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Wasserrettung

Keine rechten Rettungsschwimmer: Wie eine Ex-SPD-Politikerin die DLRG zur Bastion gegen die AfD umbaut

Die Präsidentin der DLRG führt die Wasserretter in den Kampf gegen rechts. Ute Vogt, ehemalige Bundestagsabgeordnete und gescheiterte Landeschefin der SPD, will den gemeinnützigen Verband politisch säubern.

Ute Vogt saß bis 2021 für die SPD im Bundestag. Dann wurde sie zur DLRG-Präsidentin gewählt. (DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft)

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Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ist eigentlich eine unpolitische Organisation, die sich der Verhinderung des Ertrinkungstods verschrieben hat. Doch unter der DLRG-Präsidentin Ute Vogt, einer früheren SPD-Politikerin aus Baden-Württemberg, wird der gemeinnützige Wasserrettungs-Verein mehr und mehr zur Bastion im Kampf gegen rechts. Das stößt bei manchen Mitgliedern und Spendern auf Widerspruch.

Vogts einstiger Heimatverband, der DLRG-Landesverband Württemberg, ist mit einer Satzungsänderung vorgeprescht: Wer eine vom Verfassungsschutz beobachtete Organisation aktiv unterstützt, darf demnach nicht Mitglied bleiben oder werden. Davon ist auch die AfD betroffen.

Nachdem Apollo News darüber berichtete, kam es zu einer öffentlichen Protestwelle. In den sozialen Medien kündigten zahlreiche Nutzer an, nicht mehr an die DLRG zu spenden. Der AfD-Fraktionschef im Stuttgarter Landtag, Anton Baron, forderte „den sofortigen Stopp aller staatlichen Zuschüsse, solange die diskriminierende Satzung gilt.“

Auf eine Umfrage an alle anderen DLRG-Landesverbände, was sie von dem Vorgehen der Württemberger halten und ob sie eine ähnliche Verschärfung ihrer Satzungen planen, antwortete bisher kein einziger. Auch der von Ute Vogt geführte Bundesverband äußerte sich noch nicht dazu. Der schwäbische AfD-Ausschluss passt allerdings zu der Linie, die dieser unter Vogt verfolgt.

Ute Vogt wurde 2021 zur DLRG-Präsidentin gewählt, nachdem sie auf eine erneute Kandidatur für den Bundestag verzichtete. Ihre Parteikarriere verlief zuvor ohne große Erfolge. Als SPD-Vorsitzende in Baden-Württemberg verlor sie zwei Landtagswahlen und wechselte dann zwischen Landtag und Bundestag hin und her.

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Mit dem Kampf gegen Rechts beschäftigt sie sich schon länger. Als Vorstandsvorsitzende des als Verein organisierten Instituts für Information und Dokumentation ist sie für das Informationsportal „Endstation Rechts“ verantwortlich, das in Antifa-Manier kaum einen Unterschied zwischen demokratischen Rechten und Rechtsextremen macht.

Als DLRG-Präsidentin widmete sie sich der nationalsozialistischen Vergangenheit des Verbandes. Sie gab eine umfassende und akribische Studie zu den Nazi-Verstrickungen der Wasserretter in Auftrag. Als sie das 400-Seiten-Werk Ende Oktober der Öffentlichkeit präsentierte, betonte Vogt den Bezug zur Gegenwart. „Die DLRG ist Teil der bürgerlichen Zivilgesellschaft und hat als solche auch die Aufgabe, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu verteidigen“, sagte sie laut Pressemitteilung.

Als Lehre daraus, dass sich die DLRG der NS-Herrschaft stromlinienförmig anpasste und das Rettungsschwimmer-Engagement als „Dienst am Vaterlande“ und „Nationalsozialismus der Tat“ bewarb, gab der Bundesverband das Bekenntnis ab: „Die DLRG versteht sich als tolerante, lebendige und offene Gesellschaft, an der Menschen unabhängig von Herkunft, Religion oder ihrer jeweiligen Lebenswelt gleichermaßen teilhaben können. Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus und jede andere Form von Menschenfeindlichkeit haben in der DLRG keinen Raum.“

Mit diesem Plakat warb die DLRG in den 1930er Jahren um Mitglieder.

Keine zwei Wochen später beschloss der DLRG-Bundesverband eine Verschärfung seiner Satzung. In der bisher gültigen Version heißt es bereits: „Die DLRG tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen entschieden entgegen.“ Nun wird der Halbsatz ergänzt: „und duldet dies weder in ihren Gliederungen noch bei ihren Mitgliedern.“

So konkret wie der Landesverband Württemberg wird der Bundesverband – nach dem, was bisher bekannt ist – nicht. Seine im November geänderte Satzung ist noch nicht veröffentlicht. Die Stoßrichtung ist allerdings dieselbe. Ein Anlass für das besonders strikte Vorgehen der Schwaben war vermutlich der Fall eines früheren Landesvorsitzenden der Jungen Alternative (JA), der sich sowohl in der AfD als auch in der DLRG engagierte. In der Partei hat er keine Funktion mehr. Bei der DLRG ist er nach Apollo News-Informationen nach wie vor Mitglied.



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247 Kommentare

  • Ich bin gespannt, was die Finanzverwaltung dazu hinsichtlich der Gemeinnützigkeit sagt. Man verfolgt ja kaum ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke (§ 51 AO), sondern auch politische Zwecke.

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    • Von alleine passiert da aber nichts. Interessant finde ich ja, dass die Debatte gegen die AfD vorwiegend von Menschen getrieben wird, welche wegen der stärkeren AfD ihr politisches Mandat verloren haben. Egal ob Wanderwitz oder jetzt auch Vogt, wäre die AfD nicht so stark geworden, hätten sie vermutlich ihren warmen Sessel behalten.
      Insofern finde ich es umso frevelhafter, wenn gemeinnützige Organisationen, welche ja durchaus einen guten Zweck verfolgen, für persönliche Rachezüge missbraucht werden.

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      • Sehr gut erkannt.

    • Ist der Kampf gegen Rechts eigentlich schon gemeinnützig?

      101
      • Interessant wird es erst, wenn sie nach Abfragen welche ertrinken lassen werden – in letzter Konsequenz solcher Politik.

      • Er könnte es bald werden (siehe mein Statement weiter unten). Und Malu Dreyer durfte 2024 als Ministerpräsidentin über das Internetportal der Landesregierung zu einer Demonstration unter dem Motto „Zeichen gegen Rechts – kein Platz für Nazis“ aufgerufen. „Anfang April 2025 entschied der VerfGH Rheinland-Pfalz dann: Dreyer habe mit ihren Äußerungen das Neutralitätsgebot nicht gewahrt und in das Recht auf Chancengleichheit der AfD aus Art. 21 Abs. 1 S. 1 Grundgesetz (GG) und Art. 17 Abs. 1 der rheinland-pfälzischen Verfassung (RhPfVerf) eingegriffen. Allerdings: Das sei gerechtfertigt gewesen, weil dem Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gedient habe. Erst wenn staatliche Einschätzungen und Bewertungen willkürlich oder unsachlich werden, seien solche Äußerungen unzulässig, so der VerfGH.“ (Zitat LTO: Malu Dreyer durfte zu Demo „gegen Rechts“ aufrufen)

    • Wer unter einer Decke steckt, hat oft gemeinsame Interessen. Das sagt mir meine Lebenserfahrung.

    • „Ich bin gespannt, was die Finanzverwaltung dazu hinsichtlich der Gemeinnützigkeit sagt.“
      Bitte nicht übersehen, dass klammheimlich (ja, ich glaube, die wenigsten Bürger bekommen es mit) längst daran gearbeitet wird, den offiziellen Kampf gegen die AfD bzw. Rechts als vereinbar mit Steuergeldern und Gemeinnützigkeit zu definieren. Siehe das in Arbeit befindliche Gutachten zum AfD-Verbot der linken, viel unterstützten NGO Gesellschaft für Freiheitsrechte GFF. Man arbeitet an einem neuen Gemeinnützigkeitsrecht, das die „politische Betätigung“ von Vereinen erlaubt. Kann man in den Pressemitteilungen nachlesen.

    • Die wird das LOBEND berücksichtigen. Gibt es noch PFLICHTGEMÄSS politisch neutrale Behörden?

  • Es ist einfach traurig. Ich selbst war jahrelang Mitglied eines Kreisverbands in Brandenburg. Dort wurde viel Wert auf parteipolitische Neutralität und Kameradschaft gelegt. Ganze Familienverbände haben sich dort über Jahrzehnte ehrenamtlich engagiert, um den Laden am Laufen zu halten. Viele haben hunderte von Stunden jährlich in ehrenamtliche Arbeit gesteckt, die allen dient. Und das parteiübergreifend von Linkspartei bis AfD und zurück. Jetzt aber wird die Spaltung der Gesellschaft von links vorangetrieben und das Ergebnis ist nicht eine bessere, sondern eine erfolglose und verarmende Gesellschaft. Braucht jetzt jede Partei ihren eigenen Lebensretter-verband ? Muss jetzt jeder Ertrinkende warten, bis ein Rettungsschwimmer der von ihm gewählten Partei vorbeikommt ?

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    • Ein ganz wichtiger Schritt dabei:
      die Badebekleidung bekommt einen wasserdichte Tasche für den Parteiausweis!
      AfD-ler werden dann nicht mehr gerettet.

      Haben die Rettungsdienste nicht sowieso schon Nachwuchsprobleme?
      Kann man sich in der Situation politische Standpunkte als Ausschlusskriterium erlauben?

      Politische Agitation jeglicher Art während der Dienstzeit unterbinden: ja, unbedingt!

      • Hauptsache die Haltung stimmt. Wenn nicht mehr alle gerettet werden die man hätte retten können, dann ist das zweitrangig.
        So ticken diese widerwärtigen Gestalten.

      • dem Text >Bitte nicht retten bin AfD Wähler<

    • Aber die NS Diktatur heuchlerisch kritisieren,schaut euch das handel der sogenannten Demokraten heute doch mal an,fehlt auch was auf.?

  • Somit nicht mehr gemeinnuetzig ?

    „Eine steuerbegünstigte allgemeine Förderung des demokratischen Staatswesens ist nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs nur dann gegeben, wenn sich die Körperschaft umfassend mit den demokratischen Grundprinzipien befasst und diese objektiv und neutral würdigt. Ist hingegen Zweck der Körperschaft die politische Bildung, der es auf der Grundlage der Normen und Vorstellungen einer rechtsstaatlichen Demokratie um die Schaffung und Förderung politischer Wahrnehmungsfähigkeit und politischen Verantwortungsbewusstseins geht, liegt Volksbildung vor.“

    • Denken Sie an ATTAC.

  • Ich schreibe es nochmal an all die lobenswerten ehrenamtlichen Retter und Kinderschwimmkursleiter: Treten Sie alle aus und gründen Sie einen neuen Verein. Für den würde ich dann auch wieder spenden!

  • Im Prinzip ist es mir relativ egal, was solche Menschen wie die Dame hier machen, selbst wenn sie einen Verein politisch instrumentalisieren oder indoktrinieren. Das Problem, das ich habe ist allerdings, dass der normale Bürger, der das nicht möchte, solche Machenschaften indirekt über seine Steuern auch mitfinanzieren muss. Das möchte ich nicht

    103
  • Beim nächsten Spendenaufruf oder wenn sie wieder irgendwo in der Stadt stehen, sagt man ihnen es ins Gesicht. Kein Geld von Afd Wählern.

    456
    • So werde ich es auch handhaben. Ich freue mich auf die Gesichter 😀

      271
    • Kein Geld für eine Organisation, die kollektivistisch und grundsätzlich ohne Anschauen der konkreten Person und deren Handelns Teile der Gesellschaft aus ihren Reihen ausschließen möchte …
      möchte ich als Nicht-AfD-Wähler ergänzen.

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    • Wegen solcher Gestalten an der Spitze müssen dann die vielen anständigen, engagierten und mutigen Mitarbeiter des DLRG letztlich leiden. Die tun mir leid.
      Da sieht man mal wieder, was personelle Fehlentscheidungen für katastrophale Folgen haben können.

      Stellt sich noch die Frage: Wie kam diese Gestalt eigentlich an die DLRG-Spitze ? Was qualifiziert die ? Wer hat die dort aus welchem Grund platziert ?

      • Die Sozen finden für jede(n) einen warmen Platz. Das Gehalt dieser Frau wäre interessant zu erfahren.

      • Fast alle deutschen Verbände aus Sport und echter Zivilgesellschaft sind von Parteipolitikern an der Spitze durchsetzt, damit dort der gewünschte Weg nicht verlassen wird. Das sieht man im Sport, bei der Freiwilligen Feuerwehr, DLRG, Rotes Kreuz, Karnevalsvereinen etc. Sehen Sie es als Teil des Machtsystems an, man darf schließlich nichts dem Zufall überlassen.

    • So mache ich das auch schon eine ganze Weile . Die langen Gesichter …
      unbezahlbar 😀

    • Wir haben unsere Spendierhosen seit 2015 noch nicht Einmal in die Altkleiderkammer gegeben, sondern auf der Mülldeponie entsorgt. Es gab bisher nur eine Spende seitdem. Diese Spende ging an „APOLLO NEWS“ für ihre sehr gute Arbeit!

    • und dem DLRG die Gemeinnützigkeit aberkennen.. sollte jemand wegen unterlassener Hilfeleistung seitens des DLRG zu Schaden kommen… oje, quo vadis DLRG!! und gleich den § 323 c StGB anwenden!!

    • Danke an Frau Vogt, das sie mich davor schützt, im Notfall von einem AfD Mitglied gerettet zu werden.

    • Noch interessanter find ich den Aufruf BLUT zu spenden! Muss da nicht erst recht (s) selektiert werden?

      • Ja eben. Rechtes Blut ? Brrrrrrrrrrr………

    • So war das auch in der DDR mit diesen ganzen Organisationen. Ob GST, Gesellschaft für Sport und Technik, DRK, Gesellschaft für Deutsch Sowjetische Freundschaft usw., es gab Pflichtmitgliedschaften dort in der Schule in diesen antifaschistischen, sozialistischen Organisationen. Ganze Klassenkollektive traten geschlossen ein. Hurra, endlich wie bei den Kommunisten.

    • neuer versuch, an what-a-fool

      wieso muessen die leiden?
      die werden doch irgendeine moeglichkeit haben, viell. sogar DLRG intern, miteinander zu kommunizieren und sich gegen frau vogts entscheidung zu stellen.
      sie ist ja nicht sakrosankt.
      tun sie es nicht, laesst das auf einigkeit oder desinteresse schliessen.

      die waehlerschaft der AFD in umfragen macht nichtmal ein drittel aus.
      man kann also davon ausgehen, dass auch die mehrheit der DLRG-mitglieder mit fr. vogt einig ist.
      leider.

    • So geht also „die AfD inhaltlich stellen“.
      Die Aktionen werden immer lächerlicher und gleichzeitig wächst die AfD zur stärksten Partei.
      Wie dämlich kann man eigentlich sein?

    • Ich als AfD Wähler darf dann auch auch Verletzte im Straßengraben liegen lassen, die nicht zur AfD gehören, das wäre nichts anderes.

    • what-a-fool,
      dem ich leider unter seinem beitrag nicht antworten kann

      warum muessen die leiden?
      die werden doch irgedneine moeglichkeit haben, viell. sogar DLRG-intern, miteinander zu kommunizieren, und sich gegen diesen entschluss zu verwehren?
      frau vogt ist doch nicht sakrosankt.
      wenn sie es nicht tun, zeigen sie indirekt ihr einverstaendnis oder desinteresse.
      dann leiden sie auch nicht.
      da AFD waehler bundesweit nichtmal ein drittel bei wahlumfragen bilden, muss man wohl davon ausgehen, dass auch die mehrheit der DLRG mitglieder mit frau vogt einig sind.

      schauts euch an, so geht deutsch . (20 sek.)
      traurig.
      https://x.com/tomdabassman/status/2000996463279788388
      negerkuss und zigeunerschnitzel.

  • Es ist egal,welche Partei oder Anschauung,das wichtigste ist der Zweck des DLRG wird erfüllt,Leben zu retten.

    -61
    • Ist das nach solchen Vorgängen wirklich noch sicher?

      • Erklären Sie! Wie kommen Sie darauf?

        -43
        • Walter hat eine Vermutung eingebracht, keine Tatsache.

          16
        • @Julia:
          Ich würde Walters Frage eher rhetorisch verstehen, als Anregung zu einer Diskussion oder zur eigenen Meinungsbildung.

          5
    • Das Wichtigste ist, dass man sich empören kann und spalten lässt. Um mehr geht es hier bei diesem grenzdebilen Haufen doch gar nicht.

      -60
      • Wer kommentiert denn hier in jedem Artikel zwanzig Mal, weil er sich über andere Kommentare empört? Fass dir mal an die eigene Nase.

        • Er ist scheinbar ein Sammler für möglichst hohe Anzahl von „Daumen runter“?

          Wenn AN eine „Daumen-Bilanz“ zu den Kommentatoren einführen würde und bei negativem Ergebnis >100 innerhalb von drei Tagen eine wirksame Sperre(!) verhängen würde, dann käme mehr Ruhe in die Plattform.

          Gegen diese „multiplen“ Identitäten und albernen Nicks könnte man auch endlich mal vorgehen!

          10
        • @Enttäuscgter3.0
          Mich nerven auch die ständigen grammatischen Fehler, die hier begangen werden. Trotzdem würde ich niemals eine Kommentarsperre dafür einführen wollen. Wenn @Atlas sich hier negativ profilieren möchte, dann ist es eben sein Charakter und wir haben das auszuhalten. Wir kennen ihn, und niemand muss seine Kommentare lesen. Ich tue es auch kaum noch. Und gegen die Nicks vorzugehen ist nun wirklich das Allerletzte.

          4
      • es geht eher darum, die Frage zu beantworten, wie man überhaupt auf solche Ideen kommt.
        Vielleicht wird ja auch noch die Forderung laut, vor der Rettung vorm Ertrinken, erst einmal nach der Parteienpräferenz zu fragen und wenn die falsche Antwort kommt, lässt man den zappelnden Menschen im Wasser einfach untergehen?!

        Und zur Frage der kognitiven Dissonanz, kann man gern einmal Forrest Gump zitieren: „Dumm ist der der Dummes tut!“

  • Wie weit werden sie noch gehen?
    Krankenhäuser, Feuerwehr..?

    • Wie weit?
      Bis alle AfD-Sympathisanten ein Emblem aufnähen müssen.

    • Unsere Demokratie wird vor gar nichts zurückschrecken um an der Macht zu bleiben. Das wird richtig hässlich werden.

  • Retten die im Umkehrschluss keine AfDwähler? Ich frage für einen Freund….

    • Wäre perfide, aber denkbar! Ein „UnserDemokratie“-Feind weniger…

  • Ok. Damit ist sicherlich nachvollziehbar, wenn gefordert, dass Steuergelder an tolerante und offenere Rettungsschwimmerorganisationen geht.

  • Ganz ehrlich. Mir ist es ziemlich egal ob ich im Notfall von einem „Rechten“ gerettet werde. Ich bin froh gerettet zu werden.

    • Einige gewichten das anders.

      Ähnlich dem Phänomen, daß einige Frauen lieber einem Bären als einem Mann in der Wildnis begegnen würden.

      Prioritätsfehlsetzung.

      „Das Ziel besteht darin, eine Gesellschaft zu demoralisieren, indem ihre moralischen, bildungspolitischen und kulturellen Grundlagen untergraben werden, sodass die Menschen nicht mehr in der Lage sind, Bedrohungen zu erkennen oder sich gegen sie zu verteidigen.“
      ― Yuri Bezmenov

  • Übrigens: Immer wieder ein guter Job von Gräber die Köpfe dieser Aktionen ans Tageslicht zu zerren, damit man weiß wer wirklich dahintersteckt!

  • Sie hat nicht verstanden, dass es sich um eine Lebensrettungsgesellschaft handelt, nicht aber um eine Parteirettungsgesellschaft. Die Aktion beweist aber wie schlecht es aber um die Partei steht, sonst hätte sie das nicht nötig.

    • Ute Vogt wird mit dieser Schnapsidee einen Mißerfolg erleben. (leider auch die Gemeinschaft). Ute Vogt war auch bisher nicht erfolgreich. Gerade die wenig Erfolgreichen suchen ihr Heil dann in auskömmlich bezahlter Gutheit und wokeness. Ute Vogt hat an der Spitze einer vorwiegend ehrenamtlich betriebenen Gesellschaft nichts zu suchen.

  • Gut zu wissen. Bekommt eben eine anderer Organisation meine Spende. Sollen aber nicht jammern wenn ihnen die Leute und das Geld fehlt.

  • Was macht die Genossin Vogt als nächstes? CDU- und CSU-Mitglieder nicht mehr retten? Die SPD hat schon ein beeindruckendes Personal. Spenden bekommt diese „Gesellschaft“ von mir jedenfalls nicht mehr!

    250
    • Teile der Linken werden ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtet, das ist natürlich kein Problem.

    • Das kommt davon, dass überall solche asozialen Gestalten in Führungspositionen gehievt werden.

      150
      • Richtig selbst in den Kirchen tummel sie sich in denn Hösten Ämtern.

      • Mir scheint, dass bei diesen Orgien von Hass, Hetze und Mobbing die Frauen deutlich überrepräsentiert sind. Sie dulden keine Meinung ausser der, die durch die jeweilige Zeitmode vorgeschrieben ist. Da können sie Gratismut entwickeln, weil keine Gegenwehr zu befürchten ist.

      • Das sind alles gut bezahlte „Versorgungsfälle“ der SPD.

    • Wenn Frau Vogt den DLRG Finanzielle und im Ansehen dann endgültig ruiniert hat was macht sie dann als nächstes ?
      Könnte man sie dann persönlich belangen ? Zum einen wegen dem Wirtschaftlichen schaden und zum anderen wegen eventueller Opfer ihres Ideologischen Extremismus ?
      Mir scheint gescheiterte Weiblich Politiker werden zunehmend zu einer Gefahr für Leib Leben Demokratie und Wirtschaftlicher Zukunft Deutschlands .

    • Es ist wie immer in der Vergangenheit: Es werden sich Posten zugeschoben ohne Sinn + Verstand. Bei Frau Andrea Nahles und vielen anderen war es auch so. Machterhalt auf jeglichen Ebenen der Gesellschaft. IMich – als ehemalige Leistungs- und Rettungsschwimmerin widert es unsagbar an. Dass Leben retten nun von einer gescheiterten SPD Tante entschieden wird. Gegen die Hilfe von jedem Menschen für jeden Menschen! 🤢

    • Werden jetzt alle im blauen Bademantel ersäuft?

  • Da wird über zehn Jahre beobachtet und beobachtet. Und was ist das Ergebnis? Nichts. Wo nichts ist, kann man auch nichts finden. Die SPD fürchtet um ihren Koalitionspartner, dem sie andere Koalitionspartner verweigern will.

  • „Es waren immer die Frauen, vor allem die jungen, die die fanatischsten Anhänger der Partei waren, die Slogans schluckten, die Amateurspioninnen und Schnüfflerinnen, die alles Unorthodoxe aufspürten.“
    ― George Orwell, 1984

  • Keine Großspenden, aber regelmäßige Spenden erhält der DLRG bisher von mir. Ich habe den Bundesverband gebeten, Stellung zu beziehen, ob er Teile der Gesellschaft ausschließen und Menschen, die sich in der Lebensrettung engagieren, je nach politischer Anschauung in „gut“ und „böse“ einteilen möchte. Also künftig eine Verbandspolitik betreibt, die gegen Art. 3 Abs. 3 GG verstößt. Die Antwort, falls ich eine bekomme, warte ich noch ab.

    • Warum stellen Sie ihre Spende nicht ein? Bleibt der DLRG dabei, dass AfD-ler nicht mitmachen dürfen, dann sparen Sie Geld. Sicherlich finden Sie Projekte, wo ihre Spende wirklich dankbar angenommen wird.

    • Na die Antwort würd mich sehr interessieren

  • Das eigentlich Erschreckende ist doch, mit ansehen zu müssen, wie die Politik die Verbände gleichschaltet, indem sie ihre Leute in deren Vorstände plaziert.

    • Hatte sich in der Vergangenheit doch für einige (schreckliche) Jahre bewährt.

    • „Wir haben überall ziemlich gute Leute“ hat irgend n Grüner mal gesagt

  • Liebe DLRG, mein Seepferdchen ist 60 Jahre alt und hat mehr Gültigkeit als jedes Parteibuch. Damals hat keiner gefragt, wen meine Eltern wählen, bevor ich ins Wasser durfte.
    Als unpolitischer Christ möchte ich ungern beim Ertrinken – sei es im Fluss oder im Bierglas – erst eine Gesinnungsprüfung über mich ergehen lassen müssen. „Moment, bevor ich die Boje werfe: Wen hast du 2025 gewählt?“
    Wasser kennt keine Parteien. Ein Ertrinkender ist einfach nur nass und in Not. Wenn ihr anfangt, am Beckenrand nach dem Parteibuch zu fragen, seid ihr keine Lebensretter mehr – sondern Türsteher.
    Meine Frei-, Fahrten- und Leistungsschwimmer bleiben gültig. Eure Gemeinnützigkeit hoffentlich auch.

    • Vor 60 Jahren gab es noch kein Seepferdchen

      • Setzen, 6! Das Seepferdchen kam in den 1950er Jahren auf. Nach Adam Ries(e) sind das mehr als 60 Jahre!

  • Frau Vogt verfolgt die selbe Politisierung ihres Vereins, wie es damals geschah.

  • Als Lehre daraus, dass sich die DLRG der Obrigkeit stromlinienförmig anpasste …
    Heute – Gott sei Dank – unvorstellbar!

  • Ach herrje… Jetzt würde ich mich über hilfreiche Hinweise freuen:

    Ich habe mit viel Mühe und mit sehr hilfreicher Unterstützung des DLRG-Bundesverbandes ein Testament zu deren Gunsten verfasst (mit Vermächtnissen an Dritte), bei dem mir besonders wichtig war, dass sie als erfahrene Institution meinen Nachlass professionell abwickeln. Das wäre fraglos gegeben.

    Nun ist mein Vertrauen erschüttert. Ich bin weder AfD-Wähler noch -Sympathisant, toleriere aber kein antidemokratisches Verhalten oder ideologische Säuberungen durch PolitschranzInnen.

    Leider scheiden viele Institutionen als alternative Erben/Nachlassabwickler aus, wegen ähnlicher Ideologie oder – öfter – wegen Inkompetenz. Das hiesige Tierheim ist damals als „Corona Ultra“ aufgetreten und dadurch verbrannt. Die DGzRS soll Schleusertum unterstützen. Usw. usf….

    Hat jemand hilfreiche Tipps zu guten, neutralen Institutionen, denen man insbesondere auch kompetente Nachlassabwicklungen zutrauen kann?

    Danke im voraus!

  • Man sieht, alle die hier kommentieren habe die Satzung nicht gelesen. Es steht kein Wort von AfD. Die DLRG lehnt nur alles ab, was nicht demokratisch und humanistisch ist, egal ob Links oder Rechts- jeder zieht sich den Schuh an, der ihn passt. Erst lesen – dann verstehen- dann schreiben

    • Lern erst mal richtig schreiben!

      • Und was ändert das vom Inhalt?

        • Leider nichts! Wer oder was bestimmt denn, was demokratisch und humanistisch ist, wer links oder rechts ist? Wer möchte wirklich in einem Land leben, in dem man Dienstleistungen nur erbringen darf, wenn man einen Gesinnungstest bestanden hat? Es ist gefährlich, wenn eine kleine Gruppe (ob politisch, medial oder institutionell) definiert, was noch „demokratisch“ oder „human“ ist – und andere damit ausgrenzt. Das würde zeigen, dass diese Form von Demokratie nur eine Farce ist.

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