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Kampf dem Eigentum: Was Klingbeil mit seiner Steuerstrategie tatsächlich bezweckt

Die angekündigte steuerliche Mini-Entlastung war politische Camouflage. Lars Klingbeil ließ die Katze aus dem Sack: Unter dem Vorwand, reiche Steuersünder zu jagen, ist eine steuerliche Beweislastumkehr geplant – der Steuerzahler muss sich ewig für seinen Vermögensaufbau rechtfertigen. Es handelt sich um einen Angriff auf das Privateigentum.

Seine neuen Steuerpläne sind kontrovers: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (IMAGO/Metodi Popow)

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In den USA nennt man es das Uniparty-Phänomen: Demokraten und Republikaner spielen der Öffentlichkeit einen erbitterten Wahlkampf vor und einigen sich in letzter Instanz stets auf einen Minimalkonsens. Diese Politik galt zumindest bis zur Präsidentschaft von Donald Trump und zum Aufstieg der sozialistischen Plattform der Demokraten. Und sie gilt vor allen Dingen für die Berliner Politik, in der sich Union und SPD ein regelrechtes Pingpong-Medienspiel leisten, um davon abzulenken, dass sie am Ende doch viele Berührungspunkte haben.

In der Steuerpolitik gibt zweifellos die SPD den Takt der Koalition vor. Friedrich Merz‘ Interventionen, die Mittelschicht entlasten zu wollen und Leistungsgerechtigkeit zur Leitlinie zu erheben, wirken angesichts der Dominanz sozialdemokratischer Politik deplatziert und altbacken. Dies erst recht, da sich seine eigene Partei inzwischen grün und sozialdemokratisch dem linken Kanon unterworfen hat. Es kann gar keine Frage sein: Lars Klingbeil gibt steuerpolitisch die Richtung vor, und die lautet nun einmal: Höhere Schulden erfordern höhere Abgaben.

Und ganz gleich, ob eine Ausweitung der Erbschaftsteuer auf Unternehmensvermögen, die Wiedereinführung einer Vermögensteuer oder höhere Sozialversicherungsbeiträge – Geld muss her, für die Migrationspolitik, den aufgeblähten Sozialstaat, die Energiewende. Nun steht zudem eine Beweislastumkehr auf dem Programm. Es geht darum, große Vermögen abzuschöpfen und Eigentümer und Vermögensbesitzer dazu zu verpflichten, auch nach Jahrzehnten ihres Vermögenserwerbs minutiös die Quellen der Mittel nachzuweisen, die sie zum Erwerb von Häusern, Autos oder teuren Kunstgegenständen einsetzten.

Damit vollzieht sich ein stiller Bruch mit einem der ältesten Prinzipien des Rechtsstaats: der Unschuldsvermutung. Wer Vermögen besitzt, könnte in Zukunft Probleme haben, dieses vor dem Fiskus zu schützen. Selbstverständlich dient dies alles nur dem guten Zweck: dem Kampf gegen Clan-Strukturen und mafiöse Umtriebe. Klingbeil schaltet dazu gegenüber dem ARD-Hauptstadtstudio direkt den höchsten Gang ein: Wenn Verdächtige nicht nachweisen könnten, dass sie ihre Vermögenswerte legal erworben hätten, dann seien der Porsche oder die Rolex erst mal weg (Apollo News berichtete).

Die Neuverschuldung beträgt im kommenden Jahr sechs Prozent. Im selben Tempo explodieren auch die Staatsausgaben. Und es ist klar, wohin die Reise geht: Reformen oder Steuererhöhungen – eine Wende in der Migrationspolitik, Sozialstaatsabbau oder das Ende der Klimafinanzierung und Schluss mit der Klimazerstörungspolitik oder eben höhere Abgaben.

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Politik wählt stets den Weg des geringsten Widerstands – und der führt nun einmal durch die Kassen der steuerzahlenden Mittelschicht. Mit aggressiver Klassenkampfrhetorik setzt Klingbeil den Ton: Der Staat gegen die Bürgerschaft. Weltfremd ist es, nach Jahrzehnten – möglicherweise nach dem Verkauf eines Unternehmens oder nach langem Vermögensaufbau im Familienkreis – die Herkunft von Vermögen nachzuweisen. Stets hätte der Bürger den Fiskus im Nacken, immer in der Pflicht, sich für seinen Sparfleiß zu rechtfertigen.

Lars Klingbeil schwingt sich gewissermaßen zum Sprecher einer neuen politischen Tendenz auf, wenn er populistisch zum Halali auf die Vermögenden im Land bläst. Der unverhohlen vorgetragene Slogan lautet: Kampf dem Privateigentum, Kampf allen Rückzugswinkeln individueller Souveränität. Irgendjemand muss ja schließlich für den Schuldensalat aufkommen, den die politischen Hasardeure und Etatisten in Berlin dem Steuerzahler aufgetischt haben.

Es hat sich eine unheilige Allianz linker Parteien herauskristallisiert, die im Grundsatz in ihrem Wagnis einig ist: eine Staatsökonomie an die Stelle großer Teile der sichtbar zerbröselnden Privatwirtschaft zu setzen – ein Versuch, der historisch stets gescheitert ist. Schuld am Debakel: Unternehmer und Vermögende. Sie sind auf das Radar der Klassenkämpfer um Lars Klingbeil geraten und haben nun ein Problem. Her mit der Rolex, so krakeelen sie nun. Wir kassieren euren Porsche, wenn ihr nicht spurt und nicht den Ursprung jedes einzelnen Euros nachweisen könnt, selbst wenn dessen Erwerb Jahrzehnte zurückliegt. Ressentiment verfängt immer. Das wissen Lars Klingbeil, Bärbel Bas und Co. nur zu gut.

In Berlin betreibt die Linkspartei ihren Wahlkampf im Wesentlichen mit der megafonlauten Verheißung von Zwangsenteignungen großer Immobilienkonzerne. Die Botschaft verfängt. Schon 2021, beim Volksentscheid, votierten 57,6 Prozent der Teilnehmer für die Enteignung von Deutsche Wohnen und Co. Was sie offenbar nicht wissen: Es ist ein Spiel mit dem Feuer, die tragenden Säulen der Zivilisation – das unbedingte Recht auf Privateigentum und Privatheit – mit dem politischen Vorschlaghammer zu bearbeiten.

Der Verfall der Sozialdemokratie wiegt dabei umso schwerer, bedenkt man die Geschichte dieser politischen Bewegung, die einst die Arbeiter, die Leistungsträger der unteren und der Mittelschicht, mit dem oberen Bürgertum versöhnte und damit einen fundamentalen Beitrag zur Errichtung einer modernen demokratischen Grundordnung leistete.

Die Erben dieser großen Zeit sind in vulgäre sozialistische Rhetorik abgedriftet. Politisch bewirtschaften sie heute vor allem ein bürgerfeindliches Milieu, das größtenteils von Subventionen und Sozialleistungen lebt. Man würde sich wünschen, die Führungsschicht der SPD rekrutierte sich wieder aus ihrem ursprünglich vertretenen Milieu: aus der Arbeiterschaft und den Leistungsträgern unserer Gesellschaft.

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154 Kommentare

  • Hier muss nur eines enteignet werden.
    Die SPD von früheren Wählerstimmen!

    216
    • Danke Klingbeil!
      bald haben wir AFD-Osten: 50%, AFD-Bund: 35%

      143
    • Ganz genau so ist es.

      52
    • Man kann es nach lesen.
      Igor R. Schafarewitsch: Der Todestrieb in der Geschichte. Erscheinungsformen des Sozialismus

      6
    • ZackBumm…gleichzeitig muss der Verbleib der SED- Mrd. aus der Auflösung der DDR und Übertrag der Summen? wohin? restlos aufgeklärt werden. Es bleibt nur eine Hauptverdächtige Partei. Folge dem Geld.

      3
    • Vor allen Dingen muss das Versorgungssystem der eigenen SPD Leute gestoppt werden, damit die endlich mal kapieren wie es ist, wenn man plötzlich ohne Einkommen da steht.

      14
    • Genau dieses Proletariat wandert von der SPD zur AfD und bringt ihr Gier und ihren Futterneid mit und verspricht sich dann von der AfD was „für die kleinen Leute“. Kalle und Kevin wollen Urlaub in Thailand, kein starkes Deutschland. Die Wählerstimmen sind das Problem.

      -27
      • Neee, Boooomer-Ruthe die vermeintlichen Proletarier, mit denen Du Dich ja so vortrefflich auskennst, die wählen auch weiterhin Deine LinksGrünen Genossen.

        Das sind schließlich die einzigen die abseits der SPD dann noch für Dein Bürgergeld einstehen😉

        23
        • Schau mal wie human die Bundesrepublik der Linksgrünen ist, dass ein dummer Hanswurst wie du fließend Wasser haben kann.

          -25
      • Bildungslos / Hoffnungslos !

        10
  • Er treibt mich irgendwann in den Suizid. Ich habe nicht 1 € Schwarzgeld gemacht, 60 Stunden/Woche 25 Jahre gearbeitet und 15 Jahre 40 Stunden. Es ist genug 🙄 Das bereits versteuerte und um Sozialversicherungsbeiträge reduzierte Geld möchte ich bitte behalten.

    127
    • Diese Mißstände lassen sich nur durch ein verändertes Wahlverhalten abstellen. Dass das alles bisher soweit gekommen ist, haben wir den Wählern zu verdanken.

      16
    • Lassen Sie das mit dem Suizid. Tun Sie dem Klingbeil nicht diesen Gefallen. Der Klingbeil wird schon bald Geschichte sein wenn die SPD mit Vollgas in den Keller rauscht und die SPD-Abgeordneten ihre Plätze an den fetten Fleischtöpfen verlieren.

      112
    • Lassen Sie sich bitte nicht von dieser Räuberbande demoralisieren!
      Gruß
      TK

      68
    • Alles leistungsloses Einkommen, wenn es gut geht vermieten sie auch noch etwas. Da muss der Gerechtigkeit wegen das Ersparte und erarbeitet Geld umverteilt werden und KV/PV von bezahlt werden und von der Biotreppe für das CO2 zahlen sie gefälligst auch die Hälfte der Heizkosten für den Mieter.
      So geht Gerechtigkeit.
      Die Kommunisten der Linken, der SPD, der CDU und der Grünen haben es ihnen nur noch nicht gut genug erklärt oder sie sind kein verständiger Bürger.
      Guten Abend trotzdem

      0
    • Lassen Sie mich kurz überle… NEIN!

      Lieber Gruß,
      Lars, die Klinge <3

      12
      • Ich bin einfach müde.

        23
  • Der MYTHOS Eigentum in diesem Lande sollten die naiven Untertanen mal überdenken, würden manche empfehlen.

    Man hat KEINE Macht über seine eigenen Daten (Medizin, Vermögen etc), da diese u.a. durch staatliche Behörden, Einrichtungen etc. wie z.B. Finanzämter Zugriffsmöglichkeiten haben (erst informativ, bei Bedarf physisch)
    Man hat KEIN Eigentum, z.B. Immobilien da diese einer Besteuerung unterliegen und quasi eine Pacht beim Staat sind.

    Schon die Möglichkeit das Parteien Zugriff auf Lebenszeit von Menschen haben, denen sogar diktieren wie sie diese einsetzen zu haben (Stichwort Renteneintritt und wie viele Jahre Frondienst abzuleisten ist), dann auch noch die in Vermögen umgewandelte Lebenszeit/Lebensleistung des Menschen MEHRFACH zugreifen, ist Nachweis das KEIN Eigentum sondern eine „Verfügungsmasse“ für Mächtige es darstellt.

    Solange Parteien Zugriff auf Menschen und deren Daten und Vermögen haben, braucht niemand von Demokratie und Eigentum phantasieren, würden manche hinweisen.

    131
    • Es ist schon richtig, dass sich etwas grundsätzlicher ändern muss, wenn es besser werden soll. Das Problem ist dabei jedoch, dass der Deutsche ein Untertan ist und es gerne hat, wenn sich jemand um alles kümmert.
      Das bringt natürlich die Gefahr mit sich, jederzeit zum Sklaven zu werden, oder in einem Krieg verheizt zu werden.

      28
    • unsere daten landen ueberall….

      **Die eigenen Juristen warnten, Mitgliedstaaten stoppten das Verfahren – doch die EU-Kommission verhandelte weiter. Ein geleakter Vertragsentwurf zeigt, wie hochsensible Daten europäischer Bürger an israelische Sicherheitsbehörden bis hin zum Shin Bet gelangen könnten und warum selbst ihre Nutzung in den besetzten Gebieten vorgesehen war. Vier dokumentierte Brüche zeigen, was von europäischen Regeln bleibt, wenn Brüssel sie selbst einhalten soll.**

      https://haintz.media/artikel/international/eu-kommission-rechtsbruch-mit-ansage/

      9
  • Was taugt ein Kanzler der so einen Finanzminister, Klingbeil, neben sich duldet? Rhetorische Frage. Was taugt ein Kanzler der eine Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, nach so vielen Verfehlungen nicht austauscht? Rhetorische Frage.

    159
    • Vielleicht eine Erklärung … Wir müssten uns dabei in die Sicht der Agenda (WEF, UN, BlackRock, …) und des Sozialismus begeben, im Prinzip zwei duale Systeme. Man kann auch sagen, sich in die Sicht des Bösen zu begeben.

      Merz ist kein Sozialist, er dient der Agenda. Klingbeil ist Sozialist. Beide Systeme bilden eine Art temporäre Konvergenz. Das heißt, sie dienen einander. Hier behaupte ich, diejenigen, die auf der Seite der Agenda stehen, nutzen die Sozialisten eiskalt aus. Sobald die Wiese gemäht ist (im Sattelpunkt), werden die Protagonisten der Agenda auch die Sozialisten fallen lassen, ab dann fangen sie an zu divergieren. Erst dann werden auch die Sozialisten aufwachen, sobald sie merken, dass sie unter das Joch der Agenda kommen. Das heißt, aus Merz’ Sicht ist das erstmal nachvollziehbar.

      Das Volk sollte das miese/dreckige Spiel noch rechtzeitig erkennen.

      39
      • „Merz ist kein Sozialist, er dient der Agenda“

        FALSCH. In der CDU gibt es einen linken Flügel, der roter nicht sein kann.

        11
        • Beides. Sozialismus ist aber nur das Vehikel. Es geht aber nicht um die Ergreifung der Macht (vielleicht träumen die Sozis das), es ist viel schlimmer. Es geht den Globalisten darum, die Menschheit drastisch zu dezimieren und einen kleinen Rest als Dienstboten zu behalten. Das sieht man an der Agenda 2030, nur so machte Corona Sinn und es gibt auch genug von diesen Typen, die über die Jahre offen gesagt haben, was sie wollen (die WEF -Gründer, Papa Gates etc. etc.). machen Sie bitte die Augen auf.

          18
        • Z.B. D. Günther!

          7
        • Hans…und sich von linken Sozialisten alt Kommunistischer Prägung am Nasenring führen lassen. Die Christlichen im Würgegriff. Unbegreiflich aber verdient. Kann ersatzlos weg.

          3
      • das volk schlaeft.

        *uns gehts doch gut, wir sind ein reiches land, wir koennen anderen noch abgeben. ….*

        in den USA sind 60% der 18-29 jaehrigen anhaenger der sozialisten.

        sozialismus, umverteilungswuensche, das ergebnis einer politik, die arbeitslosigkeit, hohe wohnkosten und inflation samt wokeness foerdert.

        bewusst?

        umverteilt wird ja dann tatsaechlich.

        allerdings in erster linie von unten nach oben, richtung blackrock und co.

        das volk schlaeft.

        16
        • Das Volk schläft nicht, die meisten machen die 4 Affen und schauen stoisch zu.

          12
      • Sie haben Recht. Das ist eine absolut logische Schlussfolgerung, die sich jedem Beobachter der Welt aufdrängt. Insbesondere die Grünen sind die wichtigsten „nützlichen Idioten“ für die Globalisten, weil ihre Haupterzählung die Klimalüge war/ist. Deswegen wurde auch die SPG grüner.

        7
      • Das Volk schläft tief und fest in weiten Teilen. Sie lassen sich vom ewigen „die böse AfD“ einfangen ohne zu hinterfragen. Und man trifft auch immer wieder auf solche Intelligenzbolzen die einem erzählen „was wollt ihr denn, uns geht es doch gut“ oder „was wollen denn die blöden Meckerossis jetzt schon wieder“. Diese Schafe werden niemals aufwachen und auch niemals etwas begreifen.

        5
    • Gar nix.

      40
    • Wir wissen doch alle längst was er taugt, und deshalb halt rhetorisch. Der muss gehen und damit wären wir von Lars und Bärbel auch erlöst. Eine win win Situation.

      7
  • Diese sozialistische Regierung muss endlich überwunden werden.

    49
    • unbedingt.

      aber die regierung schafft sich ihre eigenen sozialistisch gesinnten waehler, indem sie die lebensbedingungen bewusst verschlechtert.

      arbeitslosigkeit, hohe wohnkosten und inflation samt wokeness foerdern sozialistische umverteilungs und-gleichheitsgedanken der waehler.

      10
      • Zensur…und werden auf diese Weise zu einer staatlich steuerbaren, abhängigen Manovriermasse wie die Beamten.

        3
    • Es ist schlimm, dass ich nach der DDR noch einmal Kommunismus, wenn auch in einer Spielart, erleben muss. Hätte ich in einem mal demokratischen Land nie für möglich gehalten.

      30
      • Der Kommunismus droht immer und überall, weil er den Menschen ein Utopia verspricht. Sein Gegenspieler ist nicht der Konservativismus, sondern der Liberalismus. Nicht das, was die Demokarten der USA treiben, klassisch im Sinne Hayeks.

        4
  • Dürfte auch den kleinen, z.B. dörflichen Hausbesitzer unangenehm treffen. Wie soll er darstellen, mit welchem Geld sein Haus gebaut, umgebaut usw. wurde? Da ist er doch auf mündliche Familienüberlieferung angewiesen.

    0
  • SPD? Unwählbar!

    15
  • Dieser Weg führt in einen sozialistischen Kontrollstaat, der nicht überlebensfähig ist. Anders als früher, ist die heutige Technik geeignet, die Kontrolle total zu machen, die bewirkt aber auch eine viel breitere Information- und Reaktionsmöglichkeit für alle Menschen.
    Anders als früher, flüchten Menschen und Kapital deswegen auch schon längst. Sollte ein neues sozialistisches Regime etabliert werden, dann wird es da beginnen, wo die DDR erst 1989 stand: kurz vor dem Untergang.

    10
    • „bewirkt aber auch eine viel breitere Information- und Reaktionsmöglichkeit für alle Menschen“
      Sie meinen damit, dass Tausende von Bots als „Freunde“ in den sozialen Netzwerken den Menschen heute auf Vertrauensbasis zuflüstern, was vor hundert Jahren nur durchs Radio geschnarrt werden konnte?

      3
      • Meine Empfehlung an alle, die sich nicht an ihre Heimat gebunden fühlen ist: gehen Sie, solange Sie können. Wer etwas kann, kann in vielen Ländern besser leben. Wer hier bleibt, kann hoffen, mehr aber auch nicht. Ich bleibe hier, weil ich nicht viel brauche und bereit bin, zu sterben. Ich will das natürlich nicht, ich weiß nur, dass ich aufgrund meiner persönlichen Verfassung heimatgebunden bin. Für mich wäre Auswanderung schlimmer als der Tod. Das ist aber eine rein persönliche Einstellung.

        4
      • Nein. Das Internet gewinnt seine Bedeutung erst auf Basis einer guten Bildung. Wenn Sie ein logisch nachvollziehbares Buch gelesen haben oder jemand persönlich keinen, und sich mit den daraus resultierenden Informationen selbst praktisch auseinandergesetzt haben, haben sie erst einen Einstieg von dem aus sie sich weiter durch den Kaninchenbau arbeiten können.

        Selber denken ist die Basis. Aber selber denken ohne Wissen ist wie ein Haus bauen wollen, ohne Steine. Man muss sich also immer weitere Quellen erschließen. Das wird mit der Zeit aber immer leichter. Heute lese ich eine Bilanz in ein paar Minuten. Nehmen sie Marc Friedrich. Er kommt beim Mainstream nicht an und wird von vielen als Dampfplauderer empfunden. Was macht man also? Man liest seine Bücher und prüft die Aussagen an der Realität. Ich habe durch beachten seiner Aussagen sehr viel Geld verdient, obwohl ich nichts mit Bitcoin gemacht habe, weil ich da grundsätzliche Bedenken habe.

        4
  • Mit aller Macht will man ein unzufriedenes Volk von einem hoch verschuldeten Staat haben. Warum? Keine Herausforderung begründet solche Politik.

    8
    • Agenda 2030.

      Bevölkerungsreduktion und Haltung eines unintelligenten kleinen Mischvolks als Diener. Das ist die Vision dahinter. Linke glauben nur, dass Sozialismus die Lösung ist. jeder mit einem durchschnittlichen IQ weiß, dass das eine dysfunktionale Utopie ist. Durch ihre Dummheit und Naivität sind diese Linken stets die nützlichen Idioten der Hintermänner.

      6
  • Man darf nicht müde werden zu sagen, dass wir uns mit der Wiedervereinigung im Schlepptau der sogenannten „Demokraten“ auf dem Weg in den Sozialismus sind, der beschönigend „Demokratischer Sozialismus“ heißt. Alle Altparteien, m. E. die FDP ausgenommen, laufen in diese Richtung.

    Lasst euch nicht täuschen von der Fake- Benennung Links-Mitte-Rechts, das sind relative Begriffe, denn was heute Rechts ist, war vor 20 Jahren Mitte.

    8
    • Ich wiederhole mich: diese Leute glauben vielleicht, den Sozialismus einzuführen. In Wirklichkeit sind sie Handlanger der Globalisten. Sie werden im Erfolgsfall genauso gnadenlos abserviert werden, wie die Tierherden, die wegen des CO2 gekeult worden sind.

      8
  • Einerseits dürfte für die Meisten ein Nachweis der Mittelherkunft bereits durch einen Verweis auf die relevanten Steuerbescheide möglich sein. Andererseits sollte man Klingbeil dankbar für seine Offenheit und den Rat sein, sein Vermögen ins Ausland zu transferieren und dort zu konsumieren.

    7
    • So einfach wird das nicht werden. Sie haben Schmuck? Wo ist der Kaufbeleg? Sie haben ein Haus? Wie konnten Sie das Eigenkapital ansparen? nach unseren pauschalen Annahmen war Ihnen das nicht möglich. Beweisen Sie das Gegenteil!
      Es gibt ja vereinzelt schon Regelungen. In Italien können Sie z.B. ihren Goldbesitz „legalisieren“, in dem Sie pauschal eine fette Steuer bezahlen. Der Rest gehört dann legal Ihnen. jedenfalls solange, bis der Staat wieder Geld braucht.

      So funktioniert Wirtschaft aber nicht, weil niemand so kalkulieren kann. Man investiert nicht. Entweder verballert man alles gleich, oder man haut ab.

      6
  • Allein durch die seit langem sehr geringe Geburtenrate wird die Gruppe der Erben immer kleiner werden. Die Umverteilung ist langfristig unvermeidbar. Wer keine Lust hat alles umzuverteilen, der wird an einer Auswanderung nicht vorbeikommen.

    7
  • Klingbeil, der beste Wahlkampfhelfer für die AfD.

    5
  • „ Politik wählt stets den Weg des geringsten Widerstands“. Weder in Argentinien noch in den USA

    5
  • Jeder Deutsche sollte sich überlegen, wie sein Leben in 10 Jahren aussieht und danach handeln. Ja ist nicht schön.

    35
  • Ach nee, jetzt gehts plötzlich. Weil das Geld wegen Verschwendungssucht nicht reicht. Früher war es dem Finanzamt nicht erlaubt, nach der Herkunft von Geld (zB beim Hauskauf) und Vermögen zu fragen.

    35
    • Das ist nicht richtig!!! Ich musste 1995 dem Finanzamt auf den (damals) Pfennig nachweisen wie ich meinen Hauskauf finanziere. Ohne diesen Nachweis gab es keine Freigabe zum Eintrag als Eigentümer im Grundbuch. Finanzamt wollte Nachweise haben. Nebenbei: 1995 verlangte das FA 95 DM an Grundsteuer, 2026 sind es schon knapp 600 Euro. Rein rechnerisch so gut wie das 12 Fache, aber es nennt sich Eigentum. Wenn ich jetzt nur lang genug lebe, habe ich mit Steuern die Immobilie nochmal gekauft/bezahlt. Vererbe ich dann an meine Tochter, muss sie sich drauf einrichten mit (neuer/aktueller) Erbschaftssteuer alles nochmal zu „kaufen“.
      So wird es wohl allen Eigentümern gehen.
      Dank an die Politik und die zufriedene Wähler!!!

      22
    • Unschuldsvermutung? Oder finden Sie das gut, wenn jeder per se sich dafür rechtfertigen muss, nicht eingesperrt zu werden? Ich nicht..

      16
  • Sozialisten hinterlassen grundsätzlich verbrannte Erde.

    98
    • So ist es.

      31
  • Das geht doch seit Jahren so. Nur der Politadel soll reich und reicher werden.

    46
    • Dummes Zeug eines kleinen Neiders der nichts in der Tasche hat. „Politadel“ kann im Vermögen nicht ansatzweise mit der deutschen Privatwirtschaft mithalten. Der Vorstand der Telekom macht jährlich fast 12 Millionen Euro. Über den Lidl Gründer wird gesagt, dass er das deutsche Durchschnittsgehalt in nur einer Minute bekommt. Politiker sind kleine Fische dagegen. Aber was weißt du verarmter Motzer schon darüber.

      -74
      • Na, nan, dann mal hier gucken
        Nebenverdienste der Politiker
        „ 232 der 630 Bundestagsabgeordneten haben Nebeneinkünfte oder geldwerte Vorteile gemeldet.
        Die gemeldeten Einkünfte und geldwerten Vorteile summieren sich seit Beginn der Wahlperiode auf mehr als 10,6 Millionen Euro.
        Mit 2,7 Millionen Euro führt Ophelia Nick (Grüne) die Liste der Nebeneinkünfte an.
        In der CDU/CSU-Fraktion hat jede:r Zweite Nebeneinkünfte.
        Die Recherche zeigt zudem potenzielle Interessenkonflikte sowie Fälle unvollständiger oder verspäteter Offenlegungen.“

        https://www.abgeordnetenwatch.de/recherchen/nebentaetigkeiten/diese-nebeneinkuenfte-haben-die-abgeordneten-im-bundestag

        12
      • Spielt keine Rolle. Was einer am Markt für seine Dienst legal verdient, muss niemand beunruhigen. Wenn der CEO einer AG zu viel Geld bekommt, ist das ausschließlich ein Problem der Aktionäre dieser Firma. Aber die Politiker sind das Thema aller Wähler, und die Leistung ist klar im Minusbereich.

        9
        • @ Essenz finden

          Natürlich ist das so. Und es wird tendenziell immer so sein, weil Gesetze und Regeln Anstand und Sitte niemals ersetzen können. Der Wähler ist trotzdem verantwortlich. Er muss eine vernünftige Auswahl treffen und sich konsistent verhalten. Wenn er das mehrheitlich nicht tut, egal warum, ist eine Gesellschaft zum Untergang verurteilt.

          3
        • Felix3…würden die o.E Protagonisten diese Zeit verwenden, um einen guten Job für die Menschen und das Land hier zu machen, hätten sie für solche Dinge keine Energie mehr.
          Alle Nebeneinnahmen mit den Politischen Einkünften verrechnen, diese kürzen.

          3
      • „…Politadel“ kann im Vermögen nicht ansatzweise mit der deutschen Privatwirtschaft mithalten.“

        Ja siehst Du Boooomer-Ruthe, das ist eben genau der Punkt der an Deinem geistigen Panorama vorbeifliegt.

        Eben das will Dein Onkel Lars ja ändern.nennt man Umverteilung!

        Lies den Beitrag von Yossarian einfach nochmal. Aber schön langsam und wenn es dann doch noch „klick“ macht bist Du wieder einen großen Schritt weiter auf deinem langen, steinigen Weg zum Hauptschulabschluss

        35
      • Mag vielleicht sein. Aber ein Manager in der Privatwirtschaft muss arbeiten und sich anstrengen. Politiker dagegen reden den ganzen Tag nur dummes Zeug, können in den meisten Fällen nichts und sind korrupt bis in die Haarspitzen.

        23
        • Eben. Manager tragen Verantwortung für Ihr Unternehmen und wenn sie Bockmist machen, haften sie selbst.
          Politiker tragen keine Verantwortung für Ihre Politik, denn wenn diese Bockmist machen, trägt der Steuerzahler die Verantwortung und muss unfreiwillig haften. Aber das versteht ja unser linker Namensklauer-Troll „Ruthe“ alias „Ooostern auf dem Klooo“ einfach nicht.
          Die einzigen, die „neidisch“ sind, sind doch die Linksgrünversifften, sonst würden die das Wort „Enteignung“ nicht in den Mund nehmen.

          8
      • Bildungslos / Hoffnungslos !

        6
      • Dich ordne ich, mit dieser Meinung, unter Sozialschmarotzern ein.

        4
      • Der Typ behauptet, in der Steinzeit MdB gewesen zu sein und ärgert sich grün und blau, dass er sich hat abwählen lassen müssen. Neidisch, weil a) verhinderter Politadel und weil b) ihn links-grüne 30jährige nicht lassen, obwohl er Stein und Bein schwört, gar nicht zu wollen.

        -11
  • Die Geschichte wiederholt sich auf unvorstellbar brutale Weise. Zu Beginn der DDR durfte man, wie mit erzählt wurde, bei Strafe kein großes Vermögen besitzen. Die Schwester meiner Oma hat deshalb große Mengen von Bargeld im Ofen verbrannt, welches sie von ihrem kleinen Geschäft gespart hatte. Die SPD sollte sich in SED umbenennen oder aam Besten mit der SED Nachfolgepartei fusionieren.

    32
    • Ein VW Golf 1 kostete dort damals je nach Ausstattung 30.000 bis 35.000 Ost-Mark. Ein Trabant immerhin 10.000 Ost-Mark. Also; ein klein wenig Geld, sprich „Vermögen“, brauchte man wohl auch im Arbeiter- und Bauernstaat.

      17
    • HAHAHA was für eine dumme Geschichte. Was für ein endstblödes Klische vom dummen Ossi. „Ich verbrenn mein Geld im Ofen“ was für ein völliger Schwachsinn.

      -33
      • „ Was für ein endstblödes Klische vom dummen Oss.“

        Kannst Du uns das auch nochmal auf Deutsch übersetzen Booomer-Ruthe oder sind die Batterien von Deinem Übersetzer gerade wieder leer?

        26
      • Ja natürlich verbrannten sie die Reichsmarkscheine im Ofen. Wer zuviel davon hatte, machte sich als brauner Kapitalist verdächtig. Und umgetauscht wurde eh nur ein Bruchteil, der große Rest musste weg.

        15
        • Man fragt sich, warum die heutige Jugend einfach etwas linkes glaubt, anstatt nachzulesen? Es müßte doch logisch sein, dass man mit falschen Annahmen auch zu schlechten Ergebnissen kommt.
          Im konkreten Fall spricht aber viel für nicht vorhandenes Vorstellungsvermögen und mangelnde Logik: Ost- und Westdeutschland begannen beide als besetzte Teile des Deutschen Reichs. Arm wurde der Osten erst unter dem Einfluss der Sozialisten in der DDR. Zur Revolution kam es, wie Mises schon in den 1950 Jahren vorhersagte, Ende der 80er Jahre, weil inzwischen auch die Bausubstanz verfallen war.

          4
      • Bildungslos / Hoffnungslos !!!!

        11
      • Aber echt. Wer’s glaubt wird selig, wer nicht, auch.

        -15
  • Einen großen „Dank“ an Herrn Klingbeil und an die SPD, sich den Geldbeutel immer dreister zu füllen.
    .
    Damit ist die amtierende Regierung mehr oder weniger „erledigt“.
    .
    Die AFD läßt schon mal die Sektkorken knallen.

    6
  • Für die SPD passende Einstellung. Die wären eh am liebsten mit GRÜNE/SED in einer Koalition. Fragen stellen sich für die „bürgerliche“ CDU, die diese Kryptokommunisten an die Macht bringt.

    11
  • Die SPD hat eine widerwärtige Strategie und die Menschen fallen darauf herein.
    Totalüberwachung und Plünderung.
    Regierung finanziert die Bargeldbekämpfungsallianz Better Than Cash Alliance
    https://norberthaering.de/bargeld-widerstand/btca-von-berlin-finanziert/
    „Januar 2016 Der Chef der Deutschen Bank, John Cryan, sagt in Davos das Ende des unpraktischen und teuren Bargelds binnen 10 Jahren voraus. Wenige Tage später fordert die SPD-Fraktion im Bundestag eine Bargeldobergrenze und die Abschaffung des 500-Euro-Scheins.“

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  • Könnte es sein, dass Klingbeil sich und die SPD mit so einem Blödsinn auf eine Enteignungs-Koalition mit den SED-Nachfolgern und den Grünen vorbereiten möchte? Motto: Allerletzte Ausfahrt vor den 4,9 % …

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  • Die Mafia erhöht ihre Schutzgeldeinahmen

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    • Nein. Die Mafia würde viel weniger nehmen. Denn die Mafia ist ein Familienbetrieb. Sie will nachhaltig leben und nimmt nicht soviel, das der „Geschützte“ daran zugrunde geht.

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  • Ja Ja… die Sozialisten wollen wieder mal enteignen. Das ist denen ihr Konzept, durch die Jahrhunderte hindurch immer wieder die gleichen Forderungen. Es ist ihr immer gleiches Konzept. ,,Du wirst nicht’s besitzen und glücklich dabei sein “ das gilt aber nicht für uns von den oberen 10.000 wozu wir Sozi’s von der SPD natürlich auch zählen und das schon seit einer ziemlich langen Zeit und deshalb damit es so bleibt werden wir eure blaue AfD verbieten damit ihr alle unten bleibt und uns nicht in die Quere kommt…🤫

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