Kuschelkurs mit Lula: Der Autokrat, den Brüssel liebt
Von der Leyen und Co. loben Brasiliens Präsidenten nach seinem Wahlsieg in höchsten Tönen als vermeintlichen Verteidiger der Demokratie – dabei steht er für das Gegenteil.
Man stelle sich folgendes Szenario vor: In einem Land in Amerika ist Präsidentschaftswahl, dem alten Amtsinhaber gelingt ein überraschend knapper Sieg, nachdem er im ersten Wahlgang hinten lag. Und am Tag nach dem Wahlabend erscheint die Bundespolizei bei seinem unterlegenen Herausforderer und konfisziert dessen Reisepass. Er darf nun das Land nicht mehr verlassen. Sein Vater sitzt bereits in Haft.
Der frisch wiedergewählte Präsident ist dabei Putin-Freund, pflegt enge Beziehungen zum chinesischen Machthaber Xi – und forderte schon vor der Wahl, seinen Kontrahenten vom Urnengang auszuschließen. Sein ehemaliger persönlicher Anwalt war es, der jetzt am Obersten Gerichtshof sitzt und am üblichen Rechtsweg vorbei am Wahlabend die Wahllokale in letzter Minute um Stunden länger offen ließ – das kam am Ende nur in manchen Regionen an.
Wie würde bei einer solchen Präsidentschaftswahl wohl das Statement aus Brüssel aussehen? Entsetzen über das Wahlchaos? Kritik am Vorgehen gegen die Opposition? Sorge um die Demokratie? Man muss sich dieses Szenario nicht ausmalen, genau das ist gerade in Brasilien passiert. Und die Antwort aus Europas Hauptstädten lautete stattdessen: Jubel und Begeisterung.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen twitterte prompt: „Herzlichen Glückwunsch an meinen Freund Lula zu seinem Wahlsieg. Demokratie und Multilateralismus haben in Brasilien gewonnen.“ Man werde „auch in den kommenden Jahren“ an seiner Seite stehen, so von der Leyen. Lula antwortete darauf auf X unter anderem mit „Eine Umarmung, meine Freundin!“.
Die EU betreibt also einen wortwörtlichen Kuschelkurs mit Lula. Dabei ist seine Regierung gezeichnet von ebenjenem autokratischen Vorgehen, das man seinen Kontrahenten zuschreibt. Ausgerechnet seinen Sieg als vermeintlichen Triumph der Demokratie zu präsentieren, wirkt da besonders zynisch. Aber warum hofiert man dann Lula? Ist er geopolitisch auf Linie der EU? Eigentlich nicht mal das: Als Speerspitze der BRICS-Staaten sucht er bewusst die Nähe zum Kreml und zu Peking – sonst eigentlich ein No-Go für Brüssel.
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Für viele EU-Politiker scheint eher zu gelten: Man hat lieber einen Putin-Freund als Brasiliens Präsidenten als einen Trump-Verbündeten. Lieber einen Sozialisten, dessen Behörden Oppositionspolitiker einsperren, versuchen, X zu zensieren und Elon Musk zu sanktionieren, als einen Konservativen, der gute Beziehungen zu Washington hat, sicher keine schlechten zur EU sucht, aber eben zum Beispiel nicht auf ähnliche Sozial- und Klimaprogramme setzt wie Lula. Es scheint hier ganz klar Ideologie vor Geopolitik zu gehen.
Eins steht jedenfalls fest: Lula ist alles andere als der Vorzeigedemokrat, zu dem ihn jetzt viele gerne machen möchten. Die Liste der Beispiele dafür ist lang:
In den letzten Jahren waren es meist Teile der in Brasilien ohnehin schon politisierten Justiz, die mit Rückendeckung von Lula ohne Rücksicht auf Bürgerrechte gegen die Opposition vorgingen. Allen voran war es der Richter Alexandre de Moraes, der unter Lulas eigenem Kampf gegen rechts massenweise die Accounts konservativer Politiker und Blogger sperren ließ – und dann gar X und Elon Musk ins Visier nahm, als diese sich weigerten. So kam es zu einer zeitweisen Sperre von X in ganz Brasilien und zu einer Bußgeldandrohung für jeden Nutzer, der diese per VPN umgeht. Lulas Justizministerium hatte zuvor der Plattform eine Liste an Accounts geschickt, die diese zu blockieren hätte. Später nahmen brasilianische Behörden gar den Dienst Starlink ins Visier, der damals außer dem gemeinsamen Eigentümer Musk keine Verbindung zu X hatte.
Lulas Regierung selbst ging aber noch einen Schritt weiter und schuf eine „Nationale Staatsanwaltschaftsstelle zur Verteidigung der Demokratie“ innerhalb der Staatsanwaltschaft, die speziell gegen regierungsfeindliche „Misinformation“ vorgehen soll. Speziell dafür plante man auch ein explizites „Fake News“-Gesetz, das noch schärfer gegen vermeintliche Desinformation vorgehen sollte, als es bereits unter dem Deckmantel der „Verteidigung der Demokratie“ mit Moraes‘ Hilfe geschah.
Dieser Versuch scheiterte zwar, dafür erließ er aber auf präsidialem Wege mehrere Dekrete, die die freie Rede auf Online-Plattformen ins Visier nehmen: So drohen Social-Media-Konzernen scharfe Strafen, wenn sie nicht im vorauseilenden Gehorsam Inhalte löschen, die der „Aufstachelung zur Diskriminierung aufgrund von Rasse, Hautfarbe, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, nationaler Herkunft, Sexualität oder Geschlechtsidentität, einschließlich homophober und transphober Handlungen“ dienen oder den „demokratischen Rechtsstaat“ untergraben.
Lulas unmittelbarer Vorgänger und Rivale, Ex-Präsident Jair Bolsonaro, saß erst im Gefängnis, wo ihm teils medizinische Hilfe verwehrt wurde, ehe er nach Protesten zumindest in den Hausarrest verlegt wurde. Bolsonaro durfte diesmal sowieso nicht mehr zur Wahl antreten. Wegen politischer Vorwürfe rund um seinen Abgang aus dem Amt nach seiner Niederlage 2022 landete er hinter Gittern: Ihm wurde vorgeworfen, an einer Art dem 6. Januar nachempfundenen Putschversuch beteiligt gewesen zu sein, obwohl er damals längst widerwillig Lulas Sieg akzeptiert hatte und außer Landes in den USA war.
All das ist dabei nicht neu: Schon in den 2000ern, als er erstmals regierte, ließ Lula einen New York Times-Journalisten aus dem Land werfen, weil der die „Ehre des Präsidenten“ verletzt hatte, als er über sein Alkoholproblem schrieb. Damals plante seine Regierung bereits etwa die Einführung eines „Nationalen Journalistenrats Brasiliens“ mit der Befugnis, Journalisten und ihre Arbeit zu „lenken, zu disziplinieren und zu überwachen“.
Bereits in seiner ersten Amtszeit suchte Lula die Nähe zu Diktatoren: Hugo Chávez, später Nicolás Maduro aus Venezuela, Fidel Castro und sein Bruder Raúl aus Kuba, sein „Freund und Bruder“ Muammar Gaddafi aus Libyen, Mahmoud Ahmadinejad aus dem Iran und Daniel Ortega aus Nicaragua – neben dem Kreml-Chef Putin und Chinas Machthaber Xi heute natürlich.
Auch wegen all dem ist es geradezu absurd, wie Lula heute nun wieder in Europa hofiert und in höchsten Tönen gelobt wird: Sein hochgepriesener internationaler Einsatz drehte sich oft um Lob für Diktatoren; die Demokratie, für die er vermeintlich so symbolisch steht, tritt er im eigenen Land gerne mit Füßen.
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Die Genossen lieben sich alle! Es steht, leider, derzeit schlimm um Brasilien.
Aber eine Hoffnung gibt es; Lula hat keine parlamentarische Macht, da der Senat fest in der Hand der PL ist. Aber Lula kann man zutrauen, dass er die Gewählten auch noch verhaften lässt!
Die EU samt Van der Leyen würden nur zu gerne genau so agieren wie der korrupte Lula.
Dubios und Dubios gesellt sich gerne.
Die linkswoke Internationale hat weitere 4 Jahre einen Gesinnungsgenossen in Brasilien.
Wetten, es werden zeitnah EU Millionen für irgendwelche dubiosen Projekte fließen??!!
Sie tut es doch genauso. S. ihr Betrug bei Chat Überwachung.
Liebe Theresa, dubiose Projekte …
„Brüssel finanziert Organisationen, die Proteste in Frankreich und Italien unterstützten“
https://uncutnews.ch/bruessel-finanziert-organisationen-die-proteste-in-frankreich-und-italien-unterstuetzten/
Auf die Idee, seinen politischen Gegner einsperren (oder verbieten) zu lassen, muss man als Vollblutdemokrat erst einmal kommen.
Was, außer das Wetter und die verschieden Laune der Menschen, unterscheidet derzeit dann Deutschland von Brasilien?
Brasilien ist immer noch ein viel freier es Land als die BRD. Hier bei uns ist die Stasi hinter jedem Oppositionellen her und zersetzt ihn. Auch hinter mir sind sie seid Jahren her. In Brasilien kann man noch einigermaßen frei leben, vor allem im Urwald.
Ganz früher haben wir gelernt: Demokratie ist ein politisches System, in dem sich linke, wirtschaftsliberale und rechte Parteien gegenseitig grundsätzlich respektieren und in dem durch freie Wahlen Machtwechsel friedlich organisiert werden, ohne dass man die Verlierer mit Gefängnishaft bedroht. Das ist sehr, sehr lange her. Frau von der Leyen und die Anhänger von „Unserer Demokratie“ haben davon offenbar noch nie etwas gehört.
Der neueste Trend, es muss nicht einmal mehr demokratisch aussehen.
Uschi liebt das.
Brüssel ist doch selber eine Autokratie, noch immer nicht begriffen?
Die Unnterstützung für Lula ist nicht absurd, es zeigt einfach, in welche Richtung unsere sogenannten Eliten in Brüssel und andernorts streben.
Lulas Brasilien ist das Vorbild für „Unsere Demokratie“
Wenn vdL jemanden lobt, kann man gleich einen demokratischen Haken dran machen. Immer.
Hat vdL also jetzt Brasilien als ihr Exil erkoren?
Mache mal kurz eine Analyse……0110010……
……..Der Faschismus kommt von Links…….
Du solltest Dein Oberstübchen mal von einem Profi analysieren lassen.
Rohstoffe, Handelsabkommen …. man lechzt danach ..
Bolsonaro hat es geschafft in die USA zu flüchten und reiht sich damit in die Liste der Konservativen ein die im Ausland im Exil leben müssen. Dass die Wahl manipuliert wurde kann ein Blinder mit dem Krückstock erkennen. Sie wird verlängert und plötzlich hat Lula gewonnen. Woher hat er denn plötzlich so viele Stimmen her? Und keine Einzige mehr für Bolsonaro? Und, ach welch ein Zufall! Direkt nach der Wahl findet man etwas womit man den Kontrahenten hinter Gitter bringen könnte. Und von der Leyen feiert all diese Vorkommnisse und nennt Lula ihren Freund????
Schnell DExit.
Sein Gefängnis wegen Korruption und Geldwäsche nicht unterschlagen
…. auch vor Ihm …Lalu..macht die Biologie keinen Halt ….. sorry …Satire
Der senile Stalinist, der ein IDI Amin Poster über seinem Bett hängen hat?
Genauso so ein Verbrecher wie die Dreckssekte aus Brüssel…
@nemi19- Auf den Punkt gebracht!
Firma dankt…
Nötig ist ein Präsident, der die Abholzung des Regenwaldes, die Einwanderung und die Abtreibungen stark begrenzt.
Bitte mit Bing suchen: Christliches New Age. Das CNA-Manifest.
Abholzung stoppen, EINVERSTANDEN.
Sekten stoppen!
Das ist ja wohl keine Überraschung.
Als Freundin der Altkommunistin dürfte vdL jedem kommunistischen System näher stehen,als der Marktwirtschaft.
Unsere Politiker und Politikerinnen wären sehr gut beraten, sich wieder an die gesitteten Gepflogenheiten besserer Zeiten zu erinnern: Man gratulierte, und das war’s. Man machte kein pseudo-demokratieretterisches Gequatsche daraus. Indem sie das tun, missbrauchen sie die Demokratie und schränken sie gleichzeitig ein. Leben musste man früher auch mit links- oder rechtsextremen Staatsoberhäuptern. Überhaupt war der eine willkommen, der andere nicht, ganz normal. Ein bisschen weniger Pathos und mehr Sachlichkeit stünde allen wieder gut zu Gesicht, v.a. den Damen, dann wird’s auch was mit der Demokratierettung.
Wenn in wenigen Jahren alle mal über ihr TDS hinweggekommen sind, sehen unsere Hysterikerinnen hoffentlich wieder etwas klarer. Von Benner bis von der Leyen.
Daß von der Leyen und all die anderen Figuren aus der sog. „politischen Mitte“ den – noch dazu zweifelhaften – Wahlsieg eines Kommunisten, eines Judenhassers, eines Verehrers von Diktatoren wie Castro und Maduro, eines Mannes, der wegen seiner klebrigen Finger bereits jahrelang im Gefängnis gesessen hat, feiern: Das zeigt wie sie wirklich ticken. Sie sind nicht anders, würden, wenn sie könnten, sofort Wahlen abschaffen, ihre sog. NGO, die eh schon Selbstbedienungsläden sind, zum Rückgrat der Volkswirtschaft ausbauen und sofort jegliche Opposition verbieten. Versuchen sie ja schon jetzt. Es gibt so einen Spruch, den ich natürlich nur ganz allgemein meine; lebende EU-Politiker ausgenommen 🤣Pack hält zu Pack.
Mehr muss man über EU-Brüssel nicht wissen. Sozialistischer Drecksverein.
Die Arbeiterpartei hat Gott sei Dank keine Mehrheit im Senat und in der Kammer. Aber Lula ist es zuzutrauen, dass er damit bald Schluss macht. Ich rechne mit schnellen Schritten auf die Durchsetzung venezolanischer Verhältnisse. Ich wünsche diesem Despot ein baldiges Ableben.