Neue Studie
Verbrenner im Vorteil – beim Kauf und im Betrieb günstiger als E-Autos
Eine neue Studie zeigt: Verbrenner sind in der Anschaffung inzwischen wieder deutlich günstiger als Elektroautos – und auch bei den laufenden Betriebskosten schwindet der Vorteil der Stromer. Vor allem das Laden an öffentlichen Ladesäulen ist teils enorm teuer.
Neuwagen mit Verbrennungsmotor waren im Durchschnitt zwar schon immer günstiger als Elektroautos – doch der Preisunterschied war in den vergangenen Jahren zeitweise deutlich geschrumpft und hatte sich stellenweise nahezu vollständig aufgelöst. Aktuell verschiebt sich das Kostenverhältnis jedoch wieder zugunsten der Verbrenner. Das zeigt eine neue Studie des Center Automotive Research (CAR).
Demnach ergibt sich, bezogen auf die tatsächlich gezahlten Kaufpreise für Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb in Deutschland (Stand: Juni), ein Kostenvorteil von durchschnittlich rund 1.997 Euro gegenüber Elektroautos. Untersucht wurden hierfür die tatsächlichen Transaktionspreise der 20 meistverkauften Elektroautos sowie ihrer jeweiligen Verbrenner-Pendants.
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Im Dezember 2025 hatte der Abstand noch bei gut 1.300 Euro gelegen. In den Jahren 2021 und 2022, als Elektroautos durch Umweltförderungen und eine hohe Nachfrage nach Verbrennern besonders attraktiv bepreist waren, war die Preisdifferenz zwischenzeitlich bei einigen Modellen auf wenige Hundert Euro geschrumpft und hatte sich in einzelnen Modellvergleichen nahezu vollständig aufgelöst. Inzwischen zeigt sich jedoch wieder ein anderer Trend: Die Preislücke öffnet sich zunehmend wieder.
Hinter dem wachsenden Preisabstand zwischen Elektroautos und Verbrennern stehen mehrere Ursachen. Ein Faktor ist, dass Hersteller und Händler ihre Rabattbereitschaft bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zuletzt deutlich erhöht haben. Auf der Seite der Elektroautos hingegen haben viele Hersteller ihre Eigenrabatte seit der Ankündigung der neuen staatlichen Kaufprämie, die das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ab Mai 2026 auf den Weg gebracht hat, zurückgefahren.
Das Center Automotive Research dokumentiert diesen Effekt detailliert. Demnach sanken die durchschnittlichen Rabatte für Elektroautos von 19,5 Prozent im Januar 2026 auf 17,8 Prozent im Juni. Gleichzeitig stiegen die Preisnachlässe für Verbrenner. Käufer von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor erhielten im Juni durchschnittlich einen Rabatt von 18,4 Prozent auf den Listenpreis.
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Doch nicht nur in der Anschaffung sind Verbrenner inzwischen wieder deutlich günstiger als Elektroautos – auch im laufenden Betrieb schwindet deren Kostenvorteil. Hintergrund sind vor allem die hohen Strompreise. Ist Ladestrom an öffentlichen Ladesäulen teurer, sind zwangsläufig auch die Betriebskosten pro gefahrenem Kilometer hoch.
Wer sein E-Auto zu Hause über eine Wallbox lädt, zahlt den regulären Haushaltsstrompreis. Dieser lag im Jahresdurchschnitt 2025 bei 38,52 Cent pro Kilowattstunde und war damit der höchste in Europa. An öffentlichen Schnellladestationen liegen die Preise jedoch nochmals deutlich höher. Dort werden – Stand April 2026 – je nach Anbieter und Tarif zwischen 39 und 62 Cent pro Kilowattstunde fällig. Ohne Vertrag oder z. B. an Autobahnen können laut ADAC-Daten sogar bis zu 89 Cent pro Kilowattstunde berechnet werden – mehr als doppelt so viel wie der durchschnittliche Haushaltsstrompreis. Warum das so ist, lässt sich einfach erklären: Der Strom selbst ist zwar derselbe, die höheren Preise entstehen jedoch durch die zusätzliche Dienstleistung sowie die Margen der Ladesäulenbetreiber.
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Wer sein Fahrzeug überwiegend außerhalb der eigenen Wallbox lädt, zahlt bei einem typischen Verbrauch von 20 Kilowattstunden je 100 Kilometer – ausgehend vom Höchsttarif von 89 Cent pro Kilowattstunde – bis zu 17,80 Euro für 100 Kilometer. Ein Benziner mit einem Verbrauch von sieben Litern auf 100 Kilometer kommt beim E10-Literpreis von 1,83 Euro (Stand: 25. Juni) dagegen auf Kraftstoffkosten von 12,81 Euro pro 100 Kilometer. Damit liegen die Betriebskosten bestimmter Verbrenner-Fahrzeuge deutlich unter den Kosten von Stromern.
Der Kostenvorteil des Elektroantriebs im laufenden Betrieb, der jahrelang als zentrales Argument für den Umstieg galt, schmilzt unter diesen Bedingungen dahin. Der Hochlauf der Elektromobilität in Deutschland dürfte so – bei hohen Anschaffungs- und Betriebskosten für Stromer – kaum gelingen. Auch die neue E-Auto-Förderung wird daran voraussichtlich wenig ändern, da sie vor allem einen kurzfristigen Effekt erzeugt: Sie kurbelt die Absatzzahlen an und verringert vorübergehend den Preisunterschied zwischen Verbrennern und Elektroautos. Nach dem Auslaufen der Förderung dürfte dieser Effekt jedoch erneut verpuffen – ähnlich wie bereits nach dem Ende des Umweltbonus im Jahr 2023.
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Die Studie wird verpuffen.
Echter Wettbewerb entstünde nur ohne Subventionen und ohne CO2-Märchen.
Noch ehrlicher wär der Vergleich, wenn man die Steuern und Abgaben herausrechnen würde, die der Besitzer eines Verbrenners zahlen muss und dazu noch die Subventionen betrachtet, mit der E-Autos sowie Wind- und Solarenergie gefördert werden.
Ein Wirtschaftlichkeitsvergleich müsste eigentlich über die gesamte Lebensdauer oder Lebenslaufleistung der Fahrzeuge gehen. Was wird denn diesbezüglich bei reinen E-Fahrzeugen angenommen? Die Batterien dürften von der Lebensdauer her gesehen, wohl kaum so lange durchhalten wie die Lebensdauer eines Verbrenners ist. Wird dann von einem Batterietausch ausgegangen? Das dürfte dann aber die Wirtschaftlichkeit ziemlich nach unten durchreichen. Genauso müsste es die Wirtschaftlichkeit des BEV im Vergleich erheblich verschlechtern, wenn stattdessen eine deutlich kürzere Lebensdauer angesetzt wird.
Eine neue Studie zeigt dass neue Studien immer genau das zeigen was vom Auftraggeber bestellt und gewollt wird.
Das mit den Autos ist ja sowieso offensichtlich.
Letztendlich ist der ganze Schwindel Subvetionsbetrug im grossen Stil.
Erst lassen sich die Reichen von den Armen ihre PV Anlage finanzieren und dann das E-Auto. Genau von denen die sich weder ein Haus noch ein Auto leisten können.
Genauso ist das. Und dann möchten die „braunen“ (man mische grün und rot) „Ökzis“ die Umverteilung, …ääh, … die Enteignungung, um so Rückvergütung für die Armen …ääh, … für die PARTEI zu erreichen.
Apropos: „Ökzis“ oder einfacher, weniger sprachlich sperrig: „Öxis“ bzw. im Singular „Öxi“ für Ökosozialist wäre ein geeignete Antwort auf das von der pol. Linke inflationierte Schimpfwort „Nazi“.
Dafür brauche ich keine Studie
und wen überrascht es?
Und wenn nach 8 bis 10 Jahren die Akkus in so einem Brandbeschleuniger den Geist aufgeben, dann wird’s nochmal richtig teuer oder das Ding geht in den Schrott.
Brandbeschleuniger deshalb, weil schon ettliche Garagen beim Laden abgefackelt wurden.
Nein!
Doch!
Ohhhh!
E-Karren bringen es nicht.
Gerne wird ja aus den verdächtigen Kreisen gesagt, daß sie an ihrer heimischen Wallbox den Strom umsonst aus der PV-Anlage bezögen und daher das E-Auto quasi umsonst führe. Denen sei gesagt, daß allenfalls ihre Schulausbildung umsonst war, denn die Investitionskosten der PV-Anlage müsste – auch wenn sie zu großen Teilen vom Steuerzahler bezahlt wurde – mit in die Kostenkalkulation einbezogen werden. DANN sieht das mit den laufenden Betriebskosten bei den E-Karren noch ganz anders aus!
Mit einer PV Inselanlage würden sie ihre EAuto Schrott niemals laden können! Dafür ist die Leistung viel zu gering!
Das ist der Punkt. Und andere PV-Anlagen basieren auf einem Verrechnungsmodell.
da haben Sie völlig recht, die E Autos Fahrer fallen bei mir immer auf mit nichts bezahlen wollen für den Strom, dickes Auto und leben auf Kosten andere
Im Grunde genommen hat man die einzuhaltenden Verbrennernormen so weit getrieben, dass sie physikalisch und ökonomisch unmöglich eingehalten werden konnten und die Industrie damit in ihrer Verzweiflung quasi gezwungen, unter enormem Risiko auf ein verrücktes Experiment (E-Auto) umzusteigen.
Dieses ist dann erwartbar fehlgeschlagen, weil die korrekte Technologie selbstverständlich bereits da war.
Ich hab da mit den deutschen Automobilfirmen allerdings sehr wenig Mitleid, weil einfach absolut GAR KEIN Mut zu erkennen war. Jahrzehntelang hat man die Klappe gehalten, sich über die Bonus-Moralpunkte gefreut, die der Ökowahn mit sich bringt und z.T. sogar gegen „Schwurbler“ ausgeteilt und insgeheim wohl gehofft, dass irgendwer schon irgendwann vorbeikommt und den stoppenden Keil vor die Irrationalität rammt, für den man selber den Mut nicht hat.
Das kommt halt davon, wenn man sich abgehobene Finanzexperten und Opportunisten statt gestandene Ingenieure und Anpacker zum Vorstand macht.
Das ist doch die Perfidie der Politik! Die kann jederzeit an den Grenzwerten rumschrauben und eine Überschreitung finanziell sanktionieren. Dabei kommt es eben nicht darauf an, ob diese Grenzwerte überhaupt realistisch und sinnvoll sind, also z.B. die Grenzwertüberschreiitung tatsächlich gesundheitliche Schäden verursacht oder ob die Einhaltung des Grenzwerts technisch überhaupt möglich ist. Erklären Sie mal, warum Feinstaub so gefährlich ist, wenn sogar in den Wäldern Feinstaub zu finden ist und sich jeder Raucher haufenweise Feinstaub reinzieht, ohne gleich tot umzufallen. Und warum ein Diesel so umweltschädlich sein soll, wo er doch mit seinem Partikelfilter die Luft nachweislich von Feinstaub reinigt?
Es ist notwendig, dass wir als Bürger von der Politik wissenschaftlich fundierte Belege für jegliche Gesetzgebung in dieser Richtung fordern. Und die Gesetzgebung nicht stattfinden darf, wenn es fundierte Gegenargumente gibt.
Dafür braucht es Studien? Ehrlich? Das weiß jeder der bis 3 zählen kann
Ich werde, solange ich lebe, NIEMALS ein E-Auto kaufen!!!
Egal was dann der Sprit kostet, ich mache den Unfug nicht mit.
tja wer kann denn noch bis 3 zählen, PISA lässt grüßen oder Frau Lang oder Herr Kühnert
Wer einen Tesla kauft, hat immer gute Preise am Supercharger.
Vergleichen sie mal den Preis eines popeligen Tesla mit vergleichbaren Verbrenner oder noch besser, schauen sie sich an was für ein luxuriös ausgestattet, hochwertiges Europäisches Auto sie zum Preis eines Tesla bekommen!
Es ist ja nicht nur der Anschaffungspreis,Versicherung Inspektionen und Reparaturen gehen ins Unermessliche. Zudem wird es an den Autobahnen mit der Ladeinfrastruktur immer schlechter,mehr EFahrzeuge weniger Ladesäulen. Ich habe mir wieder einen Verbrenner zugelegt!
Das ist ein linksgrünwokes ideologisches Projekt, es spielt keine Rolle ob es funktioniert.
in Norwegen arbeitet man jetzt daran , regeln fuer eine kilometerbepreisung zu finden.
die soll fuer verbrenner und e-autos gelten.
aus gruenden der klimarettung wird allerdings schon im vorfeld gefordert, e-autos weniger stark zu schroepfen.
wer haette das gedacht…?
eine kilometerbepreisung wurde ja vor laengerer zeit auch bereits in der EU angedacht, nur noch nicht ausgearbeitet.
wenn norwegen das erfolgreich durchzieht, wissen wir jetzt schon, wer als naechstes dran ist.
und dann werden e-autos wieder guenstiger in der nutzung.
es wird immer wege geben, verbrennerfahrern das leben schwer zu machen.
E- Auto Preis 30000-40000- BRD
Nettoverdienst 2250- 2800 BRD
Nur für grüne Wirtschaftsexperten geht das in Ordnung .
Ok, und welchen gescheiten Verbrenner kriegen Sie für unter 30k?
Der kluge Mensch kauft sich einen gepflegten, fast neuwertigen Verbrenner zur Hälfte des Neupreises, wenn er drei Jahre alt ist und überlässt den Verlust der ersten drei Jahre dem Neuwagenkäufer.
Mit dem gesparten Geld kann man viele Jahre tanken…..
Viele sehr gute gebrauchte. Und wenn da mal die Batterie schlapp macht bekommt man für 100-150 € eine neue. Wie sieht das bei einem E-Auto aus?
Und heute Abend eine neue „Studie“ die das Gegenteil erklärt.
so kann sich jeder seine leserschaft erhalten. 🙂
von irgendwas muessen die medien ja auch leben
Ok, wie immer immer haben die Artikel von Herr Märtin gewisse handwerkliche Mängel. Nur weil die Linken das E-Auto künstlich schön rechnen, muss man jetzt nicht in das andere extrem Verfallen.
Ich lade mein E-Auto für den Arbeitsweg fast ausschließlich zu Hause und zahle dafür knapp 30ct. Keiner wird realistischerweise immer zur teuersten Ladesäule gehen. In meinem Fall komme ich dann auf 6€/100km, was deutlich günstiger als der Benziner und sogar Diesel ist. qed – Danke für die Bestätigung.
Ps. Wer dreimal die Woche München – Berlin fährt -> Diesel. Mach ich aber net.
und wieviele Subventionen hast du dem Steuerzahler „gestohlen“?
Was hat deine Karre gekostet und wie ist der Wertverfall?
Er hat dem Steuerzahler die Subventionen nicht gestohlen, das hat die Regierung gemacht. Er profitiert nur vom Diebesgut, ist also ein Hehler.
Der Wertverfall wird ihn dafür bestrafen, und sein Akku nach 150 Ladezyklen auch!
… mir gefällt Ladestation besser als . . ..
Geil.
CLAIM stellt angeblichen „antimuslimischen Rassismus“ fest. AN und seine Kommentoren toben.
CAR stellt fest, Verbrenner sind billiger als E-Autos. AN und seine Kommentatoren feiern.
CAR ist natürlich frei von irgendwelchen dritten Interessen, so wie CLAIM halt auch.
Anderslinksherum ist es doch genauso…
Gratulation, da hat’s einer kapiert.
CLAIM konstruiert ein Narrativ, um die ‚Opferrolle‘ der Moslems zu ‚beweisen‘ (lach!!). CAR berichtet etwas, was jeder technisch und ökonomisch versierte Bürger eh schon weiß. Und jetzt?
Und da hat’s einer nicht kapiert. Links und rechts, alles dieselbe Soße.
einem sehr grossen teil der leserschaft kann AN alles erzaehlen.
es wird geglaubt, und entsprechend reagiert.
die wenigsten machen sich die muehe, mal selber weiterzurecherchieren, unstimmigkeiten, oder auslassungen zu entdecken.
was AN sagt, ist gesetz.
liegt wohl daran, dass die meisten weder zeit noch lust haben, moeglichst viele aspekte einer sache kennenzulernen, sondern zufrieden sind, wenn das narrativ ihrer blase bestaetigt wird.
viele wissen vermutlich auch gar nicht, in welchen medien sie weitere informationen bekommen, da fuer sie nach der heimischen tageszeitung AN schon das absolute nonplusultra darstellt.
ist im grunde nicht anders , als bei waehlern auch, die alles glauben, was *ihre partei* so von sich gibt.
ausnahmen bestaetigen natuerlich die regel.
manch einer hier ist durchaus belesen und informiert.