, den das Berliner Abgeordnetenhaus nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 beschlossen hatte. Für Maßnahmen gegen Antisemitismus und zur Förderung des interreligiösen Dialogs wurden zusätzliche Mittel in Höhe von zehn Millionen Euro pro Jahr bereitgestellt.
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Neben einem offenen Förderaufruf wurde später ein zweiter Vergabeweg geschaffen. Dabei konnten Projekte ohne öffentliches Bewerbungsverfahren ausgewählt werden. Die Entscheidung über die Förderung lag bei der Hausleitung der zuständigen Senatsverwaltung.
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Nach einem Bericht des Rundfunk Berlin-Brandenburg hätten sechs der 13 geförderten Projekte nicht aus dem entsprechenden Haushaltstitel finanziert werden dürfen. Die Zuordnung der betroffenen Projekte ist bislang nicht öffentlich.
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Am 21. April 2026 wurde der Staatssekretär für gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Kulturverwaltung, Oliver Friederici, von seinen Aufgaben entbunden. Nach Angaben der Senatsverwaltung erfolgte dies im Zusammenhang mit dem vorliegenden Entwurf des Rechnungshof-Berichts und der geplanten Umsetzung der darin enthaltenen Empfehlungen.
Die Verantwortung für die erteilten Zuwendungsbescheide lag nach den vorliegenden Unterlagen bei der Hausleitung der Senatsverwaltung. Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson erklärte, die Verfahren künftig rechtssicher auszugestalten.
Die Affäre war bereits im Herbst 2025 durch Medienberichte bekannt geworden. Das Berliner Abgeordnetenhaus setzte im Dezember 2025 einen Untersuchungsausschuss ein. Dieser soll unter anderem klären, inwieweit der ehemalige Kultursenator Joe Chialo, die aktuelle Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson und Staatssekretär Oliver Friederici in die Förderentscheidungen eingebunden waren.
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Sie ist die erste Senatorin in der Geschichte Berlins ohne deutsche Staatsangehörigkeit.
Was so alles geht.
Und stellvertretendes Mitglied des Bundesrates seit 27.05.2025.
Apollo, bitte bleiben Sie dran und versuchen Sie herauszufinden, welche Projekte betroffen sind. Vielleicht ist ja auch der Verein dabei, über welchen der gewaltsame AfD „Protest“ in Erfurt finanziert wird. Das hätte dann richtig viel Sprengkraft.
Nix neues und keine Konsequenzen — nur Theater fürs Publikum– die Steuerzahler
Die Unseredemokratie scheint nur noch Antisemiten in wichtige Positionen zu katapultieren. Geschichte wiederholt sich !
„Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.“
Ingeborg Bachmann (*1926, †1973)
„Das Berliner Abgeordnetenhaus setzte im Dezember 2025 einen Untersuchungsausschuss ein…“
Vorbildlich für unsere Demokratie – wir müssen uns auf den Kampf gegen Rechts
konzentrieren!
Ich rüge Apollo für sinnlose Berichte…
„Antisemitismus Projekt“? Sie meinen Israel?
Raus mit dem Geld, der Schwager in der NGO will auch noch was davon haben.
Wir brauche ein Strafrecht für Politiker.
Sarah Wedl-Wilson – Womit WEDELT die denn ? Mit den dicken Schecks aus der Steuerkasse ?
Die Angelegenheit duftet ziemlich nach KLIENTELVERSORGUNG, mutmaßlich einschließlich der Terrorbande Antifa. Auch die Schlägertruppen der Politkaste wollen schließlich versorgt sein, unter irgendeinem x-beliebigen Deckmäntelchen.
Das ist mit Sicherheit auch strafrechtlich von Relevanz.
In der Reichskloake regiert das Antisemitenstadel..