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Scharia verboten

„Dänische Werte“ vorausgesetzt: Dänemark verschärft Einbürgerungspolitik deutlich

Die dänische Staatsbürgerschaft soll laut dem Willen der Regierung nur noch an Personen verliehen werden, die die „dänischen Werte“ teilen. Befürworter der Scharia sollen das nicht sein.

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Der dänische Integrationsminister Morten Bødskov will die Staatsbürgerschaft nicht an die Befürworter der Scharia verleihen. (IMAGO/Bernd Elmenthaler)

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In Dänemark soll das Einbürgerungsverfahren geändert werden. Künftig sollen nur noch Personen die dänische Staatsbürgerschaft bekommen, die „dänische Werte“ vertreten, teilte das Integrationsministerium in einer Pressemitteilung mit. „Natürlich sollten wir das nicht an Leute vergeben, die beispielsweise den Terror verherrlichen, für die Scharia eintreten und gegen die Rechte von Homosexuellen sind“, so der Integrationsminister Morten Bødskov.

Bewerber um die dänische Staatsbürgerschaft sollten daraufhin getestet werden, ob sie „antidemokratische“ Werte vertreten. Wer die Werte von Freiheit, Gleichheit und Liberalismus vertrete und Dänemark gegenüber loyal sei, der könne die Staatsbürgerschaft bekommen, heißt es in der Pressemitteilung vom 5. Oktober.

Seit März 2026 sind die Einbürgerungsverfahren eingestellt, während eine Expertengruppe darüber berät, wie die Überprüfung, ob dänische Werte befolgt werden, durchgeführt werden könnte. Von der Aussetzung des Verfahrens sind auch 2.055 Personen betroffen, bei denen das Verfahren bereits weit fortgeschritten war. Ob sie eingebürgert werden, soll abermals überprüft und im ersten Halbjahr 2027 entschieden werden.

In Dänemark ist die Einbürgerung kein reiner Verwaltungsakt, sondern erfolgt zweimal jährlich über ein Gesetz, das im Parlament erlassen wird. Dabei wird jeweils eine Liste mit den Namen aller Erwachsenen, die die Staatsbürgerschaft erhalten sollen, vorgelegt und beraten. In der Liste stehen auch die Herkunftsländer der Bewerber.

Das dänische Außenministerium teilt auf seiner Webseite mit, dass Bewerber aus „nicht-nordischen Ländern“ sich mindestens sieben Jahre in Dänemark aufhalten müssen, ehe sie einen Antrag auf Einbürgerung stellen. Außerdem müssen sie ausreichend Dänisch sprechen können.

mra

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11 Kommentare

  • Sehr vernünftig.

    • Das sollte völlig normal sein und kein großes Ding!! Es wird ja langsam lächerlich!

  • Deutschland will keine dänischen Verhältnisse.
    Hier sind weiterhin 70% Refugees-welcome-Befürworter und damit für ein Weiter So.

  • Brauchen wir auch dringend.

  • Schätze Herr Morten Bødskov wird in Deutschland als Rassist und Rechtsradikaler gelesen, oder?

  • Durch EU-Mitgliedschaft und Turbo-Einbürgerungen in den Ländern drumherum wird das langfristig nicht genügen.

    • Schengen ist Tot ! Die Dänen reagieren nur schon mal vorsorglich darauf . Der Rest wird Folgen .
      Ceuta war wohl der letzte Sargnagel . Nur leider Deutschland wird es solange es die Union noch in irgendeinem Parlament oder Gemeindevertretung gibt nicht raffen !

    • nein.

      schon gar nicht, wenn durch schaffung grosseuropas und baldiger aufnahme etlicher balkanstaaten muslime ganz regulaere EU-buerger werden.

      denen muss und wird ihre muslimische art zu leben und zu denken weiterhin gestattet bleiben.

      die meisten von ihnen sind auch nicht radikalisiert.

      aber was nicht ist, kann ganz schnell werden.

      in schweden sind ausgerechnet migranten der 3. generation die allerkriminellsten.

      diese entwicklung koennten auch die nachkommen moderater EU-muslime vollziehen.

  • Habeck wird der erste sein der Fragen wird wo er für die Dänische Staatsbürgerschaft und deren Werte unterschreiben kann !

  • Die Dänen sind auch bei der Arbeitsmarktpolitik ein Vorbild.

  • Bravo, aber was die Homosexualität wieder (mal) mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu tun haben soll, verschließt sich mir immer noch.

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