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Migration als Grund für Randale in Frankreich: Merz hat das Problem erkannt – jetzt muss er handeln

Friedrich Merz findet klare Worte zur Migration als Grund für die Ausschreitungen in Frankreich. Seine versprochene „Migrationswende“ blieb bislang jedoch weitestgehend aus. Wenn er die Probleme schon richtig erkennt, muss er nun auch handeln.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat klare Worte zu den Ausschreitungen gefunden. Jetzt muss er endlich zeigen, dass seiner angekündigten Migrationswende auch Taten folgen. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Friedrich Merz hat kürzlich bemerkenswert klare Worte gefunden: Der Grund für die schweren Ausschreitungen in Frankreich seien „höchstwahrscheinlich nicht integrierte Menschen, Migration und Teile der Wählerschaft, die extrem rechts und extrem links wählen“, sagte der Bundeskanzler am Montag gegenüber Bloomberg.

Der Bundeskanzler hat damit dem fatalen Narrativ rund um die Ausschreitungen in Frankreich widersprochen: Seit Tagen erklärt der linke Medien- und Politikbetrieb die gewalttätigen Ausschreitungen in Deutschlands Nachbarland für sozial bedingt: Die Menschen würden nur gegen die Kürzungspolitik des französischen Staates demonstrieren oder aus besonders sozial benachteiligten Schichten stammen. Das Narrativ wird dabei schon seit Jahren verwendet, wenn es um unliebsame Themen wie Kriminalität geht.

Die Bilder aus Frankreich machen es eigentlich schwer, sich weiter hinter solchen Erklärungen zu verstecken. Da sind Menschen, die Geschäfte ausräumen, die Scheiben einschlagen und sich teilweise dabei filmen. Sie setzen Gebäude in Brand und attackieren Polizisten. In Paris wurden ganze Straßenzüge verwüstet. Es sind Bilder einer regelrechten Zerstörungswut, einer erschreckenden Verachtung für fremdes Eigentum, für die öffentliche Ordnung und für die Menschen, die in diesem Land leben.

Was haben solche Taten mit zu hohen Mieten zu tun? Welches Bildungsproblem wird gelöst, indem man einem Geschäftsinhaber die Existenz zerstört? Welche soziale Ungerechtigkeit rechtfertigt es, ein Rathaus niederzubrennen?

Trotzdem wird in Teilen der deutschen Berichterstattung wieder nach den gesellschaftlichen Ursachen gesucht. Im Spiegel wurde die Behauptung eines Zusammenhangs zwischen der Abstammung vieler Randalierer und den Ausschreitungen sogar als „rassistische Lüge“ bezeichnet.

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Wer die Szenen in Frankreich sieht, sieht vor allem Menschen, die man in linken Kreisen politisch korrekt als „migrantisch gelesen“ bezeichnen würde. Wie viele von ihnen kürzlich eingewandert und wie viele längst französische Staatsbürger sind, ist unklar. Klar ist, dass sich diese Gewalt nicht mit Armut und maroden Schulen erklären lässt. Merz muss endlich den Mut haben, auszusprechen, dass wir es in Teilen Frankreichs mit einer regelrechten feindlichen Übernahme durch gewaltbereite Migrantengruppen zu tun haben, die ganze Viertel längst zu ihrem Revier erklärt haben. Er darf sich nicht länger mit dem üblichen Gerede zufriedengeben.

Die Bundesregierung hat im Rahmen der von ihr ausgerufenen „Migrationswende“ seit ihrem Amtsantritt die Grenzkontrollen verschärft, Zurückweisungen ausgeweitet, den Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte ausgesetzt und die beschleunigte Einbürgerung nach drei Jahren wieder abgeschafft. Das waren wichtige Veränderungen, die dazu beigetragen haben, dass die Zahl der Asylanträge deutlich zurückgegangen ist.

Doch schon bei den Abschiebungen bleibt Merz hinter seinen eigenen Ansprüchen zurück. Im ersten Halbjahr 2026 wurden 9.663 Menschen aus Deutschland abgeschoben. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 11.807. Das ist ein Rückgang um mehr als 18 Prozent. Beim Familiennachzug übertreffen die aktuellen Zahlen sogar die Ampel-Zeit (Apollo News berichtete). Von der versprochenen „Migrationswende“ kann also keine Rede sein.

Noch fataler ist allerdings, dass sich die deutsche Migrationsdebatte noch immer fast ausschließlich darum dreht, wer künftig nach Deutschland kommen darf und wer das Land wieder verlassen muss. Aber was ist mit den Problemen, die längst im Land entstanden sind? Deutschland muss sich auch mit Menschen auseinandersetzen, die seit Jahrzehnten hier leben, hier geboren wurden oder längst die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

Ausgerechnet das sozialdemokratisch regierte Dänemark zeigt, wie weitreichend ein Staat vorgehen kann. Dort gelten Wohngebiete mit mindestens 1.000 Einwohnern als sogenannte Parallelgesellschaften, wenn mehr als 50 Prozent der Bewohner Einwanderer aus nichtwestlichen Ländern oder deren Nachkommen sind und mindestens zwei weitere soziale Problemkriterien erfüllt werden.

Besteht dieser Zustand fünf Jahre lang, müssen die Viertel umgestaltet werden. Sozialwohnungen werden verkauft oder abgerissen, der Anteil öffentlich geförderter Familienwohnungen muss bis 2030 auf höchstens 40 Prozent sinken. Bereits ab einem Anteil von mehr als 30 Prozent Bewohnern nichtwestlicher Herkunft können Gebiete als Präventionsgebiete eingestuft werden.

In einigen Wohngebieten müssen bereits einjährige Kinder an einer frühkindlichen Förderung von 25 Stunden pro Woche teilnehmen, sofern sie nicht anderweitig entsprechend betreut werden. Für bestimmte Sozialhilfeempfänger gelten Arbeits- und Mitwirkungspflichten von grundsätzlich 37 Stunden wöchentlich.

Warum wird in Deutschland nicht zumindest ernsthaft über vergleichbare Maßnahmen diskutiert? Warum entwickelt die Bundesregierung keine Strategie gegen die dauerhafte Abschottung einzelner Wohnviertel? Warum wird nicht darüber gesprochen, wie sich eine stärkere soziale Durchmischung durchsetzen lässt und wie früh Sprachförderung verpflichtend werden sollte?

Und noch eine Frage müssen sich Merz und die Union endlich stellen: Warum soll das individuelle Grundrecht auf Asyl in seiner heutigen Form unangetastet bleiben? Warum nicht ein europäisches Asylsystem, bei dem Schutzsuchende verstärkt außerhalb Europas ausgewählt und über festgelegte jährliche Kontingente aufgenommen werden? Merz, dessen zentrales Wahlversprechen eine Migrationswende war, darf nicht warten, bis in Deutschland Rathäuser brennen und ganze Innenstädte verwüstet werden.

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58 Kommentare

  • „Wenn er die Probleme schon richtig erkennt, muss er nun auch handeln.“

    —

    Keine Sorge,
    das wird er

    NICHT.

    🤷‍♂️

    • Ihr seid wie Spielsüchtige, die trotz beständig angehäufter Verluste und Enttäuschungen immer noch glauben, dass sie dieses Mal, dieses eine Mal den Pot aber auch wirklich holen. Was muss eigentlich noch passieren, bis auch der letzte Merz-Fanboy seine vergebliche Hoffnung in diesen Scheinkonservativen, der um jeden Preis und ohne Rücksicht auf Verluste so lange als möglich an der Macht bleiben will, fahren lässt? Wer fortgesetzt auf hin und wieder abgesonderten Sprüche für seine unbelehrbare Gefolgschaft reinfällt, denn trifft ein inzwischen schon überwiegendes Mitverschulden. Merzens Sprüchen folgen nie Konsequenzen, von Umfallern, Entschuldigungen und Wortbrüchen einmal abgesehen. Er kann es nicht, er will nicht einmal so, wie Ihr Leichtgläubigen glaubt und glauben gemacht werden sollt, dass er wollen würde. Er kann nicht, er will nicht einmal, und er wird ganz bestimmt nicht. Deal with it!

      • @Fragezeichen
        „Was muss eigentlich noch passieren, bis auch der letzte…“

        Ich frage mal zurück:
        Was muss noch passieren, bis erkennbar wird, dass bezüglich „Einsicht“ Hopfen und Malz bei den Gläubigen verloren ist. Es wird gewählt, gehofft, andere gewählt, wieder gehofft, usw. bis in den Tod. Wie der Betrunkene, der mit dem Autoschlüssel immer wieder versucht die Haustür zu öffnen.
        Die „Jetzt-aber-Endlosnummer“.
        Sie wollen nicht wissen, sie wollen glauben und hassen die Wissenden.

    • Die Wende kann durch BSW-Politikerinnen erfolgen, die damals schon so vernünftig waren, die verdammten Corona-Beschränkungen abzulehnen. Diese Politikerinnen können am 15. Dezember Siegmund zum MP wählen.
      https://cna343.wordpress.com

      • Nein danke.

        -11
    • Morgen wird der Fritze sagen: „Deutschland ist ein Einwanderungsland“. Apollo News möchte die Illusion einer konservativen CDU einfach nicht aufgeben.

  • Ich habe nur Merz gelesen und handeln.

    Ist das Satire?

    • Merz who: Eine ganz bittere Satire allerdings.
      Sowieso, was soll der Arme schon machen?
      „Nun sind sie halt da…….“

    • Der Fo…Fritze hat es doch am nächsten Tag wieder vergessen.

  • Er wird einfach im Kanzleramt (aus)sitzen und abwarten. Er will doch nur Kanzler sein.

  • Merz handelt nicht ohne Rücksprache mit Merkel.

    • Nein, mit Merkel spricht er nicht. Das macht der Lars. Erst wenn der Lars sein Ok von Merkel erhalten hat, dann zieht er kurz an den Fäden und Pinocchio dreht sich wieder um und macht das Gegenteil davon, was er gestern gesagt hat

  • Unter einer linken Regierung gibt es dann in Berlin und demnächst auch im Bund Turbo-Einbürgerungen und das Wahlrecht für Migranten. Die Linken schaffen sich ihre eigene Wählerbasis und können künftig nie wieder auf demokratischem Wege von der Macht entfernt werden.
    Bestellt. Geliefert. Genießt, was ihr gewählt habt.

  • Merz kennt das sogenannte „Problem“ schon lange, er befeuert es doch mit allen Mittel.
    Verstehe die Einordnung jetzt nicht. Er ist mit einer der Drahtzieher des Problems.
    Ganz im Sinne der Agenda, wie lange will man daraus noch ein Geheimnis machen.

  • „Migration als Grund für Randale in Frankreich: Merz hat das Problem erkannt – jetzt muss er handeln“

    Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr!

  • Herr Bundeskanzler, treten Sie zurück! Es kann doch nicht sein, dass die Menschen in diesem Land Sie um Selbstverständlichkeiten bitten müssen.

  • Ähm, Merz hat das Problem weiter vergrössert.
    Erkennt er das noch immer nicht?
    Die Linken haben doch mehrmals die Cdu Zentrale belagert.

  • Mist, wenn er handelt, macht er das Gegenteil von dem was er vorher gesagt hat…

  • Hier zu handeln würde der SPD nicht passen, also lässt der Fritz besser die Hände davon.

  • Vor welchem Publikum hat er nach dem Mind (bitte den Tippfehler zu entschuldigen: es muss Mund heißen) geredet?

  • Fritz Redeviel und (fürs deutsche
    Volk) handeln?

    Da kann man warten bis Weihnachten
    und Ostern auf einen Tag fallen.

  • Als ob der handeln will/kann/darf!

  • „Merz hat das Problem erkannt – jetzt muss er handeln“

    Klingt wie: Nachts ist es dunkler als draußen.

  • ,,Merz hat das Problem erkannt – jetzt muss er handeln“
    Der war gut🤣🤣🤣

  • Hat Merkel nicht schon mal gesagt Multikult sei gescheitert? Was ist dann passiert? Ich vertraue nicht mehr, man wurde viel zu oft wie Gefangene verkauft und verraten, bespuckt und geschlagen und nicht jeder kann einfach so aus dem Land gehen. Aber hauptsache Sozialhilfeempfänger sind nach dem Sozialgesetzbuch geschützt, dass man sie nicht aus dem gewohnten Umfeld vertreiben darf, was mit Arbeitern ist juckt niemanden, seit Jahrzehnten.

  • ….sagte er, dann bekam er eine Hauch Gegenwind, ruderte sofort zurück und behauptete das Gegenteil.

  • Geil ist Merz Zitat: „Wählerschaft, die extrem rechts…“

  • „Friedrich Merz hat kürzlich bemerkenswert klare Worte gefunden: Der Grund für die schweren Ausschreitungen in Frankreich seien „höchstwahrscheinlich nicht integrierte Menschen, Migration und Teile der Wählerschaft, die extrem rechts und extrem links wählen“, sagte der Bundeskanzler am Montag gegenüber Bloomberg.“

    Nein, stimmt nicht! Es waren keine EU-„Migranten“ (freie Wohnsitzwahl), keine „Voll-Asiaten“, Amerikaner, keine Grönländer, keine Russen usw.
    Es waren hauptsächlich zwei Ethnien. Einmal aus Afrika und zum anderen aus „Vorderasien“ gepaart mit einer bekannten Religion. Das ist die Wahrheit!

  • Nicht immer faseln, Merz.

    MACHEN!

  • Wie immer. Erst große Klappe und die Dinge beim Namen nennen und dann passiert eh wieder nichts. Klein Fritzchen hat vorher mal wieder nicht Papa Lars gefragt was er sagen darf.

  • Warum verlassen die Unternehmen nicht einfach Berlin und zeigen Merz den Finger?

  • Die Grünen jaulen doch schon weil Dobrindt Deutschkenntnisse einfordert
    Merz hat zwar das Problem erkannt wird aber genauso handeln wie bisher
    Nichts wird passieren außer den üblichen Floskeln

    • Kritischer Buerger : Ist doch verständlich. …
      Weshalb sollen „Neubürger“ Deutsch lernen, wenn es den Grünen nichts ausmacht – sie es sogar für normal halten – wenn man ohne jegliche Lese- und Schreibkompetenz in den Bundestag kann.

  • „Unser“ Kanzlerdarsteller zweiter Wahl wird wohl weiterhin die Füße stillhalten. Offenbar ist die Sorge vor weiterem Pferdemist vor den Parteibüros größer als der Mut, sich der eigenen politischen Verantwortung zu stellen. Wenn schon der Protest vor der eigenen Haustür ausreicht, um politische Rückgratlosigkeit offenzulegen, sagt das einiges über den Zustand dieser Parteiführung. Wer regieren will, muss Gegenwind aushalten – statt sich hinter der Fassade staatstragender Wichtigkeit zu verstecken.

    • Richter auf Probe : Nach einem Jahr abgebrochen ;
      Fahnenjunker … weitere Laufbahn abgebrochen wegen angeblich verletztem Knie ;
      Hans Wurst und Klinkenputzer bei einigen Unternehmen .. den hats mutmaßlich nirgends lange gehalten. Warum nur? ;
      Hans Wurst und Klinkenputzer bei Black Rock und auch da keine große Nummer … warum nur? ;
      Sich vor der mit den Hängeleffzen in die Hose geschissen und ausm Staub gemacht … Mutmaßlich auch noch ein Feigling :
      Parteivorsitzender der dritten Wahl … wie konnte das denn nur passieren? ;
      Kanzler der zweiten Wahl … ja aber Hallo … Zufall? ;
      Was bitte erwartet man von so einem? Einen Scheißdreck wird der tun.

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