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Sachsen-Anhalt

„Nationalhymne zum Schluss“: Bei einer AfD-Veranstaltung singen Siegmund und Chrupalla die DDR-Hymne mit

Zum Ende einer AfD-Diskussionsrunde in Dessau haben AfD-Bundeschef Tino Chrupalla und Ulrich Siegmund, der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt werden möchte, mit dem Kabarettisten Uwe Steimle die DDR-Hymne „Auferstanden aus Ruinen“ gesungen. Anschließend stimmte Chrupalla das Lied der Deutschen an.

Unter den entsetzten Blicken der Bürgerrechtlerin Antje Hermenau singen die anderen Diskussionsteilnehmer die DDR-Hymne. (Screenshot via YouTube/LandesverbandAfDSachsen-Anhalt)

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Bei einer Diskussionsveranstaltung der AfD Sachsen-Anhalt am Dienstagabend in Dessau ist neben der deutschen Nationalhymne auch die frühere Nationalhymne der DDR gesungen worden. Unter dem Titel „Keen Getue, keen Gemache, für den Frieden!“ diskutierten der AfD-Bundesvorsitzende Tino Chrupalla, der Landtags-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, der Schauspieler und Kabarettist Uwe Steimle und die frühere Grünen-Politikerin Antje Hermenau dort über das Thema „Frieden“ und die Zukunft der AfD – unter anderem in der Landesregierung von Sachsen-Anhalt.

Nach Ende der Diskussion stimmte Steimle, begleitet von einem Tubisten, zunächst ein eigenes, zu Corona-Zeiten geschriebenes Lied mit dem von Juri Gagarin entlehnten Titel „Los geht’s“ an, dessen Melodie sich teilweise an den bekannten Kanon in D-Dur des barocken Komponisten Johann Pachelbel anlehnt – dieser wurde nicht nur von Mozart und in der Popmusik verschiedentlich aufgegriffen, sondern liegt auch der früheren sowjetischen und heutigen russischen Nationalhymne zugrunde.

Steimle äußerte den Wunsch, sein Lied könne zur „Hymne der AfD“ werden, da es Hoffnung vermittle. „Heimat, Frieden und Freiheit“ seien die Kernpunkte des Liedes – die drei Begriffe werden im Songtext in verschiedenste Kontexte gesetzt. Mit denen, die diese Werte nicht unterschrieben, rede man nicht, meinte Steimle unter dem Applaus von Chrupalla und Siegmund; viele Gäste der Veranstaltung erhoben sich von ihren Plätzen.

Anschließend schien Steimle die Veranstaltung beenden zu wollen – Chrupalla erklärte allerdings, man wolle „noch die Nationalhymne zum Schluss singen. Das machen wir immer in Sachsen-Anhalt!“ Auf die Aufforderung an Steimle, die „deutsche Nationalhymne“ anzustimmen – garniert mit der ironischen Bemerkung „Kennst du die?“ – begann Steimle zu singen: „Auferstanden aus Ruinen, und der Zukunft zugewandt“. Das war die Hymne der früheren DDR.

Zunächst schien Chrupalla noch widersprechen zu wollen und rief: „nein, die andere!“. Die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Hermenau seufzte: „nein, nein, nein, nein, nein!“ Steimle, der Tubist und Teile des Publikums meinten es allerdings ernst und ließen nicht von ihrem Gesang ab. Bei den Worten „Deutschland, einig Vaterland“ stimmten auch Siegmund und Chrupalla erstmals ein.

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Nachdem die Situation den AfD-Spitzenpolitikern zunächst unangenehm zu sein schien, sangen sie gegen Ende der ersten Strophe doch sichtlich erfreut mit. Anschließend erklärte Steimle, er könne „nur die Hymne“ – woraufhin Chrupalla herzhaft lachte und klatschte, DDR-Gegnerin Hermenau hingegen vehement widersprach: Man müsse „die westdeutsche och singen, wir müssen beide singen“.

Chrupalla ergriff daraufhin erneut das Wort und betonte die Bedeutung der deutschen Nationalhymne als „gesamtdeutsche“ Hymne. Nach kurzem Dialog auf der Bühne – und großem Lob für die DDR-Hymne von Steimle – stimmte sodann Chrupalla die dritte Strophe des Liedes der Deutschen an. Auch Steimle und alle anderen auf der Bühne beteiligten sich am Absingen dieser Hymne.

Siegmund, der mit einer absoluten Mehrheit für die AfD Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt werden möchte, ist erst 1990 geboren, hat also die Regierungszeit der SED selbst gar nicht erlebt. Das Absingen der Nationalhymne ist in der DDR sogar bereits in den 1970er-Jahren unüblich geworden. Damals erkannte die DDR-Führung, dass das in der ersten Strophe der Hymne formulierte Ziel „Deutschland, einig Vaterland“ auf absehbare Zeit nicht (unter kommunistischer Führung) zu erreichen sein würde und sich die anderen im Text auftauchenden Vorstellungen ebenso wenig bewahrheitet hatten.

In den letzten beiden Jahrzehnten des DDR-Regimes wurde die Hymne daher meist nur instrumental dargeboten. Zuvor war die Hymne allerdings sehr präsent und wurde beispielsweise bei Jugendweihen und anderen feierlichen Anlässen gespielt und gesungen. Der Text ist daher gerade älteren Ostdeutschen sehr wohl gut bekannt.

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498 Kommentare

  • Hä? Sorry, obwohl ich AfD-Wähler bin, finde ich das absolut unmöglich!
    Weder aus Spaß noch zur Freude sollte man die Hymne dieses sozialistischen Unrechtsstaates singen!

    Über 1.000 Menschen, die im Westen in Freiheit leben wollten, wurden an der deutsch-deutschen Grenze durch die Sozialisten umgebracht.

    Widerlich!

    236
    • Der Steimle wollte wohl lustig sein….

      • der uwe voellig durchgeknallt. – im westwohlstand mit dem merzedes vor der tuer singen sie die nationalhymne der DDR. wieviel mauertote gab es doch gleich ?

        • Jeder Mauertote ist einer zu viel. Leider wurden diese durch die Zahl der Messertoten im wiedervereinten Deutschland übertroffen.

          52
        • Was Satire ist, entzieht sich vielen.

          Im übrigen geht es hier nicht um Mauertote sondern die Identität der Ostdeutschen.

          36
        • @Norbert1, bitte nicht entschuldigen. Mit Ihrer Argumentation versuchen Sie, diesen absoluten Fauxpas zu verharmlosen.

          -10
        • Also dieLINKE, Mauermörderpartei, wird von der CDU hofiert, da ist das Singen der DDR-Hymne das geringere Problem.

          17
        • „Im übrigen geht es hier nicht um Mauertote sondern die Identität der Ostdeutschen.“

          Und genau DIE, ist ja auch das Problem!
          Ihr werdet eure DDR-Identität nie mehr los. Und das wollt ihr ja auch gar nicht. Ihr hütet, beschützt u. pflegt sie wie einen heiligen Gral, besser als eure Kinder. Frage: warum musste die Mauer weg? Ich erwarte außnahmsweise mal eine ehrliche Antwort. Kein Taqiyya!!

          3
      • Tumor ist, wenn man trotzdem lacht.

      • „Der Steimle wollte …“?
        Pardon, ABER hat Herr Steimle jetzt etwa den unauffindbaren Bock geschossen?
        Haben Sie eine Antwort darauf, dass Apollo – das Magazin für zunehmende Meinungszensur – auch dazu(!) wieder keinen – KEINEN – Link auf das Geschehen rausrückt, oder hier nichtmals ein Web-Link seitens der Kommentare(!) darauf erscheint?
        Geschätzt 80 – 90% der Kommentare hier sind tumbe Anbisse auf die seitens AN immer vollends gewollt ausgeworfenen Massenaufregungsköder (meine Meinung!).
        Also: Haben Sie eine Antwort darauf?
        Das vom zumindest halbwegs gewogenen, zumindest halbwegs neutralen Außen gut erkennbare AN-Motto „Hauptsache die Leute immer wieder zusammenkehren, indem man sie maximal aufregt“ geht hier leider wieder maximal auf.
        Ich glaube auch nicht, dass AN jemals eine journalistische Seele haben wird.
        Jahrmarkt der Eitelkeiten.
        Frau Schwarz scheint das Schiff möglicherweise schon verlassen haben.

        -41
        • @Andreas Thalmann – Sie haben natürlich völlig Recht , aber es ist dumm solch eine Steilvorlage zur Diskriminierung zu bieten!

          @Hackbarth Schleuser – AN liefert keine Steilvorlage gegen die AfD, das macht diese hier schon ganz allein und AN berichtet nur darüber.
          Sie wollen doch sicher nicht das über solche Dinge nicht berichtet wird sondern nur das was positiv für die Partei ist?
          Das ist doch das was man im umgekehrten Fall den Mainstream Medien zu Recht vorwirft.

          7
        • Haben Sie eine Antwort darauf, dass Apollo – das Magazin für zunehmende Meinungszensur – auch dazu(!) wieder keinen – KEINEN – Link auf das Geschehen rausrückt, oder hier nichtmals ein Web-Link seitens der Kommentare(!) darauf erscheint?

          https://www.youtube.com/live/GT3HE6Ude60?t=8069s
          Der Link ist im Text. Zeile 1.

          34
        • „„Hauptsache die Leute immer wieder zusammenkehren, indem man sie maximal aufregt“ geht hier leider wieder maximal auf.“ Wobei ich mich in diesem Fall frage, ob und wieso A.N. hier Steilvorlagen für aktuelle Stunden gegen die AfD im Bundestag liefert.

          5
        • treffender Kommentar @ajadawajawat

          -19
    • Chrissen, es ist eigentlich witzig wie sehr man sich darüber empören kann! Gegen die Textpassagen „Auferstanden aus Ruinen“ und „Deutschland, einig Vaterland“ kann man sicher nichts sagen, sie sind auf jeden Fall besser als „Deutschland über alles“

      • Auferstanden aus Ruinen“ und „Deutschland, einig Vaterland“

        So wird es kommen wenn dann mal die echte und wahre Opposition das Altparteienkartell politisch besiegt haben wird !

        Nur leider erst dann wenn „Auferstanden aus Ruinen“ mal wieder zutreffend ist ! Hoffe dass wir dann auch mal wieder ein einig Vaterland werden sein können .
        Also die Textpassagen sind absolut IO. Nur leider falsche Urheber !

      • Der Forist Chrissen hat- und wird nicht begriffen, dass die Mauertoten sich tragisch in ihrem Ziel geirrt hatten. Im Westen lauert der europäische Neofaschismus, der heute versucht die AfD zu verbieten, und sonst die Welt brutalisiert. Die DDR Hymne hat mehr Würde als die der BRD. Und das sage ich als Wessi. Die Ossis sollten sich ihre Vergangenheit nicht madig machen lassen. Sie haben sich gut geschlagen, und sie waren es, die das Land wieder vereinten. Wir Wessis haben nur abgestaubt.

    • Hallo Chrissen (der Echte), hier mal der Text zur Nationalhymne der DDR die übrigens vom Regime zensiert wurde und dann erklären was daran schlecht ist.

      1. Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt,
      Lass uns dir zum Guten dienen, Deutschland, einig Vaterland.
      Alte Not gilt es zu zwingen und wir zwingen sie vereint,
      denn es muss uns doch gelingen,
      dass die Sonne schön wie nie
      |: Über Deutschland scheint. 😐

      2. Glück und Frieden sei beschieden
      Deutschland, unserm Vaterland.
      Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
      reicht den Völkern eure Hand.
      Wenn wir brüderlich uns einen,
      schlagen wird des Volkes Feind!
      Lasst das Licht des Friedens scheinen,
      dass nie eine Mutter mehr
      |: Ihren Sohn beweint. 😐

      3. Lasst uns pflügen, lasst uns bauen,
      Lernt und schafft wie nie zuvor und der eignen Kraft vertrauend, steigt ein frei Geschlecht empor.
      Deutsche Jugend, bestes Streben unsres Volks in dir vereint,
      wirst du Deutschland neues Leben,
      Und die Sonne schön wie nie
      |: Über Deutschland scheint. 😐

    • @Chrissen (der Echte) da kann ich nur zustimmen, solche Aktionen machen die Partei wenig glaubwürdig und hilft gerade jetzt Herrn Siegmund sicher wenig. Nein, eine ganz ganz schlechte Idee, – egal wie gut oder schön das Lied nun sein mag.

    • Dann überlegen Sie mal, warum in der späten DDR der Text dieser wunderschönen, und wie ich finde, viel schöneren Hymne als des Fallersleben-Liedes nicht mehr gesungen wurde!

    • Ich sehe das nicht so kritisch. Die Menschen haben rund 40 Jahre in dem Konstrukt „DDR“ gelebt. Selbst in einer Diktatur entwickelt sich bei den Bürgern eine Identität, ein Bezug zu Ihrer Heimat.

      Wenn Steimle die ehemalige DDR-Hymne anstimmt – aus Spaß oder aus Nostalgiegründen – kann ich das nachvollziehen. Wie wollen wir denn künftig im Deutschand n.S. (nach dem Sozialismus) mit der Hymne oder der Deutschlandflagge verfahren? Für mich sind das für immer Bestandteile meiner Identität, trotz dem Unrecht, das momentan geschieht.

    • Als Wessie sage ich mal: Nach Ampel und Ro/Schwarz können wir froh sein, wenn die deutsche Wirtschaft aus den Ruinen wieder aufersteht.

      • Und GENAU SO hat es der Steimle gemeint!

        Wer sich einen SATIRIKER einlädt, muss mit Satire rechnen.
        Wer sich hingegen einen Komiker als „Experten“ einlädt, erwartet NICHTS Lustiges.

    • Also offiziell gab es 104 Tote Flüchtlinge an der Mauer bzw. Grüne Grenze. Seit 1992 starben 120 Bundeswehrsoldaten bei Einsetzen im Ausland, welche laut dem ursprünglichen GG nie vorgesehen waren.

    • Das war ein Kompromiß; hinter der Bühne hatten sie schon die Internationale geübt.

    • Dass das Singen des Textes aber in der DDR nicht mehr genehm war, wegen des Inhalts (Deutschland einig Vaterland), das ist Ihnen bekannt?

      Und dass das Singen eben genau dieses (quasi verbotenen) Textes auch eine Form von Widerstand gegen die damaligen Zustände darstellt, wenn man genau diesen Text nun eben doch singt, sehen Sie nicht so?
      Man kann es eben so oder so interpretieren.

    • Die „Internationale“ ansingen!

      • „… absingen der deutschen …“ kann man auch so lesen;
        „Abgesang der Deutschen“.
        Den Eindruck hab ich zumindest wenn ich mich durch die Kommentare lese…

    • OHNE Not auf der Zielgeraden, solch Aktionen nutzen mit Sicherheit nicht.

      Auch wenn nun ein Land dank linksgrünem Krieg wieder ruiniert wurde, bedarf es nicht dem Loblied der Mauerschützenpartei mit millionenfachem Opfer von Unterdrückung, Überwachung bis hin zum Tod.

      Eine Alternative sein zu wollen, sollte eben nicht nur dem Merkel-Regime und folgende gelten, sondern auch 45 Jahre SBZ.

      • DEUTSCHLAND, DEUTSCHLAND ÜBER ALLES…
        …hat der Welt nur Segen gebracht.?.!.?.

    • Was für Trottel. Mit dem peinlichen Steimle verk…. die das noch auf den letzten Metern. Schade! Aber da kann man sich dann auch nicht beschweren.

      • Stimmt, diese Aktion ist an strategischer Dummheit nicht zu überbieten.

      • als ob DAS die Leute interessieren würde. ich verstehe die Satire in dieser Aktion durchaus. das ist ein Nicht-Artikel. aber wer mag, darf sich gern aufregen.

    • „wurde die DDR-Hymne „Auferstanden aus Ruinen“ gesungen.“ Die Bunte Vielfalt Hymne darf ja nicht gesungen werden und die Regenbogen Hymne ist noch nicht fertig ,also hat schon mal die künftige Hymne gesungen , dürfte doch Anklang bei den Polit Oberen finden.. Ausserdem „wo man singt ,da lass dich ruhig nieder.😂🤣

    • Die DDR hat ihrem Volk das deutschsein nicht genommen. Im Gegenteil.
      Die BRD heute nimmt den Ostdeutschen wie den Westdeutschen das deutschsein, wobei besonders den Norddeutschen und nrwlern dies sogar gefällt.

      Ohne direkt vergleichen zu wollen, meiner Meinung nach hat die heutige BRD viel mehr Menschen auf dem Gewissen als die DDR.

      Eines aber bleibt:Die Deutschen können nicht „Staat“. Das endet immer im Chaos.

    • Und die Hymne der BRD wurde vorher von einen Regime genutzt, dass Millionen Menschen ermordet hat.

      • Genutzt, aber nicht komponiert und getextet.

      • …wollte ich auch erst schreiben…
        Aber das stimmt so nicht. (der Daumen ist nicht von mir)

    • Das muss diese DDR 2.0 sein, von der immer wieder geredet wird.

      -14
      • genau, fehlt aber noch die Mauer 2.0

        • Die ist doch schon lange da. Nennt sich „Brandmauer“. Obwohl, „Brandt-Mauer“ wäre vielleicht besser. Willy Brandt war übrigens mal Vorsitzender der „Sozialistischen Internationale“.

          1
        • @Micha, die Brandtmauer steht an Neisse und Oder.

          0
    • Tja.
      Bin zwar ein Troll, aber gesagt habe ich das schon oft, auf welchem Humus die AfD wächst.

      -18
    • Warum denn nicht? Der verbotene Text ist doch schön. „Deutschland einig Vaterland“ Das würden die links, grünen,schwarzen, roten heut niemals über ihre Lippen bringen. Ich bin in der DDR aufgewachsen und habe es gehasst. Aber der Text ist zu Teilen das, was die heutige Politikerkommune nicht hören will. Alles gut.

    • Unglaublich dass der Sigmund hier mitgespielt hat.

      • @BerndS:
        1. Herr Chrupalla und Herr Siegmund haben gar nicht mitgesungen, wie auf dem Video zu sehen und zu hören ist.
        2. Weiter oben in den Kommentaren ist der vollständige Text der DDR-Hymmne zu sehen und zu lesen. Was ist daran zu beanstanden?
        3. In der DDR selbst war diese Hymmne, zumindest was Strophe 2 und 3 betrifft nicht erwünscht, wenn nicht sogar verboten.
        Ich habe noch mal nachgeschaut. Dort heißt es ganz offiziell:
        …jedoch war das Singen des Textes ab Anfang der 1970er Jahre offiziell untersagt.
        Der Grund für das TextverbotDer Text von Johannes R. Becher enthielt die Zeile „Deutschland, einig Vaterland“. Als die SED unter Erich Honecker ab 1971 ihre Politik der Abgrenzung vorantrieb und die Idee der Wiedervereinigung aufgab, wurde diese Textpassage politisch inakzeptabel. Das Verbot des Singens wurde erst im Januar 1990, in der Endphase der DDR, wieder aufgehoben.
        Quelle: Wikipedia.

        • Nummer 1 ist eine Lüge!
          Warum lügen Sie so frech?

          1
      • Ich glaubte auch, dass Siegmund intelligenter ist. Hab mich wohl geirrt.

        • …glaubte ich auch von den meisten Kommentarschreibern…

          0
    • Nur zur Info: „Deutschland einig Vaterland“ war neben „Wir sind das Volk“ und „Wir sind ein Volk“ ebenfalls eines Sprüche auf den Spruchbändern, mit denen die Ostdeutschen 1989 auf die Straße gingen. Und ohne diese Ostdeutschen wäre es nicht zur Wiedervereinigung gekommen.
      Offenbar ist „Deutschland einig Vaterland“ inzwischen längst wieder Thema, so wie sich die Menschen von den Parteischranzen der Brandmauerblockflöten, von den Haltungsjournalisten, und von den woken Spinnern, die mit dem Begriff „Vaterland“ nichts anzufangen wissen, in Deutschland haben spalten lassen. In den Köpfen.

    • Einfach mal informieren, bevor man dummes Zeug schreibt ☺️. Der Text war seit 1971 verboten… Ich finde diesen Text klasse

    • Das ist genauso ein „Spaß“, als wenn Leute das Horst-Wessel-Lied singen würden! Einfach nur widerlich!

    • bei den schwachsinnigen Kommentaren hier unten glaub ich, die Schreiber wollen die Wähler von der AfD wegbringen…
      WARNUNG! ALLES U-BOOTE!

    • „Weder aus Spaß noch zur Freude sollte man die Hymne dieses sozialistischen Unrechtsstaates singen!“
      —–
      Welche der beiden Hymnen meinen Sie genau?

      • Ich will meine geliebte DDR, die Ostmark und die Aktuelle Kamera zurück.
        Stahl Riesa, Dynamo Berlin, das waren noch echte Sportvereine.
        AfD – weil die im Westen nichts werden, wollen sie uns einfangen.
        Aber wir wählen die nicht. Meine Deutschlandfahne hat noch Hammer und Sichel!!!

        -26
        • Bautzen, Stacheldraht, Selbstschussanlagen, Mauertote und und und. Haste alles vergessen.

          12
        • Und die Zylinderkopfdichtung für den Wartburg gab es nur in Polen

          6
        • Hammer und Sichel sind in der UdSSR-Flagge!

          1
        • KEINE AHNUNG von der DDR-Staatsflagge!
          … und vom Rest genau so viel!…

          1
    • In der AfD sind unheumich viele, die links sind – aber zu blöde, es selbst zu bemerken.

      • Ja. Man redet sich den Mund in Fransen über das offensichtliche, das jeder sehen kann — wenn er nur will.

      • Das trifft auch auf Rechtextreme in allen anderen Parteien zu.

  • Als „Wessi“ muss ich eingestehen, dass ich sowohl Text als auch Melodie der alten DDR Hymne schlicht sehr schön finde. Aber es ist nun einmal die Hymne eines verbrecherischen Regimes, unter dem Millionen von Landsleuten schwer gelitten haben. Eigentlich sollte es sich daher von selbst verstehen, dass man das Lied nicht auf einer offiziellen Parteiveranstaltung zum Besten gibt.

    132
    • Egal, es ist eine wunderschöne Hymne!

      • Was keiner der Empörten hier erwähnt:
        Der gesungene Originaltext der Hymne von Johannes Becher war in der DDR seit 1970 praktisch verboten, weil zu gesamtdeutsch patriotisch. Und wurde beim Sturz des SED-Regimes von den Demonstranten gesungen.
        Also beruhigt euch wieder, ihr Empörten.

        • Danke, das hätte eigentlich bei korrekter Recherche in den Artikel gehört.

          59
        • Es gibt also kein Grund sich darüber zu empören.
          Mir wäre es aber lieber gewesen man hätte darauf verzichtet.
          Man sieht ja es wie sowas wieder gegen die AFD genutzt wird.

          1
        • @ Löwe: es ist NUR ein Bericht… kein Artikel.

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        • Das macht den Bock nicht fett!
          65 Mio. Westdeutsche lassen sich von 16 Mio. Ostdeutschen keine Hymne auf’s Auge drücken. Soviel sollte einem denkenden Menschen klar sein.

          -11
      • Als neue Hymne der Bundesrepublik nach dem Krieg wurde (von Theodor Heuss?) die ‚Ode an die Freude‘ von Beethoven vorgeschlagen. Ein mächtiges Kunstwerk, aber das wurde abgelehnt. Man wollte – oder wurde dazu verdonnert? – lieber den amputierten Text. Nach der Wiedervereinigung hätte noch einmal eine Chance bestanden. Im Nachhinein muss man sagen: Glück gehabt. Diese Republik hat Beethoven nicht verdient.

      • sie haben alle auch die westhymne gesungen. die ddr hymne sang nur der kleine sachsen-clown uwe, nicht die anderen. – da sie alle ueberhaupt nicht singen koennen war es ein graus zuzuhoeren.

        • Hubert55
          Der Wessi kann weder das eine noch das andere!
          An Geschichte desinteressiert und falsch informiert!

          4
        • Unsinn!
          Es war genau umgekehrt! Was ja auch kein Wunder ist.
          Übrigens können die Westdeutschen die BRD-Hymne natürlich auch besser als die DDR-Hymne.

          0
    • @Paul S:
      Lesen Sie mal den Text dieser Hymmne, der von Anfang 1970 bis 1990 selbst in der DDR verboten war.

      • Vergessen Sie das. An diesem Beispiel wird deutlich, dass AN niemals das Medium einer deutschen Alternative sein kann, und sein wird. Es ist ein Medium derjenigen, die unsere Pipeline gesprengt haben. Und das sind nicht unsere Freunde.

    • Problem: was hätte die beiden denn machen sollen, wenn Steimle das anfängt zu singen? Ihm das Micro aus der Hand schlagen? Wohl kaum. Also macht man eben gute Miene…

      Und wenn man bedenkt, dass der Text der Hymne in der DDR quasi verboten war, so empfinde ich das Singen auch als eine Art Widerstand. Zumal Deutschland einig Vaterland doch eigentlich eine schöne Sache wäre, aber ist es ja schon lange nicht mehr, weil die Gesellschaft immer mehr gespalten wird. 🙁

      Dass wir uns über so eine Sache überhaupt unterhalten, zeigt doch schon, wie dünnhäutig alle geworden sind. Wer jetzt meint, er könne AfD DESWEGEN nicht mehr wählen, der soll aber bitte hinterher nicht jammern, dass alles so schrecklich geworden ist. Genau dieses Aufbauschen trägt doch dazu bei, dass irgendwann keiner mal mehr „pieps“ machen kann. Und: wer hat noch nie einen Fehler gemacht?

    • „Aber es ist nun einmal die Hymne eines verbrecherischen Regimes, unter dem Millionen von Landsleuten schwer gelitten haben.“
      Seh ich anders:
      Der Text der DDR-Hymne war und ist nach wie vor ok.
      Schreiben Sie sogar selbst.
      Die Kommunisten in der DDRei haben den aber nicht wirklich verstanden – Sie kritisieren hier das eigentliche Problem NICHT.
      „Eigentlich sollte es sich daher von selbst verstehen, dass man das Lied nicht auf einer offiziellen Parteiveranstaltung zum Besten gibt.“
      Dazu sag ich einfach nein: Denn der Text ist ok,
      und das nun auf der Veranstaltung zu präsentieren, entlarvt die SED-Diktatur geradezu. Weil die sich eben nicht an dem Text orientiert haben.
      Ihr Post erscheint mir deshalb als unlogisch…
      „Wessi-Logik“ vielleicht 😉

      • „auferstanden aus ruinen und der zukunft zugewandt…“ so fing die hymne an. zum ende der DDR im november 1989 wohnte ich in berlin prenzlauer berg, choriner strasse. fast der ganze bezirk sah aus wie die ruinen von 1945. wir hatten ofenheizung, aussentoilette, jeden morgen kohle aus dem keller holen. 200 meter vom haus weg war die mauer. das haben viele vergessen, die jetzt in seliger erinnerung die ddr besingen.

        • Die dt. Teilung ist ein bisschen komplizierter, als nur die Lebensverhältnisse zu vergleichen. Die DDR zahlte im Gegensatz zur BRD die ganzen Reparationen an die SU allein, während der Westen das ERP der USA genießen durfte. Ich glaube, ohne diese enormen Finanzspritzen und Hilfsprogramme bei gleichzeitigem Verzicht auf Schadenersatzleistungen hätte es der Westen mit dem Aufbau genauso schwer gehabt wie die DDR.

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        • Und die „Brüder und Schwestern in der West Zone haben auch fleissig mitgeholfen ,dass das auch so bleiben sollte..

          3
        • Frau OST,
          Die Bundesrepublik Deutschland zahlte den Westalliierten keine direkten finanziellen Reparationszahlungen, da die Kriegsschäden nach 1945 primär durch Demontagen und Beschlagnahmen beglichen wurden. Im Londoner Schuldenabkommen von 1953 einigte man sich jedoch auf eine Summe von 13,73 Milliarden DM für alliierte Vorkriegs- und Nachkriegsschulden, die in Raten abbezahlt wurden.

          1
      • Keiner will die DDR zurück !!!
        …Deutschland einig Vaterland…
        Ab Anfang der 1970er Jahre bis zum Januar 1990 wurde der Text der DDR-Nationalhymne „Auferstanden aus Ruinen“ offiziell nicht mehr gesungen.
        Der Grund dafür war die Liedzeile „Deutschland, einig Vaterland“. Diese Zeile passte nicht mehr zur offiziellen Politik der DDR. Unter dem Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker betrieb die SED eine strikte Politik der Abgrenzung von der Bundesrepublik Deutschland und gab das Ziel eines gemeinsamen deutschen Staates zunehmend auf.
        Da gilt wieder bei den Kommentaren: Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, beim W……. ist es andersrum. Sorry. Aber das sehe ich in vielen Kommentaren.
        Schaut mal Winters Woche.

      • Das verstehen die Wessis leider nicht.

        • Weil es irre ist.

          0
      • Es ist nun mal die DDR-Hymne, die Hymne eines Verbrecherstaates. Aber halt, „es war nicht alles schlecht in…..“ – dieses Gequatsche ist hinlänglich bekannt, es ist nur peinlich sonst nichts. Aber klar, „Wessi-Logik“, und „Wessies“ sind ja auch keine richtigen Menschen, wie es heute gerne selbstverliebt zwischen den Zeilen tönt. Indes gibt es nur eine Logik, nach dieser haben sich die AfD-Leute Ostalgie-singend selbst lächerlich gemacht. Frau Hermenau hat völlig recht. Und wäre das der Linken passiert, so hätten hier mache wohl anders geschrieben.

      • Hier mußt Du mit solchen Hohlköpfen nicht rum diskutieren, die haben Null Textverständnis. Ich dachte gestern genau das gleiche, der Text für sich gelesen ist völlig okay

      • Mit deinen Kommentaren kann sich kein gesunder Mensch ernsthaft auseinander setzen.
        Da kannst du nur selbst Likes und Dislikes geben, wie gerade oben geschehen.

        -15
        • „Wortleser
          15.07.2026 um 00:19 Uhr
          Mit deinen Kommentaren kann sich kein gesunder Mensch ernsthaft auseinander setzen.
          Da kannst du nur selbst Likes und Dislikes geben, wie gerade oben geschehen.“

          Also noch ein Troll – also einer wo inhaltlich nix sagt. Und Behauptungen zu Likes und Dislikes verbreitet.
          Meine Güte, was für Leute sich in dem Forum hier mittlerweile so rumtreiben…

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        • Du siehst doch, der Typ votet alles nach oben und unten, wie er will.
          Er gibt sich selbst lobende Kommentare mit anderen Nicks.
          Unabhängig davon, warum lauert er jeder Nacht bei AN und erfreut sich an Antworten? Was muss in so einem Menschen vorgehen?

          -7
        • Der „alte tumbe…“ hat sonst nichts. Der lungert nachts hier rum, und versucht krampfhaft uns zu einem Dialog mit ihm zu bewegen. Als Frau schäme ich mich für solche „Männer“…
          Traurig?

          -12
    • Vielleicht wollten sie deshalb auch zuerst nicht mitsingen.

      Zunächst schien Chrupalla noch widersprechen zu wollen und rief: „nein, die andere!“. Die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Hermenau seufzte: „nein, nein, nein, nein, nein!“ Steimle, der Tubist und Teile des Publikums meinten es allerdings ernst und ließen nicht von ihrem Gesang ab

      Was hätten sie tun sollen? Dumm grinsend daneben stehen und schweigend zuhören?
      Dem Publikum einen Vortrag über das DDR-Regime halten und es zum schweigen aufrufen?
      Wenn ich mich in die Situation rein versetze fällt mir auch nicht viel ein wie man sich aus sowas „retten“ kann:

      • Sie hätten einfach nicht mitsingen sollen!
        Das wäre das Mindeste gewesen.
        Wenn man ( zu Recht) die heutigen Zustände des Landes als DDR 2 bezeichnet dann sollte man als Politiker darauf verzichten die Hymne der DDR 1 zu singen.

        • Wieso passt doch. Die DDR Hymmne und Steimles Karrikatur von Honecker. In der heutigen Zeit aktueller denn je.

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        • „deutschland einig vaterland“ heisst es im hymnentext. und nun im jahre 2026 steht schon wieder eine mauer – die brandmauer.

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        • Wer das falsche Lied singt landet schnell in Sing Sing.

          0
        • Die haben ja auch nicht mitgesungen.
          Nicht alles nur oberflächlich sehen und dann auch noch „schlau“ kommentieren.

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      • Was hätten Sie denn tun sollen? Genau das: Hinsetzen, Arme verschränken und durch Blicke anzeigen, was man davon hält, dass Steimle und ein Teil des Publikums den Verstand verloren haben.

      • „Dem Publikum einen Vortrag über das DDR-Regime halten“ ist nicht nötig , die Ossis wissen das xmal besser als jeder „Wessi“ ,deshalb wählen die auch AFD.

        • Und singen trotzdem ihre heißgeliebte DDR-Hymne.
          Sagen Sie mir was ich davon halten soll.
          Welches Land und System ist eigentlich Ihres?
          Können Sie das sagen, oder wissen Sie das selber nicht?

          0
      • Man könnte die Hymne z. B. ausbuhen, wenn man einen A**** in der Hose hätte… aber da war wohl volle Zustimmung der Anwesenden. Ich finde das sehr bedenklich.

    • „auf einer offiziellen Parteiveranstaltung darf nur zum Besten gegen werden ,dass die AFD verboten werden soll, 🤬nicht war?

    • „Regime unter dem Millionen von Landsleuten schwer gelitten haben“ Woher weisst Du denn das als Wessi so ganz genau ,wenn Du gar nicht dabei warst .Und zu behaupten dass die Ossis Landsleute sind ,ist auch etwas gewagt. Keine Ahnung aber davon ganz viel…

      • Ok, dann halten wir explizit fest, dass der Klarnamenlose nicht gelitten hat, und demnach auch kein Landsmann jener sein kann, die das von sich behaupten.

  • Erst „über 7 Brücken musst du gehen“, danach „auferstanden aus Ruinen“. Klingt nach einem Plan. Deutschlands Infrastruktur könnte es brauchen.

  • Das hätte sich die AfD nun wirklich sparen sollen. Manchmal kann ich die wirklich nicht verstehen. Das ist alles andere als lustig!

    • Sie wollten vielleicht irgendwie der Partei „Die Linke“ zuvorkommen, zu der die Hymne wunderbar gepaßt hätte.

      • Die hatten wahrscheinlich Tränen in den Augen.

      • Die Linken singen die Internationale.Oder das Partisanenlied Bella Ciao.

    • Du scheinst Vieles nicht zu verstehen.
      Einfach mal denken….

    • wenn die afd erstmal in sachsen anhalt an der macht ist, wird man noch ganz andere stilblueten erleben. keine schulpflicht mehr, vati und mutti unterrichten das kind dann zu hause nach der arbeit in physik und chemie. um die beliebten schnulzensong-programme im mdr zu sehen, muessen die anhaltiner dann rueber nach thueringen oder niedersachsen fahren, denn der mdr wird ja von der afd nur noch auf nachrichten umgestellt, sendet aber weiterhin aus leipzig und dresden.

      -24
      • Wenn man sich schon so große Sorgen um die zukünftige Bildung macht, sollte man vielleicht als Erstes die Umlaut- und ShiftTasten auf der eigenen Tastatur suchen. „doener“, „stilblueten“, „rueber“, „muessen“… Was die deutsche Rechtschreibung angeht, kann es nach diesem Kommentar jedenfalls wirklich nur noch besser werden!

        • an falk: ich war schon im heimunterricht bevor die afd gewaehlt wurde. meine mutti hat mir gesagt, dass ich alles klein schreiben soll, weil das viel schneller geht. umlaute haben wir nicht durchgenommen im heimunterricht, weil meine mutti zu erschoepft war wenn sie mir nach der arbeit noch deutschstunden geben musste.

          -5
      • „wenn die afd erstmal in sachsen anhalt an der macht ist,“ brauchen biodeutsche Schüler aber nicht erst vielfältigen Sprachunterricht bekommen ,um dem Lehrstoff zu folgen ,der mittlerweile unter jeglichen Niveau ist.

        • Ja, denn wer brauchen braucht, ohne zu zu gebrauchen, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen.

          0
  • Ob das sinnig ist, kaum zu beantworten auf die Schnelle. Jedenfalls sollten die Herren bedenken, dass Menschen unermüdlich gegen ein gespaltenes Deutschland kämpfen.
    Sehe das sehr kritisch.

    • Icke versteh diesen Hymnen-Streit eigentlich nicht.
      Beide Hymnen waren vom Text her eigentlich gut – meine Meinung.
      Daß das „einig Vaterland“ in der DDR-Hymne irgendwann den SED-Oberen mißfallen hat, hatte natürlich Gründe.
      Daß das „Deutschland über alles“ in der BRD-Hymne irgendwann gestört hat, ebenfalls – das war aber vom Textautor nicht so gemeint, wie es nachträglich interpretiert wurde.
      Nu ja, scheint mir ein Nebenkriegs-Schauplatz zu sein.
      Beide Hymnen zeugen aus meiner Sicht von „nationalistischer Gesinnung“, wie es auch Kritiker formulieren.
      Aber: Was ist an nationalistischer Gesinnung denn falsch?

      • RICHTIG

      • 👌👌👌

      • Nationalismus ist so Ende 19. Jahrhundert… Hatten wir schon, kann weg. Patriotismus dagegen ist voll okay, just saying.

      • Sehr geschätzter „Ein alter tumber Ossi“,
        lieben Dank für die Einordnung, immer wieder gerne von dir zu hören.
        Ohren steif halten.

        • Danke – nach all den unseriösen Angriffen gegen meine Kommentare/meinen Account, freut mich so ein Kommentar wie der Ihre hier natürlich.

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        • @Mersburger@
          Wenn du schon klug sein möchtest, dann Meersburg am Bodensee.

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        • Klar, gerne. Wir sind schließlich eine Person, die sich mit mehreren Namen angemeldet hat.
          Da können wir uns ständig gegenseitig loben, Daumen hoch, und allen anderen Daumen runter geben. Wir alten Ossi halten zusammen…

          -14
      • „Deutschland über alles“
        war niemals Bestandteil der Nationalhyme. Das war und ist immer nur die 3. Strophe, „Einigkeit und Recht und Freiheit“. Punkt.
        „Deutschland über alles“ ist der Begin der ersten Strophe des Deutschlandliedes im Original von Hoffman von Fallersleben.
        Der Dichter war übrigens einer der ersten Cancel-Culture Opfer. Er wurde aus seiner Proffessur als Lehrstuhl Inhaber rausgeworfen, weil er als Burschenfafter für die Ideale „Einigkeit und Recht und Freiheit“ eintrat und wie Ernst Moritz Arndt ein reger Dichter und Denker im Kontext des Deutschen Vormärzes und der Paulskirchen Republik, auf welcher Schwarz-Rot-Gold (die Farben der Burschenschaften) 1848 zum ersten Male als Nationalfarben ausgerufen wurden.
        Nebenbei, die Burschenschaften und Gründer der Paulskirchen Republik waren, diejenigen, die die Einigung des zerissenen (König- und Fürsten) Deutschland forderten und immer noch fordern.

      • Richtig. Beide Nationalhymnen müssten jedem Rotgrünen ein Dorn im Auge sein. Wie auch schon der Name: „Nationalhymne“. Alles „nationale“ ist ja heute für diese Leute Gift.

      • Die Leute kennen doch die Texte meist nicht. Die SED Funktionäre hatten von Marx auch keinen blassen Schimmer, obwohl es in jedem Kaff mindestens eine nach ihm benannte Straße gab. Aber das Lied „die Gedanken sind frei“ kannten Alle, obwohl in keinem Liederbuch der Schulen enthalten. Nun, es ist heute wie damals so, daß man sich um Wahrheit selbst bemühen muß, um der Verdummung zu entgehen.

      • Die Textzeile „Deutschland über alles“ gibt es in keiner der beiden Nationalhymnen. Sie ist in der ersten Strophe des Deutschlandliedes enthalten und entsprang dem Wunsch, aus dem Flickenteppich Deutschland mit vielen Kleinstaaten ein einheitliches deutsches Vaterland (SchwarzRotGold) zu machen. Geschichtsleugner interpretieren diese Zeile bewusst falsch: Als Erhöhung Deutschlands über andere Nationen.

        • zitiere Schwarzbraun:
          …gibt es in keiner der beiden…
          …sie ist in der ersten Strophe des Deutschlandliedes enthalten. …

          Schon von „hohler Nuss“ gehört?

          -1
      • :“Was ist an nationalistischer Gesinnung denn falsch?“ IN EU VielfachBuntland grundsätzlich ALLES

      • Bin 100% bei dir. Wir ticken eben alle gleich, wir alten Ossis…
        Ich will meine geliebte DDR, die Ostmark und die Aktuelle Kamera zurück.
        Stahl Riesa, Dynamo Berlin, das waren noch echte Sportvereine.
        AfD – weil die im Westen nichts werden, wollen sie uns einfangen.
        Aber wir wählen die nicht. Meine Deutschlandfahne hat noch Hammer und Sichel!!!

        -26
        • Da mussik aber Schmunzeln drüber.
          Was für eine verunglückte Satire!
          Oder etwas ernst gemeint?
          Egal – ich sehe das/diesen Kommentar von Ihnen als Schrott an.
          Nu ja, 😉

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        • Dann würde ich mir an Ihrer Stelle einen Trabbi kaufen und wieder Urlaub in Bulgarien machen. Und Bananen gibt’s nicht mehr, dafür aber die Bespitzelung durch den Nachbarn.

          2
        • …Bespitzelung durch die Nachbarn…
          Die müssen heute aber nicht mehr zur nächsten Kreisdienststelle fahren.
          Jedes Dorf hat eine Melde/Diskriminierungsstelle. …oder online …

          0
      • Mal sehen ob die Daumen gleich hoch gehen für unseren Ossi, der zu dieser Zeit immer unsinnigste Kommentare hier erstellt.

        -21
        • „Mal sehen ob die Daumen gleich hoch gehen für unseren Ossi, der zu dieser Zeit immer unsinnigste Kommentare hier erstellt.“
          Was für ein sinnfreier Kommentar.
          Wieder mal ganz ohne auf meinen Vorpost inhaltlich einzugehen.
          Also: Troll…

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    • „dass Menschen unermüdlich gegen ein gespaltenes Deutschland kämpfen“

      Und ansonsten liest man hier ständig von Spaltern in allen Varianten?

      Mir fällt gerade kein „unermüdlicher Kämpfer“ ein, eher das Gegenteil, siehe Kommentare.

  • Bereits Anfang der 1970er Jahre hatte die DDR den Text de facto verboten. Er durfte nicht mehr gesungen werden, weil er der SED-Führung zu gesamtdeutsch patriotisch war. Der Text hat sich vielmehr zum Synonym für den Untergang der sozialistischen Diktatur entwickelt und ist seitdem positiv besetzt. Es wäre schön, wenn wir tatsächlich ein „Deutschland, einig Vaterland“ wären.

    • Richtig. Ich war – u.a. – noch 1987 zur Jugendweihe meines Patenkindes in der DDR. Da wurde die Hymne nur gespielt – und alles schaute stumm und leicht verlegen vor sich hin ….

  • Ich bin NICHT begeistert, dass das überhaupt „passiert“ ist.

    Ich habe mich den ganzen Tag geärgert.

    Leider.
    Leider bin ich erst heute Abend dazugekommen, mir das selber anzusehen — und meine Meinung zu ändern.

    Jeder bilde sich BITTE selbst seine Meinung, hier zu sehen ab 02:09:00 oder eigentlich ab 02:14:15:
    https://www.youtube.com/live/yvKXz14xWAE?is=E36AV7N_H3ezuMFw

  • „Ab 1972 wurde das Lied nur noch in seiner instrumentalen Fassung gespielt. Der DDR-Führung war die Passage „Deutschland, einig Vaterland“ politisch zu heikel geworden.(1)“ „Erst in der Endphase der DDR war die ironisch zu Eislers Melodie gesungene Textzeile „Deutschland, einig Vaterland“ auf Demonstrationen wieder öfter zu hören.(2)“

    Zitat 1: CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung.
    https://www.kas.de/de/geschichte-der-deutschen-nationalhymne

    Zitat 2: Deutschlandmuseum, Berlin
    https://www.deutschlandmuseum.de/geschichte/kalender/1949-11-05-auferstanden-aus-ruinen/

    • Dennoch ist das Absingen der Hymne des sozialistischen Terrorstaates „DDR“ erklärungsbedürftig. Es gibt viele, die sind nach ’89 geboren und können das nicht einordnen. Wie war das also gemeint? Ich bitte um Aufklärung durch die AfD.

      • ich tippe auf Schleimle als „U-Boot“. Das war sicherlich so geplant und kein Zufall. Der Ulli und der Tino haben ganz schön bedröppelt dreingeschaut, weil sie sofort verstanden haben, was da passiert (kann man auf dem Video sehr schön sehen). Leider waren sie nicht mutig genug, das zu unterbinden. Der Schaden ist angerichtet, leider!

        • Steimle ist ein echter Linker.Behauptet er selber von sich.
          Dagegen ist nichts einzuwenden,aber die AfD hätte ihn besser nicht eingeladen.
          Er hat dort nur Werbung für sein Programm gemacht.
          Einen aus der Herkules-Keule wäre besser gewesen.

          1
  • Wir sind nicht mehr weit entfernt von Zuständen, wie sie in der DDR herrschten.

  • Von der Melodie und dem Text auf jeden Fall besser und nicht vorbelastet durch die erste Strophe.

    • Die erste Strophe ist nicht „vorbelastet“, sondern von Irren sozialistischen Menschenschlächtern mißbraucht worden.
      Man sollte diese Strophe stets im historischen Kontext betrachten. Dazu gehört jedoch Verstand, Bildung, also Dinge die den Linksradikalen komplett abgehen, da es Mühe, Arbeit, Fleiß erfodert beides zu Erwerben und zu trainieren…

  • Sowas macht man aber auch nicht, tsss, tsss, tsss! Wenn schon eine Hymne singen, dann das aktuelle Lied der Deutschen, seiner Bedeutung entsprechend in Würde. So, wie anlässlich des Moto-GP am Sachsenring am vergangenen Sonntag: https://youtu.be/Lw1VtSP9JSM?list=RDLw1VtSP9JSM.

  • Satire ist halt nicht jedermanns Sache.

    • der Stasi Knast auf der Bautzner Str. auch nicht!

      • ich empfehle dem uwe aus dresden (tal der ahnungslosen) mal einen besuch im stasi-museum in der normannenstrasse in berlin. da ist sogar noch mielke’s original arbeitszimmer. da kann er die ddr-hymne direkt in mielke’s arbeitszimmer nochmal anstimmen. man kann dort auch einen piccolo- rotkaeppchensekt auf die ddr trinken. sie bieten es an.

        • sei froh, dass Du keine Ahnung hast wovon Du sprichst. Trotz Deiner wirren Beleidigungen in einem eher noch ausbaufähigen Deutsch, wünsche Dir diese Erfahrungen auch nicht.

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        • dr und doener sagen alles!
          Welche „Medikamente“ hast du dir in deinen Doener gemischt?

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    • Hier geht es wohl nicht um Satire, sondern um Dummheit, die in der Tat nicht jedermanns Sache ist.

    • …schon gar nicht für humorbefreite AN-Leser!

  • Wenn man daran denkt wer die DDR vermisste, so wie Merkel oder eine neue wünscht, wie DIE LINKE, dann sollte man auf einer Parteiveranstaltung mehr Sensibilität aufweisen. Steimle war schließlich nicht auf einer seiner Kabarettveranstaltungen.

    • der uwe kommt aus dem „tal der ahnungslosen“ dresden. da haben sie kein westfernsehen bis heute, wie es beim uwe auftritt scheint.

  • Uwe Steimle ist ein legendärer sächsischer Kabarettist. Das (überwiegend) westdeutsche „Bildungsbürgertum“ ist nicht fähig, seinen feinen Humor zu verstehen. Dies sagt mehr über das vermeintliche „Bildungsbürgertum“ aus, als über Uwe Steimle. Es steht schlimm um eine Land, welches Satire und Kabarett nicht mehr versteht. Das zeigt, wie groß die Bildungsmisere in unserem Land wirklich ist.

    Die Sozialisten der DDR hatten auch so ihre Probleme mit der Nationalhymne, ebenso wie die Machthaber der Bundesrepublik. In beiden Fällen (welch Ironie) richtete sich deren Abneigung gegen die erste Strophe.
    Deshalb hier (wer sie nicht mehr im Kopf hat), die erste Strophe der Nationalhymne der DDR. Ich finde, die Worte tragen auch heute wieder!

    Auferstanden aus Ruinen
    und der Zukunft zugewandt,
    laß uns dir zum Guten dienen,
    Deutschland, einig Vaterland.
    Alte Not gilt es zu zwingen,
    und wir zwingen sie vereint,
    denn es muß uns doch gelingen,
    daß die Sonne schön wie nie
    über Deutschland scheint.

    • „Steimle ist ein legendärer sächsischer Kabarettist“ stimmt, der Steimle war ja an der KJS und hat an der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig studiert. Dort wurden ja nur sehr zuverlässige Kader zugelassen. Und in der Schule im StaBü Unterricht, da hätten Sie ihn mal erleben müssen. Seine Akte wäre also durchaus interessant.

      • Nun, das glaube ich ihnen sofort, wenn man das Elternhaus des jungen Steimle kennt, ohne Frage. Aber! Ich denke auch er ist in den letzten Jahren gereift. Und stand nicht bereits in der Bibel in Johannes 8,7 „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein..“

        • ja, kenne ich und wie der uns mit seinem roten Gequatschte in der Schule und noch später beim Training auf den Keks gegangen ist. Ein Wendehals aller erster Güte.

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        • der „gereifte“ uwe aus dresden – lol

          0
    • richtig. genau so.

    • Steimle ist in einem strammen Stasi-Haushalt aufgewachsen. Mutter und Vater waren BEIDE bei der Stasi – und haben jahrzehntelang unzählige Menschenleben ruiniert und zerstört. Seit dem Mauerfall zündelt er als bekennender Wessi-Hasser an allen Ecken, unterstützte bis 2010 auch offen die SED. Nun spielt er seine „Ostalgie-Nummer“ für die AfD, die dumm genug ist, sich mit dem auf eine Bühne zu stellen…

  • Da wird man der AfD wohl wieder einen Strick draus drehen, es zumindest versuchen. Gibt echt Schlimmeres, wie ich finde. Mal abwarten, was die MSM da wieder draus machen werden.

    • Schlimmer, selbst alteingesessene AfD Wähler fragen sich, ob sie wirklich die Partei weiter wählen wollen.

      -23
      • Dafür müsste man dumm genug sein sich über etwas aufzuregen was man weder kennt, noch versteht.
        Sie kennen ganz offensichtlich, weder den Text, noch die entsprechende Geschichte in der DDR zu der Hymne.
        Im übrigen gab es Anfang der 90er durchaus ernstgemeinte Diskussionen darüber, ob man den Text der DDR Hymne nicht als weitere Strophe zur Deutschen Nationalhymne ergänzen solle,
        er paßt rein melodisch und der Text paßt für gesamt Nachkriegs Deutschland,
        eben auch auf die Bundesrepublik.

        • Gerne stimme ich Ihnen zu, weil ich es ebenso sehe.
          Schade, dass eine – in meiner Wahrnehmung harmlose Sache – von vielen hier so hysterisiert wird.
          Tja, die alerten Deutschen eben …

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      • “ selbst alteingesessene AfD Wähler fragen sich, ob sie wirklich die Partei weiter wählen wollen.“ Die fragen sich nicht erst, die werden es tun ,kann aber ein Wessi nicht verstehen.

        • „Der Unrechtsstaat DDR ?“ wurde von BuntVielfalt Land längst überholt

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      • Aber nur die westdeutschen .
        Hier im Osten kann sowas als Zeichen gewertet werden, die BRD zu verlassen. Und das wollen hier Viele hinter vorgehaltener Hand.
        Den eigenen Staat zurück. Ohne Besserwessies.

        • Welchen eigenen Staat zurück?
          Den Unrechtsstaat DDR ?
          Das kann wohl nicht Ihr Ernst sein!

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        • Mauer, Mauer, Mauer

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        • Na, dann macht doch euren Dreck alleene!

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        • Wenn die AfD eine ostdeutsche Regional Partei werden will, dann bitte, jedoch nicht mit mir.

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        • @Dagens
          Doch, das ist deren voller Ernst. Streiten es aber trotzdem dauernd ab.
          Abstreiten und sich selbst verleugnen sind die ja gewöhnt.
          Erst wollten sie raus aus der Klitsche, jetzt wollen sie wieder rein in die Klitsche. Logisch: Jetzt sind ja auch 80% ihrer Infrastruktur saniert!
          Sozialisten sind Ausbeuter, da beißt die Maus kein Faden ab.

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  • DDR-Hymne singen geht gar nicht!

    • Wer sagt das? Wo steht das geschrieben? Sie meinen ernsthaft, ehemalige DDRler haben nicht das Recht, ihre frühere Nationalhymne zu singen? Die haben den Rubicon überschritten? Was bilden Sie sich ein!

    • naechstes mal tanzt der uwe sie.

      • Zum Glück hat man so ein Schwachsinn im Osten nicht in der Schule gelernt.

  • Steimle hat bewusst, provozierend, die erste Strophe angestimmt – die in der DDR nicht nur nicht erwünscht, sondern – in meiner Schulzeit – verboten war. Wer hier die Intention von Steimle nicht versteht, hat es nicht so mit seiner Ironie und Provokation. Und im Übrigen finde ich die Debatte scheinheilig. Wenn die Linken die Internationale anstimmen und dabei die Faust nach oben recken, ist das in meinen Augen bedenklicher und bedrohlicher. Aber so ist das mit der Doppelmoral!

    • Das ist nicht korrekt. Das Singen der Nationalhymne war nicht verboten. Es wurde nicht mehr gesungen, wegen der Formulierung ‚Deutschland einig Vaterland‘. Zu meiner Schulzeit – 60er-70er Jahre – wurde die Hymne zu passenden Anlässen gesungen.

      • Da sind Sie nicht richtig informiert. Anfang der 70er durften wir sie in der Schule nicht mehr singen – wer unbedingt wollte, durfte summen. Man hat uns auch erklärt, warum: D einig Vaterland war inzwischen ein NoGo, und überhaupt durfte man, zumindest offiziell, nicht mehr Deutschland sagen, sondern nur noch BRD. Wer das in der Schule ignorierte, riskierte Repressionen.

        • Der Text war so wenig verboten, wie die ersten Strophe des Deutschlandliedes heute verboten ist. Es wurde spätestens seit den 80ern aus besagten Gründen nicht mehr gesungen. Wir haben es 1978 an der EOS noch gesungen, alle drei Strophen. Und Westdeutschland hieß bei uns „sog. BRD“ 😉
          Die Bezeichnung habe ich bis heute beibehalten.

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      • Aber ab 1972 war dann komplett Schluss mit lustig, Nix mehr mit „Deutschland einig Vaterland …..“

    • Trotzdem ist diese Aktion nicht gut gewählt! Ich als „Wessi“ wusste nicht, das die Erste Strophe der DDR-Hymne zeitweise verboten war und auch nicht warum. Das musste ich erst googeln, vielen Dank übrigens für den Hinweis von Ihnen.
      Die Signalwirkung wird darum auch kaum eine breites Verständnis befördern und es werden, erfahrungsgemäß, auch relativ wenige Leute sich über die Intention von Steimle informieren und deshalb glaube ich das dieser Teil der Veranstaltung bundesweit der AfD eher auf die Füße fallen wird.

    • Ist für den durchschnittlichen Apollo News Leser wohl zu hoch. Satire, Wortwitz, Ironie etc. haben hier keinen Platz. Lieber einfache Parolen.

      • Satire, Wortwitz, Ironie? Wenn Sie jemals auf der Bautzner Str. in einer Stasi Zelle gesessen hätten, weil Sie in der Schule eine politisch nicht genehme Wandzeitung ausgehangen haben, würden Sie ganz anders darüber denken. Sorry, aber Sie haben leider keine Ahnung worüber Sie hier reden.

      • Dummheit läßt sich auch durch das Etikett „Satire“, das stets für alles herhalten muß, nicht aufhübschen.

    • falke 53- die ganze mannschaft auf der buehne konnte ueberhaupt nicht singen. es war ein wahrer katzenjammer, was die „patrioten“ aus sachsen und goerlitz da musikalisch abgeliefert haben.

  • „Deutschland, einig Vaterland“ – Das hat Adenauer verhindert.

    -18
    • „Wir wollen keine Wanderer zwischen den Welten sein.“
      Willy Brandt

      • Willy Brandt haben wir die heutigen Universitäten zu „verdanken“. Mit all dem ganzen linken Dreck: AStA, Studentenparlament und weitgehende Mitbestimmung, wer Prof. wird oder bleiben darf.
        Wir haben ihm auch die allgemeine Sozialhilfe, heute Grundsicherung geannt, zu „verdanken“. Und die massenhaften Einwanderung der Türken und ihres unnützen Familiennachzugs.
        Die ersten beiden Dinge tat er, weil er Kanzler werden wollte und dafür Wähler brauchte. Letzteres, weil er den USA gefallen wollte. Die brauchten die Türkei, damit sie ungehinderte Durchfahrt ins Schwarze Meer bekamen, die Russen aber nicht einfach mit ihren Kriegsschiffen raus konnten.

        • Ganz sicher nicht. 1971 führte Willy Brandt das „BaföG“ ein, damit jeder sich ein Studium leisten kann, egal wie arm oder reich die Eltern sind. Was war daran falsch ??? Abgesehen davon, war er da bereits Kanzler, sonst hätte er das wohl kaum durchsetzen können. Und die ersten türkischen Gastarbeiter kamen 1961 unter der Regierung Adenauer. Und wieso es den USA nützen sollte, wenn die nach Deutschland kamen, das können Sie sicher erklären ……

          0
    • Eine kommunistische Propagandalüge.

      • Das blockfreie Österreich, das blockfreie Jugoslawien, das blockfreie Schweden, das blockfreie Finnland? Alles Propagandalügen?

        Ein Blick auf die Landkarte genügt um einzuordnen, dass ein blockfreier deutscher Staat im Interesse Stalins war und es den kalten Krieg so nie gegeben hätte.

        Die Ossis waren die Opfer dieser Eskalationspolitik.

        Man sollte sich schon ein wenig mit Geschichte beschäftigen.

        • Deutschland war als Aufmarschgebiet der USA im Krieg gegen Russland geplant. Den gab es nur nicht, weil die Russen sehr schnell Atombomben hatten. Aber die Planung gibt es immer noch.

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        • Um uns als blockfreies Land halten zu können, waren wir zu groß, wirtschaftlich zu stark, und zu zentral in Europa gelegen! Adenauer hat es richtig gemacht!

          -6
        • blockfrei unter stalin ? das hoert sich wie ein witz an.

          -5
      • ..besser tourour la Bergvagabunden… – das wärs gewesen.

        • Danke für diesen link! Sehr aufschlussreich, es schnürt einem die Kehle zu, wie verlogen und kriminell die als ehrenhaft geltenden Politiker sind. Tatsächlich nur Geld, Macht und den eigenen Vorteil im Kopf. Ich bin erschüttert.

          3
        • @Dagens

          Der Artikel war wohl zu lang für Ihre Aufmerksamkeitsspanne?

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        • Die Seite ist ja ein Brüller!!!

          „Die Erfüllung des Adenauer-Erbes: Demut vor Donald Trump!
          Die BRD hat bis heute keine gültige Verfassung, sondern nur ein provisorisches und ständig umgebasteltes „Grundgesetz“; und unter Führung der USA gibt es mit und seit dem technokratisch benannten „2+4-Vertrag“ von 1991 wieder keinen Friedensvertrag in Europa, keine Reparations-Regelungen: Damit gilt auch das von den USA angeführte weitere Vorrücken von NATO weiter gegen Russland: Deutschland bleibt weiter ein Provisorium.
          So wird das Erbe Adenauers heute erfüllt: Sein jetziger Nachfolger als CDU-Vorsitzender und Bundeskanzler erfüllt alle wichtigen Forderungen des mächstigsten und gefährlichsten Rechtsextremen der „freien Welt“: Demut vor Donald Trump.“

          🤣 😂 🥲

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        • Nachdenkseiten ? Du meine Güte! Absurd!

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    • In der Tat war Adenauer daran nicht so ganz unschuldig. Adenauer war an einem Putschversuch beteiligt das Rheinland abzutrennen. Er war kein Freund eines Deutschland. Nach Recht und Gesetz war das Hochverrat. Die Engländer misstrauten nach dem Krieg Adenauer aufgrund diesem. Die US-Amerikaner sorgten für seine Karriere weil sie wussten das mit Adenauer eine Teilung möglich war. Ansonsten hätten die USA aus Deutschland abziehen müssen. Das war nicht in ihrem Sinne,
      >1919/23: Konrad Adenauer und die rheinischen Separatisten: Ihr Motto: Nur weg vom Deutschen Reich< https://www.youtube.com/watch?v=KCKESMWkcag

      • Das war auch nicht im Sinne fast aller Westdeutschen – außer denen die den Untergang des 3.Reiches nicht verkraftet hatten – das die USA aus Deutschland abzog.

        • Die Wessis hatten jedenfalls schnell vergessen, wer ihre Städte zerbomt hatte.

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        • Hubert, 125.000 westdeutsche Frauen wurden von amerikanischen GIs vergewaltigt. Vergessen? Quelle: ZDF Doku über ungeliebte schwarze Kinder in der Nachkriegszeit.

          Mein Vater und meine Großeltern kamen aus Ostpreußen. Wir haben nichts vergessen. Wir können aber einordnen.

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        • Und ihr hattet schnell vergessen, wer eure Frauen und Mädchen vergewaltigt und geschlachtet hat.

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      • Es wäre gut gewesen für die Deutschen, wenn das Rheinland verschwunden wäre.
        Dort leben in der Mehrzahl Menschen, die ihr deutschsein verachten und alles tun, dass Ostdeutschland zum Shithole wird. Rheinländer raus!

        Erinnert Euch an den Zirkus, den die schon seit 1992 “ gegen rechts“ veranstalten und die Menschenmassen,die das dort unterstützen.

    • Ulbricht wollte einige Zeit lang ein einiges Deutschland, aber unter kommunistischen Vorzeichen! Erst die Merkel hat Deutschland unter ihre „Fittiche“ genommen, wie Arbeiter aus einem Steinbruch eine Statue von Michelangelo verunstalten können…

    • Häää??? Was hat Adenauer verhindert???Meinst du die sog. „Stalin-Note“ (ein Propagandatrick der Russen) oder was? Welches Interesse sollte der deutsche Bundeskanzler denn gehabt haben, die deutsche Einheit zu verhindern?

      • Und warum heißt dann der Sender „Mitteldeutscher Rundfunk“?

      • Weil auch Westdeutschland ein von den Westalleierten besetztes Land war und ein Bundeskanzler einen engen Spielraum hatte.

    • Aber dann wären alle in Deutschland gleich arm gewesen.

      Und ohne den Westen wäre der Osten auch nach 1989 arm geblieben und würde heute noch im Winter bei Sonnenschein eine Sichtweite von 20 Metern in Leipzig oder Halle haben.

      • Im Vergleich sind die Leute im „Osten“ auch heute noch arm. Die „blühenden Landschaften“ sehen auch anders aus, als die sich das vorgestellt haben.
        Dazu kommt die Ausplünderung durch die Treuhand, die nach den Reparationen durch Russland zum 2. mal die Sahnestücke abgegriffen hat. Ganze Firmen für 1 Mark.
        Das so genannte Volkseigentum ist in dubiosen Kanälen versickert, dazu gehört auch das „SED Vermögen“.
        Statistisch gesehen sind Ostdeutsche in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert, während Ex – Stasis es sich im Beamtensessel bequem gemacht haben und genau das anstreben, was Sie kritisieren : alle gleich arm zu machen. Dafür haben sich westdeutsche „wichtige“ Leute in den Filetstücken rund um Potsdam, Ostsee, Brandenburg usw. breit gemacht und betrachten früher öffentlich zugängliche Seen sozusagen als ihren Privatbesitz.
        Würden Sie das als Betroffener gut finden?
        Und „Smog“ gab’s im Westen genauso. Das nur nebenbei.

      • Sie meinen so arm wie in Österreich?

        • @David Vincent von der Weg

          Ein geeinigtes und blockfreies Deutschland hätte ganz aus eigener Kraft prosperiert. Das galt es zu verhindern.

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        • Österreich konnte nur durch die stabile Nachkriegsordnung und den großen Bruderstaat prosperieren.

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      • Eure westdeutsche Überheblichkeit verhindert die Wiedervereinigung der deutschen Zivilisation.

        Wir Auslandsdeutschen (Ossis und Wessis) haben diese Probleme nicht, wir kommen bestens miteinander klar. Aber wir haben auch gelernt, über den eigenen Tellerrand zu schauen.

        Beseitigt endlich den Nebel in Euren Köpfen und kapiert, daß die Deutschen ein Volk und von gemeinsamen Blute sind. Wenn Ihr Zweifel habt, betreibt Ahnenforschung. In den Kirchenbüchern steht es Schwarz auf Weiß.

        Erst wenn Ihr gelernt habt, woher wir kommen, werdet Ihr erkennen, wohin wir gehen. Vorher ist jede Diskussion zwecklos.

        Vae victis, Germania. Lernt schnell oder Ihr verblasst im Nebel der Geschichte.

        Und jetzt macht mich Rot, Ihr Nichtsnutze… ^^

        • @Micha Wer hat meinen Namen geklaut

          In der DDR gab es keine Volksschule.
          Aber wenn Ihr Opa sie schon nicht leiden konnte….

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        • Ich bin nicht überheblich, die Wiedervereinigung ist für mich nur bedeutungslos. 10 Wochen nach meiner Geburt wurde die Mauer gebaut, ich bin vollständig mit 2 deutschen Staaten aufgewachsen. Ich habe zur „DDR“ und den daraus entstandenen Bundesländern keinerlei Beziehung, weder positiv noch negativ.

          Umgekehrt: Eine meiner angeheirateten Tanten war aus der DDR geflohen und hat sich von meinem Onkel schwängern lassen, damit dieser sie heiratet. Sie hat immer behauptet, sie habe Abitur und sei Sekretärin. Dumm nur: Ich war beim selben Arbeitgeber und habe das schnell entlarvt. Sie war Betriebstippse, wie es sie zu hunderten im Unternehmen gab. Als ich dann (eingeschränkten) Zugriff auf Personaldaten bekam, stellte ich fest, dass sie gerade mal Volksschule und keine Berufsausbildung hatte. Aber sie hat uns Wessis von Anfang an von oben herab behandelt. Mein Opa (ihr Schwiegervater) konnte die von Anfang an nicht leiden.

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    • …gottseidank, sonst hätten wir im Westen Trabbi, Kaufhallen und in jeder Stadt eine Stalinallee.

      • Stalinalleen?

  • Sorry, aber das ist ein Schuß ins eigene Knie.

    Die DDR, auch wenn es dort unbestritten gute Dinge gab, ist kein Staat den man sich wieder herbei sehnen oder den man mit einem verklärten Blick nach trauern sollte.

    Und ja ich habe in der DDR mehr als 20 Jahre gelebt und kenne sie und ihr Unrechtssystem.

    • und ja, ich habe fast 40 Jahre Zone hinter mir und wenn man als Jugendlicher auf der Bautzner Str. mal in einer Stasi Zelle gesessen hat, weil man in der Schule eine politisch nicht genehme Wandzeitung ausgehangen hat, wandelt sich der Blick nochmal vollständig.

      • Na wer sagts denn: da haben wir ja eine Gemeinsamkeit.
        Im Westen will auch keiner derer, die nie politisch verfolgt wurden, an einen Unrechtsstaat glauben. So war es in der DDR wohl auch: es gab Verfolgte und Glückselige.

    • der uwe hatte an diesem tag zuviel schlagersuesstafel gegessen.

  • Man kann es auch übertreiben mit den Hymnen. Das schreckt eher ab, als das es Wähler gewinnt. Scheinbar will die AfD die zukünftigen Wahlen verlieren. Glückwunsch.

    • “ Scheinbar will die AfD die zukünftigen Wahlen verlieren. “ Falsch , Note 6 ,setzen.

    • Sieht indertat ganz so aus, als ob ALLE die sich hier echaufieren jetzt nicht mehr die AfD wählen.
      Heh! Der durchschnittliche AfD-Wähler ist nicht so blöd wie IHR..

  • Auferstanden aus Ruinen – yup passt zu Deutschland 2026.

    • Also von Auferstehung kann wohl keine Rede sein, eher im Gegenteil!
      Und die AfD Politiker haben scheinbar schit davor Regierungsverantwortung zu übernehmen sonst würden sie solchen Schwachsinn nicht mitmachen welcher der AfD mit Sicherheit Minuspunkte bringen wird.

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      • „Und die AfD Politiker haben scheinbar schit davor Regierungsverantwortung zu übernehmen“ Ich fände es auch nicht besonders gut ,wenn die AFD dann den Buntdeutschen Stall ausmisten müsste. In einer starken Opposition lässt es sich viel besser meckern..

  • Sinnloser Schaden an der Gesamt Partei

    • Das war die Absicht. Schleimle ist nicht dumm.

      • Steimle ist im Herzen linksaußen geblieben.

      • Doch. Die anderen sind allerdings noch dümmer!

  • Für @alle, die hier krampfhaft das Singen der DDR-Hymne verteidigen:
    Eine Staatshymne ist kein hübsches Liedchen. Sie ist ein SYMBOL. Genauso wie eine Staatsflagge.
    Würdet Ihr auch das Schwenken von Hammer und Sichel verteidigen?
    Symbole eines Unrechtstaates in Accessoires der Unschuld zu verwandeln und zu verharmlosen, kommt einer Verherrlichung des Unrechtstaates gleich.
    Wie geschichtsvergessen kann man nach nur knapp 30 Jahren sein!??

    • Die Hymne (Melodie) war ein Symbol der DDR, aber der Text war de facto durch die SED verboten und wurde daher nicht gesungen, weil der Text zu deutsch-patriotisch war. Deutschland, einig Vaterland.

      • Das reißt es nicht raus.

      • Der Text wurde auch vom Regime geschrieben. Nur passte er später nicht mehr so gut in die aktuelle Politikstrategie eines gemeinsamen sozialistischen Deutschlands und wurde daher untersagt.
        Das Lied in seiner Gesamtheit ist die Komposition einer Diktatur, eines Unrechtstaates.

        • und Steimle war ursprünglich mal bei den Linken und vermisst die alten Zeiten.

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  • Die Hymne wurde geschaffen, als auch der Osten noch voller gutem Willen war, ein besseres und lebenswerteres Deutschland als das zerstörte aufzubauen.
    Das Lied ist wunderschön und trifft die Empfindungen der Menschen nach dem verheerenden 2. WK – wie ich finde – auf eine sehr sympathische und einfühlsame Weise.
    Eine Textzeile lautet „Deutschland, einig Vaterland“, weshalb die Hymne seit den 1980er Jahren nur noch instrumental gespielt wurde. Man hatte dieses Ziel aufgegeben.
    Aber, wie ich meine, nicht nur, weil man nicht mehr wollte, sondern auch, weil die Fronten im Kalten Krieg immer verhärteter geworden waren.

    Immerhin hatte Westdeutschland, das es sich mit seiner Hymne recht einfach gemacht hatte (einfach die 3. Strophe der alten Hymne) die deutsche Einheit bereits 1953 unter Adenauer begraben. Damals nämlich bot die Sowjetunion sie an, unter der Bedingung des Nichteintrittes in die Nato – und Adenauer lehnte ab.

    • Du wirst es nicht mehr lernen…

      • Es gibt Leute, die wissen, dass sie nichts wissen, und es gibt welche, die wissen es nicht und bezichtigen andere der Dummheit. Denn die Dummen glauben im Gegensatz zu den Klugen, genug zu wissen. Die können froh sein, dass Dummheit nicht weh tut……

    • Wieso mit der dritten Strophe des Deutschland Liedes recht einfach gemacht? Was gibt es gegen die einzuwenden? Im übrigen glauben die Nachgeborenen, immer alles besser zu wissen. Stalin schlug den Westmächten tatsächlich ein geeintes, souveränes Deutschland vor, das sich jedoch politisch neutral verhalten und keinem westlichen Militärbündnis anschließen sollte. Adenauer traute dem nicht, wie viele Westdeutsche auch nicht. So ist es in der historischen Forschung ist bis heute umstritten, ob Stalin die DDR tatsächlich für ein neutrales Deutschland aufgeben wollte. Viele Historiker werten den Vorstoß vor allem als taktisches Manöver, um die Westintegration der Bundesrepublik zu stören. Das erheblich kleinere, nicht annähernd die Rolle spielende Österreich durfte neutral werden, Die UdSSR wollte seiner Neutralisierung einen militärischen und politischen Pufferstaat zwischen der NATO und Ostblock im Herzen Europas schaffen

  • Nur weil die Falschen etwas Richtiges benutzen, wird aus dem Richtigen noch lange nichts Falsches. Die Methode der Kontaktschuld mit richtigen Dingen zeugt nur von der Bereitschaft, sich diese richtigen Gedanken verbieten zu lassen. So funktioniert totalitäre Einschränkung des Denkens. Und die SED hätte ein zweites Mal gewonnen. Der Unterschied zwischen Ost und West scheint wohl eher darin zu liegen, daß man sich im Osten das richtige Denken nicht verbieten läßt. 1989 haben wir uns auch diesen Text wieder von der SED ( heute: Die Linke) zurückgeholt.

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