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Andreas Knie

Mobilitätsforscher fordert in der ARD Neubaustopp, weil die Erde „unbewohnbar“ wird

Im ARD-Brennpunkt zur aktuellen Hitzewelle fordert der Mobilitätsforscher Andreas Knie einen sofortigen Stopp von Neubauten, tiefgreifende Veränderungen des Wirtschaftslebens und eine grundlegend andere Stadtplanung. Dass er bei den „Scientists for Future“ aktiv ist, erwähnte die ARD-Redaktion nicht.

Der Mobilitätsforscher Prof. Andreas Knie im ARD-„Brennpunkt“: Hitze in Deutschland

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Der Mobilitätsforscher Andreas Knie hat im ARD-Brennpunkt zur aktuellen Hitzewelle umfassende gesellschaftliche Veränderungen gefordert. Angesichts der Folgen des Klimawandels sprach sich der Wissenschaftler unter anderem für einen sofortigen Stopp sämtlicher Neubauprojekte, einen grundlegenden Umbau der Städte sowie tiefgreifende Änderungen des menschlichen Arbeits- und Lebensrhythmus aus. Die ARD stellte Knie als Mobilitätsforscher vor. Seine Mitwirkung bei der Klimainitiative „Scientists for Future“ wurde in der Sendung nicht erwähnt.

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Der Wissenschaftler vertrat die Auffassung, dass sich die Gesellschaft künftig insgesamt stärker an klimatische Bedingungen anpassen müsse. Dazu gehörten aus seiner Sicht nicht nur Veränderungen in der Stadtplanung, sondern auch bei den Arbeitszeiten, im Schulbetrieb und im wirtschaftlichen Alltag. Die bisherige Ausrichtung auf eine möglichst hohe Produktivität müsse angesichts zunehmender Hitzeperioden überwunden werden.

Knie begründete seine weitreichenden Forderungen mit den aus seiner Sicht zunehmenden Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung. Die aktuelle Entwicklung zeige, dass die Gesellschaft ihre bisherigen Strukturen grundlegend überdenken müsse. Wörtlich sagte er in der ARD: „Wir brauchen keine neuen Autostraßen mehr. Wir müssen stoppen, jeder Neubau muss gestoppt werden. Wir brauchen mehr Luft, Licht, wir brauchen mehr grün in den Städten.“

Nach Auffassung des Forschers reiche es jedoch bei Weitem nicht aus, einige Einzelmaßnahmen zu ergreifen. Vielmehr müsse sich unsere gesamte Lebensweise tiefgreifend verändern. „Und wir müssen unser gesamtes Leben ändern“, erklärte Knie. Es brauche „mehr Flexibilität“, gesellschaftliche Abläufe müssten sich an die klimatischen Bedingungen anpassen.

Als Beispiel nannte Knie das Bildungssystem. „Wir müssen wahrscheinlich die Schulpläne ändern“, sagte er. Künftig müsse die Gesellschaft ihre Aktivitäten stärker an den Tages- und Temperaturverlauf anpassen. „Wir müssen dann, wenn es kühl ist, arbeiten und leben können. Dann, wenn es heiß ist, müssen wir mal unsere Gesellschaft, die ja immer auf Produktivität ausgerichtet ist, zur Ruhe kommen lassen.“

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Zudem müssten diese vermeintlich notwendigen Anpassungen von den politischen Entscheidungsträgern prioritär behandelt und der Klimaschutz zur vorrangigen Aufgabe erklärt werden. „Das muss die Dominanz sein“, so Knie. „Denn was nützt uns ein Rentenkompromiss, wenn wir eine Erde haben, die wir nicht bewohnen können.“

Nach Einschätzung Knies seien insbesondere Städte gefordert, sich stärker an zunehmende Hitzeperioden anzupassen. Er sprach sich dafür aus, versiegelte Flächen zurückzubauen und deutlich mehr Grünflächen zu schaffen. Der bisherige Ausbau von Infrastruktur und Neubaugebieten müsse dagegen gestoppt werden, um den Städten wieder mehr Freiräume zur Abkühlung zu verschaffen.

Knie ist Mobilitätsforscher am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und Professor für Soziologie an der TU Berlin. Darüber hinaus engagiert er sich bei „Scientists for Future“, einem Zusammenschluss von Wissenschaftlern, der sich für ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen einsetzt. Auf diese Funktion wurde während des ARD-Brennpunkts nicht hingewiesen. Seit 2017 ist Knie zudem Mitglied im Rat der Lobby-Organisation Agora Verkehrswende.

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63 Kommentare

  • Weiterer Zuzug nach Deutschland ist aus Klimaschutzgründen ebenfalls nicht möglich. Wir brauchen Remigration zur Klimarettung, denn:

    Der durchschnittliche Mensch in Deutschland verursacht derzeit rund 9,8 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr.

    Subsahara-Afrika (Durchschnitt) oft unter 1 t. Afghanistan ca. 0,3–0,4 t.
    Syrien ca. 0,7–1 t.

    • Genau! Der Zuzug ist völlig unverantwortlich.

      • Nettozuwanderung seit 2000: ≈ 9 Millionen Personen. Konsumbezogener CO₂-Fußabdruck in Deutschland: etwa 10 t CO₂ pro Person und Jahr. Geschätzter durchschnittlicher konsumbezogener CO₂-Fußabdruck der Nettozuwanderer vor der Migration (gewichtet nach Herkunft): 4–5 t CO₂ pro Person und Jahr

        Unter diesen Annahmen ergibt sich:

        Zusätzliche jährliche Emissionen durch Nettozuwanderung: rund 50 Mio. t CO₂.

        Das entspricht ca. 10–15 großen Kohlekraftwerken oder 25–30 Millionen Pkw.

        Zum Vergleich mit Klimazielen:

        Deutschland versucht derzeit, seine Emissionen jedes Jahr um etwa 20–30 Mio. t CO₂ zu senken, um seine Klimaziele zu erreichen. Eine Größenordnung von 50 Mio. t CO₂ pro Jahr entspräche also ungefähr dem Doppelten einer typischen jährlichen Emissionsminderung der vergangenen Jahre.

        Fazit:
        Wer für Zuwanderung ist, ist ein Klima-Verbrecher.

    • Die können die Hitze so gut ab, wieder einen guten Grünen Grund gefunden.

  • Ein ARD Brennpunkt zu drei Tagen Hochsommer. Genau mein Humor….

    • Klimahysteriker Sven Plöger hat dort sicher auch einen Auftritt, oder?

      • Irgendein Wetterfuzzy hat im ÖRR behauptet, ohne Klimawandel wären solche Temperaturen nicht möglich.
        Derweil in den USA Wolkenbrüche bei den WM- Spielen. Aber was ist denn die USA? In Deutschland wütet der Weltklimawandel. In Deutschland ist immer alles „Welt“, zB „Merkel mächtigste Frau der Welt“, Neuer „bester Torwart der Welt“, deutsche Autos „beste der Welt“ …

    • Für mich ist eine Hitzewelle 7- 14; Tage ,Das sind „normale „Temperaturen
      Siehe :1975 ,1980, 1996 34.5°Grad in Bremen
      die grüne Hitzewelle 🤢🤢😇😇
      So warm war es 50 Jahre nicht 😂😂

  • Was man in diesem Land so alles öffentlich sagen und behaupten kann, ohne ausgelacht zu werden, ist erstaunlich.

  • Einfach seine Bezüge an das echte Wirtschaftswachstum koppeln. Wenn es schrumpft bekommt er weniger, degrowth im Portemonnaie.

  • Das mit der Schaffung von mehr Grünflächen in den Städten unterschreibe ich.
    Aber warum wurde denn erst alles versiegelt und zugebaut. Das wusste man doch vorher.
    Oder geht es hier um etwas ganz anderes – namens „15-Minuten-Städte“?

    • Das ist 30 schon Jahre bekannt .
      Verblödungs Medien

    • Keine Sorge, auch wenn du aus der DDR kommst, du brauchst hier nichts unterschreiben!

      • Trollen Sie sich!

        • Nicht aufregen Susan. Es ist doch nur Gerdolfo.

          0
  • War er schon beim Arzt? Wenn ja, sollte er diesen dringend wechseln!

    • Friseurstuhl – bitte.

  • Unser Herrgott hat die Erde erschaffen, der Menschheit aufgetragen fruchtbar zu sein und sich zu mehren. Christus sagt uns, dass wir uns nicht zu sorgen haben vor dem morgigen Tag, 364 Tage spricht Gott bliblisch zu uns keine Angst zu haben, jeden Tag im Jahr. Nun gibt es Menschen die Ideologien dienen, Menschen dienen, die Geld und Macht haben die gottgewollte Ressourcen der Menschheit zu entziehen und Ihnen gewinnbringend auch noch teuer zu verkaufen, sie zu entrechten und einzusperren. Es wird auf dauer nicht gelingen.

  • Ich fordere den Amtsarzt für auffällig hysterische Mitbürger.

  • Das, was wir wirklich brauchen, ist billige Energie, die jederzeit verfügbar ist. Aus ideologischen Gründen wurde Energie so stark verteuert, dass unsere Gebäude stark gedämmt sind, um die Wärme im Haus zu halten. Bei der jetzigen Hitzewelle bekommen wir die Wohnungen deshalb nicht mehr kühl, weil wir kaum Klimaanlagen haben. Die sollten wir aber haben und zwar massenhaft. Und AKWs noch dazu, dann geht es uns besser. Unrealistische Spinnereien von irgendwelchen Ökos helfen nicht.

    • 2030 Grütze!

  • Wie forscht man die Mobilität? Überall immer diese Experten mit ihren Erklärungen. Sachen gibts heute, unglaublich interessantes Thema. Aber ab September haben sie wieder zu wenig Gas im Speicher, dann kommen die Gasexperten dran, und ja die Kälte wird uns alle umbringen, wenn wir dnicht schon an der Hitze gestorben sind. Ja schwere Zeiten.

    • @Roller
      Mobilitätsforscher sollten bitte erforschen, wie sich Dauerstau und Dauerbaustellen auf unseren Autobahnen beheben ließen.

    • Viel interessanter IAB ,,
      Der Ableger vom Arbeitsamt ,zum
      weg lachen.Die Ergebnisse sehen wir am Arbeitsmarkt völliger Unsinn .

  • Verdacht auf Sonnenstich (Insolation).

  • Wir sollen nichts mehr bauen? Okay, gefühlt wird das ohnehin seit Jahren blockiert, geändert hat es nichts. Wo die Menschen künftig leben und wie sie arbeiten sollen, wenn alles gestoppt wird, verschweigt er – Hauptsache, wir brauchen angeblich keine Straßen mehr. Statt solider Daten gab es im ÖRR nur radikale Forderungen und Panikmache.
    Dass die ARD seinen Hintergrund komplett verschwiegen hat, setzt dem Ganzen die Krone auf: Der Mann ist eben kein rein neutraler Forscher, sondern aktiver Lobbyist bei Agora Verkehrswende und Aktivist bei den Scientists for Future. Wenn Wissenschaftler im Fernsehen wie Sektengurus auftreten und Ideologie über Pragmatismus stellen, verliert der ÖRR jegliche Glaubwürdigkeit.

  • Muss an der Hitze liegen – wegen der Aggregation dieser Proteine im Hirn …

    • Dann müßte der Herr ja bald 100% Klimaneutral fliegen können.
      Grüße !

      • Nicht mit dieser Minipli 😉

  • Hey Du, ich will gar nicht die ganze Erde bewohnen.
    Sollte er sich nicht besser um einen 80 bis 60 Mio. Staat bemühen. Da entfällt der Bauboom automatisch.

  • Ok. Der Mensch will wohnen. Wohnungsbau ermöglicht Wohnen. Er will das was Wohnen ermöglicht stoppen, weil das Ermöglichen von Wohnen, die Erde unbewohnbar macht. Eh…?

    Wird denn ein Land nicht gerade dadurch unbewohnbar, weil das Wohnen verhindert wird?
    Wieviele Menschen leben denn in Erdlöchern im Wald?

  • Wer da alles jetzt aus seinen Löchern kriecht.

    • Eiweisenlagerungen sind Schuld bei den Grünen.

  • Ja nee is klaa. Back to the stone age!

  • „Der bisherige Ausbau von Infrastruktur und Neubaugebieten müsse dagegen gestoppt werden, um den Städten wieder mehr Freiräume zur Abkühlung zu verschaffen.“

    Tolle Idee bei dem vorhandenen Wohnungsmangel. Aber vielleicht reicht auch die grüne Wiese und ein Zelt oder wie früher an der Adria das Familienzelt.
    Mittlerweile als Pop-up Version schon für 270 EUR.
    Wegen fehlender Infrarstuktru mit dem Lastenrad zum Sonderpreis von 9.000 EUR dann zur Kita und zur Arbeit. Dann haben wir Freiräume zur Abkühlung.
    Geht doch alles Herr Professor.

  • Genau, Millionen Migraten kommen als 90% Lebenslange Geldempfänger zu uns weil hier Wohlstand herrscht.
    Wohnstand kommt von Arbeit, Leistung und vor allem Produktion.

    Nun sollen wir so leben wie die Migraten in deren Herkunftsländer.

    In Lehmhütten und täglich handgemolkener Kuhmich oder besser Veganem unbehandeltem Bachwasser und Kräuter Medizin vom Feld.

    Die Ökobillanz in Kuba oder Somalia wird da offen angestrebt.

    Gehts noch!

  • Grüner Forscher:😂

    Politikwissenschaft

    Andreas Knie studierte Politikwissenschaften in Marburg und Berlin, erhielt 1986 sein Diplom an der freien Universität (FU) Berlin, erlangte seine Promotion

    Berlin reicht schon aus , alles klar.

    Wir stoppen zuerst Stuttgart 21

  • „Mobilitätsforscher!“ Auch einer, der nicht arbeiten will und lieber auf Kosten der Allgemeinheit lebt.

  • Muß einer dieser Experten sein.

  • „…Professor für Soziologie…“
    Muss man mehr wissen? Ich würde die Spezies eher als Nutzlosschaftler bezeichnen.

  • Als Mobilitätsexperte kann ich zu 180% ausschließen, das dieses von Prof. Andreas Knie im ARD-„Brennpunkt“ beschriebene Scenario eintritt. Ich vertrete im Gegensatz zu dem Forscher die wissenschaftlich vielfach erforschte und begründete These, das diese Erde noch mindestens 3 Millionen Jahre sehr gut bewohnbar bleibt. 😉

  • Es sind 3 Dinge GAGA.

    1. So ein gemieteter Paniker ist in Deutschland Professor – also Beamter mit >10k€/Monat.

    2. Solche Leute werden im ÖRR als „Experten“ immer genau dann in Szene gesetzt, wenn ihre Sprüche zum linksgrünen Zeitgeist der Klimaindustrie passen.

    3. Für solche Fisimatenten muss ich auch noch Zwangsgebühren bezahlen.

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