Dieser Artikel ist kostenlos für alle – dank  Apollo A Icon Freunden von Apollo News »

Apollo A Icon
Dieser Artikel ist kostenlos für alle – dank Freunden von Apollo News »

Werbung:

Berliner Wahlkampf

Merz erklärt Antisemitismus zur „perfidesten Form der Ausländerfeindlichkeit“ – Volker Beck warnt vor Linken

Für Friedrich Merz ist Antisemitismus die „perfideste Form der Ausländerfeindlichkeit“. Dass weder alle Juden Ausländer sind noch die Motive von Ausländerhass und Judenhass sich gleichen, geht in seiner Rede unter. Volker Beck hingegen warnt vor den Linken in der Regierung – wegen der Hamas.

Friedrich Merz hielt eine Rede zum „Wahlkampf-Schlussspurt“ der Berliner CDU. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Werbung

Beim „Wahlkampf-Schlussspurt“ der CDU vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl am Sonntag hat Bundeskanzler Friedrich Merz versucht, klare Kante gegen Ausländerkriminalität, Judenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus zu zeigen. Dabei bezeichnete er Antisemitismus als „perfideste Form der Ausländerfeindlichkeit“ – und schien Juden so implizit aus dem deutschen Volk auszuschließen. Später war es ausgerechnet der Grüne Volker Beck, der klarstellen sollte, woher die Gefahr für Juden tatsächlich kommt.

Merz referierte in seiner Rede, die der Unterstützung des Wahlkampfes von Stefan Evers dienen sollte, unter anderem über die Einwanderungspolitik. Dabei betonte der CDU-Bundesvorsitzende, Deutschland bleibe ein „Einwanderungsland“. Gleichzeitig stellte er klar, er wolle den Zuzug nach Deutschland weiter begrenzen: „Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen“ – trotz europaweit beachteter Korrektur der Migrationspolitik.

Den wachsenden Antisemitismus verortet Merz jedoch nicht bei Zuwanderern. Dieser komme vielmehr „aus Teilen unserer Gesellschaft“. Parallelgesellschaften oder gar die meist arabischstämmigen Antisemiten und ihre linken Verbündeten zu benennen, unterließ der Parteivorsitzende.

Stattdessen erklärte er: „Die perfideste Form der Ausländerfeindlichkeit ist Antisemitismus“ – ungeachtet der Tatsache, dass hunderttausende Juden Deutsche sind. Das Land müsse sich jedoch dagegen „wehren“ und „stehen“, wenn Antisemitismus in Berlin an der Tagesordnung sei. Wer sich daran nicht halte, müsse das Land verlassen.

Dafür musste Merz sich später von Volker Beck korrigieren lassen. Der frühere Grünen-Politiker war als Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft zu der CDU-Veranstaltung eingeladen und nahm im Anschluss an die Reden von Merz und Evers an einer kleinen Podiumsdiskussion teil. Die beiden CDU-Spitzenleute waren zu jenem Zeitpunkt aber längst nicht mehr im Saal. Merz’ Abgang wirkte regelrecht fluchtartig – angeblich war die Dauer des Termins bereits überschritten.

Lesen Sie auch:

Beck erklärte dann auf der Bühne: „Ich fürchte mich ganz persönlich“ vor einer Regierungsbeteiligung der Linken in Berlin. Er stellte die Frage, wie Elif Eralp von den Linken als Regierende Bürgermeisterin in der Stadt gegen Antisemitismus und die Hamas vorgehen solle, wo sie es doch schon in ihrer eigenen Partei nicht schaffe. Die Sicherheit der Juden sei gefährdet, da die Linken zum Terror „fast aufrufen“ würden.

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

123 Kommentare

  • Juden sind Ausländer? Geht’s noch?!

    • Hab mich auch gefragt, ob Broder, Wolfssohn u.a. Ausländer sind.

      • Pinocchio, mach dich nicht wieder lächerlich. Morgen posaunst du wieder andersrum🤢🤢🤢

      • Das sagt ausgerechnet der Ukrainische Kanzler!

    • „perfideste Form der Ausländerfeindlichkeit“

      Die Verwendung des Begriffs ist misslungen – ja.
      Trotzdem bitte nicht zu sehr die Goldwaage rausholen und „böswillig“ interpretieren.

      Es ist klar, was gemeint ist:
      Aus der Sicht der Antisemiten gehören „die Juden“ tatsächlich nicht dazu, weil sie von diesen als „anders“ und „abgrenzbar“ enpfunden werden, ähnlich, wie das gegenüber „Ausländern“ empfunden wird.

      Friedrich Merz sollte das klarstellen.
      Dann sollte aber auch gut sein. Er ist kein Antisemit und niemand, der Antisemitismus befürwortet.

    • Für Fritze anscheinend ja .
      Der Lügenbold kennt Realitäten nicht mehr.
      Dement oder total dement, das ist hier die Frage .

    • Auf seine unnachahmliche Weise hat er es wieder geschafft. Warum lassen die ihn seine Reden selber schreiben oder wird ihm da was in den Mund gelegt und er ist zu abgehoben das zu checken?!

    • Also ich wüsste nicht, dass mir ein „Jude“ überhaupt einmal in irgendeiner Art aufgefallen wäre – was ich aber auch wiederum nicht genau sagen kann, denn man weiß ja nicht, wer überhaupt Jude ist. Es ist überhaupt keine Kategorie, die – zumindest ich – für irgendeine Verknüpfung zu irgendetwas heranziehen würde. Sie waren schon lange vor den berühmten Polen im Ruhrgebiet Deutsche und Anfang des 20. Jahrhunderts waren viele noch „deutscher“ als andere. Vielleicht sollte man sich einfach auf andere Themen verlegen und sie nicht in dieser miesen Art dazu missbrauchen, sein armseliges Image zu verbessern.

    • Ist das jetzt eine Nationalität, eine Religion oder eine Rasse? Das habe ich schon immer gefragt, aber noch nie eine Antwort erhalten. Vermutlich so, wie man es gerade braucht.

    • Merz hat den Schlüssel zum Denken verloren, was erwartet man da.

    • Juden leben seit über 1300 Jahren im jetzigen deutschen Staatsgebiet.
      Muslime kamen erst ab den 1960er Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland.
      Aber genau Die sind es, die den Antisemitismus mitgebracht haben. Indem sie nach dem Koran und der Scharia leben möchten. Dort steht schwarz auf weiß, wie mit Juden umzugehen ist.
      Und das hat mir ein gläubiger Muslim selbst gesagt: “ Allah richtet über die Juden“.

      Problem: Obwohl an vielen Positionen in der bundesdeutschen Politik Muslime sitzen, scheint niemand ernsthaftes Interesse am offenen Gespräch zu haben ( absichtlich?, aus Angst?, wer weiß….)

      • Wenn die Juden nach Deutschland kommen durften, dann dürfen die Moslems es aber auch.

    • Merz hätte besser an seiner Tränen-show arbeiten sollen, war ja beim letzten mal nicht so überzeugend. Diese dämlich show kauft ihm doch keiner mehr ab, als würde er sich Gedanken machen um etwas anderes als Friedrich Merz und dessen Bankkonto.

  • Häh? Also Einstein, Mendelsohn, Rathenau, Lassalle, Marcel Reich-Ranicki und wie sie alle heißen waren also keine Deutschen? Ich weiß, so war das von unserem Bundeskanzler nicht gemeint, aber wer schreibt diesem Mann die Reden? … oder ließt wenigstens gegen?

    • Mein Urgroßvater war ein jüdischer Kaufmann in Allenstein (heute Olsztyn). Herr Merz, war der jetzt Pole oder Israeli? 🤔 Danke für die Auskunft.

      – Aber der AfD wirft man vor, nicht alle Deutschen gleich zu behandeln. Genau mein Humor.

      • Das ist ja das gute, die Hälfte unserer jüdischen Mitbürger wählt auch die Leute von der AfD. Und die andere Hälfte will auch so wie die Linke noch mehr Palästinenser und mehr Islam hier aufnehmen.😬 Keine gute Idee.

      • Nein aber ihr Großvater ist schuld, weil er genau so wie sie ein Unbelehrbarer Kommunist war und Menschen in der schlimmen Zeit aufgehetzt hat gegen Andersdenkende die dann in Lager n gelandet sind. Und ihm ist dabei einer abgegangen wie ihnen wenn sie sich auf den Palli Demos raumtreiben. Stimmt s … Ihr Linken seit einfach kranke gestörte gestalten deren Parteien Roter Müll sind und verboten gehören. Dann sind alle unsere Probleme gelöst weil die Linken von jeher an allem schuld sind, immer. Weil Sozialismus noch nie funktioniert hat und alle Linken Systeme untergegangen sind, das wird auch dieses Mal wieder so sein.

      • Na, wenn der es offenbar selber nicht gewusst hat. Sonst wüssten Sie es ja auch. Auf die Idee, dass er Deutscher gewesen sein könnte, sind Sie anscheinend bis heute nicht gekommen.

      • Merz müsste sich schämen. Ich glaube nur, der merkt garnichts mehr!

    • @jochen.winter – Sie sollten gerechterweise noch den Schriftsteller Max Brod erwähnen. In dem mittlerweile sogar entschärften Wikipedia-Artikel, in dem noch als Brod-Zitat von dem ‚reinen, jüdischen Blut‘ die Rede war, heisst es: ‚Er verstand Angehörige der Glaubensgemeinschaft der Juden in erster Linie als Angehörige einer „Rasse und Herkunft“ und lehnte daher Assimilierung und Mischehen mit Angehörigen anderer Religionen entschieden ab.‘ – Ein echter Deutscher, würde ein Nazi sagen, in der Tat.

  • dieser Antisemitismus ist eindeutig importiert. Das weiß auch jeder!

    • Nur ein Teil davon, leider. Der Antisemitismus der Linken ist alt. In der Linken Bewegung war schon deren Gründer, ein deutscher Herr namens Marx, ein übler Antisemit. Was er über einen der Mitbegründer der SPD, einen Juden namens Ferdinand Lasalle, gesagt hat, darf ich hier nicht zitieren, sonst geht der Kommentar nicht durch. Der verbindende Faktor ist der Hass und Neid auf jeden mit Wohlstand, wofür Juden sinnbildlich in deren Weltbild stehen. Deswegen instrumentalisieren die Linken auch die Palästinenser als Opfer und nicht, bspw, die Saudis oder die Türken, da hier dieser Gegensatz von armen Muslim vs reichen, kolonialen Juden nicht funktioniert.

    • Ausländerfeindlichkeit heißt hier wohl Feindlichkeit, die von Ausländern ausgeht.
      So ist es. Die haben wir. Nicht nur gegen Juden, auch gegen Deutsche. Sollte Merz aber dazusagen, sonst ist es einfach nur wieder eine Wahlkampflüge, wie immer eigentlich.

  • Ich dachte immer Antisemitismus meint Judenhass. Seit wann bedeutet das auch Ausländerhass? Ist der seit vielen Generationen assimilierte, der deutsche Jude von nebenan ein Ausländer?

    • Fragen Sie am besten unseren Noch-Bundeskanzler.

      • Sorry, aber wer den Kanzler um eine wahrheitsgemäße Antwort bittet ist doch geistig schon total verloren. Dann doch besser den Kaffeesatz bemühen oder die Glaskugel, da kommt mehr Wahrheit bei raus.

    • Nun, werter Charlie, das mit dem „Antisemitismus“ beruht ja auch nur auf einem grandiosen Mißverständnis:

      Noah hatte drei Söhne: Sem, Ham und Jafet; diese galten (nach der Sintflut) als die drei Stammväter der Menschheit der (damals bekannten) drei Kontinente:

      # Die Semiten in Vorderasien (Juden, Kanaanäer, Araber, etc).
      # Die Hamiten in Afrika.
      # Die Jafetiten in Europa und Ostasien.

      Der Begriff „Antisemit(ismus)“ kam erst im 19. Jhdt. im akademischen Kontext auf, weil man den in der Gesellschaft latent vorhandenen oder offen geäußerten Judenhaß mit einem „wissenschaftlichen Fachbegriff“ umschreiben wollte. Und nach der damaligen „europäischen Rassentheorie“ waren die „Semiten“ ja auch „andere“ Menschen als „Hamiten“ oder „Jafetiten“.

      Anstatt von „Antisemitismus“ zu sprechen, wäre der Begriff „Judenhaß“ wesentlich zutreffender, denn genau darum geht es darum. Komlpetter Irrsinn ist es, von „arabischem Antisemitismus“ zu sprechen, weil die Araber (nach der biblischen Vorstellung) genau so „Semiten“ sind wie die Juden.

      Aber – ungeachtet der bestenfalls biblisch-historisch relevanten Einteilung der Menschen in „Menschheitsfamilien“ – heute Juden(Haß) mit „Ausländerfeindlichkeit“ gleichzusetzen oder als solche zu sehen, zeugt davon, daß entweder der Kanzler, der solches sagte, oder sein Redenschreiber dümmer ist als hundert Meter Feldweg.

      Zumal gerade die europäische Kultur auf drei Säulen ruht:
      #1: Das jüdisch-christliche Menschen- und Weltbild: Dem Menschen als Geschöpf Gottes ist die Welt zur Pflege und Nutzung anvertraut.
      #2: Die Philosophie als griechisches Erbe: Der Mensch lotet sein Erkenntnisvermögen bis an die Grenze des Glaubens aus.
      #3: Die Ordnung als römisches Erbe: Die Menschen ordnen die Beziehung untereinander und zum Staat durch Gesetze, die für alle in gleicher Weise gelten.

      Aus diesen drei Quellen ist Europa entstanden – die Juden heute und hier mit Ausländern, quasi Fremdkörpern, gleichzusetzen, ist entweder vorsätzlich oder fahrlässig dumm – ignorantia crassa et supina.

      Besser hätte sich/man der/den Kanzler nicht disqualifizieren können!

      • In der Tat muss das immer wieder gesagt werden: Antisemitismus ist ein blödes Wort für Judenhass.

      • Damit wäre die europäische Kultur komplett aussereuropäisch. Die Griechen haben massiv von den Ägyptern gelernt und die Römer wiederum von den Griechen und Byzanz. Das Christentum ist – wie das Judentum, das sich über das extrem umfangreiche Alte Testament, das gar nicht christlich sein kann, in die Bibel hineingemogelt hat – eine magisch-magnetische Religion der flachen Wüste. Die Waldreligionen der Kelten, Germanen und Slaven wurden auf dem Weg über die Stammeshäuptlinge ausgerottet, die heilige, aufragende, elektrische Eiche gefällt. Das Volk wehrte sich lange dagegen, und viele Volksbräuche sind bis heute nicht zu beseitigen gewesen. In Jubelstürme über diesen Ethnozid breche ich nicht aus.

      • FALSCH, der Begriff „Antisemitismus“ wird erst seit ca. 80 Jahren verwendet, um von jüdischen Terroranschlägen (z.B. in Jerusalem, Hotel King David) abzulenken. Befohlen durch den Chef der jüdischen Terrororganisation IRGUN, und späteren Friedensnobelträger Menachim Begin. …

    • Araber sind auch Semiten. So viel zu Antisemitismus ist Judenhass.

      • Bitte beschäftigen Sie sich dringend mit der Entwicklung des Wortes „Antisemitismus“.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismu

        Antisemitismus = Judenhass

        • Dummheiten zu wiederholen, macht nicht klug.

          0
  • Ich finde „klare Kante zeigen“ einen häßlichen Modeausdruck.

    • Das ist ein links/grün/roter Kampfbegriff.

  • Wo bleibt der Aufschrei der deutschen Juden?

  • Merz ist zu einer Zeit aufgewachsen und zur Schule gegangen, als das Thema Judenverfolgung tatsächlich in Westdeutschland ein fast Tabu-Thema war. Es galt eine gewisse Schlussstrich-Mentalität und Verdrängung des Gewesenen.

    Ich denke nur daran, wie extrem umstritten die Ausstrahlung des Holocaust-Films (USA 1979) in Westdeutschland war, weil sie auf eine Bevölkerung traf, die damit aus Gründen mangelhafter Aufarbeitung überhaupt nicht vorbereitet war.

    Das Problem im Falle Merz ist nur: auch seine Generation hatte, zu mindestens als Politiker, Jahrzehnte Gelegenheit, das fehlende Wissen nachzuholen. Historische Bildung endet nicht mit dem Abitur, sondern das Leben schreibt sie weiter.

    Es ist traurig, dass sich diese Geisteshaltung unter führendsten Politikern unseres Landes halten konnte, aber ist es nicht auch eine wachsende Eigenschaft unserer Zeit, dass es an Wissen fehlt und dieses mit Haltung aufgefüllt wird?

    • Kein Fragezeichen am Ende!
      die Beobachtung ist korrekt: Es fehlt an Wissen.

      Ich bin Lehrkraft und bin immer wieder erstaunt, was die Schüler „schon alles wissen“ über die Zeit des Nationalsozialismus.
      Ihrer eigenen Meinung nach nämlich schon alles Wesentliche.
      Nur: Das ist meiner Meinung nach nicht der Fall.

      Diese Schüler, die dann in Klasse 10 zu ersten Mal das Thema „richtig“ im Unterricht bekommen, haben kaum eine Ahnung über die NS-Ideologie und was diese wirklich bedeutet. Sie „wissen“ nur sehr vage, was Hitler gemacht und wann und wie das geschah.
      Was sie aber ganz genau „wissen“, ist dass Hitler „böse“ war und das alles, was auch nur im Entferntesten einen Bezug zu Hitler haben könnte, ebenso „böse“ ist.

      Diese manichäistischen Denkstrukturen haben sich in den letzten Jahre immer mehr verfestigt: Immer mehr Kinder, die bereits „alles wissen“, immer mehr auch, die regelrecht abwehrend reagieren, wenn ich ihnen ihre schöne kleine Haltungs-„Wissens“-welt zerstöre.

      • Richtig.
        Der Unterschied zwischen Intelligenten und Dummen ist nach meiner Wahrnehmung folgender:

        Die Dummen glauben stets, genug zu wissen und halten sich für klug.
        Die Intelligenten glauben stets, zu wenig zu wissen, halten sich mitunter sogar für dumm und hören daher nie auf, neues Wissen aufzunehmen.

        • Ich gebe zu bedenken, dass Intelligenz und Dummheit keine Gegensätze zu sein scheinen.

          Bonhoeffer’s Definition: „Dummheit ist nicht die Frucht abwesender Intelligenz, sondern die Frucht intelligenter Rechtfertigung von Lügen.“

          0
  • Warum wird der VS bei der Linke nicht tätig Herr Merz? Verstehe ich nicht.

  • Es scheint ihn aber nicht zu stören, dass täglich Antisemiten vor seinem Amtssitz protestieren. wie in vielen Bereiche Berlins.

  • „Die perfideste Form der Ausländerfeindlichkeit ist Antisemitismus“. Nichts ist so sicher wie ein Fehltritt von Friedrich Merz.

  • Wenn Herr Merz auch hier das Gegenteil von dem tut was er sagt und denkt …

  • Eine perfide Äusserung, Antisemitismus als perfideste Form der Ausländerfeindlichkeit darzustellen.scheint Merz gelungen zu sein.
    Ob willkürlich oder unwillkürlich– es könnte mit dieser Äusserung bei Menschen die Assoziation zu Rechtsextremen entstehen lassen und den Blick darauf verhindern, wie antisemitisch Linke sein können und andere Bevölkerungsgruppen.
    Ob die Äusserung von Merz absichtlich so gestellt wurde — um ihm den Weg freizuhalten, mit Linken zusammenarbeiten zu können ?

  • Aha, Deutsche jüdischen Glaubens sind also automatisch Ausländer.
    Was machen die vom Staatsschutz eigentlich beruflich?

  • Nun, wenn du kein Glück hast, kommt meist noch das Pech dazu, und wenn, wie es im Schwarzwald heißt, der Leibhaftige erst einmal auf dem Dachfirst sitzt, bringt man ihn so leicht nicht mehr herab.

    Mittlerweile ist es mit dem Kanzler ja wie mit den Autobahnrasern:
    Als Zyniker sagst du dir, daß das nur die notwendige Bedingung für die sozialdarwinistisch notwendige Selbsteliminierung ist.
    Als Realist weißt du aber, daß davon auch Unbeteiligte in Mitleidenschaft gezogen werden.
    Und der Idealist erkennt, daß es nicht besser werden muß, wenn es anders wird, aber daß es anders werden muß, damit es überhaupt besser werden kann.

    • Nachtrag:

      Ich wundere mich ja über nichts mehr:

      # Adenauer dominierte sein Kabinett durch Alter, Persönlichkeit, und den Nimbus der Unanfechtbarkeit.
      # Erhard lebte als Kanzler vom (verblassenden) Wirtschaftswunder.
      # Kiesinger verwandelte Kabinettsitzungen ex tempore zu Vorlesungen über Alexis de Tocqueville, Cicero, Thomas Hobbes, Sallust oder John Smith.
      # Brandt wurde bei Widerspruch erst cholerisch, dann beleidigend, schließlich depressiv und badete gerne lau.
      # Schmidt war ein nüchterner Pragmatiker, der das Amt nach Brandts Rücktritt widerwillig übernommen hatte, weil er wußte, daß ihn weder Wehner, noch die Fraktion dort haben wollten.
      # Kohl wurde Kanzler, weil man Barzel die Kandidatur abgekauft hatte und er blieb es, weil er erst mögliche Konkurrenten „kalt gestellt“ hatte und ihm dann die Einheit zu Hilfe kam.
      # Schröder war der „Danke Helmut“ Kanzler, der sich (wie Schmidt) bei der Loyalität seiner Partei verkalkuliert hatte.
      # Merkel wurde Kanzler, weil sie als „harmlos“ eingeschlichen hatte und ihr Machtwille mit Zustimmung der Gremien die Partei nach „Links“ dirigierte.
      # Scholz wurde wider Erwarten Kanzler, weil er zufällig die Wahl wegen eines (unangebrachten) Lachens von Laschet gewonnen hatte.
      # Merz wurde Kanzler aus Verlegenheit – nachdem er sich erst durch Mitgliedervotum an die Spitze der Union „geputscht“ hatte, war kein anderer Kandidat „greifbar“.

      Müßte man das graphisch darstellen, wäre es wohl eine streng monoton fallende Gerade …

      • Sogar nach ihrer Tabelle waren Schmidt, Kohl und Schröder besser als Merkel, Scholz und Merz zusammen.

        • Nun, verehrter Gerhard, da haben Sie völlig recht – dewegen ja meine Bemerkung von der monoton fallenden Geraden.

          8
        • Man könnte sogar sagen, Schröder war der letzte Kanzler mit Format, der etwas für das eigene Land übrig und das nötige Rückgrat hatte, dies auch politisch umzusetzen. Sein Fall begründete sich nicht auf Hartz IV (das hätten die anderen auch gemacht). Sein Fall begründete sich auf der Konfrontation mit den Transatlantikern und der Weigerung, am Irakkrieg teilzunehmen.

          5
      • Nachtrag 2:

        #1: Ohne einen fundamentalen Politikwechsel wird sich in diesem Lande nichts ändern (können).

        #2: Ohne einen fundamentalen Parteiwechsel wird es zu keinem (notwendigen) fundamentalen Politikwechsel kommen (können).

        #3: Ob Frau Dr. Weidel und die AfD dafür die Richtigen sind (oder nicht), kann man weder in der Kristallkugel erkennen, noch im Kaffeesatz lesen – wissen kann man es erst nach einem ge- oder mißlungenen „Feldversuch“.

        #4: Um gängigen Politmythen gleich zu widersprechen: Hitler kam nicht „durch demokratische Wahlen“ ins Amt, sondern durch undemokratische Manipulation seitens des
        Umfeldes des Reichspräsidenten und die Zusicherung des Dummschwätzers v. Papen („Den [scil. Hitler] drücke ich in die Ecke bis er quietscht!“).

        • Nun, werter Hauptmann, OTL Karl-Hermann von Brand zu Neidstein sagte mir als Buben einmal, als ich in „seinem“ Museum meinen Haustürschlüssel verloren hatte bei der Rückgabe, es sei wohl gut, nachtragend zu sein und wohl dem, der nachtragende Freunde habe.

          6
        • Bitte sei nicht so nachtragend – versuche mal zu schlafen.

          4
  • Muss man Juden mögen?

    • Hat das jemand behauptet?

  • Die SED-Linken und Hamas-Freunde sind ja neuer Partner der CDU/CSU in einigen Bundesländern. Da muss sich der Merz auch mit dem Judenhass der Hamas und von den Linken anfreunden.

    • Merz ist nur mit Blackrock befreundet. Und „müssen“ tut er gar nichts. Milliarden für die Ukraine und die EU – läuft, Wirtschaft und Wohlstand der BRD zerstören – läuft, Kanzler bleiben und der SPD dienen – läuft, Krieg vorbereiten – läuft.

  • Wer hatte heute Dienst, dass Merz nicht um 18.00 Uhr zur Nachtruhe im Bett war?

  • Da er immer so auf strafrechtliche Sachen pocht was andere sagen,
    müsste der Mann sich selbst anzeigen !

  • Hört da noch jemand zu?
    Interessiert doch niemand mehr was er von sich gibt.

  • Nichts ist perfider als die Inländerfeindlichkeit des Parteienkartells.

  • Nun, er kann es doch nicht benennen, woher der Antisemitismus kommt und wen er wirklich trifft, sonst müsste er sagen: “ Der Antisemitismus, der heute deutsche Juden bedroht, wird seit 2015 von uns, der CDU importiert „.

  • Ich habe den Eindruck, dass die gigantische Verschuldung Deutschlands und das Wegschaffen des Geldes raus aus Deutschland und ein Krieg gegen Rußland die Aufgaben für Herr Merz sind. Daneben muss er noch etwas reden aber das halte ich für irrelevant.

    • Das ist der Plan der Svhwarzen Stein Marionette!
      Danach wenn der Euro durch ist CBDC‘s aktivieren und wir leben in der EU Klima diktatur. Schöne Aussichten

  • Dann Fritze darf die CDU auf keinen Fall mit Linken, Grünen oder BSW zusammenarbeiten.
    Auch nicht mit Anfifa Lars.

    • Er ist konsequent – er arbeitet mit allen Demokraten zusammen. Was ist dein Problem?

      • … mit allen „Demokraten“????

  • Er versemmelt wirklich jeden Elfmeter…
    Sogar den ohne Torwart.

    DDR!

    Hiess Früher inoffiziell:
    Die
    Dummen
    Regieren

    Es müsste inzwischen zweifelsfrei offiziell von der Mehrheit unterstützt werden.
    Ich bewerbe dies offiziell fuer die Einreichung zum Wort des Jahres 2026.

    Unwort sind die anderen…

  • Wenn der versucht zu lächeln, läuft es einen eiskalt den Rücken runter!

    • Sie beziehen sich wohl auf das Bild oben.
      Ja, auch mir lief es angesichts dieses Bildes kalt den Rücken runter.
      Wirklich zum Gruseln!

    • Dracula aus dem Münsterland…

    • falsch,überheblich,missachtend,bürgerfeindlich.

Werbung