Werbung:

Werbung:

Youtube

Nur Anti-AfD-Rede war noch abrufbar: Thalia Theater stellt nach Empörungswelle „Prozess gegen Deutschland“ wieder online

Das Thalia Theater hat die vollständige Aufzeichnung des „Prozess gegen Deutschland“ erneut auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Zuvor war das Video kurzzeitig offline, nur ein Ausschnitt mit einer Gegenrede zur AfD war noch öffentlich einsehbar.

Von

Der Publizist Harald Martenstein während seines Wortbeitrags. (Screenshot via Thalia Theater)

Werbung

Das Thalia Theater hat die vollständige Aufzeichnung der Veranstaltung „Prozess gegen Deutschland“ wieder auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Bei dem Bühnenformat handelt es sich um ein fiktives Gerichtsverfahren gegen die AfD, bei dem Experten, Juristen und weitere prominente Stimmen aus dem gesamten politischen Spektrum öffentlich über ein mögliches AfD-Verbot debattierten. Zuvor waren die Videos vorübergehend entfernt worden, lediglich ein Ausschnitt mit einer Gegenrede zur AfD blieb online.

In einem Hinweis erklärte das Theater, ursprünglich sei geplant gewesen, die Aufzeichnung nur für einen begrenzten Zeitraum von einer Woche online zur Verfügung zu stellen. Nach Angaben des Hauses sei diese zeitliche Begrenzung der Grund für die zwischenzeitliche Nichtverfügbarkeit gewesen. Beobachter verwiesen in diesem Zusammenhang darauf, dass eine einzelne Rede mit kritischem Bezug zur Alternative für Deutschland weiterhin abrufbar gewesen war, was zusätzliche Diskussionen auslöste.

Das Thalia Theater teilte auf Facebook mit, man habe sich nun entschieden, die vollständige Aufzeichnung wieder sichtbar zu machen und dauerhaft öffentlich bereitzustellen. „Ursprünglich war vorgesehen, die Aufzeichnung vom „Prozess gegen Deutschland“ nur begrenzt für eine Woche online zu zeigen“, schrieb man. Nun habe man „entschieden, auch auf Wunsch vieler Beteiligter und Interessierter, die Aufzeichnung wieder sichtbar zu schalten und sie weiterhin vollständig der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen“.

Des Weiteren seien „viele Ausschnitte der Veranstaltung wurden kopiert und im Netz verbreitet“, diese seien dann laut dem Theater „aus dem Zusammenhang gerissen und inhaltlich umgedeutet“, daher halte man es für „für wichtig, dass der gesamte Kontext vom „Prozess gegen Deutschland“ erhalten bleibt, um als Referenz und Quelle dienen zu können“. „Das Thalia Theater ist und bleibt ein Ort der Auseinandersetzung, allerdings verurteilen wir jede Form von Hass und Hetze“, erklärte man abschließend.

Click here to display content from Twitter.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von X.

Besonders die Rede des Publizisten Harald Martenstein wurde in den Sozialen Medien immer wieder aufgegriffen. Martenstein stellte gleich zu Beginn der Rede klar, dass das Verbot einer Partei, die derart hohe Zustimmungswerte wie die AfD verzeichnet, einem „Ende der Demokratie und ihrer Ersetzung durch etwas anderes“ gleichkäme. „Wie soll das neue System eigentlich heißen? Gelenkte Demokratie? Unsere Demokratie? Bestimmt fällt Ihnen ein schönerer Name ein“, sagte Martenstein weiter (mehr dazu hier).

Lesen Sie auch:

ha

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

27 Kommentare

  • Die Rede von Harald Martenstein gehört zum Besten, was man seit langem gehört hat.

    • An seiner Stelle hätte ich noch eine Schippe draufgelegt betreffend wer hatte die letzten Jahre die Verantwortung. Es war nicht die AfD!

    • Deshalb unbedingt ansehen:
      Die Rede von Robert Willacker auf einer fast identischen Vorgängerveranstaltung von Milo Rau, 2024 in Wien. „Anschläge auf die Demokratie – Wiener Prozesse“
      Bei der Rede von Willacker sind den versammelten LinksGrünen die Gesichter erstarrt.
      Absolut sehenswert und einfach köstlich!!

      https://www.youtube.com/watch?v=s63_8flX1zk

      • Ich habe es mir angesehen und kann nur sagen, Ja, absolut empfehlenswert!

    • Normalerweise müssen Rechte ja schweigen, damit Linke nicht zweifeln müssen.
      Aber jeder Deutsche sollte damit zwangsbeglückt werden. Zumindest einmal.

  • „Wir verurteilen jede Form von Hass und Hetze“. Wer will das nicht? Man kann Hass aber nicht verbieten. So wenig wie Liebe. Er entsteht leider von selbst, bzw. wird in der deutschen Sprache „geschürt“. Von wem? Tja.
    Es ist auch ein wenig schräg, immer nur den „Hass“ der einen Seite zu verurteilen, und den der anderen als „Haltung“ zu feiern.
    Wo immer man diesen Satz liest, weiß man, man ist auf der nichtssagend-populistischen Floskelargumentationsstufe angekommen.

    • Es ist auch noch die einzige Stufe, die diese „Argumentation“ (= reflexhafte Abwehr von anderen Meinungen) überhaupt hat – man kann also quasi gar nicht hinabsteigen, sondern der Ausgangspunkt ist bereits unterirdisch.

  • Habe ich das richtig verstanden, dass Thalia Theater hat zuerst nur gefällige „Auschnitte“ ins Netz gestellt und erst nach Protest den „gesamten Kontext“ wieder zur Verfügung gestellt und wirft gleichzeitig anderen vor, sie hätten „viele Ausschnitte der Veranstaltung (…) kopiert und im Netz verbreitet“, die „aus dem Zusammenhang gerissen und inhaltlich umgedeutet“ gewesen seien?

    • EIne Schande, dass ein Theater mit 30 Millionen Steuergeld zugeschmissen wird und so einen Dreck auf die Bühne bringt. Weg mit dieser Subvention bei Hass & Hetze, denn was anderes war diese Schundstück nicht.

    • Nein, die hatten das ganze „Verfahren“ online. Die Bewertung war extrem negativ (Verhältnis 1:10) und die Kommentare für das linke Klientel vernichtend. Danach hat man zuerst die Kommentarsektion abgeschaltet und dann beteiligte, rechte, YouTuber versucht nachträglich nochmals zu diffamieren. Scheint alles nichts gebracht zu haben. Um den Imageschaden zu begrenzen, nahm man das ganze offline. Da sich aber bspw bereits Achse Ost-West und Clownie des Themas angenommen haben und auf X entsprechend geteilt wurde, war auch das keine Lösung mehr für das linke Debakel

  • Überall nur noch linksgrüner Filz. Wie konnte es nur soweit kommen?

    • 1989/90: es wurde „vergessen“, die SED zu verbieten und die STASI-Schergen abzuurteilen und in den Knast zu stecken. Stattdessen wurde ein Genossin BKin und ein Genosse zum Alterspräsidenten des Bundestages gekürt, der unmissverständlich klarstellte, dass die Linke die Rechtsnachfolgepartei der SED ist. Es wurde nur der Name geändert. Der Gestank der menschenverachtenden Ideologie „Sozialismus/Kommunismus“ ist geblieben. Diese Ideologie hat weltweit ca. 100 Mio. Opfer gefordert. Der Sozislismus/Kommunismus ist ein gefährlicher Virus, der zunehmend Politiker der C-Parteien befällt. Aber wem wundert’s? Der Infektionsherd war ziemlich lange BK…

  • ….Bei dem Bühnenformat handelt es sich um ein fiktives Gerichtsverfahren gegen die AfD, bei dem Experten, Juristen und weitere prominente Stimmen aus dem gesamten politischen Spektrum öffentlich über ein mögliches AfD-Verbot debattierten….

    Diese Leute sind nur eine Minderheit, warum debattieren ausschließlich die über das Thema??? Was ist mit den Bürgern aus dem gesamten Parteienspektrums. Warum lässt man die nicht zu Wort kommen. Ein Bürger kann dann erklären warum er AfD wählt, was er von „unserer“ Demokratie hält etc. Solche Formate sind a. m. S. wertlos, weil sie nur einen winzigen Teil abbilden.

    • Warum? Weil diese Leute linke Idiologen sind und gar keine ehrliche Debatte wollen.

  • Ich fand es erstaunlich, dass vernünftige Rechte und nur das linksgrüne Narrativ wiederkäuende Linke eingeladen waren. Es scheint einige brauchbare Kulturschaffende zu geben, sehr mutig.

  • Keinerlei öffentliche Gelder sollten mehr in die linken Kulturbetriebe fließen dürfen.

  • Diese linken Amateure. 😂

    • Amateure und ahnungslose.

  • So sind sie, die Linken.
    War 33 auch so!

    • Ich bete für Sie.

  • Kurze Frage…WARUM wollte man das Video denn nur für 1 Woche online stellen…selbstverständlich von Anfang an? Gefielen vielleicht die Kommentare nicht? Ware es zu wenige Likes oder zu viele Dislikes? War vielleicht von Anfang an geplant, das Video als kostenpflichtige VHS Kassette zu verkaufen? 🙂 🙂 🙂

  • Blablabla..wie beim ÖRR. „Versehen“, „hätte nicht passieren dürfen..“ das übliche Geschwurbel. Komischerweise IMMER nur in die eine Richtung. Durchschaubar und unglaubwürdig.

  • Kann diesen Linken mal jemand das Internet erklären.. oh man

  • Freakshow.

  • Wieder einmal zeigt sich das die selbsternan ten Kreuzritter gegen Hass und Hetze die eigentlichen und größten Hasser und Hetzer sind. Da schreit der Dieb wieder einmal ganz laut „Haltet den Dieb“.

Werbung